Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1035 (16.12.1921)
- Date
- 1921-12-16
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2980114--09667-2995941- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Haifa 1× ep/1047930
OCR text
Seite 4 ~.. ~ Wien,-Ereitag »*' ' .... ■■». '■ i^WlWIW stdlvertnete-r Michael Fip'afnscfä a-K iss «Und A’a ttav, in die Wohnwoig des »A'erstumfcemew jiüdi- »cben Kc'mmuinlstcn Abraham Schwarz« zu gghetv riind ihn -zu beseitigen. Der Befehl wurde «gefüh.rt. Abraham Steichwamz wurde des Nachts aus. dem Schlafe geweicht, der Diener des Schwarz, überwältigt, tiöid ünaichdem ihm ‘Knebel in den Miuttid gesteckt worden waren, in den Keller geschleppt ■'und dort eingesperrt. Hierauf drangen die Hejijais- {Leute in das Schlafzimmer das Abraham Sdhwairz nitn-d ferdcrten von dem zu Tidde erscli/doidkenen ffCaiufmainin sein Geld. Schwarz lieferte ihnen seinen •ganzen 'Geldvorrat au:?, worauf die Offiziere ihn mit IS trink ein fesselten and an den Schmanic stellten. »Schieß den H1 u n d n i ed er U befahl Qbierreutiniant Ra ce dem Vattay, unid dieser feuerte auf Schwarz, der blutüberströmt ziuisia-mm-onbiratcli.- Alexander Nagy^ trat mit seinen Stiefel in auf 'dem Sterbenden herum tund feuerte schließlidh imoch zwei Kugeln in den -Kojpf des Schwarz alb. Vattay gab ferner zu, daß eir auch an arideren Mwden 'mitschuldig spi. So erzählte er, -daß Michael! Franciadviss uin-d Airpad Racz h un dente -Le ichen .wen (Personen, die sie niedergemacht hatten,-ia .dem kMoc-rtöld bet Bugac versenkt haben. Auch. B>n diesen Operationen hat Vattay werktätig, mit- ’gcwirkt. Mein Kecskemet kam Vattay mach Budapest,; wo er beim Leutnant Tiber K oval'Qis wohnite.: Als er eines -Naicihlfes erwachte, fand er Ljuf seinem. Tisch einen auf dem Nalm'en <Tes Johainln (Vegnuicz aus KrajO'Wa lautendem -Schede auf 150.600 Kronen. Da er der •Meinung’ wair, daß sein Freund den Besitzer des Scheeles ermordet habe, ‘habe er dem Scliedk ohne Gewissenszweifel ain sich genAmmem. Kowatcs erstattete jc-dödlt die Anzeige .wegen, Scheckdiebstaihlis und Vafctay wurde zu acht Monisten Gefängtnis vertmteilt. Es gelang -ihm, aus idem Gefängnis zu entapringem, umd dai er,.auß.er- ’dem tncidi andere Eigentumsdelikte auf dem Kerbholz hat, flüchtete er über die .Grenze. Vattay wurde -in -Haft behalten. Der Protest des Exkönigs Karl. Budapest, 15. Dezember. (Ung.Tel.-Korr.-Bur.) Die ungarische Regierung veröffentlicht den Wortlaut des Protests, den Exkönigs Karl anläßlich seines Thronverlustes und seiner Entfernung aus dem Landesgebiet an die Regierung gerichtet hat. Der .Protest lautet: Den unter ausländischem Druck und Zwang zustandegekommenen Beschluß der Nationalversammlung, der meinen Thronverlust ausspricht, erkläre ich im Sinne der ungarischen Verfassung und der ungarischen Gesetze für unwirksam und verwahre mich dagegen. Meine sämtlichen mir als mit der heiligen Stephanskrone gekrönten ungarischen apostolischen König zustehenden Rechte halte ich ausdrücklich