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Wiener Morgenzeitung · 1921-12-11 · Heft 1030 (11.12.1921) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1030 (11.12.1921)
Date
1921-12-11
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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r Seite 8 _Wien, Sonntag _ WIENER MORGENZEITUNg IT. Dezember 1921 _ ' Nf. 1030' etwas besseren, die-Gäste die kampfesfreudigereq. Wer Sieger bleiben wird, ist eine offene Frage. Schiedsrichter Wolf. Die Sim meringer versuchen auf dem Rennrveger-Piatz ihr Glück gegen den W.*A. F. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen darf man den. Hiitteldorfern die besseren Siegesaussichten einräumen. Schiedsrichter Wancura. II. Klasse. Doaaustadt gegen Slovan (Straßenbahner-Platz, Schiedsrichter Zigell), Gersthof gegen -Nußdorf (N. A. C.- Platz, Schiedsrichter Teifer), W, A. C. gegen Bewegungsspieler (\V. A. C.-Platz, Schiedsrichter Putzendopler), Germania gegen Rennweg (Germania-Platz, Schiedsrichter Krejci), Red Star gegen Cricket (Rennweger-Platz, Schiedsrichter Struba), Sturm 1914 gegen Simmeringer S. V. (V. A. S.-Platz, Schiedsrichter Wagner), Blue Star gegen Ottakring (Neubauer-Platz, Schiedrichter Mäntler). Meisterschaftsspiele jüdischer Vereine. Jüdischer Fußballklub gegen Industrieangestellte (12 Uhr, Red Star-Liberras-Platz, Schiedsrichter Kreil), Achduth gegen Lokalbahn (10 Uhr, Donaufelder-PIatz). , Freundschaftsspiele. Wacker spielt auf eigenem Platze gegen Ostmark. Der Jüdische Athletenklub tritt um 2 Uhr auf dem Red Star-Libertas-Platz gegen Red Star kombiniert an. Eine kombinierte Mannschaft von Hasmonea trägt unu -9 Uhr ein Freundschaftsspiel gegen Vedebus auf dem Krieäiier-., Platz aus. ■ ' Hans Plecher gestorben. Mit Hans Plecher ist ein Sportschriftsteller der guten alten Schule verschieden. Sein Hauptgebiet war der Rudersport, dem er große Dienste leistete. Aber auch in den übrigen Sportdisziplinen erwies er sich als Fachmann, dessen Urteil und Kritik allseits -geachtet wurden. Ein Deutscher von Geburt und dach Gesinnung, war er als richtiger Sportmann frei von jeglichem Vorurteil. Als Hauptschriftleiter der Wochenschrift „Sport und Spiel“ schrieb er im Vorjahre die anerkennendsten Worte über die Hakoah. Eine derart-rückhaltlose offene Würdigung hat unser größter jüdischer Verein noch selten in einem Fachblatt gefunden. Die Schreibweise dieses Ariers unterschied sich wohltuend vom Gemauschel der Getauften und Baldgetauften. Demgemäß werden auch die jüdischen Sportleute Hans Piecher ein ehrendes Angedenken bewahren. Jung Juda—Atzgersdorf 5 3. Gimpel der sich jetzt In Hochform befindet, konnte nacheinander drei Tore erzielen. Dorf I. 1, Seel Ernst 1, für die Unterlegenen der Rechtsverbindungl Miigiiederaufnahme jeden Donnerstag im neuen Klublokal des Nationalfonds, I!., Taborstraße 59, Sportklub Moriah. Heute um 9 und 10 Uhr auf dem Rapid-Platz gegen Rapid-Schüler und Jungmannschäften. Hasmonea. Die ordentliche Generalversammlung findet am 17. d. M. im Klubheim statt. Anträge sind bis zum 1L d. M. beim Obmann Emanuel Fiscus, IL, Ybbsstraße 3, Tür 28, einzubringen. , ■mnmBHzmBBBBBnaansisaDmBaiswaiMaB« Bankhaus M. ROHATYN Wien, 1. Bezirk, Maria Yhereslenstrasse io Telephon 20-3-63 424 Telephon 20-3-63 Durchführung sämtlicher Bank - Transaktionen. An- und Verkauf sämtlicher Devisen and Valuten. Volkswirt. Gestempelte Krone Auszahlung Wien =■ ln Zürich notierte: die österreichische Krone —.16 die österr. gest. Krone . . —.10 die tschechische Krone. . 5.97 die Mark . . . . . . . 2.77 Agram.2.— Bukarest ....... —- Budapest.—.67 Warschau.—.15 —.10 Centimes. —.16 Centimes. (—.16 am 9. Dezember) (—.10 am 9. Dezember) ( 5.80 am 9. Dezember) ( 2.70 am 9. Dezember) ( 2.