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Wiener Morgenzeitung · 1921-12-31 · Heft 1049 (31.12.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1049 (31.12.1921)
Date
1921-12-31
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 1049 Men, samst^» - jimpfängern für jedes Kind bis zum vollendeten 14. Lebenswahre, allenfalls darüber hinaus bis zur Beendigung des Besuches der Volks- und Bürgerschule. ' -Die Auszahlung der Zuschüss e hat 5m -allgemeinen im vorhinein zu erfolgen. Die in-einem Arbeitsverhältnis , stehenden : Personen werden daher «85 u m erst e n M a le a m 7. J an n er 1922 oder an dem diesem Tageüttmittelbar vorausgehenden Lohnzahlungstage •'deii Zuschuß' seitens ihrer Arbeitgeber zu erhalten haben. Lebetismittelzüschüsse für Ausländer. . . .Nach .§ 18 des Gesetzes über den Abbau, der Lebens- Snittelzuschüsse' müssen Ausländer, welche den Anspruch auf einen Zuschuß aus Bundesmitteln geltend 'machen, Nachweisen, daß sie schon vor dem l. August 1914 ihren; Wohnsitz im Gebiet der Republik Oesterreich gehabt -haben. £ 120 Milliarden Ersparnis des Staates. . : ‘ Ueber die finanziellen Wirkungen des Abbaugesetzes Nachte Sektion^rat Dr. R i z z i vom Bundesministerium iür Finanzen folgende Mitteilungen: Der voraussichtliche Erfolg, des Abbaugesetzes läßt sich-heute nur schätzungsweise angeben. Das Abbaugesetz sieht die Einstellung der Zuschüsse für Verschleißmehl und Fett iyit 8. Jänner 1922, für Brotmehl in drei Stufen vor. Es werden demnach allgemein ' Lebensmittelzuschüsse nur mehr f ü r B r o tmehl durch einen kurzen Zeitraum bezahlt werden. Diese Zuschüsse sind mit 12 Milliarden zu veranschlagen. Unter dem Titel der Für sorgemaßnah men werden mach dem Abbaugesetze bis 3Ö. Juni 1922 Zuschüsse zu bezahlen sein, deren Erfordernis sich schätzungsweise ■folgendermaßen stellt: .Für öffentliche Angestellte und Ken sioni sten (950.000 Personen) 95 Milliarden, ,, für Invalidenrentner (180.000 Personen) .l'8'.Milliafden, - für U n t e r h a 11 s b e r e c h-t i g t e (30.000 Personen) 300 Millionen, für weitere 600.000 Personen 6 Milliarden, . zusammen also ein Aufwand für Zuschüsse von rund 50 Milliarden Kronen.. Der fi nanzielle Erfolg des Abbaues f ü r den Bund würde sich demnach auf ungefähr 120-5 Mvi 11 iar d e n stellen. Der Steuerabzug von Dienst-(Lahn-) bezögen. Efeutewird inr Bundesge.sefcziblatt dmie neu-c, beiim Steuebiaibzug vioin D iorvst-(Lobwi-)bezügeui aib IT. Tänineir 1922 gültige Steuoraibiziugst3aibeilflieer- •isicliemeiiT, ’ die an Stelle der mit Bunidesgesteltizblatt (Nr; 73’i weröffendicihtein Tabelle M treten hait und bei-'der-ön'. lAiniwemdiuing der 25ipinoz'mtige (Piaiuisdiailiaft»bhlag gemäß § 234 P.-St.-G. mlclh-t diuinch eantsprec'hend'c IvüaiziUinig des Efokomim<em!s, solidem des iStenearpirozeMs berücksiehbigt wird, so daß die ’asusr ib&ajhflferi' .Beträge’ blme weiters dar Ablesung des!Steuerprrcizeiitsi ziugnundegelegt werden, könmten. 1 Tn Jder* mit Biunidcsgesetziblaitit ftirv 73.1; weröffentbebten trabe Ile wiirden irütümilich * die . Einkoiinimenis- •beträge de,r Vierainfliaguiiigsskata publiziert. - INaich denneuem Tabelle beträgt der, Steuerabzug bei einem .zur Auszahlung gelangendem Tag- Ito'lim von 878 bis 3288 Ivnoimen, Wbcheirilbeizug* von 6157 bis 23.0719, Doppel wochanlbezug viani 112.313 bis 46.138 Kronen, Moma-tslbeziug von 26.