Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 4 (1922)
- Issue
- Heft 1050 (1.1.1922)
- Date
- 1922-01-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1050' Wien, Sonntag WIENER MORGEN2EXTUNG . ...* . —■—I,,,. .. ■■■■ i. —i 1. Jänner 1922 iwriirifirmiMiiniiifr irr-i Ssiie 7 ■—-—* Bpi-el hervorgehoben), ein unschätzbarer, edler Wert u-nd Gewinn für das moderne jüdische Theater/ So (tritt Jona Reißmann in -sein sechzigstes Lebensjahr, ßdöge seine große Kunst noch viele Jahre diä jüdische Welt erfreuen 1 Asus-, echter Lebensfreude-geboren, schenkt sie Lebensfreude. Dafür Daük» Jona Reißmann, lieber,-alter, Junger Reißmann! ‘ ’ ". -> ’ 'Siegfried Schmitz. Das Jännerprogramm des Burgtheaters. Das Burgtheater beginnt.heute das Kalenderjahr.mit einer Neuinszenierung des. „C o r i o 1 a.n u s“. Für den 12. d. M. ist die Erstaufführung von Anton W! 1 d g a n s’ biblischem Drama „K a! n“ angesetzt. Am 17. d. M. wird Strindbergs „F r ä u Fei n J ul i e“ in den Spielplan aufgenömmen. Die Hauptrollen sind, mit den Damen Retty und Medelsky sowie mit Herrn George besetzt, .der .als Gast auftritt " ' Kammerspiele. Roberto Braccos Kpmödie „Untreu“ ist eine .sehr erquickliche Wiederbegegnung. Gepflegter Dialog, amüsante Pointen, vortreffliche Szenenführung. Die beiden männlichen Eckpunkte des Dreiecks sind; zwar unwahrscheinlich läppische Gesellen. Umso, lebensvoller, interessanter ist dem Autor die Frau gelungen, .; die im Mittelpunkt der launigen Handlung steht. Annemarie S t e i n s i e c k spielt diese Gräfin Klara und war-hoch nie so vornehm,,, schön und edelrassig. Da ihre Partner, die Herren Werner- Kahle und Z i e g1 e r, nichtszu wünschen übrig, ließen, gab es einen Abend, den die Kammerspiele des Deutschen Volkstheaters als Musteraufführjuig buchen dürfen* - Ä. Wiener Stadttheater. Die Wiederaufnahme der bewährten Komödie „B l a uf u 6 h s“ von Franz Herczeg in den Spielpian des Wiener Stadttheaters' gestaltete sich; zu einem neuerlichen Triumph . der Frau Konstantin in der Rolle ' der Frau, die sich auf dem Umweg , über einen Ehebruch das Glück einer neuen Ehe erkämpft ■ Auch die übrigen Rollen sind ' in den' Händen der Herreh Josef J a r n o, Julius 8 t r o b 1, Hans Olden und Fräulein Nora Gregor •sehr gut aufgehoben. : ' Aus den Theatern. \!m. B u r g t h e a t e r geht morgen „D a s G l ü c k im Winkel“ in Szene. ’;!ra O p e r n t h e.a.t.e r. getätigt Montag außer dem Jahresabonnement zu besonderen „ Preisen - „Othello“ mit den Damen Wanda Axel vom^ Stadttheater in Köln als Gast, und Kittel, den Herretr'S&zäk, Groenen, Gallos, Arnold, Markhoff, Mädin und gStehmann zur Aufführung. Dirigent: Herr Reichenbergex^Wfang 7 Uhr.' .-7^ Am 'Dienstag wird äußer dem Jahresabonnement zu besonderen Preisen „Madame Butterfly“ 1 mitJ3d'eu Damen Lehmann, .Paalen, Kpnrath, den Herren Ffscher-Niemann, Rittmahh, Galios, Mädin, Breuer, Muzarelli gegeben. Dirigent: Herr TJttcl.; ' ' "... In, .der ,%pl.k s;o p e r.7.geht, heute „M a d a m e B tf t T e r f l;y“;;mit, Fräüleiih^Q^ekö'Jji^'der .Titelrolle,7 in Szene. Ferner wirken!mlt die. .Dänieh Weiner, Hoffman n .«md Linke sowie die Herren S j$chürmann, Hagen, Beer, Tauber, Kaplan und Lazar. Dirigent Herr Kraus. Beginn ’%8 Uwr-.