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Wiener Morgenzeitung · 1921-11-30 · Heft 1019 (30.11.1921) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1019 (30.11.1921)
Date
1921-11-30
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Rr. 1019 Wien. Mittwoch Wiener MorgenzeitnnL 30. November 1921 Seite!) die Schiffahrt «ns dem Orsovaer Abschnitt mit zu Tanks umgewandeltrn Schleppern, die Damr der Donanschisiahrt, einzelne praktische Fragen, die Anwendung der Donanstatuten, die Schiffs«' gebühren, der hydrometrische Dienst, die Organisation de- NachrichtendiensteS jür die Schiff«hrt, StrombaggerunsSarbeiten auf der internationalisieiten Donau, die Einteilung des Donanuiers nach Kilometkin, die Liquidierung d<8 Kohlendicnsteder Kommission und schließlich die Feststellung dr- Nächstjährige« KostenvorauschlageS für daS Eiserne Tor. Telegramme. Jüdische Emigranten in Litauen. K-ottm», 28. November. (Jüd. 5dorr.-Bur.) Hier ist der erste jüdische EmrgrantentranSport aus Russisch-Sibirien eingetrvffen, denen weitere Transporte, die sich bereits unterwegs befinden, folgen werden. Diese Emigranten werden, gemäß dem Uebereinkommen mit der litauischen Regierung, vom Vereinigten jüdischen Einigrationskomilee zur Versorgung, ' beziehungstveize Weiterbeförderung übernommen. Ein ukrainiich-estnischer Beitrag. -Ro-ka« '29. November. (Funkspruch.) Am 25. d. M. wurde in Moskau von Vertretern derUkraine und E stl « » d s ein Vertrag über die gtgensritigen Deriehungen zwischen den beiden Staaten und eme Bereinbarang über die Option-« rechte der gegenseitigen Untertanen »»terzechuet. Anftzehnng der Kapitnlatienen in China. Washington, 28. Nov'mder. (Havas.) Dir Vertreter der «enn Machte haben eine Enrschbeßuna «ngenowmm, worin sie stch daiür ausspiechm, daß d«S P r i v i l e g i n m d e r fremden Rationen in, China besondere Berwaltung-organe und Postämter zu unterhalt'«, vom).. Jänner 1933 an aufgehoben werde. Nur der Vertreter Japans machte Vorbehalte hinsichtlich de§ Zütpuntte^, indem er erklärte, er wolle zunächst seme Regierung befragen. Ulster lehnt ab. A»nd«», 29. Aovembrr- (Funffprnch.) ^Evening Standard" berichtet, daß du Vertreter Ulsters eS endgültig a b g e l e h n t haben, an e nein einzigen Parlament für Irland — bei Auflassung debellenden Nlstrr-ParlamintS — tnlzurichmcn. Gefahr eiaes BergarbeiLerstreiKs in der Tschechs-Vlowakei. Pv«g, 29. November. Die Reichskonferenz der Bergarbeiter befchlsß heute, mit Rücksicht auf den ablehnenden Standpunkt der Unternehmer die Bergarbeiter des Mähcisch-Ostrauer Revierxs aufzufordern, für den Fall, daß die Unternehmer die angekündigte Lohnreduktion betdernächjten Auszahlung durchführen würden die Arbeit sofort niederzulegen. Für den Fall, daß die Unternehmer die Löhne unverkürzt zur Auszahlung bringen, verpflichten-sich die Bergarbeiter, eine 20°/oige Produktionserhöhung bis znm 31. Jänner durchzuführen. Für den Fall, daß es im Ostrauer Revier zum Streik käme, werden sämtliche Bergarbeiteroerbände zur Durchführung des Streiks in sämtlichen Kohlenrevieren bevollmächtigt. Beratungen der slowakische« Parteien. Prag, 29. November. In der vorigen Woche fanden in. . Prag Beratungen der slowakische» Parteien statt. Auf deren Wunsch wird mit 1. Dezember ei» D e r a t n n g §»,. Io liegt um beim Ministerium für die Verwaltung drr Slowakei ins Leben trete«. Wieder eine Niederlage der ungarische» Christlichsozialen. Budapest, 29. November. (Nng. Tel -Korr.