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Wiener Morgenzeitung · 1922-01-04 · Heft 1053 (4.1.1922) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1053 (4.1.1922)
Date
1922-01-04
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite (> Wien, Mittwoch Nr. T053 Spielerisch hat er in der Rolle des Mannes, der seiner Eifersucht verfallen ist, packende Momente. Als Desdetfiona gastierte Frau Wanda A c h s e 1 - C l e tn e n s vom Stadttheater in Köln. Mit ihrer lieben, wohlerzogenen Stimme, die im großen Opernhaus nicht recht ausgibt und sich neben Slezaks VoMbluttenor recht anaemisch ausnimmt, mußte sie ein Opfer; ihres Othello werden. Wohl wurde sie allmählich lebendiger und sang Romanze und Nachtgebet mit allem Anstand, aber ohne die /Temperatur des Opernhauses zu erreichen, auch der Jago - des Herrn Groenen blieb allzu gemessen, theatralisch kalt. Im tteudenchor der Soldaten und Zyprioten gab es allerlei Schwankungen unerfreulicher Art und Kapellmeister Reichenberger hatte alle Mühe, die wenig geprobte, unausgeglichene Aufführung in Fluß zu erhalten. ' flb. Urania. Am 7. d. M. und den drei darauffolgenden Samstagen (14., 21. und 28. d. M.) um 7,6 Uhr abends werden Leo Birkenfeld und Philharmoniker Ludwig Wittels im Kleinen Saale der Utania die zehn Klavier - Violin - Sonaten Ludwig van Beethoven s ausführen. Gerichtssaal. Ein getaufter Jude als Beschützer der christlichen Rasse. Aus Budapest wird uns berichtet: Eine Verhandlung in einer Verleumdungsklage vor dem' Veszpritner Strafsenat zeigte deutlich, wie der sogenannte christliche Kurs in Ungarn sich allmählich zu einem Refugium für alle moralisch Minderwertigen herausgebildet hat, ■ so daß die ehrlichen Christen sich nunmehr’ enttäuscht zurückzuziehen. Gegenstand der Verhandlung bildete die Verleumdungsklage des liberalen Abgeordneten Rudolf R ü p p e r t gegen den Redakteur des antisemitischen Hetzblattes „Balaton* füred“ Paul Orszagh. Abgeordneter Ruppert wurde nämr lieh in dem genannten Blatte wegen seiner in der ungarischen. Nationalversammlung eingebrachten Interpellation wegen Ermordung des Juden Landau in der unflätigsten Weise beschimpft und beschuldigt, daß er für sein Eintreten im Falle Landau von der Familie bestochen worden sei. Der Angeklagte Paul Orszagh verteidigte sich dahin, daß der Artikel in begreiflicher moralischer Entrüstung verfaßt worden sei, weil Abgeordneter Ruppert, gegen die christlichen Rasseninteressen gesündigt habe, als er wegen der Ermordung efnes Juden interpellierte. Pflicht Rupperts sei es gewesen, in diesem Falle, selbst wenndie angeführten Daten wahr seien, seine eigene christliche Rasse in Schutz zu nehmen uhd nicht die Interessen des ermordeten Juden. Seine Interpellation habe überdies . im Auslande stark geschadet. Orszagh, von dem sich, als er im Laufe der Verhandlung ins Kreuzverhör genommen wurde, herausstellte, daß er ein getaufter Jude ist, stellte sich auch auf den Standpunkt, daß er, wenn er gefehlt habe, dies aus .Patriotismus tat und sicherlich der A m n e s t i ,e teilhaftig sein werde. Da beide Parteien verschiedene Beweisanträge stellten, wurde behufs Einvernahme der namhaft gemachten Zeugen die Verhandlung vertagt Immerhin kann der christliche Kurs auf diesen seinen Be* Schützer der christlichen Rasseninteressen stolz sein. Verkaufsverweigerung. Wegen dieses für das heutig^ Geschäftsleben charakteristischen Delikts hatten sich jüngst, ganz