Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1021 (2.12.1921)
- Date
- 1921-12-02
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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WIENER MORGENZEITUNG % Dezember 192! Seite 2 Wien, Freitag Nr. 102! 5. Anforderung aller Goldbestände zur Hebung des Kronenkurses. 6. Einfuhrverbot von Luxuswaren. 7. Allmählicher Abbau der Lebensmittelzuschüsse unter Aufrechterhaltung des Reallohnes der Arbeiterschaft und Einführung der Kinderversicherung. 8. Schärfste Handhabung der Gesetze gegen die Preis-' freiber und Wucherer. Es sprachen, hierauf die Vertrauensmänner der Arbeiterschaft Ziegler, Witzmann und K o p i t z. Erklärungen des Bundeskanzlers und des Finanzministers. Sodann ergriff Bundeskanzlei Schober das Wort Er wendete sich zunächst gegen den Vorwurf, daß die .Regierung die verschiedenen Schichten der Bevölkerung ungleichmäßig behandle. Ihn könne ein-solcher Vorwurf nicht treffen. Es mag sein, daß die bisherigen Maßnahmen der Regierung den Eindruck erwecken können, als nähme sie den sozialdemokratischen Finanzplan nicht ernst oder wolle ihn nicht durchführen. Als ihm dieser Finanzplan von einer großen Abordnung und von führenden . Parlamentariern überreicht worden war, hatte er sich verpflichtet gefühlt, dieses Programm auf das ernsteste zu prüfen, umsomehr, als es ihm von der sozialdemokratischen Partei übermittelt worden war, die je erzeil den Beweis erbracht habe, am Wiederaufbau des Staates mitarbeiten zu wollen. Die Regierung habe mit allem Ernst diesen Finanzplan erwogen, lieber die vorgebrachten Forderungen werde der Finanzminister im. einzelnen sprechen. Er glaubt, daß dessen Aufklärungen die Versammelten befriedigen werden. Er selbst aber möchte bemerken, daß gegenüber den Preistreibern und Wucherer radikale Abhilfe geschaffen werden wird. Bundesminister für Finanzen Dr. Gürtler legte?n eingehe der Weise die Tätigkeit dar, die er in seiner Eigenschaft als Finanzminister seit dem 7. Oktober entfaltete. Er verweist auf die bisherigen Finanzmaßnahmen der Regierung, insbesondere auf die Erhöhung der Grundu d Erwerbsteuer und auf die Börsebesuchsabgabe. Eine Reihe der von ihm getroffenen Maßnahmen decke sich übrigens mit den im sozialdemokratischen Finauizprogramm aufgesteilten Forderungen. Man könne ihm nicht den Vorwurf machen, daß er in einem langsamen Tempo gearbeitet habe. Ein Tempo, wie er es bei Erlassung der Gesetze eingeschlagen hat, sei in der Geschichte der Gesetzgebung wohl nicht zu verzeichnen. So habe er sofort nach seinem Amtsantritt die Steuer-. Voreinzahlungsgesetze eingebracht und der Erledigung zugeführt, wodurch dem Staate ein Ertrag von 10Milliarden Kronen gesichert wurde. Der Minister erörterte sodann im einzelnen die von der Arbeiterschaft gestellten Forderungen, namentlich die, betreffend die Anfofderung der Devisen und Valuten, und erklärte, er werde eine strenge staatliche Kontrolle, des Valuten- und Devisenverkehres einführen und alles tun, was geeignet ist, den Ausschreitungen der Spekulation entgegenzuwirken. Der A nforderung der Devisen und Valuten stehen allerdings Schwierigkeiten im \Wege. Bezüglich der Erhöhung der Besitzstenern verwies er auf die bereits durchgeflihrten Maßnahmen, durch die der Besitz in erheblichem Maße getroffen wird, und