-Bnr.) Bei bet Nachwahl im Budapest» zehnten Wahlbezirk wurde Dr. Johann! B e n e d e k (Demokrat) mit. 8732 Stimmen znm Abgeordnete« drr Nationali>eesst«ml»nz gewählt. Ans seinen Gegenkandidaten . Dr. Ta »ffer (Friedrich-Partei) waren »149 Stimmen ent-! fallen. Die einheitliche Bethlen-Partei. Ans B » dape st, 29. November, meldet die ^Ungaiifche Rimdschan*: Die Besprechungen der Parteiführer mit dem Grasen Bethlen dauerten gestern bis in die späte» Nachtstunden. Im Prinzip erklärten die Führer der Partei der kleinen Land' wirte, der chrristlich nationalen Partei »nd der Dlssidentengrnppe' daß sie das Programm de- Grafe» Bethlen akzeptieren und ihn in der Bildung der neuen einheitliche« Partei unterstützen werden. Die neue eiuheiiliche Partei wird den NamcN „EhristlicheKlerne Landwirte- und Bürgerliche Partei* führen «nd in dem Programm dieGrnndlaze aller^drei Fraktionen vereinige«. Alle drei Gruppen stellen sich ohne Vorbehalt auf die Grundlage dev Habsburger-Gesetzes. Die endgültige Entscheidung wird in den heute statttsindenden Emzelkonfermze» der einzelnen Parteien gefällt weiden. Wahlniederlage Friedrichs in Budapest. Gestern fand im Budapeßer zehnten Wahlbezirk die Nachwahl eincZ Abgeordneten an Stelle des verstorbenen Abgeordneten Veto statt. And den bisherigen Meldungen' gebt hervor, daß der Kandidat der D c m o k r a t e.n, der ehemalige Abgeordnete t cr Koffuth-Prrtei Johann B e n e d e k, mit überwältigender Mrhrheit gegen den Kandidaten rer Friedrich-Partei Dr. Gabriel L a u s f e r gewäSlt werden wiid. Bortrag Dr. Fenchtwangs über de» XII. Zionistenkongretz. Eine Neve in dev „Itttton”. Im Rohmen eines Vortragsabends der „Union" —> sie heißt jetzt nicht mehr „Oesterreichische israelitische Union", sondern bezeichnenderweise „Union deutschösterreichischer Juden" — hielt Herr Rabbiner Dr. Feuchtwang einen sehr instruktiven Vortrag über den dritten Zionistenkongreß. Er schickte voraus-, daß er kein Mitglied der „Union" sei und daß es lange gedauert habe, bis er die Zustimmung zu der an ihn ergangenen. ehrenden Einladung gab, in der „Union", über den Verlauf des Karlsbader zionistischen Kongreßes zu sprechen. Man dürfe von chm nicht allzu weitgehende „Objektivität erwarten, denn jeder Historiker wisse, baß es eine „objektive Historik nicht gebe. Unterhalten könne nmn sich über diesen großen jüdischen, Kongreß nicht, man könne ihn nur studieren; immerfranzösische und italienische Truppen den Dienst im Abstimmungsgebiet übernehmen werden. Gemäß seinem Bericht beschloß der Ausschuß, dem National rat in dessen heutiger Sitzung folgenden Antrag vorzulegenr ' 1. Der Nation-llrat nimmt zur Kenntnis. 