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Wiener Morgenzeitung · 1922-01-01 · Heft 1050 (1.1.1922) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1050 (1.1.1922)
Date
1922-01-01
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Wien, 5onntagf Nr. 1050 Chiffone, Bettücher, Weben, Damastgrädl, Inlete undalle Leinenwaren bringt als besondere’ uelegenheitskäufe die Rastenu3rkaufsgesel!schaft,VI.,Win(ii!)li!ilga$sa2 * Petroleumpreiserhöhung. Ab' 2. d. M. w’fd der Ladenpreis. für einen Liter Petroleum ' auf ,K 21? erhöht, Pie Wochenmengen bleiben bis auf weiteres .aufrecht. Eine nachträgliche Ausgabe auL verfallene Abschnitte findet unter keinen Umständen statt. ' / * Freigabe der Braunkohle, Vom f. d- M? an wird' die Abgabe und der Bezug von Braunkohle vollständig freigegeben. Die Abtrennung der Wochenabschnitte der Kohlenkarten, be ziehungsweise die Anrechnung auf die Gewerbebeaugskarten und Bezugsscheine wurde gleichseitig unters"gt,, —.' Die bisher festgesetzten Monätsmengßn für Betriebs- und Heizzwecke für Gewerbe, Industrien und Anstalten bleiben auch im Jänner und Februar aufrecht. * Begräbnisse am heutigen Tage. A 11 e r F r i e dh o f: 9 Uhr M o r d o " Alberto, 9 phr 30 Min. B l ü h Samuel, 10 Uhr S t i e gilt z. Judith, JO Uhr 3Q Min. Bodansky Helene, 10 Uhr 45 Min, Kopstein Karl, 11 Uhr K e m e n y Ladislaus, 11 Uhr 30. Min. Brillant Karoüne, 12 Uhr Lehme.! k e s Hahni, 12 Uhr 30 Min, W o‘l f Charlotte. ■«- N eu er Fr'i e dh o f: 10 Uhr B e r n f e l d Bela, 11 Uhr M ü l 1 e r Josef. * Die jüdischen Gemeindewahlen in Örüttn, Die Wahlen in die Brünner jüdische' Gemeinde wurden für den 29. d. Mausgeschrieben, Durch die Einführung des Proportional Wahlrechtes ist es allen jüdischen Parteien und Gruppen der mährischen’ Hauptstadt möglich geworden, an den Wahlen aktiv teilzunehmen. Die Zionisten, Jüdischnationalen, Konservativen und Orthodoxen haben; zusammen mit der Jüdisch-sozialistischen Wählergruppe“ .„und mit der zionistisch-sozialistischen ° Arbeiterpartei Häpoel Ha-air eine geschlossene Wahlfront unter dem Namen „Vereinigte nationaljüdische. Wählergruppe* gebildet.-Ihnen gegenüber haben sich die deutschnafionaien Juden zu-einer „jüdischen Wahlgemeinschaft“ zusammengeschlossgn*z * Die Erlangung der Zuschüsse hach i, dem Leb;ensmittelabbaugesetz, .per Magistrat , / hat die' Kundmachung für die Anmeldung?yr Eflinguhg der Zuschüsse nach dem Lebensmittelabbaugesetz für“v hilfsbedürftige Personen, Invalide, Witwen ' und Waisen und Unterhaltsbeitragempfänger erlassen. Ausgeschlossen von den Zuschüssen im tzinne der Kundmachung sind, alle A r b e i t n e h m e r, .alle Personen', welche aus ’ dem Titel der Sozia lversicherun g (Krankenversicherungsgesetz, Unfallversicherungsgeaetz, j Pensionsversicherungsgesetz, Bruderiade-Provlsionsvsrsicherungen, (Arbeitslosenunterstützung) beziehen, ferner alle Ruhe-oder VersorgungSgenüsse beziehenden Personen sowie alle Personen, die aüd eigenem G .r u n d b e s i t z für sich und ihre Familie die nötigen Verbrauchsmengen von Brotmehl, Verschleißmehl und Fett beziehen, 'Beihilfebedürftige Personen haben zur Erlangung des Zuschusses bei . Hey zuständigen Brotkommissionen vym 5. bjs 