Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1041 (22.12.1921)
- Date
- 1921-12-22
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 79% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2980120--09725-2996005- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
t i r-? per eine bat nur die Ostjude» gemehrt, der B&^erjroeister roo Eferding und der Minister Waber sind jaä>er in der Geographie nicht so gebildet. Ohne Rüdfcfcircht auf den Heimatsdhera» gehen sie einfach feem« (Auf enth a 1 tsbe willigtm g. Des ist eine Sache, die wir (mit den .beiden-' großen 'Parteien des Gemeinderats ÄU-S22.Wsehen haben. Aber oft stimmt 'diese ikrisoris «auch mit ihrer Theorie überein. Herr Waber «nd jseso Freund D in gh cf er bedienen sich, wenn sie irgendeine große Eöütmziation, heransgebea woflen, 'etwa bei dem großen Aufruf, den Herr Waiber an me neuen Bürger kn Burgenlamd gerichtet bat, der jjudenpresse, der »Neuen Freden Presse« und der Deutsche Herr Ursio ist sogar noch weiter gegangen jtaad hat gerne int, man könne das großdeutsobe •Programm nicht so enge auffassen, daß man. den Abgeordneten geschäftliche Verbindungen mit den Anden unterbindet,• gewisse geschäftliche Verhin- DlMgen' mit den Banken .und der Presse müssen beinhalten werden. So sieht also der Antisemitismus ans, wenn er — sagen wir — mit den. Kreisen der ^Hochverräter* zu«sammentrifft ('Heiterlkeit und £>wischennaif des Geaneinderätbs UtoteriniLlletr: Itet das fein Kapitel im Budget?) Das ist em Kapitel im (Budget der antisemitischen Abgeordneten (Heiter-? ferit), das mit dem Kapitel »tHeimatsrechU des Geänemdebuidgets, stuf dais ich jjefizt erst zitrütikboirmiie, besam menhängt. Ich mache darauf aufmerksam: Beim Geldnehmen vom Juden sind die -Herren nacht kazd und nicht sdimartzig. Das sieht man. am besten Ibei der Wiener Universität tmd bei den, Sportvereinen. Schauen wir uns .zuerstdie Sportvereine einmal an. Die Sportvereine haben von den Juden Geld genommen, dann haben sie den Arierparagraphen (angenommen, haben die Juden hmausgeworfeta rund Geäfd — behalten« Bei der Universität iftvaä* es auefr so. Die Universität ist m der größten Not tmd muß erhalten werden. Das ist zweifellos. Wensn wir schon von Kulturwerlken -und |Ciultur- |werben sprechen, dann sollte uns die Wiener Univerrität am nächsten stehen. Aber nicht gegen die Uöijv-ersrtät als solche, sondern gegen die Art, .wie heute jdk Wissenschaft nn-d ihre Lehre dort betrieben {wird, wie dort die Freiheit der Lehre und des LerhenL gehandbabt wird, wende ich mich. Ich wende toiefa dagegen, daß der Herr Rektor. Riehl oder Schwind, oder wie er heißen mag, zunächst den Numerus clausus einfuhrt, dann die KolLegiengelder für jüdische Ausländer erhöht -und' die hübschesten Schikane® gegen die Juden erfindet, sich dann, wenn fes sich um die Linderung der Not der Universität j&amddf, vor allem an die jüdischen Taschen wendet. Ebenso skrupellos wie im Schikanieren jüdischer SS&tfldieinJten skid die Herren im, Anl-ocfcen jüdisdher ^Wohltäter. Da ist der Herr Kleb i n d e r, der Herr Kola, Roth sch i l d, R e itz e s. Im hebenden [Verein werden da die Millionen gegeben und schien' fauch gegeben werden, (Getneinderat Ange-ti: Wissen, Sie, ob die überhaupt etwas helgegeben haben?) Aber, Herr Gemeinderat AngeK,’ das habe ich doch In der Zeitung gelesen! Ja, wenn.Sie keine Zeitung' lesen, kann kh Ihnen .nicht helfen. Die Genannten habe» also das Geld hergegeben und idi meine, daß {maa bei der Gelegenheit sagen müßte, daß die jüdischen. Spender sieh sehr in Acht nehmen müssen ... ^Gemeinderat Unte-rmüller: D©s glaubd ich!) jawohl, Mhr kr Acht nehmen müsse», einer Institution Geld ^itmtwenden, welches es dann gegen die Juden aniw-endet 0 ■ Ich komme nun zu dem Optiotisskamlal. Es wird zwischen den We-stjoden, mit denen' sich xffe Christ fidrsoziaien auseinandersetzen wollen, und densogenannten Ostjuden gar kein Unterschied gejin»acht Waber nimmt weder die Option des einten, taodb die des anderen an, und ich miuß sogen, das &t von meinem Standpunkt Lus eigentlich eine gebrisse grausame Lehr« für die insbesondere m Wien «seßhaften Jeden, welche meinten, daß sie etwas Besseres sind, weil irgendein Ghristlicshsozialer sagt, amt ihnen werde er sich ausemondersetzen, mit den Ostjudec aber nicht Diese Leute leiden eben an Größenwahn 1 Gegen diese bodenständigen. Juid^n Sv-ird in der gleichen Weise vorgegangen;, wie gegen jiüe Ostjuden. Es ist heute keine Frage mehr, daß die Tätigkeit Wabers einen Skandal bedeutet, durch chm Oesterreich im Ausland blamiert wird. Deatn ,E-e Geschichte nht -der Zugehörigkeit nach Rasse and Sprache - ist fast in sämtlichen Blättern des Auslandes, sofern sie irgendwie vernünftiger . Regungen fähig sind, in hämischer Weise glossiert Worden. Herr Waber stehe auf dem Standpunkt, 'haß die Juden das OptioBsredht nicht aasüben köntaen und daß keinem Juden die Bundesburgerschaßt. iftofa Münstedtan dies fernem gegeben wird1. Ick will jjööifch nicht im theoretische Erörterungen einfassea, [aber ein Professor an. der Wiener Uiüversität, kein |pde rm-d' auch kein Judcnfreuud, Herr Professur preckhansea, bot über diese Praxis' einen prtScel geschrieben, und sein Ußteä dahin zuss-mimengeifeßt, daß es leichtfertig rst, dem FriedcMSver- Wag in Artikel 80 derart Gewalt anzutun. Heute hat Herr KumschÄc in sehr beweglichen Worten i^3kVO» gesprochen, daß man sich davor hüten müsse, gestehende Gesetze nicht entsprechend1 armtrwenden. Ms Gesetze, die bestehen, müssen eingehakten werden und keine Verdrehung und .Mißdeutung darf Jäbati&aben, MM diese Gesetze ungerecht aozwwens s S llMMMtllMMMW!riMINij»IWMWI!ttlMI! wn bleibendem Werte § g uuifiuiintiumsmimmmmriiimuimmiuiiiiimii ® g sind die 9 i fisterretcbisGben Bas-lose I 1 s g jährlich^ Haupttreffer voo je K 5,000.000*— s g Jedes Los gewinnt, g Sämtliehe Gewinste vollkommen abzugs- und g einkommensteuerfrei! i! S Preis*: K 1220'— für ein ganzes Los und g g . K 305*— für ein V-iertellos. g g •' V tSBT Erhältlich beim Postsparkassen-Amte sowie § g bei allen Banken, Bankiers, Wechselstuben u. dergl. J >8 WMMNIWWWOMOttOMWMmw de®. Derm Herr Waber is-t Minister des Innern, Sachwalter des Staates, nicht Sachwalter der