Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1022 (3.12.1921)
- Date
- 1921-12-03
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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5 Nr. 1022 Wien, Samstag1 Jugoslawien.!s70N-MS"IM, fiPSUW. ..T "■'""""■ -’J OMimj-'jw •■'■■JB.i.. ■"'■ * Die Exzesse. Oe$terrdchlschfe Waggons für Jugoslawien* Graz, 2. Dezember. Die „Tagespost* meldet aus Bel« grad t Das Verkehrsministerium hat Abgesandte nach Wien geschickt, die 300 Waggons zu übernehmen haben, die Jugoslawien von Oesterreich entleiht, um die Ausfuhr von landegprp^ukten bewerkstelligen zu können* Tschecho-Slowakei. Verhandlungen mit den Bergswerksbesitzern, Prag, 2. yezember. (Amtlich.) Zwischen den Grubenbesitzern im Östrau-Karwiner Revier und der Regierung, die im Bergarbeiterkonflikt interveniert, werden die Verhandlungen fortgesetzt. Montag soll es zu neuen Beratungess kommen. Heute ist der sozialdemokratische Abgeordnete B r o z i k nach Mährisch-Ostrau abgereist, um an der morgigen Konferenz der Beratung in Zarubek teilzimefimen. , , Ungarn. Horthy amnestiert einen Mörder. Budapest, 2. DezermW. (>PKwajt.) Oihyrieuitinarat {A'tlllk R nt m b o 1 d, darsekiiemzeit' ajnlläßU'dli des llpdifJaiHiniia - Sikiaudal s den WiseHmsmi» § ® 1 it tr a tji'öuidhüngs ermorckite uiind W’S'geiH' Verbrechensdes iMiGfrd'es zu fikifzieihtn Jalhiren) Zucb-liiains verurieilt wiiirde,- i&t llAUM'eihll: twiitpc A'n'vvglpjdiuing 4©s, jjfttlgstiein 'ÄmneslÄdcirl'ass'es im Fireilhieit gesetzt womdeta. OberiWttlMM Rt b pil d g'efhönfcq zu; AM MMiK.Wi««ben Folberenn des berüchltigteai B rit-ain'nii a-Hicitiöj|s, Jviach KMMpMtztz es siqh Mtsr Hr-ßsosrn IhitzlMUS, . $giß er Mßn | ü (J I <ac jj e na jia ä ui 4 '1 e ir - iitn Brita'nnnaHH'Oibel mH d«r anisgcsmdhr tte&te/n Orausauiplkpit geifelibert - umd ■mäßlhiaiadöl'tha<t wnd §in dlhini scihiließlicli e®me gtrößere E r p«? e s s-u m g Tapsiuibhit'c. ■ Rmaiibold bemaßwu sicih sejhcm wäihiren'H der V-MlbMidliunag äußerst eti'dber rund ammaßeind tniiid ntsä/ninitie im 'seiti'ar VerauitwöPtJiKng über dieti vioiri' ilini LFWy Krüppel gci|'pilit$irit/eii M-amia dieses iiiicht W-ders M rZM'MAs. ^iu>ch. tzeyyitz Vyruutgil^ig MM'AyMchylli Mtz ÄtziMpivt mi wntp rMzMM/WM elitir «riä* seM> im skm er wuM. d§ß Lbin'.^«-rchßav Md s®m J^amaxGlA' WW FMW8W .'fgfdfB,;. vnMß * Km ima ^fsfä^gmis eiWH' kigMs Zelle eLngei'ÄunM, in, ' sigh einer ' “beson^fs entgegeotejiimemden Be* lk^MÄuriK' erfreute. Sei« spateres Gesudb iim iWlederä'uiöiafh'me des Prozesses ■wiimde. gd? flicht in iBehainidlun'g gezogen, hiimgege« erfolgte jetzt seine iE n t'h aif fU111 f?' *!