Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1921-12-07 · Heft 1026 (7.12.1921) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1026 (7.12.1921)
Date
1921-12-07
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2979076-2979773-2980105--09583-2995848
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

NTr. 1026 Wien, MHtwöeli Hilfsverein der jüdischen Blinden Konzertbureau des „Haruäch“, II., Taborstrasse 1—3. AKADEMIE zugunsten der jüdischen Blinden Mitwirkend: Prof. Storch (Orgel) Lea Weintraub-Graf Miriam Schnabel-Hoeflich (Rezitation) Ernst Tauber (Volksöper) Quartett Eigenfeld (Hakoah) Gedenket der jüdischen Blinden! Karten an der Kasse der „Wiener Morgenzeitung*, Wien, H., Taborstrasse 1—3 gM Mittlerer Konzerthaussaal, 12. Dezember 1921 7 Uhr abends Israels in Betracht kommen, durch deren gleichzeitige Arbeit gewiße Schwierigkeiten entstehen können. Es ist ja dies insofern gelungen, als sie itn Vergleich mit der Tätigkeit anderer Sammelstellen immerhin bedeutsame Erfolge aufzuweisen hat Doch wird es notwendig sein, diese Erfolge mindestens zu verzehnfachen, wenn, der Jüdische NationaKonds der Aufgabe gerecht werden soll, die Ihm die Londoner Konferenz im Jahre 1920 gestellt hat: wirklich der Träger der jüdischen Bodenpolitik in Stadt und Land Erez Israel zu werden, Bilanz per 18. November 1921. S u m 1 men Saldi Soll Haben Soll. Haben Kassa. . 89.244.44 Postsparkasse. . 265.366.25 89.244.44 265.366.25 Banken ti. Depots . 4,921.162.42 4,406.981.80 514.180.62 Durc'ngangsposten . 2,090.879.61 464.352.27 1,625.727.34 Debitoren ' u. Kredi- . toren .. . 68.581.84 4.838.78 63.743.06 Transitorisches Konto . 9.849.13 9.849,13 Materialien 70.751.— 9.643.50 61.107.50 Bureallartikel . 100.160.— Mobilien . 296.170.— Hauptbureau A 5,064.562.58 4,453.993.84 100.160.— 296.170.— 1,953.377.25 5,168.777.31 2,604.831.32 Hauptbureau C 3.808.35 484.987.15 481.178,80 HaUptbureau B (Gebar.) 1,871,319.98 1,180.591.20 690.728.78 Spenden . 4,453.993.84 5,064.562.58 610.568.74 21,248.577.56 21,243.577.56 3,700.427.99 3,706.427,99 G e b a r tt ng saus weis Soll Haben Cehälter,Pension, Per Materialien . 20.519,73 . Krankenkasse u. „ Spesen-Rück- . Steuer .... 725.751.81 Zahlung. . 27.966,33 Propaganda- „ Mitgliedsspesen .... 140.603.25 beitrag . . 960.— Landeskomitee b. - , Diverse . . 189.330.95 Herzlgang . . 98.000.— „ Palästina- Sondernummern . 30.155.14 Marken . , 6.016,36 Ausweise und , Porto-Rtick- Mitteilungen. . 186.474.50 Vergütung . 2.780.— Drucksachen . . 83.894.— B/ Hagadoth . 83.981.75 Porto..... 27.649.05 J Inventar . . 429.H6S—> Mietzins und „ Saldovortrag 690.728,78 Reinigung. . . 29.592.18 Beleuchtung und Beheizung . . 78.004.50 Bureauu. uebersiedluugspesen . 51.147.52 Strafgeld an Magistr. Bez.-Amt. 600.—_ 3,451.871.95 1,451.871.95 Sämtliche Nationalfcmdskommlssäre werden aufgefordert, Donnerstag den 8. d. M. pünktlich zur Reichskonferenz zu erscheinen. Ort: Hotel Continental (Eingang Praterstraße), Beginn: 9 Uhr vormittags. ' *Das Neueste ist: Das Neueste ist nämldoh, d&ß *Äfn B'rief mnerhal:b der Stadtigrenze siefben uiryd eine jhalbe Kreme kostet. Gewisseniliaifte Menschen recifonsn wie weit man mit diesem Betrag in der $ guten altem Zeit« reisen konnte, bis Graz, bis Budwete oder bis Web. Weniger gewissenhafte halten Einfcebr sich selbst und