teilt mit, daß eine Novelle-zur. Vermögen'sab gabeln-Vorbereitung sei und daß eine entsprechende Besteuerung der großen Vermögen erfolgen werde. Hinsichtlich des Verlangens nach Erlassung eines Verbotes der Einfuhr von Luxuswaren erklärt der Mi ister, er habe durch Festsetzung des Goldzolles diese Einfuhr bereits erschwert Uebrigeris werde er diesem Petit, soweit die internationale Lage es gestatte, Rechnung tragen. In bezug auf den Abbau der Lebensmittelzuschüsse machte der Minister auf das zwischen den Industriellen und der Arbeiterschaft bereits getroffene Abkommen aufmerksam. Gleichzeitig werde die obligatorische Ki derversicherting ins Leben treten. Der Minister versichert, schließlich, er werde überall fest zugreifen u d mit großer Energie und aller Beschleunigung alles vorkdhren, um den -finanziellen Wiederaufbau des Staates zu ermöglichen. Vorsitzender Abgeordneter Dr. Bauer resümierte den Verlauf der Verhandlungen und nahm die vom Bundesminister für Finanzen gemachten konkreten Zusagen zur Kenntnis, Die sozialdemokratische Partei habe die Regierung und die. Mehrheitsparteien wiederholt gemahnt, daß die Situation ernst sei. Sache der Regierung ist es nun, alles daranzusetzen, um weitere Komplikationen zu verhindern. Die Arbeiterschaft Oesterreichs habe immer die größte Geduld an den Tag gelegt, aber auch die . Geduld der Arbeiterschaft habe ihre Grenzen. Daß dem so ist, haben die heutigen Ereignisse gezeigt Die Regierung und die Mehrheitspartei mögen aus dem Geschehenen lernen. Er möchte an die . Regierung das driegende Ersuchen richten, die notwendigen Gesetze mit gebotener Raschheit . dem Nationalrat vorzulegen. Die Arbeiterschaft wolle energische und entschlossene Maßnahmen sehen, vor allem solche, durch die auch die besitzenden Klassen getroffen werden. Er dankt hierauf dem Bundeskanzler, und dem Finanzminister für ihr Erscheinen in der Versammlung. Die Regierung warnt. Die Staatskorrespondenz schreibt: In Wien haben sich gestern auf der Straße Vorgänge abgespielt,- die schon wegen des schädlichen Eindrucks, den sie im Auslande hervorrufen müssen, auf das tiefste zu bedauern sind. Im Anschluß an einen Umzug von Arbeitern, die gegen die Teuerung demonstrierten, haben verantwortungslose Elemente Ausschreitungen begangen, durch die das Geschäftsleben zum Teil . empfindliche Störungen und Schädigungen erlitt. An einigen Stellen kam es sogar zu Plünderungen, wenn auch die Gerüchte, die hierüber in Umlauf waren, sich -als . übertrieben herausgestellt haben. Es ist vor allem der mustergültigen* Haltung der rechtzeitig eingesetzten Wiener Polizei zu danken, wenn die turbulenten Erscheinungen „ nicht einen noch größeren. Umfang annah’men und schon nach kurzer Frist ein Ende fanden. Gleichwohl muß bei allen Einsichtigen der Eindruck Zurückbleiben, . daß diese in Anbetracht unserer internationalen Situation besonders empfindliche Beeinträchtigung uns e r e s Ans ehens im Ausland hätte v e r* mieden werden können, wenn bei* der Diskussion über die von1 der Regierung eingeleiten staatsf i nanz! e1 1 en Maßnahmen dem politischen Ernst und den eisernen Notwendigkeiten unserer Situation mehr Rechnung getragen worden wäre. Es darf aber auch nicht übersehen werden, daß die Österreichische Regierung ihren Finanzreformplan mit besserer Aussicht