aufrecht. Ich verwahre mich und protestiere gegen das Vorgehen der ungarischen Regierung, wodurch sie mich auf Grund des Beschlusses der Botschafterkonferenz ■den Kommandanten der Donauflottille auslieferte, da ich als Ungar im Sinne der ungarischen Gesetze das unbestreitbare Recht habe, mich auf dem Gebiete Ungarns aufzuhalten. Ein jüdisches Memorandum an den justizminister. Bukarest, 14. Dezember. (J. C. B.) Die Delegierten des jüdischen Reichsvereines haben den Justizminister Antonescu ein Memorandum überreicht, in dem die sofortige Regelung der Staatsb ür gerfrage und die Feststellung /ier Optionsbedingungen auf Grund des Friedensvertrages von St Germain gefordert wird. Ferner wird ein Regierungserlaß an sämtliche Behörden zur Einhaltung der bisherigen Verordnungen und Gesetze in bezug auf die Option verlangt Die rumänischen Juden können einen strikten Endtermin für die Options-; Erlangung nicht anerkennen, denn die Staatsbürgerrechte treten automatisch ohne Formalitäten in Kraft. Der Minister anerkannte die Richtigkeit der juridischen Ausführung und versprach, die Angelegenheit tunlichst und endgültig zu regeln. Die Wahlreform. Bukarest, 14. Dezember. (J. C. B.) „Curierul Israelit“ befaßt sich mit dem neuen Wahlgesetzentwurf der rumänischen Volkspartei und bezeichnet ihn als undemokratisch, den jüdischen Volksintercssen widersprechend, da dadurch auch die Judenheit der Möglichkeit benommen wäre, im Parlament gemäß ihrer Bevölkerungszahl vertreten zu sein. Demission der Regierung. Take Jonesctt v mit der Kabinettsbildung betraut. rv Bukarest, 15. Dezember. (Funkspruch,) Gestern mittags hat General Averescu dem- König die Demission des Kabinetts unterbreitet Take tJ*o n e s c u, der frühere Minister des Aeußern, wurde (VOM König mit der Bildung des neuen Kabinetts betraut; zu diesem Zwecke wurde ihm auf sein Verklangen eine dreitägige Frist gewährt Kleine Nachrichten. f~: London, 15. Dezember. (Funkspruch.) Ein Großfeuer serstörte in Sidney 30.000 Ballen Wolle und anderes Gut, Was einen Schaden von einer Million Pfund Sterling bedeutet Rom, 15. Dezember. (Funkspruch.) In Argentinien Stewscht außergewöhnliche Hitze. Es sind zahlreiche Fälle «pwfcFSteecfcteg zu verzeichnen. WIENER MORGEMZECTOKO (6. ßezemfter 1921 firnißte LanfoMlee 1 fleslmi Mittwoch den 28. Dezember 1921 Offiz öS I I e im Sophiensaal! I Festrede: Herr Oberrabbiner Dr. H. P. Chajes. Ansprache: Dr. Chain? Weizmann, Präsident der Zionistischen Weltorganisation. Mitwirkend: Oskar Beregh ' das Hakoah-Orckester, Oberkantor Margulles, der j&dische Gesangverein. Karten sind im Zion. Bureau, U.,Zirkusg. 