Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1922-01-10 · Heft 1059 (10.1.1922) · p. Seite 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1059 (10.1.1922)
Date
1922-01-10
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2979076-2980129-2980139--09906-2996203
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

VMS 2 men, orenstag wteirrit* itotttjKmrErrruiro Lur Verständigung geschaffen, durch die der europäische Besitzstand ähnlich dem Abkommen über den Stillen Ozean garantiert werden könnte. Das, Abkommen dürfte den durch den formellen Vertrag von Briand vorgeschlagenen Grundsatz anerkennen, daß sich alle Länder verpflichten müßten, sich jedes Angriffes auf die Nachbarstaaten zu enthalten. Italienischer Brief. (Von unserem römischen Korrespondenten.) ' Rom, anfangs Jänner. Das zu Ende gegangene Jalhr hat Italien zwei. tJeibcrra,9ch'U'nge<n gebracht; den Handelisiveirtnag mit Rußland und den Zusammenbru-dh der Barnes Ita-, liaaia di Scomto. . , . Der Abschluß -des nU'S&i söh-italienischen .provisorischen Handelsvertrags sitellte eine, gewisse Ueberraschfung für dss große Publikium dar. Monatelang, seit März vorigen Jahres, dauerten die Verhandlungen mit der russischen Handelsdelegation, an deren Spitze H. W orowsky stellt, ohne zu einem konkreten Resultat ziu führen. - Die erste Annäherung an Rußland wurde noch vom Ministerium iN i 11 i unternommen, die Verhandlungen wurden aber hauptsächlich von Gi-o.litti und Bonomi, deren Politik sich von ganz anderen Richtlinien leiten ließ, fortgesetzt. Als die russische Delegation nach Rom -kam, waren nur die Kommunisten und die Sozialisten der Absohl ießung des Vertrags günstig gestimmt. Nur sehr langsam wurden auch bürgerliche. Gruppen dafür gewonnen, als es sich nämlich her^ sussteil te, daß die bol sehe wikisohe Regierung immer mehr an ihrer Gefechtsbereitschaft in der äußeren Politik verliert -und daß sie auch in der Wirtschaftspolitik gan.z neue Bahnen betritt. Inzwischen schwand die Gefahr eines bol sehe w ik is-chen Futsches, in Italien immer mehr und die Beziehungen zu Rußland konnten vom sachlicheren Stand,punkt be, trachtet werden. Dazu kamen die bekannten gegenseitigen Unzufriedenheiten und Reibungen zwischen Italien und dem Verbündeten, vor allem Frankreich, tond die Liquidierung des wirtschaftlichen Kriegserbos erwies sich als immer schwieriger. .Italien fing an, eigene .politische und wirtec' aftliiche Wege zu suchen und die erste und beste Gelegen'.eit dazu schien ihm Rußland zu sein. So wurden die Verhandlungen fortgeführt und sie haben vor einigen Momarten zur Ausarbeitung eines Entwurfs geführt* der aber unerwanteterweise doch nicht unterzeichnet wurde, da die russische Delegation einem Punkte desselben eine Interpretation ga>b, die nach der Me nnng der Oonsulta. der politischen Anerkennung glich. Es handelte sich um den'Punkts in dem diebeiden Regierungen sich verpflicht et eo,:- keine feindliche Maßnahme gegen die andere Regierung zu unternehmen oder zu unterstützen oder keine feindliche Propaganda zu führen.' Die Verhandlungen schienen abgebrochen rA* sein, als im Parlament eine Diskussen hervorgerufen wurde, bei welcher alle Parteien sich