10, d, M. die Anmeldung mündlich zu erstatten. Unbedingt 'mitzubringen gind der amtliche Einkaüfsehein, ein Personal-? dokumMt,voniniänd!sehsnLtÜdierendefl.dnsMitteUosigkeitsgeugnis und dieBestätigung'hrer Lehranstalt über dieForldauer Ihrer Studien/ Womöglich sind auch ’ die Geburtsscheine der Kinder/ ein die -4 österreichische : Buhdesbürgerschaft, beziehungsweise die'' Anweseuheitsdauer in der Republik Oesterreich.nachweisendes Uaknment sowie . Dokumente mitzubringen, "dusch wslcffe dle Ahga'oeyunteirstUtgt. werden können. Ausländische' §tüdierende haben ein stempelfreies, an die Bezirksabbaukömmission göriehfetes begründetes Ansuchen beim?ü§täadgan magistratischen Bezirksamt einzubringen. Invalide, Kriegerwitweh und KriegtzrwaiZtzli Sowie- Personen, die' einen Unterhaltsbeitrag . beziehen, haben unbedingt den; amtlichen Einkaufschein, den-Rentenbescheid; beziehungsweise, die Bestätigung Uber die'Anmeldung eines Anspruches ntoto/dem Invaüdenentgchädjgungsgeset? ' nebst der letzten Prozentbestätigung der Invalidenentschädigungskommission oder den Zahlungsbogen 'der Unterhaltskommission, ferner ein Personaldokument und womöglich die Geburtsscheine der Kinder mitzubringen. Die Auszahlung der Zuschüsse erfolgt nicht in Bargeld,, sondern in Gutscheine n, die vöii den Brot-, Mehl- und Fettverkäufern an Zahlungsstatt angenommen werden müssen. * Mjsrachi-Versammlung, Die vor* einigen Tagen vom M i s r a c h i veranstaltete Volksversammlung gestaltete »sich zu einer eindrucksvollen Kundgebung'• der orthodoxen Juden Wiens für .den jüdischen Volksgedanken. Der längst-vor Beginn der Versammlung überfüllte Saal sowie der Verlauf der Versammlung zeigten, jn welchem Lager diese Massen heute stehen. Nach kurzer Begrüßung der Gäste, unter denen sich eine Reihe von Aktitzuskomitee-Mitgliedern befand, durch Herrn Dr, L a m. R a p p ä p Q r t nahm' der Referent Dr. A r 0 n B a r t h (B .6 r n n) das Wort zu seinen Ausführungen. Ausgehend von der Tatsache, daß in den besiegten Ländern Ost- und Mitteleuropas d e Juden heute am schwersten physisch und moralisch leiden, wies er darauf, hin, daß dennoch das jüdische $olidaritätsgefühl, schwer geschädigt sei.' .Nur planvolle Stärkung dieses Gefühles, die bisher der zionistischen Idee allein geglückt sei, könne aber das jüdische Volk vor dem Abgrund retten. So sei per erste Lichtstrahl für die Judenheit nach zwei Jahrtausenden, die B a 1 f o u r - D e k 1 a r a t i o n, der Arbeit einer anfangs kleinen, aber energisch für die jüdische Solidarität kämpfenden Schar von Männern zu verdanken, Mit Recht geißelte der Referent daher die politische Verständnislosigkeit, mit der vereinzelte Gegner des Zionismus gerade im orthodoxen Lager die staatsmännlsche. Tat der Erreichung der Balfour-Deklaration zu verkleinern suchen, wo gerade in diesem Lager der Gedanke der jüdischen Solidarität als einer Lebensnotwendigke.it für das jüdische Volk seit jeher erkannt und gepflegt wurde, Wer wirklich als Jude leben will, kann bleibende Erfolge nur erzielen, 'wenn er für seine Ziele mit der Gesamtheit des jüdischen Volkes, die heute durch die zionistische Organisation'repräsentiert wird, arbeitet, Nur so wird sich die alte Judennot