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Wiener Morgenzeitung · 1921-12-15 · Heft 1034 (15.12.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1034 (15.12.1921)
Date
1921-12-15
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite s 'Wien, Donnerstag WIENER feOROENZErWlJä (5. Dezember 1921 Nr. 1034 Prophet Und haben die Rabbiner ein Gewissen, sind sie sich ihrer Pflicht bewußt, dann ist es au ch ihre Pflicht, unter dasVolk zu gehen, wie es der größte Führer und Meister des jüdischen Volkes tat, der von dem Berge herabstieg, um zum Volke zu gehen. Ist aber, wie die Aguda glaubt, das Volk verderbt, dann ist es hundertfache Pflicht des wahren Führers, sich dem Volke zu nähern und ihm ein Beispiel der wahren, bewußt jüdischen Lebensführung zu seih. Der Rabbiner, der seinen Beruf nicht verkennt, verläßt das Volk nicht, sondern sucht es zu führen und geht, wenn er es nicht zu retten vermag, mit dem Volke gemeinsam ins Verderben. Sich um das Schicksal der Massen nicht kümmern, ist Egoismus, der eines Rabbiners unwürdig ist Es gibt Rabbiner, die sich in die heilige Seide des religiösen Lebens einspinnen. Ihr verzückter Blick hängt unausgesetzt an dem Glanz der Herrlichkeiten des Jenseits. Sie arbeiten für das Himmelreich. Für das eigene Himmelreich. Um das Volk kilmmer sie sich nicht Ich aber sage, wenn mein Volk in Verderbtheit geraten ist wenn ich nicht die Kraft, besitze, es zu mir emporzuheben, und es dem Untergange geweiht ist, dann gehe ich init ihm in die Hölle und in die Verderbnis, d e n n ich gehöre zu meinem Volke. Das ist die Pflicht des wahren Seelsorgers. Denn ist das Volk verderbt, dann sind 'die Rabbiner schuld an dieser Verderbnis. Wären sie selbst gut und hätten sie selbst den Weg zur Besserung gezeigt dann wären sie auch imstande, das Volk zu 'veredeln." . : Diese furchtbare Strafpredigt, die mit stürmischen Ovationen für den Redner .aufgenommen wurde, haben die Führer der Aguda vollauf verdient Sie haben viel auf dem Gewissen. Wahllos in den Mitteln, ist ihr ganzes Sinnen darauf gerichtet, jeden Einheitsversuch zu zerstören und innerhalb und außerhalb des Judentums die strafwürdige Fiktion von zweierlei Judentümern aufrechtzuhalten. Nichts -ist ihnen heilig. Ihre Agitatoren und Zeitungsschreiberer dreisten sich, Mä ner, wie W e i t z m a n n und Sok oiow, die ihr ganzes Leben ter Befreiung des Judentums widmen, von .einem, ihrer Wien er Solds c h r e i b e r beschuldigen zu lassen, daß sfe öffentliche Gelder verprassen. Dieselbe Feder erkühnt sich, etaen Jäb'otinsky, den Mann, der an der Verteidigung unseres Landes aufopferungsvoll gearbeitet hat und für sie in den Kerker gegangen ist, einen Mann, der, obzwar seine politische Auffassung auf Gegnerschaft auch innerhalb der zionistischen Organisation stößt, als' ein Vorbild jüdischer Treue und jüdischen Opfermutes gilt, einen in jüdischen Abenteurer, zu nennen. Das ist keirt Kulturkampf, das ist ein Kampf, der Unkultur, ein Kampf des unjüdischen Jesuitismus, der bei seinem Versuch, die verlorene Macht über das Volk wiederztigewinnep, nach den unerlaubtesten Mitteln greift Die Forderungen der Juden in SMei- Biirgen. Kiause-nburg, 12. Dezember. (J. C. B.) Der