Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1921-12-08 · Heft 1027 (8.12.1921) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1027 (8.12.1921)
Date
1921-12-08
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2979076-2979773-2980106--09592-2995858
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

wrmr /Wfciröwmäää* jcinzdnen Schmugglern wutndan Beträge k der Gesamtflhöfnc von iS Milil'iomcfn K r o ms am siohmgiesteilk, Von deneiü bisher von «ler Fl>nsm«»beMi^'^aksrioL K?4 Millionen als Strafgelder eAngjehobcn wuirden. Die dnnnitltd'ba'r am. Zchm-uggel Beteiligten mud; die ipfJicfotvengessenen Beamten wuirdlen dem LamsdfcKgeric&t eingeliefert, die Soh'leic'h'häindler der Staateanwaillteehaft -angezeigit. __ . ' Die Hetze beginnt schon wieder! Die moralische Entrüstung der Christlichsoziajen Über die ständige Aufhetzung des Wiener Mobs, deren Folgen am „schwarzen Donnerstag“ so grauenvoll in die .Erscheinung getreten sind, hat ’ nicht lange angehalten. Noch hat man 4 seine Verwunderung über die .schöngedrechselten . Phrasen des klerikalen Partei- .communiques, die zu den Hetzartikein der Partei- ,presse im größten Widerspruch standen, nicht ganz überwunden und schon glaubt die „Reichspost“ in Wort und Bild ihre „Aufklärungsarbeit“ über das Thema: „Wer hat das: Geld?“ wieder aufnehmen zu müssen. Vermutlich, weil tags zuvor die „Frontkämpfer“ * in einem deutschchristlichen Konkurrenzblatt Klage darüber geführt haben, daß sie - bei den letzten Krawallen leer ausgingen und gleichzeitig ihre „Bereitstellung“ für künftige ‘Fälle ankündigten, glaubt das fromme Blatt die strategische Führung an sich reißen zu müssen, indem es die Rückkehr der auf den Semmering geflüchteten (natürlich jüdisch gezeichneten) Kapitalisten ankündigt und. auch auf die angeblichen Millionen der .'Proletarierführer“ hinweist. Sehr treffend brandmarkte jjüngst solches Treiben der Rottenburger Bischof Doktor v. K e p p I e r in einer Stuttgarter Katholikenversammlung mit den kräftigen Mahnworten: „Wehe denen, die heute! nichts anderes zu tun wissen, als ihren Patriotismus auswirken zu lassen in Schimpfen und Räsonieren. Das sind keine Christen und keine richte gen Deutschen..,“ ß. Dezember 1921 Der Ringtheaterbrand. Ein Gedenktag. Heute feiert Wien einen traurigen Gedenktag. Es jafirt sich zum 40. Male der Tag des Ringtheaterbrandes. Am 8. Dezember 1881 gab cs im Ringtheater Premiere:!„Hoffmanns Erzählungen“. Im Laufe des Abends verbreitete sich plötzlich in der Stadt die Nachricht, daß das Theater bremse und bald bestätigte eine weithin sichtbare Röte des Himmels grausig die Meldung. 'Der auf dem Ring aus allen Richtungen zusainmeiiströmenden Bevölkerung wurde zunächst die tröstliche [Künde: „AII es gerettet!“ Bald aber* erwies sich die Unwahrheit dieses Wortes, das seither eine traurige .'Berühmtheit erlangt hat. Um 10 Uhr abends hatte man bereits* 200 fürchterlich entstellte Leichen geborgen. ',Ihi Laufe des 'nächsten Tages erhöhte sich die-Zahl auf 365. Diese Katastrophe enthüllte geradezu grauenhafte Mängel der getroffenen Sicherheitsvorkehrungen. Bürgermeister Dr. N e w a 1 d und Polizeipräsident Ritter von Marx mußten sofort zurücktreten. Viel wichtiger und bedeutungsvoller sind aber die positiven Maßnahmen geworden, die unter dem Eindruck des Theaterbrandes und unter Beherzigung der Lehren, die er gezeitigt, getroffen wurden. Zunächst wurden Sammlungen für die Hinterbliebenen eingeleitet, die den für die damaligen Zeiten ganz ansehnlichen Betrag von 1,398.008 Gulden in barem und über '129.800 Gulden in Wertpapieren ergaben. Diese Summe ermöglichte die Schaffung einer Waisenkasse für Minderjährige. Jedem Kinde wurde Hin Guthaben von 600 Gulden sichergestellt, aus dessen Zinsen die Erziehung bestritten wurde. Kaiser Franz Josef stiftete für diesen ^wohltätigen- Zweck