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Wiener Morgenzeitung · 1921-12-01 · Heft 1020 (1.12.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1020 (1.12.1921)
Date
1921-12-01
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 1020 ' Wien, Donnerstag r ____—.—---» Palästina. * Oberrabbitier Chajes — Führer der; zionistischen Palästina - Delegation, London, 28. November. (Privat.) Bei einem Bankett za Ehren des hier weilenden Oberrabbiners Doktor Chajes erklärte Dr. Weitzmann, daß Oberrabbiner Chajes demnächst im Sinne des Beschlusses des Karlsbader Zionistenkongresses als Führer der zionistischen Delegation, die sich zum High Commissioner Herbert Samuel begibt, nach Palästina reist Vor seiner Abreise aus London soll Oberrabbiner Chajes im englischen Kolonialministerium in Sachen der Einwanderung nach Palästina vorsprechen. Schwere Bestrafung von Juden in Jerusalem. Jerusalem, 28. November. (Jüd. Korr.-Bur.) Das Gericht verhandelte die Anklage gegen drei Juden,;die des Bombenwurfes gegen die arabischen Angreifer am 2. November beschuldigt wurden, und verurteilte sie zu 11, 10 und 6 I j a h r e n Zwangsarbeit, mit der Begründung, daß diese Handlung, durch welche ein Araber getötet und einer verwundet wurde, inicht als Notwehr angesehen werden könne. 'Die'Verurteilten sind der jüdische Polizist Jakob J escJiaja, Dawid Gap an und Ahron N e k u s a. Die überaus strengen Urteile riefen unter der hiesigen Judenschaft tiefste Erbitterung hervor. ijudenmässakers durch die Rote Armee? Berlin, 29. November. (Jüd. Korr.-Bur.) Die seit einiger Zeit umlaufenden Gerüchte über Judenmassakers durch die Rote Armee in Russland werden durch eine im „Golos Rossij“ veröffentlichte Liste der Erschossenen in Kamienietz und Winnitza bestätigt. Unter den Erschossenen befinden sich Rabbiner A k s e 1 r o d, 'Dr. Hausmann und der Rechtsanwalt R o s e n b 1 u m. Tagesbericht. Die Valuten. ’^-'Nach den Mitteilungen der Devisenzentrale Dotierten gestern in Wien: Dollar K 8518, Deutsche 'Mark K 35.22, Pfund K 34.390, Holländische Gulden lK 304.45, Lire K 34.19, PoMsche Mark K 2.14, Lei K 62.45, Schweizer Francs K 1629.75, Tschechische Kronen K 93.17, Ungarische Kronen K 12.481/a. — In Z ii r i c h zahlte man gestern K 1000 für 90 Centimes. Ein Laib Brot 74 Kronen. Die Verhandlungen über die Festsetzung des neuen Brotpreises wurden gestern beendet. Die Unternehinervertreter erklärten sich mit einem jBrotpreis von K 74 einverstanden. Sie stellten aber das [Verlangen, daß angesichts der ungeheuren Belastung, die für die Betriebe durch die katastrophale Entwertung der 'Krone sich ergebe und die sich in starken Erhöhungen der ^Sachregie, vor allem aber in den Kohlenpreisen, ausdrückt, 'sofort eine Nachkalkulation der Sachregie' durch die Landesregierung vorgenommen werden soll. Landeshauptmann Re'umani erwiderte hierauf, .idäß; wenn die Unternehmer neue Berechnungen über die {gestiegenen Kosten der Sachregie vorlegen, eine Ueber- Ipriifung veranlaßt werden könne. Damit erklärten sich die Unternehmer einverstanden, -worauf die Verhandlungen