auf reibungslose .Durchführung hätte ins Werk setzen können, wenn die seit Februar in sichere Aussicht gestellten ausländischen Kre'.ite rechtzeitig, das heißt zu gleicher Zeit mit dem Appell an die Opferwilligkeit derösterreichischen Bevölkerung, realisiert worden wären, weil uns in diesem- - Falle c'er katastrophale Kurssturz der Krone erspart geblieben wäre. Für jede i Einsichtigen ist es klar, daß die Regierung den Weg der Selbsthilfe, bei dem sie die Interessen aller Kreise der schaffenden Bevölkerung zu wahren entschlossen ist, nicht verlassen kann, denn auch die Kredite können nur im Zusammenhang mit den Akten der Selbsthilfe den Wiederaufbau sichern und wenn die Regierung gezwungen war, diesen Weg zunächst allein zu gehen, so handelte sie damit im Interesse der Allgemeinheit und aller Bevölkerungskreise und es ist zu hoffen, daß diese Einsicht eine Wiederholung der Ereignisse des heutigen Tages verhindern wird. Die Regierung ver-_ teidigt durch ihre. Maßnahmen den Bestand der Republik. Diese Verteidigung darf aber nicht allein-der Regierung überlassen bleiben, deren zielbewußte Arbeit durch so bedauernswerte Vorkommnisse, wie es die Vorfälle des heutigen Tages waren, nicht nur . gestört, sondern im Erfolg vernichtet werden. Die österreichische Arbeiterschaft, der die Verteidigung der Republik am Herzen liegt, wird es zu würdigen wissen, welcher Schaden dem moralischen, politischen und finanziellen Kredit der Bundesrupublik Oesterreich zugefügt werden könnte, und sie darf, es nicht dulden, daß eine Teuerungsdemonstration von unverantwortlichen Elementen, wie heute, zu schweren Exzessen benützt wird, die nicht nur den guten .Ruf der Bundeshauptstadt , Wien: „und .der-' österreichischen Bevölkerung,-;Son erni auch deren wirtschaftliche: Existenz auf'das' schwerste gefährden; Die R e gi e r u n g hat alle Vorkehrungen getroffen, um jedem Versuch einer Wiederholung der heutigen Ausschreitung en mit allen gesetzlichen M i 11 e 1.. e n t g e g e n z u t r e t e n., Die Verletzten. Die.Zentrale der Rettungsgesellschaft hat bei den heutigen Demonstrationen bei mehr ' als z w e i D u tz en d F ä 1 len e r s t e H i 1 f e g el e i s t e t. Die Arbeit gestaltete sich; ungemein schwierig, da die Meldungen seit Beginn der Demonstrationen von verschiedenen Stellen, hauptsächlich im ersten und zweiten" Bezirk, kamen und nahezu unmöglich war, allen Anforderungen im Momente gerecht zu werden. Trotzdem wurde der Rettungsdienst musterhaft versehen und nirgends hat sich ein längerer Verzug ergeben. Verletzt wurden in erster Lihife Wachorgane in Ausübung ihres Dienstes, dann Demonstranten bei Zusammenstößen mit der Wache und harmlose Passanten,’ die ohne ihr Verschulden in das Gedränge geraten waren. Vor dem Hotel Bristol' wurde der 23jährige Schlossergehilfe Oskar Gebauer, XX., Ybbsstraße 23; von Demonstranten derart gegen eine Fensterscheibe gedrängt, daß er durch die zersplitternde Fensterscheibe eine schwere Schnittwunde am linken Unterarm erlitt und auf die Unfallstation gebracht werden mußte. Während der Demonstration, beim Liebenbergplatz hat der 45jährige Maschinführer Franz Schw arz/i n g e r, XXL, Leopoldauerstraße 84, eine schwere Stichwunde am Unterbauch erlitten, ohne angeben zu können, auf welche Art er dazugekommen ist. Auch er wurde