das Sühnhaus, das än der Stelle des abgebrannten Theaters erbaut wurde und jetzt 'eine der baulichen Zierden des Rings bildet. Von weiterreichender Bedeutung war die Schaffung der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft am Tage nach dem Brande, die somit das vierzigjährige Jubiläum ihres Bestandes feiert und eine für alle Großstädte der Welt mustergültige Institution geworden ist. Hoffentlich verfehlt dieser Gedenktag nicht, dem zahlungskräftigen |Wien seine moralische Verpflichtung den in unverdiente Not geratenen Samaritern gegenüber besonders eindringlich vor Augen zu führen. Der Ringtheaterbrand hat natürlich auch eine Reform der Sicherheitsvorschriften im Theater verursacht. In deren Rahmen wurde unter anderem der ,eiserne Vorhang eingeführt, der Bühne und Zuschauerraum hermetisch voneinander abschließt. Sehr verhängnisvoll ist der Brand der Offenbachschen Oper geworden, zumal deren Premiere auch in einer anderen Stadt mit einem Theaterbrand verbunden war, obwohl das Stück kaum feuergefährlicher ist als jedes beliebige andere. Abergläubische Scheu der Theaterleute und des Publikums hielt diese musikalische Perle jahrzehntelang von den Bühnen fern, bis* ihr Mahler durch ihre Aufnahme in den Spielplan der Wiener Oper den Weg zu dem Siegeszuge bahnte, den sie seither über die ganze Erde zuriickgelegt hat. __ 'Ein politischer Mord in Rom. Rom, 7.Dezember. (TeI.-Komp.) Der frühere türkische Großwesir Said Ali Pascha ist von einem Unbekannten in den Straßen Roms e/mordet worden. Er fuhr Dienstag abends in einer offenen Kutsche durch die via Bartholoineo, als ein Mann einen JRevolverschuß auf ihn abgab und flüchtete. Der Großi\vesir starb auf dem Wege in das Spital. Er stand im ,50. Lebensjahre. Es scheint sich um ein politisches Private Mitteilungen. Vilma Wagner Ignaz Rubinstein ,9efte-r5! Nemes-Paltt Wien X. Möbelfabrik J. Spira Feine M M. VH., MWlW!» I~3 Wohnungseinrichtungen. (Ecke Karl Schweighofergasse) 1078 INS Restaurant Operer Wien, llo Taborstraße 12 Erstklassige Küche - Spezialität: Täglich polnische Fische Tokayer und Szamorodner Weine ins« Mi klelBBF Saal fir DaterHaltDasea ett.it KULANTEN. Perlen, Gold, Silber, Platin ». Uhren kauft und verkauft 1079 ETTER Rotenturmstr. 23, Mariahilferst. 93 Erstklassige Preise, größter Käufer von BrillanteD, Perlen. Juwelen, Mn. OoIiUiiiter falsche Zähne kauft von Händlern, Juwelieren, Zahnärzten und Privaten B0T Weltfirma Juwelier RABENOWITSCH II., Hellandstrafte Nr. 3 h, Mahlerstrafte Nr. 5 (frühere Stepbanäestraße Telephon 3341 Telephon Nr. 45146) Haltestelle Opernring Man beachte die große Straßenuhr Zugang Kärntnerstraße im eigenen Hause Nr. 3 Samstag geschlossen 5677 Tüchtige Beamtin in Stenographie und Maschinschreiben perfekt, mit mehrjähriger Praxis, sucht ihre Steile zu verändern. Zuschriften unter „Bank oder größeres Industrieunternehmen bevorzugt Nr. 816« an die Administration des Blattes. Kultusu. Justiztalare u. Barette liefert in schönster Ausführung die bekannteste Spezialfirma RUDOLF GOLDSTEIN AL. -g Gegründet 1866 135 Telephon 45-6-29 Woll- und Seidenjacken „Strumpfwelt“ VII., Kirchengasse Nr. 12 (Ecke Lindengasse) 830 ■ Fernruf 35-2-38 ——■ Attentat zu handeln. Vom Mörder fehlt jede Spur, doch vermutet man, dem „Messagero“ zufolge, daß es sich um einen Armenier handelt Verlobte Dezember 1921 37W Helene Juer Nathan Juer Wien III. Wien II. Verlobte Dezember 1921 5696 * Das Neueste ist: Das Neueste ist nämlich, daß die Damenkleider länger werden. Zunächst verschämt, in „schiefen Schleppen“, Drapierungen, launischen Wellen. Immerhin aber, deutlich genug, daß man schon anfängt, über die Moral der Mode zu spintisieren. Ein besonders . findiger Kopf stellte fest, daß die kurzen Röckqhen eine Wirkung der Kriegsverhältnisse gewesen seien und gewissermaßen die Auslese der