kragen sich verzweifelt, wem säe woM mo-dh Briefe sclml-dig sind. Der Herr Professor holt den1* Vormerkkalemd'er und ßteflllt die FamäHenfesiütage 'fest. Die Tarnte Julie hat zwar erst am 23. Dezennber »Geburtstag, aiber bei der heutigen Postveitbimdlimg Jc^tun •mala nacht vorsichtig gevvg sein. Pre&burg ist Ja auch selitr weit entfenut jetzt und dos Auslandsporto steigt in noöh viel unwahrsdieinlichere Höhen hinauf. Also beginnt eine fieberhafte. Tätigikeilt in der Familie., Dem •Sechsjährigen werden dreimal die Pfötchen gewaschen, bis er für würdig, befunden wird, sein: Herzfche Grüße, Dein Edä -- söhwatmigvoH auf -den Geburtistags- Jbrief zu setzen. ‘ Dann kramt man weiter in Schreiibeföchten;- Der Cou-sine * in Linz ^ist man schon seit 1 stehlt Monaten die' Ähtworti ®cih'üädig, vielleicht.,könmte ■inari ihr. gleich auf alle Fälle zu dtem angekunidiigton Familtemtzuwach-s gratulieren? Die Weißnäherin muß .inan für Jänner zu-m Fliokem bsstÄlsn, auch hat Erssdnd Julius noch Anspruch auf einen groben Brief. . Man hat alle Hände voll zu twm. Juristen . erwägeindie 'Frage,- ob Strafporto eingähobön werden darf, Wenn Wn Brief am 30. ajben-dis in. dien,Briefkasten geworfen, dodh erst atti' .1, Dezember sämtlich« behaindplt werde, ob 'hier nicht/.vielmehr Se^bstven&diüMfem -d^n-liege — ' A erste sdwekeft noch sclmell die letzten Rechnungen au'Sj die Geschäftsleute besten, ob ein eigener Po^tbbte .«nicht billiger käme, Chefs entschließen sich, ihren abwesenden Angestellten den Monatsgehalt am Letzten zuzusohicken, nicht jirrtmuilkihc am Dritten. Ganz Wien ist fest, felsenfest entschloisaen, die schriftlichen 'Mifefcoilupgen auf .das MfotesfrmaXi zu 'beschrä'tuken. wie Wm&Efc •man cts früher getan, dla man auch obirae die Vüeflpchmiberei glücklich gewesen ist. Bei diesen Preisen hört ja der Spaß aiuf! Und in drei Tagen wird man sagen: Das Postiporto ist dbdh wkMioli spotübillig. Und es stelht leider zu befüröhten, daß man recht habeni wird, t Kater Miaor. .. * Große Spende Warburgs für die Verewigung des Andenkens Jakob Schiffs. Felix Wartburg spendete eine Summe von 100.000 Dollar zurr Errichtung eines Katheders im Lehdiistitut dler ' Universität Columbia zur Verewigung des Andenkens des verstorbenen jüdischem Philanthropen Jafko'b IT. S c h i f 1 Dezember 1921 fSäSTS vmm jypisgwe .tomsbuhmb ■ ■ GastspSel Im LUSTSPIELTHEATER 7 Uhr abend»: E1S9K SCHEFTEL mr DAS THEATER IST GEHEIZT? TBB8 Montag, den 12. Dezember 1921, 7 Uhr abends' FfiSTVORSTELLUNG anläßlich des einjährigen Bestandes der Freien jüdischem Volksbühne. (Näheres Ankündigungen und Anschläge I) Konstituierung eines zionistischen Zentralverbandes für Ostfrankreich. >Le Judte ocud’otlge wurde in Straß bürg Ende November auf einer Konferenz zionistischer Vei'tretcr aus MiiU'hausen, Metz, Sfcraßburg und -aindieren Ortschaften, ein zionistischer Zenitralverband für Ostfrankreich gegründet. Zum Vorsitzenden wurde Gustav Löwy gewählt. Der zionistische Zentral verband für Ostfrarikreicfh ward seinen Sitz in Straßbuirg haben. * Mirjam Schnabel-Hoeflich wifkt an der am 12. d. M. um 7 Uhr im Mittleren Konzertbaussaal zugunsten der jüdischen Bünden veranstalteten Akademie mit. Ueberdies haben zugesagt: Ernst Taube r .