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Wiener Morgenzeitung · 1921-12-31 · Heft 1049 (31.12.1921) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1049 (31.12.1921)
Date
1921-12-31
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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jBkfBWy m .._ Samstag , r ,WlENDR LLOMMMEkLMM . yffiuDezemher LW ^Sffie/3^ Brief aus Erez Israel (Von unserem Sonderberichterstatter.) Jerusajl em, Ende Dezember. Witeder h'aföen1 wir einen 'Äfbfeöhinitet schwerer l^üfuingeaa! hinter «ns, derewi Anfang die AusöchneirtiuJnigein des Man Vörbreeherisahien analbisdiort ißetzetrn aiufgosteachelten Pöbeife vom 2. uindi 3..N0jVeinber, dbreni Schlußakt die Abunnteiluingvan: drei •jjJScrdeia . dutrich ntnipaiteeiische« engilisdhe Richter Wögen Veiteeidiguaig und Abwehr des 'Morden s bildeten.- BedawörlScherweise teat diesmal klarer deirm je zutage, darß ein Teil der Beamten utnd jder Piolizi steein; in erster Reihe aber -der Gauiviex- 'nieuir vami Jftor.usa I e m, ihre ‘Rflicht nicht efi .füllten: -umd somit die traurigen Ereignisse vterßchnildet»haben. Daß es so isit, beweisen die Städte äbajffa umd Haifa. Nesiter dbraistüch-miols'leimii- Sdhier- Hetezerkluhs, wo an diesem Tage daink den äußerst strengen Sreherhdttemaßm^hm'en nichts geschah. Die jfüdisdhen Verteidiger'- der drei tun- . schuldig Verurteilten brachten sofort Rekurs ein und sali in dennächsten, Tagender Fall mo r d en 0?fbe r r ic h t er Palast rnai s kommen. , . - Die -arabische antizianistilsohe 'Delegation', in Lomidiou,, ■ der diese üin-liebisaimen »(Plänkeleion« Zwischen »Arabern und -russisdhien Einwanderem« . s'ehruingelegen Ikonnm-eir — sie sprechen nämlich sehr ,Voniig . zugunsten . einer arabis c b e n Selbst- ,ve r w a lt iu, n-g —- schepte sich uilcLte, die Juden als ' Urheber der 'Pogrome gegen die Araber sowohl in •(Jaffa als auch in Jerusalem darzu steil ein'; -Ha, sie.bemerkten, zsuisamtnein mit manchem arabischen Giftblaibt .liier, daß yslcflch'e :» Unruhen« ein 'Beweis' für die ^Unmöglichkeit 'der Verwirklichung . 'der Balfoutr-Erklänilng seien. Die -arabis-cfneii• -Edeh männer hatten den Mut, zu versichern, daß sntehe, Krawalle ,so lange nicht' auf hörenwerden,.! als, die’ britische' Regierung von ihrem Programm ' .niclit v aTfwed'cheni wird. Traurig, genug, daß diese dunklen, -HZ-cthte manche .englische Abgetotedmete, wie/Llard -;E)y d e niSh) a ni und andere, hinter sieh halbem die hoffen oderhalboffen geg'en B al f o ur und C h'iir- .»tfh i’l 1^ wühlen'. . A.;;; 'Einen Schatten von Genugtuung ..erfuhren' die Juden, jten überfallenen K-otonien P-etach - Tikwaih, ' Ghederah, Ein-Hai, Kefar Saba usw. durch den Beschluß der -palästmcmsisdlien Regierung, ihnen einen. ■, Schadenersatz Mein 6000 ägyptischen . Pifunid diuirch' die fbeimachbairten Araberdöirfer leisten zu lassen. Dies hat wohl .mehr den Wert eines moira- 1-isiohen' Enfodges; denn dar genannte Betrag, den« die >anmen« Fellachen für^viel zuhlooh erklärt hatten und der in/fougedessen-. duri-ch Md lti t ärg-e wanH emgetrieben werden mußte, stellt feia-u m denhaiinide r ts t.e n T ei 1 d t s S-chad 6ns