Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1025 (6.12.1921)
- Date
- 1921-12-06
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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8eite 6 Wien, Dienstag WIENER MORGENZEITUNG _ 6, Dezember 192? Nr. 1025 an der Yageskassa der Volksoper bis Mittwoch den 7. d. M, um 5 Uhr nachmittags zurückgenommen. — Heute, Dien? -:g, gelangt „Das Rheingold“ zur Aufführung. Es wirken mit die Damen Schimon, Reich-Dörich, Saliuger, Huber, Kux, Weiner und die Herren Brand Hagen, Neumarin, Preuß, Tauber, Beer, Baumann nndKaplan. Dirigent: Herr Dr. Kaiser. Beginn V,8 Uhr. Im Deutschen Volkstheater gelangt morgen, Mittwoch, 7 Uhr, der Einakterzyklus „Lebendige Stunden“ von Artur Schnitzler, neu einstudiert und inszeniert, in folgender Besetzung zur Aufführung: I. „Lebendige Stunden“: Hausdorfer — Herr Forest, Heinrich — Herr Onno, Gärtner — Herr Amon. II. „Die Frau mit dem Dolche“ : Pauiine — Frau Wagner, Leonhard Her Jordan, Remigie — Herr Onno. III. „Die letzten Masken“: Radeinacher — Her Onno, Jaekwqrt — Herr Novotny, Weihgasi — Herr Forest, Sekundärste — die Herren Iwald und Sima, Wärterin — Frau FÖry.-' IV. „Literatur“: Margarethe — Frau Steinsieck, Clemens — Herr Lackner, Gilbert — Her Onno. Spielleiter Dr. Heinz S c h u I b a u r. In den Kammerspielen des Deutschen yolkstheaters rindet heute um 10 Uhr die Uraufführung des Nokhrno in vier Teilen „M o r p h i u m“ von Ludwig Herzer in folgender Besetzung statt: Er — Herr Beregi, Sie — Frau Wagner, Arzt — Herr Homma, Diener — Herr Brady. Spielleiter Dr. Heinz Schulbaur. —. Morgen, Mitte woch, gelangt um 7 Uiir „De r P a p i e r s't jei f ß ji“, um 10 Uhr „M orphiu m“ zur Wiederholung. Woche n spielplan der R o I a n d - B ü h n e (Jüdische Bühne), II., Pratcrstraße 25. Heute, Dienstag, „Das süße Mädel“. — Mittwoch „A Mojd mit Sejchl“. Donnerstag „Jankaie“. — Freitag „A Mojd mit Sejchl". — An diesen Abenden wirken Frau Mali P i c o n und Herr Direktor j. K a 1 i c h in den Hauptrollen mit. Ein kombiniertes Team der Amateure spielte vorgestern gegen eine Mannschaft der Feuerwehr 1:1 unentschieden. Bei den Ober-St. Verlern debütierte Seifferi (ehemals Vienna). Sportklub Hakoah. Heute nachmittags findet ein für alle Fußballer obligatorisches Training auf dem Floridsdorfer A. C.-PIatz statt. Das Klubheim ist wieder geöffnet und finden dortselbst täglich Zusammenkünfte der Mit- 4 glieder statt. Aloriah. Wochenprogramni. Montag und Donnerstag Schachabend, Mittwoch Ausschußsitzung, Samstag Spieler- , und Vollversammlung um V.8 Uhr Abends in Waschaks Bierhalle, II., Lassallestraße 34. Sonntag vormittags Wettspiel gegen Rapid-, Schüler- und Jungmannschaft um 9 und 10 Uhr vormittags am Rapid-Platz. J. 8. C. Achim. Heute, 7 Uhr, Ausschußsitzung. BaftkS’isus M. ROHATYN Wiera, 1. Ecsi k, Maria TheresSesisirasäe HO Telephon 20-3-63 424 Telephon 20-3-63 Durchführung sämtlicher Bank - Transaktionen. An- und Verkauf sämtlicher Devisen und Valuten. tXRvmtaw&^iuxaisaaaMBgBmMsitmasnFn! Volkswirt. Gestempelte Krone —.10 Centimes. Auszahlung Wien —.15 Centimes. Rückgang der Mark. * Die an der