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Wiener Morgenzeitung · 1922-01-04 · Heft 1053 (4.1.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1053 (4.1.1922)
Date
1922-01-04
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4; /Wien, Mittwocft WIENER MORGENZEITUNd;4. Jänner 1923 jNr. 105$ Der Abbau der Lebensmittelzuschüsse. ~;, 4 , vr; Die Fürsorgemaßnahmen. ‘Bekanu.^i^i '-sieht dä-s/.sögdn&rtnte Leben smittelabb äugesetgLitebie Reihe von Fürsorgemaßnahmen vor, die duTCftgeführt werden, -uiii; weiten,.-Kreisen von .Personen die ihnen nunmehr entgehende staatliche Unterstützung in feiner entsp-rfepheniden Form zu ersetzen.-In dieser Hinsicht ist yorgesorgt für Personen, die, in einem Arbaits Verhältnisse (Arbeiter und. Angestellte) stehen, weiters für Personen, in öffentlichen Dienstes und -Betrieben,., dann für Personen, -$ief schön in hinein FünsorgeverfiäRnisse stehen, wie - für Kranke, Unfallsrentner, Pensionisten, .Arbeitslose, Invaliden, Witwen, und .Waisen sowie Ulnfterhaitsbeiitiragsenipfänger uisw. Ganz ,besondere Aufmerksamkeit muß. schließlich jenen besonders notleidenden Schichten der Bevölkerung zugewendet werden, die in keinem der erwähnten Verhältnisse stehen und' die die an Stelle der Bundeszüschüsse tretenden Beihilfen nicht schonkraft dieses Verhältnisses erhalten, wohl .aber nach ihrem Einkommen und Erwerbsverhältnisse nicht in der Lage sind, den.Entgang am Bimideszutsdiüssen' zu* den Preisen der allernotw-en-digsten Lebenismitt,el ohne schwerer .Erschütterumg ihrer Existenz zu ertragen. ' . . ' Diese hilfetedürftigen Personen erhalten die Zuschüsse-für, sieh, Frau und Rinder -aus Bundesmitteln. - . VorLUssetLUQg für die Zuerkenhung. an diese Personen ist da-s Einkommen, das sie beziehen. 'Im wesentlichem werden;' folgende Erwerbsgrtrppen. in Betracht kommen 1. Personen, die wegenhöheren Alters oder Krankheit erwerbsiunfäliig' sind. r 2. Die sogenannten Klein- und Ältersrentner,; die ja von der Entwertung unserer. Valuta auf das tiefste getroffen sind. .; , z. Bedienerinnen, ' HasmwLsL'be-riniüen, Plausnäherinnen, Hauslehrer, Störarbeiter und andere in einem Arbeitsverhälthis stellende Personen,'die die Zuschüsse, deshalb nicht als Arbeitnehmer erhalten können, weil siel nicht bei einem Arbeitgeber in; einem, ihre Erwerhstäbigkeit vollständig oder hauptsächlich, in .Anspruch mehmenden Arbeitsverhältnisise stehen.- - - 4. Per§onen in einem Fürsorge veriiäl-fcnis, wenn sie 'bereits ausgesteuert sind, das heißt die bezügliche FiirsoTge 1 eistufig. (Krankengeld) nicht mehr beziehen. > -, r 1 ' Bei den...angeführten Gruppen von.! erwerbsunfähigen oder, .nicht »selbständig, erwerbstätigen genommen werden'-können; Es kann aber nicht verkannt werden, daß unter Umständen, infolge von Alter, Krankheit usw. auch _ selbständige Erwerbstätige, wie zum Beispiel Angehörige derfreien Berufe,-. Kleingew.erbetreibdnde. und kleinere ".Land wirte auf die Beihilf e!m Zinne dieses Gesetzes angewiesen sein können'. - - Bei auisihäihmsw.eis»em .Vorliegen derartiger persönlicher Verhältnisse werden - selbstverständlich auch diesen' Personen die -Zuschüsse zuerkannt, werden. Die Zuschüsse, v/erden den .beihilfebedürf tilgen; Personen nicht - nur für -sich, somdsrn. auch,'für die von ihnen -zu.