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Wiener Morgenzeitung · 1921-12-29 · Heft 1047 (29.12.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1047 (29.12.1921)
Date
1921-12-29
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 »n..- —- Wien, Donnerstag WIEITER MOläcSNZEITÜNO 29. Dezember 1921 Mir: Hionatif ergriff, stürmisch äkäclamiert, Oberrabbiner Chajes ,<fas Wort zur Festrede. Im glänzend dtufrc'hda'chben und politisch nuancierte« Ausführungen schilderte der Sprecher die Verhältnisse zu*r Zeit der Makkabäer und beleuchtete in überaus feiner Weise an ‘den historischen Tatsachen die jüdisch-politischen (Verhältnisse der Gegenwart, deren Bild so durch seine 'historische Skizze tfänsipameint wurde. Wenn wir vom den Makkabäern. stpmedhen», füi'-mte der Redner ai -, denken wir gewöhnlich rnur an dc-u iOpfenmmt des kleinen Heldemihäufleinis im Kampfe gegen die Syrier und dem immerem Feind, aber mact .vergißt gewöhnlich, daß sie auch gläiuzend unud erfolgreich auf dem Gebiet der auswärtigen Politik waren. Juda Makkaibi zeigt den seltenen Fall, d.ß ein tüchtiger Feldherr auch ein fifutec Politiker »ein kann, wahrend gewöhnlich ein audh mir mittelmäßiger Soldat eim kaum mittelmäßiger Politiker ist. J-u-da hat in dem kleinen Modi« keime politische Schulung erhalten, ebensowenig wie Weitzmamn in tPirusk. Nach seinem großen- Erfolgen bemühte sich [Juda, mit dem Syrern Frieden zu schließen, obgleich auch er den unabhängigen jüdischen Staat wollte. Ear beginügte sich mit dem Erreichbaren., tsnid es dauerte gut zwanzig Jahre, bis die jüdische- Selbständigkeit erreicht -war. Auch Judas Nachfolger befolgen sein Beispiel und begnügten sieh mit der innerem Autonomie, ohne die Frage der Souveränität zu 'berühren, die ibmen erst zuletzt a!*s reife Frucht m den Schoß fiel. Ein anderes; Rain kam damals in die Sehweite des Orients, und es - ließ nicht zu, daß Syrien Aegypten verschlinge. Judas verstand schon, daß main Rom benützen kam« und schloß mit ihm eim Bündnis, obgleich es noch kein uumitfetTüctreß Interesse an Palästmo. hatte, t&o wie Herz! seinerzeit scf'.on zu E-nglamd Ariaiähenmgem suchte. Was das Verhältnis Judas zu dem Nachbarn in und um Palästina betrifft, welche^ damals keineswegs ganz jüdisch war, so hatten diese mit ihm erniversrtafl.-de® sein können,/ dienn er wsr der Befreier vom syrischen Joch. Alber sie schlossen, sich gegen die Juden zusammen und machten Pogrome. Die Vorgänge waren damals ähnlich wie die itn «vorige®. Jahre in Palästina und, genau so wie damals,- haben sich auch jetzt Ohnisten um-d Mohammed an-er zutsemmengefunden. Der Gounrenraur war damals Juda Makk-ab! der die Juden rettete und die Unruhestifter exemplarisch bestrafte. Aber tnie hat man, bis amif eine unglüdksoldge Ausnahme, die Eigenart der (nichtjüdischen Volker unter drücket. Auch heute steht das arabische Broblem im Mittelpunkt unserer Politik. Wenn Palästina wieder eine jüdische Mehrheit haben, und ein Judan-staal sein wird, werden wir, so sagen wir den- Arabern, ihre Eigenart schonen. bVbetr sie müssen umis nicht glauben. Aber den Leuten, die