Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1025 (6.12.1921)
- Date
- 1921-12-06
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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‘Seite 2 Wien, Dienstag WIENER MORGENZEITOJtfG 6. Dezember fS2f Nr. 1025 ^angengenomraen worden. Der Leichnam, des iOberkommandierenden, Generals S y 1 v e s t r e, der angeblich Selbstmord begangen hat, sei nicht atifgefunden worden. Dem neuen spanischen Expeditionskorps von 140.0ÖÖ Mann soll es jetzt erst gelungen isein, sich des Ortes Raz Medua, zwanzig Kilometer von Melitta entfernt, zu bemächtigen und auf diese Weise das bedrohte Melitta selbst zu entlasten. Oesterreich. Bundeskanzler Schober über Portorose und die Finanzreform, . Paris, 5. Dozem/ber. »Excelsior« veröffentlicht jelai Interview mit Bundeskanzler Schober, der •iacsführte, die Bedeutung der Konferenz von Pcmtc- 'Eos-C Hege darin, daß man zur praktischen Regelung Der Annäherung der Sukzcssionßstaaiten aneinander fescisdtten sei. Obgleich alle Welt eine wi*rtiseha-f.t- •che Annäherung für notwendig gehalten habe, hätten eine -2 eit lang .politische Bedenken ein Hin-1 idemis für die Anbahnung von Verhan-dlungen gebildet. Heute seien diese Bed ernten^geschwunden.. Vebersll wisse man, daß Oesterreich nicht d'aran denke, die Verträge, auf denen heute das S-chiCksad jMitteleurapas beruhe, in Frage au'•stellen. Der Biunjäericanaäbler erklärte, er sei von dem Ergebnis der Konferenz befriedigt. Besonders hervo-nauheiben sei, Swietief der Gedanke Wurzel geschlagen habe, daß fwintsabaftliche Schranken und Schwierigkeiten im Verkehrswesen ein Unglück für alle 'beteiligten «Staaten bilden. Der Bundeskanzler he sprach sodannf$re Finanzreform, die ein großes Opfer des öster- (ceiohischen Volkes 'bei. dem Werke des Wiederaufbaues bedeute, und drückte die Hoffnung aus, daß die Finanzhilfe beschleunigt werde, wobei er darauf überwies, -daß der Stünz der Krone eine Warnung ifür die Großmächte sei, die die Unabhängigkeit jOesterreiebs erhalten wollen. Die Abstimmung iti Oedeitburg. ~ Die Genera!smission arbeitet für Ungarn. Wien, 4. Dezember. Der ErMänimg der Geweirailgnissioni, daß mit dem 3, Dezember d. J. das Bungenited a*lis (pazifizieert zu betrachten sei, stehlt, wie matn tuns ivtcn gu tunterrlohjteter Seite md'titeilt, zunächst iniur ein cm fcirnmleuAlkt dar, der auf den Beginn der Achttägigen Laufzeit hi5 zum Ah'sfimiinuingsterniin (keimen Einfluß haben, dürfte. Das Venediger Pco- (toikdll bezieht rieh ohne Zweifeil auf die P-aizifiziieioetig nicht nuir des Bürgend and es, soweit es vom {Oesterreich besetzt wunde, aoodem sudh aiuf das felbsriimmuingsgebiot, in dem' hekannitlliiah noich negu- WsT2 ungarische Truppen, Gendarmerie und Fnei- Ischärlefllbanidkii in ZivifliMleiduing sich 'befinden. Von iehv-ör Päzifnizierung dieses Gebietes kannalso vcc idem Eintreffen der iiniterallderten T-ruppen in Oedanfctting keine Rede sein. Diese Truppe,n dürften im Iden, nächsten Tagen über die Tschieoho^Sillowalkei jusnd Breßburg nach Oedeniburg