auf die Unfallstation gebracht : Bei der Nibelungengasse wurde der ^Ijänrige Dreher Emmerich F r a n k, Salzachstraße 3, : gegen eine Glasscheibe gepreßt und erlitt eine schwere Schnittwunde am Unterarm. Er wurdJauf die Unfallstation gebracht Auf dem Kärntnerring hat der 28jährige Bäckergehilfe Rudolf Salvia, Erlachsträße 86, jauf/eine ihm unbekannte Weise eine 4 cm lange Schnttwunde an der linken Hand erhalten. In der Operngasse wurde die 28jährige Retoucheurin Katharina E s c uy er, Albertgassei 47 wohnhaft, die unversehens in das Gedränge gekommen war, von Demonstranten niedergestbßen und erlitt eine Quetschung des rechten Kniegelenks. In der Stadt erlitt, ' der 34jährige Zimmermannsgehilfe Johann. H u n s ch m i e d, Solingergasse 19, eine Säbelhiebwunde am Kreuzbein. Er mußte in die Unfallstation gebracht werden. Auf der Kärntnerstraße wurde die 32jährige Johanna Heinrichhof, XIII., Linzerstraße 183 wohnhaft, durch Zufall vom einem Säbelhieb eines Wachmannes, hinter dpm sie stand, am Scheitel verletzt. Sie wurde in die Unfallstation gebracht. In der Jungferngasse erlitt der 39jährige Hilfsarbeiter Ernst ßardoska, XI., Grillgasse 20, eine Hiebwunde am linken Ellbogen, der 25jährige Bäckergehilfe Josef Kostial, XX!,, Schwaigergasse 8, die gleiche Verletzung. Beim Parlamentsgebäude wurde .der. 26jährige Dreher’ Johann, Zacher, XXL, Tollergasse 251, von einem Säbelhieb am rechten Zeigefifider getroffen. In der Rothgasse wurde der 38jährige Kontorist Oskar Singer, II., Ferdinandsstraße 27, durchweinen Säbelhieb mit flacher Klinge am Ellbogen leicht verletzt Bei der Demonstration in d er K ä r n t n e r s t r a ß e wurden der 21jährige. Bankbeamte Friedrich Ron n e f e 1 d. XIV., Schwegleiv straße 8, der 20jährige Kutscher Leopold San d t n e r, IV., Große Neugasse 23, der 19jährige Handeisakademiker Ferdinand W o b e n d o r f e r, III.r Haupte straße 104, und der 24jährige Fleischhauergehilfe. Franz K e b e r aus Tulln durch Säbelhiebe der Sicherheitswache verletzt. Sie wurden in die I. Unfallstation gebracht. Bei. den Demonstrationen. wurden.. folgende Wachorgane verletzt und von der Rettungsgesellschaft behandelt: Auf dem Neuen Markt erlitt der 22jährige Oberwächmann Franz H a b 1 e, Keplerg^sse 10 wohnhaft durch einen Steinwurf , eine Wunde an der linken Wange. Bei Demo Stationen vor der Wachstube Petersplatz' wurde der 31jährige Oberwachmann Jakob D^ra? h a n o v s k y, Pramergassb wohnhaft, durch einen Flaschenwurf getroffen' und erlitt eine Wunde am - Scheitel. . . ,.; ' [ '! Bei den Sturmszenen beim Schwa r z e nb e f g-, Kasino erlitt der 21jährige Oberwachmann Robei^ Z u wa, XII., Tännbrilckgasse 34 wohnhaft, durch den Wurf .einer Flasche eine schwere, die Knochen' unq Weichteile durchtrennende Hiebwunde am Nasenrücken, der 63jährige Bezirksinspektor Franz Langer» XIX.,' Iglaseegasse 32 “wohnhaft,' eine Blutbeule am rechten Scheitel und eine Nervenerschütterung durch einen ‘Steinwurf. Zuwa wurde in die Unfallstation» Lang In seine Wohnung gebracht Gleichfalls durch einen; Wurf mit einer Flasche wurde; der 46jährige ' Sicherheitswachinspektor Karl A u s b ö r g e r, Johann: Höffmannplatz*14 wohnhaft, im Gesichte getroffen; er, erlitt eine Wunde im!Gesichte, mehrere Risse und eine: Quetschung "des ‘linken "Auges. ' . > In der