Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1045 (27.12.1921)
- Date
- 1921-12-27
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Nr. 1Ö43 v>'te:s. ut&s*ag WIENER?L0-PL-LKZLTTD.riQ 27. Des-ciitet'? M>2s ts wirkliche Wunden sind, und dämm darüber g*e- .stritten, ob wir den Heldentod gestorben sind oder nicht?... - Der Diri’tte: Man hat beim-Dsu-rchbnueÜi bei Gorlice ein Granatstüdk den Schade] zertrümmert. Von Spital za Spital wandernd, kam ich nach Hause icnd zu Hause überwältigte mich der Tod. Jebzt, höre ich, sagen sie, ich sei gar kein Heldentoter gewesen, weil ich zu Hause, in den Armen meiner geliebten Mutter, dein Tod fand. .. - Der Vierte: Ich erinnere mich deiner, Kriegskamerad. Wir sanken zugleich zu Boden, nicht nur :Wix zwei, sondern viele Tausende. Was weiß ich,' ob .wir »Helden« waren? Wir wälzten, unsdort zu Tausenden auf dem Schlachtfeld, Juden, Christen, 'Griechisch-Orientalen und Mohammedaner. . Sie (haben uns hingemordet, wir wußten nicht, daß wir •Helden waren. Ich habe auf dem gamzen Schlachtfeld keine Helden gesehen, bloß um Wasser winselnde unglückliche Opfer... Der Fünfte: Wasser! Ich sterbe! Wasser! Ich sterbe! Wie schaurig war es doch! Wir waren •tapfer, hatten keine Furcht. Aber wer war der Held? Der Sechste: Wer war der. Held? : Ruhe, Ruhe! Wir ruhten Im großen Lemberger Friedhof, Juden und Ffiohtjuden. Wir umfingen die Erde] von der wir genommen wurden... Wir wollten Ruhe haben, aber da kamen di$ Mensche, stöberten unsere Gräber auf, schachtelten uns jeden besonders, nach Konfession und nach Rasse ein, störten 'uns in unserer Rübe mit Beschimpfungen, mit Lobreden. Wir sind doch nur gestorben, dafür gebühfV'uns weder Ruhm noch Tadel, bloß stumme TraueretieftiMuige Trauer... ' ' V'. 1" , Mehrere: Bloß stumme Trauer, tief traurige Trauer... - j, V Der Siebe n,t e: Mir stach nian auf dem Felsen des Doberdo das Herz entzwei. Weiß ich, wajrüm? Und . jetzt wollten sie mir von neuem den Dolch ins Her-z stoßen..,. . Der Achte: Gut, daß man uns nicht, .hineinließ. Von mir hätte der Ankläger behauptet, daß ich kehl Jude sei, wei-l man mich zufällig auf einem christlichen Friedhof begraben hat... .!■ Der Neunte: Die Kugel, die Granaten.frugen nicht danach, ob sie .‘einen Juden oder NichtJMen weifen. Ach, nur die Menschen sind so bosy;,;so dumm, so ohne Seele! ... . : . Der Zehnte: Und wenn sie uns gar Vorfelassen hätten, und wenn wir, allesamt, auf erstanden, auf unsere Wunden hingewiesen, unsere lahmen Arme erhebend, dafür gezeugt hätten, daß wir nicht .unserer fünfhundert, sondern zehntausend, zwän'zigtausend jüdischer Toter gewesen sind, was hätte es genützt? Wem hätte es genützt? Die Verleumder wissen, daß sie lügen/ und fahren fort, -zu .verRum- ,den. Die Ankläger wissen, daß sie'ungeiPechfAW-• klagen und setzen ihre Anklagen . 