(Volksoper), der blinde Organist Prof. S t o r e I, das Quartett Eigenfeld (Hakoah) und der Blindengesahgverein. Karten zu dieser interessanten Akademie sind bei den Kassen der „Wiener Morgenzeitung“ erhältlich. Frau Schnabel- Hoeflich wirkt Überdies; gemeinsam mit Oskar B e r e g i (Deutsches Volkstheater), an dem von der Bezirkssektion HI am 13. d. M. um 7 Uhir im Saal des Gewerbevereins, I, Eschenbachgasse 11, veranstalteten Abend „Moderne westjüdische Dichtung" mit. Näheres das heutige Inserat. * Reiseerleichterungen zwischen Palästina und Syrien. Die englischen und französischen Behörden haben ein Abkommen getroffen, nach welchem der französische Generalkonsul in Jerusalem auf die Dauer von sechs Monaten Visen ausstellen kann, wenn der Antragsteller ständig in Palästina wohnt oder in amtlicher Eigenschaft reist; für Ausländer tritt diese Vergünstigung nur in Kraft, wenn sie bei den militärischen Behörden angestellt sind. Die britischen Konsulate in Beirut und Damaskus sind angewiesen, die syrischen Antragsteller entsprechend zu behandeln. * Der Judenstämmliflg Ludendorff. Dem „Berliner Tageblatt“ wird von einem Leser geschrieben : „Hie veröffentlichten kürzlich eine Meldung Ihres Prager Korrespondenten, wonach der Prager Studentenverein Germania Luden.dorff. zum Ehrenmitglied erwählt, Stinnes aber abgelehnt habe, weil dessen Rassenreinheit nicht einwandfrei festzustellen war. Darf ich Sie darauf hiuweisen, daß, wie aus einem Artikel der „Famllieugeschichtlichen Blätter“, . des Organs des deutschen Familienarchivs in Leipzig, hervorgeht, einer der Vorfahren Erich Ludendorffs, der Stettiner Kaufmann Karl Otto Ludendorff, die Tochter eines — Seidenhändlers Abraham Weiland t in Stettin geheiratet hat. Ich frage: War diese Tatsache der Germania bekannt? Wenn nein, was gedenkt sie nunmehr zu tun,?“ ■ , * Ausgabe von Gutscheinen für die Lebensmittelversorgung. Aus Wiener-Neusta dt wird uns berichtet: Um die Mittel für. den Ankauf von Lebensmittelvorräten zu beschaffen, hat der Gemeinderat beschlossen, Gutscheine, lautend auf den Betrag von K 1000, herauszugeben. Jeder im Genüsse der städtischen Lebensmittelversorgung stehende Haushalt ist verpflichtet, einen solchen Gutschein zu übernehmen, so daß die ganze Aktion, einer Zwangsaalcihe gleichkommt. * Demonstrierende Fleischhauer. Die Aktion der Fleischhauer gegen die Viehverkehrsstelle — es kam bekanntlich vorgestern deshalb zu stürmischen Auftritten in St Marx — geht weiter. Die Fleischhauer wollen den freien Handel und setzen ihre diesbezügliche« Bemühungen fort. Gestern vormittags zogen die Fleischhauer demonstrierend vor das Ackerbauministerium, wo Verhandlungen über die Forderungen der Fleischhauer stattfinden. Es kam zu keinen Ruhestörungen. Wie gemeldet wird, hat das Ackerbauministerium die Forderungen der Fleischhauer nach Au fhebung der Vichverke hrsstelle bewilligt. Die Fleischhauer behaupten, daß jetzt das Fleisch billiger werden wird. * Seuchen in Oesterreich. In der Zeit vom 6. bis 26. d. M. wurden beim Volksgesundheitsamt im Bundesministerium für soziale Verwaltung angemeldet: Vier Neuerkrankungen an Flecktyphus, und zwar in Ober- Österreich, Linz-Siadt (russische Heimkehrer), in der Zeit vom 13. November bis 1. d. M, eine Erkrankung an Blattern in Salzburg, Bezirkshauptmannschaft St. Johann!. P., Gemeinde Radstatt-Land. * Nachschau in Stundenhotels. Bei einer gestern nachts vorgenommenen Nachschau