gestern beendete zionis.tischeDelegiertent a g. S i e b e n b U r g e n s beschloß die Üeberreichung. eines Memorandums an die Regierung, in welchem, die Forderungen der Siebenbürger Juden wie folgt präzisiert sind: 1. Wiederherstellung < er städtischen Autonomie, 2. Zulassung einer j ü d i seh e n V er-. tretung in die Agrar- und Bodenvert e i 1 u n g s k o m m i s s i o n e n, 3. Vergütung der Kriegsschäden, 4. Ergä zung der Wählerlisten für die Kammerwahlen, 5. Einberufung einer Konferenz der jüdischen Gemeinden behufs Regelung der Autonomiefrage, 6. Errichtung neuer und Unterstützung der bereits bestehenden jüdischen Schulen/ 7. Errichtung einer Lehrkanzel für hebräische Philologie, Geschichte und Literatur an der Universität in Klausen bürg, 8. Befreiung der den Samstag als Ruhetag feiernden Juden von der gesetzlichen Sonntagsruhe. Ferner wurde beschlossen, bei der Regierung .Pro'.est gegen die widerrechtliche Requisition jüdischer Geschäfts^ lokale einzulegen sowie gegen die. Entziehung von Konzessionen und Lizenzen, die sich seit vielen Jahre» im Besitze der Juden befinden. Oesterreich. Die Entrevue in Lana. Haintsch und Schober in der Tschecho-Slowakei. Der Päsident der österreichischen Republik Dr. Hainis ch wird heute um 8 Uhr 25 Minuten früh mit dem Bundeskanzler Schober mittels Sonder-, zuges im Wilson:Bahnhof eintreffen. In Begleitung des Präsidenten und des Bundeskanzlers befinden sich die Sektionschefs Löwenthal, Peter, Oppenheimer und Dr. Schüller sowie Ministerialrat Dr. D u f f e k. Zur Begrüßung der Gäste begaben sich gestern Oberstleutnant R e j h o 1 e c von der Kanzlei des Präsidenten M a s a r y k und Legationsrat Dr. Krizik von Ministerium des Aeußern nach Gmünd, Bei der Ankunft in Prag werden Präsidenten H a i n i s c h Ministerpräsident Dr. Benes ch, Kanzler Dr. S a m a I und der österreichische Gesandte Dr. Marek begrüßen und in dem Sonderzuge nach Lana mitleisen, wo die Ankunft um 9 Uhr 30 Minuten vor? mittags erfolgt Morge i vormittags wird Präsident H a i n i s c h die Rückreise von Lana antreten, Bundeskanzler Dr. Schober bleibt mit den Herren seiner Begleitung bis Samstag oder Sonntag in Prag. Schlau, 14. Dezember. (Tschecho-slow. . Preß« bmeau.) Die Ankunft des Sonderzuges mit dem öster« reichtachen Bun..espräsidenten und dem Bun es« Kanzler ist für morgen 9 Uhr 38 Min. vormittags angekündigt Zur Begrüßung im Bahnhof wird sich der Präsident der Republik in Begleitung des Ministerialrates Dr. Guth-Jarkovsky und des Sekretärs in der Präsidialkanzlei Dr. Kucera einfinden. Ferner werden anwesend sein der Vorstand der Schlauer politischen Bezirksverwaltung Statthaltereirat Vysoky, der Gendarmeriekommandant, der Bürgermeister von Lana, der Bezirksobmann von Neu-Straschitz und eine Ehrenkompagnie mit Musik.