'Md Menschen wissen, daß man ihnen Böses sagt; aus' Böswilligkeit und glauben es und sagen es weiter,, tragen die Schlechtigkeit weiter,.aus Schlechtigkeit! Alle: Ach, die Menschen sind.' . >so bös, so dumni. so ohne Seele!' Die Stimmen werden immer leiser, das Flüstern. verebbte, wie wenn die Helden .bei der Erinnerung an die Bosheit, Dummheit und Seelenlosigkeit der Menschen auf einmal verstummt wären. Die weißen Akten, die vorhin den Archivraum umkreisend ausfüllten, gerieten allählich in die Fächer zurück;. Ein wenig betäubt verließ ich die geisterhafte Stille, aber immer klaug mir «och der ■'traurige Refrain in den Ohren: »Ach, die MtankVrran sind so IbÖs, so duimm, so oh-Tic Seele!-; Uebersetzt von J. Kr. Völkerbundliga und Deutschnationale. Mitteilungen aus dem Publikum. Echte Jägerwäsche K Ulbert Maftzner, Wien,!., Kohlmessergasse8 Erstklassige Preise, größter Käufer von falsche Zähne kauft von Händlern, Juwelieren, Zahnärzten und Privaten W@T Wellfirma Juwelier RABINOWITSCH I)., HollandstraBe Nr. 3 I., Mahlerstraße Nr. S (frühere Siephaulestraße Telephon 3541 Telephon Nr. 46144) Haltestelle Opernring Man beachte die,exo8e StraSenuhr Zugang KärntnerstraSe im eigenen Hause Nr, 3 Samstag geschlossen 5677 -würde Donnerstag den 22. d. M. ein polnischer Reisepaß auf den Namen J. BELEG lautend. ' J Finder wolle denselben gegen Belohnung von K 3000 Hotel „Kaiserkrone“, II., Zirkusgasse., beim Portier abgeben. - 5795 Hilfsaktion), daran, den «at'l’erdeudcn Universi'tätsfaöretn Hilfe zu briitiigen. Man hat nun bisher nichts davon gehört,' daß das jüdische oder dais atuslandiscJhe Geld von den stolzen Nachkommen Teufe ari deir ' Wiener Universität ab ge i eh n t worden wä r.e. Erst die noble Unitemehmiifnig der Völkenbundliga hat die heM<e Entrüstung der deutschnatibnalen Hochschüler erregt: Ihnen sind V'ÖlkeTbÜQiidiigen; an sich ein Greuel,, die tausend Francs, welche die Pariser Sorbonne der Wiener Universität-- zugevvendet bat, versetzt sie in Zorn, utad so räff.ten sich die Vertreter der deutschnationailen und katholischen Akademiker zu der folgen^ den manttiliauf-tan Erklärung auf, die der Sprecher mit dem Argument begleitete,' daß er' schon darum gegen 'den Pazifismus sei, weil er am Revainchegeda.n-ken iOsthalte: ‘ : »Der Kreistag-' des Kreises 8 der deutschen Studentenschaft hat gegen den Appell des Professorenkollegiums an das In-und Ausland Stellung genommen', und1 zwar isbesondere gegen d e rf;A p ip e-11 a bi d a s A u -s I a in d (gegeüi die Annahme von Judengeldenn wird miain. wolhl dsmmpno; f.e^ti^f^;^riS';fje Lufgezchrt sind ]), wjeil sich-dieser •-mit -des: deuiis'cli.en GJ^dertttebf 'nicht in Einklärig' fpriingen la8t (M Es .sch'siniÄMrs Protest .erhobt'werden gegen Spenden, die von einer Macht kommen, wetehie das deufedke Volk in laiche Not gebracht (halt. Das isit keine Speande, sondern eit^e^B.ettelgaibei«’ ' : . Worauf , sich die Herren, stolz wie die Spanier (die ja im Kriegt nieufcrall';waifen),-en'tffern'fceni!, im si'dhtlichm Gefühl, die Vertreter jenes Geistes zu sein, -an.