in. den Stundenhotels im IX. Bezirk wurden sechs Mädchen aufgegriffen, unter denen vier, darunter zwei Jugendliche, wegen Geschlechtskrankheit dem Frauenspital übergeben werden mußten. * Riesenbrand in Konstantinopel. Aus Rom wird gemeldet: In Konstantinopel hat wieder ein Riesenbrand „Mim“ -RQmUlOBQMi fin alle jüdisch» Sportfreunde! Heut®, Mittwoch, den 7. Dezember 1921, halb 8 Uhr abends im „Hotel Post“, Wien, L, Fleischmarkt 24 Akademie Mit anscliKesssndein Tanz Folgende Kunstkräfte treten u. a. auf: Oskar Beregi (Deutsches Volkstheater), Hermann Frischler (Volksoper), Georg Mai hl (Staatsoper), Franzi Ressel-Robert Stolz (Hölle), Max Brod (Johann-Strauß-Theater), in besonderem Entgegenkommen ' Frau AliOe Mertens (Staatsoper, Berlin)^ Frl. Riki Neutnaan (Tanz) Karten zum Preise von K 303.— bei allen Mitgliedern erhältlich Gäste willkommen! gewütet. Das Feuer kam im Kaffeehause Alhambra zun* Ausbruch und griff auch auf die Häuser der Umgebung^ über. ’ alienischem Militär gelang es mit Mühe, des Feuert Herr zu werden. j 0 Zeitungen In SowjetruEiand. Aus Mo.skatu wird gemeldet: Vom 15. d. M. an dürfen über Beschluß! des Sowjets der Volkskommissare Zeitungen nur mehrj gegen Bezahlung geliefert werden. Die Zahlungen -sind! sowohl von Privatpersonen als auch von staatlichen] Institutionen ohne Ausnahme zu leisten. Von den Arbeiten* wird eine ermäßigte Bezahlung eingehoben. > * Zugszusammenstoß. Aus Phi 1 a d.e Ip h i a vrirch gemeldet: ln einem tiefen Einschnitt bei der Station Paeri Mill stießen zwei Personenzüge zusammen. Mehrere Per-j sönen wurden getötet oder verwundet. Da die Wagen ii* Brand geraten waren, sollen mehrere Personen leben« verbrannt sein. * Wegen Einstellung eines großen Betriebes gelangt! einer Post von 200 kurzen Pelzen billig zum. sofortigem' Verkauf. Zu sehen im Amerikanischen .Kleiderhaus, WienJ VL, Mariahilferstraße 43.! * Maskenraminel. Zugunsten notleiden der . jüdischerj Studenten veranstalten die Vereinigung jüdischer Hörer den Hochschule für Welthandel und der Jüdisch-Akademische, Medizin er-Verein heute, V,8 Uhr abends, in den! Söphiensälen, 111., Marxergasse 17, einen großangelegten Maskenrummel. Näheres siehe Inserat auf der letzten' Seite. Vereine, Vorträge und Versammlungen. Verein jüdischer Hörer an dc-f Hoch sc hule'für Bodenkultur. Donnerstagj 7a7 Uhr abends dringende Plenarversammlung. Anschließend! Generalversammlung der Palästina-Sektion des Vereins^ Ort: Vereinslokal, IX., Liechtensteinstraße 11/13. — Jugend-, verein Ahawath Zion, II., Kleine Zufahrtsn Straße 160. Heute, 8 Uhr abends, Vortrag (Fortsetzung)! Dr. Tartakover. jugendliche Gäste willkommen. —* Akademischer Verein jüdischer Veterinärmedizi n er; Heute, 728 Uhr abends, in der Emunah-’ Bude, IX., Glasergasse 4, Vollversammlung. Alle jüdischen Hörer der Tierärztlicheil Hochschule werden um pünktliches Erscheinen im eigenen Interesse ersucht — Sozialpädagogische Ges e il scha ft. Freitag den 9, d. M., 7 Uhr, Anatomisches Institut, IX., Währinger-1 straße 23 (Erdgeschoß), Professor Dr. Oskar Ewald: Der Geist des Morgen- und Abendlandes. — Aka d emi-J scher Landesverband. Heute, 8 Uhr, Sitzungj Iyria-Bude, IX., Glasergasse 4 a. -r- Hebräischer! K ö n v e r s a t i o n s k u r s. Heute, 8 Uhr abends, IX.