1. baß das Abstimmungsgebiet vor der Abstimmung , von allen Organen der ungarischen bewaffneten Macht geräumt, vollständig pazistzint und von den Truppen der alliierten Mächte beseht werden wirb; 2. daß die Unpari eilt dj leti der Abstimmung fichergestestt wird. H. Der Nat'vnalrat nimmt zur Kenntnis: I. daß die Pazifizierung des Abstimmungsgebietes nicht vor seiner Räumung durch alle reguläre« um irregulären ungarischen Formationen und nicht vor ferner Besetzung durch die alliierten Truppen als vollzog«« konstaiiert werden wird; 2. daß de« burgenländische» Flüchtlugen, die sich uns altösterreichischrm Boden befinden, die Teilnahme an der Volksabstimmung unt-r stch-rem Geleite ermöglicht werden wird- . Bon dieser Voia»?setzung ausgehend, beschtirßt der Nationalrat: DaS Protokoll von Venedig wird genehmigt. Das interalliierte Vesetzungs kontingent wird den in Oberschlesien unter dem Kommando des englischen Generals Hennickex stehenden Abteilungen entnommen werden. * Budapest, 29. November. „Az Est" meldet aus Oedenburg: Oberst Gothic, her Kommandant des Oedenburger Abstimmungsgebiets, hat eine Verordnung erlassen, durch welche bas Erscheinen des „Christlichen Oedenburger Tagblattes" vom 28. d. M. an auf zwei Tage eingestellt wird. Das Verbot erfolgte wegen fortgesetzter Propaganda in der AbstirmMngsfrage durch Veröffentlichung falscher Nachrichten. In der Verordnung wird auch verfügt, baß die Wiener Zeitungen ebenso ohne jede Verstümmelung in Oedenburg verkauft werden müssen wie die Budapester. Abreise der AbftimmUngskommiffSre «ach Oedenburg. Wiienek-Neiustiadt, 29. Dezember. Ern Teil, der. für die Abstimmung in Oedenburg bestimmten Abstiinmungskommissära hat sich heute von Wiener-Neustadt nach Oedenburg begeben. Wiio», 29. November. Amtlich wirb gemeldet: Heute sind unsere Truppen in Güssing, Urbersdorf und Strem eingerückt. Abberufung des Krakauer österreichischen Konsuls. Warschau. 29. November. (Tel.-Komp.) Ueber Verlange» der polnischen Behörden wurde der österreichische Konsul in Krakau abberufen. Die KorisulatSgeschäste übernahm der bisherige Bizekonful, dem ein der volnrchen Sprache mächtiger Beamter beigegeben wmde- Die Meldung ist uullar und eS wäre amtlich frstzusiellen — roiauSgesetzt daß die Nachricht wahr ist — warum die polnische Regierung die Abberufung verlangt ha!. Das Programm der Donaukonferenz. A«S M ü n ch e n wird gemeldet: Auf der Tagung der internationalen Donaulommchion werden folgende Gegenstände zur Verhandlung gelangen: ein Entwmf der bayrische« Regierung betreffe«d die Regulreiung deS bayrischen SlromabschnitteS, Konzerte. Ä3ähve>nd das Rosä-Ouartett Nach!vre vor irr aller Abgeklärtheit Md Unfehlbarkeit Stunden der Andacht hält, hat sich daS Fitzner-Quartett auch in seiner veränderten Zusammensetzung bei aller künstlerischen Disziplin eine gewisse Urwüchsigkeit gewahrt. Sem neuer Cellist,- Herr Hugo Kreisler, fügt sich glücklich in die Verbindirng ein, ln di« er gleichsam als Morgengabe das A-moll-Strrichquartett seines berühmten Bruders mitbrachte. Fritz Kreisler mag das Werk im fernen Westen geschaffen habe«, in feiner behaglichen Wärme und in seinem bewegten Leben spiegelt es ein Stück österreichische Volksseele wieder. Gelegentlich versucht sich Kreisler auch in modernen nmsikalischm Vokabeln, kehrt aber immer wieder zur gemeinverständlichen Ausdrucksiveise zurück, und in der Romanze singt eS von Herzen zu Herzen wie in Kreislers warrnblütigem Geigen sang. Mit