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Wiener Morgenzeitung · 1921-12-16 · Heft 1035 (16.12.1921) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1035 (16.12.1921)
Date
1921-12-16
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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M.rrW M P'S&Ä ¥ ,j£v 'V\,\Ü" ■ÄH Diese Heerschau jüdischer Jugendfcraft soll nun ftn kommenden Sommer ihre Wiederholung finden. Vor neun Jahren mußten wir. noch die Gastfreundschaft eines nicht ßVi uns gehörenden Vereines in Anspruch nehmen. Diesmal wird uns bereits ein eigenes Heim* das der Hakoah, 'zür Vefögung stehen.; . . Beim, letzten Zionistenkongreß, in Karlsbad hat der Makkabi-Weltverband beschlossen, im Sommer 1922 zur feier der Eröffnung des Hakoah-Sportplatzes ein Verbands- Turn- und -Sportfest in Wien, abzuhalten. Veranstalter ist jwohl die Leitung des Weltyerbandes, die Arbeiten -wird Jedoch der Kreis Oesterreich der jüdischen Turn- und Sport- «vejeine zu leisten haben. Die Kreisleitung ist aber nur. dann in ider Lage, ihrer Aufgabe gerecht werden, wenn sie sich auf gut organisierte Turn- und Sportverbände stützen kann. Die [Arbeitsfähigkeit dieser Unterverbände ist also die Vorbedingung für die gedeihliche Durchführung des Festes. Die provisorische Kreisleitung hat für Samstag den 17. d. M., {5 Uhr, im Saale des Ersten Wiener jüdischen Turnvereins, IX-, Liechtensteinstrasse 20, die Obmänner der Turner, und für Dienstag den 20. d. Mi, 8 Uhr, im Klubheim' der Hakoah, U Wiesingerstrasse 1, die Obmänner der Sportler feinberufen. Im Interesse der gemeinsamen Ziele ist eine Beschickung dieser Versammlung von unbedingter Not- Hveridigkeit * ' - L b. Hazair-Pfefl 1:0 (1:0). Dem S. C. Hazair ist der knappe Erfolg im letzten Freundschaftsspiel aus dem Grande hoch anzurechnen, 4veil Pfeil eine der besten Mannschaften der IV. Klasse Ost ins Feld stellt. Der 8. C. Hazair - war überlegener als es im Resultat zum Ausdruck kommt Das Spiel war trotz des hartgefrorenen Bodens fair und anregend. Beide Parteien traten mit Ersatzkräften an. Bei den Siegern ibotea die Verteidiger upd der Stürmer Ehrenfreund die besten Leistungen. Pas Spiel.begann mit energischen Angriffen des S. C. Hazair. Erst in der 30. Minute gelang es aber Ehrenfreund, nach einem Zuspiel Läufers den einzigen Treffer zu erzielen. Bis Halbzeit war der Kampf offen. Nach Seitenwechsel bedrängte Hazair, ohne aber den Vorsprung vergrößern zu können. Schiedsrichter Strisower. Die Meisterschaft. Am kommenden Sonntag treffen folgende Vereine in der Meisterschaft aufeinander: Ostmark gegen Hakoah (Schiedsrichter Kaufmann), Amateure gegen Sportklub (Schiedsrichter Komar), Rudolfshügel gegen W. A. F. (Schiedsrichter Schönecker), Wacker gegen Hertha (Schiedsrichter Preßler). Blue Star (Zürich), dein die. Hakoah am 1. Jänner 1922 entgegentritt, steht in der Meisterschaft der Ostschweiz vor Grashoppers und St. Gallen mit 14 Punkten an erster Stelle. Von 8 Spielen gewannen die Züricher 7 und eines ging verloren. Ihr Torverhältnis beträgt 20:6. Dickler, der tüchtige Stürmer der Reservemannschaft der Hakoah, wurde auf sechs Monate