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Wiener Morgenzeitung · 1921-12-31 · Heft 1049 (31.12.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1049 (31.12.1921)
Date
1921-12-31
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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SelteW Wen, SsmÄW » -.—.. Der Handel mit Rußland. Warschau, 30. Dezember. (Tel.-KompO Me ftissische Regierung hat die Ausfuhrbewilligung für 500 bis 600 Waggons Textilien aus Polen erhalten, -f- Die russisch-polnischen Wirtschaftsverhandlungeh werden anfangs Jänner nach Rückkehr des gegenwärtig in Moskau weilenden Warschauer Sowjetgesandten Karachan beginnen. Von der Handelsabteilung in Moskau sind bereits namhafte Aufträge an polnische Industrielle vergeben worden. Demobilisierung. Warschau, 29. Dezember. {Intel.) Im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen und finanziellen Sondermaßnahmen soll auch die Ueberführung der polnischen Armee auf den Friedensstand beschleunigt werden. Die Demobilisierung erstreckt sich auf alle älteren Jstv> gänge b i s 1899. Zur Ergänzung des Friedensstandes der Armee sollen die Rekruten des Jahres 1900 sowie diejenigen Militärpflichtigen des Jahres 1899, die ihrer Militärpflicht noch nicht Genüge geleistet haben, einberufen werden. Legalisierung der Gesellschaft „Ort“. Warschau, 29. Dezember. (Tel. der „Wiener. Morgenzeitung“.) Die Gesellschaft „Ort“ zur Verbreitung von Handwerk und Landwirtschaft unter den Juden hat in Polen bisher bloß als Exponent der Par i s e r „Ort“ - Zentrale wirken können. Die Bemühungep sowohl von Paris als auch, in Polen% selbst, die Gesellschaft entsprechend den polnischen Gesetzen zu legalisieren, waren bisher ergebnislos, wodurch eine intensive Tätigkeit, wie siegerade in Polen notwendig war, unmöglich schien. Nun ist es - endlich gelungen, die Legalisierung als selbständige. Zentrale mit dem Rechte der Errichtung von Zweigstellen in der Provinz durchzusetzen. Diese Legalisierung ermöglicht nunmehr der „Ort“, ihre Tätigkeit auf breitester Grundlage auf die ganze polnische Republik auszudehnen. Die bereits bestehenden Werkstätten und Lefcrlingshekne werden erweitert und neue Arbeitsstätten und Lehranstalten errichtet werden. Die Ausübung der ärztlichen Praxis. Warschau, 30. Dezember. (TeL-Komp*) Das soeben veröffentlichte Gesetz über die Ausübung der ärztlichen Praxis in Polen enthält die Bestimmung, daß die Bewilligung zur Ausübung der Praxis an die Absolvierung einer einjährigen Sprtalsdienstzeit gebunden ist. Als Regel gilt, daß nur ein an einer polnischen Universität erworbenes Diplom zur Ausübung der ärztlichen Praxis berechtigt, doch werden alle von den Universitäten' der ehemaligen Monarchie bis zum 1. November 1918, von deutschen Universitäten bis 27. Dezember. 