Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1025 (6.12.1921)
- Date
- 1921-12-06
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. 3025 _ Wien, Dienstag Herr Oskar B e r e g i, das Hakoah-Orchest er and der Jüdische Ge-sangs verein. Das nähere Programm wird zur geeigneten Zeit bekanntgegebeu. Karten sind im Zionistischen Bureau, II., Zirkusgasse 33, erhältlich. Esempfiehltsich, die Versorgung mit Billetten ehestens vorzu nehme». Leopoldstädter Volks heim (11, Zirkusgasse 46). 7 bis 8 Uhr abends Di. Fritz RagerVolkswirtscbaftspölitik, 7 bis 9 Uhr Hans Riehl: Musikalische Formenlehre (mit Musikbeispielen). Vierte Reich skonferenz des Keren Kajemeth. Die für den 8. d. M. einberufene Vierte Reichskonferenz des Keren Kajemeth wird an diesem Tage um 9 Uhr vormittags im kleinen Saale des Hotel Continental (Eingang Praterstraße) eröffnet. Teilnalunsberechtigt sind alle legitimierten Nationalfondsfcommissäre Oesterreichs. Die Tagung ist öffeetücll. Die Genosseuschaft . der Kaffeesieder fordert alle ihre am., 1. d. M. bei den Plünderungen geschädigten Mitglieder auf, si-ch heute, Dienstag, den 6. d. M. urn 3 Uhr nachmittags zu einer Besprechung in der Genossenschaftskanzlei, VIII., Josefstädterstraße 9, bestimmt einzufinden, da die Schadensanmeldung schleunigst zu erfolgen hat. Jene Mitglieder, die sich nicht anmelden würden, können in die Aktion nicht einbezogen werden. Ernährung. Der Marktbericht. Auf den Detailmärkten war gestern der Verkehr völlig ruhig und montagsmäßig schwach. Auf dem Naschmarkte genügte aber das Angebot an Gemüse, Kartoffeln und Obst nicht einmal zur Deckung der. geringen Nachfrage. Die Preise blieben heute vollkommen unverändert. Eier sind auf den Märkten .überhaupt nicht zu sehen. Mehlausgabe. Vom 4. bis 10. Dezember wird V* kg Verschleißmehl als normale Wochenration zum Kleinversebleißpreis von K 42 per Kilogramm ausgegeben. Außerdem wird für jeden Bezugsberechtigten nach Wahl Vs oder V* kg Piusmehk zmn Preise von K 414 per.Kilogramra gegen Abtrennung des Buchstaben G der Mehlbezugskarte abgegeben. Hilfsverein der jüdischen Blinden Konzertbureau des „Haruach“, 'II;. Taborstrasse 1 »ui n-1 iimii i■ in«nmuii»n ■ i»1—w •Mittlerer Konzerthaussaal, 12. Dezember 1921 7 Uhr abends ' AKADEMIE zugunsten der jüdischen Bünden Mitwirkend: Prof. Storch (Orgel) Der Blindengesangsverein Miriam Schnabel-Hoeflich (Rezitation) Ernst Tauber (Volksoper) Quartett Eigenfeld (Hakoah) ■ Gedenket der';; jüdischen Blinden i Karten an der Kasse der „Wiener Morgenzeitung“, Wien, 11., Taborstrasse 1—3 9230 Bühne und Kunst. Ein Jahr Freie jüdische Volksbühne. Wäre die junge Freie jüdische Volksbühne bloß ein Jbraves strebsames kunstbeflissenes Theater, ein nationales dazu, wir fänden es nicht angebracht, schon den heutigen ersten Jahrestag der Eröffnung festlich zu begrüßen. „ . Aber hier geht es um ein Unternehmen, das nicht mir löbliche Kunstzwecke hat, die nach Jahresfrist' abzuschätzen wohl verfrüht wäre. Es dient der Erziehung, der Würde, der Läuterung, der Reinigung, ist durch brüderliches Zusammenstehen opfervoller, ideal gesinnter Kunst- Jünger entstanden, wird allen Entbehrungen und