disqualifiziert. Hakoah (Touristiksektion), S k i k u r s e: a) Weihjnachtsskikurs vom 23. bis 26. d. M. für Anfänger auf dem Bärenkogel; Leiter Herr Ingenieur Ackermann. Anmeldungen werden nicht mehr entgegengenommen. Dienstag den 20. d. M. letzte Besprechung der. Teilnehmer im Klubheim, Wiesingerstraße 1. — b) Skikurs für Anfänger,und Fortgeschrittene am 31. d. M. .und 1. Jänner;. Leiter Herr Gänsler. — c) Tourenktirs für fortgeschrittene Schüler des Herrn Kars auf dem Bärenkoget vom 6. bis 8. Jänner. — d).Skikurs .im Wienerwald; am 15. Jänner, Leiter Herr -Weinberger. — Toure n» und Uebungs- Wahrten: a) Wienerwaldfahrtam 16. d. M., Besprechung Her Teilnehmer heute, Freitag, im Klubheim. — b) uebungsfahrten im Wienerwald am 25. und 26. d. M., Führer Herr Beck. — Anmeldungen und Auskünfte an allen Tagen mit Ausnahme von Samstag und Sonntag im Sekretariat, 3., Wiesingerstraße 1. — Die Zusammenkünfte derTourisiikisektion finden an" jedem Freitag von 8 bis 10 Uhr im fciubheim statt Hasmonea. Heute, Freitag, 7 Uhr, wichtige Vollversammlung im Cafe Orient, II., Praterstraße 66. Tagesordnung: 1. Reorganisation des Vereines, 2. Anschluß an die zionistische Partei, 3. Generalversammlung. Referent Obmann Emanuel Fiscus. Die Mitglieder werden darauf aufmerksam gemacht, daß die Teilnehmer der Vollversammlung keine Zeche machen müssen. Morgen Samstag 7 Uhr findet im Klubheitn die dritte ordentliche Generalversammlung statt Nichterscheinende Mitglieder werden von der lteinsteitupg gestrichen. Volkswirt. Gestempelte Krone Auszahlung fei Zürich notierte: {die österreichische Krone die österr. gest. Krone > die tschechische Krone . , die Mark . *, 1 (Agram - «. «■ Bukarest . Budapest Warschaus. » -.20 -.11 6.25 2.85 2.05 —.11 Centimes. -^.20 Centimes. (—.20 am f4. Dezember) (—.12 am 14. Dezember) ( 6.25 am 14. Dezember) ( 2.92 am 14. Dezember) ( 2.— am 14. Dezember) (—.— am 14. Dezember) (—.70 am 14. Dezember) (—,16 am 14. Dezember) Der hiternationaie Kolonialwarenmarkt im November. Am'internationalen Kolonial Warenmarkt hat sich im ^ergangenen Monat unter dem Eindruck der Vorgänge an jden Devisenmärkten von Berlin und Zürich eine außerordentliche Z urü < k h a M u n g geltend gemacht Die [Tendenz am Kaif eemarkt war schwankend. Die Notierungen wurden weniger vom Konsum als von der Spekulation beeinflußt. Erfreulich habetvsich im vergangenen Monat die Verhältnisse am T e e ni artet gestaltet. Nachdem sich schon im Oktober Anzeichen einer Gesundung geltend 'gemacht hatten, nahm im November der Teehandel in London an Lebhaftigkeit erheblich zu Und besonders die ^ittelsorten fanden vielfach Liebhaber. Am Kakaomarkt hat sich eine entschiedene Abwärtsbewegung feezeigt, nachdem in den Wsprungsländern die Preise im Hin Wiek auf die sichtbaren Vorräte zurtickgegangen waren, ble ZorflßkbftMms der Schokotedefabrikä® hMt auzeft noch an, 1 da man Preise noch weiter z n'c k e-r mar k t aber überwiegend im --—- ---- daß die Farmer die Bte gleichen Fristen gelten für '■ Ansuchen 7 werden. Am R o-kleistung zu den ohpe Verletzung ekies ckA setzes außerhalb des Clearing, aurch-iunmiti, geordneten; Schulden. ' . annimmt, herabsetzen