-.erhaltendes nicht erwerbstätige Frau (Lebensgefährtin) oder für eine nicht erwerbstätige Familienangehörige, «die ihnen seit mindestens sechs -. Monaten »die > Hausvvirtschaft führt (Wirtschaftsführeriin), zuerkamiit , Weiters erhalten die genannten-Personen auch die Zusfshüsise' für jedes bei ihnen in Verpflegung stehende K.in'.d; (eheliche oder uneheliche Kinder, Stiefkinder und in unentgeltlicher Verpflegung stehende Pflegekinder) bis zum -vollendeten 14. Lebensjahr, allenfalls, bis -zur Beendigung der Volks- und Bürgerschule. __ . ■■ Bei besonders feückisichtiguu.gswürdigen Umständen kann dör Zuschuss auch für eine Pflegeperson bewilligt werden. ‘ * Für K i n .di e r über 14! J a- 3i r e n, die - infolge einer Vorbereitung für eiben Beruf noch -nicht im Erwerbsleben stehen, sieht das Gesetz in der Weise vor, daß ordentlichen Hörern .-von: :Hochschulen, Schülern mittlerer Lehranstalten, von Fachschulen, fachlichen Vörbereituiugskursen u>. dergl., die österreichische Bundesbürger und in der Regel noch -nicht 24 Jahre alt sind, der Zuschuß gewährt wird, wenn -sie ein-'Mittellosigkeitszeugnis nebst einer Bestätigung ihrer Lehranstalt über die "Fortdauer ihrer, Studien beibringeh. Dieses Mitteliosigkeitszeugnis kann nicht nur‘-von der Gemeindebehörde, sondern auch, von-, einer ' anderen Behörde (Schulbehörde, Dienstbehörde «der Eltern) ausgestellt werden. - Ausländer erhalten die . Zuschüsse in der Regel hur dann, wenn sie schon vor dem 1. August 1914 ihren Wohnsitz im Gebiet der Republik Ocster- . reichs r; gehabt haben'; lAudil kanneinzelnem1 auislan* vdisphen: Studierenden bei-begründeten Ansuchen tmW - iiahnisweise die Gleichstellüng der inländischen StUK dierpnden MgesfÄnden. werde^.. - - Keinen Anspruch haben Jene Personen, die, bereits auf Grund einer anderen Bestimmung den Abbaiu-gesetzes •anspruGhsberechtigt sind (Arbeit-* nehjner.iPersionen 'm öffentlichen Diensten und Betrieben, Personen in einem Fürsorge Verhältnis), : Keinen -Zuschuß erhalten ferner jene. Personen, die in: der,: Lage »sind, sich, »au-s Grundbesitz zu versor- gen. 1 Auch für die in der iNaturalVerpflegung des . Züschußwerbers stehenden H an.® g.ehi-lf e.n wind1 kein1 Zuschuß zuerkannt. - .'Zur Entscheidung über die Zus-ch’ußanmeldung sind eigene 'Kommissionen (Abbaukommissionen) -berufendie von der politischen - Behörde erster Irn stanze lim An schluß an die -. 'bestehenden.. Brotkon»^ - miAsiolren eingesetzt wurden. , : In» Wien sind insgesamt, entsprechend de# Zahl 'der : Brotkonimissionen, 413 Abbaukommisskw -nen errichtet worden. - . . . - - - -Nach dervom Wiener Magistrat erlÄSsened Kundmach'ung nehmen .-die Kommissionenam 5.-Jan n e r ihre Tätigkeit auf. Die Amtierung wird bis. ip.; Jän-nier fortgesetzt und derart durchgeführt, ■ daß sich die einzelnen Zuschußwerber, je nach, dem Anfangsbuchstaben •ibres Familiennamenis, an »be- .stimmte« Tagen .zu melden, »haben. Anmelder mit dem.Anfangsibucbstaben des Familiennamens O bis Z, die regelmäßig,'erst am 9. und 10. Jänner an, die' Reihe «kämen.» dürfen bereits an einem der früher genannten Tage die Anmeldung vollziehen, wenn sie'des Zuschusses bereits am 9. Jänner unbedingt bedürfen.'Die- -Kommission wird am 6. Jänner tagen,, .am 8. Jänner- (Zonntag) jedoch hiebt-. : «'Die. ZuschLkßä-bm.el'dung erfolgt -prÄolsoll-LriscKL HieW-haben die Anmelder unbe«dingt witsrtt