-d-cm angeblichdie Welt genesen 'soll. Vom Keren Kajemeth für Oesterreich. - jahreskontingent 1921. , Auf das öst.e.fr ei chische Kontingent von 7,500.000 Kronen -fehlen noch 764.000 Kronen, die unter allen Umständen bis 31. Dezem b e r abgeli e fert werden müssen. Das Hauptbureau im Haag hat die telegraphische Ueberweisung des Sammelergebni sses für 1921 verlangt. Vor einigen Tagen fand einte von der O es-tcr-!r c i c h i s c!i e fl V ö 1 k c r!b u n d 1 i g a ernberufene Besprechung sämtlicher Studentengruppen an dun [Wiener Hochschulen statt, welche dem. Zweck hatte, 7ai dem Plärre der Schaffungeines allgemeinen österreichischen. H odhscri ul-K c-rresfponiden zbu'reaus der Vöikerbtindüga Stellung zu. nehmen-, Dieses Bureau soll dazu bestimmt sein, Paß- und Reiscciilcichlciiungen für in* und ausländische Hochschullehrer und -Stirdenfcein au beschaffe«!, Stu-dieugeseilschaftsveisen. einen Professoren-' und Studentenaustausch. einzuleiten, internationalen akademische« Veranstaltungen aller Art die W.ege zu bereiten, einen regulärem Austausch über in- und. au5!indische Hodisdhrulcirrriclitungen ein-zuführen. ixt!:! eidenden Akademikern Wirtschaft liebe Hilfe zu -vermitteln und eine inibennatonalee Stellenvermittlung für Studenten zu schaffen. Die Uintemchmfung der Oes terreichis-chen Völkerbundliga verdient, sicherlich alles Lob. Die Notlage der Wiener Universität und aller anderen österreichischen wissenschaftlichen Anstaltsn. bat die Ocffentili-ankeit wiederholt beschäftigt und. zu der materiellen Not gesellt sich noch eine geistige Ls.'üer-um.g, welche den F-crfcbetrieb der Wissen schärt gefährdet nand es immer schwieriger macht,- über deren Fortschritte auf dem laufende« z>u bleiben. "Vor einiger Zeit hat sich in Wien ein Unfers'.ützimgsveTein. für <l'ie Wiener Universität, konstituiert, dessen Initiative hauptsächlich von Juden ttusging. welche siah augenscheinlich über den Judenfeind!ichen Geist hinweggesetzrt haben, der die Wiener Universität in letzter Zeit beherrscht. iVuih sonst erheitern verschiedene ausländische Ge« ki Reibe die Apa lomcrikaniwiyj; Jahreskontingent des Jüdischen Nationalfonds für 1922. Das Hauptbiireän des Keren Kajemeth versendet ein Zirkular an alle Landeskommissionen, in dem es ausführt, daß fm , Jahre 1.921 insgesamt vom Keren Kajemeth 1 7 8.0 0 0 P f u n d, 8 t e r 1 i n g nach Erez Jisrael überwiesen wurden (davon 333.000 für Bodenerwerb, 17.000 Pf lind für Ameliorationen und 9000 Pfund für Aufforstungen) und daß * für das Jahr 1922 schon jetzt Verpflichtungen in der Gesamthöhe von 187.000 englischen Pfund bestehen. Das Hauptbureau fordert von Oesterreich für das Jahr 1922 entsprechend der Kopfzahl der österreichischen Bevölkerung die Aufbringung von 2500 Pfund Sterling, was dem von der Landeskonferenz angenommenen Kontingent von 24 Millionen entspricht. Palästina-Film. Das Häuptbiireau hat einen ganz neuen Palästina- Film erworben, der in den ersten Jännerwochen in Oesterreich eintreffen dürfte. Die Kopie des Films dürfte ungefähr 100 Pfund Sterling kosten. Die Spendeneingänge des Jüdischen Nationalfonds. Ah Spenden kamen dem Hauptbureau im N 0v e m b c r .4921 aus 21 von 60 in Betracht kommenden Ländern einschließlich der ersten Rate von 2000 