— am 9. Dezember) am 9. Dezember) (—.65 am 9. Dezember) (—.15 am 9. Dezember) 1 Finanzielle Rundschau. Es ist die Aufgabe lies Finaiuzministers, in 'kritischen Zeiten die Herzen zu stärken mnd Hoffnungen' zu erwecken, damit die Lebenskraft und der Lebenswille nicht erlahme: es ist seine Aufgabe, in Blüteperioden die warnende Stimme ertönen zu lassen und die Lebensgeister mit einigen Tropfen •des bitteren Pessimismus zu dämpfen. Nichts brauchen wir jetzt dringender als Stärkung, damit ■der Lebensmut nicht sinke und die düstere Verzweiflung nicht überall .platzgreife. Wir haben den Finanz-minister, den eine solche Zeit braucht — er versteht cs, Bilder in lichten Farben zu malep und Tone anz «stimmen, die sich ins Ohr schmeicheln, wenn man sich ihnen ganz hingibt und die blaß- Sprache des Verstandes überhört. Er hat cs sich zur Aufgabe gemacht, die Staatswirtschaft zu sanieren, und wenn auch die gewaltige Ausgabe - ■nmme von 347 Milliarden Kronen ihn in Stunden stillet Einkehr mit tiefster Besorgnis erfüllen mag, so begreift man es, daß er lieber bei der heiteren Ziffer von 210 Milliarden Einnahmen verweilt und von hier aus die Offensive gegen alle jene ergreift, die bei den ungünstigen Erscheinungen unseres ■Wirtschaftslebens gerne Verweilen, um sie zur Grundlage von Haussebewegungen zu machen, deren Bgrscn-KomntSsslonsgcschüft und Wechselstube MAG ID & Co. Wien, l.y Nohftnstaufengasse 11 -iccr iNiedersch!ag* große Gewinne des einzelnen auf •Kosten der Allgemeinheit sind. - Die Haussebewegungen m Bauscht und Bogen zu verurteilen, das wäre eigentlich nicht Sache eines Finanzministers, der es noch vor (kurzem verstanden hatte, zwischen Hausse und Hausse tu differenzieren. Die Börsen Bewegung der Woche, der gewaltige Kurssturz sowohl der Effekten wie der Devisen, wird ihn darüber belehrt haben, daß eine gesonderte Buchführung "spekulativer Betätigungszweige nicht möglich ist, ein scharfer Strich zwischen Valuten und Aktien sich nicht ziehen läßt. Zweier ei Tendenzen zu gleicher Zeit, an einer und derselben Börse — es'wqr ein Widerspruch [m Begriff, über den auch ein noch, so tüchtiger und Von einem Strategen in Banksachen beratener Fiüanznriiiister nicht hinweg kann. Man hat sich von Anfang an darüber den Kopf zerbrochen, was Dr. Gürtler mit Seiner Befürwortung der höhen Aktienkurse denn eigentlich bezwecke. Man befürchtete an der Börse, ein Danaergeschenk zu erhaben und gedachte der Tätigkeit des früheren• Finättzministers Df. Reisch, dem •höhe Kurse der Effekten und Valuten in gleicher Weise’ ein Greuel waren. Die geplante Börsengewinnsteuer gibt darüber Aufklärung. Es gilt, dem Staate .Einnahmen zu verschaffen, die von dem Ein^ köm-mensteuertbekenntniä des glücklichen Börsespielers unabhängig gemacht werden sollten. Künftig sollen also, analog der Effektenumsatzsteuer, die Bersegcwinne ah der Quelle erfaßt und von den Banken 'Unmittelbaran den Fiskus abgeführt werden. Die Gesehzesvorlage ist noch nicht erschienen, aber schonrjjre * Ankündigung genügte, um einen scharfen'"Kursstuiiz auf dem Valuten'- wie auf deni Effektenmärkteher-vorzumfen. Die ganze Woche hindurch stand die Börse unter dem Drüdke der vom Finanzministerium geplanten Steuermaßnaii-men, und jeder neue Börsetag brachte neue große Kursrückgänge. Die Spekulation hätte' eiiie feine Witterung, sie eilte den Ereignissen vöraus, die nach den am Freitag abgegebenen Erklärungen-des Finanzministers viel .ernster £md, als’ befürchtet worden war. Denn außer der Börsegewinhisteuer kommt noch eine ‘Novelle zum V e r m ö g e n s a b g a b egeseiz in Verbindung mit einer Verschärfung d(§ Steucrfluchtgesetczes undeine Ge 1 d u m s ä t zsteüer hinzu, / Den hohen Effektenbörsen muß. der Finanzminister