Theaterkasse gekauften Eintrittskarten für die am 27. November au gefallene Nachmittagsvorstellung- „Faust“ im Deutschen Volkstheater sind ungültig. Dieselben werden bis 10. d. M. ab e j) ds rückgelöst oder für die Ersatzvorstellung umgetauscht. Die durch die Deutsche Kunst- und BildungssteÜe für diese Vorstellung ausgegebenen Karten behalten ihre Güit'gkeit. Nedbals neue Oper betitelt sich „Der Bauer Jakob“.. Den Text hat der jetzige Handelsminister Lad. Noväk nach einer Komödie von Lope da Vega verfaßt. Das Werk soll im kommenden Jahre im Nationaltheater aufgeführt werden. ... Zum Direktor des Odeon-Theaters wurde, wfe aus Paris gemeldet wird, Gemier ernannt. , * Der Dichter als Schauspieler. In Paris wird gegenwärtig mit sensationellem Erfolg Sfrindbergs' „Tote nt a n z1' gespielt. In der Rolle des Kapitäns feiert Rene F a u c h o i s, ein bedeutender französischer Lyriker, große Erfolge. Mirjam Sciinabel-Hccflich wirkt an der am 12. d. M. um 7 Uhr im Mittleren Konzerthaussaal zugunsten der jüdischen Blinden veranstalteten Akademie mit. Ueberdies haben zugesagt: Ernst Tauber (Volksoper), der blinde Organist Prof. S i o r e i, das Quartett E i g e n f e I d (Hakoah) und der Biindengesangverein. Karten zu dieser intcressaruen Akademie sind bei den Kassen der „Wiener Morgenzeitung“ erhältlich. Frau Schnabel-: H o c f! i c h wirkt überdies, gemeinsam mit Oskar Beregi (Deutsches Voikstheater), an dem von der Bezirkssekficn Ul am 13. d. M. um 7 Uhr im Saal des Ge-- werbevereins, L Eschenbackgasse 11, veranstalteten Abend „Moderne west-jüdische Dichtung“ mit. Näheres das heutige Inserat. . Sport. Die Wettspiele des Feiertags. Am Donnerstag werden drei wichtige erstklassige Meisterschaftsspiele ausgetragen. Die Hakoah tritt auf dem Osimark-Piatze zum fälligen Wettspiel gegen Ostm L r k an. Die Brigittenauer haben zwar am Sonntag auf den W. A. F.-Piatze zwei Punkte verloren, doch sind sie auf ihrem eigenen Platze — das beweist ihr sensationeller Sieg über Rapid —für Führende Mannschaften stets ein sehr gefährlicher Gegner. Die Hakoah. die momentan den zweiten Platz in der Meisterschaftstabeüc imie hat, wird zweifellos bemüht sein, erfolgreich abzuschneidcn, umsomehr, als sie durch ihren Sieg und einen eventuellen Punktverlust Rapids die Spitzenocsitior' erobern könnte. Daszweite intercssa.Me treffen Hefer-i sich auf der Hohen Warte die beiden alten Rivalen R a p i d und A m at e ur e. Den Kämpfen dieser beiden Mannschaftcu sieht man jederzeit mit besonderem Interesse er,(gegen, in diesem Jahre vermochten die Amateure ein kleines'Plus über ihren Gegner zu buchen. Im- Cupspiel unterlagen die Hiüieläorter nach hartem Kampfe 2:3, das letzte Meisterschaftsspiel endete 1:1 unentschieden. Auch in einem Freundschaltssp!eip mußte sich Rapid nach spannendem Verlaufe 4:5 geschlagen bekennen. Umsomehr •werden es die Rapid- Leute versuchen, sich für diese Schlappen am Donnerstag Revanche zu holen. ln Dornbach treffen die Hausherren auf den Sportklub Wacker. Für die‘Sportklub-Leute waren die Ex- Meidünger seit jeher unangenehme Gegner, Auch in diesem Spiele werden sich die Schwarz-Weißen in acht