33, erhältlich Palästina. Die neue Nationälfonds-Siedlung. Jerusalem, 13. Dezember. (J. C. B.) Auf der Versammlung der landwirtschaftlichen Arbeiter, die Ende November in Haifa stattfand, befaßte man sich in erster Reihe mit der Erweiterung der Siedlung, welche vor einigen Wochen auf dem neugekauften Terrain des Jüdischen Nationalfonds in N u r i s in der Jesreel- Ebene begründet worden ist. Derzeit befinden sich in Nuris 120 Arbeiter, die sämtlich der Organisation (x'd ud Haawodah (Arbeitsarmee) angehören. Es wurde beschlössen, die Siedlung derart zu erweitern, daß die Zahl der Angehörigen der Gdud Haawodah auf 250 erhöht werden soll; ferner werden 60 F a m i 1 i ,e n verheirateter landwirtschaftlicher Arbeiter angesiedelt werden,, endlich, die beiden Gruppen des Haschomer Hazair (zirka 120 Mann) und die in Chefziba arbeitende deutsch-slowakische Gruppe (zirka 40 Mann). Dieser Beschluß dessen Realisierung allerdings, von den finanziellen Möglichkeiten des. Keren Hajessod abhängt, wurde in den Kreisen der Arbeiter Palästinas mit Freude und Genugtuung aufgenommen. Eintreibung der Geldstrafe von den arabischen Dörfern. Jerusalem, 13. Dezember. (J. C. B.) Die arabische Presse berichtet aus Tul-KSrem: Am vergangenen Freitag abends erschienen ägyptische, englische und arabische Soldaten, umzingelten Tul-Kerem mit Panzerautomobilen und Maschinengewehren. Am Morgen wurden einige angesehene Personen des Ortes verhaftet, die Regierung plakatierte Kundmachungen, nach denen dem Orte eine Strafe von 6000 Pfund auferlegt wird; das Vieh des Ortes wurde bis zur Bezahlung , der auferlegten Strafe beschlagnahmt. (Die Auferlegung der Geldstrafe steht mit der Beteiligung der Araber von Tul-Kerem an den Maiexzessen in Zusammenhang.) David Yellin und die Araber. Jerusalem, 13. Dezember. (J. C. B.) Im Zusammenhang mit einer Rede des Jerusalemer Vizebürgermeisters David Y e 11 i n s auf dem Karlsbader.. Kongreß, welche in der arabischen Presse entstellt wiedergegeben worden war, hatte die arabische Presse ein Kesseltreiben gegen David Yellin begonnen und ihn beschuldigt, daß er die Juden zum bewaffneten Angriff gegen die Araber 'aufgemuntert habe. Sie verstiegen sich sogar soweit, zu behaupten, daß Yellin an - den Ereignissen vom 2. November schuldig sei. Nach seiner Rückkehr von Karlsbad richtete Yellin an den Zivilsekretär und an die Redaktion der arabischen Zeitung „Al Seba“ ein Schreiben, in dem er den Bericht, in Abrede stellt und seinem tiefen Bedauern darüber Ausdruck gibt, daß der Nationalitätenkampf in Palästina zu einer solchen Schärfe gediehen ist, daß man ihn, dessen friedvolles Wirken in Palästina seit Jahrzehnten bekannt ist, in derart unsinniger Weise beschuldigen konnte. Die kommende Touristensaison. Jerusalem,' io. Dezember. (Privat.) Hier werden bereits Verbere itungen für die (komm and c Te-uristcnsaisö.n getroffem, uri-d die ■Hotels der Stadt machen 2.1,1c Vorkehrungen, tun diese ©teherlich > erwünschten« Einwa-nd-eireir aufiztuinielhimarii umd ihren Amsip^ücheui zu genügen. Damit Mamiiiairioiieini, die Ibc-i den verschiedenen Reisegesellsdhtaftic-n cingeh-oöit wurden,, wird die Reistesaisicia im diesem Jahre -im Jäniner beginnen. Aber sclhioin im Dcizem- . Iber werden größere Gruippen erwartet, die die Weihnachten umd dlais. Neujahr. in Jerusalem verbringet woben. Größere Schübe ' werden jfedodh erst gegen, Ende Februar oder zu Begiinm des