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Wiener Morgenzeitung · 1921-12-02 · Heft 1021 (2.12.1921) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1021 (2.12.1921)
Date
1921-12-02
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 1021 Wien, Freitag IsfQgjäb'rige Brä&i'dentt der Gemeinde Subbtitea, der; Verfechter de?r Autenomiebewcgiutnig Da’, Klein, tzWMt: vieil'W aipcferem Neokug-ein', •alber audh eine.igitankie «ntibod.'ooce Gnuipipe aiMelen,.. ' ' ‘ ' Are Gaiigaiiem wairen dicht gefüllt — SIL trugen fest die ganzer jüdische Dameimvellt Zagrebs, Di}p ErSßjäuwgfinedg-. Ax. Wug»s .KpL'örsylH fnoit ' mi Sitüdk iZeitgesdhifclhlte der jitugosilawiisichian Indem, im den tetontpn Jalhiren •und eine Sähildieriiinig der Bildimg des Gemetnidebußiidies. Unter großer Begeisterung ,wiw»d<esn Hiuildigüings‘beil«e'gria(m*mie an.' König Älexam* der und an den Miniiste-rrat IbeseMoes-enu. In fomiivDW'eindeter Rede begrüßte der «Kuillbuisfclbetf Miinii'ster'in "Di®pnisiti|on' i ■ Tuigoniiir Ali'aiuiip oivi n den Kctaigireß. Eir verglich das VolUs Ii$ipaj@il mit dem direieihigeu Volhe der Serben,' Kroaten uind iSUowenm ang-esi'ohits dereai Kämpfe, Verfolgungen Ed Uiniterdrii-dkiungcn im , langen MiteeMter und äfhiner endücihieai' Befremng titiQ'hz alledem, «Slot enhioffe er auch die Tage der Freiheit' - und1 Erfüllung laller Wünsche für cbais jüd£sc|ie; Volllk ■■«*- aindereriseits sehe er ln der ErstaaHounig ‘ einer. iso wiiicihitigen IGnulppe, wie die der Juden' in JngipisiliafvvMi, Segen, ikür das ganze Land. Denn; das* Gedieihtzn des einen ITcdiles niitzit dem anderein. Der röhnii&clhttöatlhioifische 'Erabäisdhiof v*on Agrani Dr. Ante Bauer üinidl der lStadt<pfianreir Dir. Svietpizar Kit 11 g wünschten - deim - Unngreß schriftlich beistemi EMp^ D'yr svan^eliisn-he Warner und Aen,iior Dm. Popp zitierte hebraisöh d«en Bsalm Davids,i »Es möge Glück undr Heil dem (Volke Israel zuteil werden,« Der Präsident der sei% fetiisdh-pravosllanviisdhien- Gemeinde Dir. Raijlo Theo. d oro vic (betonte' dlas innige Verhältnis beider Gemeinden und beider Völker, Serben und Judenj '«in [Agram. Der Stelihnsrtireter des Arm e e Ik o m Mandanten. piticia m. seiner Kdde die Heldentaten der [Belgrader Juidian iim letzten Kriege -und gialb der [Hoffnung Ausdruck, daß im neuen großen, Vaiteir- Jante die Juden., , die aruich im Heere die volle ■ Gkiah*- berechtigung genießen,, voiltl uind ganz. ihre Pfliidut fcnfüllen würden» . Eitlen Höhepunkt des Kongresses 'bildete die Rede Dr. Alexander Lichts über die kulturellen lAnfgäbep. des Bundes, die Schaffung heibiräisdher jSdhplsp), die Gründung von Seminarieav, die Förderung der Literatur. Der Präsident' der Zagreiber Gemeinde Dr. Hugo Kofra betonte die sozialen Pflichten uniseires Juidenitnims: die Gründung von iWaisenhäusenn. und Spitälern, die Regelung der Armenpflege, Dr. P o p.s und Semaja de Majio gaben in diesem Sinne befriediigende Aufklärungen und' es wurde ibesduloasen, dlaß dem Bunde, seitens der eänizelmeai Gemeinden per Steuernahler zehn 'Dinars jiäbrlieh «beigesteu-art werden, so daß sofort -iniidbt nur die administrative, «'ondero awdb die. kul-, HMHÜtz Tätigkeit ibeginnen könne. . : Dir: LavoisillaJv Sdhlk begründete den' Antrag der .!