beendet wurden. Heute erscheint bereits die Verordnung der Landesregierung, die den Preis für den Laib Brot mit K 74 ab 1. Dezember festsetzt. tDle Erhöhung der Bier- und Weinpreise und des Speisentarifs. In einer von nahezu dreitausend Mitgliedern beachten Versammlung der Gastwirtegenossenschaft teilte Vorsteher Holzmann mit, daß mit heutigen Tage infolge der Erhöhung des Biereinkaufspreises sowie sonstiger Abgaben, die insgesamt weit über hundert Prozent be,? trägt, in den Gastwirtebetrieben Wiens folgende Preise iftir die einzelnen Biersorten Geltung haben : ■ V« Lite Abzugbier K 55, a-/10 Liter K 35; V» Liter (Lagerbier K 74, 3/30 Liter K 44; l/>> Liter Dunkles |K 78, a/10 Liter K 50.. Für Lokale, die der Luxusabgabe unierworfen sfad, und für Saisongeschäfte tritt zu diesen Preisen ein 30°/oiger Zuschlag hinzu. Flaschenbiere, die in jeher Gastwirtschaft abgegeben werden, werden zu folgenden Preisen verkauft: Abzug-Flaschenbier K 63, Lager-Flaschenbier. K 84, dunkles K 90. Mit dem [heugigen Tage tritt auch die Branntwein-, Bier- und jWcinsteuer in Kraft, mit der auch zugleich die Nachjsteuerpflicht für Wein verbunden ist, die K 32 für einen Liter beträgt. Zu dem Verkaufspreise für Liter [Wein kommen von heute ab noch K 8 hinzu. Kammerrat Stegbauer stellte auf Grund genauer Berechnungen fest, daß bei einem Verkaufspreis von K 800 für ein Kilogramm Fleisch, der schon mit heutigem Tage wieder eine Steigerung erfahren (habe, eine Fleischspeise im Gewichte von 10 Dekagramm mit Berücksichtigung der Regiespesen auf (K 208 zu stehen komme. Wenn in Betracht gezogen /wird, daß heute Zwiebeln mit K 400 und Paprika WIENER MORGENZEITTJN<3 Private Mitteilungen. Dr. Israel Hämmer Anitta Sass beehren sich, ihre im Tempel, I.» Seitenstettengasse 2, am 4. Dezember um 3 Uhr nachmittags stattfindende Trauung anzuzeigen Wien, im Dezember 1921 U.» Schüttelstrasse 91 5675 Erstklassige Preise, größter Käufer von Rrillünfon florlnn ' Dlafin fidiil tflhor falsche Zähne kauft von Händlern, Juwelieren, Zahnärzten und Privaten 0Ng- Weltfirma Juwelier RABINOWITSCH "m 1.) Mahlerstraße Nr. Telephon 3541 Haltestelle Opernring Zugang Kärntnerstraße Samstag geschlossen II., Hollandstraße Nr. 3 (frähere Stephaniestraße Telephon Nr. 45146) JVlan beachte die große Straßenulir im eigenen Hause Nr. 3 5559 0 0 ■ Das ■ Jl« in Krakau, Stradom 15 veröffentlicht liiemit, daß die Stelle eines M 0 0 0 0 0' 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 ■ zu besetzen ist. ■ 0 0 ■ 0 ■ Reflektanten mit entsprechenden Qualifikationen, be- ■ ■ sonders solche, die Organisations- und Verwaltungs- ■ 2 fähigkeiten besitzen, mögen bis inklusive 10. De- * P zember 1921 ihre Offerten mit Angabe der Referenzen 0 0 über ihre bisherige Tätigkeit einsenden. 