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Wiener Morgenzeitung · 1921-12-16 · Heft 1035 (16.12.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1035 (16.12.1921)
Date
1921-12-16
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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m ro3N Mlvn, Ffceifeg MM Vas kraasLsisclie LuciZet. Paris, 15. Dezember. (Havas.) In der Kammer betonte Finanzminister Daumer im Laufe der Budgetdebatte den Willen der Regierung, die Ausgaben Zu drosseln. Er erklärte auch, daß er die Vereinbarung, wodurch die Vorschüsse der Bank von Frankreich von 27 auf 23 Milliarden herabgesetzt werden, genauest durchführen werde. Der Berichterstatter B o4t a-n o w s k .i wies darauf hin, daß man mit einem Budgetdefizit von 213 Millionen gerechnet habe, aber dank der Auf-; laisung von 50.000 Beamtenstellen, die eine Ersparung von 120 Millionen mit sich bringe, und den anderen von der Kammer beschlossenen Maßnahmen, die eine Ersparnis von 195 Millionen ermöglichen werden, werde das Budget für 1922, abgesehen von den von Deutschland zu erstattenden Ausgaben, ein vollkommenes Gleichgewicht aufweisen. Zusammenbruch der indischen Aufstandsbe^egung. >, London, 15. Dezember. (Reuter.) Wie amtlich. geweidet wird, haben 27.500 Moplahs kapituliert. Die Ortschaft Ausaps mit 2400 Seelen hat ihre Unterwerfung angeboten. Andere folgen diesem Beispiele. * Bergarbeiterstreik* Siegen, 15. Dezember. (Wolff.) Die Belegschaften sämtlicher Siegerländer Gruben sind, ohne die heute in Berlin stattfindenden Verhandlungen über neue Lohnerhöhungen abzuwarten, in den Ausstand getreten. Die Zahl der Streikenden beträgt sechstausend. Kämpfe in Arabien. Damaskus, 15. Dezember. (Havas.) Nach Meldungen aus Arabien soll Ib n Seud, der Führer der Üdbiten, die wichtige Stadt Nail eingei fo in m e n haben und Medina sowie die Be- , .Einigen Husseins bedrohen. M -- Tagesbericht. Pogromagitation in Berlin. ^"VDie >Berlmer Flreilheiit€ fbetidhitet: >Wcan sich - er. Magen urridfrelit, wenn er das liest, ib&fin-d'crt er sieh in derselben Lage, in die wir uinis versetzt haben, aJfe ums;<las ■naidbste'hcridie Schriftstück 'Ziirging. Wir geiben es als ■ .Beweis einer nidht mehr zu übehbietend'ein Gemein- ü c.i't. der G es inn <u w g ira Wortlaut wieder.- Hier: t»: ' Zur Aufklärung für das Berliner Publikum!; Arbeiter!, ' '1 Gebt eure Kranken nicht frt" die Berliner ... -Kiratnikenlliä'U'S’er, in ■ diese Mördterhöhlen. Es liegen rn^nawei-ieltefte Beweise daifür vor,- daß zahülose in die1 i - :• GroßrBerliner . KranSoenhäuser ejingelieferten Personsn, die zu PDaaiise h-aild' geneseji wären-., durch die yerbreeherisdbGn ^Kur-vn< der M o rd -b u ib .e n, genannt. 2» Ae-rzte«, -systennaitisclh getötet wunden. . JylH Mdhpümiirn, Sfcrytj'hmn,. Digitalis .»und arideren Giften; werden, die ' arrmen Khaflilben angeblich beirulhigt, ' iri V/’iirldidhikeat Langsam, dem Tode' au-s- ■ J. -gelfeferL Wmt>ni? ■ Weil »diese j ü »dii scih Qfli Mcrd-bufben ein Interesise daran halben, daß reclhit 'viele stehben, damit sie diie armen Leichen, die sich niJbht mehr wehren! Hcöminesn, W'e : em S»tücik Vieh eerschmeidctn >uin!di zer-; «tüdkelii können 1 Aber leider,., leider wissen die Berliner noch , riilcfrit dlas SchlUmm'Sitie, was ihnen bevor steht, . wenn •isie in diese MöirdJonhöihlen kommen. J Habt ihr euch' eure armen Toten, genau angefc eiten, wenn sie im Sarge lagen? Dia die >Aerzte< ‘an den Krankenhäusern schlecht bezahlt weiden, stecken -sie mit den Leidhenwäscihern unter einer ‘ -Decke. Diese letzteren verkauf eh die sezierten - ■ 'M’ensdiettleich'emteSe (oft,wenn slc'h keine Angehörigen; darum 'kümmern, sogar die ganzen Leichen) a»n .