Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1021 (2.12.1921)
- Date
- 1921-12-02
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 6 Wien, Freitag WIENER lyfORGENZEITUNO 2. Dezember 1921 1 m» Nr. 1021 erlebt höchste erotische Sensation, (Weibliclites degenstück zu jenem Wüstiing in Wedekinds „Schloß Wetterstein"!) „Sie streckt sich und vergeht“, lautet die Regienotiz, Da$ soll belohnt sein, Der Gefangene wird frei und soll mit seiner Erlösen?? der .Akademie vorgeführt, sie selbst aber feierlichst mit dem Tugendpreis ausgezeichnet werden. „Aber“, fügt die Königin lächelnd hinzu, „man soll nicht sagen, wofür! Ich verbiete dem Redner der Akademie, zu sagen, wofür!“ Madame Legros kommt mit wankenden Knien naclv Hause. Das Werk ist vollbracht und es hat, wie sie am Ende des zweiten Aktes seufzt, zu viel gekostet. Sie will jetzt wieder die kleine, fleißige Strumpfwirkersgattin und Putzmacherin sein. Nur daß solche. Heimkehr das Schwerste ist. Sie hat die Rebellion entfacht, das Volk verhimmelt, sie nnd schreit: Führ’ ujis zur Bastille! Sie aber kann nicht, will nicht, begreift nicht, schüttelt sich vor Grauen. Der Unschuldige ist frei, mehr war für sie nicht zu tun. Man bespuckt sie und und erschlägt den Chevalier, der, gereinigt durch die Tat dieser Bürgerin, zu ihren Füßen sank, Sie klammert sich ap ihren Mann, beschwört ihn, Türen und Fensterläden zu verschließen, will nicht teilhaben an dem blutigen Sturm, der draußen die Straße durcttfegt, und näht emsig Spitzenhäübchen für Maitressen. -- Dieser Schluß, der die Tat. der Madame Legros als eine Episode im Leben einer kleinen Frau erscheinen läßt, die ein Unrecht zu unerhörter Kraftleistung befähigte und die dann erschöpft in die Alltäglichkeit zurückfällt (es wäre leichter und wirkungsvoller gewesen, Madame Legros mit dem Chevalier sterben zu lassen), ist großgedacht, aber in der Durchführung weniger geglückt als das ganze übrige, durch Gestaltungskraft, feine Pointierung* * vor allem aber durch geistreichen und dabei prachtvoll sachlichen Dialog ausgezeichnete Werk. — Aber hätte eine kongeniale Regie den Schlußakt richtig gestützt <— er schreit förmlich nach lebendiger Gestaltung der . ausbrechenden Revolution, die als furchtbare Begleitstimme keimend, schwellend, brüllend die letzten Szenen begleiten muß — der Mangel wäre wettgemacht. Sie fehlte den ganzen Abend, die dem Stücke förderliche Spielleitung. Das wohlgelungene Straßeabild des ersten Aktes blieb betrüblich leblos, menschenleer. Pie Leute, die gelegentlich (wenn’s erforderlich war) aus den Fenstern schauten, wirkten wie Pagoden. Der zweite Aufzug wurde von dein gründlichen-Herrn P a m 1 S'e rr ungebührlich gestreckt, Er hätte ihn bunt und kurzweilig formen . müssen,. Und im Schlußakt wirkte, das kurzatmige, kommandierte Rabarber schülerhaft — wie das Spiel des jungen Herrn E i d l i t z, dem man den Chevalier zugemutet hatte... Frau M e d e 1 s k y als Madame Legros enttäuschte uns sehr. Bei der Lektüre' der Dichtung erscheint der jähe Wandel der Bürgerin, ihre Hingabe an das Werk, ihr traumhaftes, ekstatisches Hintaumeln bis zur Erlösung, des lebendig Begrabenen überaus plastisch. Die Künstlerin, die schöne Augenblicke hatte, fand nicht die große Linie für diese Frauengestalt, Sie zerdehnte ihre .Rolle bis for Ün erträglichkeit.' Herrlich, verehrungswürdig, vornehm