hitraber den Arabern stMen/ möchten wir sage®; Wir sind kein. Volk von Heuohlefti, fraget uitvsere Geschichte, die Bücher der Makkabäer und Joscphns Flavius, welcher . die' Kiiflche höher stellt als das Judentum. Und Pogrome-sind kein Argument der Politik. Unseren nicht jüdischen ■Fremden wäre auch etwa«* zu sagen. Balfou.r hat itn einer denkwürdigem Rede das Wort von zwei Partnern geprägt, dem jüdiincfem und dem englischen. Warum hat England zu uns Vertraute« und wir zu ihm? Wir sind der Ansicht, daß unter den Großmächten England sich immer bemüht, seinen V enpflichtan-gemr^chzrulkommen und jonie ersteren gerecht zu werden, das bezeugen Seime Betrachtungen über Dante und Soren Kierkegaard, wie' besonders a-uch seine kritische Würdigung des Uib Christentums. Ware nur der To« seiner Polemik mehrt gaa* so sebro-ff, ja maßlos! Wer sieh im Judentum, soKtte man me Linen, so fest umd trief verankert weiß, hat es nicht notwendig, mit vehementen Ausbrüche® zu argumentieren. Aber freilich, Temperament läßt sich nicht ge* bieten. Und je geduldiger miam sich ln da« Buch vmlie-st, desto mehr festigt sich' die Ueber/eugtmg, daß diesem sprunghaften, stümtec-heu Naturell, da« auf hundert Nebenpfade abzuschweifen sich nicht vensagan kann, ei® klarstes Denken sekundiere, welches sich der einfachen Tatsache des Religiösen als des Grttrtd^ elemenfcs des Lebens voll und ganz bewußt ist. Darüber gibt ums Bericht der andere Teil! uind ße-stanidte'l der Schrift, der, 'mit dem polemische® verflochten, sie zur Gänze -durchzieht, als der positivere, jedenfalls als; der Subjektivere TeM: als das Bekennten-is Max Bfo-dh zum Judentum, zum religiösem Judentum. z . V Ist denm alher, so könnte man fragen, rcltigiösesj, Judentum ein ganz uind gar eindeutiger Begriff? Unddie »einfache Tatsache des Religiösen« ist die im Wirk-./ lichikeit so einfach? Gehört nicht das Religiöse zu jenen Ersche?nu'tgen der Menschenisedle, vor welchen die ReJ; ligiösen selbst oft raitlos daßtehen, weil säe unvermögend sind, sie i® -die Sprache des andere®, des nicht Religiösen lju übertrage®? Ich finde auf diese Fragen, die sich VonJ selbst bei solchem An!«aß ums «nahe/brlngen, keime AntVl wort, und wo ich eine Andeutung da'vo® finde, befriedigt,,, sie mrch nicht. Aber gerade tk»ri® erblicke ich den Wert , dieser Bekennt® iisblätter, daß sie Frage® auf rege® diese und eigene — und nicht abschließe®; daß sie zu Formu’Mennngc® tendiiere®, aber Formeln aus dem Wege gehe®, und vor altem, daß sie ei-n Zeichen sind vom Kampf um neue, werdende Reh. \>sität im dem sich srneueannden, werdenden Judentum. Me« .. Antike und künstlerische wWeI»I.WWW HALASI & CO. .