Tüchtigsten, wenigstens der Kokeitier-Tüchtigsten bedeutet hätten. Ob die langen Röcke auf Rechnung gebesserter Heiratsaussichten zurückzuführen sind, erfährt man leider nicht. Jedenfalls muß man jetzt, wenn man in Gesellschaft geht, auf das Vergnügen * der Bekanntschaft mit sämtlichen weiblichen Kniekehlen zwischen 16 utid 60 Jahren verzichten. Wenn es so weitergellt, steht zu befürchten, daß eine Frau in einiger Zeit sogar wieder geziemend gekleidet sein kann, ohne sich dem Verdacht auszusetzen, O-Beine zu haben, womit durchaus nicht gesagt werden soll, daß sich O-Beine als unüberwindliches Hindernis für Kniekleider erwiesen hätten. Wir haben alle schaudernd das Gegenteil erlebt. Ueberhaupt läßt sich über diese, wie über jede sterbende Mode, nur Böses sagen. Vom Standpunkt der Moral, der Aesthetik- und des guten Geschäfts ist dringend efne Abänderung zu befürworten. Dagegen, daß Mütter und Großmütter „Schintmy“ tanzen, ist sicherlich nichts einzuwenden. Aber seitdem die langen Röcke wieder in Mode kommen, findet so manche Dauie in der Stille, daß sie wirklich etwas zu weit gegangen ist, Oder besser gesagt-: zu kurz und zu eng. Kater Minor.vA \ * SterbefaH. Unser Redaktionskollege Herr Prof es so« Artur Freud ist von einem schweren Schlage betroffen worden, Am Mittwoch früh ist hier seine Mutter Fratt Minna Freud nach langem Leiden im 66. Lebensjahrei verschieden. Das Leichensegängnis findet morgen mri 11 Uhr vormittags vom neuen israelitischen Friedhof auä statt. * Städtische Subventionierung des jüdischen Schulwesens in Lodz. Der Lodzer Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, den Schulen mit jüdischer! Unterrichtssprache eine Subvention von 100.000 polnisch«» Mark zu gewähren. * Fahrtermäßigung für jüdische Emigranten. Die bereits gemeldeten Verhandlungen der jüdischen Welthilfs-i konferenz mit den verschiedenen französischen Schiffahrtsgesellschaften bezüglich der Fahrpreisermäßigung ■ füti jüdische Emigranten haben in bezug auf A r g e n t i n i e n| zu einem Uebereinkommen geführt, demzufolge die Schifft kartenpreise von Warschau von 88 Dollar auf 70, von Lemberg von 89.90 auf 71 Dollar, von Kischenew von 93 auf 77 Dollar ermäßigt wurden. Diese Preise gelten für alle; diesen Schiffahrtsgesellschaften gehörenden Dampfer; a c. b.) j * Kropf-Heil! Aus Salzburg wird gemeldet: ft* der gestern stattgefundenen Vollversammlung der Sektion Salzburg des Deutschen und Oesterreichischen Alpen-1 Vereines wurde ein Antrag Dr. Buchleitners, den § 3 de«j Satzungen durch den Zusatz zu ergänzen: „Mitglieder können nur Arier werden“, debattelos angenommen.; * Kaiser Franz Josef hat nicht Tarock gespielt Von einem hervorragenden früheren H o f f u n k -t i o u ä tj der viele Jahre zur unmittelbaren Umgebung des Kaisers Franz Josef gehörte, werden wir um Aufnahme folgenderj Feststellung ersucht: In den von dein Direktor der Ham-, bnrg-Amerika-Linie Huldermann herausgegebenen Auf-! Zeichnungen Albert Ballins aus dem Kriege wird unten anderem von dem Präsidenten des Obersten Rechnungshofes Exzellenz S c h u l z als einem Partner der Tarockpartie gesprochen und werden Aeußerungen Kaiser Franz Josefs wiedergegeben, die sich auf das Tarockspiel im Zusammenhang mit dem Kriege beziehen« Es sei mir aus langjähriger Beobachtung diej Feststellung gestattet, daß Kaiser Franz Josef niemals Tarock gespielt, ja überhaupt irgendein Kartenspiel nicht gekannt hat. Demzufolge konnte Exzellenz Paul Schulz auch nicht ein Tarockpartner des Kaisers Franz Josef sein und gehören die dem Kaiser Franz Josef in den Mund gelegten. Worte, welche den Verlauf des Krieges mit dem eines Tarockspiels in Zusammenhang bringen, in das Reich, der Legende. * Auffindung der Leiche des ermordeten Hugo Schindler. Wie seinerzeit berichtet wurde, haben die kar-; listischen Banden in Westungarn im