■ iBferdesdhläditereien, ja, es sind schon Fälle vor- 'gekommen, daß . Mensciheiriflei'sdhi aus den Krairiken- , Ihä'useim auf dlera Zenitralfricdhiof gehandelt wurde, . "Bisher wrirde alles vertussicilit! Berlnier! Wo» ihr euch diese himmdsicreieridc, ho den- . lösen Gemeinheiten der meist j üd lisch-eu- Mord- -Mtben, genarnntt..»Aerzte«, länger gefallen lassen? ■ Giartibt nicht, daß die J u»den r e g i e r u n g hier diirigreifen wird; wie bisher, so.wird es au-ch weiter ■ vertuscht werden, wann' ihr' euic-h hier -nicht zu«. isammehtuL An eudh liegt es, wenin. ett»re Angehörigen noch im Tode geschändet werde«! Das Gesudel ist isn Sdhreiibmasoh inens^dlrinft vervielfältigt und wird ■ offenbar in großen Mengen verbreitet. Die Absicht isft iklair: es soll bei u-rteilsl'osen WentsChen durch'dös Märche-ai von den angeiblic-hen. T^öhe-nsChäridrin^en eilre. P &.gromstim,niu ng erzeugt werden., und! wenn nebenbei auch die > Jadeniregieduinigc, das heißt:''die Republik gelyncht werden (kamitt des!tio »besser. Das ist ✓•Geist vom Knüp-pe'l- 'Kramitzes. Arbeiter, spuck ans nndl höre wicht hin.«; Mitteilungen aus dem Publikum. Streng rituell! Hotel Restaurant Barsehak Vorzügliche polnisch-ungarische Küche Wetn- und. Bierspezialitäten m Wien, 11., Große Schiffgasse Nr. 3 Zionist Bezirkssektion Leopold Stadt | Die ovdenUkhe Generaiwersemmiufii findet Samstag den 17- ©exennber 1921, um V«7 Uhr abends, im kleinen Saal des Contine^fiaB (Eingang Praterstraße) statt. Yagesortinäsng: 1. Der Stand und die Notwendigkeit der Parteiorganisation: Abg. Ing. Robert Stricker; 2. Tätigkeitsbericht für das Jahr 192H Gemeinderat Dr. Leopold P1 a sch k e s; 3. Debatte; 4. Wahlen in den Ausschuß und in den Parteirat; 5. Eventualia. 5741 Ehrenpreise des Keren Kajemeth* 1. In dem Wettbewerb um den Ehren- _;r~e-fs für die beste Bezirkssektion Wiens stellt an erster Stelle der VIII. Bezirk mit f*54Vo des Kontingents (K 385.000), an zweiter Stelle der jL Bezirk (Nationalfondskomiiüssurin Frau Franka Ritteran^a n n) mit 1H% (K 668:600) und an dritter Steile der ÖL Bezirk mit 98°/0 (K 294.000). 2. Ehrenpreis der besten Ot t sgrfu p p e (Provinz): An erster Stelle steht V i 1 - ba c h mit 2020% -(K 101.000), an zweiter Stelle Klagenfurt mit 330% (K 50.000). Außerdem haben noch neun andere Orte das ihnen vorgeschriebene Kontingent überschritten, darunter Innsbruck und Wok, «Vs beide Wer K fOQuOOQ au&zeb«acht babea. 3. Die höchste Einzel spende: An erster Stelle steht Gemeinderat Dr. Bruno Poll a-k-P arnau mit K 105.000. 4. Ehrenpreis für den besten Sammler: An erster Stelle steht Herr Vitally H a i m off (J.-A. V. „Esperanza“) mit beinahe K 200.000. An zweiter Stelle steht Dr. Rieß. 5. Ehrenpreis der b e s t e n B ü c h.s.e : Weitaus an erster Stelle steht die Büchse des Landeskommissärs für Kärnten O s i a s F.i s c h, b a ch. 7 Christlichsoziale Bibelkritik. Es ist noch nicht lange her, da hat die klerikale Presse nichts so sehr in Harnisch, gebracht, als wenn ein freier Forscher historische Bibelkritik übte. „Roheit“ und „jüdischer Mangel an Verecundia“ wären die gelindesten Bezeichnungen für solch unehrerbietiges Tun. Auf einmal ist die fromme „Reichspost“ selber unter die Bibeldeuter gegangen! Was da herausgekommen ist, müssen wir . zur Erheiterung unserer Leser