Enttäuschungen zum Trotz nicht bloß weiter-, sondern h i nä u f geführt. Und dieses Unternehmen ist in diesem ersten Jahre schon über alles Erwarten fruchtbar gewesen. Im Anfang war das Schweigen. Das teils hochmütige, teils verschämte Totschweigen ~ und das weit schmerzlichere für die von Arbeitsdrang förmlich vorwärts gejagte Kictistlerschar einfach unerträgliche lethargische Schweigen des weiteren und auch engeren Kreises, für den .das Theater geschaffen wurde. Sie bissen die Zähne zusammen, die Braven, und spielten erschütternd vor leeren Bänken. Dann kam der Tag, da ihnen ein herzhafter Theaterdrrefcror eine richtige Wiener Bühne zur Verfügung stellte. Mir bleiben diese Abende in der Josefstadt unvergeßlich. Ich sah wenig auf die Bühne. Das bedeutendere Schauspiel bot diesmal dasParterre. Es wäre ganz lustig, die Verdutztheit, die Betretenheit der Israeliten „vom Grund" (wir meinen das osijudemnüde „bodenständige“ Judentum) vergnüglich zu schildern. Sie waren durch eine reichlich verspätete .aber wohlwollende Würdigung der „Neuen Freien Presse“ an- ■gelockt worden, kamen so ziemlich vollzählig, waren sehr erstaunt, einen größeren Prozentsatz kunstverständiger arischer Besucher im Saale zu treffen als bei yiaycher Burgtheater-Preniiere, saßen mäuschenstill da, in jener Hochachtung und stummen Verwunderung, auf die etwa ein Glaubensgenosse und Kaufherr der City unbedingt reflektiert, wenn er mit einem Ostjuden beisammen; ist. Es wäre lustig. Aber in diesem Zusammenhang sei Bedeutsameres festgehalten. Ergreifendes I Es gibt eine abgegriffene, zu Tode gehetzte Metapher, von Festartiklern mit Vorteil und Pathos gebraucht: „Verschüttete Thermen brechen auf.“ Hier ist dieses Wort am Platz. Damals sah man so manchen, der heimfand, als ihn von den Brettern dort oben efri Hauch der Schönheit, der Treue, der Schlichtheit jüdischen Wesens, wie es drüben im >Osten von Generationen in Leid und Schmutz für uns bewahrt wurde, zum eisten Male anwehte. Daß man mit Kunst beimführt zu den Müttern — gißt es einen edleren und heiligeren Zweck? Die Freie jüdische Volksbühne erfüllt ihn» von Tag Ett Tag sicherer und erfolgreicher. Deshalb inuliftnan heute vor-aHemden Pkmicreai danken, die im Hintergrund blieben WIENER MORGENZEITUNG 6. Dezember“ 1921 Seite. 5 Private Mitteilungen. Lotti Schkurman Benno Schaffer Wien, XX. Wien, D. Verlobte Dezember 1921 Zipora White Wilh. Goldschmidt Jerusalem Haifa Verlobte 9308 Isak Grünberg und Frau II., Taborstraße 59/13 laden alle Verwandten, Freunde und Bekannten zu der heute Dienstag 10 Uhr vormittags stattfindenden (Beschneid ung) ihres erstgebornen Söhnchens höfl. ein S69i 4 Erstklassige Preise, größter Käufer voa BliMl FAHiniilUSü falsche Zähne kauft von Händlern, Juwelieren, Zahnärzten und Privaten 8@r woiiftrma Swsrelter RABINOWITSCH -MF l.f NahlePsifaBe Nf, '5 II., Holbüdsfraße Kr. 3 Telephon 3541 (frühere Stephaniestraße Haltestelle, Opernrinj- Telephon Nr. 45148) Zugang Kärctnerstraße A».an beachte die große Straßcnuhr Samstag gesehlossen im eigenen Hause Nr. 3 5559 Soli liiliti in WiMM" „Strumpfwelt“ VII., KsrchengasseNr. 