nehmen müssen, um eine Niederlage zu verhüten. Der Cup. Gestern wurde in derSitzung des Nieder-österreichischen Fußbad-Verbandes die Auslosung für die zweite Cnprunde vorgenommen. Am 19. Februar finden also folgende Spiele auf eien Plätzen der zuerst genannten Vereine statt: Hakoah—Hertha, Amateure—Floridsdorf, ReA Star— Raj-icJ, Wacker—W. A. C., Simmering—Stockerau, Vienna— Donruistadt, Admira—Ostmark, Sportklub—Simmerinver S.V., Ru do’.fshügel—Vorwärts XI, Slovan—Atzgersdorf, W:A. F.— Crickcter, Korneaburg— Bewegung, Blue Star—Viktoria XXI, Süd Hern—Vorwärts X, Ottakring—Sieger aus Olympia gegen Mödling. Baden ist spielfrei. . - Wie man aus der Auslosung ersieht, treffen in drei Spielen erstklassige Gegner aufeinander. Hakoah und Hcrtlia, Amateure und Floridsdorf sind schon von früheren Jahren her als harte Cup Fighter bekannt und darf nian schon heute darauf gespannt sein, wer aus diesen beiden; Spielen als Sieger hervorgehen wird. Scharfe Kämpfe wird es auch zwischen Wacker und W. A. C„ Admira und Ostmark geben. In Zürich notiertet die österreichische Krone —.15 die österr. gest. Krone . . —.10 die tschechische Krone. . 5.60 die Mark ..2.30 Agram.1.80 Bukarest ...... —- Budapest.—.70 Warschau .. —.14 (—.15 am 3. Dezember) (—.10 am 3. Dezember) ( 5.70 am 3. Dezember) ( 2.40 am 3. Dezember) ( 1.80 am 3. Dezember) am 3. Dezember) (—.75 am 3. Dezember) (—.14 am 3. Dezember) Scherben. Von Dr. Heinrich Schreiber. E*in Manu, clsr über >i m potentcRannzorei«: ■klagst, ivber sic die Nase rümpft uind wider sie los zieht, muß •Mdines'kraft und überischäumendein Lebensmut iti sich spüren. Das ist jedanifinlls' ein wertvolles Sclbs/tbe wußte ein, das für den Fmnzmi'nis'ter Dr. Gürtler sicherlich cimiimmt. Er-will .ein fC-raf'tmensch?eiii, kein waocihlctphiger Schwächling undwie \m dies an der vollbrachten Tat zu messe,n, wjrft er sich Stolz ip d>ie Brust und brüstet sich der »Qffönsiiyc«, die, e-r gegen die Börse ergriffen und p? der er sie besiegt ü H zusainmengehaive.h. hat. ■ Freiti-cfo, ein besonderes jtumsietfi'dk war dies wahrlich nicht. Rauflustig ist die Börse nicht und siehat der4 Vorsiohit besseren Teil gewählt, und doch nimmt ( der Minister diesen Sieg für vollwertig. Er stählt seinen Mut iurud erklärt übet-' haupt dem KätpjtpJ dpi. Krieg, und wmmj mir recht ist, nk'ht allein dem mobile^ sondern jegljchem Besitz, .der aich dem Gemeinsihu uimd dier allgemeinen WOhliah-rt verschließt, Die T rO'ph ä e aber, an die er denkt, ist die Schaffung eines Kro ne n markte s, um den Wert des, heimischen Geldes zu heben und sieh dem u-n leid liehen Aufstieg der fremden Valuten mit schweren Hanteln e r.-tge genz ust e mmen. Darin fühlt er sich natürlich eins mit seinem getreuen Weggenossen Dr. R osenb erg, der ja den gleichen Ger dankangang in der »Gesellschaft der Volimwirte« ausgespoitncn hat. Allein zwischen diesem Vortrag des Herrn Dr. Rosenberg und der Rede des Herrn Finanzministcas Dp. Gürtler fielen jene Steine, die das Volk auf der Straße statt des Brotes aufgcleisen hat, um. sie gegen Fc.tvstcr und Läden zu schleudern. Dazwischen liegt jener unselige Tag und Abend des