&gTiajme? Delegation betreffs Regelung der Staats^ [bifigerfrage, und wandte sich gegen eine, solche 'Auslegung des fran'zösis'dhen Wortes »race« im Tad'anionier wind S ämteGönrn-ainet Friad-enisvertrag, die es mit sieh' -brächte, dlaß wir tausende ungarische, Ideutschöstenreichiisiahie lU'sw. Staatsbürger unter den hiesigen Juden hätten, wähnend dais Interesse der IJudenheit wie auich' des Staates bloß jüdische Bürger des S, H. S.-Staiates brauche. Der Kongreß beschloß einstimmig, daß die Bundesleiiüung .bei eilen maßgebenden Faktoren die im jüdisebnationalen Sinne einzig richtige Lösung zui bewirken halbe. Wichtig waren die Erklärungen Dr. Kl ein s, iR a u s n i t -z( und: Dr. Urbach s 'betreffs der (vollen Gewissensfreiheit der OrtliiodOxen. Jede iMeinnng solle freie Geltung haben. Dr. Hugo Kon fordert,, daß das Rabbiner- ^iistiachten über das neue interkonfessionelle Gesetz aillen jüdischen Gemeinden ln Bälde voirgelegt werde, denn speziell ‘im Fragen des.Etherechts 'habe ja nicht »mir das w.i$'sen!schiaftlioh-reiligiöse, .sondern das ipraktiisclirjuiriditscihe Mioment zur Geltung m kommen. Dr. Alexander Licht beantragt eiine einstimmig angenommene Resolution gegen Ung.aurn, das so lange in de®. ■ Völkerbund nicht auf genommen werden «olle, bis dort nicht auch die Juden volle Gleichiberechtiguing erhielten. Dar. Mihajlo Lev.y aius Sairajevo bespricht eingehend die Erfordernisse der Jugenidlbeweguing. Öberrabbinor Dir. L e v y, Doktor iMoJ&ijta Marge! u. au verlangten die Pflege der hebräischen Sprache uudi der jüdischen Wissenschaft. Der Verlauf der arbeitsreichen Tagung hat alle Delegierten, voll befriedigt. Alle gehen nuit neuer Hoffnung am die vom Kongreß vorbereitete Arbeit für dias jüdische Volk. Politische Rundschau. Die Wahlen in Belgien. Sieg der Katholiken. — Niederlage Frankreichs. Da d!as belgische Wahlsystem sehr 'kompliziert riet, sind die mehrfachen Zählungen der am 20. Kojvember abgegebenen Stimmen erst jetzt abgeisclossem worden. .Die alte Kammer zählte 73 katholische Klerikale verschiedener .Parteiifärbung, 170 Sozialisten, 34 liberale, 5 «radikale Vlämen und '4 Wilde. Die neue Kammer setzt 'sich aus 82 Katholiken., darunter 40 Vlämen., 66 Sozialisten, 33 Liberalen, 4 radikalen Vlämen und 1 Wilden zusammen. Die Leidtragenden mach diesen Wahlen sind, die Sozialisten, die Liberalen und F r a nk>r e ieh. Die Sozialisten hatten durch Zurückziehung ührer Vertreter aus der Regierung die Demission des Mirnisteriumis und. die Ausschreibung ider, Neuwahlen WIENER MORGENZEITUNG --:——'—— --— erzwungen Mid! erfiofften sich von letzteiren eine ■; Stärkung, «die es Ihnen ermöglichen würde, die Re ' gierung allein zu übenzrÄmeu. Sie 'barbtein. als Wahliparoile dHs wirksame $chlasgwopt-: »Herabsetzung' dtzr mNtärischen Dienstzeit auf sechs' Monate!« 1 Sie hatten ferheir, umidie Stünnien der Vlämen ’zü ge\yi.niiien,'we#p'rQ«cih.en, für die Aufsteiluing' 'eigener vlämisdhe .' Regilnonter, für die Giciiidibäreidhltligiuing der vlämkchien;-Spir'acb.'e uin.d für die Lösung des BünidNisHkP .mit' NränikmeLch. und ein /Zusiammen^. 'arbeiten mit H-Gland umd dem.Dniglänidierh eitnzuttreten. Das ' Schllagweirb umd die Zugestänidni.sse ah ch!e Vlämen, - diMh 'welch«e sie übrige'rW ' rvfele iihreür ftanizösisyh spreicIheAdÄu Gemosseu scliivvep yorletizten., bäibfen rdichlbs .^ge'nützit. . 'Sie babeu1 10 Anszent der allen. Stihimeät iitiid einige Sitze eiingebüßt u(nd werden in dien/neuen Regiomting überihauPt nicht oder arnnf schWiäch vertireten sein. Nicht be&iseir erging es dein, völlig unten Pati-seir' Einflu/ß s'behein,den hibemleir*. Sie hab-en uintiar Hin-- weis auf die (leufsclbe Gefabr die Stärkung ' der hatioiiitailcin' Ahmee, also lange Dienstzeit, ein UiGicib engeires Bündnis mit Fmmkreicb und qk; A-ii;lcinih!eir.r«sch>aifit. der firänzötisch-sn Sprache in. .