war die Tendenz unregelmäßig, behauptet, wenngleich die Augenblick beginnende Rübenzuckerverarbeitung den Konsum etwas heruntergesetzt hat Am Ccw fi r zm a r,k t ist das Geschäft stiller geworden,. was wohl in der Hauptsche darauf zttrii'ckzuführe« ist, daß für den Großhandel das Weihnachtsgeschäft erledigt ist. Am Reis-» markt hat sich nach einem, geringen Stillstand das Ger schäft gegen Ende des Monats wieder lebhafter gestaltet, nachdem größeres M at'er i ari , i n de n europäischen Häfen e i 11 g e.t r o ,f*f e n ist. Fest und lebhaft war im allgemeinen die Tendenz an den internationalen Tabakmärkten und sowohl die Valutenmisere als auch , die verschiedenen Steuern, mit denen der Tabak iij, den meisten- Ländern Europas belastet ist, haben der Festigkeit keinen Abbruch tun können. — Am Rohgummimar k't machten sich weitere Ansätze zu einer Besserung geltend. — Äin J u t e m a r k t hat sich unter dem Eindruck der jetzt .versandfertigen netten Ernte ein erheblicher; Preissturz vollzogen, der im Augenblick noch nicht beendet zu Sein scheint. — Am P e tr o- 1 e u tn m a r k t bleibt die Tendenz fest :Der Konsum/ hat sich gehoben und die Standart Oil Co; ist noch immer in der Lage, dem Weltmarkt ihre Preistendenz, aufzuzwingen. Die Aufnahme des Eisenbahnverkehrs -zwischen Polen und SöwJetukrÄine, Warschau, 14. Dezember. (Privat.) Die Verhandlungen zwischen Polen und Sowjetukraine in Angelegenheit der Aufnahme des Eisenbahnverkehrs nähern sich ihrem Abschlüsse. Nach Ratifizierung des Vertrages soll sofort der Eisenbahnverkehr aufgeriohuiien werden. Verlängerung der Geltungsdauer der Bilanz- Verordnung. Eine Verordnung des Bundesmiitisferiums für Justiz vom 13.' d. M. bestimmt, daß die Bestimmungen der Vollzugsanweisung vom 18. Dezember 1919 über Bilanzen und Abweichungen von statutarischen Bestimmungen (Bilanzverordnung) mit der Aenderung aufrechtbleiben, daß als Endtermin der 30. Juni 1922 zu treten hat und daß die Bestimmung des § 2, Absatz 1 nur auf Eisenbahnunternehmungen keine Anwendungfinden. ' Bteitna , . Die Kapitalserhöhung der Niedetösterreicfiischen Eskompte-GesellschafL ln, der gestern äbgehältenen außerordentlichen Generalversammlung wurde der einstimmige Beschluß gefaßt; das gegenwärtige Aktienkapital durch Ausgabe von 375.00b Stück, auf den Namen und den Nominalbetrag von, K 400 lautenden Aktien, mit D i vi d e n de nber e eft ti g u n g ab 1. Jänner 1921, voll K 250,000.000 auf K 400,000.060 zu e r höhe n, hievon Stück 125.000 Aktien den derzeitigen Aktionären zum Bezüge anzubieteh und die restlichen 250.000 Stück Aktien freihändig zu begehend Der Verwaltungsrat bietet nunmehr Stück 125.000 Aktien 'mit Dividehdenbereclitigung ab 1. Jänner 1921 den derzeitigen Aktionären' 2um Kurse von K 5500 telquel per Aktie' zürn Bezug an. Die restlichen Aktien wurden gleichzeitig an eine S c li w e x z e r Gruppe unter Führung des Comptoir d’ E s k o m p t e iii Q en'f begeben mit dem Zwecke der Herstellung einer dauernden engen Interessengemeinschaft; dies wird unter anderem äucii diircft Delegierung von Vertretern der genannten Gruppe in den Verwaltungsrat der