— Biese Verfügung kann nicht überraadiefl, wenin man teden'kit, daß Stopitvaä. F-riedrie'h in einer seiner leteateji Reden in 4er ungarischen (Nq-tionailvensanitmltumg, ohne widerlegt zu werden, erklären diuirfite, daß seihst die vom 'dep tlortfty- FeU'tstss verurteilten »M'cj als juiatiiifizicnt ^Mü?ten :V tzk'br eph er zuiri großen Teite in Ungarn frei herumgehen und am söge mannten .Freiheitskrieg i-n iWes'tumga'im teilmahmieii. Palästina, Bestrafte Plünderer. Jerusalem,, i, Pezemher. (Jüd. I<'Oxi>Dchr.)' Die (M/läghjin'eri'si^che Regierung belegte sechs arabische deren Anteiilnnhfme an den Ueberfällen auf 41 e jüdi§'Cilieu Kolonien im M-ai dieses Jahres, er- VfjtzSW wunde, mit einer Geldstrafe von 6ooo. Pfund i,, i . _ Telegramme. Bie neue Session des rumänischen Parlaments. Proportionale Vertretung der Minoritäten. Bukarest,' 30. November, (Privat.) Pie Pariahienitjseröffnunig fand mpteir dein, üblichen. Feierliich-- Uceiiten $tat't. Diic gesamte Opposition fehlte. In. der Thronrede verlangte der König wegen der sohweren Zeiten «den Beistand aller bedeiutenden Männer jeder Partei, sowie ein -Parlament, das diese Mahner zu gemeinsamer ipaitriötiiis'cher Arbeit vereint. Auf die innere Page ivbergeheind, erklärte der König, daß die Ordnung vollständig gesichert isei und die Au sm a h 'in s b e s t i m in u n g e 'baild ’ a u f g e h o b e n werden. Die Beziehungen zu dem Alliiertem bleiben bestehen, die Beziehiumgen zu den früheren Feinden isOillen so rasch als möglich wieder aufgenomtinen rprerden, Große Sorgfalt erfordert die. finanzielle •Lage. Nfemc Maßnahmen ,sollen d'ie Durch-fühinung iöe,r Finßmzge&etze sichern. Die Thronrede verlangt schließlich die Reorgamiisht'ion des allgemeinen, geheHrnm, direkten, vcTpfHch't'cnvdcn Wiaihlredhlts mit fpropoirtionelleir Vertretung der Minderhesitoa. Hierauf wurde das Parlaimenit von Averesou eröffnet. Ruhe Jii W!en, — Geschlossene Läden. Milllardetischaden, Der gestrige Tag ist in Wien in voller Ruhe verlaufen. Die scharfen Maßnahmen der Regierung und ein Aufruf der sozialdemokratischen Parteileitung taten ihre Wirkung. Auch ließen der eiskalte Wind und das Schneetreiben keine Dust zu Unruhen aufkommen. Der Vandalismus der gxzedenteu, die sich’vorgestern an die Demonstration der Arbeite^ aiihäjjgten, hat in Wien ein trauriges Bild geschaffen. In der Kärntnerstraße, Rotenturmstraße, WollzeUe, Ringstraße, auf dem Graben, in der Alserstraße und in der Taborsfraße wurde ein nach Milliarden zu bewertender Sachschaden angerichtet, aber auch viele kleine Angestellte und - Gewerbetreibende schwer getroffen. Unter den beschädigten Objekten befinden sich eine Apotheke, eine Tierhandlung und eine Drogerje; Beweis genug, daß selbst die Rechtfertigung unwahr ist, die die Exzesse mit Kleider- §nd Schuhnot und Hunger erklären will. Es Kind Straßepizüge, die wie nach dem Durchmarsch feiner feindlichen Armee aussahen. Vom Burgring bis zym Stubenring ist k ein unbeschä dtgtes Lokal zu. finden; die Taborstraße ist von der Ferdinandsbrücke bi§ zur Nordwestbahn verwüsteL Ditz Auslagen der Schuhgeschäfte sind ausgeplündert. Die Kaufleute und sonstigen Ladenbesitzer trugen dyr Situation insofern Rechnung, als sie gestern fast in ganz Wien geschlossen hielten und den Tag zur Sicherung ihres Besitzes benützten. Fast überall waren die Rollläden herabgelassen, vielfach arbeiteten Tischler an der Verschalung