gelangen, Eis ist ^merkenswert, daß dier Beschluß der interaiiliientern. Generaimiission zuerst dem ungarischen offizieilliein. pBuireau bekannt geworden ist und von diesem in. RUmiaiuf gesetzt werden könnte ehe östemreichlsdhorjsentis die nötigen Aufklärungen gegeben werden feprraten. Die überraschende Veribneitung des Beschlusses (der Generalmission, durch das offizielle ungarische iBu-r-eau berechtigt m der Vermutung, daß die feeruerailim-iisisi-on mit den Uaigafru zusammen wieder fdsmmail den Versuich gemacht hat, die Atefiimmung hüon vornherein, für Oesterreich -hoffnungslos zu (machen*. Dieser Ue’b erteimiplungsrveirsuidh hätte (außerdem bezwecken sollen, den österrrichiiscihen jAfcatimmuu.gnk'cmm i s sären die Kontrolle deir Abj&timmuingriiste-n. unmöglich: zu machen, die von dien [Magyaren wüst gefälscht vordem sind. Die Liste [der Wahlberechtigten vom Jahre 19-20 für die ungarische XatiomaIve r saimnlmig, die die Grundlage fc die Abstimmuings’listen. bieten müßte, stehlt Übrigens dai österreichischen 'Kommissäuern htclch ■»Timer nicht zur Verfügung. Der „schwarze Donnerstag“ im Lichte der schwarzen Presse. Während das Wiener Organ der Gnoßdieuitschiem ^iaraitn, daß d,:>e s> Volkskumdgebung« vom >schwarzen Donnerstag« mit P i ün d^iru ng e b verbumdlen ■'war, ihre »a»nt i s e m i t i s c h e Note.« erlkamnit halt, ilemiumzient die ehristliebsezialle Presse die Aius- Ndhreitungen als — C h r i s t c w.p o g r 0 m e. Die ■^Roi-dhsipasib« spricht vom <-asiatischen« Exzessein, pmid zwar in einem Ton, als ob man in Wien nach öde rein ariisehe Ausscfhireitrungen erlabt hätte, und -widmet ihren Leitartikeel dom Nachweis, daß der Nummeil von den Kommunisten ansgegangen sei.- fauch Abgrordineter Professor H u ge 1 tmiaiinf-ii ist (äberaeugt, daß sich die Exzesse, wenigstens soweit feie plistnmäßig voinbereitet waren, nur gegen die föHiar i s ifc liehe n Gewerbe treib enden riehtetein, während die Beschädigung jüdischer Geschäfte miuir jÜh'rdh Außenseiten, die nicht wußten., worauf es (kdgcMthch ankant, und keinem ' Umttensdhiitecl Ln dem Olpfenn maichibe, erfolgt sei. Die Sotnimtagsmummer Hess Plugehnaminisohen Organs hat zwei große SKÄBtneazeuft dba schlechten VorlkeKr auf der 47er-Limiie der Elektrischem, und die aliltaut geringe Zahl damoiliente.r Judengeschäfte. Wir begreifen Wlkommem, daß rieh dip famosem- Msßdheir driLstlicih-dauttsclhdr Politik durdhdiese beiden' Udbeil schwer beelilnit?räc3i*tigt fühlen. Dänin dis 47efr-Liiime führt «Mm — Steinlhmf umid die Veinhiiidhltiulng jtüdiiisdh'er Exiisibenzieln zu jener »Ermeuetrumg iim; dürisiblidiiön Geiste«, die vom dem siL'tlbHtdhrreHgiösein Hetiziapiosteflln seit j|öher in Wo*nt und Bild als radliika!lfete>s Hei-1imititel der torainkem Wellt geipriesein -vyitrd. Tmoitizdeam glaitilben wir am die Aufrichühglkeit des Bedauieains, d-as Herr Huigeimajnin' di-e‘s mal auicih. den Jüdischem Opfern der Demonstration zollt. Getagte doch die Beute nicht in. jesne gdheimiMSVollem Hände, weiche von dem p'roiphetiisdhem Zeidhinern deri ^Rrichspost« sdhom. öfter