dar, dein die sechs jüdischen Kolonien, durch Verluste der zirka tausend Stück Großvieh, durch ' gänähche Zerstörung von. Kefar Saba, und Ein - Hai’ -und durch -Niederbremnung großer Flächen Man Oranigehgärten edä-tten hatten. ' , r - In der Jesreel-Ebenie, wo größere Flächen vom JüdisdhaniiNätiionaflfonds erworlbein1 wuirden, haben s ich 'einige wichtige Schritte -auf kolmiiisatarische-m Gebiete vollzogen; es'sind dies drei neugeschaffene jÄ-di'scbe Siedlungen von versoliieidenem Charakter, 'doch1 von; gleich großer Wiahti-gk-eit. Sie ■ heißen ‘N“ ur i s, *M a h l u 1 und' K ab är ä*. Ersteres ist un- . .weit der Bahnstation Afuteik (Haifa-Semach-Balih) gelegen und1 soll demnächst mittels einer -Nebenbahn mit der Hauptstrecke verbunden werden. Es stellt ein»G e dl -ud H aalwoda h« (Arbeitesiregiment) dar, wo an die 300 d e rn° o. b i 1 i s 1 e r t e j: ü d i s c h e E e g i o när e angeis-iedelt sind. Es wird Getreideutnd Getn-üsebäu' -sowie Nu-fztief- und Geflügelzucht betrieben; auch-' sind1 Gerneinsc-haftsWerkstätten errichtet, wo die meisten' Handwerke, die die Kolonie benötigte, betrieben werden (Schuhmacher-, Schneider-, Tischler-, Schmiede Werkstätten nsw.). Die Siedl er bewohnen vorläufig Zelte. I'm . Frühjahre hach der Herbeischaffung vbn Baumaterialieh. wird mit d-em Bau. der Wirtschaft-shäuiser und Wohmuingen begonnen werden. Die .zweite Siedlung, M’a hi ul bei‘Nazareth, ist auf Beschluß des- Kar-1 s b ad e r K pn'-g’r esses ins Leben gerufen worden. Sie besteht aus1 etwa hundert, qualifizierten! landtwirtschaftii'dhen Arbeitern ©amt Familien' aus den unterschiedlichsten Teilen de s Landes; sie wird vorn Agronomen Elieser Jaf f e geleitet, der reiche Erfahrungen. auf dem- Gebiete des Getreide- und Gemüsebaues im Jordanta! und in 'Mikweh Israel hat und der Ikürzlich das erste, bahnbrechende hebräische Wenk über G.emüset) au veröffentlichte. ' Im Laufe, ‘der iWin.termoiiia'te' werden 'die Grenzen. ' festgesetzt ünd piit Eukalypten bepflanzt sowie die . innere Ofganisia-tion getroffennach der Regenzeit sollen die endgültigen Wohnhäuser an Stelle der Baracken errichtet werden. Diese Siedlung verspricht eine Modellfarm ersten Ranges zu werden, wi-e es Hulda und'Ben Schemen in Judäa sind', die vom Jüdischen ^ate-iicinatlfo-nds begründet sind uinid von ihm finaiiiiziert werden. Bemerkenswert ist,, daß die Stadt iN a-zaretjvin der es fa-st keine Juden gibt, zu dieser - Neusiedlung eine recht freundliche Stellung einnimmt und -sie als guten Nachbar .begrüßt. Das arabisch-jüdische Organ »II Salatn« (Der Friede) in . Haifa teilt ans guter Quelle mit, daß mehrere arabische Efendis (Großgrundbesitzer) aus Naizarefch die Juden im allgemeinen auf forderten, sich auch in dieser Stadt niederzulassen-, die ohne jüdische Bevölkerung kaum -mehr als vegetiert. Ein Beweis ' ttich-r. daß die arabische Hetzerkouimission, die sich!*cit 'M-pri-atjen,.*ia Londw -nutzlos.