beheben lassen, nur so auch das Land Israel.erlöst werden. Mehr als der reiche Beifall zeugten die zahlreichen'Beitrittserklärungen zur Partei/für den tiefen Eindruck des Referats auf die Hörerschaft. * Neuregelung der PaBvorschrrtten. Im .Tantner 1922 tritt eine neue Faßveirpirdihmg in Kraft, die dem rciiisen- •dien Publikum einige Erleiditerimgeh bringt. So werden D e u ts c h ö st e r r e '-'c m “ ';n dev R.'gei -|,irmehr für Ausl and s reisen Pässe brauchen, wobei F a m H i e n p'ä s’s e zur Ausgabe gelangen, die gatnaen FamÄn, die geschienene, aber Picht, die elnzelweise erfolgende Grenzüberschreitung ermöglichen sollen, V i 5 a werden fortab nuir mehr zuir Einreise nach O.eSiberreich und zur Durchireise d'urch das Bivndcsgeibie<t WIENER MÖRGENZEITUNG henötigt. Die Ausreise kairan oiLne Vi,.->u-m erfolgen, doch steht es dauernd iin Oesterrcwh wohnenden Ausländern frei, sieh die m ein- oder mehrmaligen Einreisen nötigem Visa von den zuisitändigen inländischen Paßbehörden . zu verjdiaffen. Sonst können d>ie Angehörigen jener Staaten, die die Pariser Vehkdwsvereimbmungen ataseptiemt;' toben, -Eiinireiiseviis» auch noch bei den österreichischen Vertedungen in; Ausland erhalten. In Wien Verden 'die ReHapässe naah dem Gebiete der t s c h e c h 0 - s 10 w a k i s c h e n R eip u b li'k vom den B e 2 i rksh aU p tm an ns e h a item, ' in deren Bereich 'der Paßwerber wohnt» ausgestellt und auch verlängert; Reisepässe nach aMen andleirem Staiaten;80v\de die SogenaMten IntörlMiZpässs werden ausschließlich vom Paßamt der Polizeidirciktion, I., Deutaohmeteteriplaftz 3, aiivsgefertig't. Die Bewerber haben eine von ihrem Doml?iChoromi:ssarlajt ausgestellte PaßamWeisiumg, sine ideß}'til£i»iieTte •P'hotngn^phiie, Gebturtsseheiin und Heimatochein, oder Bundesbürgerdebiret 'beizubiringem. Dem Paßnant dev Pohzeidirektion obliegt außh aai'saefoliiigßii'ch die. Erteilung dier Sichtnp©rmer'k§, für die ln Wien d a u 0 r'n d wohmhaftem Ausländer. Die in Wieat nicht anisässigen Ausländer können dagegen die erforderlichen Sidhitverme'Uke Mvr bei einer öäterrekihisohen Vertretungsbehönde. in dem Staate iihrar Heimat odier ihres ständigen Wohmisitzes erlapgeu. * Die Postschecks werden teurer. Das Postsparkassenamt teilt mit: Von heute an kosten: ein Erlagschein K 4, ein Scheckheft mit 50 Blatt K 500, ein Bund Gesamt- Scheckverzeichnisse K 500 und 25 Stück Erlagscheinverzeichnisse K 80. Die beim Postsparkassenamt vor dem l. Jänner eingelangten Drucksortenbestellungen werden noch zu den alten Preisen ausgeführt. * Der .Oberst als Lohnarbeiter, Aus Wiener- Neustadt wird ums telegrciphäiert: Der Verhaftung dos Obersten Adolf Rabl und vorn vier Komplizen liegt folgen der Tatbestand zugrunde: Nach der großen ExpCiosjon am Großen Mittel im vorigen Jahre' wurde von der Saeihdemm'bi'Hs'ienvn.g die Desadjustierung dei? ünfolge dßf'/Explosion, unbrauchbar gewordenifn MatM'ialls angeordnet und zur Leitung diese- Ai-beiten Oberst Rabl bestellt. Für Me Arbeiten reibst wurden '24 Arbeiter aufgenommen/ die eine tägliche Zulage von 1000 Kronen erhielten. Oberst Rabl tot nun V'ioh selbst und vier Beamte! pihine,.Anfüht,un;g der Charge auf die Lohnliste gesetzt, und ließ sich