bringen:, Den. amtlichen. Ein>kaufssühein und ein Per* sonaldölvument, Studierende r das MittellosigkeitS"* : zeügnis und - die 'Fretzuen-zbestätigun-g ihrer- Lehr-, ans^alt. V'Nadi M p.gj i c'h-k ei t sind auch die. Ge- •b^rtischeine der Kinder, eindie österrekhi-spl^e, B.un^ desbür^eräca-ft, beziehungsweise die Än.wesänheits* •dauer in der Republik Oesterreiedi n-achweisendes! . Dokument sowie-ailfälhge Dokumente, wodurch die Angaben unterstützt wenden können, mitzubringen. » Die Anmelder haben; die vorgesahriefoene eides« -jstättlge Erklärung abziugeben, sowie die nach der! Kundmachung-noch weiter erforderlichen Angaben zu-Machen. . - - ■'; --J v J , ~’’fm Falle der-Ärlntzenden perspnlMep"VMiiM« der,üß.ig kann -die Anmeldung aiüdhi^duTcli Hauish-al« tiingsmiitglieder oder durch eine, andere Vertrauens-« person/erfolgen, die -alle Dokumente des Häüsha-1tungsvorstandeis -mitzubringen und -sdcji zu legitim miefen' hat. - ' ' \ A «• 1. amd-! s CÄ d : S f u d i e nen d e haben, - ein stc-mpelf reies, an; - die Beziiikisa'bbaukomrnissipni gerichtetes Anstichen »bei dem zuständigen« magn stratische-n Bezirk-satmit eimzuibrdngeh. Gegen eine abweisende Entscheidung der AIS* baukoniMission über die Frage der Beihiiifebedürftigtzeit'kann binnen, 14 'Tagen bei der Kommi-ssioml die Berufung an das magistratische Bezirksamt ein^ gebracht werden, 'das« endgültig, emtischeidet. Bei den Zuschüssen in Wien werden Gutscheine aiitsgegefbeh, auf ^»rtund deren Brot (Störbncttenchl), Ver schielßm ehl und Fett «zu einem um; die fcstgösetzben Zuisdhü-sse verminderten Preis bezogeh 'werden' können. Die Brot-, Mehl-und Fettäbgäbestedlen sind vertpf'Üchtet, die Gutschein« rnndrhaUb des datraitsf angegebenen Zeitraumesvori dtzm'-Heä' - ilmcin. .rayönlerten - Kiihden. a«Hf den Birot-,^ MM-7» beziehungsweise Fett-prei's in Zahlung za| nebhich^^ .Hiebei Ist der Gut»scbeiin, für die. wöchen»t-> liehen Rationen,, und zwar für die Brotration mit: 155' Khcne-n, für die .M»eh-l»raiti»oin mit 104 Kronen und für. die Fettration mit 66 Knoaien zu rechnen, so daß sich der gesamte wöchentliche Zuschuß auf 325 Kronen stellt. ,; , .. ... Die Zahlstellen, bei'denen» „die..Gutscheine vom den .Brot-, Mehl- .und -Fettabgabestellen ' zur Eni-, lösülig gebrächt werden können, werden noch be^» sonders »kundgeinädit werden. Aus 'Gründen der p-ralttisehen Zweckmäßigkeit werden aucli jene Personen die Anmeldung bei -den» genainjnte-n Abbaukommissioneii zu erstatten« haben» die Renten oder Rentenvorscliüsse nacli dem 111 v ä-, 1 ide'n.e.111 schä d'igiu n gsge.set z wegen. Ei-m» büße von mehr als 4z Prozent ihrer Erwerbstätigkeit oder als Witwen oder Waisen beziehen, fernfei; Pcrsöijen, die Uhterhalfebeiträge nach dem Untere haltsjbeitragsgesetz oder Zuwendumgen als F.r aucfl (Leb eil Sgef ähr linnen) und Kinder von Kriegs-, teihichmefn oder Kriegisbeschäd-igten beziehen. t Tagesbericht. X Zionistisches Landeskomitee füf Oesterreich.; Die konstituierende Sitzung des Uokal- Komitees findet heute um ^7 Uhr abends im Sitzungssaale, des Zionistischen Landeskomitees,: II., Zi.rkusgasse 33, statt. Sämtliche Bezirks-- s-ektioiien und Sondervereinigungen usw. .werdenaufgefordert, ihre Delegierten bestimmt zu entsen-1 den. Separate Einladungen' ergehen nicht. [ ' Das Propagandareferat des Zionistischen Dan-'- Festkomitees -bereitet «die Errichtung eines S e,mj-': n ars über jüdische Geschichte, Geschichte .uhd; Theorie des Zionismus, jüdische und hebräische^ La-; tcratur usw. - vor, i-n welchem -berufliche. Fachleute , vortragen werden;. Sämtliche Organisationen und-: Verbände werden ein geladen, die ungefähre Zahl «der' Teilnehmer ehestens bekannt zugehe 11. *• _■■■ ] '- - Zionistische® Landeskcnn-itee.'