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Wiener Morgenzeitung · 1921-12-09 · Heft 1028 (9.12.1921) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1028 (9.12.1921)
Date
1921-12-09
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Rr.n)2# ■Wien, mWg mteam wa^mwztirxfm JameiaaaaHliWBM '^sM griechisch-türkischen Konflikt anigektindigt habe. Die französische Regierung'werde sich glücklich schätzen, diese Vorschläge zu erhalten. Sie prüfe gegenwärtig ihrerseits die Mittel und Wege, um die Orient« frage zu regeln. _ Oesterreich. Difc Abstimmung in Oedenburg, Ungarische Machinationen. Wien, 8. Dezember. Die „Politische Korrespondenz“ schreibt: Für die offizielle ungarische Pressejjohtik in der Oedenburger Frage ist es bezeichnend, daß die ungarische Presse seit einiger Zeit immer wieder mit der Behauptung auftritt, daß Oesterreich angeblich schwäbische Studenten nach Westungarn schicke, daß diese dort als Agents provocateurs auftreten und daß dies den Anfang einer österreichischen Bandenbildung dar- 'stelle, durch die die Ruhe in Oedenburg gestört werden und die des weiteren im Falle eines für Oesterreich ungünstigen Ausganges des Plebiszits einen Einfajl in ungarisches Gebiet vorbereiten solle. ■ Es braucht nicht betont zu werden, daß auch diese neueste ungarische Meldung reiner Tendenz entspringt und jeder tatsächlichen Grundlage entbehrt. Immerhin aber darf das dieser Meldung zugrunde liegende Ziel diesmal nicht übersehen werden; denn es scheint sich hier um die pressem.äßige Vorbereitung engarischer Machinationen zu handeln, selbst im Wege einer neuerlichen bandend i 1 d u n g noch mehr als bisher den. Gang der Oedenburger Abstimmung dem ungarischen Terror. zu überantworten. Die Uebernahme der Venyaltungsgerechtsame durch die G e n e r a 1 $ k o m mi 8 sio n, die nach Eintreffen der italienischen Truppenkontingente jetzt doch einmal 'tatsächlich stattfinden wird, muß darüber Klarheit schaffen, ob Oesterreich in Oedenburg als mit Ungarn gleichberechtigter Faktor auftreten kann, jitnd diese Entscheidung wird auch den ungarischen Machinationen hoffentlich die Möglichkeit ihrer Verwirklichung entziehen* Ankunft des Ententemilitärs in Oedenburg. Oedenburg, 8. Dezember, (Ung. Tel-Korr^Biir.) Der erste Transport des während der Volksabstimmung 'diensttuenden Ententemüitärs ißt heute nachts: hier eingetroffen. Aus Wien sind; wieder 20 Offiziere und eine Kompagnie italienischer Mannschaft ejngeifQffgn, Nach zuverlässigen Meldungen wird die internationale iAssistenzgevvalt ausschließlich aus - italienischem „Militär, bestehen, und, ,i?war aus 300 Reitern und ■450 Infanteristen, die auch bei der oberschlesischen (Volksabstimmung mitgewirkt haben. Wahrscheinlich wird heute nachmittags der zweite Teil der Entente-- truppen ejntreffen, so daß einer baldigen Abhaltung-der Volksabstimmung nichts mehr im Wege steht. Ein Jude zum ammkgmischenBotschafter in Wien vorgeschiagen, , Washington, 0. Dezember. (J. C. B.) Präsident 'Harding empfing eine Abordnung von Deutschamerikanern, die ihm unter anderem die Ernennung Dr*Emanuel Baruchs aus New York