Valet sägen. Aber mit Recht darf er darauf hin weisen, daß es ihm gelungen ist; eine Senkung der Devisenkurse bis zu 30 Prozent herbeizuführen, eipe Senkung, die, wenn -sie nür stabil bleibt, sich in einer Verbesserung der •Lebensbedingungen für die weitesten Schichten der Bevölkerung äußern muß. Wird sie es bleiben? Am gleichen Tage ist der Ausweis der Oesterrcichisch-ungarischen Bank für' die letzte November woche erschienen. Die schon seit langem erwartete Steigerung des Banknotenumläufes auf 120 Milliarden ist Tatsache geworden. Trotz des anerkennenswerten Erfolges, den der Kampf des Finanzininisters mit dem Defizit erzielt hat, schreitet also die Inflation mit Riesenschritten vorwärts — die Ziffer von T 20 Milliair den ist jetzt sicherlich schon um. viele Milliarden überschritten. Dr. Gürtler bat cs für-notwendig befunden, darauf Linz« weisen, daß in der letzten Zelt die Zunahme des Notenumlaufes nicht auf die Einreichung von Staatsschatzwechseln zurüdezuführen ist, daß also keine neuen Noten für Rechnung des Staates gedruckt worden seien. In scharfen Worten, die an die Adresse derjenigen gerichtet waren, die »mit liebevoller Begeisterung die ungünstigen Verhältnisse unseres Wirtschaftslebens hegen«, suchte er die Kunst, Notenbankausweise zu lesen, den weitesten *Kreisen der Bevölkerung bei- Zubringern Es ist mm allerdings richtig, daß die Zunahme der Inflation diesmal auf den Bedarf der Industrie und des Kandels zurückzuführen ist, und es ist •sicherlich'.'erfreulich, daß der Staat niöht mehr die Notenpresse in solchem Mäße in Anspruch nimmt, wie dies früher der Fall war. Es scheint, daß die vor einiger Zeit mit aller Bestimmtheit aufgetretenen Nachrichten, wonach cs dem Staate gelungen sei, durch den letzten Parforcedruck von . einem Dutzend Milliarden Kronen sich die nötigen Devisen, zur Finanzierung der Lebensmittel für einen längeren Zeitraum zu beschaffen, auf Wahrheit beruhen. Man geht nicht fehl, wenn man diesen Zeitraum mit Ende dieses Jahres begrenzt, zu welcher Zeit die gänzliche Einstellung der Lebensniittelzuscliiisse nach den Plänen Dr. Gürtlers erfolgen soll. Es fragt sich nun, was damit gewannten ist:, wenn die durch die eine Tür vartrieihme Inflation aus der anderen wiederum erscheint und gebieterisch Einlaß begehrt. Der letzte Nctenbamtwauswci.s zeigt eine Zunahme des, kommerziellen Rantefeiiilles der Bainik um 7 auf 18 Milliarden. Diese Zunahme ist auf den steigenden Geld bedarf der Industrie um! de» Hmn-dels asurüokzrafühiren. Daß sie keine zufällige Erscheinung ist, lehrte sdbotn der vorletzter Bankausweis, der gleichfalls’ eine stärke Steigerung; deskommerziellen WechselipörtefeuiMcs verzeichnet«, welcher Umstand fü-r die Erhöhung des Bankzinsfußes auf 7 Prozent .maßgebend gewesen war.: Heute ist die Situation die, daß unter, Zugrunde- Icgumg der BäVölkerung&zähl von sechs Mililioaeit in. Oesterreich 3000 Kronen. . per ^. Kopf der, Bevölkerung a,uf die industrielle und komm-crzielJe' Betätigung onfcfaiWcn und je 17.000 Kronen .auf^ df** Notendruck für Rechnung des Staates. Daß mW der Einstollimg der Lebenemitte 1 zus c 1 i ü s s e der; Notenclrmdk für staatliche Zwecke nicht, aufhorcix wird, ciais. zu bdhiäuipitoit , fällt, auobi. 