-die» Fidleabläuft f umd! ebenso nutzlos das beim anmen Volke gesammelte Gel'cl verausgabte hat,- nicht die Wahrheit .spricht, wenn sie ibebaupteiV im Namen-aller Efeu-. dis oder gar im Namen des gesamten, arabischen Volkeis.d'i-e,.Zionistenm befehden. Dasselbe hörten wir übrigens 7—> -daß nämlich die Kommrs-si-on aus s-eil-bstsüchtigen Demagogen bestehe —- auch aus dem Munde eines -arabischen Efendis in d'er -rein arabischen-Stadt Nablu;s-(Sichern) am 2. November d. J. in Gegenwart -des dortigen Gouverneurs. K-aibara ist ein Novum; es ist der erste Versuch' seit dem fünfzigjährigen Bestand de*r Ackerbau schule Mikweh I-s'-rael, eine Anzahl ihrer Absolventen anzusiedelu. Der' Gedanke ging von 'Baron1 James de R o*th-s c h‘i 1 d aus, der letzten Purim diese Schule besuchte,und der nun für -ihre bessere Entfaltung \sofgen will. Die Direktion der Schule versorgt die neue .Tocb-tersfedlü-ng, die unweit -der großen Kolonie Sichr0n Jakob zu liegen kommt, mit dem nötigen lebenden und toten Inventar und gibt;denjungen Siedlern* die ersten' Anleitungen, um sie wirtschaf-tlich auf die Beine zu stellen. -Es.ist dann in- Aussicht genommen; diese Kwu'ziaih tdiuirdi .'Zukauf von Land und Anschließen der nächsten Absolbenten 1 jährlich . zu vergrößern. Daß diese Gründung, die alle Aussichten auf Erfolg hat, eine Wohltat fürs Land, und für -die ■ jungen Zöglinge -Mdikweh Israels ist, wissen am basten diejenigen, die 'durch mehr als eine Generation'die Absolventen . der Schule zifefcsin der Welt he rumstreifen sahen, bis sie in1-'Kanada, ..Australien oder Südafrika K e 11 n e r und K u t >s c h e r wurden. Ueber.haupt -ist Mikweh Iisteael einer der bedeutendsten’ la'ndwirts'chaftlicheiti Punkte' Erez Israels geworden,-••seit sein jetziger Direktor, der Nationalju.de Krause, mit der f.ranzösisch-assiim'iilitoriischen Tradition der Alliance Israelite gebroichen, und an Stelle der französischen die hebräische Unterrichts- und Arbeitssprache dort eingeführt hlate. Oesterreich, Die wLos-von-Wien“-Bewegung. Das „8-Uhr-Blatt“ veröffentlicht eine Unterredung des Schriftstellers Rudolf Olden mit dem Gründer der Tiroler Heimwehren, Abgeordneten Doktor S t e i d 1 e, der sich sehr offenherzig über das Verhältnis Tirols zu Oesterreich äußert, das er mit-dem Verhältnis der schweizerischen Eidgenossenschaft zu der habsburgischen Zwingherrschaft vergleicht. Die Länder, sagt er, werden von der Bureaukratie schikaniert, in der sich viele Deutschböhmen befinden, die gar nicht nach Oesterreich hineingehören. Die Verhandlungen über die Verpachtung, oder Verkauf der Tiroler Bahnen (die, soviel wir wissen, dem Bund gehören — Red.) sind schon sehr weit gediehen. Die Heimwehren sind bereit für den Entscheidungstag. Tirol hängt weder wirtschaftlich noch kulturell mit dem „roten oder jüdischen“ Wien zusammen. Mit Tirol würden Vorarlberg, Salzburg, Kärnten, Steiermark und Oberösterreich gehen. Wien soll internationalisiert werden. — Dr. Steidle erklärt es schließlich als absurd, von Hochverrat zu reden. Ob er sich an Bayern anschließen will, darüber spricht er nicht klar, aber das ist eben Gepflogenheit der Diplomaten. Fragt sich nur, wovon die Länder leben werden, wenn sie nicht mehr aus der Wiener Kasse, zu deren Füllung die Juden so viel beitragen, gespeist werden können. Aber das wird ihre Sorge bleiben müssen. Br. Dinghofer über die politische