- Bei seiner Ankunft im Schluß, auf dem die Fahne der österreichischen Republik gehißt sein wird, wird der Bundespräside t nach kurzer Erholung in seinen Gemächern Fräulein Dr. Alice Masaiyk, die Präsidentin des Röten Kreuzes,.: besuchen, . worauf , er, in das Arbeitszimmer des Präsidenten der Republik -geleitet werden wird. Hier verbleiben die beiden Präsidenten bis zum Frühstück, das im engsten Kreise .serviert werden wird. Um 13 Uhr 45 Minu'e« begibt sich der Bundespräsident, wie schon, gemeldet, auf die Jagd in den Lanaer Wildforst. Das Diner zu Ehren des Gastes ist für 19. Uhr bestimmt Die Abreise des .Bundespräsidenten aus Lana ist für Freitag, 10 Uhr vormittags, anberaumt . Die Oedenburger Abstimmung“. Die österreichische Regierung hat, wie gemeldet, fhre Abstimhiungskommissäre aus dem Oedenburger Gebiet, abberufen. Es verlautet, daß die Ungarische -Regierung -das gleiche getan ‘‘hat, um auf Solche Weiseren unparteiischen Charakter der von den Efltente-yQffiziere geleiteten Abstimmung zu markieren. < Die Komödie hat gestern um 8 Uhr früh begonnen. Es wurde in acht Lokalen Oeden* burgs jöabgestijnmt«. Die Wähler trugen rot-weißgrün'e' Kokarnän; da man. ihnen aber .trotzdem;nicht traute, W?.r'ea .die Straßen ' von .interalliiertem- und u n g'a r i ^cin Vöi Militär besetzt. . Der erste AbstimmenAp hyar der Bürgermeister Dr. Thurher. Im Nä’mnfalrät teilte gestern Bundeskanzler D.r, S di"dl);e'r‘knäpip vor seiner Abreise' nach Frag' die'.letzten Vorgänge mit. Er .schilderte ’ die Schritte:.der'.'Regieruhg zur Festsetzung 'eines halbwegs möglichen TerminsrNach seiner Darstellung hat sich auch der italienische Minister' des Äeiißern bereit erklärt, seinen 'Botschafter in Paris z>u' beauftragen,, die gewünschte Verschiebung nicht nur zu befürworten," sondern sogar selbst zu beantragen, und auch der'italienische Gesandte in Budapest erhielt die,Weisung, die ungarische Regierung zu bewegen, ihre Zustimmung zu. einer Hinausrücküng , der Abstimmungstäge zu geben. Trotz'dieser Unterstützung durch. Italien und trotz der Entscheidung der Boisctfiafterkonferehz hat der italienische General Ferrari ö, der Präsident der interäl!heften Generajsm.issiqn itf. Oedenburg, sich nicht bemiissigt gefühlt, den' befieebtigtäh' Förderungen Oesterreichs Rechnung zu tragen.' "■'■ ' Es wurde nach Aussage' des Wiener umgarfochen Gesatndften' mh dtar ungarischen Regierung gar nicht gesipnrchen>. - Dieses merkwürdige Spiel wird aufgeklärt wenden!müssen*. Der itaHemsiclie Gesandte in- Wien muß dach seinen guten. Ruf schützen. Oesterreich telbom/mft jetzt die Handkugsfireiheit zurück. Da® Frotcikso-ll von Venedig existiert nicibt mehr, es gilbt nur mehr den Friedöntsiverträg, der die -Urftewkf-irift Lloyd Georges trägt, von dem man nicht erwarten darf,-daß-er sich für .den HJorthy einsetzt. Oesterreichs Position* hat, sich gebessert* und vielleicht werden die, Besprechungen in .Lana das Ergebnis zeitigen', daß das Verhältnis der beiden aufeinander angewiesenen Staaten ein intimeres wird Wie», 14. Dezember. Nach aus Budapest eingelangten Meldungen hat die „Volksabstimmung“ in Oedenburg heute stattgefur.den. Von den in Oedenburg stimmberechtigten 18T00 Personen hätten bis 4 Uhr nachmittags 13.000 abgestimmt. Meldungen aus derselben Quelle besagen, daß in Oedenburg Ruhe und Ordnung herrschen, was angesichts der in Oedenburg befindlichen zahlreichen bewaffneten Exekutivergäbe und der dort einwandfrei festgesteliten Banditen keiner weiteren Kommentierung bedarf. Ein Unglücksfall, Budapest, 14. Dezember,. Das Ungarische Tetegraphen-Korrespondenz—Bureau