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Wiener Morgenzeitung · 1921-11-27 · Heft 1016 (27.11.1921) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1016 (27.11.1921)
Date
1921-11-27
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. 1016 Wien Sonnlag Politische Rundschau. AssiMiLauLen rmLereLnander. ' In Deutschland erlebt man jetzt das köstliche Schauspiel, daß sich die assimilatorischen Juden rn die Haare geraten sind, und ztvär über ihre Stellung zum Deutschtum. Der „Verband deutschnationaler Juden", von dem wir bereits berichtet haben, betreibt eine Propaganda, welche in ihrem deutschnatronalen Chauvinismus nicht davor zürückschreclt, dir „Gemäßigteren", die etwa'im „Zentralvcrein" vereinigt sind, des mangelnden deutschen Nationalgesühls zu zeihen und sie als eine zurückgebliebene „Zwischenschicht" der schärfsten Kritik zu unterwerfen. Wie stark der Gegensatz ist, beweist em Aussatz im „Israelitischen Familienblatt", welcher, ausgehend von einem neuen Buche über Bismarcks Verhältnis zu den Juden, die vergessene Gestalt von Elias Cohn zitiert, um ihn zu den nationaldeutschen Juden in Beziehung zu setzen. Es heißt da: „Wer war Elias Cohn? Aufgestiegen aus der SchaMcher damklen und darbenden ^Existenzen, an welchen .mit^Stöcker verbündete Judenmissionäre dies jämmerlichen^ Erfolge ^ihrer „Bekehrungen" zu'erreichen pflegten, yatteW äs'verstandech sich dem Meister der antisemitisch'esr Bewegung selbst, auf besondere' Weise dienstbar zu rnachen^sEr: begleitete ihn. nämlich ständig in jene turbulenten!'Versammlungen des' Berliner Mobs, in denen der..Herr Hofprediger seine judenhetzerischen Reden hielt, in densn er — gerade wie seine politischen Nachfghren von heute — dmi Juden insgesamt alles Böse nachsagte, sie für alles Unheil in der Welt verantwortlich machte. Weem dann die „Diskussion über den-Vortrag des Herrn. Hofpredigers" eröffnet wurde, daüu. erhielt regelmäßig Herr Elias Cohn das Wort und erklärte dem johlenden Versämmlungspublikum, er als Jude 'müsse altes bestätigen, was'der „pere h rt«H err H o fp re d i g er" Schlimmes von - -Len> Juden berichtet habe. Die Witzblätter jener Zeit ließen sich die Figur Elias Cohns in Wort und Bilh' nicht entgehen. Sie stellten den geistlichen Demagogen, ' seinen -Patron, bar, wie er die antisemitische Mär von dem „speziellen Jndengeruch", dem foetor judaicus, seinen. Anhängern auftischte, und wie dann Herr Elias Cohn sich selbst zur Verfügung stellte, damit die Nasen der Zuhörer sich an seindm Körper von der Wahrheit dev Stöckerschen Rassenparfümlehre sofort überzeugen könnten. . .. Wie der Stöckersche Antistnritismus von Len Haken-- kreuzlern und ihren Gesinnungsgenossen, so ist auch die Taktik Elias Cohns in unseren Tagen von einer kleinen Äiqne unter den deutschen Juden mit geringen Varianten von neuem ausgenommen worden. Elias Cohn hat bei .ihnen..Schule gemacht. Er selbst war ein „Einziger", seine Apostel sind aber keine Persönlichkeiten, sie nennen sich^„Verband nationaldeutscher Juden", um ‘ üüiter^biesem Sammelnamen ihre verschwindende Minorität?'fm?