und v/eitvveise . Frau. Wi| b*.r and t . als; greise Mar-, quise, ausgezeichnet bestes Bürgertheater „Frau A 1 b a c h - R e 11 y, tüchtig die Herren Sie b er und Devrien't. — Die Königin Maria Antoinette gab Fräulein M ä rb erg, der man so selten sm Burgtheater begegnet. Sie wußte das verwüstete Gemüt der Königin delikat hinter der Maske der Vornehmheit zu ■verbergen und war in der schwülen Szene mit Madame Legros ganz hervorragend. Heinrich Mann konnte nach dem zweiten Akt für - reichen Beifall danken und auch nach dem dritten. Akt, , der nur schwache Wirkung übte, vor der Rampe erscheinen. Ein erstes, wertvolles $tück, nicht ohne Schwächen, aber eine Dichtung. Es verlangt nach heißem, vollblütigem Theater, es braucht die Folie lebensvoller Szenen. Das Burgtheater hat dem Werke nicht gegeben, was ihm oottut . Otto Abel e s. Aus den Theatern. Im Burgtheater gelangt morgen, Samstag, „Und Pippa tanzt" zur Aufführung. In der Staatsoper wird morgen, Samstag, „Der Kuhreigen" aufgeführt, r- Opernsänger Ernst Fischer hat. die erbetene E n 11 a s s u n g aus dem Verbände des Operntheaters von Direktor S c h a 1 k b e w i i 1 i g t erhalten. Iq der Vofksoper findet heute, Freitag, die erste Wiederholung von Püccinis „B o h t m e" statt. Die Mimi singt zum ersten Male Frl. Musil, die Übrige Besetzung ist diq der Premiere, Dirigent Herr dH stermich. 7 Uhr, Wocheaspielpla» des Deutschen Volksthe aters. Sonntag, 7*3 Uhr, „Das vierte Gebot" (volkstümliche Preise ohne Vormerkgebtihr), 7 Uhr „Der Dieb", *■*•' Montag, 7 Uhr, „Die Ahnfraü" (volkstümliche Preise, ohne Vprmerkgehühr). . Dienstag, 7,7 Uhr, (Veranstaltung der Kuhststölle der Biidungszehtrale mit Unterstützung der Gemeinde Wien) „Professor Bernhardt". -= Mittwoch, 7 Uhr (zum ersten Male ^Lebendige Stunden"), vier Einakter von Arthur Schnitzler. Donnerstag, 7*3 Uhr, „Im weißen RößJ“ (kein Kartenverkauf), 7 Uhr „Lebendige Stunden“. — Freitag, 7 Uhr, „Der Pelikan“. — Samstag, 7 Uhr, „Lebendige Stunden“. — Sonntag, 2 Uhr, „Faust" (Veranstaltung der Deutschen Kunst- und Bildungsstelle), 7 Uhr ^Lebendige Stunden", Wochenspielplan der Kammerspiele. Sonntag, 7,3 Uhr, „Liebe“, 7 Uhr.„Der Papierreifen“, 10 Uhr „Die unberührte Frau". -^ Montag, 7 Uhr, „Schloß Wetterstein“, 10 Uhr „Die unberührte Frau“. — Dienstag, 7 Uhr, „Der Papier-reifen", 10 Uhr (zum ersten Male) „Morphium“, ein Nocturno von Ludwig Herzer. — Mittwoch, 7 Uhr, „Der Papierreifen“, 10 Uhr „Morphium“. — Donnerstag, .7,3 Uhr, „Einsame Menschen“, 7 Uhr „Der Papierreifen“, 10 Uhr „Morphium“.Freitag, 7 Uhr, „Der gute Ruf“, 10 Uhr „Morphium“. — Samstag, 7 Uhr, „Der Papierreifen“, 10 Uhr Morphium“. Ini De irischen Volks theater wird Sonnfog den 4, d- M. um 7 Uhr abends Henry Bernsteins Komödie j,Der Dieb“, mit den Damen Sleinsieck, Schilling und den Herren Kutschera, Frank, Werner-Kahle und Homma, aufgeführt, In den K a m m e r s p i e 1 e n des Deutschen Volkstheaters beginnt die heutige Erstaufführung der vier Grotesken „Der Papierreifen“ von Wilhelm Stücklen um 7 Uhr. Die Nachtvorstellungen in den Kammerspielen werden Samstag den-3. d. M. wieder aufgenommen. Es gelangt Gabryela Zapölskas erotische Komödie „Die unberührte Frau“ zur Aufführung. - Im J ö h a n n-S trauß - Theater wird Susanne B a c h r i c h, die von Direktor Erich Müller engagiert wurde, in der bevorstehenden Uraufführung der Operette „Eine Sommern ach t* von Robert Stolz eine der Hauptp&rtien singen,. . . Gerichtssaal, Die Verurteilung des Abgeordneten Missiatio. Palermo,. 