Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1039 (20.12.1921)
- Date
- 1921-12-20
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nf. 1039 Wien, Dienstag Öen Landtagen. Die Scihiaffumg zweier Walhlffouirien,;ei/ner (pcflnisdhion und einer iukinaiiiuischeai',. iat gejplaimb, Dm® Wahilirecht üben-jene Personen'-aus, die CRoiniistch. lesen und sdireibein kömimeav Nach diesem iPmojjieikt sind die Judea vollkommen ansg e s c h a 4 tei. Es ist sehr fraglich, ob .der Warschauer Sejm mit einem solchem Auibcmiomiep'ro'jekt die Sympathie der Emitemite, die fl'adh dem Art. 91 einzig und allein das letzte Wort über Ostgiali'zien zu sagen hat, gewinnen'wind. Krakau, 17. Dezember. (Tel, der »Wiener Morgeinizeitjuing«.') Die heutige »Newa Reforma« meldet, daß in T.emberg vor einigen Tagen eine Sitzung des dkinalmischen Nationiaflkioim itees staittgefuin-dcn hat. Auf denselben erstatteten Dioktoir 01 esnicki, Teterow, umd der vor einigen Tagen 'enthaftete Dr. B-'aram das politische Referat, worin sie die Aufnahme vom Vealhiandluingen mit den Polen1 beantragten. Die Referate riefen bei den versammelten Mitgliedern, stürmischen iWidemspmi'cih hervor und über Antrag dds'Führer® der csitgalizischen Ukrainer, Dr. Iwan K i w e 1 u k, .wuirdie'^eune Rosohntion .gefaßt, die sich gegen jedwede Aufnahme -von Ve-ilhainidluinigeii mit dein Polen amiS'Spricht. Straßenkämpfe in Belfast. Belfast, 19. Dezember. In den Straßen von Belfast kom es gestern zu Zusammenstößen, in deren Verlauf fünf Personen getötet und fünfzehn verwundet wunden. Uiniter dem Verwundeten 'befinden, sich drei Frauen. Heute nachmittags hat das Gewehrfeuer wieder begonnen. . ' Die jüdische Autonomie in Litauen. , v 'Gleich nach', der .Proklamierung der litauischen ,■Selbständigkeit hat das litauische. Judentum an dem 'Ausbau der litauischen Staatlichkeit aktiven Anteil genommen. Diese Anteilnahme hat die Position der Juden;;.um .vieles, gestärkt und: die, Verwirklichung ihrer nationalen Forderungen .erleichtert. Die litauische ‘Regierung hat auch mit , der jüdischen Aktivität stark gerechnet und ihre Friedensdelegation, die zur Zeit der Friedenskonferenz in Paris weilte, hat auch am 5. August 19-19 folgende vom Präsidenten der litauischen Delegation, Professor W ald emar, und dessen Sekretär Klimas gezeichnete Zuschrift an das Komi tee der j;ß d i s c hen Delegationen bei der Friedentskqmferetniz gerichtet: »Bezüglich unserer .Unterhaltung.., von Ende Juli haben wir -die, Ehre, ihnen .folgende, Information ü her die Lage unserer jüdischen Bürger zu geben. Die Regierung hat im UÜbereinkommen mit den Vertretern, der Juden folgende Grundsätze angenommen, die einen Teil der Grundgesetze bilden '.werden: - -1.;' Die: Mitglieder der jüdischen Nationalität sind, 'wie alle Bürger ohne Unterschied -von Nationalität, Religion oder Sprache, im vollen Genuß de'ri bürgerlichen, politischen und nationalen Rechte. ■ ... 