-deutschen Judentum und den Mangel an Person-- ljcher,.Autorität z.u verbergen, um die nichtjüdische AußcnweUvzui.einer falschen Einschätzung ihrer Bedeutung und ahresMMflusses zu verlebten. Jede ihnen geeignet scheinende Gelegenheit benützen sie, um, wie Elias Cohn unter Stöcker, als Erbe sh elfer der Antisemiten für Beschuldigungen und unwahre Anwürfe der Hakrnkreuzler gegen di»'große Mehrheit der deutschen Juden mit ätzender Schärf oder hohlem Pathos aufzutreten, sich' als währe Vertreter des Deutschtums unter' den Juden anzupreisen. Nur in einem Punkte weichen sie von Elias Cohns Vorbild ab. Dieser prostituierte auch, seine eigene Person als angebliches Beweismaterirl ad oculos für die perfiden Angriffe des antisemitischen Volksverführers. Der ,Mrband der nattonaldeutschen Juden" dagegen nimmt pur die Personen seiner wenigen Ärrhänger^ von der Ani,riffsfront der Dcutschvölkischen aus, reklamiert nur für diese- .nationale Rechte in Deutschland und verurteilt alle anderen Juden mit einem den Dentschvölkischen nachgeäsfien säbelrasselnden lächerlichen Teutonentum als „Pazifisten", als „Internationale", als „Zwischenschicht", welche den antisemitischen Feldzug gegen sich freventlich provoziert hätten, welche den antisemitischen Angriffen Berechtigung verliehen." Es ist wahr: Die .Mtionaldeutschen Juden", welche mit ihrem Chauvinismus die rassenreinen Deutschnatlonalen iibertrumpfen wollen, treiben es recht arg. Aber int Grunde genommen sind sie die Konsequenteren und ziehet: nur die Folgerungen aus einer Anschauung, welche ihnen ihre Lehrmeister eingeimpft haben, die sich nun mit solcher Entrüstung gegen ihre radikaleren Schüler verteidigen müssen. Arabische Propaganda 1« Amerika. „Palesiine" meldet: In Rew-Iork hat sich ein arabischpalästinensischer Verein gebildet, welcher ein Bureau errichtet hat, um jür die arabisclirianonale Idee Propaganda zu wachem DaS Bureau hat feine Tätigkeit nnt der Herausgabe einer Broschüre begonnen, in welcher die arabischnalionalen Forderungen sowie die Ansichten von M o r g e n t h a u, Kardinal GibbonS und anderen Amiztonisten über die Palöstma-Frage zwammrngeiaßt werden. Diese arabische Propagandastelle hat auch bet der arabischen Delegation in London angeregt, nach Ncw-Nork zu kommen; diese hat dem Vorschlag zugestimmt und daS New-Vorker Propsgandakouwee itfft jetzt die Vorberertungn zu ihrem Empfang, um zur Propaganda in der amerikanischen Oeffcntlichkeit über dte Stellung der Araber gegenüber dem Zionismus. ES wird auch vtriucht, den Boden dafür vorzudereilen, daß die arabische Delegation in Amerika von Regier ungSkceise« empfangen werde; ferner versucht daS Komitee mit Henry Ford in Kontakt zu treten, damit er seine antijüdische Tätigkr-t auch auf die Paläftma-Frage erstrecke. DaS New» Yorker Komitee propagiert auch die. Gründung einer B a » k, lucntie Dazu dienen soll, dte Arbeit deS arabischen Bauer-, Händlers und Handwerkers zu erleichtern. Ferner wurden der arabischen Exekutive in Jerusalem 1000 Pfund übermittelt, welche an die »tälschlich beschuldigten Araber" und die Hinterbliebene« der bet den Exzesse« in Palästina.ermordeten Araber" verteilt werden soll. Die Losung der New-Yorker aradiAen Propagandastelle ist: „Palästina den Palästinensern!" Wisveer Msrgenzeetrmg I I I lllll »llill III —I!