Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1922-01-08 · Heft 1057 (8.1.1922) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1057 (8.1.1922)
Date
1922-01-08
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2979076-2980129-2980137--09890-2996185
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

-grrtc1 ** tnmr, erunmwg oj ja i wer iTf'cs nr. rtrrr Demission des Stadtrats GrünwalcL - Die Schwierigkeiten im Wiener Wohnungswesen. Der amtsführende Stadtrat für Sozialpolitik und Wohnungswesen Julius Grünwa I d hat dem Bürgermeister ein Schreiben übermittelt, in dem er mitteilt, daß er sein Amt zurücklege. 1 Er begründet diesen Schritt damit, daß die von ihm erstrebte Zentral i-~ sation im Wohnungswesen auf große Schwierigkeiten stoße, die zu überwinden ihm nicht möglich sei. Der Vorstand des Klubs der Sozialdemokraten im Wiener Gemeinderat hat den Rücktritt gestern nach langer Debatte zur Kenntnis genommen. Stadtrat Grünwald wurde gebeten, die Geschäfte bis; zur Wahl seines Nachfolgers weiterzuführen. Der Klub der Sozialdemokraten im Wiener Gemeinderate wurde für Mittwoch den 11. d. M. einbdrufen. Der Abbau der Lebensmittelzuschüssc, Heute Beginn. Heute beginnt die erste Periode der Einstellung der staatlichen Leb ensmi tt e I zusch Usse. Der Brotpreis wird allgemein K 316, der Mchlpreis K 500 betragen und wird ab heute von allen Personen zu bezahlen sein, die keinen Anspruch auf Ersatz der Zuschüsse haben. Die übrigen, Arbeitnehmer und Bedürftige, erhalten die Zuschüsse auf den Brot-, Mehl-' und Fettpreis nicht in Geld, sondern in Gutscheinen, die für eine Bro'ration mit K 155, für eine Meiilration mit K 104 und für eine Fettration mit K 66 berechnet und von den Abgabestellen angenommen werden müssen. Eröffnung eines hebräischen Lesesaales. Unter großer Beteiligung der hebräischen Studentenschaft wie auch der Repräsentanten der - neuhebräischen Bewegung m Wien fand am 4. d. M, drle feierliche Eröifniu'tig des vom Gesamtvcrbatide hebräischer Studenten >Tarbuth« errichteten hebräisohon Lesesaales im Cafe Klinik, I K., S] italgatse, statt. Nachdem der Obmann MUC. W e i ß r u b in einer Ansprache die Bedeutung der Zusammenfassung der latenten Kräfte innerhalb der Studentenschaft hervorgohoben hatte, ergriff der palästinensische Schriftsteller R. Bin jamin (J. I’eidmann) das Wort ru dem Re* ferat >Der gegenwärtige Stand der hebräischen Literatur«. Er wußte durch •persönliche Eindrücke aus donl literarischen Palästina sowie durch Mitteilung-von Erfahrungen aus seinem Verkehr mit den ven.c'hiedan<Jii. Schriftstellern der hebräischen Rönaissrjnce zu fesseln; Die schlichte Vortragsweise wie auch die Aufforderung zur Verinnerlichung und Vertiefung dos Verhältnisses zwischen Schriltstel'leT und Publikum machte' großen Eindruck auf die Zuhörer. Es folgten down die mit. warmer Empfindung wiedergegebenan Rezitationen des Herrn Becher. Den Abschuß des Abends bildete die Benoh'torstattung über das O-rgasmsait irische durch cättd. rned. R a b b i n o vv i c z. Der Lesesaa! ist täglich von 6 bis 10 Uhr abends geöffnet und auch für Niahtsfrudenton zugänglich. Daselbst findet auch die Mitgliederaufnahme statt. Es liegen die wichtigsten hcbräi-schen priodiseben Zeit-# Schriften sowie die neuesten Erscheinungen des hebräischen Büchermarktes auf. Die weitere Ausgestaltung der Bibliothek ist in Angriff genommen. Die erste Aufgabe des Gesamtvcrbandes >T a rb u t h«. der nur rein na t ion a>l -k utlit u r el! e Ziele verfolgt und gemäß seiner apolitischen Konstituierung Vertreter •verschiedener Richtungen umfaßt, ist somit dank der Unterstützung des jüdischen Hochsclnilausschusscs >Jjdäac günstig erledigt und schreitet er zur Verwirklichung des weiteren Arbeitsprogra-mms. das rat der Schaffung einer periodischen hebräischen Bühne. Die Vorarbeiten sind schon soweit gediehen, daß ln einiger Zeit die erste hebräische Vorstellung in dieser