Gumpendorferstraße wurde gestern nachmittags' die 31jährige Schuhmachersgattin Josefine Spandfel,' II., Volkertplatz 5, durch herabfalle de Fehsterscheiben am Hinterkopf schwer verletzt Die; Rettungsgesellschaft brachte sie in das Söphienspitat; . Vor dem Geschäft „Herzmansky“ in der Mariahilfer-'; straße wurde gestern nachmittags der 18jährige Monteur Franz Nicki, XIII., Penzingerstraße 168 wohnhaft, von Glassplittern der von der demonstrierenden Menge’ eingeschlagenen Geschäftsauslagenfenster getroffen und; •erlitt; inehrefe. Schnittwunden an der rechten Hand Die Rettungsgesellschaft leistete im erste Hilfe und brachte; ihn in das Sophien-^pital. Bei der Demonstration in. der Mariahilferstfaße wurde gestern nachmittags deH 20jährige Hilfsarbeiter Ignaz S c li u b e r t, Wiesberg*^ gasse 6, voneinem Wachorgan durch einen Säbelhieb' auf der Stirne verletzt Er wurde zum Kommissariat Mariahilf gebracht und von hier von der Rettungs-; gesellschaft in das Sophien-Spital überführt In der Augartenstraße wurde gestern nachmittags der 40jäfirige; Verwalter Hermann W i n k er, II., Obere Donaustraße Nr. :45 a wohnhaft, von Demonstranten tätlich angegriffen und erlitt Verletzungen an der linken Schädel-;, seite. Die Rettu gsgeselischaft leistete ihm erste Hilfe. Der Kongreß der jüdischen Gemeinden Jugoslawiens. Aus Agram wird uns geschrieben: Di®- S'dhömen Kongreßtage sind vorüber — und es gilt,* der: werten jüdisd’ten Weit Beiricht .»zu etfjstotteiv Die' hiesigem Tagesiblätter halbem, wcl'. il ausführliche’ und. sympathisch gefhalteme Berichte gebracht, aber viel-wichtiger als die emzdinien Reden, die diversen' Anregumigenj Wünsche und Beschwerden ist dar. Gesarnteindrack. . Der 'bisherige Präsident der ipro*. .visorisdhetn Verwaltung, undder wiede-rge wählte. Buiidespräsi dient, der Osi j'e»ker. Gemeindevorsteher und Präses des zionistischem Latndeskicxmitee®,* Dr. Hugo Spitzen, verstand es als Vorsitzender des Kongresses, diesen streng pariaunentariisch za leiten.' Auch der heimliche Rahmen., der Safhor-SaaB,- trug zu dem wuindeirsdhöinon Gesamtbild des Judm- Landtages bei, den* ■•an. die &c!hernsten■ Tage der Vterländersyiniode, *an den Jiurdehireidustag in Lufoliifll — aliloiiditngiS' in moderner Verfassaunig- — ericraorbe.' . Agram war durch seinem greisen Ofoemrafofameir Dr. - Hoisea Jaco <b i, den Gemeindepräsideonttiem Dr. Hugo K oh n, den ■Vizeipräs.identen Dr. Lavoj' slav S c h i c k, den bekannten! Dichter' Dr. Alexander Licht, seit vielen Jahren Führer der ziemi-1 •stiisohen. Jugendbewegung, dein Vizepräsideinitieit dpr Hande'lislkammier Sandor Alexatndetr Ser^ vetsjei, Fabrükaimt Jü'Li'je K Ö'öi ig - Und - Olbeav vetcriinärrat Be.rtbokI( Hirsch verbreiten. B e h gr a d ents-aimdite den VIzebüirgermeister Präsidenten der asehkemtisischen Gemeinde Dr. Friedrich Pops uind Raibbinor Schl an g, den Präsidenten, der seiplhardischen Gemeinde Dt. F i n z i, dien Gemeinderat S c li e m a ja de M a j o, Sarajevo’ seine beiden Obenraibbiin-er Dr. Le vv und Dr. W es sei, ferner die .Ingenieure S u m •!> u l und G r o f,, Dir. ‘Miihajilta' Lcvy und Bern'hairdo K1 e i m,' Dujbrcxv-niik Töle n t i n o, Sem Hin Dir. Brandci s, Dr. Herzog und Raflybi'ner Dr. Urbacih umd sio iims,gesaunt 90 Deputierte. 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