-618 bis [100.0li Krönten 1 Prozent; Taglothim vlcn 3289 bis 17671 Kinomem, Wtoichenbezug voo 23.080 bis 53.848 iJvnotnem, Doppel woch anlbezug iVoim 46.159 ^>i-s 107.697 iK-ron>en, M-omaltisbezug von 100.012 bis 233.344 Kronen 2 'Prozent; Täglohm vlolni 7672 Kronen und Idalrüban, AVbebemloezug -vom 53.849 Knonen und darübeir, DioMellwoiehenibeziulg votn 107.698 Knone-n. Vmd darüber, .Mooajtsbeziug wom 233.345 Kronen und darüber, 3 Prozent. Vom Keren Kajemeth l’Jisroel. Alle Kommissäre, Vertrau ewskute des Keren Kaljemetlr wie audi*die Mitglieder der Landeskom^ ’mi'ssion werden biemit verständigt, -daß am 'Sonntag, Iden 1. Jännter 1922 um Vs11 'Uhr vormittags im Bure au des Keren. Kajemeth 'TJisraiel eine .'wichtige 'Sitzung stattfinden: wird, bei der die Herren 'Nathan Gr oß, Dr. '3^v e i g üind Dr. Gr an o w sllcy; vorn Haager Hauptbureaiu' über Keren'-Kajem etb-1’Jisraei- Fragen referiert werdbn.. Es ergeht das dringende Ersuchen, zu derseibeni 'zuversichtlich'. und "pünktlich <m erscheinen. , / . . Da auf das Kontingent des Keren Kajemeth nur. mehr 250.000 Kronen fehlen, werden isämtüahe Freunde des Jüdischen Nationalfomds •ersucht, Spendeai und Sammliungen längstens Sonntag/ den t. Jänner 1^922 an die Zentrale abzuführen. Vom Keren Hajessod. , Die.KerenMHajess.od-Kommi.S'sionen der Wiener Zionistischen, Bezi r ik s s e k t i o n eirhailteni in den nächsten Tvge-n ein genaues Adre-s'senm ateri aT und werden ersucht, dessen Durcharbeitung ehestens vemzuinehmen. «Einweihung des Chaluzimheims. •Morgen Sonntag wi.fd um halb 4 Uhr nach mit-, ■tags .das n c ui e C b a ] u z i m h c i m i m Iv 1 os Lern e iuib u;r g, Wiencnstraßc 124 (Station Kah- Icinbergeirdorf), vicim Herrn Obcrrabbiuer Dr. P. H. jChajcs eingeweiht. Zu dieser Feier werden alle Damen und Herren, die am Chailuzim-Bilifswork (tätigen ‘Anteil1, genommen haben, cinucladetiv /WIENER MORGiEN^EITÜNQ Mitteilungen aus dem Publikum. Statt jeder besonderen Anzeige! Gertrude Schiller Henrik Krausz Wien Budapest empfehlen sich als Verlobte Mina Blum Max Feiler Wlznitz ’ Cz^inowitr Verlobte Wien, im Dezember 1921 5803 Selma Kreisler Jakob Zuckerkandel Wien Leeds (England) Verlobte Dezember 1921 5276 Markus Bartfeld und Frau laden auf diesem Wege alle Gesinnungsgenossen, Verwandten, Freunde und Bekannten zu der morgen, Sonntag den 1. Jänner 1922 um 3 Uhr nachmittags im Tempel, II., Leopoldsgasse 29, stattfindenden Trauung ihrer Tochter Pepi mit Herrn Moses Eiebermann . höflichst ein. 5807 Dora Kahane Josef Kahane geb. Zimmer zeigen ihre am 28. Dezember 1. J. in Arnheim stattgefuudene Trauung an. ssn Villa „Oase“ _ __Qranjeplatz 4_ Karpel Kupfermann und Frau zeigen hocherfreut die Gehurt einer kräftigen Tochter an. 5813 Echt.® Jagerwäsche w ÜBEserl ^aSzner, ^Wien, I., Kohlmessergasse 8 ■ Heute, halb 9 Uhr abends Jj I Kabarettnacht j [Maskenredoutej! der Juristen und Techniker jj S int Industriepalast (nicht Militärkasina)! S!., ScbwaReobergplatz 4. S b Mitwirkende Kunstkräfte: S ■ Herr Oskar Bereif » 1 Frau Mirra Sokolskaia etc.: 8« s««»«,«»«»«8«»«»»»»«»»»»»«»8, a Restliche Karten erhältlich: in den Vereinslokalen, hei ■ ® Löwit, I., Rotenturmstr. 