meidet aus Oedenburg: Um 1 Uhr. mittags ereignete . sich im Lokal der Äbstimmungskommission, das sich auf dem Szechenyi- Pla z befindet, ein Unglücksfall. Auf der nach dem ersten Stockwerk zum Abstimmungsbkal führenden. Stiege brach das Hölzgeländer und zwei Stufen der Stiege stürzten . ein.' Mehrere Personen erlitten, Verletzungen. Die freiwillige Rettungsgesellschäft brachte sieben Verletzte ins Spital. Die Verletzungen dreier Personen sind schwer, aber nicht lebensgefährlich. Infolge des Unglücksfalls wurde die Abstimmung in diesem Abstimmungslokal auf kurze Zeit unterbrochen., Die eingestürzte -Stiege wurde äbgesperrt und der Zugang über eine andere Stiege geleitet, worauf die Abstimmung fortgesetzt wurde.. . Herr Ferrario erläßt Aufrufe, Budapest, 14. D zember. Wie „Az Est* aus Oedenburg meldet, hat General Ferrario einen Aufruf erlassen, worin er die Vornahme d;r Abstimmung zur gegenwärtigen Zeit zu begründen sucht und versichert, daß die Abstimmung vollkommen geheim sein werde und daß sich daher niemand zu fürchten brauche, seine Stimme ahiugeben. Der Oedenfouirger Heitnatd tarnst veranstaltet. am Sonntag den ig. d. M. um VniQ Uhr vormittags in der Volkshalle des neuen Wiener Rathauses eine Ptroteötversam'mluing gegen die von Ungarn will* kürlich durolugefül arte Abstim.nmmg. Sprechen wer* den Vemtireter der iiri Oedentbutrger Heimaftidiee’St vereinigten Parteien aller Richtungen. Aus dem Natkmalrat. Die Budgetdebatte nimmtfm Natiönalrät einen seht schleppenden Gang. Gestern .wurden die Kapitel „H e e r? wese n“ und „U e ti e r.g a n g s m a ß n a h m e n* erledigt. Die Debatte hierüber war eine Fortsetzung des Zankes zwischen Christlichsozialen und Sozialdemokraten um die Wehrmacht, - - - - . ' ' Der Sozialdemokrat'B ä u m g ä r;t I warf dem Ab* geordneten Jerzabek vor,’' er habe gestern vertrauliche Mitteilungen des Heeresministers über die Stärke - der Truppen im Burgenlahde'wiedergegeben. Das sei Zuhälterei für die ungarischen Banden. Abgeordneter Hueber: Kadaver-Jerzabek! (Eine Erinnerung an. den verunglückten sozialdemokratischen Abgeordneten Silberer, den Jerzabek gemeinsam mit der „Reichspost" als Defraudanten einen „Kadaver“ genannt hat. — Red.) _. , / - Abgeordneter Dr. Jerzabek: Spülen Sie sich den Mund a*us, bevor Sie meinen Namen nennen! Abgeordneter SeverL Sie sind das 1, e b,e n d i g e B r e c h m i 1.1 e 1! : . . Dann wurden die Kapitel: „Land-und Forstwirtschaft* und „Volksernährung“ in Verhandlung , gezogen. Dld agrarischen Redner klagten über die Landflücht, den Acht* stundentag und die: Banknotenentwertang. Die Sozialdemokraten wandten sich gegen die Viehausfuhr und gegen die Subventionierung. . der Landwirtschaft, die. nur korrumpierend wirke, -r- Nächste Sitzung heute vormittags* Das Lebensmittelztischuß-Elnsteliwings- 1 Der vom Finanz-lind Budgetausschuß zur Bs* ratung der Regierungsvorlage über die Einstellungder Lebensmiitelzuschtisse des, Bundes, und die damit zur sammenhängenden Fürsorgemäßiiahmen eingesetzte Unterausschuß hielt gelter ■ W e erste Sitzung ffmj wählte zum Vqrsitzqn'äen den Abgeordneten: F i ri zum. Berichterstat er; den Abgeordneten Sch m i t z. \ ‘ Die Beschlußfassungüber den § 