2. .Die! Juden sind in a I f e ri g e s e t z g e.b e n- 'd e n Körpers cliaf t e n vertrete n oder .werden dort vertreten sein. z. Die Juden beteiligen sich an der Reg i eru n g-und den. Gerichtsinstit-utionen. Zur Verwaltung -ihrer Angelegenheiten wurde ein Ministerium für j ü di sch e Angelegeaheit.en ins Leben gerufen. : 4. Dias Recht auf verhältnismäßige Vertretung ■ in den gesetzgebenden Institutionen ist durch die Errichtung einer nationalen Kurie oder Uv jeder anderen Weise, die zu diesem Zwecke geeignet erscheint, gewährleistet. , 5. Die Juden genießen das Recht des freien Gebrauches. ihrer Sprache auf öffentlichen Versammlungen, in der Presse, im. Theater, in den, Schulen, in, der Abfassung von Dokumenten, vor dem Gericht und in den Pegierungsinstitutionen. Die litauische Sprache, ist als die Staatssprache anerkannt. Alle öffentlichen Institutionen, mit Ausnahme der Organe der nationalen Autonomie» sind verpflichtet, ausschließlich in. dieser Sprache zu korrespondieren. Das Studium der litauischen Sprache list in' allen jüdischen Schulen sowohl in den Elementarals audh in den Mittelschulen obligatorisch. 6. Das Recht der Juden, ihren Sabbat und ihre Festtage ebenso Wie alle anderen Vorschriften ihrer Religion zu beobachten,' darf weder unmittelbar noch mittelbar begrenzt werden. Die •allen Bürgern zum Zwecke der Landesverteidigung oder zur Aiufre-dhthaltung der öffentlichen Ordnung auferlegten Verpflichtungen weiden nicht als derartige Begrenzungen' betrachtet. Die Rabbiner nehmen die gleiche rechtliche Stellung ein wie die Geistlichen anderer Glau-bensbekenntnis.se. 7. Die Juden Sind ihren in inneren Angelegenheiten autonom. Zu diesen gehören alle die Religion, die Wohltätigkeit, die soziale Hilfe, den Unterricht und die geistige Kultur im allgemeinen betreffenden Angelegenheiten. Eine genaue Definition des Wirkt!nsfcreises der nationalen Autonomie wird durch die Gesetzgebung gegeben und durch die Grundgesetze gewährleistet werden. Die Organe der jüdischen. Autonomie sind die Ortsgemeinden und der Gemeind e- WIENER MORGEN-ZEITUNG ■ HHBBBBHaBHHHBBBHBBHBBB® SBBHmBBHBaBHBHB s Großer Konzerthaussaal i j Donnerstag den 22. Dezember 1921 «j b 7 Uhr abends ■ I Abschiedsabend j j Mali Pficon I : J. Kalich J ■ unter Mitwirkung bedeutender Kunstkräfte ■ B Ser Kartenverkauf hat bereits begonnen ■ 5 Restliche Karten an den Konzerthauskassen, 111., Lothringerstraße, « M an der Kasse der „Wiener Morgenseitung“, II., Taborstraße 1, « H in der Buchhandlung Löwit, 1.» Rotenturmstraße, und Im Karten- B II bureau A'ida, II., Taborstraße 7 4lt 'B •b und. Ein spezielles Gesetz wird die Art und Weise der Gründung und der Vertretung der Gemeinden sowie des Gemeindebundes festsetzen. Der Unterricht in den jüdischen Elementarschulen ist obligatorisch allgemein und unentgeltlich, falls durch . nen Beschluß der Gesetzgebung den anderen Elementarschulen ähnliche Verpflichtungen auf erlegt Änd. 8. Nach dem von anderen autonomen Gebieten gelieferten Beispiel, werden die Oirgaime der jüdischen Autonomie als R eg ieru.ngsbrgan'e betrachtet und sind innerhalb der; Grenzen ihrer Departement® und ihrer Kompetenz ermächtigt, für die Angehörigen ihrer Nation bindende- Beschlüsse zu fassen. Sie sind ebenso ermächtigt,:>ziuim -Zwecke der .Deckung ihrer Ausgaben - .den Mitgliedern ihrer Nation besondere Steuern auifzuerlegeri. .. Bezüglich der bürgerlichen Rechte, genießen die jüdischen Gemeinden und der Gemeindebund' die Rechte juridischer Per-son e n.