4ebi Finanz-' minister nicht ein, detnm in seiner »H*ofinungspost« . von 100 MiUiairden, wie sie.ipi .Budgetvoransolulagl eingestellt ist, entfallen 41,4 MdUianrlcn IvronAn auf; die Iserswiallasten, das' heißt also in Wirklichkeit^ auf die staatlichen Löbönsmittel-ziuschüsse znghust^iii der Beamtenschaft, deinen dien* Staat die Differenz zwischen den gegenwärtigen. Brat- und Mehlpreiseiai und dem. voliön Preise nach dem 1. Jannoyr wird-bezahlen müssen. Gewiß* es wird schon vfeE damit gewannen sein, wohin die Inflation aus dem Titel efer Staatüdien Bedarfsbödecktiiug um die Hälfte vermmdert werden wird, aber die Steigerung'des Notenumlaufes aius dem Titel der privatem Bedarfsdeckung .wird sich mit unis-o größorer Gewalt ergeben, und gerade der Umstand,• daß in dein, letztem Naveniberwochen die kommerzielle Imflaitioai so- . große Förtsdhdtite gemacht hat, kaum als ein Symptom dafür angesehen, worden, was in dieser Han-' sicht, zu etwanten ist. Denn in den Ziffern des Bankausweises kommt ■ das Gruinidpncfblehi des 'Verhältnisses zwischen Staatswind Privatwirtschaft ziunn Ausdirivck. Je; mehr die Sta-atswirtsöhaft ’sidbi bessert, j,e großen .'der Rrfc'ig Dr. Gürtlers hei seinen Bestrebungen, . d<g<s Budget m sanieren, desto« größer muß die Belastung der' Privatwirtschaft werden. Hier zeigt , sieb wieder einmal, daß das staatliche Defizit nur, . eine andere - Ferm des Wirtsdrwftsdefiizits ist, vcai , dem jeder eituzelne Haushailt. in Oes'tenneich be- ■troffen ist, und das seinen Gmid darin halt, daß keine noch so ,große Arbeitsleistung der Bevölke- . rung. Öestetireichs imistamide ist, den effektivem/: Mshg:öl, der m der 'Wiege , der stäadtchan. Leih-- , ständigfleeit zu Pate geistanden wair, zu beseitiget. . Dieser Mangel wurde durch die Inflation ver- schleicrt, wurde, dwoh die Schaffung zusätzlicher, Kaufkraft auts deni Kaipi‘taJ gedeckt und oür. du-rcli die' AtBföpferni'itg \ron. Teilen der Suibstanz des VolksrörhiögQns * el 'M©P"'BeVölkeruh^' DesterraiclVs möglidl) gern acht worden, ihr Dasein SU fristen. . Wenn Jetzt den Staat nach der Einstellung den’ LobcnsniittCizuischüsise die Notenipircssc still egt oder miir zum Teil stillegen wird, so wird der auf den eiüern Seite ausgetriebenc Mangel aitjf der «anderen wieder erscheinen. Dor Staat wird keine Banikuotear mehr drucke«, dafür aber wird die Iuflaition’'"'für Rechnung der Privatwirtschaft mit verstärkter Ge-i walt einsetz-en. —kl. Zeitliche Befreiung der Valuten- und Devisenverkäufe an die Devisehzentrale vom Legitimationszwang, Das Montag den 12. d. M. zur Ausgabe gelangende Stück des Bundesgesetzblattes wird eine Verordnung des Bundesministeriums flir Finanzen enthalten, wonach bis zum 31. Dezember 1921 der Verkauf von ausländischen Zahlungsmitteln und Devisen an die Devisenzentrale, beziehungsweise deren Mitglieder und Kommissionäre legitimat i 0 11 s f r e i erfolgen darf. Die jüdische Arbeiterbatik in Palästina« Jerusalem, 7. Dezember. {], C.B,) Bis Eude November sind in Palästina 370Q_Anteile der Arbeiterbank verkauft worden, Man hofft, in Bälde weitere 1500 Aktien in Palästina abzusdtzeu. * Die Bank wird mit einem Aktienkapital voä 30,000 ägyptischen Pfund arbeiten. Sie ist eine Gründung der Zionistischen Organisation in London und der jüdischen Arbeiterorganisationen in Palästina. Ihr Zweck ist in erster Linie eine finanzielle Kräftigung der landwirtschaftlichen sowie gewerblichen Produktivgenossenschaften, die auf kooperativer Grundlage organisiert sind, und der von den Arbeiterorganisationen ins Leben gerufenen Institutionen 4 daneben soll sich aber die Tätigkeit dieses Kreditinstituts auch auf alle anderen in den Rahmen der normalen Banktätigkeit fallenden Geschäfte erstrecken. Die zionistische Organisation hat sich verpflichtet; 5000 Stück Verzugsaktien zu je eiPfund zu zeichnen, falls die Arbeiterorganisationen Palästinas die Zeichnung auf 5000 gewöhnliche Aktien zu je 105 ägyptische Piaster auf bringen werden. Außerdem stellt die zionistische Organisation dem Kreditinstitut eine Anleihe von 30.000 Pfund in Aussicht. Die Statuten sind von der palästinensischen Regierung bereits genehmigt worden. Als Sitz der Bank ist J e r usalem bestimmt. TUNGSRAM

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