Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1030 (11.12.1921)
- Date
- 1921-12-11
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 1030 Wien, Sonntag- WIENER MÖRGENZEITÜNTO N. Dezember 192! Seite 7 FREIE jyPBSCHE VCHLKEBUHWE Gastspiel Im LUSTSPIELTHEATER TM. . EICBIf UBBTBa Schauspiel ln 3 Akten | Uhr nachm.: BI91IV ■MbnElr I EBL von David PinsW I Uhr abends: DER DORFSJING ln 4 Akten JffT DAS THEATER IST GEHEIZT! 'HW Montog, <jen 12. Dezember 1921, 7 Uhr abencSs FESTVORSTELLUNG - inläßlich des einjälirigen Bestandes der Freien jüdischen Volksbühne. Heilensteine (Ton der Me bis 201 Ksösltefai) 5 Bilder unter Mitwirkung des gesandten Ensembles. . L Bild: Die Brodyer Sänger. 2. Bild: Szenen aus „Meschlachs Zeiten“. L Bild: Gott, Atcnech und Teufel fl. Akt). 4. Bild: Vom Glück vergessen. Von David Plnskl. ü. Bild: Tklas Kaf (5. Akt) - Literatur ^Wissenschaft. Die jüdische Universitätsbibliothek in Jerusalem, Im Zusammenhang, mit . d.en. Vonbcreitungs- .. arbeiten für die .hebräische.'Universität, in ''J.e r u-, . ^al em 'beschloß dfie "Exekutive .d-sr 'l'’zionistischen , Organisation,, '»och im FrühjaSur 1920': die jüdische; Nätionaibiibliothelc,. Reiche seit Atpril 1892 bestehlt, in eine'Uniyersitäts-' und 'Nationalbibliothdk yaiiszugestalten.. Die «Nation,albiblip'thek . hatte ursij>rüng- .. .lieh •das Ziel, Bücher über das Judentum' zu sammeln. Die Universitätsbibliothek hat jedoch dievAhlgaibe»' ' den Ansprüchen' der modernen Forschung- »iff ällen. (Gebieten zu entsprechen. Die Nationalhibübthek;, in Jerusalem erfüllt daher eine , doppelte Funktion. . Notwendig sind Bücher., über Literatur, spziologis'dhe, •philosophische, politische 'und 'national-" ‘ ökonomische Fragen. Diesen Ansprüchen konnte . die Bibliothek nicht gerecht werden, solange sie 'nur nationalen Charakter, hatte un;d demnach bloß' ' Bücher• jüdischen' Interesses in Sich aufnahirr. -Dis zionistische Komin rssion übernahm die Leitung 'der Bibliothek am 1. Jum 1920. Bis zii diesem Tage, be-; fand sich' die- Verwaltung der' Bibliothek *ih den Händen der ’ Bhiei-Brith-Loge. Die Loge erlclärte sich.bereit, die in der Bibliothek.befindiidien Bücher' . E-or zion isti'ScheiE Organisation Gunter der Bedihigupg" izu Tiberäntworten-, daß das, Gebäude, *in welchem . ’ die Biibliotheik befindet, Eigentum der Löge bleibt und etwaige Bücherduplik'ate der Loge über- ‘ .lassen werden. Die Loge befaßte sich , mit dem . iPlane, nach Uebersiedlung der Üniversitätsbiblio- ’thek 'in ein geeigneteres Heim außerdem noch-eine :• ' städtische'Bibliothek zu errichten. , ■ - . T' . *" ' . 1. .> y ••••■ '£ - ' .......Viele''Bände sind']in : Verlust-geraden, und: ■- •■mint, ihnen auch,.das.< Verzeichnis -, der i<.entlehnten ' yBüclbier. Die Biblkithek’ erhielt keine '.Zeitschriften. . ÄW>MnOpa und die Zahl , "der Leser und, Besucher .' < pn; ■ zjuisehends ab. Diese Zustände besserten. /sich allmählich mit der Ueibero.ahrne der Bibliotheks- . Verwaltung durch die zionistische Organisation. Die Zähl der Leser nahm ständig.zu, -so daß der.klieipc Beamteiustab dein Anforderungen der Leser kaum ."mehr gewachsen war.' Gegenwärtig benützen, etwa " 120 o L e s e r die. Bücher der. Bibliotheik, die