für die Wiederaufnahme der Handel&bezjehium-gen aussprachen und andererseits sich die Gerüchte und auch die Tatsachen vermehrten, -die aufeine friedliche Stimmung Englands und sogar Frank reiche Sowjet rußl am d gegenüber hindeuteten. Die Stimmeng der Couselta schlug vollständig um und die Abmachung wurde ziemlich eilig unter-, schrieben, wobei der, Heikle Punkt offiziell nicht erwähnt wurde, hingegen Worowsky diesbezüglich zufriedenstellende Versicherungen gegeben wurden. Der Vertrag ist als provisorisch gedacht -und m-nß in zwei Monaten von einem endgültigen abgeldsf sein. Fast in allen'Punkten wiederholt er den bekannten russisch-englischen Vertrag; er sieht aber /vor. daß die von Sowiei.ruß end in Italien einzu*. führenden Waren und Werte nicht sequestriert werden dürfen, womit die Frage der alten tussrsr.ie^ Schulden und der in Rußland seq-uesMorten. 6ve» tu eil Italienerin angehörenden Waren umgangen wird. ’ '• p Die öffentliche Meinung hat die VertnagwiKerfertigung mit großer Genugtuung aufgenommen und es ist bezeichnend, daß weder im Parlament noch m den Zeitungen eine politische Grup-pe die Wiederaufnahme der Beziehungen von einem andorq Stankpunkt als dem des wirtschaftlichen Nutzens für Italien betrachten wollte. Das Hauptargument aller Parteien, auch der Kommunisten und So dar listen» war nur dieses: in der kapitalistischen Ausbeutung Rußland«, die nun offenbar beginnen soll, darf Italien hinter den andern Völkern nicht Zurückbleiben, es soll vielmehr, wenn irgend möglich, ihnen zuvorkommen. . Selbstverständlich knüpfte man sofort an den Vertrag große Hoffnungen, die Zeitungen brachten Interviews mit Worowsky, dpr dem italienischen Handel und dem Triester Hafen einen großen Aufschwung in Aussicht stellte und optimistische Informationen über die wirtschaftlichen und politischen Zustände Sowjetrußlands gab, das wiederum 2um •Zentrum des öffentlichen Interesses geworden ist *«— aber das dauerte nur zwei Tage. Am dritten Tage nach der Unterfertigung des Ver-t.rLgs wurde die italienische Finanz wiruortaft tyon dem größten Schlage der letzten Jahre getroffen: die Ban cs di S c o n t 0 hat ihre Aua zahl un^en eingestellt. Zur Zeh des Zusammenbruchs betrug das Gründfiingskapitial dieser Bank etwa 323 M 1- Itonen Lire. Der finanziellen Kraft naep ist es die zweite Bank in Italien, die nur der B a n c a Com» merciale nachsteht, hingegen vor dem Credito Italiamo und Bamca di Roma rangierte. Sie wurde 1914 mit 20 Millionen gegründet und verdankte ihr schnelles Wachstum dem Umstand, daß sie die Kriegs Ir-dttatirie finanzierte. Ihre Tätigkeit brehete ach Eclbstversfändliich aitrch auf andore 'ndu-strielle und kommerzielle Unternehmungen aus und ihr Zusammeii-bruCh wifd,’ wenn er nicht neutralisiert wird, melk nur die Verluste der Kontokorrent-isten fetwa Zo Millionen), sondern auoh sahire eher Umternehrtiungein. naoh sich ziehen. Die. Schwächung der. Bank hat sh re Geschichte, die für die finanziellen Kriegs- und Nachkrie'gkvcr- •hältni-sise Italiens, und nicht allein Italiens, nicht ohne Interesse* ist. Dasselbe sdljmelle Wachstum wie die Batnca di Soonm zeigte ein industrielles» l V.teiiri-hme.n die metallurgischen Weike der Gebrüder Perrone, unter dem Namen An saldo 'bekannt*. Die Anbeit l‘ür die Kriegsbcxlürfni&se ließ ihr Grü>ndungs-kaipi' a 1 von 30 Millionen auf 500 Millionen auichwellen. Na<$ Kriegsschluß sahen sic.