zum amerikanischen Gesandten in Oesterreich empfohlen habe. Beschlüsse des Ministerrates. Tit der gestrigen Sitzung des Ministerrates wurde die Frage der Entlohnung der Ueber stunden in ider Weiße geregelt, daß den durch die außerordentlichen Teuerungszulagen erhöhten Gesamtbezügen auch '.die Ueberstuijdenentlohniiiig angepaßt wurde. Für die •Eisenbahner rtind Werkstättenarbeitei* und die im exekutiven Eisenbahndienste stehenden ' Verkelirsapgestellten wurde die Ueberstundenentlohnung entsprechend ' dem Gesetze über den Achtstundentag fixiert — Gleichzeitig hat der Minister rat die Wünsche der Telegraph’e na n gestellten behandelt und die Nebengebühren nach Muster der Ueberstundenentlohnung entsprechend erhöht. Tirol bereitet sich für kommende Ereignisse vor. Eine Entschließung der Christlichsozialen. Innsbruck, 7. Dezeniiber, Heute fand im La;ndfeu:s elii-d gemeinsame Besprechung -dar 4er T.i.r*öl$r (Lage Steilung gu nehmen und g-emeiiüsame“ Rtahdsliiiieix ifiir •eiln einigeres-' ZuiLLmrnena'iiheltHn awfzivsteälen*. In einer ', liingereln Au'sspiraahe ham der einmütige Wille .. alHei"!A'b geordneten zum Auisdnudc, dias Land Tirol vor ©mam aieuerlichen. Zusammeivbmich zu 'bewalhmi uinld’ filr idii'e ikpMWden Ereignisse gerii?ifccit zu isein. Am Schluß der Bcslprecihiuijg wurde ajiiie rvio-ii dem gewesenen ZVir-clvska-prler Dr.' ÄJayir entworfene Ln-tfeclijicßnlng angenommen, v-clahe lautet: Die der Tiroler |VoMesipartei angchÖrenden Mitglieder des Landtages, RKTa'bi'otmflirafccö und Bundesrates gehen ihrer einmütigen fUebeftizeugUin'g dalhin Aus-Dudk, daß der Buindlel^taat Oesterreich bei längerer Fortdauer dies gegenwaritiLgen (Zustandes dem wLrtschaftlichon Zusammentbnuich nrnd ipolitisciheu Verfall unvermeidlich enitgegeiieilit, ■ wödiuirch Jauch dlie Existenz 'des Lanndcs Tirol auf dlais äußerste .Igefäihrd'et ist. Die der Tiroler Valk&pairtei angChdraivdion. {Vertreter des Landes siivd si-dli darüber einig, daß u-ajvarzüglieh alle notwendigem Vorkeh'rar.gein m 'treffen 'sind, mm in erster Linie dem Ländle einen ivciicrliohou uinvoufl>ereitet0n Zuisamwe-uibruch wie etwa im Jahre 1^)18 zu ersparen. Sic fordern daher alle v-emntwort- Jschion Regierungsstellen auf, .sowohl im eigenen- Wir- Iku-i^gskreis 41c Lcibenismöglidhkeiten das Landes siüherau’Stejlil'öB, als..a.»ch chmtroheim,^d!ar,Ent2,-41 emächto Hs. diunc/h dis bisherige U.uterlaäSiung -d>sr zugwsagteini Hiüfe« Wvsfeun« u'nhaltb&r gewordene KoMische rund wirtiscihlaifit- Ijpbc Lage Oesterreichs tuicl imsbesandere dies LaJndes Tirol, das infolge seiner Zeitstückeluing -ünd seiner Grenz- Verhältnisse innmbten n'ialiuitaßibarker"'Länder besourdieirs tb.cdroht ist, allen Ernstes vorzustdlen •und ra-sdnesteftfs ein>e zweckenltiSfpredhend'c Acndenulnig auf idfär Grundlage des durch den Artikel 88 des Staiaitavarbraiges von Saijinit- Germain gegebenen Möglichkeiten henheisufuhren^ Sie gehen weiters der Üeherzeuguing Au&drfidc, daß den ersten Vürausäetziuigem für .eine gedfihjiähq Entwicklung der Verhältnisse K« Oe-sterreidh lühd ,ih 'Seineiu 'Ländern mir die Schaffung einer genügenidfcn S'tS'LtsautoTität und zxr diesem' Zwecke die femiiih>rulnig emer dem Charakter der Bevölikeinüsig beszer entsp^dlietidZn M^dhrmapht (}|l^?5v«3tera) gehört.. *•?