« Wien, I., Seilerstätte Nr. 3 (Palais Coburg) Männer Englands hahi-vn zu um« Vertnaiuien, weil auch ein Teil der führenden Geister Ln England Verstand m« für die Geschichte hat, und weil man u;n<s dort verstände« bat. . Auch dem Engländer«-sagen wir: Nicht zu uns müßt iihr Vertrauern haben, somdenn zu unserer Geschichte, ztu unserer 'unbesiegbaren, Jahrtausende alten Kraft, zui dem Göttlichen' Ln an«, das uns zum größten Wird er dier Geschichte gemacht hat. (Stürmischer Beifall.) Hierauf ergriff, von neuem stürmisch aikldamiert, Präsident ^eitzmaim das Wort. Er habe nicht gewußt, begann er, daß Oberrahb.iner Ghajea ein so ausgezeichneter Politiker sei und er wolle heute nur wenige Worte sagen, den« heute sei ein Fest,.und da wolle er nicht über die Bewegung selbst sprechen. Der Redner dankt zunächst der osterreichis-ohen zionistischen Organisation für die herzliche Begrüßung und fährt .fort: Besonders hier, in dieser Stadt, fühle ich, daß men niemand-.zti viel feiern «oll. Hier, wo das erste Wort an da« jüdische Volk ergangen ist» ist geweihte Stätte* Was wir getan haben, tot "tiur dem Meister nadhgeta«,-der aus dem Nichts ein großes Wenk geschaffen hart. Seit 1913 hatte ich nicht Gelegenheit, in Wien zu sein, damals war hier der letzte Zionisteakongreß vor dem Kriege. Seit jener 2eit bat sich vieles geändert in der Welt und im Judentum, wir sind zu einer Bewegung der Wirklichkeit geworden, mit allen ihren Sorgen und Freuden. Wir sind jetzt ein Staat in Bewegung, der langsam auf den Platz konvergiert, wo jetzt das Jüdisch e'- N a t i 0 n a 1 h eim allmählich und mühevoll auf gebaut wird; Sehr oft ist es bedi uns Gewohnheit, entweder' übersahwengliche Freude oder unbegründete Verzweiflung zu. ennpfinden.iaber wir merken doch de« steten, wenn auch langsamen Zug nach vorne. K e i« e K raf t de r W e 11, weder Araber, noch irgendeine Koalition der Judenfeinde, kann diese langsame Vorwärtsbewegung aus ihrer Liniebringe «. Ma« kann es uns tlut schwerer oder leichter machen; umd es liegt in der Hand Englands, unsere Anbeit zu erleichtern u«-d ifl seinem Intere s s.e..ipas' Ö enkende^fühlende, hl’&torischun-d welt,- - um«p^n®end^bJickeÄdev3Engländ rweiß- ~ das; J:jfna darum, habe, ichj-der .Üdh" die Ehre habe, EngjabdSü kennen,, f eJSseftie sftÄ^-'V e tf-t-r ä-üe n,"daß England .sei® Wötfjiiiem-ats ferefchen wird ,ünd: das von uns. mühsam '.erkämipfte'iMähdat wird zu-politischer •Wipiltchk^t;;,:;jAber:r.di«V^rftu^einsb!ltaft ist' zu gleicher Zeit'ein Erfolg und-eine Herausforderung an unsere kraft. Das Beste, das wir besitzen;' wind jetzt in den Dienst der Arbeit gestellt werden müssen, damit, diese geschriebene Formel zur Wirklichkeit werde. Gegenwärtig finden auch dort, in Palästina, Makka-büerfeste statt, von den Alten und ien Jungen, die jetzt die Straßen und Wege für die' Zukunft Wor wollte diesem beweglichste® Weltkimd auf seltner Fuhrt und Rückfahrt zu de® alten Quellen seines Vol/kes die Entrleckorfreuderi nicht gönne®, von denen er uns, wie ei® Kind auf jubelnd, ei® Gotiteskind, berichtet: seine Entde-ckerfreude® beim Eindringen Ln da® ehrwürdigen Talmud an liirngenützten Schätze®, an verborgenen Kostbarkeite® so reich, so überreich. Und n*u® gar seine Begegnung mit dem »Lied der Lieder« I Dem er, wie ma® weiß o-der vielleicht noch gar nöoht weiß. eiime neue, eigenste Bcdeuttivng gegeben. Diese zugleich sinnlichste und keuscheste Dichtung urjüdfische® Geistes, sie lodet immer wieder Denker und Dichter, dem tiefen Zauber, dien sie übt, machzuöMvnen und nachzurate®. So wair wns jüngst erst an einem vom Haruiach veranstalteten Vortragsabend von unserem , verehrtcfn Oberraihin-er Dr. Ohajes eine Tnrterpretiehflng; des »Hoiheliedtes« von «uibtilstem Zairtsinn iin der Emip- ( finduflig wie «n der Ausdeutwmg. »Wäre Leih zur Welt gekommen« — .so besehli-eß-t Max Brnd seinen Versuch über das Hohelied —, »wäre ich zur Welt ge- 1 komme®, nur um das Geheimnis des Liedes der Lieder ahmungsivoll zu erschaue® — es wäre genug gewesen.