unabhängig voneinander, zwei Kaufleute vor Gericht zu verantworten. Der Inhaber eines Schuhwärengeschäfts' äuf der Mariahilferstraße, Julius Bank, hatte sich geweigert, einpm Herrn acht Paar Hausschuhe zu Verkäufen,' weil er ihn angeblich für einen S c h l e ix h h ä n,d 1 e r hielt’ Und der Gemischtwarenhändler Leo Marian* weigerte sich, die letzte Schachtel „Schwedische", die er hatte, aus der Auslage zu nehmen, weil er „die schöne Auslage nicht verderben wollte“. Beide Angeklagten wurden verurteilt, und zwar B a n k zu K 2000, M a r i a n zu K 500. Schachchronik. Organ der Schachsektion Hakoah. Redigiert von Adolf G o 111 i. e b. Am 30. Dezember fand unsere Ausschußsitzung im Sportklub Hechawer statt Und wurden folgende Anträge angenommen: , ' Wer unentschuldigt unseren Haupt- und Nebenturnieren fernbleibt oder seine Partien nicht ordnungsgemäß erledigt, verliert das Recht, an den nächsten Haupt- und Nebenturnieren teilzunehmen. < , * - Achtung! Es wird aufmerksam gemacht, daß jeder, der seine Partien nicht bis 16. d. M. spielt, gestrichen; wird und ebenfalls das Rpcht einbüßt, an den nächsten Haupt- und Nebenturnieren teilzunehmen. Hauptturnier: In der 15. Runde, sind zurück-, getreten: Dr. Na s c h, L am p l, Krell. Aufforderung: Alle Bücher sind bis längstens 16. d. M. wegen Inventuraufnahme zurückzustellen; wer' seine Bücher nicht bis zu diesem Tagezurückstellt, verliert das Recht, Bücher auszuleihen. ' " Anschließend spielte und gewann Takacs vier BHndpartien. Lewit und Gottlieb spielten eine seriöse Blindpartie, welche nach interessantem Verlauf wegen der vorgerückten Stunde abgebrochen wurde. Schiedsrichter Takac's. Vereinswettkämpfe. Am 8. d. M. Spielt" unsere B-Mannschaft gegen den Schachklub der Versicherungsbeamten um9Uhr vormittags imCaföRabl, Wallnerstraße. Die Herren Meise!, Jungwirt, Lampl, Dr. Nasch, Dr. Fischer, Schlesinger, Karpat, Krell, Eisenberg. Metsch, Lasarowitz, Groß 1, Lehrer, Goldberg und Katz haben sich am 6. d. M. um- 7*8 Uhr abends ln unserem Klublokal Cafd Atlashof zwecks Aufstellung der Mannschaft bestimmt einzufinden- _.wiener MOKGgtnrrrrrinro_" Jüdische Olympiade. Anläßlich der im Juni 1922 stattfindenden Olympischen Spiele werden alle jüdisch nationalen Schachklubs und Schachmeister jüdischer Nation gebeten, ihre Abschrift bekanntzugeben. Ächtung! Ip den nächsten Tagen wird der durch die Vorkommnisse.': vom 1. Dezember 1921 gestörte Kaffeehausbetrieb in unserem Klubheim wieder ausgenommen. Schachliche Betrachtungen. Von Hermann Weiß. Wohl jeder auch nur halbwegs begabte Schachspieler wird schon Gelegenheit gehabt haben, in mancher von ihm gespielten Schachpartie mit Verwunderung zu bemerken, daß in einer sehr guten oder sogar zum Gewinn ausreichenden Stellung der Gegner unvermutet einen überraschenden Züg niacht oder' gar eine verblüffende Kombination einleitet, mit einer Mättdrohung, die anscheinend gar nicht mehr zu verhindern ist. Man hat das Gefühl, daß die gegnerische Kombination nicht echt, nicht korrekt sein kann, daß sie irgendwo unbedingt »ein Loch“ haben müsse, und bestrebt sich nun, die gegnerische Achilles-Ferse ausfindig zu machen, Aher alles Suchen und Grübeln, alle Bemühungen,, sich aus der Klemme zu retten, in die wir durch tückischen Zufal oder eigene Nachlässigkeit geraten sind, sind vergebliche, verlorene Mühe, Der rettende Zug will sich uns nicht zeigen, und so geht denn die mit so vieler Mühe und Sorgfalt