täg*- .. lieh vom rund hundert -.Lesern ‘besucht wind. Der 'Aufruf des- Direktors deir Bi'bliöthek atn die Freunde denselben im Ausländ, Bücher zu sammeln uimd hacli ^Jerusalem zu schi-cken, fand gitnstiige .Aufnahme, - Daß Komitee für >die^. Universitätsbibliothek der 'kLcmistWohesr OrgAmisatloin in; A m eri'k a,' übersaind'te bereits 47 Kisten B ü c h er. ' Rnof essor - Heinrich Löwe im Berlin scHckte 105 K'i s t e n - mit von deutschem Zionisten, gesammelten Büchern. " 'Hoi lätn dis che Zionisten ' sandten dsuirclh. Miß Heu r a e 11 e S z o 1 d drei' Kisten .und ,die Zionisten von. Triest eine Kiste verschiedener ’ Bücher- Die laiter-Uuiv er s i t y Je wTs h Federation von Großbritannien und• Iateud' " widmeten gleidlufalls sechs Kiste 11 Bücher: Mit ' Ausnahme einer großen Sendling. von medizinischen Büchenft., d£e a-tus, Deutschlamd kamen und fü^weldhe in dejm gegenwärtig zur, Verfügung stehendein Ge- , bäude kein Raum mehr, ist, sind bereits säihtliclhe Bücher katalogisiert und stehen dem Publikum.'nur Verfügung. . Außer den ©rwäliiiten •Lä.ndennr.b.eisteht in der Schweiz ‘ ein Bibliötheksikomitee, .weldies . bereits in Aktion -ist. Aehiiiliche Komitees.-wuuä'en fei Gestenreich, der Tsdhecho-Slowakei, Frankreich, ' Boirrtuigafl und Slpaimien. gebildet. Aüdh von-'diesen Komitees sind bereits kleinere BüchersMÄungen eingstuoffen. Die Bibliothek besitzt fetzt' etwa ' 10.000 Zeitungen und Zeitschriften aus dem Aus- . larid, die Zahl der bermts katalogisierten Bände >be- ' drägt r u n d 5 0.0 0 o. Fritz Lampel: Gedicht e. E. R. Tal <5 Co., Verlag, Wien, 1920. ' 9 Ein formales Talent ohne tiefere Bedeutung. Verse, die bei Hofmannsthal in die Schule gegangen sind und heute, nach den Stürmen des „Krieges", posiert anmuten. Sie sind allerdings, wie eine Anmerkung besagt, in den Jahren 1912 bis 1914 entstanden, was ihre Publikation nicht wünschenswerter macht. . —n. tf. Tartaruga; Altw i en er G ttckkast emb il der. Mit 15 Federzeichnungen von K?jt1 Benediek. C. Barth, Verlag, Wien. Der bekannte Kriminalist,' einer 'der beeten ‘ Kenner der Wiener Lokalgeschiohte,, 'plaudert sehr -unterhaltend über alleriramd Dinge vrnd Sitten ausdem alteai Wien.Was er über Altwiener Kleiderordniun'gein, Äerzte, Presse und Polizei erzählt, ist wirklich interessant. —n._ 0 Gerichtssaal. Die Plünderer vor Gericht ' Gestern wurde die Verhandlung gegen die Plünderer vom 1. dieses Monats fortgesetzt Wieder ' hatten sich 13 Angeklagte wegen Diebstahls und. boshafter Sachbeschädigung zu verantworten. Unter den Beschuldigten befanden sich auch zwei junge Fratien. Die Urteile bewegten sich zwischen zwei und acht Monaten Kerkers. . Die Kapp-Putschisien. Leipzig, 10i Dezember. (Wolff.) In der heutigen Verhandlung iyi Prozesse gegen die Teilnehmer am Kapp* Putsch - wurde zunächst General;von S e.e c k t einvernommen. Er erklärte, daß die Handlungsweise d.eb Generals Lüttwitz nicht in Ueberjeinstimmüng mit seinen militärischen Pflichten 'gestanden sei, doch habe man ihm keine gesetzwidrige Handlung nachweisen können. Im ■weiteren Verlaufe des Verhörs sagte General vön SeecktDie Brigade Er har dt .war, Mrnpfgekbb .und in der Hand des Führers. Wir. mußten befürchten, daß sich die