-r. .Mprgeu gelangt: z.q,„ermäßigten Preisen: „D e r f l'i'e-g e h d e H o 11 ä n'd'eA mit Herrh.R o b i n s 0 n Tnder-•Titelrolle,' zur Aufführüng.^,0i'e übrigen Partien sind mit; den Damen- Rantzau, 'Atüer%iiF den Herren Lüßiiiarin, Baumann und Fäibl besetzt Dirigent Herr Dr. Weirich. ImD e u t s che n V o i k s-tih e a t e r wird morgen ,Der P f a r.r e r v .0 n K i r c h.f e 1 d“ gespielt. In den K a m m e r s p i e I e n geht morgen um Va7 Uhr „Der K am m e r.s äuge r“ und „T 0 d u n d T euf e 1“, um 10 Uhr „M 0 r p h i u m“ in Szene. Im Raimuud-Thea t e r bleibt „K ö n i g R ic har d III.“ die ganze Woche auf dem Repertoire. Im W i e n e r S t a d 11 h e a t e r gastiert Leöpoldine K 0 h s t a ri t i n infolge der großen Zugkraft nicht nur heute abends in der Komödie «B i'äufuc h 's“," sondern auch, morgen und Dienstag. Die Novität „DieBaTlerine des Königs“ gelangt erst Mittwoch zur Aufführung. Im J. 0 s e f s t ä d t e r -T h ea t e r finden von „F e rv a u d's Ehekontrakt“ nur noch vier Vorstellungen statt Donnerstag, den 5. d. M., gelangt neu in Szene gesetzt die Komödie „Die S t £ i n e r - M ä d ln“' von .Eugen Heiter zur Aufführung. Die Hauptrollen werden dargestelit von Valerie Mertens als Gast, Julius Strobl und Anny Magd? Schloß, Wochenspielplan des Lustspieltheaters (Gastspiel der Freien, jüdisch e h V o 1 k s b ü h h e). Sonntag, 3 Uhr, „Der Landsmann“. — Montag, Vs8 Uhr, „Ganuwim“ (Diebe). — Dienstag, V38 Uhr, „Sch’ma Jisruel“. ~ Mittwoch, V»8 Uhr, „Ganuwim“ (Diebe). — Donnerstag, V3S Uhr, „Gott der Rache“. — Freitag, 3 Uhr, „Ganuwim“. 7a8 Uhr, „Zu spät“. ■ n0BIBB0BBBSRBOBBBQBI9B 00 OE EHSUSBOOQSJEIQDa ® Akademische Vereinigung »Misrachi* « 1 Heute, präzise 7 Uhr abends, in der „Scholle“, S J II., Lilienbrunngasse (Eingang Dianabad) b : vomm® - a des Chefredakteurs des „Hator“, Jerusalem,. . * ■ Rabb. J. L. Fischmann (MitgL des zion. Aktions- « a Komitees u. der Misrachi-Exekutive) über „Die gegen- 5 a wärtige Lage der Juden in Erez Israel u. im Galuth“ a 2 Gäste willkommen. ** MBBBBBBBBBBBBBJSBBBBBBBBBB.BBBBBBBBBBBBB Martin Chochem, der bekannte jüdische Liedersänger aus Stockholm, wird an der am 15. d. M. im Mittleren Konzerthaussaal vom Konzertbureau des Haruach veranstalteten Hebräisch-jüdischen Matinee Mitwirken. Der Kartenverkauf beginnt in den nächsten Tagen in den bekannten Verkaufsstellen. Der Dichter Josef Kiss gestorben. Aus Budapest, wird uns vom 31. v. M. gemeldet: Der ungarische Dichter Josef K i s s ist hier im 76. Lebensjahr gestorben. — Der Verschiedene ist einem weiten Publikum. bekannt als der Dichter der Ballade „Judith Simon“> welche erst in den allerletzten Tagen von Katharina Schratt den Wienern sum Vortrag gebracht wurde. Der greise Poet, der selbst BBI B; RöBstlBiS8lilion öct yßiBinigung jöd. Fornher, SöiriftstGUar b. Kfinsllßr imgtiiiieimisiiiiiiifii HARUACH in Wien iiiiiiiniiiiniiiimmii Donnerstag» 12. Jänner 1922 Int Kursalon der Stadt Wien - unter der Devise 616 Der Turmbau zti Babel Unentgeltliche Kostümentwflrfe, . Ratschläge und Gruppenzusammenstelluug durch Künstler jeden Dienstag und Donnerstag 10 bis 12 Uhr Im Atelier