Niederösterreichischen Eskornpte^GeseUschaft zum Ausdrucke gelangen. ' Valorisierung von Dividendencoupons. Die Frage, ob Dividendencotipons Österreichischer Aktiengesellschaften im Besitze von Staatsangehörigen der Entente', die während des Krieges fällig geworden sind, mit Rücksicht auf die Bestimmungen des Artikels 248. des Friedensverträges von St. Germain zu valorisieren sind, war sehr strittig. Der französisch-österreichische gemischte Schiedsgerichtshof in Paris hat nunmehr mit Urteil vom 30. November 1921 die grundsätzliche Entscheidung gefällt; daß nicht nur die Dividendencoupons österreichischer Aktiengesellschaften, die vor dem . 16. Juli 1920 fällig , geworden sind, und deren Aktien sich ini Besitze französischer Staatsangehöriger befinden, zu valorisieren Änd, sondern er hat. auch entschieden, daß Guthaben' französischer Staatsangehöriger bei österreichischen Banken, die durch Inkass! von Coupons während des Krieges entständen sind, zu valorisieren sind, ohne Rücksicht darauf, -ob die Inkässi vor dem 2. April 1919, an welchem Tage offiziell die Handelsbeziehungen zwischen Oesterreich und ä Frankreich wieder aufgenommen wurden, oder in dem Zeitraum zwischen dem 2. April 1919 und dem. 16. Juli 1920, dem Tage des Inkrafttretens des Friedens Vertrages von St Germain, stattgefunden haben; ausgenommen hievon sind nur jene Coupons, die auf Grund eines speziellen, nach dem 2. April 1919 erfolgten' Auftrages einkassiert wurden. Die litauische Valuta. Der litauische Geschäftsträger in Berlin, G a i g a l a s, hat in-letzter :Zeit Verhandlungen mit der deutschen Regierung wegen der in Litauen seinerzeit während der deutschen Okkupation vom Kommando Ober-Ost emittierten und gegenwärtig noch im Umlauf befindlichen deutschen Reichsinarknoteh g-eführti Die litauische Regierung anerkenntdiese Marknoten als .einen durch Deutschland an Litauen erteilten Kredit. Nach Einführung einer eigenen Valuta wird Litauen alle Märknoten der deutschen Regierung zum Umtausch vorlegen. Die deutsche Regierung hat dem Standpunkt Litauens in dieser Angelegenheit teilweise zugestimmt. Falsche 5ooo-Mark-Noten in Polen. Aus Warschau wird uns gemeldet: Seit einiger Zeit sind hier falsche 5000- Marknoten im Umlaufe. Sie unterscheiden sich von den echten dadurch, daß die Zahlen, die die Serie und Nummern bezeichnen, etwas größer sind. Einige Noten wurden bereits von der polnischen Staatskassa für ungültig erklärt. Ansuchen um Bundesbeitrage für Vörkriegsschulden. Das A b rech nun g s a mt macht darauf aufmerksam, daß nach den Bestimmungen des Vorkriegsschuldengesetzes Ansuchen um Bundesbeiträge zu Vorkriegsschulden, die durch Vergleich geregelt werden, binnen sechs Monaten nach Genehmigung des Vergleichsantrages durch, das gegnerische Amt, einzureichen sind. Die Frist wird frühestens vom Tage des Inkrafttretens des VorkriegsschttWengesetzes, das ist vom 23. Juli 1921, an gerechnet Erschwerung des D'o'stpakaetv.eidcelxrs na der Tschecho-Slöwakei. Das Handelsmuseum feilt lt daß. ab 15. d. M. in der tscheclio-slo-wakischen Repul)$| S t i c k e r e* e n aller Act von der sonst besiehendgs Einfuhrfreilxeit’ von 5-KiIogfamm-Postpaketen. ’ äüs O.a&e reich - nach der Tschecho.