unbedingt festlialten. Wir entnehmen dem klerikalen Mittwoch-Abendblatt folgende köstliche Stelle: „Palästina als jüdische Urheimat .ist meht — lyrische Erfindung als Geschichte. Wahr ist nur, daß den Juden vor etwa 2000 Jahren, als das römische Strafgericht hereinbrach, das Land abgenommen wurde, das sie selbst etwa anderthalbtausend Jahre vorher als das Land der Verkeißüng anderen dort ansässigen Völkern abgenommen hatten“. Das. Lustige an dieser im §-19-Stil gehaltenen Bibelberichtigung ist nebst der Glorifikation des. römischen ^Strafgerichts"; das-bekanntlich auch über die ersten Christen und deren Apostel blutig niedergegangen ist, der Umstand, das Palästina nur deshalb als jüdische Urheimat nicht anerkannt wird, weil die Juden darin nicht länger geherrscht haben, als die — Germanen in ihren heutigen Wohnsitzen hausen, wo ebenfalls zur Zeit der Völkerwanderung andere, hier ansässige Völker,, vedrängt wurden. -• Der verschwundene Brillant. Eine seltsame Geschichte hat sich am 10. d. M. zu- . getragen und harrt noch der endgültigen Aufklärung. An diesem Tage fuhr der Kaufmann Pinkas 'Goldzweig; in Krakau ansässig, mit der Nordbahn nach Wien und traf im Coupd mit dem , ihm von Krakau lier bekannten Möbel-; händler Leon G. zusammen. Die Herren kamen auf der Fahrt in das Gespräch und bei dieser Gelegenheit zeigte Goldzweig seinem Gegenüber den prachtvollen Brillantring von feinstem Wasser, dessen Stein 4% Karat wiegt und fünf Millionen Kronen wert ist. He$r G. nahm den Ring prüfend in die Hand und es ist nicht ausgemacht, ob es ein Zufall war — der Ring fiel zu Boden und war im ganzen Coupe unauffindbar. Ununterbrochen suchte man auf dem Boden und auf den Polstern der Bänke, der Brillant blieb verschwunden. In Wien angekommen, erstattete Herr Goldzweig die Anzeige im Sicherheitsbureau und sprach den dringenden Verdacht aus, daß sich G. den Brillantring angeeignet habe. Die Tatsache kam ihm selbst wunderlich vor, da er den G. als überaus reichen Mann/ der viele Millionen besitzt, kennt. G. leugnete entschieden die Täterschaft. Indessen wurde das Zeugnis eines Bahnbediensteten bekannt, der gesehen zu haben be- > hauptet, wie G. den Ring so fallen ließ, daß er ihn wieder mit der Hand auffangen konnte und daß er ihn heimlich eingesteckt habe. Daraufhin wurde G. neuerlich einvernommen und mußte schließlich eingesteheu, daß er den Stein sich tatsächlich angeeignet habe. Er behauptet, der Ring sei ihm in die Aufschläge der Modehosen gefallen, er habe dies erst dann bemerkt, als er schon in seinem Hotel war, habe aber in der Furcht, bei einer Anzeige über den Fund Zweifeln zu begegnen, beschlossen, .nicht hier die Anzeige zu erstatten, sondern erst in Krakau bei seiner Rückkehr. Der Ring wurde zustandegebracht und G. dem Landesgeric.ht eingeliefert. ‘ * L. A. Sew gestorben. Aus Paris, 13. d. M. wird uns gemeldet: Hier ist im Alter von 56 Jahren der bekannte russisch-jüdische Schriftstreller L. A. Sew gestorben. Der Verstorbene war im Jahre 1867 in Slawita (Wolhynier Gouw.) geboren und wandte sich nach Absol- 1 v'ierung der Universitätsstudien der Publizistik zu. Im Jahre 1901 trat er in die Redaktion des russisch-jüdischen Wochenblattes „Woschod“ ein. Im Jähre 1913 begründete er den „Nowi-W oscho d“, welcher sich in dün Dienst der kadettischen Winawer-Gruppe stellte. Sew nahm auch einen sehr regen Anteil am jüdischen Gesellschaftsleben und zählte zu den engsten politischen Mitarbeitern Winawers. * Verpackung der Postpakete