1918 und von russische» bis 27. November 1917 ausgestellten Diplome anerkannt Alle späteren unterliegen der Nostrifizierung. De aus •dem Ausland berufenen Professoren der Medizin ^dürfen für die Dauer ihrer Tätigkeit an einer polnischen Universität die ärztliche Praxis ausüben. Das neue Gesetz tritt am 1. Jänner V922 in Kraft. Ungarn. KrSaungsfeler in Budapest. Budapest, 30. Dezember. Anläßlich des Jahrestages der Krönung fand heute vormittags in der. Matthias-Kirche ein ,Festgottesdienst statt, dem zahlreiche Mitglieder der hohen Aristokratie sowie die Abgeordneten Graf Apponyi und Graf Julius Andrassy, Markgraf Pallavidni, Baron Szterenyi und Lingauer, Generäl-: oberst Baron Hazai, der gewesene Bänus von Kroatien Baron Ivan' Skerlecz und zahlreiche Offiziere, beiwohnten. Nach Beendigung des Gottesdienstes brachte das Publikum den Grafen Apponyi und Andrassy lebhafte Ovationen dar, wobei Rufe ertönten* E s lebe K a wl, der Kö n i g v o n Groß u n g a r n! Enthaftung der Legitimsten. Budapest, 30. Dezember. (Tel.-Komp.) Dem „fr-Uhr-Blatt“ zufolge sollen die in Haft befindlichen,! am Königsputsch beteiligt gewesenen Politiker Stephan R a k o v s z k y, Dr. Gustav G r a t z und- Graf., Anton Sl.gr a-y gegen Kautionserlag im Laufe des! morgigen Tages auf freien Fuß gesetzt werden.! Einmarsch, in öedenbttrg. i Budapest, 30. Dezember. Wie dem ungarischen Telegraphen - Korrespondenz - Bureau aus Oedenburg gemeldet wird, ist ungarische Gendarmerie in die Stadt eingezogen. Die Gendarmerie, steht vorläufig unter Ententekommando. Der Einmarsch der ungarischen Truppen in die Stadt soll am Silverstertage stättfinden.. Die Juden haben die Heimbefördemng : der Kriegsgefangenen ermöglicht. , Budapest, 39. Dezember. (Eigenbericht der ^Wiener Morgenzeit-ung“.) In der letzten Sitzung der Nationalversammlung hielt Abgeordneter Rudolf Kuppelt ira Verlaufe der Debatte über die Indemnität eine Rede, in welcher er die Sünden der Regierung auf allen Gebieten der Verwaltung und des öffentlichen Rechtes in schärfster Weise brandmarkte. Er warf der Regierung vor, daß sie, um ihre Anhänger sich gefügig zu halten, Millionen Staatsgel der verschwendet habe, die besser zur Lfttettg der Not bäte verwendet weste aete. Die christliche! Presse wurde mit Millionen gefüttert rrarzu dem Zwecke,um den H*a ß zu verk finden. Ruppert setzte dann fort*: „Wir müssen endlich offen gestehen, daß es eine große Dummheit - war, was wfr bisher getan haben. Wir hätten eine Politik machen müssen, damit das jüdische Kapital wirklich eine Freude und innere Befriedigung daran habe, Opfer für die Nation zu bringen. Es bleibt eine ewige Ruhmest-al des Judentums, daß es einen L ö w e n a n teil a n den Woh 1 ttätigkeit-salcten hatte und zum großen Teile dazu beitrug, daß unsere Kriegsgefangenen heimbefördert werden konnten. Das jüdische Kapital hat fiir diesen Zweck Opfer gebracht Ich berufe mich hierbei auf H u «►za-r, der diese Aktion leitete und immer bat, keine J u d e n h etz en zu m ach e n, denn das für die Heimbringung der Kriegsgefangenen erforderliche Kapital wird im Auslande zum größ ten Teile von J u d etn aufgebracht Wäre das heutige Ungarn der tapfere Vorkämpfer der menschlichen Rechte gewesen, dann hätte uns das Ausland geholfen, dann wäre auch das Judentum mit seinen- Verbindungen auf unserer Seite gestanden. Im Schützengraben waren wir alle beisammen»: Magyaren, Slowaken, Rumänen, Deutsche, Christen und Juden. Mein