großgezogene Partie, die zu den schönsten und kühnsten Hoffnungen berechtigte — zumindest auf einen Schönheitspreis -- schließlich doch verloren und man sieht nun trauernd auf die Trümmer seines Geistessprößlings, In einem solchen .Falle nun ist das Verlangen wohl begreiflich, die Partie nochmals zu spielen, um ■vielleicht doch daraufzukommen, wo man den Fehler begangen hat, zu Nutz und Frommen für den nächsten Kampf auf den wohl unblutigen, aber deshalb nicht minder heißumstrittenen 64 Feldern. Es beginnt nun die Analyse, die Sezierung der Partie, aber man findet im ersten* Teil derselben keinen Fehler seinerseits uhd gelangt nun zur kritischen Stellung, wo einen, schon in stolzen Siegeshoffnungen sich wiegendso jäh, wie ein Blitz aus heiterem Himmel, das Verhängnis ereilte. Und siehe da, was einem in der Partie selbst, trotz aller Mühe und mit. dem Aufgebot seines ganzen Scharfsinnes, nicht gelingen wollte, in der Analyse findet man mit Leichtigkeit, als wäre man , nunmehr „sehend“ geworden, die Wider* legung der gegnerischen und somit den Rettungszug für seine schon totgeglaubte Partie und jetzt wäre es ein Leichtes, den Gegner zu Boden zu streckfen, wenn . . . ■wenn man eoen eine Partie zweimal spielen könnte. Worin liegt nun die Ursache dessen/ daß wir den Rettungszug nicht in der Partie selbst fanden? Soll man die Befangenheit, (mit der jeder mehr oder minder in der ernsten Partie spielt — und nur die haben wir bei unseren heutigen Betrachtungen im Auge — als die alleinige. Ursache betrachten? Ein gut Teil Schuld daran ist dieser allerdings beizuntes§eri, aber bei ruhiger Ueberlegung kann man dies doch nicht ganz auf Rechnung der Befangenheit setzen. Folglich müssen dabei auch noch andere Umstände mitbestimmend sein und da erscheint die Frage nach diesen wohl jedem begreiflich. In solchen kritischen Stellungen sind allerdings Ruhe, Unbefangenheit und Kaltblütigkeit die ersten Erfordernisse. Man soll sich immer und immer wieder vornehmen, sich durch gar keinen Zug des Gegners verblüffen zu lassen. Ist man nun dessen im' erforderlichen Momente eingedenk, dann gehe man daran, sowohl die eigene, namentlich aber die gegnerische Steilung im allgemeinen und die jeder einzelnen Figur im -besonderen genau zu prüfen und man wird dann oft staunend bemerken, daß die anscheinend so große upd vielseitige Wirksamkeit so. mancher feindlichen Figur eigentlich .eine sehr beschränkte ist und daß so manche gegnerische Zugsmöglichkeiten, die wir im ersten Moment als für uns bedrohlich hielten, in Wirklichkeit nur zum Nachteil des Gegners ausfallen würden. Man wende aber nicht ein, daß dies alles nur selbstverständliche Wahrheiten sind, deren man sich im gegebenen Moment ohnehin bewußt ist. Das meint man .bloß, solange man/ davon nur... akademisch spricht. Kommt es aber zur Gelegenheit, dies zu betätigen, dann kann man sehr oft sehen, wie alle diese sogenannten Selbstverständlichkeiten vergessen sind. Dies ist nicht bloß bei Amateuren, sondern hie und da sogar auch bei Schachmeistern der Fall, bei denen doch die vorhin erwähnten Erfordernisse zur Beherrschung und Ausnützung von kritischen Stellungen in ihren Partien zweifellos vorhanden sind. Und doch können wir manchmal auch in einer Meisterpartie sehen, daß zunt.Beispiel der K eine gewonnene Stellung gegen den Y verliert, bloß weilv er im entscheidenden Moment die richtige Fortsetzung verfehlte, mithin also die Stellung höchst folgerichtig, beurteilt hat. Nun wollen >!r versuchen, das bisher Gesagte an einem-klassischen Beispiel zu demonstrieren. 