1, der den Z e. i t p u n k t und " das T e m p o der Einstellung der .Lebensmittelzuschüsse. bestimmt, wurde. .wegepj, noch bevorstehender Verhandlungen zur ü c kV gestellt und in die Beratung der folgenden Para-»! graphen eingegangen, wobei , in mehreren Fällen die Regierung ersucht wurde, neue Vorschläge auszu*r arbeiten. : Landtag voh Ni^der0sterreich-Land, In - der gestrigen . Sitzung wurde, nach - einem Re* ferat ,;; des :Äbgeöfdne‘e» -H e r;-z.i der Antrag des, Wirf? sehafitsausschusses, die Uebernahme der höhere» landwirtschaftlichen LandeSlehränstält in Mödling durch de» Bund zu bewerkstelligen, angenommen. Desgleichen gelangte ein Antrag, 'die Jagd- und Fischerelpachtschillinge zu erhöhen — in dem Bericht wurde be- 1 sonders auf krasse Fälle der Ausnützung der herrschenden Verhältnisse auf dem Gebiete der Pachtungen durch Ausländer hingewiesen s— zur Annahme. Bundesland Wien. Die. Verhsm'dluingen . zwisdheo , Wien uihid" N i e d e r ö s t’erre ich L a n d über die Teituing der bisher hoch gemeiinsa'm vörwailfteten 'Amgelegeai* heiten sind niutnrnebr .zuim Abschluß getkiommenu Unter dem' Titel V e r f a s s u *n g s g e s etz wird beiden Landtagen^ der betreffende Entwurf vorgelegt werden. Die ZahJ dw . Bundesländer wird hiebei um em-es.vermehrt. Sowohl Wien als atuch Nicderösterreich wetrde» ab i. Järmer 1.929 selb» ständige Bundesländer werden. Es erfolgt such die Aufteilung des bisher gemein^' samen Eigentums, umd zwar zum Teil für Wien und .aum Teil für Niederösterreich, Sd|. kommen zum Beispiel zu . Wien die Lahdesiheilaaistailt S t e i n h o f,- .die LaflidesiV.eilainisit-a.lt Ybbs für Geiste^OTke,. :dais Ermdes-Zeuttralktinderheim. in Wie-n nmid Schwadorf, das Seebospiz Lus s i n*: ' g r a n d e, die ,Tatu(b;stummen.ainistalt i» Wien, ,di^ : Eimehumgsatnslalt fo. Eggen bürg, ferner die. Tagesr erboiungsstäbten Hütte)dicirf und Pötzlemisdorf. gegen' kommt zju ' Ni^deröSterrdch .„utn'tietr anderem amoh die Heilanstalt Mauer*Oeihiing. Erwähnön;s^ wert ist, daß .die .La.n des-Hy potbek'e.ü»^ a 11 s 1 a: 11, die mit' 1. Jäniner in I.iqu'idati'Oii tritt, ebemfaills‘deim Lande Niedeirösttn-reidhzuköannut; Es wird einie eigene Errechnungskomirrtesion zus am.m©nitreten. die 'die bisher notdh, gemeinisaman AnigeielganhePen durchführen wird. Die :gemei-nv . samen Bundesangesteliten werden" entweder von' :dera einen oder anderen Land übernommen, werden,1 Jene An gestellte n, die nicht 'ü/bernommen w&detv worden am r. Jänner emtweder gekündigt oder in ' den Ruhestand versatizt.' Alters- und IhvaHditätsversicherung. Wie wir erfahren, wird die Regierung noch vor den Weihnachtsferien im Natiohalrat einen Gesetzentwurf über' die seit zwanzig Jahren geforderte Alters- und; I n v a 11 d 11 ä t s y e r s I c her ting eliibringen. Def Entwurf ist ini Ministerium für soziale Fürsorge ausgearbeitet worden und soll 1,200.000 Versichentngspltfchtige umfassen. Das Pensiomstengesetz. Im Budgetausschuß wurde gestern die Vorlage. Übet die Pensionsnovelle angenommen. .Die Sozialdemokraten hatten eine Strafbestimmung für monarchistische Ruheständler beantragt, drangen aber damit nicht durch*

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