Kompagniekommandant war zufällig ein Jude, der in Serbien verwundet wurde, undmoch ehe seine Wunde vernarbt war, in den Schützengraben zurückkehrte und weiterkämpfte. Als wir draußen an der Front kämpften, wurde nicht nach der Konfession gefragt. Das Ausland haßt uns auch heute noch, das gegenwärtige Regierungssystem vergiftet unser ganzes öffentliches Leben. Dieses System besteht nur darin, unausgesetzt nach einem Sündenbock zu suchen, während doch die einzigen Schuldigen diejenigen sind, die ans in den Krieg getrieben haben.® . , Rundschau. Das englisch-irische Abkommen ratifiziert? Durch die irische Nationalversammlung. London, 30. Dezember. (Tel-Komp.) Nach einer Meldung der „Central News“ aus Dublin hat die irische Nationalversammlung in einer gestern abgehaltenen Geheimsifztmg die Ratifikation des englischirischen Abkommens beschlossen. Briand über das Angora-Abkommen. Paris, 30. Dezember. (Havas.) Im Senat erklärte Ministerpräsident Briand bezüglich des Abkommens, von Angora, das Abkommen gestatte Frankreich; seinJ Mandat in Syrien, wo seiner Auffassung nach Frankreich zivilisatorische Aufgaben zu erfüllen habe, auszuüben. Ich bin sicher, daß der Friede mit den Türken .großen moralischen Gewinn bringen wird. Der Ministeipräsident* nimmt Stellung gegen den Vorwurf, daß der Friede durch einen Akt der Treulosigkeit gegenüber den Alliierten geschlossen worden Sei. Es ist selbstverständlich, schloß Briand, daß wir, was den allgemeinen Frieden anbelangt, nichts' ohne die Verbündeten unternehmen weiden. Di« französische Botschaft beim Vatikan. Paris, 30. Dezember. Der Senat nahm m H , 182 gegen 130 Stimmen die von der Regierung verlangten Kredite für die Botschaft beim Vatikan an. Griechische Attlefheverhandltmgen. London, 30. Dezember. (Tel.-Komp,) Nach einer Meldung, der „Times“ beabsichtigt die griechische Regierung, in London Verhandlungen über eine Anleihe von t5 M4 FP4n n-d L-tEhM-nng, anzuknüpfen. Ms Wütiaer Sefmwaftten. Warschau 30. Dezember. (Tel-Komp.) Die Wahlen in die Wilnaer Nationalversammlung finden am 8. J ä n n e r statt. Warschau, 30. Dezember. (^Polnische Stimmen".) In Wilna sind die Wahlvorbereitungen im vollen Gange. Die führende Rotte spielen in der Wahlkampagne die Nationaldemokraten, die denn auch als die stärkste Partei in die Nationalversammlung einziehen dürften. Neben ihnen treten auch die sogenannten Parteilosen unter der Führerschaft Wenzel S t u d n i c k i s stark hervor. Diese Gruppe beabsichtigt den Professor P a-r c z e w s k»i für den Posten des LandmarschaUS' zu kandidieren. Schließlich sei noch erwähnt, daß das Zustandekommen eines K o m p r o m i s-s e s m rt d-e r jüdischen und d or weiß r u-s'si sc h en Bevölkerung bereits beinahe als gesichert angesehen werden darf. Der Eisenbahnerstreik in Deutschland. Auf Berlin ausgedehnt. Berlin, 30. Dezember. Wie die Blätter melden, haben bisher nur die Berliner Werkstättenarbeiter der Streikparole der Berliner Funktionäre des Deutschen Eisenbahnerverbands Folge geleistet und um 10 Uhr vormittags die Betriebe verlassen. Dagegen W bisher der gesamte Eisenbahnverkehr in BerM einschließlich