Lage. Linz, 30. Dezember. Bei der gestern stattgefundenen Tagung der erweiterten Parteileitung der Großdeutschen Volkspartei für Oberösterreich referierte Präsident Dr. Dinghofer über die politische Lage. In Erörterung der burgenländischen Frage bemerkte Redner, es sei als verdienstlich zu betonen, daß Bundeskanzler Schober und die Regierung die Anerkennung der mit viel Schwindel durchgeführten Volksabstimmung äbgelehnt haben. Redner befaßte sich sodann mit dem Abkommen von La na, dessen wirtschaftlicher Teil zu begrüßen, dessen politische Punkte ihm bedenklich erscheinen. In der Anschlußfrage meinte er, daß die Zeit, um in betreff des Anschlusses an Deutschland an den Völkerbund heranzutreten, noch nicht g e k 0 m m e n sei, daß aber der Anschluß vorläufig gesetzgeberisch und wirtschaftlich vorbereitet werden müsse. Zum Schlüsse erörterte Redner die Folgen einer Ablehnung des Abkommens von Lana seitens der Großdeutschen Volkspartei, verwies auf die Möglichkeit, ja Wahrscheinlichkeit einer Regier ungsk r i s e aus diesem Grunde und betonte, daß dies eine schwerwiegende Frage sei, die noch der eingehendsten Ueberlegung bedürfe. Öauerreden in Tiroler Landtag. Eine 28stündige Sitzung ohne Ende. Innsbruck, 30. Dezember, 8 Uhr abends. Die gestern um 4 Uhr nachmittags begonnene Sitzung des Tiroler Landtages dauert nunmehr bereits 28 Stunden an. Landeshauptmannstell Vertreter Dr. Grüner, der um 10 Uhr vormittags zu sprechen begonnen hatte, beendete seine Rede, nach mehr als sechsstündiger Dauer. Hierauf stellte der sozialdemokratische Abgeordnete Lapper mehrere Anträge auf Schluß oder Unterbrechung der Sitzung und namentliche Abstimmung über seine Anträge. Seine Anträge wurden abgelehnt. Abgeordneter S c h r a f f 1 appelliert an die Sozialdemokraten, ihre O b s ürm k^t i-om am fcz ugeben. Man könnte, wenn man heue Steuerquellert ausfindig gemacht habe, den Landesgetreideaufschlagj auf der alten Höhe belassen. Redner sprach namens der- Tiroler Volkspartei der Landesregierung das Vertrauen aus. Die Partei werde Lü r den Voranschlag stimmen. , * Die Abgeordneten F o-l tin und Frau D u sd a hielten hierauf stundenlang, dauernde Red en. Um 8 Uhr abends beantragte Abgeordneter Grüner neuerlich Schluß, beziehungsweise Unter*; brechung der Sitzung sowie namentliche Abstimmung.; Die Anträge wurden von der Mehrheit a b g e l-e;h»nLv Ein Spielkasino m Salzburg. Großdeutsche und Christlichsoziale Schulter an Schulter. Salzburg, 30. Dezember. Nach vorhergegangenef; Beratung in den Ausschüssen verhandelte der! Gemeinderat in öffentlicher Sitzung die Frage der Errichtung eines S p i e 1 k a s i n o s in Salzburg.; Gemeinderat Wagner als Referent berichtete, daß in der Ausschußsitzung vom 23. d. M. folgende Anträge: angenommen wurden: t. Das Konzessionsgesuch für! die Errichtung eines Spielkasinos m Salzburg ist' namens des Gemeinderats unverzüglich bei! der. Bundesregierung einzubringen. 