Mouiats März erwartet. Das Wdtreisebiuireau Coriik u. Sein rechnet mit dem Tralnisiporlt iviomi ungefähr taiuisend Pension etr, die in der Zeit zwischen Dezember uind Alpril Palästina besuchen wdlilen. Dals Rciisiebuireau Frank Clarik tot AnmeMlinngc-n von etwa 1500 Personen, die im zwei Grutpipcini im Februar umd im Mänz die Palästina-Reise aimtcrnehmeni. Auch die American Expreß Gouinpalny trifft Vorbereitungen, für die Beförderung umd . Uin!tödb'rinigi.ung vom rund 500 Touristen. Diese Reiseagenturen (halbem bereits mit den verschieden en Hotels in Jerusalem, so mit dein Hotel »Allenby«, ferner dem neuen Grand-Hotel, dem Zentralhotel »AnidarrW« u'nd anderem, abgeschlossen. Alber außer diesen mit Hilfe der Reisegesellschaften reisenden Toutris'ten sind viele selbständige Reisende arifireanelfdet. Die Palestine Expreß Ga tot atetch eine größere Zahl vom Pmaitantmcldutng-eol m verzeichnen. Man rechnet heute seton mit etwaj ro.ooo Palästte-Touristen in der bemmendenj Saison. 'Im allgemeinem herrscht , die Ansicht vernj daß-die ‘Ereignisse vom 2. November auf did Saigon. keinem t-imgümsitigen Einifliuß ülbetn. werddetf} Inizwischen.- h-eirnscht im der Iiwduistrie 'für, »Plaüästina^ Aindeiiiketi erhöhte Arbeit, u-iti für die 'Salisom ge--! rüstet zuseim. ' Telegramme. Lloyd George über den englischirischen Vertrag. London, 15. Dezember. Im UiulberÖiiaius ergrifl ' -L110 y d George Ibei der Erörterung' dies irischem Verliräges das Woinfc. Die wichtigste Bestinianama des Albko-mntens sei, daß I-rlalmd zu einem Dipimi-niorra das ibritisichetn! Reiches eirhb-ben: werde. Irland werdcj wie alle übrigen Poun.indon's die gesamte Kontrolle! über seine eigemem. inn-erefni. xAingelegemheiiton (besitzen. Bezüglich der Armee1 umd der Miairinö müßten jiedicuch ulit Rücksicht ajuif die' besonderer Sbelhmg Irfain'ds gegenüber Großbritainmäen, ge-» wisse Schiramken gezogen wierden. Der Premier-», minister legt Sodann'. eingehend die (btöstondere,^ •Sdhvvrierig,keitieln' «n Irland dar, insbesiotifd^e ibezüg4 lieh der' (n/atiidnalerr Sdhiuld, der Ponisionen umd ded Zölle.' Aber .die gjirÖßto Schwierigikeit köfntftte' monl LJ 1 <s t e r. Redtor befaßt’ sich .sodiaoin;niit "deäf Frage des Rechtes Mandls, eine Armee. luirud eiinud Marine zu besitizön, umd legt die. Gründe. für diel Einisohräii'kiuing. dieses Rechteis a<uf die Küsten darj -Afllö 'Rechte Ulsters werden gewahrt werdein. Did Tinuipipen der Krctme .werden, maidh .dleir Bildung eLnatf verantwoiritliclien Regierung Südiriatnds aftis Irlaiiw} ZAi'r ü ok gezogen werden. , . Zum - Schlosse "legt , der Premdeirimiaiister alje V-anteile dar,- die skh aus, dem englisdadri^'ctonl. Abkoimm-en ergeiben, werden,. Premierminii&tein ,wn Uilister, Grai g, eiMärf^f, das Abkommen, sei. nicht ein Vertrag zwischen*. Gnoß'btritanmie.ni. uinid Irtanndj, denin Uteter leime did. dieses betreffenden Bestimmungen, ab und häib-c. keineswegs die Absicht, eiin allirisches ‘Pdrlauietrctl.' smaik-ZGR'tieren. Dicr Schaffumg.