der Stadt und Ringbahn noch keine Unterbrechung erfahren. Nach einer Meldung der „Freiheit“ haben die Arbeiter in den Eisenbahnwerkstätten P lauen bei Brandenburg die Arbeit niedergelegt, wodurch der Direktion s bezirk Magdeburg in Mit- 1 ieitesebaJt gßmgßn wwL , ffi-itfeaanfeff ISÄ . ife «M ' Tagesbericht. DnefrrUcfae Prediger. Die yDGütsah-ostemreachiscbe Tageszdlhatg« tyoti! DoinhTfarsttygyetröffentlidhit ekiem. vFraitisger< gaftaiz e^geoeus Art: Sie dlrnncM die Niametn der jtM'iis-dhiein MeklSzmefjs <tie dto November au DoOctoirem, protmiofvßäiiban,, alb, ais ofis es t»m Breiisftiräilber, V<aflkilfa0nsclMetb©r itund der-« gleichem 'Btan,rdhitgiii(te Will etwa das gipoß*< deutsche SJtottldleintetnfbä'aöt auch idfie erfolgreäclve Bcefntdi- ^•umg dmes mühwotöen Sbudiiumis dis ein tzpeEsÄb jüdiisdhes Laster thäwsteflenM‘ Es scheint so, deren dbsj Bllalbt jarewnertt darüber, teftaß Äcih tureter idrem 40 DoÜfltoirea 22 Juden tttnd, nttur 18 Arier befinden, renkt besi fündbtöt eibe weitere Viemschkchteroumg des V-eckrÄL^ riisöes izwxodben jüfdüsdhtm lUtaid ariiäcihen Aercfcetu, deirers Zahl nur mehr um 800 iniDeutsdhö stenreicih dße deirjttadiem -übonrtagt, ztmiagnuEustetn der eiinlhiekatitscben deutsch^ Aenziteisdha'ft. Wir begreif etn diese Fmrcblt nÄcthit. Denn* “iintetr den inskribiertein Hörern der Medizin iitberwiegtb die Zhthl der Arier.1 Dite ^Demtsöhöstereiicbiische ThgesQ zeifluingc braucht aftso nur rin die deutschen Ateatdemjkiefl^ zu aiplpelüereu, dhß sie 3br Sttudium elbeaiso erosis ai*e5mien wie die J^den latnldi eich \on, dietsönj mieftrib überflügeln lassen, damit autdh bei dleui ‘Broraatioreetni driss natürliche ZriblenvefhMtnfe gewahrt bleibt. Es stdh.ednfÖ aber, driß das gmßdeutsch« Orgaat befürchtet, tsdldh^j durch einen solchen Appell mit iscireen widfotigstein. Ab-: auebtmer zu verderben. Dagegen verspricht es sieh 3 o .g i reihen Widersprüche«) offenbar Iketoe isoi abstoßende Wirkung auf sewne Leser. Und sn> gilbte ea im cknem Atem seirear Ueberzeuguing Ausdruck, daß E-e^ 0woxn<meritea Galizramer in DeutsdhösterreacSi iM’eSbctÖ werden, umd läßt «den Doiktcur Ursirn schreilbea, daß >dfri ^äntoeknischte deufesChiairiscbe BevoHkernng weder vda jüdfiiscihioni Ridntem nreruirteilifc und! vom jüdifecfhesi BieChtßJ anwättaa vertreten ao-dh vom jüdtsdbeln Aemzteni dett za werde© gefüllt Wenn dem so ist, werdeh ’dfte ostzLcWeEwini AsrsBsi •doch’ dlturch den Mferngd an Patienten zur AiaswairideatufigS aus Oesterreich gezwungefn umd den Gsoßdetritsctiieai geholfen! Es hat aber den Am schein, driß dfiC Zamwsd*clhjti der Herren auf das Mißtrauen der Bcvölkerüiug gegCn< die Juden rridst gannz eclht ist. Und sriMteßEch doattna rnaipi •es aiuch dem amtisemifcäiadjeax ZeStulnigsleissr ßlchte argeta, daß er im der Not miu jüdissdhen R e chht.SiJ •a-niwa-It oder Arzt Zufludhte mimant, wena die ririti-j tsemitisdhon Zeitungsschreiber tnjiCht eminall' e^d Silvelsterfrieir ohne Mitcmferag judrsCbef K ü m.-sriler«: zusatmtnonlbrin gen.' Die antisemitischen FedeirfheJd'ea1 ipredtiigem eben den amdereta W.