-, diese Werke in eine unangenehme Lage versetzt, da, die Friedend>edürfnisse Italiens, der Mangel an eigenen Metallen und an Kehle' die Arbeit im frü.ercu M-aß^taib nicht mehr erlaubten. Aber die Gebrüder Perrone dachten -gar, nicht daran, sich dc.n veränderten Veri lältndssen a>..u>.>pa««en «und die Produktiven zu beschränken-, und setzten die Arbeit im Kriegsumfang fort, was ihrer Tätigkeit den Charakter einer SpetUtialion gab. Um Spekulation zu treiben, braue t‘. mtn Geld, und es wurde ein heimlicher Sturm auf die Banken organisiert, deren Opfer die Banca di Sconto würde. Nachdem eine beträchtliche ZaLi von Aktien in die Hände von Perrone kam, so begann die tÜberführung des Socnto- Geldes io An-saldo (im gamizen wurden etwa- 750 Millionen übergeführt). Die anderen Barf.ien hielten stand, aber es begann ein {Kampf zwischen Urnen (vca allem der Banca Commorciale) und der Perpu"iie-G ruppe; der Kampf ging schnell von der Börse in Parlament Senat* und Zeittägan über, man, machte alles, um die öfferitlicf e Meinung zu beeinflussen, man kaufte und gründete Zckihnigcm, : wobei man in der Wahl der Mittel von beiden Seiten nicht sehr sauber war, und von Perrc-ne vbr allem die jüdi-che Abstammung des Tepp 1 i t z (eines gotaiuif'en po-imachen J;n:km), der ah der Spitze der Bamca Commerciale steht, .stark .ausgenützt wurde. Vor einiger Zeit wurde es klar, daß AniSaldo besiegt' i&*-; in Anbetracht der nati-'cmailco Bedeutung derWerrtke hat man sich die größte. Mühe gegeben, um die Kaiastrep-. e zu verrneicl€,n. Es wurde ein Banköyuri'ikat gebildet mit dem Kapital von 600 Millionen, da« zur Begleichung der Ansaldo-Schuild an die Bat Ik dienen sollte, an .welchem Syndikat auch Perrone feindliche Gruppen tcikia.hrnen. Man hat getpeipt, daß die Krise damit erledigt ist; es hat sich Liber schnell her ausgestellt, daß das Mißtrauen der Banca di S'rrnto gegenüber schon zu weit ge di ef on ist, und daß man wenigstes 1V2 Milliarden braucht, um der Kurse veirzubeugen. Dieses Geld wurde nicht gefunden, und die Regierung hat sicih gezwungen gesehen, das Moratorium zu prcklan ieren; . am nächsten Tage mach der DekreDveröffehtiichttrig hat die Banca, di Socato ihre Schalter geschlossen. Der Eindruck, den diese Ereignisse hervorriefen, war selbstverständlich gewaltig, in besondere deshalb, weil sie gleich der Krise von Arv-aLdo und dem Zusammenbruch der 11 v a folgten. Man suoh.it die Scbui’digcn, man mtersucht die Verantwortung. Es scbe'ut aber, daß die Krise, obwohl sic zweifellos, stark Iri*, bald überwunden sein wird, und zwar ohne große Yerlutvie. Da« Gericht 'hat der Brrik dä«'Kdcht aüf ein Moratorhvm' anerkrrut, das heißt, es,hat festgesttellt, daß ihre Aktiven höher als die ‘Passiven sind. Die P;nik ha»' si.i'.i auf andere Banken. nicbF au-sge-breitet, welcher Umstand es M <cn eVmö£HcJtpn ■ •wj.rd, der Regierung in ihren Bernülvm.gen, die Katastrophe zu beschränken, zur Hilfe zu hcnjimen. Wie verlautet, werden die Schäker der Banca di-Sccnit-o