Oktober d. J. den 18jährigen Beamten der Firma Spitzer in Kismarton, Hugo Schindler, ermordet. Die Banditen verbargen die Leiche im Hofe der Oberrealschuie in einem Düngerhaufen. Nach dem Mißlingen des Karl-Putsches und nach Abzug der icar-, listischen Banden war trotz mehrfacher Nachforschungen' die Leiche Schindlers nicht aufzufinden. Gerüchtweise ver-j lautete es damals, daß die Mörder den Leichnam im nahe^ liegenden Wald verscharrt hätten. Am 2. d. M. stieß man nun unversehens im Eszterhazywalde auf die langgesuchte Leiche, die inzwischen schon stark in Verwesung über-! gegangen ist. Der Kopf und der rechte Arm waren vom RumpJ losgetrennt und wurden unweit der Fundstelle aufgefundetti Der Unterkiefer wurde laut gerichtsärztücher Feststellung durch Kolbenhiebe zertrümmert. Die Leiche wurde auch von den Geschwistern und dem Chef des Ermordeten als diejenige des Hugo Schindler agnosziert. Die Bestattung der Leiche fand am 4. d. M. am israelitischen Friedhof m Kismarton statt. ' '' * Verschwundenes Kleinod. Aus der Wohnung dei Geta Pollak-Parnegg, I., Weihburggasse 30, sind gestern abends eine geflochtene goldene Damenhandtasche mit geflochtener Goldkette und eine etwas kleinere silberne Handtasche, zusammen im Werte von einer Million Kronen] verschwunden. * Eine verlorene Platinuhr. Gestern nachmittag^ zwischen 3 und 1/A Uhr hat Frau Malwine Schrott'^ mann, II., Taborstraße 29 wohnhaft, auf dem Wege von der Haidgasse über die Marien-Brücke zur Rotenturm-i straße eine Damen-Armbanduhr aus Platin mit Platihzug-j kette, am Rande des Zifferblattes mit Brillanten besetzt) zu beiden Seiten der Kette mit Saphiren eingefaßt, im Werte von etwa K 600.000 verloren. Die Geschädigte bittet den redlichen Finder, die Uhr, die ihr ein teures! Andenken ist, gegen eine hohe Belohnung rückzuerstatteni, iac. Mayer * Mirjam Schnabel-Hoeflich wirkt an der am 12. <L um 7 Uhr im Mittleren Konzerthaussaal zugunsten de jüdischen Bünden veranstalteten Akademie mit. Ueberdie haben zugesagt: Ernst Tauber (Volksoper), der blind, Organist Prof. S t o r e 1, das Quartett E i g e n f e 1, (Hakoah) und der Blindengesangvereip. Karten zu diese interessanten Akademie sind bei den Kassen de: „Wiener Morgenzeitung“ erhältlich, Frau Schnabel- Hoeflich wirkt überdies,; gemeinsam mit Oskai Beregi (Deutsches Volkstheater), an dem von dei Bezirkssektion 111 am 13. d. M. um 7 Uhr im Saal des Gewerbevereins, 1.. Eschenbachgasse 11, veranstalteten Abenc „Moderne westjiidische Dichtung“ mit. Näheres das heutige Inserat. * Wetterbericht. In beiden Geschäften der Finna Drucks, I., Wpplingerstraße 29 und IX., Universitäts-i straße 12 ist jederzeit ein Barograph im Gange, wo man den Wechsel des Barometerstandes ablesen und so voraus-! sichtliche Wetteränderungen ersehen kann. * Infolge günstigen Einkaufes ist die Firma Jose! Lewenhäk iii der Lage, große Posten Pfeifen und Zigarettenspitzen’ äußert preiswert abzugeben. Reich-J assortiertes Lager. Vermittlung wird gut honoriert. * Teppichhaus Weitzner, VI., Mariahilferstraßö Nr. 105. Das Kaufhaus dfes vornehmen Bürgers, des Mittel-j stapdes und der Arbeiterklasse. Größtes, bestassortiertes Lager Wiens in Teppichen, Decken, Vorhängen, Halbstores; Küustlervorhängen, Madrasvorhängen, Daunendecken; Flanelldeckeu, Steppdecken, Schafwolldecken, Bett-' garnituren, Doppelbettdecken in Etamin und Tüll mit Filet-! und Richelieu-Motiven, ebenso Bonnes Fenmies, Bettvorlegern, Wandteppichen, Salon- und Speisezimmerteppichen, Spitzen Vorhängen, Ueberwürfen, Tischdecken, Laufteppiclien, .Reisedecken und Plaids. Lambrequins usw. Billigste und leistungsfähigste Firma dieser Branche. Wien, ll.TÄäÄÄ ^gene Werkstätten Große Sperlggasse Nr. 29 für Fernruf 46-6-21 4 u« Glockengüsse Nr. 24 »»»* Kleider ttildWäsche 4447

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.