-Staat, und Armee vcuioclhtfceiiii. Tirc-tz ’ deir Mithilfe der . in Bclgiien iso eiinifliuißfekbJe'n. Pariser Presse, trotz; der imgcfiiiciuuein Mittel, cjie -ihnen von: Paris her für; die Wiablen; zur ' V^üg^ng giesit'el'lit wurden!,; kciirn|tfein sie keinen- Erfol'g-- e-rd.ngen. .Triumphiert -haben die Kl e rIUa.defi, welidhie ib-oii geschickter Ausnützung dies ' umi^ersöhnhciheni Gegiemisaitzeis zwischen Sozialisten und Libeiralen da-s Regieren ailliedini -v^endien besorgen können. Gestärkt ist alaich der vl ä miiische- .G e.dlänke,' denn, imfisr dein. Kleriikalein sitzen 40 seiner Anhänger. Die .schweffiste Niederlage hat Franikreich eplittcn, ' denn di>e.Mutz Ksrnirncr zählt mehr aisioo Ltiman-eü, welche sich : gegen ein bedinigunigslb'se's Ziusaimmeiigehien. mit Paris erheben werden. Zii den sclhwe-reni äußeiren Sorgen der Regierung Rniainid eine -nouie, ß«v.: Zur Frage des Moratoriums für Deutschland. Das Reutersche Bureau berichtet, daß die bisherigen Erörterungen über die Kreditfrage noch keine konkrete Form angenommen haben. An gut unterrichteter Stelle verlautet, daß augenblicklich darüber verhandelt werde, auf . welche Weise Deutschland in die Lage versetzt werden könne, seine Finanzen in Ordnung zu bringen, da die Ansicht vorherrsche, daß, bevor nicht die deutschen Finanzen auf eine gesunde Grundlage gestellt.würden, keinerlei Aussicht auf große Reparationszahlungen bestehe. Britische Kreise seien der Meinung, daß, wenn kluge Maßnahmen zur . Reform der Finanzlage angenommen und diesen genügend Zeit zum Wirken gelassen würde, die Aussichten auf Reparationszahlungen durch Deutschland befriedigend wären. Andererseits glaube man, daß, fall^ sofort Maßnahmen gegen den Schuldner zur Anwendung gelangten, ohne Rücksicht darauf, daß die Staatsmaschine in Deutschland in Gang erhalten werden müsse, ein finanzielles Durcheinander und ein politisches Chaos sicher wären. Die Frage eines Vorschusses seitens der Londoner Batiken zur Deckung der Reparationsraten im Jänner und Februar hänge mit dieser Hauptfrage zusammen. Sollte kein genügend großer Vorschuß erreicht werden, so werde die Krise nur beschleunigt „Matin“ schreibt zur Frage eines Moratoriums, Frankreich könne nicht zulassen, das die Zahlungsstundung ohne Kompensationen, daß Moratorium ohne neue Pfänder bewilligt würden und daß eine englischdeutsche Handels- und Bankkombinatiön über die französischen Rechte und Interessen hinweg erfolge. Die französische Regierung werde die nächste Gelegenheit suchen, um sich mit Klarheit vor ihren Alliierten und der öffentlichen Meinung der Welt auszusprechen. . Oesterreich. Finanz- und Budgefausschuß. Der Finanz- und Budgetausschuß set?te gestern die Spezialdebatte über das Budget fort. Berichterstatter S t e i n e g g e r referiert über „Post, Telegraph, Fernsprech er und K r a f t f a h r b e t r i e b“. Er hebt hervor, daß die Hauptursache der Unrentabilität die unzweckmäßige Trennung von Post-, Telegraphen- und Fernspiechwesen in der gegenwärtigen Form ist und spricht sich aus wirtschaftlichen und betriebstechnischen Gründen für die Zusammenlegung von Post-, Telegraphen- und Fernspiechwesen aus. Bezüglich des Telephons liegen berechtigte Beschwerden