2. Der Kasino-Ausschuß hat im Einvernehmen mit den Parteien des Nationalrats eine gesetzliche Form zu erwirken, welche den behördlich überwachten Spiel«* betrieb1 konzessionier^ und die Stadt in den Besitz einer unveräußerlichen Konzession dieser Art, bringt; 3. Der Kasino-Ausschuß ist mit der raschesten' zweck* entsprechenden Arbeit für die Erledigung ‘dieses Ansuchens zu betrauen. Referent Wagner (g roßdeutsch) trat für die Errichtung eines Spielkasinos ein und wurde hiebei von den großdeutschen , Gemeinderäten unterstützt . In den Reihen der Christlichsozialen war ditz Meinung geteilt Die Sozialdemokraten sprachen und stimmten geschlossen geg en das Projekt Die Nationalsozialisten erklärten, sich der Abstimmung enthalten zu wollen. , ' Im Verlauf der Debatte beantragte Gemeinderat Bachinger (christlichsozial) eine Volksafast i m m u n g über die Angelegenheit. Bei der Abstimmung über die eingangs erwähnten Referentenanträge wurde Punkt 1 mit 15 gegen 11 Stimmen abgelehnt (Dafür stimmten die Großdeutschen und einige Christlichsoziale.) Pun kt 2 un d 3 wurden zum Beschluß erhöberf. Der Antrag auf Volksabstimmung wurde a b g e 1 e h n t (Dafür stimmten die Großdeutschen und die Nationalsozialisten.) Tschecho-SIowakei.. ... Benesch in der Slowakei. Prag, 30. Dezember. Wie „Slovenski Vychod* aus Kaschau meldet, ist Ministerpräsident Doktor Benesch auf der Reise nach Karpathorußland. zu kurzem Aufenthalt dort eingetroffen. In seiner Begleitung befindet sich der Generalinspektor der Armee Dr. M a c h a r. Der Ministerpräsident empfing mehrere Abordnungen. Einer Abordnung griechisch-katholischer Geistlicher erklärte der Ministerpräsident, die kirchliche Autorität dürfe die staatliche nicht untergraben, sie müsse loyal sein. Beamtensperre bis 1924. Prag, 30. Dezember. „Pravo Lidu“ zufolge hat der Ministerrat mit Rücksicht, auf die große Zahl der Staatsbeamten beschlossen, bis zum 31. Dez em b-e r 1924 niemanden in den Staatsdienst aufzunehmen. Dr. Lodgman will ein Tagblatt heraus* geben. Prag, 30. Dezember. „Ceske Slovo“ bringt die Nachricht, daß Dr. Lodgman, der. Führer der deutschnationalen Abgeordneten, nach Prag zu übersiedeln und hier ein Tagblatt herauszugeben gedenke. Jugoslawien. Reise Basic' nach Prag und Wien. Belgrad, 30. Dezember. (Telegramm der „Wiener Morgenzeitung“.) Wie in parlamentarischen Kreisen verlautet, wird Ministerpräsident , Pasic sich demnächst nach Prag begeben, wo er mit Benesc h in einen Gedankenaustausch über die jugoslawischtschecho-slowakische Politik treten wird, der zu festen Vereinbarungen führen wird. Dabei soll auch das Abkommen von Lana besprochen werden. Pasic wird die Reise über Wien nehmen, um mit Bundeskanzler Schober über; aktuelle Probleme, ferner über die österreichisch-tschechischen Abmachungen zu konferieren. Nationalversammlung. - Belgrad, 30. Dezember. (Preßbureau Belgrad.) Iff - der Nationalversammlung gab Ministerpräsident Pasic eine Erklänmg ab, worin er unter anderem1 sagte: Die- Regierung ist der Ansicht, daß nach Annahme der, Verfassung jene Gesetzentwürfe Votiert werden müssen, die in der Verfassung vorgesehen sind oder in engerem Zusammenhang mit ihr stehen. Der Nationalversammlung wurde eine Gesetzes- Vorlage, betreffend den Abschluß des Handelsv.e:atxi-8.es nu?kt Dsepu^rCdi^a-nrdr unterbreitet

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