und den vier Beamtem die Arbeiterzulage von 1000 Kronen .pro Tag amszahlen, welche Bezüge insgesamt eine Viertel Million Kronen au'sraachen. Weiters ist ©ine große Menge Altmaterial abhanden gekommen, wofür ebeufaMs Oberst Rabl und die vier Beamten verantwortlich gemacht werden. Sämtliche fünf Beschuldigten wurden dein Kreisgedoht eingel/efert, doch ist ihre strafrechtliche.Schuld ivoch nicht erwiesen.;, * Rückgang der Arbeitslosigkeit. Im Monat November ist die Zahl der bei den Arbeitsiosehämtern vorgemerkten Arbeitsuchenden von 19.994 auf 18.937 zuriiekgegangen. Am stärksten ißt die Besserung in der Metallindustrie, am schwächsten im Gast-’und Schankgewerbe sowie, in der Lebensmittelindustrie. Bei den Friseuren ist ein Anwachsen der Arbeitsibsenziffer?u konstatieren, * Neue ausländische Zigaretten. Die österreichische Tabakregie, hat zwecks reichlicherer Versorgung der Raucher neuerlich eine größere Menge ausländischer Zigaretten angekauft, die im freien Verschleiß außerhalb der Raucherkarte in den Tabaktrafiken und Spezialitätengesahäften zu folgenden Preisen zum Verkaufe gelangen : Die Marken: Dimitriou 0. K. (Petites Plates), Old Chap, Lyons Gold, Mistral* Blue Bpv?, Flora, . Vesyr, Kaloup, Rhea, Cri d’Orient de luxe, Graecia, Opal, Ninove, Lusitan^a, Cavalla, Niobe und Eurejca zum Preise von K 30 für ein Stück; die Marken: AtQUt, Thalia, Cri d’Orient, Dimitriou 0. K., Dimitriou Nr. 1, Actis und Fleur du Nil zum Preise von K 35 für ein Stück. * Dfe funfhnndertfaehe Taxe, Infolge der gesteigerten Materialpreise beim Automohilfuhrwerk und der Futtermittelpreise beim Pferdefuhrwerk hat sich der Magistrat veranlaßt gesehen, eine Erhöhung des Maximaltarifes für das Platzfuhrwerk für Personentransport, zuzugestehen. Mit Gültigkeit vom 1. d, M. gilt für die Taxameter der fünflnrd?rtfachß| Friedenspreis nach Taxe H, Auch für da? Pferdefuhrwerk ohne Taxameter (Fiaker) wurde der Maxin.a arif entsprechend erhöht. Das Pterdemischfutter kostet ab morgen K 243 per Kilogramm. * Einstellung der D-Züge Wien—Ostende? Wie wir erfahren, droht infolge der Kohlennot auf den deutschen Bahnen die Einstellung der Schnellzüge Ostende--Wien von Passau ab. in diesem Falle würden auch die Anschlußzüge WienrOstbahnhof—Passau eingestellt. * Anläßlich der Inventur verkauft diese Woche Gerngroß Damen fremden aus Chiffon, gestickt, K 2500; aus Batist, reichgestickt, K 5500. Garnituren (Hemd, Hose, Nachthemd) aus Batist, mit Spitzen, per Garnitur K 12.000. * Die Firma Dr. Ernst Fuchs & Co., Wien, I„ Laurenzerberg 4, hält ein reichhaltiges Lager von Elektromotoren, ebenso Elektromateria! m großen Mengen für alle Interessenten; ferner Feuerspritzen mit Benzinmotor preiswert ab Lager. * Zu tief reduzierten Preisen sind , Tuchstoffreste, Leinwand-, Chiffon-, Kleiderstoff- und Ballstoffreste etc. im Restßnmarkt, VI., Damböckgasse 10, erhältlich. Näheres im Inserat, v * Sie kaufen preiswert Bekleidungsgegeustäitde jeder Art für Damen und Herren, ferner Wollstoffe und Velours sowie We/ßwaren, Barchente, Bettzeug, Federritten usw. bei der Mariahilfer Textil- und Bekleidungs-Gesellschaft m. b. H„ Wien VI., Mariahilferstraße 105, im Hofe. * Qualitätsware zu mäßigen -Preisen im