in nächster Zeit wieder geöffnet sein und die teilweise Auszahlung /soll wieder beginnen. Die finanzielle Lage von Italien ist .sicher erschüttert, aher sie ist noch hei weitem nicht katastrophal und wird sich wahrscheinlich relativ leicht und schnell erholen. Oesterreich, Die Verhandlungen mit Ungarn. Wien, 9. Jänner. Wie die „Politische Korresondenz“ erfährt, begibt sich der ungarische'Ministerpräsident Graf Bethlen Mittwoch abends nach Wien, wo Donnerstag die im Venediger Protokoll vorgesehenen Verhandlungen beginnen. Die Verhandlungen erstrecken sich ver allem auf die Frage der Entschädigung Oesterreichs > für die ihm dufch die Verzögerung der Uebergabe des Burgenlandes erwachsenen Schäden aller Art sowie auf die Regelung der anderen auf Westungarn bezughabenden bisher in Schwebe gebliebenen finanziellen Fragen, ferqer auf die Durchführung der jm Venediger Protokoll Oesterreich zugesicherten Erleichterungen für den Personen- und Warengrenzverkehr auf den Eisenbahnen, welche die Stadt Oedejiburg und ihre Umgebung durchkreuzen, auf das Peage-Recht und die anderen damit im Zusammenhang stehe den Angelegenheiten. Auf Serie Oesterreichs wird die Verhä dlungqn Bundes" anzfer S c h 0 b e r mit den beteiligten 5e..lio..$- und Abieilun^svorständen führen. 10. Jänner 102?_ Nr. 1059 Die ungarischen Ersatzansprüche. Budapest, 9. Jänner. (Tel.-Komp.) Anläßlich des bevorstehenden Beginnes der Wirtschaftsverhandlungen mit Oesterreich verlautet an maßgebender Stelle, daß Ungarn im Sinne der in Venedig getroffenen Vereinbarung für die in Westungarn abgetretenen Staatsgüter Ersatzansprüche in der Höhe vpn 3V8 Milliarden ungarischer Kronen an Oesterreich erheben wird. In dieser Summe drücken sich die Ersatzansprüche Ungarns für die ' abgetretenen Eisenbahnlinien, die Post-, Telephon- und Telegrapheneinrichtungen sowie für die Steuerrückstände aus. Außenminister Graf Banffy wird an den Donnerstag in Wien beginnenden Verhandlungen krankheitshalber nicht teilnehmen. Ungarischer Protest gegen die Verpfändung der Gobelins. Die „Universal-Korrespondenz“ meldet aus Bu* dapest:, An zuständiger Stelle wird erklärt, daß die ungarische Regierung gegen die von Oesterreich ge-, plante Verpfändung der Gobelins aus dem kaiserlichen Besitz Protest erheben werde, da die ungarische Regierung den Standpunkt vertritt, daß ihr ein Mitverfügungsrecht über die Gobelins zusteht, weshalb eine Verpfändung ohne ihre Zustimmung unzulässig ist. Die Protestnote, die von den Sachverständigen des ungarischen Ministeriums des Aeußern, des Finanzministeriums und des Unterrichtsminis'eriums ausgeärbeitet wurde, wird von Staatssekretär V a l k 0 selbst nach Wien gebracht werden. Der neue polnische Gesandte in Wien* Dr. Sigismund Graf L a s 0 c k i, geboren am 16. Dezember 1867 in Brüssel, absolvierte seine Studien in Galizien und wurde an der Krakauer Universität zum Dr. Juris promoviert. Er widmete sich dem politisch-administrativen Staatsdienst und' begann seihe Karriere bei der Statthalterei in B ü n n. Im Jahre 1900 wurde , er als Bezirkskommissär in das Ministerium des Ir.nern einberufen. Im Jahre 1903 wurde er über Antrag .des Statthalters Grafen Andreas Pot 0 c k