22, Schalter der Wr. Morgen- » 2 zeitung und an der Abendkassa. {J Ausstand der Tempeimusiker. Der Verein deir Temipelsäntger.schreibt un,s: Zu Weihin-A’Chte’n w^air in cllein meisten Wiener Zeitungen eine N-otfiz .über ein-e Lo-hnbewegumig;' der M.usilker an den ikatboliisciheai. Kirchen zu lesen', welidhe •in (tihgeinügeiider Wei'se ihonariesrt wenden. 'Däisiseilibe läßt siidli von idbn Chotrdiirigentem, Orga»n'isten, Choristein und ChioiriRinnen sagen,, wckihe bei den Wiener Tempel vereinen onigestellt sind. Mit Auisnälhme von direi Tempeln bezieihen izum Beispiel die Choristen Gagen von 1500 bis 2250, die Choristinnen eolohc von 1000 bis 1500 Krpinien monatlich, wofür sie ain den. regelmäßigen C-qtfcesdieiniS'tan Freitag ' naohimitta.gs und Saimstätg vormiibbaigs mitzuwirkeii haben. Die Gehälter der Dirigenlten rnnd' Orgtaniisfeasind! ungefähr um die Hälfte höher. Da 'dJiese GeihäHter in keiner Art eine eimtspreöhende Entlohinnvng für die zu leistende Arbeit biilfdim, sind' vor ikuirtzem die genannten Kategorien durah ihre Vereinigung alp die Vorstände der Tempelvereine iherangetreten, um eine wenigstens eiiaigerniäßeav den helu-ti-gen Verhältniesen , entsprechende Bezahlung' zu erzielsn, doch 'haben tsiie bisher von den meisten Tenupdverreineai n-oc'h keine Antwort eirfoaflten. Mit Ausnahme von zwei Tempeln, diöreni Vorstände 'die gestelltem Forderungen bewilligt haben, sind deshalb sämtliche Didgemtem, Orgainiiste.n und Chor Mitglieder in, den A 11 ss t ia n d1 g e t r e t e n. Die vorliegenden Aufklärungen Ibezwedceln nur, den Besuchern der Vereinisitemfp'el die Gründe' zur ICenlnltinis zu bringen, aus welchem derzeit der Gobtesdioirst olhne Mitwirkung der Chons stattfimdeit. Das Neueste ist... Das Neueste ist nlimlioh, daß wir der Entente zu l-eidensohaftlichera Dainlke verpflichtet sind. Sie Inat unis in ihrer umersahöpfLichen Gnade gestattet, Gobelins, die wir rechtmäßig besitzen, rechtmäßig zu vQrk'1 opfern. Unsere Dankbarkeit 'ke'mnt ebenso weinig Grenzen, wie sie die Gobelins kennt. Dunkle Sagen über didse Teppiche raunen und ramahen durch die Stadt. In den oppositionellen Zeitongem hat ein heftiges Hin auf numerieren aogehoben. Jeden Tag .steigt der Wert der sagenhafton Gcvbelin's. Vorläufig sind wir bei zwölf Millionen Pfuwrl am gelangt. Es smd atvcih erst 325 Menschern bei dem Versuch, den Betrag in Kronen tunzureciineni, von geistigen Storungen befallen worden. Trotzdem wird rastlos WciterUzitiert. Zwölf Millionen Pfund -.um ersten — zum zweiten — wer gibt mehr? Kein Zweitel, daß sich ein freigebiger 34. Dezember 1921 Seite* 5 -- . >*,■».,fmm-m* , . „ —,.rgg Jouhnlaii%t finden wird, der ein Bainlkguttihaibeu vodij 278 Kronen 11 Heiler hesüfezt, uriid dem es daher auf enmi (paar lumpige MÜliliomen Pfund, die die' Engländer aitvs-j . geb(ön, nicht aniko mmt. Die gainize Stadt ist,ki heMigsir! .Aufregung, y/eil doch die Gdbektnls, die Maria Theresöd . Sie wissen doch ... Erfahreiuie Eisenwaretnihändfen halfen Vorträge über dm Untersdliied' zwaischan ge-l stickten, gewellten uind verpfändeten GoibelSnis, in bdotj Nation'ail'bäib'H'oth'e'k sind sämt'liclhe Werke über Teipsplcilt-i