Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1040 (21.12.1921)
- Date
- 1921-12-21
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1040 WIENER MOKGENZEmWö 21. Dezember 1S21 Wien, Mittwocäi IWert an sich und ailß G-ranidlliage für das Komm ende. iAiu>$ dieser -naive® Freude an Stpiel und Verstellung stammit Mali Picons Kümstler&chaft. Dieses kleine Persönchen mit einer Bubenfrisnr und einem Gesictot/chen, in welchem sidhi eine seltsame Mdsdhung von Spitzbüberei und jüdi&dhem Kleimetadtmadiolierwbum am-sdrüdot, wird um«gewatndelit, sobald es die Bühne -betritt. Auf der Bühne ist Mali Pi'con von Freude am Spiel unid Rhyllhiirras geradezu ‘besessen. In einem Stück —- die Stücke, in denen sie aiiftnitt, s»ind nebensächlich — kommt isde als Ch cd er junge aiuf die Bühne. Sie ist -— man merkt es — geradezu versessen darauf, so ein Gbederj/iui'ge su sein. Der ganze Rhythmus ihrer Bewegung® stellt sidh ajutf Bewegung, Schritt und Geste eines Che der jungen ein-. Ein anderes Mal hat sie sidh, um den Wünschen des geliebten Mannes eiritgegcnizukonimen, als plumpes Landmädchenzu verstellen'. Im Nu wird aus einem , wohlierz-ogeneiti Penisiormatstöchtcrchen eine un.be- - halfene Gams vom Lande. Man sieht geradezu-, mit weldher Freude Mali Pioon m dieses Spiel der tPl'Uimjpih-eit «hinein;schlüpft, und in der Wiedergabe -der ländliche® Unlbeholfemfhcit hat sie unendlich ■viöl-e Nüstnicen, alle aiber sind unaufdringlich, gehen leicht ineiham-der über und besitzen graziösen Rhythmus. Der Rhytlirnus, der in Maid Picons' Spiel licrr&dhit, es ganz belhor-rscht, ist eines der Geheimn-isj&e ihrer künfstleris-chen Wirkung. Er bringt aber no-ch etwas mit sich: daß ihre Darstellung immer dezent bleibt, von der rhythmischen Linie.beherrscht ist. Mali Pkcn bringt Lieder zum Vortrag, die manchmal aus Gewagte streifen. Da ist ein Spottlied auf die Chässtdim, welches den RebbWi in ein« nkßvt allem fromme Situation stellt. Dieses Lied singt* Mali Picotn so, wie es von den Gegnern der Giassidirn gesungen . wird: mit pointiertem Spelt,. ohne daß das gewagt - arotis-öhe Moment irgendwie starker betönt würde, als es der. Hohn auf die Chassidim verlangt. . Und da Mali Picxn im Vortrag dieses Liedes wirklich den misnagdistche® Chais-sidimspÖtter da-rstellt, mag sie auch das Lied in moderner Abendtoilette singen, so 1 bleibt es Wiedergabe einer Weltattischauung Und wirkt dezent,' geradezu als siadHliche Parteinahme In dieser rhythmischen Spielfreud-e liegt anroh der Gnmd, warum Mali Picotn eine au-sgczeichnete Interpretin gewisser Kategoden von Volksliedern ist. Junge MädchenCieder, Kinder- und Frauenhedchen und dergleichen werden von ihr so vorgötragen, als wäre , sie selbst das Kind, dea* Clhederiunge, das nach der Heirat sidh sehnende Mädchen. ■ *; ' MalLPiccin ist keine 'Schauspielerin. Ihre Künstlerschaft, ist aus echter Freude am Spiel und Rhythmus stammende LeichtÄgUceit und Bewegung; Zu . ail-l dem kommt noch eines: die Durchd'ringuüg dieses Spiels mit einfachem, jüdischem Wesen. Jener 2hig von jüdischem Kleinstadtmädchraitum -im GesiöVfte der kleinen Frau »verrät eine wichtige Wesenheit ihrer Kannst. Man riaiimt diese . Kunst mit einem für solche Fälle bereitste heindem Wortllrii'sahce »leierte Kurasit«,. Es ist in Wirklichkeit die Kunst der Leichtigkeit im jüdischen Wesen, di-e der jüdischen Welt heute abhanden gekommen, ist. tj-n/d darin liegt ihr Reiz. Im Anfang war die Freude ain Spiel und Verstellung. Ihre Verkörperung ist Mali-Pioon, Siegfried Schmitz. Aus den Theatern. Im Burgtheater gelangt morgen, Donnerstag, zu erhöhten Preisen Thaddäus Rittners Drama „U n t e rw e g s“ zur Aufführung. Es wirken mit die Herren Arndt, Aslan, Moncza