nach Polen. Laut Mitteilung der tschecho - slowakischen Postverwaltung langen die für Polen bestimmten Postpakete infolge ungenügender Verpackung vielfach in beschädigtem Zustande Vbd den t&cbet io-slowaldschen Auswechslungspostämteru ein. Es ist!m Interesse der Absender gelegen, die Pak entsprechend der langen Beförderungsstrecke und den mehrfachen Umladungen sorgfältig verpackt aufzutie da ungenügend verpackte und daher beschädigte Pak von dentschecho-slawakischemPostilmterm zurifckgewiesEsii werden. ' | * Das Parlamenfsrestaurant. Das ^Uhr-Blatt? befi spricht gestern die Zustände im Pariamentsrestaurant, die Schon längst zur schärfsten Kritik herausfordertea. Alle Klagen der durch ihren Beruf zum Aufenthalt im Parias mentsgebäude gezwungenen Journalisten blieben bisher unbeachtet. Das zitierte Blatt schreibt: „Die Leiterin des Büfetts genießt die mächtigste Protektion und schaltet ui^ waltet im Parlament nach, ihrem Belieben, so daß sie , ihr Geschäft unter Umständen zu führen in der Lage ist, wie sie kaum einer zweiten Gastwirtschaft auf der; Welt zugute kommen dürfte. Sie residiert in einer präcli| tigen Amtswohnung, zu der selbstverständlich Gratis^ Beleuchtung uhd -beheizung gehören. Die Restaurations^ räumlichkeiten sind zinsfrei, kostenlos beheizt und beleuchtet, das Service wird vom Hause beigestellt, des^ gleichen die Tischwäsche, die überdies auf Regiments-’ Unkosten gewaschen wird. Die Kellner haben sich von .der Bezahlung durch die Wirtin längst emanzipiert und durchgesetzt; daß sie als Angestellte des Hauses ihren .Lohn von der Kanzlei angewiesen . .erhalten; Dazu kam bis vor kurzem noch eine r monatliche ziemlich beträchtliche Subvention, die unter den Ausgaben für das Haus verrechnet wurde und die Liste der Bene-‘ füzien der Wirtin in vollkommener Weise - ergänzte. Der Brotverkauf und die Tabaktrafik des Hauses gehören gleich^ falls' zur Satrapie der Wirtin, die sich außerdem noch; die i Gratislieferung des für die Restauration notwendigen Eises; ' die Vorzugsweise Belieferung ihrer Gastwirtschaft seileusdes Ernährungsamtes und des Gemeinschaftsküchenvereines gesis.hert hat und zuguterletzt noch erwirkte, daß ihr Betrieb vollkommen steuerfrei bleibt,“ Trotz dieser Benefizien ist das Essen schlecht und geringwertig, aber .teuer: * Begräbnisse am heutigen Tage. Adtf-et Pr-iedh o f: 10 Uhr Löwenburg Gertrude. — N e u e r Friedhof: 9 Uhr 30 Min. Hohenberg Hermann, tö Uhr Risplei Jitte, 10 LJhr 30 Min. Berall Karl. — Döblinger Friedhof: 14 Uhr Lewi Ignaz, 12 Uhr PöJlafc EKse. * Die Palästina-Auswanderuttgsbewegung Ja der Bukowina. Das Czernowitzer Palästina- A m t hat fm Monat N ovemb or 3 55 P e r s o ne« nach Palästina abgefertigt. Darunter befanden sich 39 Familien mit 149 Personen, 24 EinzelreiSende und 1* 8 2 C h a 1 u z i m, zusammen 237 männliche und W weibliche Personen. Am 1. Dezember ist die fünfte Buko£ winaer Kwweah mit 73 Chaluzhn über Gaiätz nach Rates •stina abgereist; '' Die „Uktaina40. In der letzten: Zeit erscftmEi^h' Wien eine Zeitschrift in ukrainischer und französische] Sprache unter dem Titel „Ukraiiia“, welche sich als .Or-j_ w eines anonymen „politischen und nationalen Komitees“ aus? gibt. Um die öffentliche Meinung vor einer Irreführung schützen, stellt die Wes t ukrai ä i s c h e P ress a g e n f u r fest, daß alle ukraidlscfeen: politischen wie auch die ganze öffentliche Meinung des ukrainisch" Volkes mit dieser Zeitschrift nichts gemeinsam haben ’i daß die Herausgeber lind Redakteure