Saison wird erfolgen -können. Ebenso ist der Pkw der Herausgabe eines hebräischen Wochenblattes, das als studentisches Weltorgun im Hinblick auf den Aufbau Palästinas gedacht ist, ins Auge gefaßt worden, zu welchem Zwecke der Verband mit' den akademischen Ku-katirvereincn des Auslands in Beziehungen treten w’wd. Ein lateinisches Chanuka-Lied. Die Geschichte der Makkabäer ist auch von Nichtjuden bewundert worden. Schon im vierten Jahrhundert fanden kirchliche Makkabäer feiern statt, und in christlichen Predigten wird der unbeugsame Mut jener jüdischen Heldenjünglinge gelobt, die die Hoffnung des Antiochus auf ihre Bekehrung“ zunichte machten, ln einem Kirchenlied werden die „tapferen und heiligen Makkbäer" verherrlicht, die im Dienste Gottes die schlimmsten Martern zu erdulden bereit waren, die in Selbstvergessenheit sich einer wundersamen Hoffnung hingaben und durch einen schnellen Tod die Ewigkeit errangen. Das Gedicht, das sich auch nach der «Maos Zur"- Melodie singen läßt, lautet: Viri fortes Maccabaef Pro servanda lege Del Dura corprris nati Ecce sunt para.i; Septiformis fratia Spiritus induts Certant pro justitia Caelitus adjutl I 0 martyrum primitiae Sancti Maccabaei; Pro zelo justitiae Strenui fudaei l Mirae patientiae Viri maghae spei, ■ Impetretis gratiae Nobis donüm Dei f Consummatis filiis, Confecta suppliciis, Mater migrat ad coronam, Cunctis post se laudis bonam Reünquens materiam Et exemplum forte Meren i nerpetuam Vitam brevi ra.orte! Uebersetzen läßt sich das gereimte Gedicht etwa fo!genderma°cn: Die tapferen Makkabäerhelden sind bereit, zur Verteidigung der Lehre öottes Hartes zu erdulden; versehen mit der Gnade siebenfachen Geistes, kämpfen sie für das Recht und der Ewige ist mit ihnen. Ihr Opfer des Martyriums, gesegnete Makkabäer I ihr wackeren jüdischen Streiter für den Sieg des Rechts; ihr seid. Männer von. wunderbarer, Ausdauer und nimmermüder Hoffnung; inöget ihr öottes Gnade auch . uns als Gabe zuwenden 1 , Nach dem Tode ihrer Söhne und am Ende Ihrer Leiden wandert die Mutter zur Krone des Lebens und hinterläßt der Welt ein bewundernswertes Beispiel, wie man sich nach einem kurzen Tode das ewige Leben verdient. Die Chamika-Feier des Jüdischen Frauenbundes. Die vom Jüdischen Frauenbund veranstaltete C'anuka- Feier nahm einen glänzenden Verlauf, Im dichtgefüllten NFestsaal des, Hotel Continental eröffnete den Abend, Oberkantor M a r g u 11 e s. welcher die Lichter zündete und mit herrlicher Stimme in ergreifender Weise die rituellen Gesänge vortrug. Nachher ergriff ' das Wort die Präsidentin des Jüdischen Frauenbundes Frau Esther Rap aport-Mietej, welche ein anschauliches Bild, der Geschichte der beiden jüdischen Staatswesen bot Jetzt, au der Schwelle des Dritten jüdischen Staatswesens, müsse es ‘unser Bestreben sein, die Fehler, die einstenszum Untergange geführt haben, zu meiden. Wir müssen nach Einheit, nach Eintracht streben, wenn uns das Schicksal des Dritten jüdischen Reiches am Herzen liegt Ein wichtiges Friedensmittel ist: Beitragen zur sozialen Gerechtigkeit Da müssen wir vor allem an die Kinder denken, an die Zukunft unseres Volkes. Mit einem warmen Appell an das Publikum, die Kinderaktion des jüdischen Frauenbundes nach Kräften zu fördern, schloß diese Ansprache, die nicht ohne Wirkung blieb. Konzertmeister Zimblcr erntete für sein wundervolles Vlölinspiel stürmischen Applaus. Auch das Hakoah- Quartett (Lampl) bot Hervorragendes. Den Schluß, und gleichzeitig den Kulminationspunkt des Abfcnds bildeten die prächtigen Darbietungen des Jüdischen Gesangvereines (Dirigent Prof. Bräslawsky). Auch der finanzielle Ertrag des Abends war zufriedenstellend. Der Jüdische Frauenbund beabsichtigt ‘ gegenwärtig, seiner Kinderaktion eine Aktion für Greise anzugliedern. Die Mittelstandsjugehd und das Elend. Es ist eine zwar erstaunliche, aber dennoch kaum zu bestreitende Tatsache, daß der heranwachsenden Mittelstaridsjügend