12 (Ecke Lindengasse) sso —« Fernruf 35-2-38 — und durch zwei Jahre vor Errichtung der ständigen Bühne zunächst an Vereinsabenden in gemieteten Theatern mit geborgten Schauspielern wirklich ostjüdisches Theater zu bieten trachtefen. Es waren jüdische Arbeiter, die sich zum Verein Freie jüdische Volksbühne zitsammeugeschlossen hatten und sie haben den- Grundstein gelegt. Wenn auch jeneSamstag-NamittagaufftihrungenbloßLiebhaberleistungen waren. Isaak D e u frs.c.h. und. Egon B r e c K.e r begannen dann, unter den größten Schwierigkeiten, diese: Bühne ins Leben zu rufen, nachdem , sie-eine Zahl ganz junger bis dahin theateifremder Menschen um sich versammelt, unterrichtet und erzogen hatten. Die Sicherheit, daß inbrünstiges Kunststreben sich ‘durchsetzen muß, half ihnen über unglaubliche Schwierigkeiten hinweg. Nach kurzen Wochen s.'hon wurde dieser und jeher erst Freund, dann Verehrer der Vorstellungen in dem winzigen Theatersaal in der Unteren Augaitenstraße. Aber noch vor jenem Gastspiel im Theater In der josefstadt, das dieses Ensemble weithin bekannt machte, war der kleine ungeeignete Saal mit der Nußschalenbühne täglich ausverkauft. Vortreffliche Künstler fanden Anschluß und alle zusammen übten sich in der schwierigen Kunst der Selbstzucht Lockende Gastspielanträge wurden ausgeschlagen, man kehrte an die Stammbühne zurück und arbeitete dort freudig und zähe. Jetzt dürfen die Schauspieler der Freien jüdischen Volksbühne die schönen Erfolge im Lustspieltheater genießen und wollen, wie wir hören, ihren Freunden anläßlich dieser Jahresfeier einen Abend bescheren, der einen historischen Ueberblick über die Entwfcklursg des ostjüdischen Theaters geben soll. In diesem Blatte wurde das Wirken des jungen, hoffnungsvollen Ensembles mit Ernst und, was nur natürlich ist, mit dankbarer Liebe verfolgt. Wir haben keinen Wunsch für die Zukunft als diesen: Die Freie jüdische Volksbühne bleibe sich selbst treu und sie bleibe am besten Sinne des , Wortes eine Dienerin des Volkes. O. A. Raimund-Theater. (Zum ersten Male: „Peter Brauer“, Komödie in drei Akten' von Gerhard Haupt m a n n.) Peter Brauer, der unerhörte Schmierer, der keinen Funken Talent zum Maier hat, der rundliche, trinkfeste Mama mit Samtrock und Mähne, ist gleichwohl ein bedeutender Künstler. Ein Lebenskünstlei nämlich; und diese Gattung geaiialier Menschen ist mit Laternen zu suchen. Er weiß nicht nur mit großartiger Geste drängende Gläubiger hiiiauszukonapiinienüeren. Er weiß nicht nur auf Pump zu leben,, den Spiefeern die Augen aaszuwischen, am Wirtshaustisch der Kleinstadt den großen Professor zu’ spielen. Er behandelt auch die.. Canaillen von Gattin und Tochter, die sich diesem gütigen Pfiffikus sehr überlegen fühlen und ihn hundsgemein behandeln, überaus nachsichtig und mit der Liebe des Weisen, der erkannt hat, daß die gesamte Menschenbrut ordinär ist. Nach argen Demütigungen hat ihm Frau Brauer ein paar Mark hingeworfen, damit er in die Provinz fahren kann, wo er schönen Gewiriit erhöfft. Und siehe da, es gelingt. Eine erfolgreiche Provinzgröße läßt von »Professor Brauer“ ein Gartenhaus. künstlerisch ausstatten. Die Brusttasche ist jetzt mit Banknoten gefüllt, er schickt Geld nach