^Sie sind ermächtigt, sowohl Schenkungen und Gäben als auch Vermächtnisse z-u erhalten. Sie werden ebenso an den staatlichen Beiträgen teilhaben, falls solche Beiträge -für gleiche-Zwecke , den Organen, anderer Nationalitäten gewährt wenden. Diesc;• Subsidi'en müssen für alle Nationalitäten im .Verhältnis gleichsein* v ..- - v . Wir hoffen;, daß Sie die obigen Gesetee für genügend an.se.hen werden, um die Wohlfahrt unserer jüdischen Mitbürger, insofern .sie von-Gesetzen und •der staatlichen Ordnung abhängt, sicherzustellen, •und daß Sie dieses freiwillig anerkannte Gesetz jenen, jdie zwangsweise auf erlegt: werden sollten, vor ziehen w er den.« v - Diese Erklä-mmg4 des' VcWitzdnden der litaui-. sehen Friedehsde 1 egation war eigentlich nur eine Mitteilung über bereits geschehene Tatsachen-, denn die jüdische Nationala-utnomie iin. Litauen hat bereits in deri ersten Monaten des Jahres 1919 ihren Atuisfeau erhalten. An die Spitze der jüdisefhen Autonomie wurde. das Ministerium, für jüdische Angelegenheiten gestellt. Der zweite jüdische Minister, Dr. S o 1 0 w e j -e z y!k hat das Verdientst, die jüdische Autonomie aus dem -Raftwnen der theoretischen. Grundlagen himauisgehoben und im prak'bicjien Leben verwirklicht zu haben. E-ine seiner emsten Aufgabenwair die Schaffung einer gestunden Grundlage für den Bau der Autonomie, und zwar der jüdischen Gemeinide. Nach einer Reihte votn vorbereitenden Gesetzen waiin.de am io.Jänintetr 1921 ein ausführlich es Gesetz über die Gemein.dek 0 m i t e e s (Waadei ihaikhillloith) erlassen. . Nach diesen Gesetzen wurden die. jüdischen Gemeinden allts die ersten Zellen der Automoih'ie eingerichtet und mit der Verwaltung sozialer 'Wohltätigkeit religiöserunid Anderer national kultureller Angelegenheiten betraut. Die Gemeinde erhielt auch das Bes t e U e r u m g s r e c-'h t, jedoch dürfen die Steuern nicht-höher als die Landesumd Munizipal stteuern. vcirgeschrieben werden. Die Gemeinden wurden einheitlich oirgäiiiisie'nt und in eine Larndesorganiisation zusaim men gefaßt. Alle zwei Jahre tagt eine Kcmtferentz . der Vertreter aller Gemeinden, die das »höchste Organ der jüdiischniatianalen Autonomie«, den »jüdischen. Natiomailrait«? der au.s 30 Mitgliedern besteht, wählt. Das jüdische Ministerium -arbeitet im'vollsten Eiaivierwefonien mit dem ' N a t i 01 n a 1 r a* t und, ist dieem gegenüber v e rant w örtlich. Die Kompetenz das Nialiomalrafis ist eine weitgehende. Der Natiantailraif hsit da® Recht: . a) Gesetizesjpirojielkte, die das .jüdischniatlonale Leben mormieneint, aimsziuiaiilbeitien .und. der Regierung vorzuikgem, b) alle Gesetze-,p'roj-eikte der Regierung, 1 die irgendwie dais Interesse der jüdischen Bevölkerung tangieren, ,zu betradhltiem lind Gesietzespirojellabe vorzniilegan, ' c) als höchste In^taimz alle Agendien, die den Inhalt der naitiomail kull-tiurellen Aniitcinoinie au®- machen, zu yerwallten -und die Tätigkeit der Gemeinden zu kcnitrollierem Da® auisfühiremde Organ des Nationai’raitis ist die Exekutive (Waiad Hajooel), welche, die g.anee Verwiailbung uind Gesch.