! Zionistische Provinztagung. , Die zionistische Provinztagung findet Samstag :dfe'n« 7. und Sonntag den 8. d. M. in L i n z a. d. Donau statt. :’ Ort: Landstraße"49, kaufmännisches Vereinshaus, Vor-; tragssaal, I. Stock. Tagesordnung-: -Samstag den 7. d. M.,! •l!ß Uhr nachmittags: 1. Eröffnung, 2, Wahl des Biireaus,; 3. Referat über die allgemeine Lage der Juden in der, österreichischen Provinz, 4. Debatte; Sonntag den 8. d;;M„ .7«9 Uhr vormittags, a) Palästina-Arbeit: 1. Keren Hajesspd,! 2. Keren Kajemeth I’Jisroel, 3. Palästina-Fürsorge; - 2 Uhr nachmittags, b) Landesarbeit: 1. Kultusgemeinde, 2. Organisation, 3. Kultur und Jugend;c) Wahlen. — ■ Als Gä.ste sind alle organisierten Zionisten zugelassen, j Delegierte mit Sitz und Stimme werden von den Orts-; gruppen nach der bestehenden Geschäftsordnung. ent- » '»endet.; . ' V. Vom Keren Hajessod. •*,, >■ In den nächsten Tagen erfolgf die Veröffehfi üchung der ersten Liste derjenigen, ‘ die ihre. Pflicht- -deni Keren Hajessod gegenüber für 1921 , erfüllt - haben. Zionisten, welche darauf Wert legen, in dieser! Liste aufgenommen zu werden, werden ersucht, ihrer; Verpflichtung für 1921 noch im Laufe dieser Woche : nachzukommen. Das Sekretariat des Keren Hajessod ersucht die; zionistischen Bezirkssektionen Wiens, in. einer der nächsten Ausschußsitzungen unter anderem das Referat , über den Keren Hajessod auf die Tages-. ordnung zu stellen und hiezu den Referenten im« Landeskomitee einzuladen. J * Der. Sturm. Der.gestrige Sftuirm hat im Sfadfcgöbieit; Stoßen Schaden angeri-chtet. Di« ZaM der beschäüigtea 'Dächer und umgeworfene Zaune geht Ja die Hiund:erte.: ■Großer Sacbs-chade wurde besonders an mehreren ' «Faibri-kpn angerichtet. Die. Schadehssumme . wird .v auf; '■mehrere Millionen- Konen geschätzt. ' . . . * Professor Stiller gestorben. Aus Budapest wird i gemeldet-: Der emeritierte Universitätsprofessor und gewesene Direktor des Israelitischen Spitals Prof; Dr.- Bet- ) iold S t i 11 e r ist im Alter von 85 Jahren gestorben. ■ r * Die neuen tschechischen Münzen im Nominale ' von 20 und 50 Hellern gelangen in diesem Monat zur! Ausgabe. * * Herr Nafhan Garelik, ehemaliger Beamter des Jüdischen’ Nationälrates, ist am 2. d. M. verschieden.. Das j Leichenbegängnis findet Donnerstag den 5. d. M. utji t 7s 10 Uhr vormittags vom Zentralfriedhof (Israelitische » Abteilung) aus statt. -. : * Gesucht wird Fred Feuer aus Kolomea, zuletzt | Abbotsford B. C. Canada von seinem Bruder Jonas Feuer,; Stockholm, Styrmansgade 49, welcher jedermann, der in » der Lage ist, diesbezüglich Auskunft zu erteilen, um zweckt - dienliche Angaben, jüdisch-amerikanische Blätter um Nach- * druck bittet. \ ’ ' 9 Gestohlene Radierungen. Dem Professor Ingenieur Otto G r e g e r sind gestern im Postamte Franz-Josefs- Bahnhof acht Mappen mit zehn Radierungen des Malers August Potuczek, schwermütige, mährische Landschaften im Ausmaße 10X15 darstellend, gestohlen