i zum Bezirkshauptmann in Galizien ernannt und mit der Leitung dhr Bezirkshauptmannschaft Tarnobrzeg betraut, in welcher Stellung er sich die größten Sympathien der Bauernkreise enyarb. Im .Jahre 1908 wurde er in das Ministerratspräsidium berufen und dem Bureau ,des damaligen Ministers für Galizien A b r a h a m 0 w i c z zugeteilt. Im Jahre 1910 erfolgte seine Ernennung zum Statthaltereirat. Bei den Reichsratswahlen im Jahre 1911 wurde er aus dem Wahlkreise Nisko - Tarnobrzeg zum Reichsratsabg: ordneten gewählt und schloß sich der polnischen Volkspartei an (WitosG-ruppe), in welcher er bis jetzt eine führende Rolle hat . Sehr bedeutende Tätigkeit entwickelte er während der Kriegszeit in der Fürsorge für die Kriegsflüchtlinge und Evakuierten. Die legislatorischen und administrativen Maßnahmen der Wiener Regierung sind vielfach auf seine Initiative zurückzuführen. Nach Entstehung des selbstän Jigen «polnischen Staates wurde Graf Lasocky zum Mitglied des prbvisorischen autonomen Ausschusses des ehemaligen Kronlandes Galizien und später zum Präsidenten dieses Ausschusses ernannt. Tschecho-Slowakei. Bevorsteh ende .politische Aendertmgen in Karpothorußland. Prag, 8. Jivnmrr., Wie >Lk!cve Novinyr befiehlt eit, flirrtet demnächst ein außerordentlicher Min ist errat ■statt, rter sich ausscihließlicih mit def Politik bafawewt wird, die in Körpathbrußland .-verfolgt werdep so'/. Al« .Basis der Venh;ar/.'unigqin \vvrd der bericht des Ministerpräs’deiv.tin |>r. FVe n c sch d'ivn-an, der bckunc/ilkb soeben «von seiner Re!i:e ziirückgeke'h'rt ifit. Man ery wirtet neben einigen Pcrsonal-vcränideruingen in der Verwaltung; die Aufhebung sämtlich?r dort gültigem. A».u snah m s v e r f ü gu n gen. . Auch be^LViohtigt inan, das Amt des Go'U'vi*rneurs. in kürzester Zeit zu bes?!t'zcn, Als ernst enter Kamdklmt w'ird dem o»bnr\vähint?n Blatte zufolge Abgeordineter Dr. Patejdl Hszeidwiet-. . ' / __. Polen. Die Tarbuth-Konferenz. Warschau, 8. Jänner. (Tel. der „Wiener Morgenzeitung“.) Nach der Eröffnungsansprache des Abgeoidnet^a Thon hielten M. Feldstein im Namen der zionistL sehen Exekutive, N u ß b a u m (Misrachi), M a 1 k i n (Zelrel-Zion), Laufbahn (Hitachduth), Auerbach (Schulkuratoriuni)' kurize Begrüßungsansprachen. Bei der Eröffnung war auch ein Vertreter des Unterrichtsministeriums zugegen. Prof. Schneuersohn erstattete hierauf e'n ausführliches Referat über „die neuen Wege unserer Erziehung". In der zweiten Sitzung berichtete L e w 1 c k i über die Tät’gkeit der Tarbuth die bisnun 227 hebräische Schulen, 39K1 oder g-&rtdn, 4Gymna8len und 4 Fachschulen mit 34.230 Schülern und 1019 Lehrer n erhält. Der Delegierte C h a r I f berichtet über das Schulwesen in W 0 IH y n i e n, wo 49 Schulen und Kindergärten, 2 Fachschulen und 19 Abendkurse bestehen. In 33 Schulen werden alle Lehrgegenstände in hebräischer Sprache vorgetragen. Das Schulwesen leidet hier besonders unter den Verfolgungen der Regierungsbehörden, die bereits einige Schule.) in unbegründeter Welse geschlossen haben, Der Delegierte R u d n i c k i berichtet über die Tätigkeit der Tarbuth in W i l n a. wo 42 Schulen bestehen

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.