äftisfü'hiruntg des Naildoin.alraites innehat. Admimistraitiv ist der National rat in Sektionen aiufgctcilt, die die. verschiedensten Gebiete der Anitaniomie uinifaissen, so zum Beiisipiel oin.e Sektion für S c hu 1 am ge 1 ögenih e iiten, Wiederaiuifbaiu, soziale Fürsorge, Bankwesen usw. 20. Dezember-1921 Seite 3 i—— ---—-----—-J Der litauische Minister für j-iidl-sche Au'-j geilegenbeiteiy nimmt ain ahlen Sitzumgeni des Waadi Hapoel teil umd der Niati-q'n'alrat halt da® RechtJ gegen die Tätigkeit de® Mrinisiter® das >V e t Gtf zu erheben,. / Bis vor kiurzem wurde der Natiom-alrat v«on! der Regieiiuing offiziell nicht 2me>rka>imt. uind ems>L in der letzten Zeit ist es gehmgcmi, die gese t z-j liehe Anerkenn n u n g des Jüdischen Naticinaf-' rats als Vertretung der Judenheit diurchzinsetzenG Tagesbericht Wehrlos — ehrlos! Die »Deutscihösterrei'c'hisdie Tages-zcitung«: führt einen, schweren A'bweihilkamipf gegen dtie Al'benniiheit der. mannigfachen Angriffe, deren Zielscheibe dais deutsche Volk in d'er letzten Zeit aus durchisi.chtigen.. Gründen geworden ist. Eis bat vor einigem Tagen eine fesche- ■cihiiscihe Insintiaitiicin niedriger gdiängt, _ daß die All-: deutschem auf Amerika Anspruch erheben, weil die Wickihger dieses um dials Jahr Tooo: entdeoklt haben, uimdl' auf Aegypten, weil dioCt im Jahre'3800 vor Olmisbu-s Germanen gelandet sind. Auch hat sidh däs-' großw deutsche Blatt jüngst gegen die französische: »Enthaltung« Landlrus al® einen Spion--4 in- .'deutschem Die,asten sowie überhaupt dagegen 'aufgeädhut,, daß diiei Deutscihön für alle Uelb-el der Weit verainwortlicb 'ge* miaiöhit werden. Vom einem maltioiualem Kampforgan in; solcher Situation sollte mam Verstänidmisfür die Luge! wehrloser Volker erwarten und den Anwür'fcni, diiej gegen dlais jüdische Volk geaehleudcrit wurden, skeptischer ge gen u berat ehen, stattsie blindlings ' machzu-’ sprechen.. Eine dler dümmstem Amschul'diguin.geh isit^die,' daß die Juden dem Krieg und; die Niederlage- 'ver-J sChmfidiet haben. Man sollte glauben, daß diiese Anklage* vor dem Forum des gesminiöen M etuis-clhen'vrersibaindds1’ um nichts gewimlntt, wenn sie aüls 'der Reihe jener- Heer-; führen: erhoibem wird, deren Auf gäbe die Vefhütuiijg. doß Niederlage einzig und allein gewesen wäre. In. früherer» Zeiten -hatten sich - besiegte Heerführer voif' einem! Krie-gsgericiht -zu verantworten. Heutedürfen sie sich die Rolle deis Anklägers smimaßen. Und das LusÄgstei dabei ilst, daß nidhlt etwa sie, somdlenn der von IhiniSA -Besahiuilidligte derjenige ist,, der die berüchtigte »Haltetden-Disb<-Methode dem betrogenen umd ins Unglück gestürztendeutschen Volk Vormacht — nach der Auls-' lcgunig dler »Deutsdhöstenreiclhiiis-chen Tageszeitrung<d Ge-gem eine -solche Logik zu polemisieren, hat mvitürhch^ gar keimen Simn. Nur a'raniaigeln wollen wir sie für deünfi Fall, daß rieh das groß deutsche Blatt wieder edmmaäj über die Albernheit feindlicher Beschuldigum.geri be-* klagt . .. * __ ' Die neue Paßordnung. Am i. Jänmer 1922 tritt die neue Raßverordlntuinlg fit Kraft. . 