der Auslagefsnsier. Die Demolierungen wurden tagsüber von Neugierigen besichtigt, in den ersten Vormittagsstunden war man hauptsächlich in der Inneren Staat mit der Wegräumung der Glasscherben beschäftigt, die stellenweise die Höhe kleiner Rügel erreichten. Bei den Flejscheriädep und Lebensmittelgeschäften wurden Kunden nur vereinzelt durch die halb herabgelassenen Läden eitigelas§|n, Dife Cafes, blieben in ihrer Mghrftßit überhaupt geschlossen, In! den Abendstunden nahm das Strsßenbild einen in seiper Düsterkeit noch gesteigerten Charakter an, Die Straße.nbeleuojitung war auf ein Minimum reduziert, der Verkehr eingeschränkt und in dem Abendnebel sahen die Bretterverkleidungen Wie ein heller Anstrich aus. Eine Statistik de? Schäden, die von offizieller Stelle ausgeht, besagt, daß im I. 113, im IL 37,’ im VI. 6,. im vil 7, im Vlil §, im IX, 2, im XVII. 2 Und im JCJv, Bezirk 2. Geschäfte, gpnrpljert und ausgeplündert wurden, ly der Hauptsache sipd es Cafes, ßanlw fjlialei?, Wechselstuben'«54 Geschäftes Der Schaden wird insgesamt nach Milliarden geschätzt, wobei eine Deckung Gleichfalls im Hotel Bristol haben Demonstranten 'dem Dr. jur. Coty Z a 1 h 0 u m und dem Desird A g o h i n 200 englische Pfund in Noten zu 5 und 10 Pfund Sterling, Mark, Lire und Dinars im Werte von z w ö l f; Millionen Kronen Und ihre Garderobe, bestehend! aus 18 Anzügen, 2 drapfärbigeri Regenmänteln, einem! grauen Pelzmantel, 30 Seidenhemden, davon 15 mit „CZ4* gemörkt, 16 Paar Schuhe und ein Damenbildl in Emailrahmen von sehr hohem Werte geW stöhlen, Ebenfalls im' Hotel Bristol wurde der! Klara B r e i t m a n n, XIII., Hietzingerstraße 64, die drei Schecks Nr. 13.680 bis 13.682 zu je 500 Schweizer Frauken der| Filiale Konstaptinopel der Banca Commerciale Italiana für die Schweizer Kreditanstalt in Zürich gestohlen, hn Schwarzenberg^Kasino wurde dem Egon Fink, X1E, Linzerstraße 105, ein Violoncello im Werte von ,K 56,800 und dem Privaten .Ernst Huppert, I., 5ehwai;zeuberg* platz 1, ein Stadlpelz aus blauem Tuch mit Astraqjianfutteii und Persianerkragen im Werte von K 500,000 gestohlen,1 Auf dem Kärntnerring wurden nachmittags die. Private! Emilie Oswald und Elisahet K i ß, beide XIV., Maria*, hiiferafraße 116 wohnhaft, überfallen. Man. raubte' ihnen, die Handtaschen, der Frau K i ß eine braun-! lederne mit K 20.000, ung, K 6000, einer goldenen Kettend armbanduhr, einem Paar goldener Ohrgehänge mit B.rilij lanten, einer silbernen Tabafiere mit Reisepaß, zusammen Über eine Million Kronen wert, und der Frau Oswald eine silberne Handtasche mit goldener Börse, che K 13,000, einen Crayon und ein silbernes Medaillon, .zusammen K 50,000 wert, enthielt, In der Wohnung des 4Sjährigen Hilfsarbeiters Fran# H y V S, }£,, Sicpardsburggasse 33, v/urde «gestern ein« prae|itvoUe Hermeiinstola gefunden und beschlagnahmt. Etz hat sich die §tp!a,.Mie.Demonstranten aus dem Hotel Im* perial warfen, angeeignet . ■ ■ m Gestern früh erschienen bis auf geringe kommunistische' Reste die Arbeiter auch