v/ebekminst vergriffen Und in den Buchhandlufnigen Lsit/ dä's. Biild eines Maintnes aufgestellit, der ibehuutptet, oq henine eindn Hoilländar, dessen Vater einmal .die Albbü-j dunigen der Gobelimis gesehen habe. Die Leute, die Antlaö! halben, mit Gott und der Weit herzlich zufriedein zt( .sein, slprecben von den Pflichten der alten Kulitur, DiO anderen reden von Teitgwairen. Die Pleisch'pireise sinid ’ vor Entsetzen über die Möglichkeit eines ausgiebigen# Darlehens eine Sbmnde lang Unter die iooo-Kronem-r Grenze gefallen und die Tamzmeister denken über einanf .Gobeliintia®te nach, der noch etwas wüster ist als; Schii'mimy. Keim. Zweifeil, wir sind arnf dem Wege Kuif geistigem, 'sittlichen uind finauzidlen Saniorultitg. —•; NachschriftDie Fleischiprerse halbem sich schon wieder( erholt. Kater Murr. ■* Eine Kundgebung ägyptischer Studenten in Wien.- Die Studetttem der ägyiptischen Koloaxie in Wiem haben- ' eine. Kundgebumig gegen die englische Herrschaft in. Äeypten umid für die Unabhängigkeit des Landeis vor- .anüMtet. Iw Wiem befönden sioli etwa secbizig ägyptische. Stüdeintten, größtemteiilis Mediziner. Gestern vormittags' veranstalteten -sie eiiren Deinoustrationszug über die Rtagstraße zmr englischen Gesandtschaft in die Mehter- •njahigasse. Sie ihattan.für die 1 Kundgebung: eigene Flugäoftel dirucikon: dasgiein» die während des Marsches ver-< teilt, wund'en. Der Zug bewegte sich über den Remi’wegj Die •Metteruichgaysse war durch Siob*eriheit.swa'ahe a'hge-. . sperrt. Die Studenten zogen ruhig weiter hitn-amf bis ,izui| itaHemfeohem Gesandtschaft uind entsandten eine Abord-I nuuig in dais Gebäude, diie eine Protestschrift Überreidite| Feststellung. Rechtsamwalt Dr. Franz Kohles ersucht ntvs, Unter Beniuifuinig auf unseren iseiineozettsger&i Bericht in Angelegenheit der Falschabstemipelung vor/ Kriegsanileillien (q. .Noivember) festzustellen, daß «fe gegen Heriln Bernlhüird Kann er eingelötete Vor-' Untersuchung m anigefe jeglichen Tatbestandes mit Besdlikiß das Landesgerrdhtes Wien eingestellt uind1daß'! Herr Bernhard Kann er auf freien Fuß gesetefc mrnd'eJ * Wladimir Korolenko gestorben. Ans M o s k a u wird gemeldet: In P o i t a w a ist am 25. d. M. der ukrainische Schriftsteller Korolenko, ein Veteran der. Revolution, gestorben. — Korolenko bat ein Alter von 68 Jahren erreicht. Seine Romane sind teilweise insi Deutsche übertragen worden, bekannt sind, auch seine*' Memoiren. Der Dichter hat viele Jahre in sibirischer' .Gefangenschaft zugebracht und galt als einer der .Vorkämpfer für die Sache des russischen Volkes. '* Künstlerische Handarbeiten. Auf dem Gebiet ‘def, . kvtniätleri'sch'eui Handarbeit wird jetzt beikauntinch vielt gesündigt. Jedes »Junge Mädchen der gebildetem, Kreiser sieht sich bemüssigit, 'Otramgerotem Samt mitt giftgrünen Wolde zu bcstiaköm, und! glaubt ihre Bestimmung verfehilVti zu. toben',’ wemn sie nidnt Lamipemschirme au? .Werg •stridkt. Wie weit diese wüstem Versuche vo'n wirkri Iieheni Kommen entfernt sind, verm'aig man erst iZitf beurteilen, wemu man jefae s-wi'ldc« Handarlbeit mit» kuUstgeAverblich en Sdiöipfungen kundiiiger Ha-ud' wert gleicht. Eine, kleine Ausstellung künstderisciher Hand-I ■arbeiit, von Frau Ha Ipern (III., Rechte