Gr-oß- •deutscheji Partei. Solche Erzählungen, wie er sie uns im Optionswesen ivorgebracht (hat, gehören vielleicht auf einen groß deutschen Parteitag, ins Bomdesministerium -des Innern gehören' sie nicht. Die Juden werden ohne Rücksicht darauf, ob sie,Ost- oder Westjuden sind, um ihre .Bundesbürgerschaft gebracht, selbst wenn sie 70 oder 80 Jahre lang scheu in Wien, leben. Der Herr Prohaska .bekommt •die Option, weil er nach Rasse Und Sprache dem Herrn Waber zugehört, ein Jude-Meyer nicht. Ein arischer Schriftsteller hat in der »Sonhr und Montagszeitmgc ausgeführt, den Waber würde man nach seinem Aussehen, für einen Aden halten, ferner hat er ihm nachgewiesen, daß es sich auch nach der Sprache nicht ganz mit Recht dem deutschen Volke zuizähle, weil er einmal in einem Artikel einer Polizeizeitschrift 17 stilistisohe Fehler gemacht habe. (Rufe links: Das machen die Ueutsöhnationaien alle t —7 Heiterkeit.) Ich muß auf dem Standpunkt , stehen, daß der Begriff der Rasse heute wissenschaftlioh -vollkommen geklart At und nur die Hautfarbe entscheidet, daß ich also zur selben Rasse, gehöre, wie -Herr Waben, auf diesem Standpunkt muß ich leidet Stehen. (Lebhafte Heiterkeit) wenn ich auch eine andere Volkszugehörigkeit habe. _ t Gemeintdeirat U tn t e t m ü 11 e it: Was wlt -verlangen, ist Gerechtigkeit,- gegenüber diesem flagranten Rechitisbauth! Der Herr Waberhalt sich, noch etwas änderet geleeistete; Er halt rieh iniberwiewein lassen Ed gesagt^ .Diais geht mich, gar hich'tls' ato, feib ihiafoe mich zwar in, <Le Schlaratastik eingelassen, daß gebt' aber die Lahdesuhid Gernemdebehorden, ah, und. die Akten, stiften aflfle Horum Sbadtrart Richter überwiesen werden. Dats ist für ihn ein Ausweg. 'Stadtrat Richter bat die Heimatirechtangelegenheiifein', und diesevwerden in den* lotterten •Zeit ® 'Wi^ ziemlich fleißig erlecßgit, leider stade fen abweiiislichöti Sfemie. Und wer wird von den Soz i aide in aik raten vom der .freiwütigen Au-fnsihme ausgeecfhiliotssen?! Dar. Jude. Auch bei Arbeitern und arideren berufstätigen Menschen Jüdischen; Stattnmes wird ikekue Ausnahme gemooht, weaun auch die Beriiksvtertiretutngenj s*ch f ü er dhts HerimiaitTeiehtatnisiuchein . aulsgesprochen h-aben. Wenn sich das die Bezirksräte gefaillien 1-ais'sen, haben wir midilbs dlagegerii, .wir'jüdischien Gemandieräte wenden diesen Vorgang rdichft dulUdieto. Waberrietn1 im tibertragenen WäTkungskneis datrf es nicht geben! Audi die gewissen' Erhebungen der Porizeidkektiotnj dürfen nicht maßgebend sein: Der Mann ist zwar unbeatmsttäirndeft, aber sösne Aufntahme köonte atuis wirtschafMchenl Gründen ni.chft etmpMifen. wenden. Die günstigen Berichte der Bezi-dkisiverbretuingein werd'en, nicht beachtet, wohl aber die kindischem Erklärungen der Polizeidirelktkm, Das führt d-alzu, daß sehr würdige, anständige Personen mit -ihrem Heimaftrechtatnisuichem. abgewiesen* werden, weffl. sd© niaclh detn i. August 19114. uaclhj Wien kamen). Dais ist ein StaötdlpiuinM, d en idhi bei einem, sozial demokratischen Staiditaat. gatnz einfach nicht verstehe. Auf einmal diese Liebe zu Erklärungen deir