in der überwiegenden Zahl der Fälle das Elend in seinen unerbittlichen, grausamen, niederdrückenden Formen immer noch unbekannt geblieben ist. In einer Stadt, deren geistige Arbeiter einen sozialen Kampf um-das trockene Brot führen, in einer Stadt, deren Intelligenzproletariat sich in einem Meer von Trostlosigkeit mühselig an der Oberfläche hält, in dieser Stadt hat sich das Wunde! begeben, daß die Mittelstandsjugend eigentlich noch immer nicht weiß, was Not ist. Zum Teile ist dieses Wunder nuu wohl dadurch zu erklären, daß sich die Lebensformen einer Gesellschaftsschichte nicht von heute auf morgen ändern, daß Erziehung; Sitte, alte Tradition hier nachwirken, wohl auch dadurch, daß der äußere Rahmen die volle Entfaltung der Elendswirkung verhütet. Es ist vielleicht physiologisch nicht zu beweisen, aber man hungert nun einmal anders im Zimmer mit gutem Hausrat, das Sauerkraut schmeckt anders auf dem feingeblümten Teller als aus. dem verbeulten Kochtopf und namentlich für die Bekleidung bedeutet das Vorhandensein solider Bestände aus früheren, besseren Zeiten einen gar nicht genug hoch zu bewertenden Vorteil. Gewiß, auch die geistige Arbeiterschaft hat das Elendi und die Not mit allen Begleiterscheinungen kennen gelernt. Aber sie hat sich selbst noch nicht äufgegeben und hat es sogar zuwege gebracht, dem Nachwuchs die Bekanntschaft mit den grausamen Formen der Entbehrung zu ersparen. Der Arzt, der Beamte, der Architekt, sie alle hungern, darben, frieren; Aber.ihre Kinder schlafen immer noch in reinlichen B6t.ten, finden den Tisch gedeckt und gehen in die Schule, gehen lange, lange Jahre in die Schule. Von der wirklichen Not wissen sie nichts — zärtliche Eltern breiten schützend die Hände über sie. Aber so wertvoll die sonnige Kindheit für jeden Menschen auch ist, diese »absolute, grundsätzliche Endfremdung von den tatsächlichen Verhältnissen hat etwas Unnatürliches und Ungesundes an sich. Der Faktor des ungestörten Jugendfrohsinns mag noch so bedeutsam sein, dennoch wirkt es verletzend, neben den sorgenvollen, bedrückten E.’tern die harmlosen, von aller Not unberührten Kinder zu sehen. Und wenn bei den Christen mitunter noch vernünftiges Maß sngewendet wird, bei den Juden gibt es oft keine Grenze für diese Schonung. Die jungen Leute wachsen auf als lebten sie auf einer Insel, inmitten der Regenmäntel Herrcn- und Damenwäsche,TextItuRd S'rlcUwsreri, alles erstklassig und billigst Im Warenhaus .I.,TaSjrst?aS3tMjlJ3li]itJttJ En gros En detail Die Juden von Bazin. Voa Ludwig Biro. Im Verlag Oesterheid & Co. fy Berlin ist ein neuer Roman Ludwig Biro s, „Die luden von Baz in“, erschienen. Er behandelt die Ausrottung einer ungarischen judengemeinde zu Beginn der Neuzeit. Von der geschlossenen, nirgends in ihrem Tempo aussetzenden Darstellung aus der furchtbaren Geschichte des jüdischen Leidens geben wir im nachfolgenden eine Probe: Graf Thomas gab Meister Gregoroviius eH Zeichen; Meiner . Gregoren'iu-s ging wieder zurück zum Richterti-sch. Graf Frairuz setzt« sich in den leergeb Mcbencn Lei inst ulbl und warf mit niedergeschlagenen Augen und halblaut hin; »Verbrennt doch wenigstens die Kinder nicht..« Graf Thomas sprach ein paar Worte. zu Meister uregorovius. Meister Gregorovi'us eilte, zum Richtertisoh, bedeutete, daß er sprechen wolle, und’ machte durch heftige Bewegungen auch klar, daß seine Mittel kin gen die Menge befriedigen Würden. Lan'gvam .und unter Schwierigkeiten wunde die Ruhe wiederäiergestellt. Da erhob Meister Gregotrovius die Stimme und sprach; »Ihre Gnaden, die Grafen von Balzin, beseelt von jenem Gerechtigkeitssinn, der'alle ihre Handlungen lenkt, bestätigen das Urteil des Gerichts, erkennen es als recht und gerecht ah und wollen seiner Voll Streckung keinerlei Hindernis in den Weg legen. Da aber an zunehmen ist, daß das Gift der jüdischen Gottlosigkeit, Gottesleugnung und Schlechtigkeit die Kinder noch nicht ganz