Löw, 1117, Bechardgasse 17 B B B B W B ' BBBBfl.BBBBB iiuiiiiiiiiiiuiiiiimiiiimifiiiiuimiiiiitiiifiiminiiiiiiiiiiiiiiniiMiiJiinifiiiiii Beschränkter Kartenverkauf ln der »Wiener Morgenzeltung", II., Taborstr, 1—3, und Buchhandlung Löwlt,!., Rotcnturmstr.22 von den eingeßeischtesten Judenfeinden als der größte ungarische Dichter der letzten Jahrzehnte gewertet wird, lag schon seit vielen Wochen schwer kränk danieder. Vor etwa zwei Wochen starb ihm seine Frau, ohne daß er bis an sein Ableben davon Kenntnis erhalten hätte. Josef K iss. beschloß sein Leben in materieller Not, während die sogenannten Poeten des christlichen Kurses, wie verschiedenen Enthüllungen in. der Nationalversammzu entnehmen war, in Saus und Braus leben. Bürgertheater. Eine alte, wirksame Posse von Engel und Horst wurde von Ralph Benatzky -musikalisch untermalt, im Bürgertheater als musikalischer Schwank herausgebracht und erzielte starke Publikumswirkung, an der die ' treffliche Darstellung hervorragenden Anteil hatte. Hervorzuheben sind , insbesondere die Damen Kochhann und Mader-Anzengruber sowie die Herren Storni, Straßmayer und Waldemar* » Gerichtssaal. Nach sechsjähriger Kriegsgefangenschaft. Der Oberstleutnant der Wehrmacht Alfred B. brachte beim Ziviilandesgericht gegen seine Gattin Helene eine Klage auf Trennung seiner nach evangelischem Ritus in Wien geschlossenen Ehe ein, indem er geltend machte, er sei bald nach , Beginn des Krieges in russische Kriegsgefangenschaft „ geraten und erst im vorigen Jahre nach sechsjähriger Kriegsgefangenschaft nach Wien zurückgekehrt., Er. habe seine Wohnung, leer gefunden, seine Gattin kam den. ganzen Tag nicht nach Hause. In seinem Kästen habe er e i n e f r e m d e Uniform mit Distinktionszeichen vorgefunden, die nicht die seine war. Der Empfang von seiten . seiner Gattin, sei ein kühler, beiüahe abweisender gewesen. Als er auf die fremde Uniform wies, habe seine Frau, bevor er noch einen Verdachtsgrund ausgesprochen, sofort erklärt, daß sie ein Verhältnis mit einem anderen Offizier habe. Sehr bald habe er erfahren, daß dieses Verhältnis nicht das einzige war und daß seine Frau einen leichtfertigen Lebenswandel führte. Man könne sich seinen seelischen Zustand verstellen, wenn man bedenke, daß er diese Frau unjer Hintansetzung mancher Standesrücksichten aus wahrer Liebe und Zuneigung ge-. heiratet hatte. Als Beweis dieser noch fortdauernden Liebe sei es anzusehen, daß er seine Frau bat und beschwor, ihren Lebenswandel aufzugeben und ihm wieder eine treue Gattin zu sein, er wolle ihr alles Vergangene verzeihen. Da seine Frau keine zustimmende Antwort gab, bleibe nichts anderes übrig als die Ehetrennung. Die Geklagte bezeichnete die Darstellung ihres Gatten als richtig und fügte hinzu, ihr Mann sei in einem derartigen physischen Zustand aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekommmen, daß sie eine unüberwindliche Abneigung gegen ihn sofort erfaßte. Bei der Schlußverhandlung gab der Vorsitzende Hofrat Doktor Rapport bekannt, daß die Geklagte, die mittlerweile eine Vergnügungsreise in die Schweiz unternommen, auf Ersuchen des Wiener Gerichtes durch das Amtsgericht Luzern vernommen wurde. Die Frau