1 Die we1 htigstem Bestimmiumgrii der shriicn Paß> veTordmiuing lauten: J Ein Reisepaß kann ausgestellt werden: Für eine 'be^ stimmte Reise oder Daiuerrriseipaß mit einer Gülti-gkeifesJ da,uer von höchstens zwei Jahröin. Für jede Pensen isit ein! besonderer Reisepaß auszuiatellein. Auf Verlangen kamtu der Reisepaß als Famil-iempaß auch für. die Ehe« galttim und.die eigenen Kinder unter,15 Jahren r-aios-! gestellt wenden, jedoöh muß im diesem Falle der Reisepaß aiuch dais Lichtbild der Ehegattim tragen. I-Ciindeir; tmtetr 15 Jallnran 'können überhaiuipt als Begleitpefgotnemin Reisepässen eingetragen werden. Das Bundesminrltsteirimm für Inneres und Unterricht kann bwondere Vorschiriften hansicbfelich der Ausstellung von Saonmedreisqpässen oln Auswa-ndieireir erlassen. '•••! A u s 1 ä n di seih e R e i s elp als s e hedürfem1 füri Reisen in und uurch - da® Bmindesgebiiet des Sishtverm e-rikis der iz-inständigen österreichiiisth-em Paßibeihörde^i Ausländer, welche in Oesterreich ihren ständigen- Wohnsitz halben, ka-nin auf Verlam-geri vom. der zuständigen ih'länidlisehen Päßbehöbde der für die Einreise .im.'.daL Btjndesgebiet 'erforderliche Sichitvermeik: erteilt weirdenü Der Sichtvermerk wird in der Regel auf die Dame«! eines J a h r~e s enteilt. Eine internationale Verbrecherbande. Die Korr. Wilhelm meldet: Aus den kaiulkaisisched Gegeinden hat sich über Eurdpa eine Ve-rbrebber- 'bande verbreitet, die unter dem Scheine bemittelter Ivaiufleui-e vom Verbrechen leiht. Die ersten Mifgflaied'et! ■der Bande verhaftet wurden, waren die Kamileutei Simoson D a,v i d i,, Erian M a r dir 0 s i a n. uind die Frau Theodiokia Ninia Kakiala c h vi 1 i, die im Stadtbezirk zahlreiche .Ladendiebstähle verübten- Darnh wurde der Kaufmann Abraham Fl-i.sfis verhaftet. Die Verhaftetem leugneten jede .verbrecherische. Handlung. Der Mamni der Frau Kakialaiahrili, der Kaufmann MoHaidhe ICalkialadhvi-li, »st geflüchtet; Es wurde ermiiötelt daß Flisfis eine Anzahl Juwelen verste-vken konn-te, ehe er verhaftet wurde. Diese Juwel-ein wurden zusitandegebraciht; es waren Bro-schein, Aumlbänder, Krawatten.- nadeln im. Werte, von vielen. H-umdertitau'Senid'em. und es stellte sich heauis, daß, sie von,dem Einbru'ch.'herrühren, dessen Opfer am 22. September der Juwelier Oskar Le-wi t geworden ist'Flisfils 'behauptet,'"die. Juwelen von einem Italiener »'Gioviau-nk inr 'Cafe ’’Atlä'hti.-> . gekauft zu haben. PolizeLkommissär Dr,;L e w rs;c li ' bemühte sich, weitere ■Zus-ainmeiihange aufzudetkern;1 Nun waren in Prag auch solche sonderbare4-Gäste"" aus dem Kainkaisus verhaftet worden: der, wie erwähnt, - aus Wien flüchtige Gatte der Frant Ka'kialachvili, - Molachc, der Kaufmann Ibrahim M usa und. dler Kauf- - ma-nin Han-xnin Makler; auch diese Bande „hallte. Ladendii-ebstiihle begangen.' Nach den Erhebungen den* PoJiizeidirektioin hieß es, daß die Beule der jeweiligen Diebstähle nach Wien in das Haus Margaretenstraße Nr. 124 gebracht worden ist. Nun hieß die Wienor Polizeibehörde dont nachforschen, und es stellte sich heraus, daß Mausa und Makler dort, wirödhdlif eine Zeitlang gewohnt haben. Unter einer Decke hat die Regenmänte Herren« und BSsmenwäscfcefTex-liü» und Str'ekwar&n, erstEiSasssg und billigst Im Waren hau s bi! Schiffmann En gros 1 m En detail