^a-s-s e% sie sM»sr t rinken alber Weist Der Abbati der Lebensmittelzusehüsse^ Der Sektionschef im Bundesmintsterium für sozMe Fürsorge Dr. Led e r e r gab in der gestrigen Pressekonferenz Eriäutertmgen über d^e Durchführung des Gesetzes, betreffend den Abbau der LebensmittelzttschüssQ des Staates und die damit zusammenhängenden F ü rs mr g e.m a ß n a It m n. Das Abbaugesetz sieht vor, daß m,M 8. j ä'ihn 3922 die Z u s c h ö s s e des Bundes an den Kosten de^ vom Bunde ausgegebenen V e r fr c h l e i ß m e h I e^s und Fettes gän z-lic h ei n ge s tte^Mt werden^ während die Verbilligung des Brot: m e h l e s, beziehungs^ weise der zu diesem Zwecke aus Buudesmitteln gewährte Zuschuß in der Zeit vom 8. Jänner 1922 bis 29. April *922 in höchstens d»re4 8-tm-Ns-L werden soll. Das Mmisterium für soziale Verwattung fett dÄKH die im § 7 des Abbaugesetzes vorgesehene, paritätisch zu-’ sammengesetzte Kommission, welche zur Bemessung der Höhe des Zuschusses an Arbeitnehmer gesetzlich berufen ist, zu einer Sitzung einberufen, bei welcher nachstehende Beschlüsse gefaßt wurden.: „a) Die Höhe der Z u s c h e, die an Aebc&y nehmer sowie an die im Bundesgetefee bezddmetefl . Empfänger zu entrichten sind, wird für die Zelt vom' 8. Jänner bis einschließlich 25. Februar 1922 M wöchentlich K 325, für Schwwafbefter M wöchentlich K 442 bemessen. d) Die Höhe des Zuschusses für -etisaftetmderart zu ermitteln, daß der Wocheazuschuß bei Arbeft-i nehraera, die in einem Wochen«, Tages- oder Stundenfeftß? stehen, durch 6, bei den übrigen Zuscftttöempfängiei^ durch 7 geteilt wird. Hiebei sind Tefibeträge unteati 50 Beller wegzulassen, TeBbeträge von 50 Hellem und darüber auf eine Krone aufjaaamden. Der Tag-e^s- Zuschuß beträgt demnach für Arbeitnehmer, die ft) einem Wochen-, Tages- oder Stuadentohn stehen, K 54, für Schwerarbeiter K 74 Kc; für die übrigen Zuschuß* empfänger K 46. 0) Personen, die in einem JVb om^aetesri^e?z u§Me stehen, erhalten als Zuschuß für die Zeit vom 8. bis einschHeßlich 31. Jänner 1922, den Betrag von K 41L3> sofern sie jedoch Schwerarbeiter sind, den Betrag vo® K 15t5; für die Zeit vom 1. bis einschließlich 25. Fe-, bruar 1922 den Betrag von K M?59, sofern sie Schwer«, arbeiter sind, den Betrag von K t57& d) Für die Arbeiter jener Kategorien, denen nutz Grund bisheriger Verfügungen des Ministeriums eihej Fettzubußezuerkannt wurde, erhöht sich deh Zuschuß für ihre Person um den dieser Zubuße enw sprechende« Preisunterschied vtm K 5.50 per Dekagramm^ demnach erhöht sich zum Beispiel d«- Wochenzuschußfür Schwerarbeiter, denen eine Fettzubuße von 3 Dekali gramm in der Woche zuerkannt wurde* um K tßßtf pro Woche.“ Diese vorerwähnten Zuschüsse gebühren allen Arbeitnehmern, weiter Personen in öffentlichen Diensten und in Betrieben öffentlich-rechtlicher Körperschaften, ferner desr in § 16 des Abbaugesetzes angeführten Personen In einem' Fürsorgeverh äl't n i s sowie anderen berhttfsbedürftigen Personen. Der Frauenzuschuß gebührt dem Zuschußempfänger in erster Reihe für seine von ihm zu erhaltende, nicht erwerbstätige Ehegattin. Der Kinoterzasehuß gebührt mänotisheu teriwfr-

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