I. Dezember, an dem in den Straßen Wiens der Aufruhr geheult hat. Ein' Steinhagel .prasselte nieder,- um Spiegelscheiben in Sch.q.rh ea z.u leg.en, und. wildbewegte VolUsniaosen schlugen, was ihnen in die Hände kam, krumm und k'e'-n. Herr Dr. Rosermerg hat solche Annbrüche vorausgeahmt. Lr von Kämpfe« gesprochen, die ihm angesichts des Vorhabens, die LebcuSr m ittcrziuse.hüsse eir.tzuetcllcin, uin*?4isblcithl ich Schdcn-cn, und richtig haben die Kämpfe sich eipge-ske-nt. Hat ihn indessen diese Sorge hesowdohs geplägt? Er ist darob kühl bis ans Herz geblieben und hat in seinem Optimismus vergnüglich geplätschert. .Der Fimaatministcr ► aber hat, als die Scherben und Splitter, nur so hcru-mflogen, ciacinaowepig überrascht getan., Er ist ziemlich gleichmütig über diese Gewalttätigkeiten hinweggegiibten und hat kein Wort des Tadels oder der EnG rüst.-t:in‘g gefunden, noch sich über den Ausbruch der LeidepSöhaffc bestürzt ' gezeigt. Zum 'Optimismus des Gehiifsra gesellte sich der eigene Fatalismus-, öffenbar ist demn doch zwischen den F;nänzver\veisern. itivd der Arbeitenpartei de»r Weg ah gesteckt, auf dem Sich beide Pole treffen und berühren; denn ihre Parteiführer und publizistischen Organe begannen, unverschon,; > einander zu loben. Er mahnt jodenfal-l'z zur Wachsamkeit. Alle Schivld an dem fur-dhtbaren Unglück, von dem der Staat befall ein ist, halst die Regierung jetzt natürlich jenen Elementen auf, die sich in ihrem Vertrauen zum Staat und seiner Fimsmzwirtschaft• erschüttert fühlen. Wo alle schuldig sind, weiß sich bloß die Regierung frei von jedem Fehl. Es , ist ihr zwar nicht gelungen, das muß Sie seihst ein- •bekennen, die JCredithilfe flott zu machen, die Freilassung des Gensralpfäii'driechte'S zu erwirken, un d sic muß sich .neuerdings darauf -beschränken, mhidcs.tc,!i.s; Spczialpfänder, irejzu-bekoniimcn, um daraufhin anderweitig Kredit zu Werben. Doch die Regierung fühlt sich stark; stark irti Glauben, der selbst Berge versetzt. J. 8. C. Achim komb.—S. C. Cheruth komb. 3:3 (2: 1). Achim spielte mit zehn Mann und zeigte sich die ganze Zeit im Angriff. Tore für Achim erzielten Lackcnbacher (2) und Münzer, für Cheruth Karl, Eckhaus und ein Eigengoal. Gut bei Achim der Angriff, bei Cheruth die Verteidigung. Der Schutzverband verschickt an die Zeitungen ein Communiqud, in welchem er betont, daß er sich weder gegen den V. A. S. noch gegen den F ilibail-Verband wendet, sondern nur die reinen Soortinteresseii seiner Mitglieder vertreten will Eine Konferenz zur Stabilisierung der Kurse. Der Vertreter des Handelsministeriums der Vereinigten Staaten Mr. U p s o n in Wien hat gestern ein offizielles Telegramm aus Washington folgenden Inhalts bekommen: Die Vereinigten Staaten haben die Einladung angenommen, bei einer demnächst abzuhaltenden wirtschaftlichen Konferenz durch einen Berichterstatter vertreten zu sein. Diese Konferenz wird sich mit der Stabilisierung der Kurse befassen. Ein Petroleum-Welltrust. London, 5. Dezember. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung“.) Wie ein führendes hiesiges Finanzbiatt meldet, wurde in P h i 1 a d e 1 p Ii i a' die World Commerce C o in p a n y mit einem Kapital v cs ri zwei Milliarden Dollar gegründet. An der. Gesellschaft sind der Standard Oil Trust und zwölf verwandte Gesellschaften beteiligt. Die neue Company soll in. allen Erdteilen Petroleumgesellschaften übernehmen, beziehungsweise sie unter einem Kartell vereinigen. Ais Generaldirektor steht der gegenwärtige Finanznpnister der; Vereinigten Staaten, Mr. Mellon, in Vorschlag, Verschärfte Kontrolle des Devisen- und Valuten« geschältes. In einer bei Dr, Gürtler stattgefundenen Konferenz wurde die Frage besprochen, auf welche Weise eine verschärfte Kontrolle des Devisen- und Valutengeschäftes möglich wäre. Voraussichtlich dürfte der Legitim atiönszwang beim Verkauf aufgehoben werden, dagegen beim E i n k a u f der Na c liw e i s d e s Z w e't k e s zu erbringen sein. Valutenkurse. Hm gestrigen Verkehr erfuhren sämtliche fremden Zahlungsmittel bedeutende- Abschwächungen. Bloß Marknoten hnd polnische Mark gaben mäßig nach; Nachstehend die offiziellen Schluökurse: Veröffentlichung der Devisenzentrale vom 5, Dezember. 1921. Devisen (Schecks und Auszins, neId Zahlungen) fuß Amsterdam ». 100 holl. Gu|den . 4'/j 2S9.950 Agram Iw) j'iig. Kronen . , , , 5 2798.-H Belgrad ISO Dinar 6 _ 11.180 Berlin 10G deutsche''Reichsmark ,5 '3422.— Brüssel lfB "belgische Francs . . 5 53.4M Budapest 100 ungarische Kronen. 6 988.50 Bukarest 100 Lei . . . . . . .6 — .— Christian*!* 100 norweg. Kronen . 6l/j 109.&75 Kopenhagen 100 dänische Kronen fi 142.975 London 1.Pfund Sterling „ . . 5 50.790 Madrid 1ÖQ Pesetas . . ... .6 Mailand 100 Lire. . . . . . .8 01.865 New York 1 Dollar, , , . , 6 7623.— Paris 100 Francs ‘.. 8V« 55.480 Prag 100.iechecho*slow. Kronen.. 5*/« 8397.— Sofia 10!) Leva . . . . . . . 6V, 5295.- Siockholm 100 schwedische Krouor 5Vi 179.970 Warschau 100 polnische Mark. . 6 221.— Zürich IOC schweizerische Francs 4 145.975 Ware 270.050?80£.r- 11.210 3423.— 53.520 991.50 110.025 143.025 30.810 31.885 7627;- 55.520 8403.— 5305. - 180.030 223.— 146.025 Kurs v. 30. Nov. Geld ' Warej 306.450 306.550 3173.— 3177— 12.699 ' 12.710 3522.— 3528.7- 57.280 57.320 1218*50 1221.50 121.975 122.Ö21 161.475 161.525 34.490 341510 118.960 .119.040 3J.690 _34.71Q 8598.- 8602.— 60.280 '60.320 9347,-. 9353.-^ 5495— 5505—: 200.070 .200.130 220— •222—. 163.975 164.025 Noten Amcrikan. Koten v. 8 Dollar auiw. „, „ kleinere . . . Belgische Noten 100 Francs . . Bulgarische Noten zu 1000 Leva . „ „ B 100 „ . „ „ kleinere , . . Dänische Noten 100 Kro »er . . Deutsche Noten zu 1000 Mark. . » . „ 100 „ . . „ „ kleinere. . . . Engl, Noten von 5 Liverst. aufw. „ „ kleinere . . .. . , Französische Noten 100 Francs . HöiVändls'chc Nöten 100 Gulden , Italienisctje Noten v. 100 Lire aufw. „ „ kleinere . . . lugosl. Noten ungest. zu JQ00 Dinar n. ,J|.ff « . ■» n ■ kleinere . . Norwegische Noten 100 Kroner . Polnische Noten v. SN Mark aufw. „• kleinste. Rumänische Noten zu 1000«. 500Lei kleinere , , , Russ."Noten (Roman,) zu 500 Rubel n n n » 109 „ , kleinere. . Schwedische Noten IN Kronor . Schweizerische Noten iOQ Francs Spanische Noten 100 Pesetas . . TschechO’Slow. Not. v. 1000 aufw. „ „ kleinere . . Ungar. Noten (neue Ein.) zulOQO Kr. „ „ zu 10.000 Kr. , , , , a kleinere . . . » 7543— 7547— 8518— 8322—, 52.730 52.770 5095— .5105— 56.780 4995— 56.820 5005.