« So ein Schwärmer 1 Es könmite 'Lndes geschehe®, daß seine Bekemmiviisschrift, just so wie sie ist, mit illirer buntsti, abenteuernden Ladung, die «ie mit sich führt, u«ts mit ihrem stete® und jähen Wechsel. v»can StLmmuiag und Form und Farbe, von Sturm umd Stille,, von kämpfendem Wagemut u-nd7 sohtächter Denvurt — daß diese Schrift umerer Jugend, unserfr jüdischen Jugend in -diie Hamd gerät und von' da den' Weg'zu ihrem Herzen findet. Und dabei verschwieg ich, daß es Ln iihr nur wenige Seite® gibt, mit deinen "man steh nicht anse-inan dersetzen möchte. Aber auch du« wird deunm unsere Jugend besorge®, dere® Komfliifkt und schwere geistige Lage mit ein Motiv ist diese» Beke®®>t®issch/rift. ,' : Bernard Tag. -baue«. Unsichtbare Fäden spinnen sich 2wiscihetf •hier und dort um-d das Mittelmeer wird von umsereti Gedanken und Wünschen überbriiekt. Das ist die unsichtbare Brücke nach Zion, von der wir in -unserer Jugend geträumt. Wie schwer a-uoh die Wirklichkeit erschemtin mag, wenn wir -zurüak'biickeh auf 1913, können wir Stolz empfinden, aber wir müsse« uns auch der Verantwortung bewußt «ein. die wir vor -der Weit tragen. Wir sind eine Macht geworden und'wir werden a«uch als solche behandelt werden, Schwierigkeiten haben * wir immer überwunden u®d wir werden sie aiuoh jetzt überwinden. Wir werden das altneue Zion erbauen. u-nd‘ein-Werk schaffen, das vielleicht ein Beispiel sein wird für die Welt, niemandem zum S-ch^d’en und -uns surn Heile. Die schlichte, zu Herzen gehende Ansprache de^-illustren Gastes’nathrn das Publikum mit jubelndem Beifall auf. Hierauf rezitierte Herr B e r e g i überaus eindrucksvoll Ezechiel 37. Der -jüdische Oesangs-verein gab eine schöne Prol>e seine« Könnens mit zwei Liedern Alef-Beis und B-raslawskys Wiegenlied. Oberkantor M a r g u 1 i e s saing, vo-ni Hakoah-Orohester begleitet, zwei von Braslawsky in-strumentiert-e jüdische Volkslieder (Du Meidale, d.u Heins und Dem Milnens Trähr&n), in deren Wiedergabe er seine prächtigen Stimmittel entfalten konnte. Der B-a-r ICoohba-Marsch a-us Go-Mfa-dens gleichnamigen Singspiel, gleichfalls von Braslawsky iinstrumeutiert, kam, vom Orchester mit Schwung gespielt, zu schöner Geltung. Den Schluß de« schönen Festa-bends -bildete die Hatiikwah, bei deren Darbietung siah Orchester un-d Gesahgsverein zu machtvoller Wirkung vereinigten. Um das schöne Gelingen des künstlerischen Teiles haben1 sich der wackere Dirigent, die Solisten und die beiden Ensemble« in gleicher Weise verdient gemacht. Zionistishce Massenversammlung im Prater. Anläßlich der Tagung des Großen Aktionssfcömjtee* «n Wien, fand im Praterviertel, und zwar in Kad-rmann« Sälen, eine