vor; insbesondere werden technische Neuerungen auf diesem Gebiete notwendig sein. Auch wird man daranschreiten müssen, neue Telegraphenlinien anzulegen. Die Vermehrung der Automöbillinien als Ersatz von Kleinbahnen wird sich als zweckmäßig erweisen. Auch der Postbetrieb wird größere Fürsorge erfahren müssen. Im allgemeinen ist zwar eine Besserung zu verzeichnen, doch sind gewisse Mängel zu beseitigen. Der wirtschaftliche Voranschlag ergibt für die Gesamtheit der Betriebe einen Gewinn von 287 Millionen Kronen. Der Kraftfahrbetrieb, der einzig passive, schließt mit einem Gebarungsabgang von 41 Millionen Kronen. Der Berichterstatter verweist schließlich darauf, daß bei der Post ein Personalabbau um 356 Angestellte erfolgte. Berichterstatter Dr. 0 d e h n a 1 referiert über „Postsparkassenamt“. Er hebt hervor, daß der wirtschaftliche Ertraßsvoranschlas einen Betriebs- 2. Dezember 1921 j Seite' 3L- Überschuß von fünf Millionen Kronen ergibt; die Be- .triebsausgaben betragen ru d 470 Millionen, die Betriebseinnahmen 475 Millionen. Der Personalstand der Postsparkasse wurde gegenüber dem Jahre 1918 um« 973 Angestellte, das sind 37%, vermindert Allerdings:! war es im -Jahre 1921 infolge der Vergrößerung der.' Geschäftgebarung notwendig, 127 Personen neu auf-' zunehmep.. Sektionschef Dr, Stachel erklärt unter anderem»! daß die Ausgestaltung des Wiener Telephonnetzes in einem! rascheren Tempo ausgenommen wird. Die neueren Ge-j .blude sind so weit fertiggestellt, daß jetzt auch mit den betriebstechnischen .Einrichtungen .begonnen werden! konnte. Voraussichtlich wird die eine Zentrale in derj Krugersiraße im Frühjahr und die Zentrale in der Hebragasse im Herbst dem Betrieb übergeben werden. Dadurch wird für Wien eine große Entlastung ge-, schaffen und der Verkehr bedeutend gehoben, werdend Die Staatsschulden. Be'-ridiliörsta'l'ter Kraft iiiefericnt über d/ais Kapitel >S it aa <t s s -c «li u-1 cl e n « mmd weitst öattmtfi hm\, daß 'hei der aSitös-Üeinrieiiidhüiscilie-n Schuld die Vfer-j hälituti-stse aiuicih beuier moich cteiso unigelklläritJ sinidyj wie sie inif Vcrjathire wairen. da weder bpi dem uiditl. .si-dhergesitellten, ariodi 'bei dien sdiaberg-eßitieliiteo Vonvj fcrdeg-ssQhnilden seitens der R epara'tliioinisfcoimimiissi'O'nij eine eudgülti-gc^ EntisicULeid'ung geitir-offen wioindw ist,] •so daß der genaue Sdiiu-idenisteimd. -ziffermäßig mjacN; nicht erhoibeni weiten' konnte. . ' Die LUiLS'tänd'ige Eimtschieidumg dter Rapiairiaitiiioliiß-».' h-c-m-missinin. über die Aufteilung der sl-chisirgcsteOteib' 'Sahuldteii hat zur Folge, daß nur!b,ei «ernenn! ideiiniefnlj Teil der' Ei;seulbiajhtn|s<chtu)ldeini dar Ztn'sehdi'enjsit ge-«j kiiis'tieit wird, wähnend 'die Tiitr-e's-imhater, den wekaiuJslj größeren Hälfte telt April 1919 des Zitete!e#tirägHi ini'sses bei' dieseni Aii'laigeipiaipdcmn eintfoäbrföpj,' piaß| daduirdhi gerade -für den mihöl-enen und ikledtmeinj] R«en(tin'ewbö5itiz eine sehr schwere, fühlbare, Härtel heirvanuten wird,, tedarf floeinjer' Be-n griiaduinig. Die Ursache lm«öfür, «isit aber die feMiemdd Eptscheiidung der RepairaitioinisfedminittSiStticilnw. Wk-'d der' Sitaaite'verwiailltiuüiiguinjmögfliiidli1 'nrafchlfc, dleta!