Pfund aus den Kerdn-Hajessod-Sammlungen insgesamt 7539 Pfund zu (gegenüber 17.052 Pfund im November 1920). Die Spendensumme vom Jänner bis Ende Novemb'cr 1921 (beziehungsweise 1920) -ergibt 101.G57 (130.H4) Pfund und verteilt sich in englischen P i u '11 d auf folgende Länder: Vereinigte Staaten 24.574 t m.7m. Mesopotamien 14.744 G0.208t. Eiland 7t31 (17.081), Rumänien 4679 (3132), Deutschland 495$ (7159), Argentinien 3489 (12.170), Erez Israel 3144 (2732), Polen 2755 (4365), China (Shanghai usw.) 2610 (12.648), Tschecho-Slowakei 2522 (3401), Oester* reich 2040 (2135), Australien 1974 (2450), Neuseeland 1967 (189), Jugoslawien 1774 (2311), Straits Settlements 1440, Holland 1400 (2567), Indien 1382, Ostgalizien 1224 (1602), Litauen-Kowno 1191 (354), Elsaß-Lothringen 1168 (988), Bulgarien 1113 (1303), Lettland 1031 (114), Südafrika 1002 (1323), Italien 963 (588), Bukowina 849 (331), Schweis 819 (1273), Belgien 805 (1974), Finnland 704 (5), Beßarabien 702 (170), 20 andere Länder mit 5504 Pfund Sterling (1920: 20 andere Länder mit 10.712 Pfund Sterling). „Kinder und Narren . . .<* Endlich erfährt man, warum Herr Artur rekte Aron T r e b i t s c Hseine Geistesprodukte ausschließlich in antisemitischen Radaublättern niederlegt. Im Rahmen einer Besprechung des neuesten Romans von R u d 0 1 f Hans Bartsch plauscht er es aus: „Auf diese Weise wird alles, erreicht, was Zion nur erstreben mag. Denn der deutsche Geist im jüdischen Lager ist zur Wirkungslosigkeit verdammt, weil seine . vollständige Ausschaltung ganz im "Belieben seines geistigen Herbergsvaters liegt, wohingegen der j ü d i s c h e G ei st im deu t s c he n Lager, als . solcher von den ahnungslosen und vertrauen s sei i gen Deu t s che n n i c h t er 6 a n n t, die vor fr eff 1 i c h s t e n Dienste zu V e r w i r rung, V e r b 1 ö d u n g und M a ß s't a b 1 0 s i g k e i t zu leisten vermag.“ Man erfährt, auch, daß. Herr Artur rekte Aron Xrebitsch sich weigert," von Rudolf Hans B a r t s c h Ansichten über das Christentum entgegenzunehmen, „denen wir.. es auf Meilen weit anmerken, daß sie nicht in seinem engumgrenzten' Ziergärtleia gewachsen sind.“ Und schließlich muß sich Herr Hugelmann,’ in. dessen Blatt“ die zitierte Buchbesprechung Raum fand;'von Herrn Trebitsch sagen lassen : „Traurig u d beschämend ist es für einen Deutschen, genugsam ahnungslos, gewinnsüchtig und entdeuischt zu sein, zuni armseligen Sprachrohr für. die Schwindler und Weltvernichter hinabgesunken zu sein!“ Verhaftete Diebe und Einbrecher. .' Anfangs Dezember sind Ernibmecihe/r m dkis Geschäft dies . Samel Keller,, Obere Donau Straße 4, "gedrungen und hoibon vsrer- Ballen Tudh -im .Worte tos "K 600.000 gestoh.ilen, Dumh, die Erhebungen, wund^ T-festgestelÜt, daß. den .Embrüdh;,dier HilfsarbeiteT Fnam« -H, a'41 s ,w e c h, dör noch, g-esiiö.h.t.Ayird u-ricl* dior Hilfsa-rbeöt'er Rudolf Ka d l an ek, Wi-ein-ergasse20, iu®ge£ühtrfc ■Irabeini. Die Beute wurde mit Hilfe des Schiülhmaahieirmebstenis 'Äntoin:;S 1-iw a, i StÄ.uidlinggrgas-se 5, und dies -UilS^8eKev5-:GAilt.töir^ - S-t ö l.b>. iBäuerJegasse 20, zu*ni Teide " ain -dyn Rasteniaamdlei* ujakob 8 a.