** _ Ungarn. Der Reelitsrftiab an den jüdischen Schankgewerbetreibenden. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung“.) Budapest) 6. Dezember, Im Sinne der Regierungsverordnung muß die Revision der Schanklizenzen beendet sein und wessen Lizenz bis dahin nicht erneuert wird, muß einfach sein Geschäft sperren. Auf diese Weise hängt vorläufig die Existenz von etwa fünfhundert Lize nzbesitze'rn in der Luft Zu dieser seltsamen Blüte horthy ungarischer Rechtsordnung äußert sich der Generalsekretär des Verbandes der Schänkgewerbetreibenden Dr. Desider Seebök in folgender Weise: Das Revisionsverfahren ist gegenwärtig im Zuge, geht jedoch durchaus nicht in der Weise vonstatten, wie es die Initiatoren gedacht haben mochten. Die größte Schwierigkeit bereitet der im Gesetze geforderte Nachweis der Staatsbürgerschaft. Es i^t min interessant,^ daß nach den bestehenden .gesetzlichen Verfügungen” selbst Abgeordneter der Nationalversammlung derjenige werden kann, der eine zehnjährige ungarische Staatsbürgerschaft besitzt, hingegen kann eine -Schanklizenz nur derjenige erlangen, der eine zwang i g j ä h r i g e ungarische Staatsbürgers c-lva f t Nachweisen kann. In jüngster Zeit wir cf von den Gesuchstellern sogar gefordert, daß sie die Geburtsdaten ihrer Ahnen bis zum Jahre. 1830 25 u r ii c-k belegen, Dieser Nach- .weis war bei der bisherigen Praxis nur für die Erlangung der Würde eines kaiserlichen und königlichen K ä m m e r e r s erforderlich, Es wird heute selbst solchen Personetu die vor Jahrzehnten mit Bewilligung des Ministers des Innern ihre Familiennamen magyarisiertgn, das ^taafsbürgerschaftszeugnis verweigert. Auch die K r i egs i. n v H l .i ton , ,imd /die Wer,, deren Kinder den Heldentod starben, werden nicht pardptiierf. Inzwischen wird die Kontrolle mit aller Strenge clurchgefülirt. Bisher wurden ungefähr siebzehnhundert Geschäfte aus solchen Gründen geschlossen, Da§ ganze System wird jedoch am grellsten durch den Fall des David Berger in Pomaz beleuchtet. Dieser Berger hatte in Pomaz eine JJzenz, Zu seiner Biographie gehört es auch, daß er in den Isonzo- Schlachten mehrfache Frontauszeichnungen erhielt, verwundet wurde, in Gefangenschaft geriet und anfangs Julj 1919 nach 43monatiger Gefangenschaft als Austauschinvalide zu seiner kinderreichen Familie heimkehrte. ln Pomaz übte er in seinem eigenen Hause seit siebzehn Jahren das Schankgewerbe' aus. Kaum war er einige Tage zu Hause, als das Revolutionsgericht der Proletarjer^ktitatur, weil er entgegen dem Alkoholverbot für blaues Geld Getränke verkaufte, ihn zu a c h t J a h r e n Zwangsarbeit und zur Konfiskation seines Vermögens verurteilte. Nach Wiederherstellung der „Rechtsordnung“ wurde David B e r g e r, entgegen der sonstigen Uebung,'auf Grund des Urteils des Revolutionsgerichtes . als v 0 rbestraft behandelt, ihm die - Lizenz entzogen, weiche der Pqniäzef Filiale der irredentistischen Organisation M 0 v e zugeprteilt wurde. Und