in Floridsdorf, wo diej vorgestrigen Unruhen ihren Ausgang genommen. hatten,1 wieder in ihren Betrieben. In Favoriten trat die Arbeiterschaft eines Großbetriebs in Streik und hielt int Arbeiterheim eine Versammlung ab. In der gestrigen! Pressekonferenz im Ministerium des Aeußern teilte Hofratj Ludwig mit, daß alle gesetzlichen Mittel angewendeti werden, um die Wiederholung solcher Ausschreitungen int Keime zu ersticken. Er verhehlte bei dieser Gelegenheit , nicht, auf den schweren Schaden hinzuweisen, der Oesterreichs internationale Stellung im Hinbljck auf die in Lösung begriffenen Fragen zugeftfgl wurde. durch Versicherung ausgeschlossen erscheint, weil sowohl die Giasr wie die Einbruchsversieherung bei Unruhen und Plünderungen rr!c|it in Kraft tritt. Die Haftung des Staates Wird wohl auf gerichtlichem Wege festzustellen sein. Die in Wien stehenden Reiehswehrtruppen wurden noch in der Nacht auf gestern in Bereitschaft gestellt* Aus Westungarp sind Truppen und Gcndarnicriekontingente ab* gezogen worden und gestern bereits in Wien eingetroffen. Die öffentlichen Glbäude, die Banken und die Börse wurden unter polizeilichen Schutz gestellt, Die Börse blieb gestern geschlossen, Die „Rpte Fahne", das Organ der Kommunisten, wurde konfisziert, und zwar wegen Gutheißung der Ausschreitungen und wegen Aufreizung zu neuen Gewalttaten. Diebstähle während der vorgestrigen Demonstration. Während der Demonstrationen sind viele Passanten mißhandelt und in einzelnen Fällen auch ausgeraubt worden. So wurden zwei Damen, eine Oesterreieherin und eine Ungarin, in der Kärntnerstraße vpn den Exzedenten umringt und auggeraubt, Man nahm ihnen die Handtaschen, den Schmuck und sogar die O h rringe ab. Die Ungarin hat bei ihrer Gesandtschaft darüber BescijÄyerde geführt, In den Abendstunden wurden in der Heinestraße mehrere Autos von einer johlenden Menge angehalten. Augenzeugen erzählen, daß mehrere Herren und Frauen, die Pelze trugen, auf der Straße attackiert und insultiert wurden. ’ Ein in der Inneren Stadt etablierter Tuch- Händler wurde beim Aussteigen aus einem Autobus überfallen und verprügelt. Dabei raubte man ihn aus, Auf der Ringstraße hielt man einen jtalienitzchenK aufm au p an, bedrohte ihn mit Messern und forderte von ihm die Herausgabe seiner Wertsachen. Er kaufte sich von den Plünderern dadurch los, daß er ihnen sein Bargeld, etwa K 80.000, übergab. Der Polizeibehörde ist eine Reihe von Anzeigen zugekommen, die gegen unbekannte Täter wegen der bei den vorgestrigen Demonstrationen vorgekommenen Diebstähle und Plünderungen erstattet worden sind. Der in London ansässige Kaufmann Leon von Embden, holländischer Staatsbürger, zeigte an, daß er vorgestern in seinem versperrten Hotlzimmer gewesen §tzj, als Demonstranten den Türstock deinolierten und in sein Zimmer eindrangen. Es waren etwa 10 bis 15 Personen. Sie erbrachen seiite Kästen und stahlen ihm Ledertaschen, einen grauen engli chen Mantel mit Opossum, einen drapfärbigen Regenmantel, vier Paar Schuhe, eine schwarze lederne Schreibmappe, einem Smokinghemd, 4 Hüte, einen Stock, Pijamaseide, zwei blaue Kostüme, Notizbücher, eine Kleiderbürste, Taschentücher, Krawatten und'ungarische Briefmarken im Gesamtwerte von 779 holländischen Gulden. Insgesamt wurden in ganz Wien 174 Geschäfte teilsJ beschädigt, teils geplündert und dabei 334 Personen yeN haftet. 