| i k, Waillenrieinstraße .30, veatkauft. "Dieser- ‘Teil dar;Ware im Worte von K. 130,000 wurde' zustande gebrächt. -Hadlanok und Stiva " wundt-n dem lAimd'esgeirfcht eingeliefortt, Stolba und das Ehepaar Sa’Kk wegen Diebs4?a!h'I'Stctrhi3ih.me der Staatrsanwaltschaft angezeigt. ■ Die HatiäljesoTgerin des - Hanses Pratenstraße $ hat drei Burschen dk'bei betreten, als sie die Messingbsufckn von den Wänden stehtle'n wollten.,Zwei von ihneu ergriiffen die Flucht, der dritte wurde fe&bgen,omimen. Er ist der Handeisangetsteilte Jakofb Berg, Patzmainiteragasse 7, dter zweite, dier Bennthard K. 0 r i t s c h o n e r, Novaragasse 8, stellte s'idh später selbst beim' Kommisisarrit Leopoldistadt. Sie wurden dem Landosgerioht eingdiefert, nach. dem dritten, dem Flevsdhhia.'nergehilfen Hugo S e d 1 ak, Volkertstraße 7, wird nodi gefaömdet. * Die Zuschneiderin Giisela Braun, Den-isgaisse 46, wundie dem Landesgorichit ci-ngdäe-fert, weil sie fflirem Diemistgober, -dem Woll waren faibrikänten Julius G'ä n s 1er, Glasergasse 21, Wollwaren, im Werte von m'indesteins K 130.000 gestohlen hatte. Fünf Kantons mit Strick waren wurden bei einer Hau sdavr dieuchumg ge- Ju-ndöli unrl dem Eigentümer' auis-gefoigt. Zionisten, welche nicht im Besitz von Eintrittskarten zur Makka* bäer-Feier und dem Meeting im Sofiensaal sind, werden dringendst gebeten, von ihrem Erscheinen Abstand nehmen zu wollen, da ein Einlaß ohne Karten völlig außer aller Möglichkeit liegt! * Die verjudete Silvesteihetz* der JudenhetzeA Die „Deutschösterreichische Tageszeitung“ bringt in Ihrer; Weihnachtsnummer einen Ueberbllck über die Ereignisse des zu Ende gehenden christlichen Kalenderjahres. Unter anderem bucht es einen „ernstlichen“ Fortschritt im Kampfe gegen das Judentum, wobei es sich mit Genugtuung auf die neugeschaffenen A r i e r Paragraphen verschiedener Alpenvereinssektionen stützt. Dieses Argument erklärt es auch, warum das großdeutsche Organ seinen Jahresrückblick schon zu Weih- dachten und nicht erst. zum Jahresende bringt. Planen doch die antisemitischen Journalisten für den . heurigen Silvesterabend, jene von uns bereits besprochene Festlichkeit in der Hofburg, die wie jeden anderen Ernst : auch den des Antisemitismus gründlich ad absurdum führen will. Schon der Umstand, daß die famosen Apostel der Judengefahr aüsgerecbnet Herrn Benno Lie (!) mit dem Arrangement der Feier betrauten, zeigt, wie wenig Gewicht sie für ihren eigenen Umgang auf jene Rassenreinheit legen, - die sie den anderen zu predigen nicht müde werden. Herr Benno Lie hätte auch nichts nötigeres zu tun, als die Veranstaltung in den prononciertesteii „Judenblättern“ anzukündigen. Auf diese Art ist cs ein wahres Glück, daß die Deutschösterreichische Schriftstellergenossqnschaft auch Herrn Eisenbach zur Mitwirkung eingeladen hat. Denn so wird es unter den Gästen der christlich-germanischen Federhelden wenigstens einen geben, dpr <r Christen — »echmaclion kann ..,