30. November, Der kommunistische Abgeordnete Miss.ia.no war seinerzeit vom. Kriegsgericht wegen Desertion zu zehnjährigem Gefängnis veturteilt worden. Das hiesige Zivilgericht hat nunmehr dieses U r t e i 1 bestätigt, doch sollen von der zehnjährigen Gefängnisstrafe fünf Jahre als bedingt gelten. Die Geschwomen für Landrus Begnadigung. Paris, 1. Dezember. (Havas.) Die Geschwornen haben ein Begnadigungsgesuch zugunsten Landrus unterzeichnet. FREIE JillMSCm VOLKSBÜHNE GastsptaS Im LUST3PEELTHEATE8 7 ifhr abends-, DER DAS THEATER IST GEHEIZT» Schauspiel in 4 Akten vor UJKobrin Levy. /; Von jean-Richard Bloch. (Autorisierte Uebersetzung von A u g u s t a W e 1 d I e r- S t e i n b e r g.) Romain Roland gewidmet. Durch eine Staubwolke hindurch zieht das. Yoik ini Kreise herum. Das sipielt sich jeden Tag um diese Zeit ab. Bis fünf Uhc pflegt die Wüste leer in der Sonne zu braten, per erste Schlag der Stunde läßt in verzweifelten •Nasalklänge-n die Signalhörner; der Kasernen und auf den anderen Hugel.il weiter! weg die Trompeten der Kavallerie ertönen. Eine Viertelstunde später ziehen die Soldaten langsam in ungleichmäßigen Gru-ppe.n, Daumen ini Gürtel, durch die Straßen. Die Regimeter des Westens sind sch.echt eqii-ipiert. Die Beldeidungsoffiziere scheinen am. Sic ff zu ■sparen, denn die Hosen reichen nicht bis zu?n .Schuh. Die Kragen gähnen um die vom Schweiß z'usanirnengerollten Halsbinden, Aber die .Offiziere im Westen haben den ganzen Nachmittag Zeit, auf den ‘Terrassen der Cafes Erfrischungenzu gemäßen. ./ : Um. sieben Uhr herrscht ein Gewimmel,, eip > wahrer Wirbel. Der Reisende aus dem Speisewagen, der die Na>se beim Weiterfahren hinaius-steokt, ahnt nicht, daß fünftausend Menschen, Zivilisten und Militär, hier mitten im Herzen der Stadt jaden Abend, den Gott werden läßt, auf den zw Hi Hektaren Staub und Kot, zu Nutz und Frommen des lokalen Handels, herumlaufen. Allein mit dem Schlag acht Uthir wird .alles wieder ewvsatn und leer. Eine Walke heißen Slamix*« (hüllt die städtischen Auer-J.ieibler ein. jeder bei »ich daheim. Es ist die Stuuulc, in der sich auf. den. Fremden, wenn er keinen befreundeten Tisch unter einer gelbkuipferacn Hängelampe gefunden bat, die Angst der Einsamkeit merlerläßt. Der Westen läßt einen .versteibcm, daß cs nicht gut ist. sein Heim zu Eine Blindsfakademie. Zugunsten der jüdischer? ■Blinden •findet Montag den 12. d. M. im Mittleren Konzerthaussaal eine sehr interessante Akademie statt, an der außer dem B L»?? d q n g e s z n g v e r e j n der blinde Organist S tjö-.rcih,. Opernsänger Taube r, das Quartett E i g;en .f. ei d (Hahpah), und Fau Mir jau Schnall e i - H Ö elf 1 i c j? mifwirkep, Die Karten kommen in den nächsten Tage« an den bekannten Vorverkaufsstellen zun? Verkauf., liniversitätsprofessof;Ör. Eisler spricht Sonntag der? 3. d. M>, 7 Uhr abends, im Saale des Gewerbevereins über „R e mb ran dt und seine jüdische Umgebung*, Da dieser interessante Lichtbilder vor trag des.bekannter? Kunsthistorikers nur .einmal stattfindet, gibt sich außerordentliches Interesso dafür kund. Näheres das heutige Inserat Pie Zensur gegen Wedekind. Die Z e n S u r hat dem Deutsche« Volkstheater die Aufführung von Wede kinds „T 0 d Ü i? dTcufel“ untersagt. Das Stück ging als § 2-Vcfr?teilung vor Jahren an der Neuer? Wiener Bühne iu Szene, Bekanntlich wurde ein anderes Wedekiod- Stück „Sonnenspektru m“, in welchem auch die Schauspieler nicht auftreten zu wollen erklärten, vom Zensor verboten. jyjzuüi.'