verwies in dem zur Verlesung gebrachten Protokoll auf ihre erste Aussage und fügte hinzu, daß sie unter keinen Umständen mehr zu ihrem Gatten zurückkehren werde. Der Gerichtshof erklärte daraufhin das Verfahren für geschlossen, setzte aber die Urteiisfällung vorläufig aus, weil nur über den Eintritt des Klägers in die evangelische, nicht aber über den Austritt aus der jüdischen Religionsgemeinschaft Belege vorliegen und die Wiener israelitische Kultusgemeinde die Auskunft gab, daß ihr von dem Austritt des Klägers nichts bekannt sei. Sport. Die Hakoah in Zürich. Zum ersten Male seit ihrem Bestände weilt die Hakoah in der Schweiz. Die Propagandawirkung unseres ältesten jüdischen Vereines machte sich aber schon im Vorjahre in einzelnen größeren Städten der Eidgenossenschaft fühlbar. Als ungefähr vor einem Jahre die österreichische Auswahlmannschaft, in deren Reihen sich der Hakoahner Katz befand, in der Schweiz spielte, kamen viele Juden nur des Vertreters der national-jüdischen Sportbewegung halber. Katz war vielleicht der letzte Anlaß, der die Jugend der Schweizer Juden bewog, eigene jüdische Sportvereine zu gründen. Der bedeutendste unter ihnen ist die Züricher Hakoah, die bald nach ihrer Gründung große Schwierigkeiten zu überwinden hatte. Der Schweizer Fußballverband verweigerte nämlich der Hakoah die Aufnahme in seine Vereinigung mit der'Begründung, daß konfessionelle Vereine nicht bestehen dürfen. Jede prinzipielle Auseinandersetzung war vollkommen hinfällig, da die Vorstandsmitglieder, der Schweizer Fußballbehörde den wahren Beweggrund ihrer ablehnenden Haltung nicht eingestehea wollten. Zahlreiche führende Vereine der Schweiz zählen Juden zu ihren besten Spielern und nun'fürchteten die Vorstandsmitglieder, die zum Hauptteil Klubfunktionäre waren, daß sie die jüdischen Spieler verlieren könnten. Nach langwierigen Verhandlungen, die von der .in- und ausländischen Presse in der verschiedensten Form beleuchtet wurden, gelang es der Hakoah, in den Schweizer Fußballverband provisorische Aufnahme zu finden. Die Schweizer jüdischen Sportvereine erwarten nun von den Wiener Hakoahnem eine Festigung ihrer Stellung. Das ritterliche Auftreten und die vollendete Spielweise des großen Bruderklubs soll' den Schweizer Sportleuten den Wert der jüdischnationalen Sportbewegung beweisen. Pie Wiener Hakoahner stehen nun heute und morgen in Zürich vor schweren Aufgaben. Blue S t a r (Z ü rieh) ist. der führende Verein, der Ostschweiz, er ist demgemäß sehr spielstark. Ueberaies gilt der Verein als harte und'.scharfe Mannschaft, die in der Wahl der Mittel nicht zu wählerisch ist, Berücksichtigt man noch, daß die Spielgepflogenheite« der Schweizer Klubs sich wesentlich von denen der Wiener Vereine unterscheiden, so wird man ermessen kennen, wie schwer es den Hakoahnern fallen wird, in einem fairen Kampfe zu siegen. . Die Wiener gehen mit einem großen Handikap in den. Kampf. Innerhalb von acht Tagen tragen sie heute das dritte Spiel aus, wobei sie viele tausende Kilometer Bahnfahrt hinter sich haben. Trotz all dieser ungünstigen Umstände darf man doch zu den Hakoahnem volles Vertrauen haben, da sich die Mannschaft, insbesondere im Auslande, der