gerade in' -deim vorlhlaißungsvoillem Micim'enit im Bilde fesitgehaltem: worden sind, im* dem sie gierig mach der Juden,halbe griffen*, solnderin fiel dar umlaniteren ’K-ontkumreinz konfas'siomel'l- *clbjjelklbiver (Mjarodeuire zu*. Ob es-'-Vom deir clhristlichsoiziiiaulem Piressie beiaandters patriotisch ist, diese Koinlkuimciniz als koitnmumiis'tis'ch im&piriert hintz'usitdll'enij iibarlllais,s'en wir dem Urteil aller EinisidluHgen. . E*s ist kaum anzunidhiman;, daß der Eindruck der Wianeir Vorgänge im Anskand, der clhmehim, kein •gerade günstiger seiiin* ikan&, sich verbessert, wenn mam den Pöbel, der da im Trübem gefischt halb, als Exeküfeivongiam koimmuinistisdhler Umtriebe deklariert. Dia wahrt deir ehemalige Vorsitzende dar iReiparatilcn.slkommis s iom, der Engländer Sir G o 0 d. e, der ©dfbst m . dem. O.pfemn der Plündtereir gehörnt, Oesterreichs Iiwteresse 'bedeuteind besser, weim er dem Vartreiter ' des Reuiter-Bureaus gegemüber beitiotntt, daß äer die Hotels stürmende M'ölb nicht als ibslschew-ikiische Gesellschaft 'bezeichnet werden Ikaflui-, d!ä e!y weder Abizeiidhieu. mocih. W aff an Siatite, soindem sichtlich uöiiörgainisiert war. Auch was Sir Gtüodie soinist aioch. über die 'Ereignisse und ihre Ursaidhon sagte, zeugt vom viel Vanständis für die maiferidlen üttid eeelischen Nöte der Wiener. . Nur eibeis dürfte auch diesem ' hexvorraigemdetn Di|plotm*at(ein und Menschenkenner unvetrstänidllidli «ein: die Haftung Jenes Teiles 'der österreichischem* Presse, der ' rieh stets als der‘Pächter des"bodans'tänidigen* Paltriotiis-. mes auf spielt,aber keine Gelegenheit vensäuimit, das Ansehen Oestenrciiichs vor der Wieit h-eralbizuisetzem. Jener Presise, die dem ällergrößtan Anlteil am der Verhetzung derVoiksimaisß'en hat und in dem Augenbli'cik, da ihre Saat ^ufgeht, nichts am-deres empfindet als 'schlecht veFnahilitie Wuit darüber, daß das faisdie Ende losgegangen, unidi die Bewegung -nicht innerhalb der sittkch-religiösen ■ Schranken eines’reinen Judenpogroms1 geblieben ist, und' die auch mit ihrer Hoffnung nicht hinter dem Berge hält, daß es das nächste Mal beis&er fkiaiptpen ' wiiridi. Deir Fimanzminister D«r. Gürtleü hat irn BudigsteauMchuß : treffliche Worte über Hpuhvencait gefunden. Br ist . aber am halben Wege'stecken geblieben;. Neben den Valuitaspökiuliainitein verdiemit , aitudh die chrisitlidhsoziale Presse dieses Stigma., , Die hoffnungsvolle Polizei, Die P*ol-izeikorrespondeuz 'meldet;: Aus Anlaß der am i. d. M. erfolgten Plünderungen eiimer Reibe von Geschäften *u»nd Etablissements werden, alle jene Personen, die sich hi'elbei fremdes Gut angeeignet, dieses später erworben halben oder ‘es verhehlen, aufgefordert, diese Gegenstände bis längstens 15. d. M. albt zoll leiern. Zur Empfangnahme sind die B ezirkst-P oliiz eikomimissai-iiate umd Aas Fundamt der Polizeidiraktion bestimmt. Hiezu wird bemerkt, daß nach -§- 187 des Strafgesetzes jeder Diebstahl' und jede Diebstahlsiteillniehmumg auf hören,, strafbar zu sein, wenn der Täter au.s tätiger Reue, ehe das