1 (Fortsetzung folgt.) ■ . •, Alle Zuschriften sind zu richten an die Schachsektion Hakoah,' Schriftleitung Adolf Gottlieb. Klubtage : Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag ab 7 Uhr abends im Cate Atlashof) I,, Franz-Josefs-Kai. . Sport. Die jüdischem ^ortvereinederlV. Klasse. An den Meisterschaften der IV. Klasse nehmen fünf jüdische Fußbalivereine teil, wovon vier in die Gruppe Südost und einer in die Gruppe Nord eingeteilt sind. Die Vereine Kadimab, Hechawer, Hasmonea und H a z a i r, die der IV. Klasse Südost angehören, sind recht spielstark und zählen zu den besten M nnsebaften des Unterhauses. Obwohl sie in ihrer Gruppe eine sehr gute Rolle spielen, gelang es noch keinem, den 4. Jänner 1522 heißersehnten Meistertitel zu .erlangenund sich so de« Aufstieg in die HL Klasse zu sichern. .Kadimah, Der 8. C. K a d 1 m a b liegt von sämtlichen , jüdische» Sportvereinen im Meisterschaftsrennen am besten,, da ier nur um einen Verlustpuhkt mehr aufzuweisen hat als der führende Verein der Gruppe. In seinen Reihen sind die von der Hakoah her bekannten Spieler H i r s c h f e 1 d, G r u s c lj k a uhd Nathan tätig. In der Meisterschaft erlitten die Kadimahner keine einzige Niederlage, doch spielten .sie dreimal)- und zwar gegen Weiße Elf, Athen und H a s m. o n e a, unentschieden. Sie erlangten demnach 1n den zehn Spielen des ersten Meisterschaftshalbjahres 17 Punkte und erreichten die respektable Tor-. differenz 34: 6. Der tüchtigen Vereinsleitung gelang es, den Jedlersdorfer Sportplatz, der einen vorzüglichen Rasen-, boden besitzt, in Untermiete zu bekommen, so daß die Spieler Gelegenheit haben, einem rationellen Training zu obliegen. Die administrative- Fähigkeit der Leitung des Vereines und der gute Klubgeist, der die ausübenden Sportleute beseelt, bieten eine Gewähr, daß die Kadimah im jkommenden Frühjahr einem bedeutenden sportlichen Auf&chwung entgegeiigeht. Hasmonea. Der 8. C. Hasmonea befand sich noch fm Vorjahre in der Schutzgruppe, so daß man seine derzeitige Stellung in der Meisterschaft recht günstig bezeichnen darf. Er nimmt mit zehn Punkten den sechsten Platz in der Tabelle ein. Die Spieler der ersten Mannschaft gehören fast ausschließlich den jüngsten Jahrgängen an, so daß. sie körperlich den meisten Gegnern unterlegen sind. Da das Material aber ganz ausgezeichnet ist) kann man dem 8. C. Hazair eine günstige sportliche; Zukunft Voraussagen. Durch den Beitritt von Zwei talentierten Spielern, Mark s t e i n 1 (trüber Prater-Sportfreunde) und H a u s e r (früher Amateur-Reserve), erfährt die Elf eine namhafte Verstärkung, Es ist nicht ausgeschlossen, daß dieser jüngste viertklassige Verein noch bestimmend in die Ereignisse der'Meisterschaft Eingreifen wird, . Hechawer. Der. Sportklub Hechawer hat nicht ganz das gehalten) was man sich am Beginn der vergangenen Saison von ihm versprochen hat, ln der Meisterschaft des Vorjahres war er nahe darpn, den Meistertitel zu erlangen, doch fiel er wenige Wochen von Beendigung de? Wettbewerbes durch Spielerverletzungen, und Disqualifikationen stark zurück. Durch den Beitritt des bekannten Spielers Kurt Juhn von der Hak o a h hat He c h a w.e r nicht nur einen tüchtigen Fußballer, sondern auch einen vorzüglichen Organisator gewonnen. Am Anfang. des heurigen Meisterschaftsjahres erfocht dieser