9293 0 0 0 0 0 0.0 0000 0 000 0 0 0 0 00 00^00 0000 00 00 00000 00 Kultusu. Justiztalare u. Barette liefert in schönster Ausführung die bekannteste Spezialfirma Rudolf goldstein saxfeSW Gegründet 1866 135 Telephon 45-6-29 Woll- und jeidenjacken „STRUMPFWELT“ S&ÄT* (Ecke Lindengasse) Fernruf 35-2-38 mit K 3000 abgegeben werden, so sei der Wirt nicht in der Lage, ein Gulasch unter K 250 abzugeben. Preise von K 90 und 100 gehören der Vergangenheit an. Eine Küche zu führen bedeute für den Gastwirt heute ein außer- 1 ordentliches Risiko, denn die heutigen , Preise seien derart gehalten, daß die Gäste in vielen Betrieben als Familienmitglieder behandelt werden. Die Speisetarife werden daher schon in den allernächsten Tagen eipe gründliche Aenderung erfahren müssen. Redner kam auch auf die phantastischen Einkaufspreise für Wein zu sprechen. Haugsdorfer werde nicht unter K 800, Gumpoldskirchner nicht unter K 900 bis 1000 abgegeben. In Wien werde noch immer ein Liter Wein um K 280 abgegeben. Die Erhöhung der Druckpreise. Der Iiattiptivenband der Budidrufcikereibesit2erOesterreich.s teilt mit: Die ersehreckendeTeuerumg, 'die seitW0chcn in stetein Steigen ist, zwang dieArbcibnelmier in. den den grapihitschesuGewerben nein erlich, ganz bedeutende Erhöhungen ihrer Löhme zu verlängern Die Unterae'hmer- 'orgninisationen der graphischen Gewerbe (Buch-, Steindruck und chemigraphisebo Gewerbe) halben in schwierigem Verhandluiiigem — dlie le>tzt-e wahrte durch 12 Stunden bis 4 Uhr früh — sich veranlaßt gesehen, der.Forderung im Ausmaß von 60 Prozent auif die Minidie'stlöhme vom November 1921 mach2ukommern, wodurch eine entsprechende Er h. ö li u n g d) er D r u c kj) reise ab 28. November 1921 eintribt, wobei noch zu berücksiclitigen iist, daß sämtliche in den Druckereien gebrauchten Materialien usw. um weitaus mehr als 100 Prozent im Preise gestiegen sind. , Die neuen Getränkesteuem. Durch das heute in Wirksamkeit tretende Gesetz wird die B r a n n t w e i n s t e u e r auf K 500 vom Liter Alkohol, die Biersteuer auf K 80 vom Hektolitergrad Extrakt, die Weinsteuer auf 400, beziehungsweise K 4000 vom Hektoliter der weinsteuerpflichtigen Gegenstände, die Schaum weinsteuer bei Fruchtschaunnvein auf K 20 für die ganze Flasche, bei Traubenschaumwein auf das Doppelte der bisherigen Sätze erhöht. Alle am 1. Dezember 1921 im freien Verkehr vorhandenen Vorräte von Gegenständen dieser Steuergattung unterliegen. 1. Dezember’ 192 T . /Seife T>? abgesehen von gewissen, bei der Branntwein-, Bier- und! Weinsteuer eintretenden Befreiungen, einer Nachsteuer,1 welche K 400 vom Liter Alkohol, K 420, beziehungsweise. K 720 vom Hektoliter Bier oder Bierwürze und K 350, be-j ziehungs weise K 3500vom Hektoliter der weinsteuerpflichtigenj Gegenstände beträgt, für Schaumwein nach in der Verord-j nung näher bezeichneten Sätzen zu entrichten ist. Von der) Nachsteuer kommen unter bestimmten Voraussetzungen dies entrichteten Gemeindeabgaben in Abzug. — Vom 1. De-j zember 1921 angefangen, sind gewisse für die Nachsteuerpflicht in Betracht kommende Personen hinsichtlich den Nachsteuer durch 60 Tage unter amtliche Aufsicht gestellt) und daher während dieser Frist verpflichtet, den Bezug, oder die Entrichtung der Nachsteuer hinsichtlich ihrerVür-j räte auszuweisen. — Im übrigen haben bezüglich Schaum-! weih die Nachsteuerbestimmungen der Völlzugsanweisungj des Staatsamtes für Finanzen vom 18. Februar) 