dieses Blattes so^ Mitglieder des anonymen „Komitees“ nicht nur nicht im Name des ukrainischen Volkes, sondern nicht - einmal eines: em sagen Partei aufzutreten berechtigt sind. ' * Sammeltag für die Armen Wiens. Auch in diesen* Jahre findet ein einmaliger Sammeltag für die Armed Wiens statt, der Sonntag den 18. d, M. abgehalten wir® Der Bürgermeister hat einen Aufruf an die Bevölkerun|s erlassen, in dem er an die Opferwilligkeit der Besitzende^ appelliert Zur Durchführung der Sammlung wurde in jedem Bezirke ein Komitee betraut. In jedes Haus werden Sammelbögen gebracht werden, in die ach die Spender eintragen wollen, Spenden können auch unmMW har dem Bezirksvorsteher übersandt, beziehungsweise übein geben werden. Die aus der Sammlung einlaufesdej» Spenden werden nicht für die laufenden Ausgaben dM Gemeinde für. Annenzwecke verwendet; sondern kömnten gesondert von-diesen zur Verteilung. T' * 33 Millionen für die RettungsgesellschafL Wffl die Leitung der Wiener Rettungsgesellschaft mltteiK, b« trägt das Sammelergebnis für die RettungsgeseHscfcaffl ü b e r 33 M i 11 i o .ne n Krone n. *• Ein Sammelbtich des Haschomer-Hazafe. Dicä derzeit bei den Straßenarbeiten in der Nähe von Halfäl beschäftigte Gruppe von Chaluzim des Haschomer-Hazs veröffentlicht zu Chanuka »ein Sammelbuch, welches ' Ideen . der jüdischen Jugendbewegung zum Ansdruj bringen wird; das Sammelbuch führt den Namen . tenu“. (J. C. B.) 7 * Die Stärke der jüdischen Organisationen in| Amerika. Dem demnächst erscheinenden Jährbuche dörj Jewish Publication Association für das Jahr 1922 zufolge befinden sich jetzt in Amerika 5 590 jüdisch« Organisationen mit einer Zahl von 1/106,977; Mitgliedern. (J. C. B.) * Tod eines angesehenen Rabbiners in Polen Lowiczer-Rabbiner NatlianSalomon Bezalel B i d e ra a 11 einer der ältesten Rabbiner in Polen, ist im Alter voj 78; Jahren gestorben. Er bekleidete einige Zeit dasl Rabbineramt auch in den Städten Czerwmsk, Berzun nnÄ -Wiszegrod. (J. C. B.) ♦ Die Aufklärung eines Miilionendiebstahls. Vor! ungefähr vier Jahren wurde der Familie des Groß3; industriellen Leopold P 0 M a k - P a r n e g ,g, TrautH niannsdorfferstraße 33, eine Handtasche mit kostbaren» •Schmuck gestohlen. Alle Erhebungen nach'dem Tätc^? blieben seither erfolglos und nun hat. sich bet Jlpflv GeiH < darhiöriepostenkommando Rosenau a. S. .der 33jährigq , Photograph Erich Stumpf, ein Wiener, gemeldet; und ängezeigt, „ daß , er über die Täter Bescheid wisseä .Seine Mitteilungen wurden dem Wiener Sicherheitsbureauj : überantwortet und dieses hat am .12. <1. M. im Zusammen-J hang mit dieser Anzeige die 48jährige Chaufieußsgatti».; Berta Huber, Traiittmannsdorfferstraße 31, und ifiifej. beiden Söhne, den 20jährigen Photographen Kar) Hiu b er und den 18jährigen HandlmigsH 'gehilfen Josef Huber verhaftet. Frau Huber fällt . Last, die Handtasche gestohlen zu haben. - Ste. will durch ihre Söhne in der Nähe von M jüling vergrabe« haben. An ihrem Versteck lag die Tasche längere ZeitSj später soll die Frau Huber die einzelnen Schmuckstiidtef ' dem Photographen Stumpf und ihrem Sohn Karl zum kaufe tibergeben haben. Bei einer in ihrer Wohnung vorgenommene 11 Hausdurchsuchung wurde Schmuck und andere Gegenstände gefunden, die von der Familie Pollalt;* Parnegg als ihr Eigentum erkannt wurden und mit etwa zwei Millionen Kronen bewertet sind.. Die Frau, ihitj Söhne, und Stumpf wurden dem Landesfierichie dng.eliofeug sie

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