Größe ihrer Verantwortung bewußt ist Hoffentlich gelingt es ihr. die großen Erwartungen, die die einheimischen jüdischen S^ortleute in die Hakoah setzen, voll und ganz zu erfüllen. . Der Wiener Sportklub tritt heute gegen eine Aus» wahlmannschaft der Vereine Sampierdarena, Novi und Genua in Genua an. Verelnszusammenscliluß. Die jüdischen Sportvereine Moriah und Oheruth haben sich unter dem Namen Hätikwah fusioniert. t' Jüdisches Realgymnasium gegen Baumgartnef Hakoah 5:5 (1:2). Die durch Ersatzleute geschwächten Mannschaften konnten sich auf dem rutschigen Boden erst nach , Halbzeit zurechtfinden. Nagler I (Gymnasium) .und der Tormann der Hakoah waren die besten Spieler. Die Tore erzielten Nagler II (3), Nagler I und Gelband für die Gymnasiasten, Meizer (2), Frankl, Schlöger und, Störzid für Hakoah. J. F. C. spielte am vergangenen Sonntag gegen Schwarz-Stern 4:4 unentschieden^ Hagibor hat sich beim Kreis Oesterreich der jü* dischen Turn- und Sportvereine angemeldet Hakoah. Am 3. Jänner eröffnen wir einen Tanzkurs unter der Leitung des Sportbruders Guttmann. Der erste Tanzabend beginnt um %7 Uhr. Als Folge der .zahlreichen Anmeldungen wird ein zweiter Kurs proponiert. Interessenten mögen sich im Sekretariat melden. Makkabi X. Die diesjährige ordentliche Generalversammlung findet am 8. Jänner um 9 Uhr vormittags in der Heimstätte der Jüdischen Kinderfreunde, X., Haisengasse 7, statt. Förderer, Eltern von Zöglingen und die ordentlichen Mitglieder des Vereines werden hiezu höflithst eingeladen. Schriftliche Einladungen erfolgen nicht - ■■ ■ .. ii "———I» —.1 Bankhaus M. ROHATYN Wien» I.BezS.k, Maria Theresienstrasse 10 -Telephon 20-3-63 424 Telephon 203*63 Durchführung sämtlicher Bank - Transaktionen. An- und Verkauf sämtlicher Devisen und Valuten. Volkswirt. Gestempelte Krone » '—.11 Centimes» Auszahlung Wien —.19 Centimes. In Zürich notierte: . die österreichische Krone —.18 (—.19 am 30. Dezember) die österr. gest Krone . . —.11 (—.11 am 30. Dezember) die tschechische Krone. . 7.60 ( 7.45 am 30. Dezember) die? Mark . .. 2.82 ( 2.75 am 30. Dezember) Agram . ....... 1.90 ( 1.90 am 30. Dezember) Bukarest ....... —.— (—.— am 30. Dezember) Budapest . ..—.85 (—.85 am 30. Dezember) Warschau. .—.17 (—.17 am 30. Dezember) Finanzielle Wochenschau. So viele Taten der Selbsthilfe sind im letzten Vierteljahre vollbracht worden — der Abbau der Lebensmittelzuschüsse und die zahlreichen Finanzgesetze, die der Bevölkerung große Opfer auferlegen — so wenig ist dabei auf Psychologie sowie auf . berechtigten und unberechtigten Egoismus geachtet worden, daß es wie eine Schwenkung nach der anderen Seite aussieht, wenn nun wiederum die Kreditfrage in. den Vordergrund gerückt wurde. Kein Zweifel, die Ausscheidung der Gobelin*, aus der Pfandrechtsmasse darf als persönlicher Erfolg Dr. Rosenbergs gebucht werden. ' Er weilte in Geschäften’ für seine Bank in London und hat dabei des österreichischen Staates nicht vergessen, dem er die i bange, schier unendliche Wartezeit auf den großen Völkerbundkredit abkürzte. Er hat sich als ausgezeichneter Jurist bewährt, der es verstand, die Empfindlichkeiten Amerikas zu schonen und zugleich das österreichische