| SdnulM-endietnist w-iedar in- Ordnung zu ibiriingelai -Emii Venhälit'niiis zlu den- Geisiaimitiaiuisgalbleini * des' Bundesl! macht der Sdnml'denid'ienjst'.3,83 iPlrotzöniti oihste «B«*j rüdksi'dhdiigiurig deir KursvTeirluiSfttö aoi's. Naclil deaMj Eirildie dtes-es Jahres ibe-site'heodenj Devaisenlkiiirsi wi-rid) dieser Protzenitisiaitiz wtalhtrtsöheiin^ch1 sclbr zu* ediöheo/ sein. Es belastet also deir Sichuildendi-eintst dein Staiai^-] scibaitz weseujtlicih weniger -ail-s die Veirjbiiilllggiunig derj Letbemisini'ttel, diiö 32,3, Phoizent!, und dleip Detflsoioal^ «iiirnd Peiuisiioinisa!u»fwia.nid, der 15-,6 iPrcizenifc dtzjr, .Gesaimibamisgaiben erfordierib. Der Berichit'einsibalUöen 'MO s-edanu oaich Eröutenung des Z'itffernjmiatenilajlisi eitel wiir/bsclbaifitst und fman'ziptolitiLsdih DlairsibeUitang «deii Wirlkangen der Inf 1 aiti01 an. Zwei Bristchei^ -nu'ngein falllkni da heisioniders ins Auge': iZmnäcibsrb diateji Enfeiteben deir zußätz'lic'hlan' Kaiufknatfit miifc ihlreinl ibiew faannitcn Wirkungen und Wieiters die Beneiidhienini^ des S-abiuildlneirs und die Verammiuing des Gläubige^! die «zur Folge halbem, daß der nrnrniale IKrediifc dlas^ Stsaties umd deir aiuibonoimettii Köripensdhalffem iviofSfi ständig unteirgiraben1 isit. . :An eimeniii geisiuintddni Kredit! umd dlainwif! ani EiiiiS cfliriännkiuimg der BrnrnÜcrnvut>eikbv!e! an-eihrHing wiuid' enat au1 denlkien' sedlni, weinmi eii^ Still sitan-d der Gelidenitwenbung. eingettretm' Lsch, wo(b^ es nic-cihsehr fraglliidh1 ist, clb midhjt eiinie «im, Zügetaj]' gehaltene Imfliafticini unter den ikiri&edhiaißtjeini sitänd-en der übrigem Welt! für einige Zökö . teßsetd wäre alisi eine vtolliständ-ig Stramm abgegmeniatid Währung*. Eine trasche Aufwärbsbewegumg' Krone würde wateseheimliclh1 dieselben Stesdnihtatfteb Zu&tände mit sich Ibtnittigem, wie sie im ItaJiiem, .Ibfera' sonders aber audh in Firamikireitib. -zu beadite .wanein^ inämSL?'cli AribeiiitGlbsigtkeiit Und die UömöglidhfeeartJ deü* Hereinbriingtung der Steuetrn duncih deem- LbsM» Es ist jedeofall's ein« Halu)pitajui£gabe tessij Sbaates, daß er für seine Gläubigen, die Shim ÜhiiS Vermögen aimvertiraiuJU liiabeu, emtsiptejehendtä Smgfi zeigt. - Der Beniidhtersitialtteir te-aintoagt sehlieM-cßi1 ehrt!: Re-soluttein, betreffend die Vercitntfadiung, _ bie-r. z-ieHiungsweise Vcrc liiteillichung der, .Vionkiriegs-:' schulden, und Kriegsanleilhien', Das Kapitel' ^ßibaatsacihiuideilte w5rd ‘ AmgkS? no! mme n. Sozialdemokratisch-christlichsoziale Auseinandersetzung, Landtag von Niederösterreich-Land. In der gestrigen Sitzung kam es zu einer lebhaften Debatte zwischen Sozialdemokraten und Christliclisözialen< Abgeordneter Dr. Renner führte mit Bezug auf die bevorstehende Trennung zwischen Wien und Niederösferreich aus, die Sozialdemokraten müßten, bevor sie ih«* letztes Votum dafür abgeben, wissen,* daß die Interessen der Arbeiterschaft und der Städte gewahrt bleiben. Er nahm gegen die Freiheit der-Wirtschaft Stellung, die er als eine Freiheit des Fuchses im Hühnerstüll bezeichnete. Redner warf den Christüphsozialen die Hintertreibung des Bundesfinanzgesetzes vor, wandte sich dann der Verfassungsfrage zu und führte schließlich aus: „Die Sozialdemokratie wäre bereit, eine Koalition zu schli e ß e n4 wenn der andere Partner da wäre. Aber mit einer Partei» die innerlich so verlogen ist wie die chrjstlichsoziale Parteb kann m a n k e i 11 Bündnis schließen,“ (Beit fall links.) Für die Industrie und die städtischen Interessen müssen uns Garantien gegeben werden. Wenn Wien auf seine natürliche Entwicklung beschränkt ist, und ich behaupte..

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