Hause, nimmt Hilfskräfte auf und wir sehen ihn feuchtfröhlich, die Waldmeisterbowle stets bei der Hand, in seinem neuen Wirkungskreise, aller Sorgen ledig, denn sein Auftraggeber kutschiert in der Welt herum. Sein Sohn Felix, ein begabter Kunstjünger, mit dem Rom-Pieis ausgezeichnet, kommt den Vater besuchen. Er liebt den alten Herrn, hält zu ihm, während sich, wie gesagt, die weiblichen Familienmitglieder stirindbergisch gegen Peter Brauer verschwren haben. Auch sic sind »«gekommen irnd werden mit Liebe und Frohmut empfangen. O, hätte Brauet? senior seinen tüchtigen Jungen um vier Wochen früher] kommen lassen! Sein Sprosse hätte ihn vor seiner schreck-! liehen Niederlage bewahren können. Er kann ja mir] schlechte Zimmermalertaten vollbringen, der berühmte] „Professor Brauer“, und auch die sind über die erstetil Anfänge nicht gediehen. Jetzt ist cs zu spät.. Zwei Auto-: mobile sind angekommen, es entsteigt sein» Mäzen samt Familie und einem wirklichen Maler/! um den Stand der Arbeiten in dem antiken Gartentempelchen] zu besichtigen und unser Peter Brauer kriegt natürlich! den Laufpaß. Zum Schaden hat er nun auch noch *deni Spott, die Vorwürfe, des Gekeife von Gattin und Tochter^ dies! ihn schmählich verfassen. Es hat ihn arg hergenommemj 'den fröhlichen Mann. Sein Sohn steht stumm und liebend! neben ihm da—aber er schickt ihn nach Hause zu Mutter! und Schwester. Hoffen wir, daß er die Niederlage räsefti verwindet und mit Humor weiterschwimmt. Ein geschätzter Gast, Jakob Tiedtke, spielt diesen: Peter Brauer mit köstlicher Ueberlegenheit und vollsaftigegji Humor. Umso rührender wirkt dei Zusammenbruch fn ee»i letzten Szenen, die Tiedtke ungemein fein untd ergreifend! abzutönen weiß. Ein zweiter Brantweinfreund und fahrender Geselle geht durch dieses Stück, der Photograph Schmolke. Er kann auch nichts, ist aber kein Lebens* künstlet. Brauer ringt ihn in einen gefährlichen Moment, da ihn Schmolke zu entlarven versucht, mit dem kleinen Finger nieder. Karl Forest ist schon in der Maske vorzüglich und steht Tiedtke ebenbürtig zur Seite. Auch sonst wieder ein vortrefflicher Abend dieser Bühne, * v:?t\ Nicht jeder süffige Trunk ist dünnes, schwachgrädlgeÄ Gebräu. Diese Komödie, vom Dichter aus dem Handgelenk hingeworfen, scheinbar nur heiteres, belanglose* Intermezzo mit elegischem Ausklang, ist tiefer und ernster^ als der Dutzendzuhörer vermeint. Man wird sie später; scheint uns, nicht weniger schätzen, als etwa Hauptmanns „Biberpelz“. Ueber die günstige Aufnahme haben wir schon berichtet. _ 0. A. Bei Georg Kaiser. Fred^A. Angermayer schildert in der „Prager Presse“: einen Besuch bei Georg Kaiser, der kürzlich aus der Haft entlassen wurde: Der Dichter von „Gas“ ist kein Mann von Sentiv Mentalität. Wir hörten, daß Ihn seine Festnahme nicht niederwarf, daß er die Barbarei des SträfHngstransportSi wortlos über sich ergehen ließ, weil er eben als ungeheuer bewußt lebender Mensch des Lebens allertiefste Niederungen freiwillig und zweckergeben durchschreiten wollte, obwohl ein Dichter seines Ranges gegen diese behördliche Grausamkeit hätte ohneweiters protestieren können. Als er aber von dem Elend hörte, in