Berliner Truppen nur ungern mit, ihren Kameraden schlagen werden.. Militärisch war der Widerstand, aussichtslos. Am frühen Mprgen .des. 13.. März Versammelten ..sich in der Reichskanzlei die .Reichsniinisfer,,außerdem dieGenerale Reinhardt, Von Trotha; Ovoti, Öideahaüs'en' uitd ich. Wir bliebefn bei unserer Auffassung, daß ein Kampf aussichtslos wäre. Darin fand eine Kabinettsitzung statt/ der ich nicht beiwohnte. -Naclf einiger Zeit kam Noske' und sagte zu Trotha. und mir, das Kabinett habe beschlossen, das Ultimatum Ehrhardts abzulehnen, es solle aber auch kein Widerstand geleistet werden. Die Regierung. werde Berlin verlassen. Eine Stunde später'betrat Lüttwitz das Reichsministerium uyd übernahm das' Kommando; ' Die Annahme, daß der größere'Tel! der Truppen .int Reich hinterTüttwitz stehe, war falsch. - . ' L ' ' ■ Albert Ehrenstein: B r ief.e an G.o11. Waldheim-Ver- , lag, Leipzig-Wien 1922. Eia- Weltschmerz d^i-n 'dein I ö-spruingha'flten Emporsclunellenj'-der Kaffeeihätilprcise« ' '((wie' es' so schön in den Meldungen heißt) seiin-ön Lrr- .(Sprung sucht, der. blasphemiscli-eai Gebärde eines Lite- : Taten dankt dieser Zebtelkaistcat lyrischer Allotria, G-e- ’ idan>ken»s(nlitter, Mitta-gsblettfeuilletonäsmits uird Geisfc- .areichigpkeiten sein Entstehen. Daran ändert ehrlich er Schmerz, der zuweilen im Wust-' spielerisoli-er Gaukelei aufflaclcert, nur wenig. Von den großen Bekenrnem hat Dhrentsbcrn keinen Hauch. Seine philoscphischen Turnübungen und fadenscheinigen Lyrismen werden durch. kleinliche Bosheiten nicht eben schmackhafter. —-n. Zum heutigen Kreis-Turnr und Sport- 'r:;Lv L:"; /' tag: ■/ -/; Heute um 9 Uhr vormittags treffen sich die Vertreter der dem Keise angeschlossenen jüdischen Turn- und Sportvereine' im Heim des -L Wiener Jüdischen Turnvereines, IX.; Liechtensteittsträße '20. Did Turner haben diese Hauptversammlung einberufen, um endlich zu einer geregelten Arbeit zu- .kommen. Mit großem Fleiß wurde ein neues Statut von der. -alten Leitung ausgearbeitet, das -sowohl den-' Turnern als auch den Sportlern in technischer Beziehung , Alleinherrschaft sicherte. ‘ Eine oberste Behörde, in. die beide Teile die gleiche Anzahl von Vertretern entsandten, hätte die kulturellen Aufgaben lösen sollen. Das Statut wurde ausgearbeitet und diese Tätigkeit blieb so ziemlich die einzige der Kreisleitung. Gerüchten zufolge sollen die Turner mm gewillt sein, eine Sprengung .des Kreises vorzunehmeti, um dann allein ihre Geschicke zu lenken. Wenn auch zugestanded wird, daß die Sportler, die die Führung in der Leitung Innehatten, nicht befriedigten, so muß ein objektiver Beobachter doch feststellen, daß die Vertreter der Turner nicht viel tüchtiger waren. Die jüdische Turnerschaft ist schon seit vielen Jahren im Kreise organisiert und letzterer hat, auch Ersprießliches geleistet Die Hakoah, die damals der einzige jüdische Sportverein war, schloß sich ihm an, ohne aber jemals innigen Kontakt mit dem Kreise zu haben. Demgemäß war die Zugehörigkeit der Hakoah nur von moralischer Bedeutung. In der Nachkriegszeit erstanden zahlreiche neue jüdische Sportklubs und ein Zusammengehen aller jüdischen Sportvereine erschien als ratsam. Der Kreis hat nun diese