jüdische Masse«Versammlung statt, ia der einige auswärtige jüdische Führet das Wort ergriffe®. Sie mieden alle großangelegt« Tendehrre-den r« halten -und beschränkte« sich darauf, überaus eindrucksvoll den Mas-scn darzulegen, was jetzt no-tt-utD i e schleunigste Aufbringuflg ausreichender Geldmittel für die Palästina-Besiedlung. Gemeinderat Dr. Plaschkes eröffn et e die Veisammlu-ng und begrüßte die Mitglieder des Aktionskomitees, die in die Stadt Theodor Herzig zu ernster Beratung gekommen sind. Insbesondere seih' Gruß a«. den Präsidenten Chaim W e i t z-; m-a'rn ,n und an’Na-h'iwn- Sok'o 1 o w würde mit mlnu--;;:ten)aifigem stürmischem .Beifall:':äufgeham'nfeiii ., Dr. Emil Margulies (Bodenbach) führte aus *; Als wi-ranläßlich des Zionistenkong*$s®e§!m Jahre.1913 ’i-n . Wien zusamine.nka-men, .umfaßte unsere Bewegung mur eine« kleinen Teil des Volkes. Wenn man dem gegenüberstel-It, daß am Karlsbader Zioriisteniko-ngreß eine Million organisierter Zionisten vertreten war, die russischen Juden nicht mitinbegriffen, mag man daran das riesige Wachstum der Bewegung ermesse®. Tatsächlich sind die Juden durah die Balfour-Deklarat i 0 n und durch -den Inhalt des englischen M a n;d a t s e n t wurfes a-us den Niederungen ihres . bisherigen »-P-bgromdaseins« herausgeh oben, Wen«'auch die Pogrome nicht auf gehört haben. Aber leider hat d-as jüdische Volk nicht begriffen, was es bedeutet,, daß sein Anspruch auf ein Land im Man« dats^ntw-urf anerkannt wurde, nicht bloß' von einer Macht, sondern von a 11 e n Großmächten. Das Volk geht in Versammlungen, ist aber soins-t nüchtern gepHeberi, Wir sehen die Erweckung n.ichfc. Nicht .der Zionismus, sondern das jüdische Volk 1 8 t ine i n e IC r i s e g e raten, just in dem Augenblick, da -die Erfüllung begann. Es ist die zwölfte Stunde,-daß sich jeder einzelne fragt: Vielleicht bin ich derjenige, an dessen Engherzigkeit dieser oder jeher Fortschritt in Palästina scheiterte, a-uf dessen Engherzigkeit dieser Mangel oder jener Rückschlag zuriiekzuführen ist. Sir Mond sagte: »Die Engländer. sirn-d ein Volk von Praktikern. Sie wollen Tatsachen sehen«. Man sieht diese Tatsache nicht, die jüdische« Taschen bleiben 2 u g e k n ö p f t. Noch nie ist einem Volke soviel Vertrauen geschenkt worden, wie in der Deklaration Balfours und i-m Mandatsentwurf. Wenn wir dieses Vertrauen nicht rechtfertigen, da-nn kan« es in V e i> urteil u ng Umschlägen. Vizepräsident des Aktionskomitees Dr. Leon Reich (Lemberg: Die Nadhkriegswehen in der Ukraine und in Polen., haben das, was vom jüdischen Volke die Kriegs Wirren überdauert hat, fast völlig zertrümmert. Da-s jüdische Volk des Ostens flieht und hat nur diese eine Hoffnung: P a 1 ä s t*i n a. Der Mandatsentvvurf ist bianun nicht bestätigt -und weist manche Lücken auf, Aber das, was im Mandat tatsächlich enthalten ist, ist die Grundlage für eine Jac Mayer &\L tUSdäne 11 raborstraBe44 8MbH Sbi Ferrirtti 41-6-34 Große SperSgaäse Uv. 2S Fernruf 40-6-21 ■ ■■■ Glockenoasse Etir. amr Eigene W erkstätten für uff Kleider und Pelze 27

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