— —— — 14L225 Ml,275 159.975 3522— ieo.od 3528— 30490 t . 30.510 5L880' 154.920 '268.450 268:550 31.340 .31;360 34.390 - 34-370 59.980 304.450 34.109 3^410 ,34.390? 60.020 ■301.550. Mg ll.l'iO 1L1I0 ' 11.160 11.130 12J550 12.620 12.670 12.640 108.225 108.275 .211— ,213— 12M7? I2S' 216— 5295— 5305;— ' 6245— 6255— «■ 177.470- 14-1.075 177-530 145.025 199.470 162.975 199.530 163.025 8372—” 8378— 9317!- 9323— uhbIso 1011.50 1248.50 125L50 Wiftschaftsnachricliten aus Palästina. Die Shemen Ltd, schreitet an den Bau ihref eigenen F a b r i k in Haifa, die am Hafen auf dem Wege nach Alcka errichtet werden soll. Die Shemen Ltd., deren Fonds sich auf 400.000 Pfund Sterling belaufen, die in verschiedenen Industrien in Aegypten investiert sind, wird jetzt auch in Palästina 250.000 Pfund Sterling anlegen. Die Fabrik soll folgende.Zweige umfassen: Fabrikation voij O e 1 e n verschiedener Art, Seifenfabrilcatioij aus;. Oliven und Sesamabfällen, Läuterung von Oelen und Talgfabrikatfon, Es soll auch versucht werden, neue Qelt baumv/urzeln, wie Rizinusöl, einzuführen und zu züchten, ebenso neue SesampHanzungc n. Außer .der Fabrik eröffnet die Shemen Ltd. auch eine Abteilung für Verkauf von Maschinen aller Art, Die Fabrik solj. außer den Facharbeitern gegen. 200 Arbeiter ,beschäftigen und dürfte nach Jahresfrist fertig werden. Für die Fabrik wird auch ein artesischer Brunnen gegraben, der erste Versuch dieser Art am Meeresufer. , Allgemeine österreichische Boden-Credii-Anstali In der gestern abgehaltenen Sitzung des Verwaltungsrates wurde der Beschluss gefaßt, von einer für den 29. d. M. einzuherufend.en a u ß e r o r d e n tl i c h e n General- Versammlung die Ermächtigung zu erbitten, das Aktienkapital von 21Ö Millionen Kronen bis zu 420 Millionen Kronen durch Ausgabe von neuen Aktien ä FC 300 Nominale zu erhöhen und den Zeitpunkt sowie die Modalitäten der Begebung der neuen Aktien im eigenen Wirkungskreise festzusetzen. Die amerikanische Handelsflotte für die Beförderung von Einwanderern? Aus Washington wird berichtet: In gut informierten Preisen verlaute-, daß Präsident Hardirig dem Kongreß Vorschlägen . werde, zur Unterstützung der Handelsflotte in Zukunft E i n w a n d erer nach den Vereinigten Staaten nur aul amerikanischenSc hi f f e n zu befördern. (Das wäre von ruinösen Folgen für die deutsche Schifffahrt. — Die Red.) Erhöhung der Gold- und Silberpreise beim Hauptmfinzamt. Mit Wirksamkeit vom 5. Dezember l. J. wurde der Elniösepreis filr 1 kg Feingold auf K 4,500.000 und fiir 1 kg F e i n s i 1 b er auf K 120.000 erhöht. Desgleichen werden vom ge na mten Tage angefangen sowohl vom Hauptmtinzanit als auch von den mit dom Ankauf von Golduftd Silbennilnzen betrauten auswärtigen Steuer-,uns! Punzlerungsämtern sowie vom Dorotheum und seinen Zwciganstalten für ein 100-K-Goldstück K 135.000, für ein 20-K-üo!dstlick K 27.000, für ein 10-K-Goldstiick K 13.500, für ein Fünfkronenstück K 2590, für ein Zweikronenstück