dringendste Aufgabe nicht lösen können. Von den derzeit bestehenden 22jüdischeuSportvereinen haben sich kaum zehn dem Kreise angeschlossen. Das neue Statut'sah einen eigenen Sportverband vor und es wurde auch ein Sportrat gewählt. Die Heerführer waren da, aber die Armee fehlte. Die geringe Anzahl der dem Kreise angeschlossenen jüdischen Sportvereine, »deren' Interesselosigkeit!; gemeinsamen Sache gegenüber, weiters finanzielle Schwierigkeiten und das Fehlen der ordnenden.Hand brachten es yüt, sich, daß die Sportler in der Kreisleitung an der Erfolgmöglichkeit ihrer Bestrebungen den Glauben verloren. Die Turner, die nicht von allzu großem Arbeitseifer beseelt waren, ließen ebenfalls den Karren stecken und bemühten sich nur wenig, ihn wieder in Bewegung zu setzen. Beide Gruppen sind sich darüber vollkommen einig, daß ihre sportliche Tätigkeit nicht Selbstzweck ist, sondern daß sie einer grbken und schönen Idee, der körperlichen Weggen kleiner Reglern kaufen Sie billig und gut im PELZHAUS BRAININ WS®nv II.f GIocEsengasse V 487 Großes Lager i» Pelzwarcn aller Art en gros atd en detail ■ ■BMHBBB BHBflKiBHSHatlBBSBeBHniSBSSBBana&iaaa l Großer Konzerthaussaal i Donnerstag den 22. Dezember 1921 7 Uhr abends 1 Mali Picon * J. Kalten unter Mitwirkung bedeutender Kunstkräfte Karten ab Mittwoch den 14. d. Mi erhältlich: An den Konzerthauskasscn, III.; Lothringerstraße, an' der Kasse dqr „Wiener Margenzeltung“, II..,Taborstraße 1, ln der Buchhandlung Lüwit, L, Rotenturmstraße, und im Kartenbiireau AYda, II., TaborstraBe 7 . .414 BBBBBIBBBBBBUIUIIBB BB6B BI3I9GIBBBB DBB I « or R m m ® r! R G9B8SB Ertüchtigung des jüdischen Volkes dienen. Sie gehen -woH in technischer Beziehung; getrennte Wege, doch streben; sie dem gleichen Ziele zu. Eine vollständige Loslösiiug der Turner von den Sportlern wäre deshalb auf das tiefste zu bedauern. Ein Ausweg' muß also bei gutem Willen gefunden werden. Ein Zusammenarbeiten war verfrüht, da die Sport-; vereine noch'nicht organisiert waren. Die Sportklubs| sahen! und .sehen keine Betätigungsmögliciikeit und nennen wir es; beim richtigen Namen, keinen.Vorteil. Demgemäß ist ein getrenntes Marschieren derzeit am Platze, wobei aber das alte Kreisstatut mit kleinen Abänderungen beibehaifen werden kann. Der Sportverband muß vorerst tatsächlich ins Leben gerufen werden und sich seinen sportliche« Wirkungskreis schaffen.' Ist er dann festgefügt,' dann erst kann die Kreisleitung; ihre Arbeit aufnehmen : und dann wird das Zusammenarbeiten auch beiden Gruppen/ zum Vorteile gereichen. Der heutige Kreis-Turn- und^Sport-1 tag möge vom Geiste der Versöhnlichkeit geleitet seinj Gut Ding braucht Weile! . j Die Hakoah hat die Absicht, mit voller Kraft für deq Sportverband tätig zu sein. In Herrn 8 p regier scheint auch der richtige Mann gefunden zu sein, der den Zusammenschluß bewerkstelligen kann. Es ist also zu hoffen,1 daß der Kreis in absehbarer Zeit allen Aufgaben gerecht wird. An; alle jüdischen Turn- und Sportvereine ergeht die Aufforderung, den heutigen Turn- und Sporttag zu beschicken. . Fritz B a a t> Die Meisterschaftsspiele. Die Herbstserie der Meisterschaft strebt ihrem Ende zu und heute ist der letzte Großkampftag. Eine