^ Liechtensteinstraße 11, Vortrag med. W a i s s t u b t Lichttind Schattenseiten der Haskalah-Periode. Hebräischsprechende willkommen. — Verein Erez Isr;a,elj Wien, II., Taborstraße 20 a. Heute, 7 Uhr abends, dringende Besprechung der registrierten Englischkursteilnehmer.; Das B a k t e r i o I o g i s c h -s e r,o l o gis c he Laboratorium der hygienischen Untersuchung^ anstatt des Volkgesundheitsamtes (Vorstand Professor) Dr. Ruß) ist aus seinen bisherigen, Räumen, IX., Sensengasse 2, in das Garuisorisspital Nr. 2, III., Rennweg, 89J tibersiedelt. j Leopo Id s i ä d t e r V o 1 k s h e i m, II., Zirkus-! gasse 48. Dr. Artur Horner; Krankheitsentstehung und ekämpfung. < Frei vor.tt äge des Haruach. Heute, 7 Uhr.^ spricht Professor Dr.S.Kraus über.,Die älteste ri J u densied-Jungen, in Oester rei c h“ im Lokal der Lese- und Redehalle, DC, Türkenstraße 9. Eintritt frei für jedermann. i Zollreformeu und die Kaufmann-- Schaft Ueber dieses Thema spricht heute um 6 Uhr! Sektionschef Dr. Schauberger im Festsaal der] Wiener Kaufmannschaft, IV., Schwarzenbergplatz 16. Der Vortrag ist frei zugänglich, doch empfiehlt es sichj vorher Eintrittskarten im Sekretariat des Gremiums, za beschaffen. Vorstands wählen bei der Wiener] A Ärztekammer. In der Kammerversammlung vom 5. d. M. wurden Oberinedizinalrat Dr. Josef Theneni zum Präsidenten und Medizinalrat Dr. Friedrich S t e u eie zum Vizepräsidenten der Aerztekammer gewählt j Urania. Heute, Mittwoch, 7-3 Uhr (Großer Saal) Schülervortrag: Eine Märchenvorlesungfür jung und alt] Kinematogramme. — 5 Uhr (Großer Saal) Shackletons Südpolexpedition. — 7-8 Uhr (Großer Saal) »Das grobe Hemd“ (Wanderbühne). 7S6 Uhr (Kleiner Saal) Doktoß Helene Anderle: Physiologie und Hygiene der Fraii, fi — 7-8 Uhr (Kleiner Saal) Professor Dr. August Hofer: Wanderungen in Obersteier. — 7-6 Uhr (Kurssaal) Doktoß Eugen P 0 11 a lc: Bau und Leistungen des menschlichen Nervensystems, IV. — 7-8 Uhr (Klubsaai) Dr. Richard Kraeraer: Das Auge und das Sehen, II; — 7-6 Uhr (Klubsaal) Gesangspädagogin Gisela' K r ü k 1: Volkstümliche Vorträge über Gesangstechnik, II; 7,8 .-Uhß (Klubsaal) Kammersänger Max Krämer: Wie lerne ich singen? Iß. ___ Ernährung. Der Marktbericht Weiteres Steigen der Fleischpreise. Im Zusammenhang mit der Erhöhung der; Preise auf dem Lebendviehmarkt verteuerten sich / die einzelnen Fleischsorten neuerlich, auch in der Großmarkthalle. Irrt Großhandel erhöhte sich der Preis für Rindfleisch neuerlich um K 50, für Schweinefleisch um K 5Ö, für Fettschweine um. K 50 bis 100 per Kilogramm. Der Verkehr in der Gryßmarkthalle hielt sich in sehr engen Grenzen. Die Beschickung der .Grünwarenmärkte mit Gärtner-] waren war gestern günstiger ausgefallen. Trotzdem zeigte« die Preise für Qualitätsgemöke weiter steigende Tendenzj Spinat wird vielfach bereitsmm K 200 per Kilogramm verkauft Zwiebel notierten bereits mit über K 400 per Kilogramm. In der Kartoffelversorgung ist augenblicklich eine Unterbrechung eingetreten; die Knappheit macht sicH bereits auf verschiedenen Märkte« fühlbar. Auf dem Obst-! markt sind hauptsächlich Aepfel ‘ vorrätig. Geradezu phantastisch sind die Preise für Nüsse. Ein Kik vramnj stellt sich auf K 1000. Ausgelöst kostet ein Kilogramn] K 3000. Auf dem Naschmarkt waren gestern auch Zitrone* zu haben, der Stückpreis betrug K 35 bis -4Q*

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.