Möbelhaus J, M a n n e, Wien, VII., Schottenfeldgasse 24 (Tel. 39-1-08). Große Auswahl von Luxus- und §ülmöbelh, gebogenen Sesseln jn gediegenster Ausführung. * Sie erspjaren vjel Geld durch Anschaffung des Schnellvervielfältigers „Roto“. Dieser vollendete Apparat druckt Ihre Briefe, Zirkulare, Offerten usw. rasch und billig. Besichtigen Sie bei „Cyklop", Bureaubedarfs-G. m. b, H., II„ Praterstraße 00, Telephon 43.559. * Von befreundeter Seite erfahren wir, daß die Firma Könitz H Co., Wien, VI., Barnabitengasse 7, auf Grund alter Abschlüsse in der Läge ist, Papiere und Pappen aller Art zu billigsten Preisen abzugeben. * Rabb J. L. Fischmann, Chefredakteur des „Hator“, Jerusalem, hält heute, 7 Uhr abends, in der Scholle einen Vortrag über „Die Lage der Juden in Erez Israel und im Galuth“. Gäste willkommen. 1. Jänner 192? Seite 5 efeme: r/V-IWMMMT &xgdv£ nach alfetz Bi Vereine, Vortr^ und Versammlungen, Die „Alt-Wiener Jause“ des Con* cordia-Club, Das Interesse für die „Alt-Wiener Jause«, welche der Concordia-Club kommenden Sonntag den 8. M Mim Hotel Continental veranstaltet und deren Beginn für V*5 Uhr festgesetzt wurde, ist Oin so großes daß nur mehr eine kleine Anzahl Gastkarten zur Verfügung steht- Das reiche Programm, welches durch die Mitwirkung Hubert Marine hka.s eine Bereicherung erfahren hat, wird von den Damen Maria L e y, Margit H u b er, Grete Hinte rbofer, Blanka Ql.o ssy, Käthe M e i zl-Lom uitz-Adler und den Herren Wilhelm K l i t « c h, Emmerich Reimers, Kammersänger Professor Max Kräh m e r und Anton P a n k r atz sowie von dem „Alt-Wiener Kammerquartett (Hüttner, Jelinfek, Tautenhayn und Zittritsch) bestritten. An die Vorträge wird sich ein Tanz anschliessen. Die angemeldeten Karten, sowohl für Mitglieder und ihre Angehörigen wie für Gäste, sind im Bureau der „Cpncordia (I., Rudolfsplatz 12) bis spätestens Samstag den 7. d. M„ mittags 12 Uhr in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und von 3 bis 5 Uhr abzuholen. •- 0 tt akri n ger V 0 1 k sb e i m (XVI., Koflerparlc 7). 7 Uhr abends im Großen Saal? Beginn des II. Kammerkonzertzyklus. Kammermusikä b e n d. Mitwirkend: Fräulein H e r s e r t (Gesang), Frau Käthe Transnicek (Klavier), Herr Erwin (Flöte). Programm: Bach Sonate für Flöte und Klavier Es-Dur und Arie für Altsoio und Klavier. Schubert, Klavißrsonate Ä-Mpll. Händel, Sonate für Flöte und Klavier. Karten von K 10 bis 60 beim Hauswart. — Dia Jüdische Künstlerr'edoute veranstaltet von der Künstler^ Sektion der Vereinigung jüdischer Forscher, Schrift* Steller und Künstler Haruach — das Repräsentationsfest, der jüdischen geistigen Arbeiter, findet am 12. d, M. statt Angesichts des außerordentlich regen Interesses empfiehlt es sich, sich sofort mit Karten zu versorgen. Dieselbenj; sind bei den .Damen des Komitees — an dessen Spitze^ Frau Erna P a 11 a k steht — und bei den im heutigem Inserat angezeigten Verkaufsstellen erhältlich, Nach wie vor entwerfen die Mitglieder der Künstlersektion an jedem. Dienstag und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr im Atelier des Bildhauers Löw, Hl., Bechardgasse 17; kostenlos Kostüme für dieses Fest. -- Wiener jüdischer G es angyerein. Heute, 7 Uhr abends, im