das man seine unschuldigen Kinder gestoßen hatte, als er erfuhr, daß diese Ins Armenhaus gebracht worden seien, als er schließlich ' einmal" seinen Aeltesten sah und gewahrte, daß das Kind an einer» Bein eine ekelhafte Flechte bekam, weil Unsauberkeit armenhäuslicher „Pflege“ den Knaben halb verkommen w ließ, brachen Kaisers Stärke und Wille zusammen. Von diesem Augenblick an begann der Dichter zu leiden, denn mit dem Eiend der unschuldigen Kinder' hatte Kaisers Geschick die Grenze dps Erträglichen überschritten. Am Verhandiungstag ließ er alles über .sich ergehen, da es ihm widerstrebte, einzelnen, die er. ja letzten Endes doch nur als Kettenglieder eines schlechten Systems betrachten konnte, Schuld beizumessen. I« „N o 1L me tangere“, .seinem letzen Werke, hat Kaiser seine Leidenszeit geschildert. Der Dichter selbst glaubt, daS dieses Stück sehr schwierig darzustellen sein wird, gaitz' abgesehen davon, daß es keilte Frauenrolie enthält. Das Thema ist von Kaiserscher Kühnheit und wird wieder heftigste Meinungsverschiedenheiten hervorrufeu. Georg Kaiser fühlt sich als Neugeborener, als ein Mensch, der durch ein elementares Erlebnis alles Alte zerbrach und sich vom sterilen Boden des Vergangenen1 in ein neues Land reichster Fruchtbarkeit gerettet hat; Seine Nerven sind zwar immer noch wie im Fieber und unruhig wandert er im Zimmer hin und her, wenn er von heute und morgen spricht. Er hat inzwischen se« „Frauenopfer“ neu bearbeitet und trägt sich msü der Idee, ein Stück zu „schreiben, dem, der Grundgedanke seines Dramas „Von morgens b i s M i tt er nac lrt® neue Seiten und neues Erleben, von innen nach außen, projiziert, verleihen soll. Die Pariser Editions de la Sirene, ein junger Verlag, hat drei seiner Stücke erworben, die nun auch bald ihie Pariser Aufführungen erleben sollen.' In Genf spielt man demnächst „Von morgens bis Mitternacht“ in französischer Sprache.“ FREIE JÜDISCHE V®I.KSBMHNE **** OasSspie!!m LUSTSPlEl.'mEATER Sondervorstellung 7 Uhr abends: SCH'NA JISßöiL ^Ton^öW -M" DAS THEATER IST GEHEIZT! Aus den Theatern. Ini Burgtheater gelangt morgen, Mittwoch-,: „Madame Legros“ zur Aufführung. — Wegen einiger Erkrankungen muß die Vorstellung am Donnefstag den 8. d. M. abgeändert werden. Statt „Zäsar und Kleopaträ“ wird der „Schwan“ von Molnar gegeben. In der S t a a t s o p e r geht morgen, Mittwocfrj „Die tote Stadt“ in Szene. —- Zufolge Indisposition der Frau Kammersängerin Kurz muß das. Repertoire im Opernthea i er geändert werden und es gelangt heute, Dienstag den 6. d. M., „Tosca“, mit den Dante« Vera Schwarz von der Staatsoper in Berlin als, Gast; Kittel, den Herren Piccaver, Josef Hagen von der Wiener Volksoper als Gast, Rittmann, Stehmann, Madin, MuzzareHi zur Aufführung. Die ausfallende Vorstellung „Böh&nc“j mit Frau Kurz und Herrn Piccaver in den Hauptrollen; kommt am Freitag den 9. d. M. zur Aufführung. V o 1 k s 0 p e r. In Abänderung des Spielplanes findel Mittwoch den 7. d. M. ein Gastspiel von Madame Charles Cahier und Herrn Kammersänger Leo Slezak in „Det Prophet“ statt. Die für »Die Bohöme" gelösten Kartei haben für diese Vüijste&ing keine Gültigkeit und weiktet mm 4924^1