■ III I!I»WIIII»»ai ■ Konzertbur.eau des „HAR U ACH“ |j 11.. Tabörstrosso 1—5 p - - — - -- .- Mittwoch den 30. November, halb 8 Uhr abends Nlltisrer Konserthaussa&l jüdischer Humor " ■sagfflBiMawtamflB^^ n m «KI B iS m W r& Mitwirkond; Mali Ficon Lea Welntrat.'b-Graf' J. Kaiich J. Reissmann I S. Watan I Karten sir.d erhältlich: an den KonzerUiauskassen, IC., Lothringeratrasse, Kasee der „Wiener Morgenzeitung“, Taborstrasne 1, Buchhandlung R. Löwit, I., Rotcnturmsti-asse 23, Konzortbureau „A'idä“, II. Taborstrasse 7 0877 Beschlüsse der Spelten Internattsrmle. Dcr „BorwärlS" veröffentlicht die Eutschli'snmgrn, die die Exekutive, der Zwciken Jnterna' onalr in Brüss l einstimmig gefaßt hat. In dcr Entschliekung'heißt es: Die Exekutive'ist der Ansicht, daß zwei Probleme die sofortige Aulnurls.tmkkit fordern- Die allgemeine Abrüstung und die F t n o u?: I -i g c bfi- Welt' Die Waihingtonrr Koniercnz wird die crsie Frau: - eiurr Weise behandeln, die völlig unbefriedigend fi!r de intcrualionake sozialistische Bewegung sein wird. Die Internationale muß darum jetzt mit der größten Energie d.e völlige Abrüstung zur See, zu Lande und in der, Luft fordern. Dir Exekutive ist ferner der Ansicht, raß eine K o n s e r e n z d e r Arbeiter und de* soMlisiischen Parleicn über die Finanzlage der Welt ohne Verzögerung abgehalten werden sollte. In dcr zweiten ElUsch'ießntig heißt es: Die Exekutive weist alle parlamentarischen Fraktionen ang'sichts des FinamelendS dcr Welt darauf hin, daß dcr Bölkerbundrat die Verpflichtung habe, der ersten Brüsseler Fmanzkonsermz vom September 1920 eine z w e i t e f o l g e n zu lassen. Sie criucht alle sopalisiischen Fraktionen, in ihrcn P'tlamrntnr ans das Zustandekommen einer internationalen Konferenz zur Lö'uug dcs Finanzproblcms hinzuwirken. _ Die NÜekLeh^ der rvsstsche« EMigrirnterr. Aus Moskau wird gemeldet: Der Kommiffär für UnterrichcLwesen Lun atscharskij äußerte sich in einem Jnierv'nw zu einem Mitarbeiter der Russischen Telegraphen- Agentur, dir Sowjetregierung verhalte sich zur Frsge der Rückkehr de? befferen Teiles der russischen Emigranten sehr wohlwollend. Die Em granlcn würden jedoch einen großen Fehler begehen, wenn sie eine mit dem Koinmuuismns konkurrierende Partei oder überhaupt eine unabhängige Partei gründen wollten. Es bandle sich darum, daß die Intelligenz den Sowjets zu Hilfe komme und einiehe, daß die vsm Kommunismus beschrittenen Wege nicht nur vom Standpunkte der Revolut'vnietung der Welt, sondern auch für die Entwicklung Nultlands ausschließlich heilbringend seien. Die neue WittschattSpolitik Rußlands gebe den Vertretern der Bourgeoisif die Möglichkeit, zurückj«kr!)rrn. Ani die Idee der Rückcrhaltung der konfiszielten Vermögen müffe dir Bourgeoisie allerdings ebenso vcrz'chten wie auf eine Renaiffance deS Kapitalismus, fei es in welcher Form immer. Antisemitische Propaganda in Polen. Aus Warschau schreibt nwtt uns: Die bekannte nationaldemvkratische Bohkottgrsellschaft >R o z w v j" beruft für anfangs Dezember einen-antisemit schen Kongreß ern» an dem sieh Delegierte der polnischen Konsumorgantsationen (die bekannlltch hervorragende AutotilLttn in der Judmsrage find!) beteiligen sollen. Rach dem Programmdas die