Kraftprobe hat die Hakoah zu bestehen, die in Favoriten des| Hertha entgegentritt. Zieht man die Spiele gegen Rapid) Amateure und W. A. F. als Vergleich für das. Kräfte-J Verhältnis der beiden heutigen Gegner hefah^so ergäbt sich! ein merkliches Plus für die Hakoah. Die Spiele gegen Sportklub und Vienna hingegen sprechen einem Siege ddr Hertha das Wort. Schon aus der theoretischen Be«{ rechnung ist, also ersichtlich, daß die beiden Mannschaften einander ziemlich ebenbürtig sind. ■; Im Hintertreffen dürften die Favoritner gegenüber de* Hakoahnern,. die wieder ohne .Scheuer antreten müssen) ein kleines Uebergewicht haben. Die Deckungsreihet) halten einander ungefähr die Wage. Im Angriff hingegeij sollten die Hakoahner weit überlegen sein. Die Hakoah hat die bedeutend besseren Einzelkräfte, Spieler gleichet Güte wie Molnar, Neraes, Häusler, Gansl, Grünwald unej Katz hat die Hertha nicht Demgegenüber . sind die Favoritner aber als Kampfeinheit höher einzuschätzen. Di $ stärkste Waffe der Hertha, die Verteidigung, ist langsam! Sie versteht sich wohl gut zu placieren, ihre Beweglichkeit ist jedoch sehr gering, j Die Stürmer der Hakoah werden also,, wenn sii erfolgreich sein wollen, ihr Angriffsplel hauptsächlich ati Schnelligkeit aufbaueti müssen. Die Gefährlichsten de§ Hertha-Sturmes sind der flinke und technisch gute Richte! und der etwas zu robuste Neuhold. Gelingt es den Flügelj läufern der Hakoah, die gegnerischen Flügelstürmer kaB zu stellen, dann sind die Favoritner ihrer Angriffswafft beraubt Das Publikum auf dem Hertha-Platz genießt keinem guten Ruf. Die Vereinsleitung hat es im allgemeinen abel immer verstanden, auf ihrer Sportanlage Ruhe un| Ordnung zu halten. Insbesondere die Spiele gege^ die Hakoah verliefen in Favoriten reibungslos) so daß auch diesmal ein fairer Kampf zu erwarten ist. Del vollen Entfaltung der Hakoah-Mannschaft steht also nichd im Wege. Die Hakoahner liegen heuer sehr günstig inj Meisterschaftsrennen. Gewinnen sie den heutigen Kampf) dann eröffnen sich für sie die besten Aussichten in diesen Wettbewerb. Schiedsrichter Retschury. Reserven-SchiedsJ richter ' Burggasser. Der Meister Rapid trifft auf der ‘Hohen Warte äu§ die Vienna. Trotz des Sieges über Amateure’ kanl man den Hütteidorfern keine absoluten Siegesaussichtei zubilligen. Die Vienna ist schon seit Jahren nicht s4 günstig im Meisterscliaftsrennen gelegen. Sie dürfte siel demgemäß auch heute nicht leicht geschlagen bekennen Schiedsrichter Schmied. Auf dem Rudolrshiigel-Platze treten Amateur) und R u d o 1 f s h ü g e l an. Technisch und taktisch sin« die Ober-St Vetter ihren Gegnern weit über. .Die; Rudolfs! hügler pflegen aber eine Spielweise, die den Amateure/ immer unangenehm war. Wer weiß, ob Härte, Schnelligkeit Schußfertigkeit und Wucht den Rudolfshüglern nicht dei Sieg eintragen. Es ist leicht möglich, daß für die Amateur/ wieder der Satz Geltung bekommt: sie spielen, dei besseren Fußball, aber Sieger bleiben die anderen Schiedsrichter Kienzl. Auf dem Dornbacher-Platz empfängt der Sport! k 1 u b den Sportklub A d m i r a. Die Hausherren sind .d^ W MF draller eiliviacSifS¥@rkayf M STOFFEN «Mi» Konkurrenstos in Qualität und Preisen! 1050 M!i urpssB M J4iil ws