nun kommt noch das Schönste: Das Wohnungsamt hat daraufhin Berger mit Brachialgewalt aus seinem eigenen.Hsuse delogiert und nun macht sich die christlichnationale M ov e in seinem Hause breit * Telegramme. Wie Amerika abrüstet. . Washington, 8, Dezember. (Reuter,) Der Kricgssekretär hat dem Kongreß den Jahresbericht.vorgelegt. Dieser sieht einen Stand der militärischen Vorbereitung vor, der. alles ü b e r t r i f f t, was seit dem Bestände Her Vereinigten Staaten in Friedenszeiten geleistet, worden ist. Der Kriegssekretär schlagt vor,, die Zahl der Zöglinge der Militärschuie zu ver d 0 p p e 1 n, um die Kader zu verstärken, Der Bericht legt die. in der Bewaffnung eingeführten Aendermigen dar. Man erzeuge neue Typen von Infanteriegranaten und allersch werste A r t i 11 e r i e g e s c h ü t z e. Der Krieg mit chemischen Präparaten und Giftgasen werde unter Ausschluß der Oeffeutlichkejt studiert. Abstand zu nehmen, die den Staatsschatz noch mehr belasten würden. »Der größte 'Teil, des Berichtes enthält Arguihente; zugunsten der Herabsetzung der Steuern auf das Einkommen, die gegenwärtig 50% betragen und die das Schatzarni auf 20 oder 25% herabsetzen möchte, tun sie schließt lieh auf 10% zu vermindern. Der Bericht besagt weiters, daß übertriebene Steuerlasten entmutigend aut die Wirtschaftstätigkei. des Landes wirken und die ^fül die Industrie des Landes notwendigen-* Kapitalien -ja® saugen würden. Die arabischen Händler gegen die hebräische Sprache. Jerusalem, 6. Dezember. (J. C. B.) Auf einet,in’Hatfä stattgefundenen Tagung sämtlicher Handelskämmcrti Palästinas, der auch der Oberkommissär Sir Herbert Samuel beiwohnte, legten die arabischen Mitglieder eine Resolution vor, zur . Verhandlungssprache. bloss Englisch und Arabisch zuzulasseu, da das Mandat Wer Palästina, das Hebräisch als die dritte gleichberechtigte Sprache im Lande anerkennt, «och nicht unterzeichnet sei. Sir Herbert Samuel leimte die Annahme dieser Resolution ab und erklärte, dass der Völkerbund die MandatarmacJU ersucht habe, in allen Fragen in Uebereiiisfimmung itail den Mandatsbestimmungeiuvozzugehep. Alkerkennungsdekret für eine jüdische Gemeinde in Rumänien, Die Herabsetzung der Steuern in Amerika. Washington, 7 Dezember. (WM) Der Schatzsekretär hat dem Kongreß seinen Jahresbericht vorgelegt, worin die Frage der 10 Milliarden Dollar, djfe den Vereinigten Staaten von fremden Staaten geschuldet werden, erörtert und hervorgehöben wird, daß in sechs Monaten 6750 Millionen Dollar kurzfristiger Anleihen fällig werden. Infolgedessen sei es .notwendig, von allen neuen Unternehmungen Bukarest, 7. Dezember. (J. C. B.) Die Minisief C u d 0 1 b ä und Tranculasi haben im Auftrag der Regierung der jüdischen Gemeinde in Bär lad das Anerkennungsdekret überreicht Die Ueberreichuiigs- Zeremonie fand in der Synagoge unter besonderen Feierlichkeiten statt Die Minister versicherten di< jüdische Gemeinde der Sympathie und' des Wohlwollens der rumänischen Regierung. Di« Pariser Kotifer^z, -^ Rom, 8. Dezember. (TeL-Komp.) Die „Tribtmä^ö^ stätigt die bevorstehende Teilnahme des Marchese della Torrctta