-einleir ■Konumiissifi^ Ziur Vorn,ahme der Abgrenzung -zvdscilMni Ulisitecf. und. dem..übrigen. Irland sei eine Angelegenheit,- die für UHs-ter Leben’und Tod bedeuitJe. .' ‘ - - Dublin, 15. Dezember. (Runter.) Im Laufe clleri gestrigen. Sitzung des Dail Einaa'n kam es au, cianeto eruiegiten Zwisohemfali izwisdhani de .Val.era1 ulndl * detn. Mitgliedern der Aiboirdintuing, die mit. dem,. Ver-« tond'liungeri. mit Englamd . bütramt.. .'nv^R-'' 'NiÄchd>emr de Valena erklärt harte, daß er sieh gO g.em d i e» An.-nah nie. des Vertrages ■ äiüssiprechein; werde^ da die Delegierten, ihr Mandat überschritt ein 'hätten^ . erhöh sich Michael 'Coliiuns ulntd .erklärte, iml heftigen Wiantietn-, daß eaywenia» er vein.- iagwind:jemiam-y dem als Verräter qiualifiziert -würde! ibeireit sei,, miß diesem izuheliebiger ■Stuntdle uind fltar dem er-» wünis'chteini Ort zuisam menizulkoimimemi^ Erliefeirtel dön-Nachweiis., daß er wohl die Votll-mascht hatten zu- ^rhaindelin uind einen Vertrag oder eiine Rege-t. hingder Amt des Verbaindes «dereäton« Ausgdteidbl a-bziu,schließen. . - Die Debail'te ge'sibaltefe sich immer stürmische^ , Ibiis.' G r if f i 1 h ein griff und hetcinte, diaß dtem Ver4 trag' ebemis'O. wie vom englischen Parlament aluicli -vom: iriisdhein izu ratifiziere'ini sei. De Viailetia (be-« riiihigte (sich'und die Debatte-wurde vertagt. . London, 14. Dezeinlbetr. (Reuter.) Im O h e-t^ h a'ußi s»praiclienianebrene Redlnier augutnisitieni des! engli&cli-i'risohen Aibkcimmetnis. Lotrd Ciuir as-ourf trat iniameinis der Regierung für das Abhom-menj cini itmd zeigte.die Vorteile auf, die es biet-e. Lord -C ai-r so m, detr frühere Führer der Uifetlar- Leute,-richtete h eftige Angriffe gegen die Regierang uw sagte:. Mam« legt uin/s eim Ab(kom*nien| vor, das bereits endgültig unterzeichnet ist, uind ver-%| laugt von...uto, daß wir den, König bitten, seine1 Zustiiijnhiulnlg zudiesem Ablkföiniimienl zu gebeint N'odi nie ist ein ishkhes Ä t'teint&t gegen dii ö k o 11 s *t i t iu ti o m e Ü1 o Freiheit verübt wdrdcniy, Gairsom' richtete schließlich aim die Regi-erumg _ die Aiiffordeiruln»g, das Lsn d -zu b-ef r.-a-g emi, w!o eÄ über das Abkommeln denlkie. Konferenz der amerikanischen Paals Zion. London, 14. Dezember. (J. C. BJ Wie aus New- York gemeldet wird, fand dort Ende November eine überaus zahlreich beschickte Konferenz der amerikanischen Poale Zion statt, die nebst Organisations-, fragen vornehmlich die Ausgestaltung der Kampagne1 für die Arbeiterbank in Palästina behandelte. Amerikanische Aktion für die palästinensische Arbeiterbank. New York, 13. Dezember. (J. C. B.) Der dert Arbeiterkreisen nahestehende jüdische Philanthrop Pr. J. L. Magnus veröffentlicht im bundistischeh „Vorwärts“ einen offenen Brief an die gesamte jüdische Arbeiterschaft Amerikas, die Gründung der jüdischen Arbeiterbank in Palästina nach Kräften 211 unterstützen und die durch die palästinensische Arbeiterdelegation für diesen Zweck aufgenommene Aktion in den Vereinigten Staaten mit allen Mitteln 211 , fördern.