Eiuberuscr veröffentlichen, hat der Kongreß den Zweck, ^die kompetenten Kreise und die breiteste Oeffentlichkeit über die Haltung der Juden aufznlläreu, welche die soziale und kuiturelle Entwicklung des Polnischen Staates bedroht, sowie Mittel gegen den jüdischen Parasitismus Sb finden". Da die ParlementSwahlen in Polen im Frühjahr 1982 stattsinden dürsten, handelt es sich natürlich datum, dnrch stramme Hetzpropaganda gegen die Juden die für Polen so schädliche polnische Tätigkeit der Nationaldemokraten vergessen zu machen «nd ihnen Stimmen zuzuführen. Die National« demvkraten rechnen gut mit der Psyche des polnischen Wählers' Bezeichnend ist übrigens, daß die Einberufung eines solchen. Kongresses ungehindert vor sich geht. Ei« intereffanteS Projekt hat auch dsS dem ^Rozwoj" kongeniale Hetzblatt »Dwa Grosze", dessen Redakteur jüngst öffenllich adgeohrfeigt wurde, ausgeheckt: Er propagiert die Schaffung eines antisemitischen Theaters, in welche« ausschließlich anülemitilche Stücke gespielt werden solle«. „Unsere Dramatiker" — versichert das Blatt — »würde« sicher spezielle Stücke für dieses Theatrr schreiben «nd ein matcrirUrr Erfolg einesolchen UnterüehmrnS ist unbedingt zu erwarten". Antisemitismus ist ehe» heute ein gutes Geschäft. ,Dwa Grosze" muß es ja wiffen!' So wirdtu der pvluische» Hauptstadt die Entwicklung der Kultur besorgt. 27. November 1921 Seite 3 Eime BöLkerdemonstratton irr Rerv-Bork. Ge rade in der Zeit, da ein fremden heindlichee Chanvinismus in Amrrika um sich zu greifen drwh't, verdient eine eigenartige Demonstration Beachtung, welche durch fast drei Wochen, vom 29. Oktober bis 15. November, in Neiv-Nork stattfand und großes Aufsehen erregt«. Es ist die Feier unter d«m Nmnen „Americas Making", durch welchiL illustriert wurde^ daß 33 Nationen zum Aufbau Amerikas beigetragen haben. An ihr beteiligten sich Engländer, Holländer,?Franzosen, Spanier, Schweden, Norweger, Jrländ-er, Deutsche, Inden, Italiener, Griechen, Tschechen, ' Polen, Chinesen sowie eine Reihe von Vertretern kleinerer Nationen und Sprachen. Sie wurde zu einer großartigen Demonstration. Die Idee döefer Feier^ stammt von dem verstorbenen Franklin T. Dar§,’ dem Staatssekretär des Innern unter Wilson. Er arbeitete auch die Einzelheiten der Feier aus, und dank seiner Jrttiative gründeten sich Komitees der einzelnen Nationen, welche die Feier vorbereiteten, und Gelehrte, Künstler, Kultttrhistoriker, Kenner der «arnerikanifchen- Gieschichte, sowie Museen, Bildergalerien und andere Kulturanstalten zur Mitwirkung hercmzogen. Monatelang wurde in den Schuten Propaganda für diese Fester vetriebrn und vom Festkomitee eine Broschüre verbreitet^ in welcher an der Hand von historischen, kulturgeschichtlichen, ökonomisch-statistischen und anderen Daten darauf hin gewiesen wurde, baß Amerika ein Prod ukt der Arbeit . der verschiedensten Völker sei. Der interefsanLefle Teil dieser demonstrativen F-eker war eine Ausstellung verschiedener JnLustrieerzeugnisse, Maschine«, Erfindungen, Kttnstwerke, Bücher, Zeit--' schriften, Agvarprodukte usw., welche von den verschiedenen Nationen im Lause her vier Jahrhunderte seitder Entdeckung Amerikas dortselbst geschaffen, kultiviert, verbessert