1919, bezüglich der sonstigen alkoholischen Getränke) die Nachsteuerbestimmungen der Vollzugsanweisungj des Staats amtes für Finanzen vom 27. Juli 1920j jttit der Abänderung sinngemäße Anwendung zu finden, daßi die Vorratsaumeldungen nach dem Stande vom-1. Dezember, 1921, spätestens am 3. Dezember 1921, nach vorgeschriebemi Muster einzubririgen sind. Die Anmeldungen sind bei der, zuständigen Finanzwachabteilung, bezüglich der Weimsteuerl in Gemeinden, in welchen Weinsteuerkonimissionen be-j stehen, bei diesen einzubringen. Die erforderlichen Druck-- Sorten werden von diesen Organen unentgeltlich aus-, gefolgt. Unter gewissen Voraussetzungen ist die ratenweise Einzahlung der Nachsteuer gestattet. Die »Wiener Morgenzeitung« im neuen Kleide.'1 Wir haben bereits aingekündigt, daßfdile Wiener Moir-j geii'Zei'tung« vorn-heutigen Tage tarn ilvr äußeres Bild)! ändert. Die Redaktion und Verwaltu:iug des Btaltitesj haben .sich zu dem Uebergang zu dem lateinischen! Satz' entschlossen, da erfahrungsgemäß dem nic'hibd'eutscih'eri! Ausländer der gotische Satz schwer lesbar ist. Diese] Aendenung* bildet den Beginn einer Reihe von- Refonv men» die alle dem Zwecke dienen, unser Blatt lauf die; Höhe eines allen Auforderuuigen, eat'sipirechenden Qn'-j g-anets zu bringen. Unter Aufwendung großer Geld-! mittel arbeiten wir an der redäktioiielleira oiimdl .teefe-j niseben Ausgestaltung unseres Blattes, das in . der, kurzen Zeit seines Bestandes dein jüdischen Haiulse lielK und wert geworden ist. Die Opfer, die wir. bringen* müssen, ergeben sich einerseits aus der Rreisbeweguingj unserer Zeit, andererseits aJber aus der exzeptioindilenj Art, in der eine jüdische Tageszeifcuung aVbeifceh mußi Es ist schwer, dem Leser eine Vorstellung von. den! Schwierigkeiten zu geben, unter deinen ein Blatt. vösn»' dem Sondentypus der >Wiener .Mörgenzeitttnig« sein) Material versorgt. Wir sollen über älle ■wichitig’ereni periodischen Vorgänge im jüdischen Leiben berichten;; gleichzeitig aber auch eine scharfe, präzise Stetiikmig-' nähme des Judentums zu. dem politischen, sozialen. uindj wirtschaftlichen Tages fragen jeder Art erzielen, M'anj berechne nitin die maßlose Verteueruimg des allgemeinenl Nachirichtemaipsparates und die Tatsache, daß es 'bis zuLj Sfundb keinen umfassenden jüdischen Nachrichten-' dienst, gibt, wie denn tiherhiaiuipt im. Judentum eines ziemlich bedenkliche. Verständnisloisigkeit für die große! Bedeutung einer Nachrichtenwganisation zu!. hekiagerti ist. Wir .haben trotzdem keine Mühen und 0|pf$r. g^-j scheut, diesem Mangel, soweit dies möglich' ist, aib'-J zu helfen. Wenn wir trotzdem an die, Nachsicht und Ge^j "duld unserer Leser appellieren, so geisChiehib dies miß unserem Versprechen, alle 'Fehler, -die sich noch zeigensollten und bei der. Hiast der joummailistischeiii Anbeits-j Methode sich im Anfangs Stadium kaiurn , .lyermendgnj lassen, so rasch als möglich abzustellen.