Gericht oder die Obrigkeit seim* Verschulden erfährt, den ganzen aus «einer Tat entspringenden Schaden guitge macht halt. Der amerikanische Kongress und das Pfandrecht. Wien, 5. Dezember. Die „Politische Korrespondenz“ meldet: Der amerikanische Kongress versammelt sich heute und die amerikanische Regierung hat die rascheste Verabschiedung der Mellon-Bill verlangt. Dies würde die amerikanische Regierung in die Lage versetzen, ihre Pfandrechte gegen Oesterreich zurückzustellen. Der amerikanische Geschäftsträger in Wien. Wien, 5. Dezember. Die »Politische Korrespondenz“ meldet: Die österreichische Regierung hat nach Inkrafttreten des Friedensvertrages zwischen den Vereinigte« Staaten von Amerika und Oesterreich den bisherigen High Commissioner Artur Hugh Frazier als provisorischen Geschäftsträger der Vereinigten Staaten in Wien anerkannt. Wiener christlichsozialer Parteirat. Eine cihristliicksoziale Koriresipondeniz melden; Der Pariteiirat' der Wiener- Cteisriiehisoziakn Hielt unter dem Vorsitz des Obmannes Präsidenten Dr„1 W eiisik i-r c h -rr e-f eine mehrstündige Sitzung aib, in wellicihier der Obm-anln dor Christl^dlusoizialiein Vercmigung des Naitiontaate-s Albgeondineter Doiktor Seipel über die politische Lage umid msbesonAcre über die Vonkommnisse aim 1. d. M. eingehend bericihteite In der Debatte wurde übereinstimmend die Sdhuld der SoziakletnOknatc,n a*n diesen Demo*n«t’raitlonen festge&tellit,- weijhe in ihrer Presse Tag für Tag gegen die »bürgerliche« Regierung hetzen u*nd dieselbe -der Untätigkeit 'beschuldigen. Wiederholt wurde a‘Mh von den Rednern1 dem Fm-an-zmin i«ter; der Dank für- «eine Bemühungen (!) gegen die ArtLssdi'reitimg en dier Sipekuilation auisgaaprockenj Ein. 'Stöhweres Versäumnis der «ozialdemokraitisdheh Gömeinidever.waltUing läge 'aiuich darin, daß sie es unterläßt, du*rch ihre Marktorgahe der Preis-anair-chte' •auf dem Maitkte und im Wiirtsidhaftisilebeii -der Sta-difc entgegen zu-teeten-. Der Painteirat -sieht den* weitereni Maßnahmen der Rögieruu/g undinsbesondere des' Finiainizmin'isiters entgegen unidi erwartet' von der Bevöllkenu'ng, daß Sie volle Besonnenheit ibe»wahrenj wende. T schecho-Slowakd. Schlechte Erfahrungen mit dem freien Handel. . Prag, 5. Dezember. (Tschecho.-slow. Preßbtir.) In der heutigen Sitzung des Reichsvvirtschaftsrates erklärte Ernähfungsminister. S rba, der stürmisch herbeigewünsehte f r e i e Handel habe keineV e-rbi lligü ng d er Leb e n sm i tt e 1 gebracht Man könne sagen, daß die Verbraucher für Kartoffeln allein eine halbe Milliarde;, für Mehl eme ganze Milliarde mehr gezahlt haben als zur Zeit der gebundenen Wirtschaft - An Stelle der Zentralen seien unkoiitrollierbar-e Kartelle - und Vereinigungen getreten; Bei diesem . Stande sei es nicht möglich, den Handel zu kontrollieren. . Die Konsumenten müßten, zur Selbsthilfe, nämlich zum Genossenschaftswesen, greifen. Eine besonders befremdliche Erscheinung sei es, daß trotz der Verbilligung der ausländischen Mehlpreise eine Verbilligung des Gebäckes nicht herbeigeführt wurde. Die