20 Sicherheitsorgane und 26 Zivilisten wurden ver-i wundst, In der Brigittenau. Schon als cler Ausmarsch der Floridsdorf er Arbeiter begann, überfiel in der Wallensteinstraße ein Trupp von! tztwa' 2QQ Personen das. Cafe Schneid, zertrümmerte1 Öje Fensterscheiben und Eingangstüren, überfiel und ver-j trieb die Gäste. Jm Caf6 I ni m e r g u t in der Jägerstraßej drangen Demonstranten in das Lokal ein, mißhandelten diej Gäste und verletzten einen 60jährigen und einen 75jährigenl Mann. Der Reisende Joachim Granne? hat den Yer-j lust einer Goldkette im Werte von K 70.000 zur Anzeigsi gebracht In der Leopoldstadt. Auf dein weiteren Vormarsche demoliertem tüte Demonstranten das Cafe Augartenbrücke, das der Sitzi einer ,so ziafdempkratischen Be z i r k y-j Sektion ist, und vernichteten die ganze Einrichtung In der T a b 0 r s t r a ß e ist kein Geschäft, das nicht ge-tz litten hätte. Sogar in der Apotheke der Barmherzige« Brüder wurde eine Fensterscheibe zertrümmert* In der Inneren Stadt. Den Höhepunkt erreichten die Ausscltreitttngeir^hi^fefj InnerenStadt Fast alle Kaffeehäuser, auch solche,1 die, wie das Künstler-Cafe, durchaus keine Schieber z« ihren Stammgästen zählen, wurden das Opfer der blinde« Zerstörungswut. Noch sehWMtzr kamtzy die große» Hotels weg, deren Insassen buchstäblich ausgeraubti wurden. So wurde Sir \y i M! am öoode, derj gewesene Vorsitzende der österreichischen Sektion den Wiedergutmachungskommission, der int L Stock des Hotels Bristol wphnt, von einer Schar heiijigesucht, die sich seiner Garderobe bemächtigte und die Anzüge gleich an Ort und Stelle gegen die minderele^anten, die' sie am Leibe« trug, eintauschte. Von bekannten Geschäften wurden da» S i r k s c h e »zum Touristen“,. Bcke Kärntnerstraße undj Ring, die Hutfirma H a b i g*, die A r g e U10 r - W e r k eJ Z w i e b a c k,They er und H a r dtrrtuth beschädigt* Die westHchen Bezirke kamen noch am besten davon. Nur bei der ' S t i f*t s-, k a s e r 11 e kam es zu argen Exzessen, deren Opfer das* Woll- und Stoffgeschäft Ludwig. L c«t-t er und die« daneben befindliche Schuhfabrik 'S M am a n d e r wurden. Im allgemeinen zeigte sich bei den. Plünderern einej besondere Vorliebe für die Auslagen der SchuhgeschäfteJ da in diesen aber nur die linken Schuhe ausgestellt! werden, ist die Befriedigung dieser Leute jedenfalls eine1 höchst einseitige gewesen. Am wenigsten Verlangen! bestand nach — Büchern. Die Buchhandlungen bilden i» dem großen Meere der Verwüstungen und Plünderungen j die einzigen Inseln, die unversehrt geblieben sind . . . Herrenwäsche ©rsMassäg uebcS krMWstz im Warenhaus Schiffmann!!.. WM« 48 ■ En gras! Tdep.hon 47179 m' in detaü