Verein bemerkenswerte Siege über V e r i t a s (7:0), H a z a;i r (4:0), V i n d 0b o n'a (3: 0) und Hasmonea (2:1). Damals galtauch H e c h a w e r als ernster Anwärter , auf den Meistertitel, Die empfindliche Niederlage . durch' die W e j.D (0:3) entmutigte die Mannschaft aber sichtlich, so daß sie in den weiteren Treffen an Kampfkraft bedeutend nachließ. Die Folge davon war, daß sie noch einige Niederlagen in den Kauf nehmen mußte. Am Ende der heurigen Saison placierte sich Hechawer bei zehn ausgetfageneu Spielen mit 12 Puhkten und einer Tordifferenz:- Von ‘21:13 an vierter Stelle. ' : " •>; ' v Die Hakoah kehrt heute vormittags von ihref Schweizer Sporfreise nach Wien zurück Ein, Probespiel. In der letzten Voretandssitzung des Niederösterreichischen Fu.ßballv.erbandes wurde beschlossen) am 6. d, M, (Feiertag) für das Länderspiel Italien gegen Oesterreich ein Probespiel auf dem Frater - Sportplatz abzuhalten. Der Verbandskapitän hat nachstehende Mannschaften nominiert: Team A.‘ Ostricek (Hertha); Soli! IHertha), Popdvich (Amateure); Geyer (Amateure), Resch Wacker)) Fuchs (Amateure); Köck (Amateure),- Swatosch Amateure), Pta.cek (Slovan), Hansl LAmateure), Guttl Amateure), r- T e a m B ■:81 Brazda (Rtraolfshügen; VozI Admira), Wagner (Rudolfshügel); Malousik (Hertha), Koch (Admira), Götz (Germania); Eichler, (W, A. C.J, Neumann (W. A. C.V Schierl (Admira), Jizda» (F. A. C.), Seidl (F, A, C.). — Ersatz: Röscher (Wacker), Richter .(yertha); Wallner (W. A. C.), Baumgartner (Simmering), Sudrich (W. A. C.). — Der Verbandsvorstand hat für die Veranstaltung nachstehende Preise festgesetzt Logensitze K 500, Sitzplätze K 300 und K 200/ Stehplätze K 80, Schülerkarten K 50. Union-Zizkov in Portugal, Der ln der Meisterschaft der Tschecho-Slowakai an zweiter Stelle placierte Verein Union-Zizkov trat am vergangenen Sonntag in Lissabon; gegen den F. C. Lissabon an und erfocht einen überlegenen Sieg von 5:0 Toren. Der Teplltzer F. C. trug am vergangenen Samstag ein Spiel gegen Kickers in Würzburg aus und blieb nach hartem Kampf mit 4.: H Toren siegreich. . Kadimah. Heute, Mittwoch, 8 Uhr, Bunter Abend im Cafe City,’IX., Porzellangasse 1. Auftretende Kunstkräfte: Harry Schürmann (Volksoper), Fräulqin Hoff mann (Volksoper), Karl Kutola (Variete Leopold!), Rudolf Sacher (Ronacher), Fräulein Margo ‘(Variete Reklame). Die Unterhaltungsabende finden von nun an jeden Mittwoch statt. Hasmonea. Heute, 7 Uhr* Leilungssitzung. Samstag den 7. d. M;, . 7 Uhr,. Vollversammlung. Ausgabe der Mitgliedskarten für das Jahr J922. Die Herren Kohri und'Lipper werden ersucht, bei dfer heutigen Sitzung be* stimmt zu erscheinen, da im Falle ihres Nichtkommens ihre Mandate automatisch erlöschen. Achim. Heute, 7 Uhr, Ausschußsitiung im neuen Klubheim, II., Obefmüllnerstraße 17. \ Hazair-Heros-Gideon. Heute, Mittwoch,!/?8 Uhr, gemeinsame Generalversammlung im Cate Industriepalast, Dominikanerbastei 22. Akademische Sektion Heros. Heute, Mittwoch, 8 Uhr, im Cate Industriepalast, I., Dominikanerbastei 22, Spielerversammlung und Mannschaftsaufstellung für kommenden Samstag. Nur anwesende Spieler können berücksichtigt werden. An die jüdischen Sportvereine! Sämtliche Klubs werden aufgefordert, die Fragebögen ausgefüllt an den Kreis Oesterreich der jüdischen Turn-und Sportvereine, per Adresse „Wiener Morgenzeitung“, II., Taborstrasse 1/3, umgehend abzusendea

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