Konsumenten dürften nicht wahllos kaufen, sondern müßten sorgsam die Einkaufsquelle aufsuchet! und die Augen aufmachen. Es sei an der Zeit, ein Organ der Konsumenten zu schaffen. Diese Körperschaft müßte dem Ministerium für soziale Fürsorge angegliedert werden, dem auch die Interessenvertretungen der Beamten und der Arbeiter unterstehen. ^Durchführung des „Generalstreik« im Ostrauer Revier. ‘Prag, 5. Dezember. Auf allen 39 Schächten’'des Ostrau-Karwiner Reviers begann heute der Streik, an dem 4*5.500 Personen teilnehmen. In den Kokereien. wird gearbeitet. Der -Dienst an -den Plumpen! »und Ventilatoren ist gesiicherit. Heute 'vormittags fandienim -Mämislteriu'm füll. Öffentli'dhe Anbeiten Beratungen 'zwischen ' Vertretern der' Gnubenibe.siitiz.dr -u-^d: dem. s'oizi'alL'sti'siepieü Pairteien statt/ ... Prag, 5. Dezember. *Die Beratungen über die Beilegung des Konflikts in der Bergbauindustrie, die heute im Ministerium für öffentliche Arbeiten stattfänden, dauerten bis abends. Als Erfolg der Verhandlungen ist eine bedeutende Annäherung der beiderseitigen Standpunkte zu verzeichnen. Das erzielte Einvernehmen betrifft alle prinzipiellen Fragen des Konflikts, augenommen eine, in der sich die Grubenbesiter vorbehielten, die vorherige Entscheidung der Ostrauer Gewerke einzuholen. Die Grubenbesitzer sind daher noch mit dem Nachtzug nach Ostrau abgereist und werden dem Ministerium für öffentliche Arbeiten ihee endgültige Entscheidung bis morgen mittags Mitteilen. Mährisch-Ostrau, 5. Dezember. Der heutige Tag verlief s ins ganzen Ostrau-Karwiner Revier in voller Ruhe. Polen. Zwangsenteignung jüdischer Güter. Lemberg, 3, Dezember. jPrivat.) Die Lernt)erger. Bezirksagrarkommissi^o »hat in ihrer letiztenj SitziUtng bes'dM’OSsen, sechs jüdische Güter ziwangs-t weise zu enteignen. Als Grund wird daibei^ angegeben, daß diese nicht von dien Besiitizem ibewirtadh'aifteft w*ex*den und daß auf ihnen dgenmächtig' Parzellierungen vorgenomm en worden seien.' (Es wird interessant, und notwendig; sein, dais Voirgehender, Enteigniungskommisision ein. gegenüber jiüdiisicheri Grundbesitzern mit dem Verfahren ~zv> verrglieichen',. dais eiiigesohiagen wird, wenn e.s* «ich nicht n>m Juden, handelt. « Die Sanierung des Budgets. Warschau, 5. Dezember. (Tel.-KompO Der Finanz« und Budgetausschuß hat das vorn* Finanzminister beanspruchte Vetorecht des Finanzministers bei allen den Staat finanziell belastenden Beschlüssen des Landtages angenommen. Ferner nahm der Ausschuß Artikel 52 des Gesetzentwurfesüber die Vermögensabgabe an, welcher den Verkauf, von Grundstücken zwecks Deckung der Abgabe betrifft. Polnisch-antisemitische Propaganda in Frankreich. ■Paris, 3. Dezember. (J. C B.) Dier berüchtigte Anitii,s*©mit Pater Lutoslawski hiidllt sidlii einige Zeit hier auf und cn't wi ökol'te bei dielsietr Goiegeimhöiit eine nun fang reiche ainitisetmiltisdhic PnoipaJgaurcla, indieni ©r iui einer Reilh.e von Vtotrirägon di« jüdis*ohie Frage in Polen Dicflvandel*tie. Die Watöschatuor Rrtos&e eriähint 'hiozw, daß der erstem Visa-