aufrichtigem Interesse unb ehrlichem Erfolg nimmt sich das junge Gottesmaiin-Qnartett der modernen Musik an. Das von ihm gespielte Streichquartett von HanS Ewald Heller zeigt in seiner Einsähigket erne sichere Beherrschung der Sonatenform und die Führung der Stimmen verrät Geschick im Quartettsatz. Das Hauptthema mit seinem leidenschaftlichen Ausschrei bietet in seiner Sechzehntelgruppe hübsches Material für die Durchführung, die allerlei Düfteres Md Vergrämtes zu erzählen weiß. Vergebens sucht man in dem empftlndenen, ernsten Werke den Kontrast der Lebensfreude. Radikal-moderne Sprache redet das phantastisch: Srxielt für eine Altstimme, Flöt«, Violine, Bratsche, Violoucell und Klavier von Paul Emeri ch. Der selbstquälerische Fanatismus des Komponisten macht es dem Zuhörer nicht leicht und er empfindet zunächst Erschöpfung ob der Unverstände lichen musikalischen Diktion und physisches Unbehagen ich der schreiende« MißNänge. Gleichwohl fühlt man durch alle Orgien der Hemmungslosigkeit und Unzulänglichkeit das heilige Feuer, iu dem sich Enterich aus innerer Not selbst verzehrt, «md dafernher winkende Ideal, zu dem er kämpfend unb leidend einen Weg sucht. Auch er hat in den Büchern des Morgenlandes geblättert und möchtesein „Lied von der Erde" schaffen, aber der dunkle Gram «rächt aus Erdmschmerz und allmächtiger Liebe im phantastischeri (Segtett ein wirres Gemengseh und jo beklagt die Musik. des hochbegabten Phantasten, der im Banne Mahlers und Schönbergs herangewachsen ist, in den grellen Aufschreien der Flöte und in dem dumpfen. Grollen des Klaviers bas schreiende Mißverhältnis zwischen himmelstürmendem Wolle« und der mangelhaften Gestaltungskraft und Technik. Mid dem Gottesmann-Ouartett harrten der tapfere Flötist Ary, van Leeuw en, der Pianist Dr. Leonhard Deutsch und die todesmutige Frau Margarete Spanjaard mit ihrer schönen Altstimme auf einem Posten aus, der bei der Gleichgültigkeit des Pltblikirms gegenüber der Moderne im voraus verloren war. Jugendsrisch und tatenstoh setzt sich Emil von Sauer ans Klavier, als gelbe es, sich ln den Sattel zu schwinge« zum Ritt ins alte romantische Land. Irr Schubert-Taussigs „Andantino und Variationen" läßt er taufend farbige Lichter aufflämmen und plaudert in Schümanns Fis-Moll-Svnate allerlei von Liebesgeflüster in Mondscheinnächten und glitzernden Diademen in hellerleuchteten Ballsälen. Diese« Magier des Klanges ficht Schumanns Gefühlswelt nicht an, er ftmtfc sich seines prunkvollen Spieltalents, das sick) mitunter ins Spielerische versteigt und selbst auf das einsach'schlichte Klangbist» von Brahms Intermezzo übersatte Farben aufträgt. Und der Zuhörer freut sich mit ihm der lebensvollen Klänge, die er aus dem toten. Instrument hervvrzuzaubern vermag. Emii P a u r hat nicht die faszinierend« Persönlichkert unb pranistische Leichtigkeit. An seinem Vortrag von Schuberts „Lindenbaum" und „Erlkönig" blieb ein beträchtlicher Rest von Erdenschwere haften, in Brahms Händel-Kariationeu vereinigte er bravouröse Technik met Kraft und Musikalität. Auch Fräulein Cyla Schächter, die wohl auf dem Konzertpobmm noch nicht recht heimisch ist, hat technisch fleißig an sich gearbeitet und ihr angenehmes, etwas