an der Zusammenkunft der alliierten Außenminister in Paris, die. hauptsächlich der Behandlung eines Vermittliuigsvorschlages zwischen Griechenland und dery Türkei zur WfederhersWuM des Friedens in Kleinasien gewidmet sein wird.. Ein neuer Ml. Berlin, & Dezember. fPri*afc)^Dert£: rheinischen Abf^lbcwcgung, m••e»e3t1a? ist de* deutschen BehörU«n verhaftet worden. JÜnjeets, «fer^beij kanntlich die Errriqhtung einer rheinischen Reprchljk-AMp.' strebt, soll dem Reichsgerfcht^nipersteN werde». '-Me'^Ätzr Paris . gemeldet wird, hat 4er ffANLÖsisehe. -DWtM Präsident Erfand erklätt Frznkreßeh verfange haftung Smeets*, da es sieh eines politische heit handle, eße? sicMm abspielte, 22,x'- Paris, 8 Dexember,- Koblenz: Die interalliierte Kommission in den MefrffMd^ hat nach Prüfung des Bittgesuches von Smeets einstinmi^ beschlossen, die deutschen BehprdD aMUVDMo, Smeets bis aur endgülÜWe^EntscWdM^MfmtchJttWchhMSÄi setzen. ’r^ Keine Einlaöwg Deutsclilands Washington. Paris, 8. Dezember. Naeli den hohen amerikanischen Funktionärs habe PräsjdeiKi Harding sich entschieden, an Deutscblajid kerne E|a^ ladtmg zur Teilnahme ^an Mer»fWashmgt«^|Ko^^«e ergehen zu lassen. Ein kurzes. land. . . Paris, ' 8. Dezember. Debats“ schreibt, offenbar halbamtlich b1eeinflöß|U gewissen Gerüchten zufolge, die man für begründet^ zfe halten Anlaß habe, hätten heute wjc h t'i ge UMetzr e d u n g e n . zwischen dem Wiedcraufbautnöiistei L p u che u r Ulli dein e«ir §"F! sehen S c h a t'Ä kau z l e r stat^dunden, t»n das TenaiR für die demnächst stattfinden den interalliierten Korrfereiizen vor zubereiten; 'auf deben die’Reparationsfragen verhaudeii werden sollen. Die Londoner Besprechungen diente« daziq aus den beiden entgegengesetzten Standpunkten einen Ausweg zu finden, der denn auch nicht uwährsdiein-j liph sei. Es .wäre möglich, daß den F i n a n z\ k r e i s e 11 Frankreichs und Englands mit Hilfe ver- Bpndener Operationen eine Kombination des' Anpe i h e s y s ie in s mit einem' k u r z e n M 0 r art;p r i u m gelinge, um die Zahlungsfähigkeit- Deutschlands zu erhöhen und dabei g-leichwohl die Interessen Frankreichs eben so gut zu wahren, wie^-es-,-durch-das Zählungsstatut geschehen sei.; Berlin, 8. Dezember. (Tel: der Wiener;Morgei!- zeitung“.) Die Blätter melden aus Paris, daß E 0 u c h e u r auf Einladung der englischen Regierung nach London reise, um den Reparation sp:la|i zu besprechen. Es dürfte dort auch zu einer Zusammenkunft mit Rathenatt kommen. Das »Tageblatt“ bezeichnet die Reise Loucheurs als eineii Fortschritt. Paris, 8. Dezember. (Koir.-Bur;) In einem* Gespräch mit einem Vertreter des „Intransigcant“ .. erklärte L 0 u q h e u r, er sei überzeugt, daß Deutschland zahlen k ö n 11 e. Der Minister hofft, bestimmt, daH die Frist vom 15. Jänner werde e i n ge halten werden. Wenn Deutschland am 15. Jänner.' mijd 15. Februar 1922 seine Verpflichtungen erfülle, werd« Frankreich keinerlei Einwendungen gegen die G e< Währung einer Anleihe erheben. Die Frag* über das Moratorium ließ Loucheiu'. unbeaufS WprteU nWfflgr*™1

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