Bäbitrt gasse 10) veranstaltet, bietet Gelegenheit,, solche Ve.r-4 gleiche zu ziehen r— 'sie Sailen durchaus nicht zu-j guiisjen der >wilden« Stickerei aus. Schon deshalb ’ weil uie Arbeiten vom Frau Ha'l'.p ent keimeswegs dizünftige, althergebrachte Stick- und Nähtecbnik reipräsenitieren. So sim'dl aurn Beiispiel die -seidienen) FußÜdi'Sseni Nachfolger der altmodischem Schemel, mit ihrem( buntem Stickereien, ein durchaus neuer Eiiitfadl, und, zwar einer, der leicht 'Schule machen könnte. Es" miHi.ßr für jede Dame verlockeud •sesn, dem Fuß auf dieser wirk-; samem- Unterlage' zur Gdltumg zu brimgem, Gübtt •«•'.Mr/ hübsethes Bild, dann ist bestimmt der F.uß danani sdhitlkl und' ni*cht das Kissen. Auch der Liampemisdhiirm iin( Ba-Kfic-Arbeit eine TeChmik, die mit ihtreta mmibe-' grenteten Möglichkeiten viel zu wenig gepflegt wird— ist . vürkuin'gsvoll und eigenartig. Seihr ipraJktieciifeinidi 'die 'kleimen Glaskastohen, denen die Silber- oder Fikst-i. Stickerei einfach, umgelbwnid'ejn wird, wa's die Rein&gunig! cler.'Gliasgc-hale sehr vereinifaciht. Auch die gesethmadk-j vollem Haudtäschc'hen, ein (piaair ffllotte Mödefpuiptpcn- und ei me eut zückende Siiliberdedke verdienen Erwältniung^ •Wen das aber noch immer utecht zu elmem 'Beäuch vor-! •lockt,, dem sei das Geheiminis verraten, daß diej Schöpferin all dieser schonen Dimge sich entBdMosse'ni . : haity die Hälfte ihres' Arbeitsertrages dem K^e^. : xl-a.j e s s o d zu wildimen. ‘ * Das neue Dienstreglement 5m Roten Heer. Aufl M o s ka tt wird gemeldet: Am 1.' jhäuner tritt für.'dass. Rote Heer das neue Diernistrcglement im Kraft. Es lehnt! sich .ab die Bestimmumgen des Vorkriegsreglememitß amt üu'ct besch'iänlkit dem Wilrikurigskreis der Soldaltehräte anifi bestimmte Befugnisse. Die Autorität des Vorgesetztem? wird im A’OÜlem Umfang wiederhergCstellit. Einmemgungea< der Soldat eniräte im Amgelegenhcttem, die außerhalb ihresi Wilrikungsikreises liegen-, werd'emi als Meuterei goriChMchs verfolgt. * Zugestutzte Statistiken. Ueber die Bevölkerung^*, Verhältnisse in dem vielumstrittenen W i 1 n a e r G e-j b‘i e t liegen drei verschiedene Statistiken vor. Die Volks-! ' zäiilung aus dem Jahre 1897 konstatierte 818 Prozent! Polen, 17*59 Litauer, 12*72 Prozent Juden und 56*05 Prozent! Weißrussen. Die deutsche Statistik aus dem Jahre 1916, stellte im Wiinaer Gebiet 30 Prozent Polen, 10 Prozent Litauer, 15 Prozent Juden und 45 Prozent Weißrussen fest*. Die polnische Volkszählung vom Jahre 1919 konn stätiert 63*6 Prozent Polen, 13 Prozent. WeißrussenJ * 8 Prozent (?) Juden und 15*5 Prozent Litauer. Welche dieseri drei Statistiken ist wohl die richtige und wie ist die Frage r.u beantworten, wohin die Juden aus dem Wiinaer Gebiet* geraten sind? * Viehsperre für Salzburg. Mit Rücksicht auf da$ Anwachsen der Maul- und Klauenseuche hat die Landesregierung ‘das Gebiet der Stadt Salzburg und den politischen Bezirk Salzburg-Umgebung als verseuchten Landstrich erklärt und für die Ein- und Ausfuhr von Klauentieren (Rindern, Schafen, Ziegen und Schweinen) in* allgemeinen gesperrt. Die Durchfuhr dieser Tiert gattungen durch das Soerrg^blet ist nur. mit der Eisenbahn zulässig

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