Pohzei! (Zwischenrtuif des Stadltrats Richte r.) Die Antwort wird' trüch naitünlfi'ch »nlteressiQren. Jetzt erlaube ich mar, noch dtatnamf bihiztweisetn;, daß die Option sogar in- Fäiiften, m denen' sie ganz einwÄndfori um.d ikSsk lOs sehn soMte, nicht ordentlich driirdhgeführt wird, näntiieh die Option, tschecho- (5 dJ vaik i sc h e<r Staat sänge höriger. Aof Groad des tschedho-sloivaiklsichefli Staats«Vertrages aTom y. «März 'vorigen' Jahre® haben die Tsidieclbb- Slotwaflcetti bei zehnjähriger Seßhaftigkeit Ln Wien das Recht, olbinie weitere Dotoi-craeate, ctfwije nach Rasse .und Spimche gefragt zu werden, die Btodeisbürgetr^ebatft czu verlangen. Jetzt haben sich Hausiere Aeim-ter eine ne»*ie Methode •zurechtgelagt. Ich weiß nd'dhlt, auf wendais zurückgaht, aber es werden nur sokihje Pensonen zur Option; .zugekosseir^ deren Pfeamatöscheine nicht älter als zehn Jtalhre sind. (Zwschemmuff nedits: Heimiatisdieiin-fabtiflcl) Wer •sott eine Heeitnä'tjscbieinfabrik haben? Diese Heimatssesfeetne werden vorgetegt tmd wettm der Sc äSter sLs zehn Jahre ist, wad dtelr (toeffendse Opöamtü nsidhst zur QWiiotÄ esugeiassea kömmt mm sein gutes RecbL Dais müssen die magtistte*atischen)'Aemter marken, daß ein dadufflchj d«atß er ■ebnen «a^fce© HeimattadbeSini tety dfotc^j fttidht sein Hefeniatrecht vepldfceui hat. Moin m eincsr. write-nsn Frage, weHidhle «fei <$$cf Presise s(a großes Aufsehen erregt hat, über M ich mich mit den SoriialdJemfokratem auseiniain«{ «seitzen muß. Dasist der Pyrrhussieg dies S e vi .e ir über die Rabbiner, eine Sache, die au'cf mit dler bekalnlnteo ipoHtischeni TnlktSc stier Patrtei-enl tiusammeuhüngt, - daß mau sich mit ..den Juden; MeH erlauben kamn«. Bei dieser * Abstimmung über den Stadtschulrat htiSdn; wir für die Beibehiailtiiing der ReligiblHäöü veartret'er gestimnit uind haben, diese Abstimmung) mit der Eridärung begründet, daß es uns nicht möglich ilslt, atnidlesr-s zu stimmm, o-bwobfl. wir keines^ wegs uinlbediingte Anhänger der Rslli gionsvertretestz ßin|d, weil dais utoisore einzige aultioHKamie Vertretung im. StaJdtis'chutot isit. Alewir mit dem. Ghri'sltiich^ soiziföilem gestimmt haben; halt einer Ihner Hcmrem} gemufeni: FrdheilbM'dhe Jufdleni (Zwilsidhientttöf Ge^ meioudedcat T ä tu fb (l e ir : iMit utois haben Sie «midhiij gestimumlt, Sie haben niuir gegen euch und füir die f-oiy# miafe Gesrechtigfceit gestimmt.) Solange BeizäsnksN «sichuillcait und L^ndeststchiulltoat bestehen, watr dl^ ietraelitiscbe Kullltutsgetmiei'ntdb nie dtunch einen «Rtaby bine-r, öondera sftetts enftwedeir durch ei» Mitglied dies Verstandes oder dluwch einen ßcihrillinispefetoii vtönhrötiöni. D«ais widhrtigslte aber iisch, daß es sich Ihnen gaff nacht «an den Rabbiner haintdelt, sondern ouir datnunD,*«» dieser Stäche ein bißchen Schar#, macherei zu treiben. Dia majn über däe KathotikeU! und über die Protestanten nicht den Sieg daivlonM -tragen.1 ÖdotnkDte, ®o war der Jude gseaiade gu(t geaw^ij ata ihm das Mütchenzu kübilen1. (Zwisohemmif Gemeindsrat T2nb4 MW haben aiudh gegen die Katoflfken tmd Priatesöaniteäö gestimmt.) Vecnzetiien Säe, den' Ainifenag