. u?:-_r!:_L-i.>—.« ^.» Juden Äs Boxer. per Boxsport ist in Wien noch nicht hämisch und es .ist sehr füglich, ob er bei uns jemals so populär wird als in deii westlichen Staaten, Unsere jüdischen Sportvereine in den Folgestaaten haben nur zum geringsten Teile das Boxen in ihr Programm aufgenommen, Diese Tatsache ist auf jeden Fall verwunderh, wenn fnan berücksichtigt, daß sowohl in Wien als auch im nahen ‘ u d fernen Ausland die Juden regsten Anteil an der Entwicklung der „edlen Art der Selbstverteidigung“, wie die Engländer und Amerikaner das Boxen bezeichnen, genommen haben, Von den heimischen Professionals sind Czirolnik und Schwarz Juden, Unter , den Namen der Amateurmeister vpn Oesterreich finden wir den Schwergewichtler Kurz. Bei' den letzten Amateurkämpfen im Sportklubheim erwies sich der für den Boxklub Iron startende Hakoahner Reis allen Konkurrenten überlegen. In Amerika stellen die Juden eine beträchtliche Anzahl hervorragender Professional-Boxer, unter' denen sich mehrere Weltmeister befinden* Von denen, die mir im Gedächtnis sind, sollen die wichtigsten angeführt werden: Ted Kid Lewis ist Europameister im Mittelgewicht und war bis vor kurzem Weltmeister im Weiter- und Mittelgewicht. Ueberdies ist er leichtschwergewichts-Meister von, England. Der Leichtgewichtler B e n n y L eo'na r d gilt als der technisch beste Boxer der Weit Le wi n sky war vor Charpentier Weltmeister im Leichtschwergewicht Lew Tendier ist aussichtsreicher Anwärter auf den Weltmeistertite! im Leichtgewicht Amerikanische Sportblätter haben kürzlich Untersuchungen angestellt, welche Völker sich für das Boxen am beste eignen und sind dabei zu .dem Ergebnis gekommen, daß Juden und Italiener sowohl quantitativ als qualitativ an erster Stelle marschieren. f. b,. Geänderte Termine. Das Meisterschaftsspiel Wacker —Sportklub findet am 8. d.;M. auf dem Dornbai;her-Platz statt. Das Wach trägsspiel 'Hertha-Wacker •'gelangt ira 18. d. M. auf dem Wacker-Plat? zur Austragung* . Die Eislauf-Melsterschafter?, Die Internationale Eislauf-Vereinigung hat für die von ihr im Jahre 1922 zu veranstaltenden Meisterschaften nachstehende Termine' und Austragungsorte festgesetzt: 28, und 29. Jänner:; Die Europameisterschaft in? Kunstlaufen und die Meisterschaft jm Paarlaufen ir? Davos. Veranstalter; Internationaler Schlittschuhklub Davos. 5. und 6. Februar : Die Weltmeisterschaft im Kunstlaufen,und die Dämen-Meisterächaft in Stockholm. Veranstalter: Svenska Slcridskoförbundet. 11, und 12. Februar: Die Europameisterschaft ini Schnell laufen in HelsingforS. Veranstalter,: •Heisingin Luistelijat. 1Ö. und 19. Februar: Die Weltmeisterschaft im SchnelH laufen in Christi«nia. Veranstalter: Kristiania Sköitcklub. v Hazair. Morgen, 7 Uhr, Vollversammlung Tm Cafe ludustriepalast, L, Dominikerbastel 22, Lohntag, 7-9.Uhr und 10 Uhr, spielen zwei Müiiftschaften gegen F« A. 0. erste und zweite Jungmannschaft am F, A. C.