und Treßl-er, die Damen Albaeh-Retty und Wohlgemuth. Anfang 7 Uhr. Im Opetntheater kommt morgen, Donnerstag, bei aufgehobenem Jahres- und - Stammsitzabonnement ,L o h e n g r i n* mit den Damen Mihacsek, Paalen, den Herren Jerger, Hofer, Groenen, Madin, Gallos, Arnold, Stehmann, Muzzareiii zur Aufführung. Dirigent Herr Alwin. Anfang 6 Uhr. Für diese Vorstellung findet kein Kartenverkauf statt Volksoper. Infolge Indisposition des Herrn Lußinann findet heute (Mittwoch) in der Volksoper statt der angekündigten Neuinszenierung von „Tristan und Isolde" eine Volksvorstellung von Webers „Freischütz“ zu bedeutend ermäßigten Preisen statt Es wirken mit die Damen Wagschal und Ruber sowie die Herren Pacher, Baumann, Hagen, Marlcowsky und Lazer. Dirigent: Herr Dr. Egger. Die Vorstellung beginnt um 7 Uhr. Die für „Tristan“ gelösten Karten werden an den Tageskassen der Volksoper (Theatergebäude) und im Basar (Wien, l, Fotenturrastraße) zurückgenommen. Im Deutsche nVoifcstheater findet Freitag den 23. d. M. die erste Aufführung von Ibsens „Brand" von Direktor Alfred Bernau in Szene gesetzt, statt Die Vorstellung beginnt um V-6 Uhr. Besondere Preise. In deu Kammerspielen des Deutschen Volkstheaters gelangt in Aenderung des Spielplanes morgen Donnerstag um 7 Uhr Henry Bersteins „Der Dieb“ mit den Damen Steinsieck und Volckmar und den Herren Kutschera, Frank, Werner-Kahle und Iwald zur Aufführung. Wedekfnds „Kammersänger“ und „Tod und Teufel“ werden Dienstag den 27. und Donnerstag den 29. cL M. wiederholt An der Neuen Wiener Bühne gelaugt wie allabendlich auch an den beiden Weihnachtsfeiertageh das Schauspiel »B e v e r 1 e y“ von Georges Berr und Louis Verneull mit Ferdinand Bonn in der Titelrolle zur Aufführung. Im Johann-Strauß «Theater gelangt heute (Mittwoch) und morgen „Die Försterchristi“ zur Aufrührung. Freitag findet die Erstaufführung der Operette «Eine Sommernacht“ von Robert Bodanzky und Bruno Hardt-Warden, Musik von Robert Stolz, statt. «u Komödicntiau.g findet Mittwoch den «. M* abends 7 Uhr, zugunsten der Wiener Rettung«» Mitteilungen aus dem Publikum» Rose Bernstein Dr. Isidor Blatt Wien, fl. Wien, IX. Verlobte Dezember 192t um Zur Verlobung des Herrn Dr. Isidor Blatt mit Fräulein Rose Bernstein gratulieren herzllchst §563 Baruch Picker und Frau Seite ff geben werden. Der Kartenverkauf beg'nnt bei den Kasse# der Bundestheater Donnerstag den 22. d. M. zu den geJ wöhnlichen Kassestunden. Das Publikum wird ersucht, zW der Eröffnungsvorstellung am 27. d. M. im Abendkleide zu erscheinen. Mali Picons Abschiedsabend. Morgen verabschiedet sich die beliebte Künstlerin von ihren zahlreichen Wiener Verehrern. Der Abend, an welchem Mali P i c o n die schönsten Stücke aus ihrem reichen Repertoire zum Vortrag bringen wird, findet unter Mitwirkung von Direktor K a li c h morgen um 7 Uhr abends im Großen Konzerthäussaale statt. Das Wiener jüdische Publikum will die Gelegenheit wahrnehmen, um seinem Liebling alle seine Sympathien zum Ausdruck zu bringen. Gerichtssaal. Herr und Frau Isidor Marienberg VII., Hermanngasse 31,7 zeigen die Geburt eines kräftigen jungen an und laden alle Verwandten und Bekannten zu der morgen, Donnerstag den 22. Dezember 1. J. um 12 Uhr mittags stattfindenden Beschneidung ein. §762 TO3 1078 . TO3 Hestayranl Operer Wien, 18., Taborstraßa 12 Erstklassige Küche - Spezialität: Täglich polnische Fische Tokayer und Szamorodnei Weine OeMiMüe m Miltes ssd Dinen Om id kleine; Saal IBi üntemalteogea etc. re uneben B RBILANTEN, Perlen, Gold, Silber, Platin u. Uhren kauft und verkauft 1079 ETTEK Rotentnrmstr. 23, Mariahilferst. 