-Slowakei 0*41 sji o m m sind, so daß auch für Postpakete, die SMrerei^n. .er halten, lim EinfuhrbewMligung anzusuchen ist.., Ablehnung der BÖrsegenwinn&teuer in land. Im deutschen Reichswirtschaftuat ist der AxthD . auf Einführung einer besonderen Besteuesang. der Sp^ieD Iationsgewinne abgelehnt worden.. Der zur'Behandlung W Antrages eingesetzte Unterausschuß gäb -sein GutDxtD dahin ab, daß die Absichten des Antrages in dieser Eösn undurchführbar, sind.' Seine Verwirklichung würde ep& völlig unerträgliche Arbeitslast für die . Baaken HU deuten, selbst wenn-die Grundlage des ganzen VSeriahze^ nämlich, die einmalige Feststellung des Wertes sämufxWL Effekten an einem- Stichtage geleistet wäre.'" Viehmärkte in St. Marx* (Qfiginalb.ericht der „Wiener Morgenzelttin'^ijM r:[ ■ Rinderraar kt. Der gestrige Auftrieb beh^sW auf 268 Stück inländisches, und. 13 . Stück ungarisdies, ml sämmen 220 Stück. Schlachtvieh, worunter sich tW.StiW Mast- und 107 Stück Beinlvieh befanden. Die angemfeMetM 50 'Stück rumänischer Herkunft langten verspätet exD Außer Markt wurden . 340 Stück bezogen.' Der geringd Auftrieb wurde . bej intensiver Nachfrage zu fest lH? haupteten Montagpreisen, rasch realisieri. Es notfeiüemi Ochsen je nach Qualität K 550 bis 620, Stiere und Kump K 525 bis * 620 und Beinlvieh K 389; bis 520 per MW gramni.Lebendgewicht. : —,.;8. c h w ein e m ar k Eie avisierten 530 rumänischen Schweine, sind infolge Tran» portschwierigkeltexi Verspätet eingelangt uxrd werden e^t am Dienstag." aufgetrieben- Außer Markt wurden HD Schweine bezogen. — S t e c h v i e h m artet . Die samtzufuhr belief, sic.h .auf 1240 Kälber,. 202L M^eldiiefJ Schweine, 409 Weidnerschafe und .240 Ziegen; Kälbgr. ^vurden neuerlich um K 170 bis 200, Weidueisedhweifle am K 300 bis 400 per .Kilogramm im Preise erhölit.-Schafe un& Ziegen sind gleichfalls m der Notiz gestiegen; Er notier-ieE Kälber, prima K 950 bis 1090, Sekunda K 929 bis 9M leitilite K -880 bis- 910, Weidnerschweine - K M09 bis lBOffi Speckschweine K 1700, Weidnerschafe K '650^bis;f7205iwui Ziegern K 620 bis 700 per Kilogramm. .. -Budapest&f-B5rse.- Budapest, 15. Dezember. Infolge Geldkhapplieitö^f öffnete die heutige Börse iirüfifreundlicher Stimmung, jtfß sämtlichen Märkten waren die Kurse niedriger als gesfce&ä und vorgestern und es war bei allgemein unfreundlicher! Tendenz fast auf. allen Plätzen Geschäftslosigkeit; nun unmittelbar vor dem Schluß begann sich die Situation .Hp bessern. Verschiedene Banken begännen zu kaufen, worauf! der Markt etwas belebter wurde'und fast .'.alle Rapiere etwas höher als bei-Eröffnung notierten. In " der Kulfssg stiegen ungarische Kredit-Aktien nach dem Eröffnutigskuiijsi von . 1820 auf 1920 und besserten - sich gegenüber gesterd um- 90 Punkte. Auch, in Rima-Aktien war / ein belebteres* Geschäft. Auf dem Bankenmarkte schlossen fast sämtliche! Papiere über dem gestrigen Niveau. Auf deni Valufcerfrj markte waren , trotz der höheren ungarischen Kronen» notierung in Zürich, welche: eine anhaltend flaue Tendenzvorauszusehen gehabt hätte, die Kurse beinahe ohne''Aus|j nähme, besonders durch Käufe, die in der Mittagszeit voÄ genommen wurden, fest. Dollar, Napoleons uim Sokofsj waren fest, während Mark und österreichische Kron.eu verflauten. Auf dem Devisenmärkte wurden in- Prag lind Wien größere. 