verträumtes Chopin-Spiel verdient Aufmuntemng. Robert Goldsand hat für seine zehn Jahre eine ansehnliche Fingerfertigkeit. Seine pranistische Begabung ist ebenso sicher wie der ganz selbstverständliche Mangel eigener Musikalischer Auffassung. Es wäre Pflicht seiner Obsorger, dakürdiiche Talent zu pflegen und nicht vorzeitig den Gefahreu der Oeffentlichkeit preiszugeben. Der junge Malter S ch n e i d e r h a « ist «it Musik iörmlich imprägniert. Ob er mit oller Leichtigkeit d;e fchwierisrn Paffage« von Tar AnlinS Violinkonzert bewältigt oder in stberzroßer Sentimentalität um Dooraks Komett wirbt; immer wird man dewannen'Tones und der schönen Linie froh. Anä, Frävleiu NiveS L n z z a t 1 o weiß im Grizenfpie! Be» scheid. Eie greift energlsch z« und nimmt «it ihrem männlicheu veredlnngSflhigen Tone die Doppelgriffe gleich Hiudernrffe«. Frau Helene Suter-Mofer erquickt nicht nnr dnrch^ ihre schöne Erscheinung, sonder» auch durch di« Frische und Bott«! saftigkeit ihre- Organ-. Die Nedersängeri«»en. die Stimme haben und mit dieser umzugehen wissen, haben Seltenheitswert.! Fra« Suter-Moser verbindet de» Besitz einer in der Tiefesatt klingende« und m der Höhe voll aulltönenden Altstimme mit sicherer Beherrschung von Ansatz, Resonanz »nd Atemiühruug und wahrt im Vortrag Adel und Geschmack. Sie versteht eS, ein Rezitativ nicht zu spreche», sondern zu singen, und bringt Pastagen nicht mit der Sicherheit^ einer Maschine, sonder» als AnSfluß einer musikalischen Seele. Selbst dem Hrkuba-Monolog ande» „Troerinnen bef EuripideS* tit der Veitonung von a i r a t i, einer eintönigen, blutlecren GksangSfzene, die sich vorwiegend auf Sprechgefanss stützt und diesen in drr Klavierbegleiinng' gleichsam melodramatisch nntermalt. wußte sie durch ihren starken dramatischen Ausdruck wirkliches Leben rinzvhauchen. — Der hübsche dunkle Merzo» sopra» von Fräulein Ella F i r b a S entbehrt des sippigen Wohllautes, aber er bleibt stets angenehm und wohlerzogen, strömt aus dem Hcrzrn' und versteht sich auf das Liedmäßige. Auch Frau Elsa L e i t n e r - W i l h e l m, die, von Frau Hedwig R vsenthal-Kanner anschmiegsam begleitet, »nbckannir Lieder von Wetchtz, Zach, Leiturr und Gabrrlowitsch sang, bemthl sich mit Erfolg, den Sinn eine- Liedes zu erfassen «nd wiederzvgeben. — Frau L. H e v e f i - 8 ä « d o r i, die ein bcifallSfreodigeS: dankbare- Publikum fand, wird weder!m Material noch in der Technik den Anforderungen des. KouzerffaaleS gerecht. Auch das Stimmchm von Fiüulem Phily P o p o v i c i bedarf «och de- Wachstums «nd ihr allzu lebhafter Vortrag sorgfältiger Feilung. -- Helge 8 in dber g, unser längster Daßbarrton mit dem längstm Atem, ist wieder in Wim. Sei«e spröde, trockene Glimme, der mitunter ein rbeuso trockener Humor die nötige Vllrze gibt, ruht voll Wohlbehagen auf de« längsten Tönen a«S, um dann i« gleich« Atemzuge «och eine endlose Roulade auzuhäug«. Der emin«t musikalische Sänger, der sich nun auch al» Bühmukäustler versuch« wird, dringt für den ernsten Händel-Gesang die volle Würde nnd Feierl chkeit auf «nd ist dn berufene Vertre'cr deS Oratorien« gefmrgeß. D r. E r w »« F e l b e r.

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