93 Die unbesoldeten Universitätspröfessoren. Beim Verfassungsgerichtshof brachte der unbesoldete außerordentliche Professor für Strafrecht und Strafprozeß an der Grazer Universität, Dr. Fritz B y 1 o f f, gegen die Republik Oesterreich eine Klage auf Bezahlung des nach dem neuen Besoldungsgesetz für außerordentliche Universitätsprofessoren festgesetzten Gehaltes ein, indem er den Standpunkt vertrat, daß nach dem neuen Besoldungsgesetze vom 13. Juli 1921 alle Bundesangestellten und Bundeslehrpersonen zu besolden sind, daß demnach der bis jetzt bestandene Unterschied zwischen besoldeten und unbesoldeten außerordentlichen Universitätsprofessoren aufgehoben sei und daß es daher keine unbesoldeten außerordentlichen Universitätsprofessoren mehr ge b'e. Vas Unterrichts amt widersprach dieser Auffassung,, weil In dem neuen Besoldungsgesetze die ausdrückliche Unterscheidung zwischen besoldeten und unbesoldeten außerordentlichen Universitätsprofessoren fehle, sei nicht die Absicht des Gesetzes, zu folgern, die bisher unbesoldeten Professoren zu besolden. Das Besoldungsgesetz regle vielmehr die neue Besoldung der bisher besoldeten Bundesangestellten. Der Verfassungsgerichtshof (Vorsitzender Hofrat Dr. V i 11 o r e 11 i) schloß sich dieser Anschauung an und wies die Klage ab. Erstklassige Preise, größter Kritiker von t * «MlWM» UHigviuu, aawiMi» wviw» vuhwi falsche Zähne kauft von Händlern, Juwelieren, Zahnärzten und Privaten r WeBSffirieta JuweTer RßE38N©WBTS5HI -Mg B!0» Hoüandstaße Br. 3 (frühere Steplianiestraße Riephon Nr. 45146) Man beachte die große StraSenuhr im eigenen Haus« Nr. 3 Mahlerstraße Nr. 5 Telephon 35dl Haltestelle Opernring Zugang Kärntnerstraße Samstag geschlossen 5677 Echte Jägerwäsche ä ÄBteert Maisner,Wien, I., KoblmessergasseS gesellschaft die öffentliche Generalprobe, Donnerstag den 22. d. M., abends 7 Uhr, die Premiere der Operettenposse „Die fromme Helene“ von Emil und Arnold Golz unter persönlicher Leitung des Komponisten Edmund Eysler statt. In deu Hauctr ollen: Mariette Weber, Rita Rutin er, Liesl Neubauer, Gustav Müller, Turl Wiener, Alfred Wilfan. Philharmonisches Konzert Die Novitätenfreundlichkeit der Philharmoniker hat sich auch heuer als Truggebilde erwiesen. Ihre Erstaufführungen zählen, aber sie wiegen nicht Ein Rechenschaftsbericht am Ende der Saison mag wohl die relativ hohe „Zahl“ der Erstaufführungen feststellen und damit dem philharmonischen Arbeitseifer ein gutes Zeugnis ausstellen; gegen die „Auswahl* der Novitäten muß Stellung genommen werden, weder in Gäls strebsamer Symphonietta oder in Peters sympathischer Symphonie noch in Kleins Diana - Ouvertüre ist der Pulsschlag der Moderne zu fühlen, klingen Probleme an, die den Hörer in das lebendige Werden der Gegenwartsmusik irgendwie einführen. Die Musik von Josef Kleins Diana-Ouvertüre führt geradezu aus der Gegenwart heraus in vergangene Zeiten, ohne deren echtes romantischer Leben zu atmen. In aller Naivität wird fleißig geblasen, wie es sich für eine Jagd und deren Göttin geziemt, die Themen machen einem Ballettkomponisten-und -Dirigenten alle Ehre, und mitunter glaubt man, Diana mit ihren Jungfrauen auf den Fußspitzen vorbeihuschen zu sehen. Dazu bedarf es weder reicher Modulation noch auch thematischer 'Gliederung, — Das Programm erzählt in naiver Weise von dem Heranstürmen der Diana, von ihrer Schönheit (t), von Gewitter, Jagd und dem olympischen (!) Triumph der Göttin. Wir gönnen dem Komponisten den bescheidenen Triumph der Novität, die freilich nicht ins philharmonische Konzert gehört hätte. — Der Neuaufführung ging Haydns Symphonie „Die Uhr* voraus, eine seiner liebenswürdigsten Schöpfungen aus der Londoner Zeit, in deren Andante das „Ticktack“ der Uhr in Flöte und Fagott anheimelnd nachgeahmt wird. Zum Schluß gab es Richard Strauß „bou Quixote“, dessen ritterliches Thema bei dem Violoncell der Herrn Buxbaum in guter Obhut war. fib. Schauspielerjubiläum. Anläßlich des 45jährigen Bühnenjubiläums des Direktors der Jüdischen Bühne, des ausgezeichneten Komikers Herrn S. Podzamcze, wird heute, Mittwoch, die Operette „J a n k a 1 e“ mit Mali P i c o n und Direktor J. K a 1 i c h an dieser Bühne aufgeftlhrt. Das Programm dieses Abends wird durch Solovorträge von Mali Picon, J. Kalich und 8. Podzamcze eine angenehme Bereicherung erfahren. Die Eröffnung des Redouteusaales. Die erste Vorstellung in dem für Theaterzwecke adaptierten Redoutensaale der Hofburg findet Dienstag den 27. d. M., abends 7 Uhr, statt. Zur Aufführung gelangt „Die Ho chaeit d e s F i g a r o° mit den Kräften des Operntheaters. Die ausführliche Besetzung der Partien wird noch bekanntste- Schachchronik. Organ der Sdiachsektion Hakoah. Redigiert von Adolf G o 111 i e h, Vereinswettkämpfe. Das große Ereignis des nächsten Spieljahres steht vor der Tür, der Kampf um den Wanderpreis; die Meisterschaftsspiele zwischen den einzelnen Vereinen beginnen mit Anfang 1922. Diese Kämpfe werden geräuschlos, jedoch mit Anspannung aller geistigen Kräfte am grünen Tisch nach einen sorgfältig organisierten, vom österreichischen Schachverband ausgearbeiteten Spielplan ausgetragen. Wir beginnen mit dem heutigen Tage unsere Rüstungen, welche darin bestehen, eine möglichst große Anzahl von erstklassigen Spielern zu entsenden, intensiv zu verstärken, und fordern alle jene Herren, welche sich im letzten Monat bei uns angemeldet haben, auf, sich zuverlässig im Laufe dieser Woche Mittwoch, Freitag und Samstag, ab 7 Uhr abends, behufs Einteilung in die Spielerliste zu melden. Unsere Spielerliste wird in einigen Tagen abgeschlossen ünd richten wir unseren Mahnruf an alle, welche unserer schönen Sache dienen wollen. Das Opfer ist nicht groß; da wir schon eine stattliche Anzahl von starken Amateuren angemeldet haben, genügt es, wenn jeder gute Spieler an einen bis zwei Sonntagen von 9 bis 1 Uhr mittags eine vorzügliche Schachpartie spielt und zu gewinnen trachtet Jeder Schachspieler, welcher mit uns fühlt, möge seine Solidarität nicht nur dadurch zeigen, daß er auf unserer Mitgliederliste figuriert, sondern auch dadurch, daß er sich bei uns schachlich betätigt und der Erfolg ist uns gesichert Spielplan für die erste Gruppe. 1. Funde: Hakoah spielfrei. 2. Runde; Hakoah—Deutscher Schachverein an* 29. Jänner, 9 Uhr vormittags, bei uns. 3. Funde: Arbeiterschachklub—Hakoah am 5. Februar* 9 Uhr vormittags, itn Arbeiterschachklub 4. Funde: Hakoah—Südost am 19. Februar, 9 Uhr vormittags, bei uns. 5. Runde; Donaustadt—Hakoah am 26. Februar, 9 Uhr vormittags, in Donaustadt 6. Runde: Hakoah—Schlechter am 12. März, 9 Uhr vormittags, bei uns. 7. Runde: Landstraße—Hakoah am 26. März» 9 Uhr vormittags, bei uns. Spieiplan f&r die zweite Gruppe. 1. Runde: Deutscher Schachverein—Hakoah aut 29. Jänner, 9 Uhr vormittags, bei uns. 2. Runde: Hakoah—Südost am 19. Februar, 9 Uhr vormittags, bei uns. 3. Runde: Donaustadt—Hakoah am 26. Februar, 9 Uhr vormittags, in Donaustadt 4. Runde: Simmering—Hakoah am 5. März, 9 Uhr vormittags, in Simmering. 5. Runde: Hakoah—Arbeiterschachklub am 12. März, 9 Uhr vormittags, bei uns. . 6. Runde: Hakoah—Landstraße am 26. März, 9 Uhr vormittags, bei uns. *) Allgemeine Nachrichten. In unserem Hauptturnier gewann Takacs gegen Zorn, nachdem letzterer eine Gewinnchance nicht ausgenützt hatte; H. Weiß gegen Meisl und zur allgemeinen Ueberraschung Ingenieur Wahle gegen Takacs, welcher nach kurzem wilden Kampf im 15. Zuge aufgab. Alle übrige» Partien wurden abgebrochen. ») Wir werden über den weiteren Verlauf berichtet