'Geschäfte abgewickelt. ‘ Prager Börs«. Prag, 15. Dezember..Die heutige Börse <bot ein sehe unerfreuliches Bild und rief, ernste Besorgnis hervor. Nach! den gestrigen: starken. Rückgängen wären die Kurse auphi heute - weiter rückgängig und namentlich Industrie werte ex£j litten wiederum empfindliche Verluste. Der Versuch, duccfi Interventionskäufe eine Erhöhung der Kurse herbeizuführejxd ist nicht geglückt. Außer -neuen Verkäufen der Kontermine vmrden heute Exekutionsverkäufe dur-chgeführti Die einzigen! lichten Punkte waren Stäatspapiere, welche sich ausgiebig besserten, in denen jedoch Warenmangel herrschte. Türken^ lose verlo-ren : K 10. Von den Aktien der Wiener Banken! verloren Änglobank 6 und Wiener Bankverein K .2. Vpri Indüstriepapleren waren am meisten chemische Werte be-j troffen, . ferner Maschinenfabriks- und Eisenwerks-Akfi^tia Die Verluste betrage^ zirka FC 30 per Aktie. Inwald vsew loren nach und nach K 40. Nicht einmal zu den niedrigen Schlußkursen zeigte sich aus Furcht, vor .Rückgängen Kaxif^ liist.-. -Exotenwerte'waren in der Mehrzahl rückgängig. Wei Schlußtenderiz war sehr schwach. Westliche Devisenwerte! schwächten sich größtenteils ab. .Im freien waren' Berlin,- Wien und Warschau, schwächer. nm Die Devisenkurse. .. > Budapjes Berlin, 1’5. Dezember^ODewsenloirsä^ Wien altes.-..—(—.—), Wien ahgesfem^elt1 “6iM[ (6.98), Prag 223.75 (214.75), Budapest 26:57 (25.97^ ' ' Berlin, 15. Dezember. (Kurse - der VevissnzenEÄ^ •- Noten: Dollar 178.30 (178.55), Pfund 755.- (75S.-Ä Italienische ' 835.50 (831.—), ,Polnische ... 5.65 Tschechy-sIowakisChe 221.75 (213/75), ASie österröichföjCnS (—.—), Oesten*. gestempelte 3.40: (3:45). . Prag, 15. Dezember. (Devisenkurse. — M{(geteifti*»oinj Bankamte des tschecho-slowakischen Finanzministerium^ Berlin 45.35 (47.60), Zürich 1587.50 (1597,50), Belgrad! 125.75' (126.25), Bukarest Wien OÄ7 (4.0W Warschau 2.35 (2.42'/.), Agram 31.22% (31.7" ‘ ‘ 12.05 (12.05), Jugoslawische Noten 12X75 <12 Zürich, 15. Dezember. (Devisenkurse. — MifgetelÜ! von der Schweizerischen Kreditanstalt:) - J Berlin 2.85 (2.92), Holland 187.- (187:—); New Xorti 516.- (516.-),' London 21.57 <21.53), Paris 4K80 (41.40)3 Mailand 23.80 (23145), Brüssel 40.10 (39r80), Kopenhagen 98.50 (98.—), Stockholm 126.— (127.—), Christianfa 78.-50j (77.75), Madrid 78.50 (77.25), Büenos-Aires IW.— (r68.-r)j Prag 6.25 (6.25), Budapest —.80 (—.70), Agram 205 Bukarest —(—.—), Warschau —.16 (—.M. Wien “ —.20 (—.20), Wien Ware —(—.—,), Ostern. Kronen Geld —.11 (—.12), Oesteix. gdst. KrcmenMkrrv' Amsterdam, 15. Dezember. (Devisenkurse.) London 11.53 (11.50-/,). Berlin 1.537.71.55), Paris-22.3^' (22.22'/,), Schweiz 53.60(53.65), Wien —3*1 Köpenri hagen 52.80 (52.75), Stockholm 67.55 (67.59), Ghristianfr 41.90 (41.75), New York 275.- (295.50), Brüssel -21.^ (21.32'/,), Madrid 41.80 (41*5% Italien K Budapest —.41 L I I f

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