• r •1 Ait: H * Aenderung der Preisgrenzen für die LuxuswareifSj abgäbe. Morgen wird der Stadtsenat die Vorschläge desi Finanzausschusses über die Aenderung der Preisgrenzenl für die Luxuswarenabgabe beraten. Es werden folgende; Aenderungen beantragt: Bei Taschenuhren soll die Abgabe! erst bei einem Preise von über K 10.00Q (bisher K 4000VJ bei Kunstwerken (Reproduktionen) über K 3000 (K 1000)3 bei Lorgnons über K 1500 (K 800), bei Spielsachen iibeit K 1500 (K 1000), bei Grabkränzen über K 1000 (K 80p)^ bei Grabbuketts über K 200 (K 100); bei Grabsteinen über* K 40.000 (K 20.000), bei Haarwässern, über K 209 (K 150), bei Brillantine über K 150 (K 50), beB Hautpflegeartikeln über K 100 (K 60), bei Toiletteseifen über K200 (K 50), bei Regenszhirinen über K 5000| (K 2000), bei Stöcken über K 600 (K 500), bei Herrenhütere über K 4000 (K 1600), bei Damenhüten über K 5000; (K 2000), bei Hutformen über K 3000 (K 1500),' bei Hut-; girlanden über K 400 (K 200), bei künstlichem Grab-! schmuck über K 1200 (K 800), bei Krawatten über K 900 (K 600), bei Rahmen über K 4000 (K 3000), bei Hänge-; und Stehuhren über K 15.000 (K 5000), bei Beleuchtung^ artikeln über K 7000 (K. 4000), bei Tapeten über I< 500 (K 200), bei einem Kilogramm Zucker waren über K 690. (K 300), bei einem Liter Rum über K 660 (K 250) und beB. einem Meter Seidenstoff über K 7000 (K 1000). — Es wird! ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß im Sinne: des Gesetzes selbstverständlich lediglich Artikel, die. unter dieser Preisgrenze sich befinden, abgabefrei sind.. * Krankenkassen und Apotheker. In einer neuere liehen Besprechung zwischen den Vertretern der Kranken/ Kassen und der Apotheker ist eine Annäherung erfolgt, derzufolge die Kreditverweigerung an die Kassen wieder; aufgehoben wurde. , * Die Bahnverbindung Wiener-Neustadt—Decken/ bürg noch nicht eröffnet. Offiziell wird mitgeteilt: Infolgeunvorhergesehener Hindernisse unterbleibt die in Aussicht] genommene Wiedereröffnung des direkten Verkehrst zwischen Oesterreich und Ungarn über W i e 11 e r - N e us't ad t—O e'denburg. Die Züge werden bis auf, weiteres nur bis und ab Loipersbach-Schattendorf geführt.! Auch der Verkehr der Balatonziige bleibt somit vorläufig; eingestellt. .,<f - * Verhaftung der Drei-Millionen-Diebjn. Wie be-j richtet, wurde Montag in den Nachmittagsstunden die! Fabrikantensgattin Ida S c h ö n h e r r, IL, Zirkusgasse 48! wohnhaft, das Opfer einer raffinierten Dienstdiebin. Bei der{ Frau war die zu Komorn geborene Ester Trautmanm als Wirtschafterin zum zweiten Male bedieiistet. Sie genoß! Vertrauen und blieb am 28. November nachmittags; alleint in der Wohnung zurück. Als die Frau um etwa 1/cS7 Uhrl abends zurückkam, war die Wirtschafterin ausgeflogen. 1 Die Wohnung war ausgepliindert und fehlten Schmucksaclien im Werte von etwa drei Millionen Kronen und einet eiserne Handkasette. Aus Hohenau traf gestern die Nach-! rieht ein, daß die Diebin und zwei männliche Begleiter] dort verhaftet worden sind. Die gestohlenen Sachen! wurden bei der Diebin gefunden. w Großer UMS ei h nachts verkauf Sn Jl vrrtN Konkurrenzlos in Qualität und Preisen! in 1050 I., Weinburggass8tö:12, Udlers» i 80859561 3146

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