worden.' * Verschwundener Dollarscheck. Auf dem Postweg von New York hieher ist ein Scheck der Commerciäl Trust Company of New York auf 25 Dollar auf den Namen Emil Weys, Scheibenbeggasse 16 lautend,: verschwunden. ' * Benzinexplosion in einer Putzerei. Gestern entstand in der chemischen Putzerei ‘Josef Smetanä,. Uferstraße 104, eine Explosion von Benzin, bei der der Wäscher Paul Schönberger, der Wäscher' Salomon Karl, Missindorfstraße 29 wohnhaft, Bräntiwunden erlitten. Die Explosion ist durch Selbstentzündung eines mit benzingetränkter Wolle ungefüllten Waschkessejs entstanden. .. * Eine Perle. Der Privaten Luise Groß, Pratgrsiraße 25, wurde eine goldene Armbanduhr mit 22 Brillanten ,J im Werte von einer halben Million Kronen gestohlen. -. Djer; Verdacht lenkte sich gegen die 27jährige Hausgehilfin; Viktoria Ztiwacli, die verhaftet wurde. Durch die Erhebungen gelang es, ihr den Diebstähl; zweier Krawatten nachzuweisen. Diesen Diebstahl gestand: sie schließlich ein. Ais es dem Polizeikommissariat Lebpoldr stadt dänn gelungen war, eine Zeugin ausfindig zu machen, die die gestohlene Uhr bei ihr gesehen hatte, gestand 'die ivuwach auch den Diebstahl, der kostbaren Uhr ein ühd - nannte das Versteck. Im, Keller der Dienstgebferin wurde denn auch die gestohlene Uhr gefunden. Die Zuwä?h - wurde dem Landesgericht eingcliefert. "'■*#<[ V :it Die Banknotenfälscher. Die Wiener Polizei » J-ekrin.ntHch vor etw-a' fünf M-omaten große Gjam; falls drangen aufgcdeckt; eine Barnde stellte in Bu'clp ' yest falsche österrdchfecihe -umid 'tschechische Banjj|*-.; fX&tin her und schmuggelte diese nach W-ie-n. DateM vfcjfrdc ab das Haulp«t -der Fäli'.vcih-er'b-am'd'e der BudapeSteir ' Profeasn-r und Detach-oraontfühircr Dr. Julius M es<M-.' »ros verhaftet. Br hatte etwa sedföhu-ndert Milk KrohÖti hbclie ostc-rrc-idji-che und tsrhcchbchc UrnkÄOicn Vbh Budapest «nach Wien gebracht. Das, Geld sollte hauptsächlich in die Slowakei weiter beförd'Crt werden. Schon dam»ails hieß cs, daß gewisse Anzeichen «dafür vorliegen, daß Meszaros m-ebt ohne Wissen der Horthy-Regicrimg und mehrerer :Btid!aipesiter Banikdirekforen seine Geschäfte betreibe. Gegen Meszaros lag auch der Verdacht vor,, daß er ■ %i; engem Zimimmenhan-g mit den verschiedenen Angri-ffspläiniein des Ivain Hejjs^ gegen »die Slowakei «stehe. Plötzlich i«st «mi'n Moszaroi jpni Wiener Gerichte frcigclassen worden. Main sieht hier ganz offen herumgehen; ja er sp«i‘idit sogar bei vmchieden-m öff-ön-tlichcn Stellen «vor und hehajuiptet - er ippji- ,-tisciie y-crhaadliama- M«^- Neuregelung, der Löhne der Handelsarbeiter. Dürali -Verhandlungen, zwilsdlie«n dem -Gremium der •V/iöner, Kaufmannschaft üind dem .Arbciterauissc/h-uß des. Gfemiums der Wiener Kaufmainm-söhaft sind für! sämtiliiiclie / Handelsarffieilter. (Geschäftedieher, Buireau«» d«ie»n'er,, Packer, Padkarig-ncn usw.) der ‘beim Greimiiuni der ...Wiener Kaufma»nlril9ciba'ft inkorporierten Hanidlels* firmon die Wochenimindesitlö'bne auf Grund dos aJbgeschfltosscnen Kollcktivvcrtrageis aieti geregelt wordötiu Die Mundest-löbne 'betagen vom 1. d. M. an: Füf Arbeiter und Arbeiterininiön bis zum vollendeten 17. Lebensjahr I-C 3100, für niarnndiiche Arbeiitcfr bis zum voM- > ende-tc-n. 22. Lobcnsiahf K 5000. für mä-nrdichc

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