CafS Industrie, IX., Porzellangasse # 39, Geselligkeitsabend. Vollzähliges Erscheinen der Mitglieder Pflicht. Gäste willkommen. — Hebräische r K1 u b; Taborstraße 1,Mezzanin. Abendkurse: Montag, 7 bis 8 Uhr,' Prof. J. Kästenbaum: Hebräische Grammatik mit Hebungen« 8 bis 9 Uhr Dr. N. Goldstein: Mischnaitisclies Recht (Baba Mezia). Zionistische Bezirkssektion Ottakring-Hernals- Montag den 2. d. M. findet um 7 Uhr abends in Wawras Theatersaal, XVI., Heligasse 7; eine Kinder-Chanukä-Feier der hebräischen Kurse statts Gäste gebeten. ( Im Reiche des Humors und Ter* p $ i c .h ot e n s. Das unter vorstehender Devise ^aifi 1. d. M., abends 7 Uhr. in den Sophiensälen stattfindende Neujahrsfest des Sä n g e r e h o r s des Klubs der Zeitungssetzer Wiens verspricht einen äußerst animierten Verlauf zu nehmen. Mitwirkende sind: Frau Blanka G I o s s y (Burgtheater), Fräulein Dora Scheu-Gijschl, Frau Berta Sehe u-s P e u p 1 e, die Fräuleins Herma R o 11 e r, Karla K a r 1 und Anpi D a m p f, die Herren Emmerich R e i m e r P (Burgtheater), Max Brod (Johann-Strauß-Theater), Ru<Ji M e r s t a 1 H n g e r - (Komödienhaus) und Philipp Mül ln er (Direktor der Bunten Bühne). Beginn der Vorträge im Großen Saale um 7 Uhr, des Tanzes im neuen Saal um 8 Uhr. Karten zu K 350 sind nur mehr an der Vorverkaufskasse des Sophiensaales erhältlich. Ap der Abendkasse beträgt der Eintrittspreis K 5Q0. WyehenprograMm des Vereines Erez Israel, Wien, II., Taborstraße 20a. Vom J- bis 8. d. M.: Sonntag: 12 bis 1 Uhr Hebräischkurse für Vorgeschrittene, 6 Uhr Ifi, Vortrag J. Herzberg über „Hächinuch Haiwi«. Hebräischsprechende Gäste willkommen, 8 Uhr gesellige Zusammenkunft. M o n t a g: 7 Uhr Zusammenkunft der Englisclikyrgteilnehmer, 8 bis 9 Uhr hebräischer Änfängerkurs. Dieb 5 tag: 7 biß 8 Uiir hebräischer Mittelkurs, 8 bis 9 Uhr, Hebräischkurs für Vorgeschrittene. -Mittwoch: ' 8 /bis 9 Uhr hebräischer. Anfängerkiirs. D 0 ü n 9 r § t a g : J3 his .9 Uhr hebräischer Mitteikurs. F r tz i t S g: 7 Um 11, Vortrag M. Beljatschewski, „Probleme des 'Jüdischen Theaters". Gäste willkommen. 8 a m s t a g : 2 bis 3 Uhr hebräischer Mittelkurs, 3 bis 4 Uhr hebräischer Anfängerkurs, 4 bis. 5 Uhr hebräischer VorgeßchrittenenkurL* 6 Uhr Vortrag (siehe Samstagnummer). Alle Mitglieder, die Sammelr bögen für Chaluzjpi übernommen haben, werden ersticht// dieselben demnächst inj Vereine abznliefern, .. Eine Reise von. der Gangesmündung durch das bengalische Tiefland nach Kalkutta, der Hauptstadt und bedeutendsten Hafenstadt Indiens, dann nach der heiligen Stadt Benares und zur Felsenburg GwQHor wird Leopold B 1 a h a an der Hand von 100 Lichtbildern am Mittwoch den 4. d., %S Uhr, im Kleinen Saale schildern. Donnerstag den 5. d. M., 7*8 Uhr, wird Im Großen Saale der Kulturfilm „Shackletons Südpolexpedition“ vorgeführt werden, während die Vorstellung der Wanderbühne entfallen muß. laschester Mehr nach Bulgarien MIIIIH >1 1 I BWIIII—BlftWWW WI^IW—IIIHHIHIIIIHIMIIIIIilllllVf „llliyn Hl'l IWHiailBMMIWBIlgailMWHWIUiiWHiflWlMiniMiWBmy^^nrii^aBMywwayyMfpM Konkurrenzlos g||g0||j||J' Konkurrenzlos Tran^isrigeselMafi »« Wien,!., Kärnincrriit^ tJ

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