verdorben -hat. und da man annehmen darf, daß die Seelen der Kinder noch gerettet wenden können, haben Ihre Gnaden, beseelt von christlicher Liebe und Gk:u-beniseifrig<keit, die Kinder unter zehn Jahren zu begnadigen geruht. Diese Kinder sollen jenen Baz in er Bürgern ausgefolgt worden, die auch den Besitz der Juden erhalten; mit der Verpflichtung, die Kinder im“ wahren Glauben, in Frömmigkeit und Gottesfurcht zu erziehen; Im, Volk entstand ein Gedränge. Dar Stadtschule gab den Trabanten den Befehl, die Kinder' unter zehn Jahren a-uszu wählen, Geber die Juden lief ein heißer Weln&clirej. Sie hatten sich schon seit Tagen atrf den Tod vorbereitet; ihre Seelen warenv darauf gefaßt, daß sie alle sterben würden, klein und groß, ohne Unterschied. Dar unerwartete Befehl wühlte jetzt' den gleichmäßigen Strom ihres Schmerzes auf und lenkte ihn gewissermaßen in neue Richtung. Es gab welche, die auf stöhnten bei dem Gedanken, daß man ihre Kinder taufen würde, dennoch überließen sie mit entsagender Freude ihre Kinder dem neuen Leben. Ein — zwei Mütter gab es, die an gar uÄcbtJs dachten, nur wie ra-send ihre Kindor jän sich preßten, 50 daß die Trabanten sie gewaltsam aus ihren Armen reißen mußten. Auch Esther preßte ihr Söbnchen an sich und wandte schluchzend ihre entsetzten Augen David zu. Ein Trabant näherte sich iihr David beugte sich mit trän entlassen Augen über seinen Sohn. ■ »Gib ihn hin,« sprach er zu Esther. »Wenn Gott ihm das Geschenk des Lebens gibt, so wind er viel* leicht glpaklich werden.« Schon hatten die Trabanten die Kinder den Armen der zögernden Mütter entrissen. Doch ein kleines Mädchen gab es, das m.an ihnen ungeduldig und keuchend anbot. Abraham und sein Weib 'hatten erschüttert die Begnadigung der Kinder unter zehn Jahren vernommen; ei.nen Augenblick schwankten sie und drückten schluchzend Rao' el an sich, ' dann schoben sie sie ‘zitternd mitten unter die kleinen Kinder. Rachel wollte weinend’ zu ihnen zurück-kebren. sie aber scho-bcn sic ha stur und stotternd unter "die Hut der Trabanten. '»'Bitte, ihr guten, Herren, auch diese-s Mädchen ist noch nicht zehn Jahrealt.« Die Trabanten umringten die kleine Truppe der Kinder. Kinder unter zehn Jahren gab es im' ganzen zwanzig. Die Zahl der Erwachsenen Ujid der Kinder über zehn Jahren betrug dreißig. Die Trabanten wollten die Kinder in (Jen Hof des Rathauses bringen, aber das Drängen des Volkes war jetzt schon zurr» heftigen Stoßen geworden und durch das Viereck der Husaren drängten überall vouy Ringen erhitzte Weiler auf dep Riehtcrtjsch zu. Alle wollten sie ein Kind haben, damit die kleinen Unschuldigen keine Minute Ohne Pflege blieben. Es entstand ein'wahrer-Kampf um die kleinen Kinder, denn Davids Söhn wollten fünf auf einmal haben. Ja'kbbp Kinder aber wollte niemand. Daschrie Mcis-tcir Gregorov;u$. die; Weiber an und sagte ihnen, das Vermögen der Juden würde zu gleichen Teilen unter alle jene verteilt werden, die ein jüdisch es Kind im wahren Glauben auf ziehen würden. Darauf hörte der Streit auf und während die Richter sich erhoben und die Husaren langsam eine Straße durch die .Menge bahnten,; hätten die Frauen die Kinder unter sich .verteilt» Die Husaren bahnten langsam einen Weg durch die Menge und 'indem sie die Juden in ihre Mitte nahmen, brachen ste »um Marktplatz auf. Hinter den Juden schritten die Mitglieder des Gerichts. Eme Weile noch drängte sich die Menge um sie, dann begann alles nach dem Marktplatz zu eilen, um einen guten Platz -zp bekommen. Die Juden schritten müde und mit gesenktem Kopf zwischen den Husaren einher. Zack ar La« lehnte sich aut Josef und Judith, Fsther klammerte sich zitternd an David. ‘ David sprach ihr flüsternd Mut zu. Esther klammerte sich noch fester an ihn und sagte, sie hätte ke ne Angst, nur möge David bis zum Ende i.n ihrer Nähe bleiben, sic anscheu, wonu es ging, und illur*

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.