^Piatze, , - - veibi&sdn, mm sich itti Abenteuer m stünzen u.nd es gibt soinesgleiöSen nidnt, tim et neun der? Qcecfopüack aim x<eben ziu.Tau'beai . Aber weiß dört rtlofo, daß dc.r Stanifo der. Gestamik und der Schmutz seit einigest? Jafomt äufgol önt EÄbsfo. mt-ygiriHkÄrfide VsschanMäile der Zwili-. saliotr? au bilden?. Mäii, em|>fiiVdet ihren Gerüdh dicht und bestc-fhit darauf, siah Als größtes Vo!(k der Erde an fühlen — fo einer Scßimavtzladhe. Der Roisafiide iwlid sM grau«er Rdsesaek nchwebte?? eiine!?? Auigehfelick det Oberfläche der Mchge, dranm versdSiwa«?4en sitz. If? weniger ahs einest InaObe/n Stünde icaim der Manm mit .sawbeirtii? Naisenlööhcm a/us den? ^Hobel zu dem drei Körnigem« heraus und niatdr.ibe siah aiuf die Suche nr.oli einer ^nfiwcibVä'stättc vöx der Ein* saaniköit. Nicht unges-träft du'rcbziöht m au? ruhelos zwsrizig Jahre Isrng.diie Orte* Wo M-ders fbire Hehn* sitätlem -halben.- Verzweiflung über ein. WöiTfehltes, Leben umd uiivbezwingliclh-et Sanreck vor der Bit? 'säniCceit, die der Borü-f fo.it' sich bringt, befoäbbtigep' skjh'in f-rhrocklkhe1??' Efsfo fordn 4sr. Wf&iicCiesieii' bnrteir' ihnen. ‘Die ICarpitäbe mit!<anjgen R'üu'tein'di-c An-' gestellten-elc-r Sd'JiäfWagon tztnpfind.cn m gewissem Zeichen, .w-ic ss scheifoi d.ö«- nahende Ußbcl vori-us. Sie ha6ö?j .verschiedene. Arten,, um doa Hobel zu bekäm-pfert. Wenn du, lielier Leser, bei einen? Dauer regelt dem Kernt rollor deine» Schlafwagens' auf sein am Sitz er.bUckkt, wie er, di? Hände 'zwischen den Knien, die Augen auf die Puffer des häch-stCn Wagen* gerichtet, vor sich hc-rsum-m'-t mit, den? Ge-' rär.id?, - da-» -dem Stinisen eines dicken, in eiiner Scliachtel emgcsclrlossen-eji Insekt-s gleicht. .-’O weißt dm, daß dieser Ma«?m am seine Frau?', m sein Stücfl<- uhen Guiitcnland. an sein« Angel, an? Liebesnächte denkt und di-c Stille eines ländlichem Fleckes; fosohint, der nicht vorbciflicgit,' Deshalb ’ foblickte auch H«hr GouAmpht,!n der Bluse'-?md mit sehsnt?teigem Hätiidev?, ga>r>i? p1ö»tzlidi einen.großen schwänzen'Bart-und zwei-'hranfoe, scil'ir' 'sanfte Auge-n, .die siah über ihn neigten, wäiire-nd er dem durch einten Huf-naigel vei’ii'r'S-aichfoa?' Riß eines Guirmiischlviuches fHcikite. »Herr Co-uiWaufit, vernuirte ich?« ' , Die beiden Augen ergläuzteitiveribindlich. . - . »Sik-hir richtig«, sagte der Manu de® Wesfofo» indem fo seine voa der Gummilösuntg IrlftbHgen Fjuiger auf der' ®dh'WeiJ%eii Na-se spazieirei-n führte, Valentin? Loulbatie von der Finma Biertin & ^ie*< ,Räder und Zubehör.« ). .'' Der Matrm mit den? schwarzen B'ärt zog h<»"chi sekfon Hut. ( L- »SOs-o.« ,xj. Dar Mann des Westens Ut rniöffraiuisdh, j >Ich i?vaö?im mir vor, Ihnem morgen, -früh* Besuch zu -majcheu.« : 1 %■. i . « ' ' -- ' ' y. ’. -•• ■: * \ . :: * Aber da . ich Sieauf der SchWellfei Ifoes Hfolsc«, erblicke v i« - . 1 i ■ . - ' y , , . - - 7"'"- - » . . .hahe Ich mir gefo^-'wir'könnt-Qt? gfoicJi Be^kammtsc-baft ma-öbem ,..« ‘ 5>Zü wel'dlicr Stuiude 'könnt® ich Sie morgen im item -Geschäfte' ffodeu?« “ - Der M-stns?' de« We«$?tco«, der sich 'vapsdetet hiait, ’ daß ma'tt kein Recht uivd keime Macht über, iihm hat, läßt gerne fühlen, daß mar? in seinen' Aiugeini :'kei;nc W’iclh'tigte.it besitzt. H-emr CouiillauJit iktainiwleder' auf «einen Riß zurück.■ .'Dänin, sprach er i« Paarscn- : >Ja — ‘ d4s ‘kömmt darauf' ativ— 'ich: gehe mar.d’rimar ams — ich ka-mi .nicht sagen — (Fortsetzung folgt.)