atuif geteotadeirtie' AW stimmiung über <Ke Juden Umtlten die SötedaildeimoNI kraten nicht tslteüll ern« dürfen. VVeWr «man isIcbonS weiß, daß man bezüglich «dien Kathoöffkem uftüd Fro^ testamten -nichts durchsetzt, -sio. solll matai niclbst ge^j tnade bei dem Juden, dem Sieg erringen wollen. Herr?, Seprerkonnte es sich ata' sämtlichen Fingern ■mrsi •rechn'da, daß er da siegen wird, lieber Juden siegt man jla 00 leicht. Ueber Jiuiden, m siegen, Ist wedecj für die Ghrkttichsoizialön noch für die SotesMdOmo^ krachen eine besondere Kunst. Zwnischenmtaf Gemeind?eraft MSiMc-ta XfW«^ Mer halndellt es sich «nur »um ein W'ahlimiainjöver$ —- -Efeiiterikeich. — Jaiwohlll utm« die WaJhl!) (Rt^ rechts: (Dja® ist meu, da® tsioiW er linnen Lußk-IänemM (Schluß folgt.) Tagesbericht Der Jüdische Schulverein vor großen Ausgaben. Das Wiener ^idische Schtdwerk. — Das Jahresbudget. — Bau eines jüdischen Schulhauses. Man weiß, daß sich das jüdische Schulwerk ht Wien in «den Letzten. Jahren stark entwickelt hat, eö ist aber in der Öffentlichkeit doch m«cht gewürdigt# von weicher Bedeutung die Wiener jüdischen SChrA» anstalten. für die jüdische Kulturarbeit gewo-rdeh sind, welche gewaltige Verantwortiuing «der Jüdische Schul verein trägt und wie brenmend die Frage det| Unterbringung der Schulen im, geeigneten RZumeti gieworden ist. - . . . Bekanntlich« hat im Sommer d. JL der Wifeneaj Jüdische Sahul'verem «die Verwaltung und Fotßfr* führung des hebräischen Pädagogiums übeemom«. men. Diese Anstalt, ita der Pädagogen hoebsohtafe mäßig airsgebildet wenden, genießt bereits eur-opä^ sehen Ruf und. internationalen 'Charakter. Das Padagogium zählt gegenwärtig riiehr ols 200 Hörers •die sich nebst Inländern* a.us russischen, «uhrain^ sehen, ‘ türkischen, polnische«n, tschecho-slowaki-, sehen und •südslawischen Staatsangehörigen zih sammersetzen, Aus den gemannten Staaten ctesi nahen und fermen Auriandes werden (auch die Lehrer! •bezogen, die im Wiener Jüdischen Pädagogium ihc© Atasbilduing genossen haben. Die Anstalt sieht unter) ,der Leitung des Obernabbimer® Dr. tha je« und zählt ganz hervorragende jüdische Gelehrte zu ihren) Lehrkräften. . Aber die gegenwärtig benützten!; Räumlichkeiten' sind derart ungenügend, daß ein) Teil« der «Hörer den Vorlesungen, .stehend an-wohneh miuß. Die Raumenge ist geradezuein HÜtidexiOas diesf Lehrbetriebes geworden-. INicht anders liegen1 die Verhältnisse am« 'jfudi^ sehen Re a 1-gymm a-shtim, das von den. .sta«atllichen Ins« spek-torem. als eine musterhafte' Anstalt ♦ befimderß wurde. Diese - Ddüsche Mittelschule ist bis zurrt dritten- Jahrgang gediehen «tund zählt in sechs Paj . ralleliklassen 250 Schüler. Es wird mach den modern-; s«ten Prinzipien unterrichtet. Hebräisch wird i«tf sieben Wochemstundengelehrt nmd ia«ach die jüdische! Geschichte den Schülern in hebräischer Sprache vef^ mittelt. I^riter der Ab stak ist «Herr Direktor Viktor)1 Kellner, der früher amhebräiseihen Gymnasium! Regenmäntel Heeren- und Damenwäsche,Textll- und Strickwaren, alles erstklassig und billigst Im Warenhaus 1 Schiffmann t.MMM A-MimM En aro8 im En detail