oder erfunden wurden. Eine Reihe voU Bildern und graphischen Darstellungen, von den Ledentendstsn Künstlern aus ge führt, stellten symbolisch hie kulturelle und Aivilisatorische Arbeit id«r 33 am Aufbau Amerikas betriligten Völker bar. Ueberdies waren Porträts bedeutender Männer, Angehöriger der verschiedenen Nationen, welche sich um Amerika auf den Gebieten der Politik, des öffentlichen Lebens, des Er« ziehungsWesens, der Kunst und Literatur usw. verdient gemacht haben, zu scheu. Die Ausstellung fand in einem der größten öffentlichen Gebäude New-VorW statt, jede Nationalität hatte ihre besondere Abteilung. Das Ganze' ergab ein harmonisches Und instruktives Bild' der Entwicktun gsgesch-ich be Amerikas und bot Gebegenheit zu interessanten völkerpsycholvgischen und' naturhistorischeu Sückien über die Kulturfähigkeit und die gegenseitigen Einflüsse der Völker, welche seit der Eittdeckung der neuen Welt durch gemeinsame Arbeit und! Entfaltung ihrer geistigen Begabung die Entwicklung des heutig'rn Amerika zustande brachten.; Ueberdies fanden auch StraßenmnzLge statt, bei. denen die Teilnehmer durch historische Kostüme. Gruppe^ und Embleme die Eigenart jeder Nation und die verschiedenen Epochen der amerikanischen Geschichte darstelltcn. Bei dieser Feier war 'auch: die jüdische Bevölkerung Amerikas würdig vertreten. Jüdische Organisationen und Kulturaustalten, wissenschaftliche Institutionen und hervorragende Persönlichkeiten halsen das Material zusammenstellen, welches den hervorragenden Anteil der Juden an ljer Entwicklung Amerikas dartnn sollte. Die Juden Achören zu den ältesten Bewohnern Amerikas. Der erste Jude, Jakob Bar Simon, siedelte sich im Jahre 16 64 in Amerika an, bald nach ihm kamen 23 jüdische Siirdler curs Brasilien und Holland nach dem Gebiete der heutigen Bereinigten Staaten. Die Juden zählen zu den fleißigsten, fähigsten und kulturell fortgeschrittensten Elementen Amerikas und nehmen in Handel und Industrie, im Finanzwesen, in der Kunst, Literatur, Presse und im Theater sowie im öffentlichen Leben AmeriLts eine hervorragende Stellung ein. Die Geschichte der Dereinigbrn Staaten weiß von einer Mzahl jüdischer Patrioten in den Freiheitskriegen und in den späteren Z^ämpfen für die Selbständigkeit Amerikas zu erzählen. All dirs sicherte den Juden in der Demonstration der 33 Völker, welche am Aufbau Amerikas mitgewirkt haben, einen hervorragenden Platz. Das Festkomitee für diese eigenartige, einbrucks'-- vvlle Feier entsandte auch eure Deputation zum Präsidenten Harding, um ihn frierlich> einzuladen. Harding empsing die Abordnung mit l-iner herzlichen Begrüßungsrede, in welcher er mrter anderem sagte: „Amerika ist ein Gemisch verschiedener Völker. Ich kann mir keinen guten ameriürnischen Bürger vorstellen, mag er der Republik auch noch so treu sein, der nicht fortwährend den inrvrren Zusammenhang mit dem Geburtsland fühlt, aus dem er katn, und mit dem, Volke,, dem er eirtstamnrt." Die Worte Hardmgs sind ein deutliches Memento fiir die Amerikanisatoven und Chauvinisten, welch« jetzt in der öffentlichen Meinung Amerikas lÄnfluß zu erlangen suchirn und das vergessen, was die eindrucksvoll« Feier von „Amerioas Making" ihnen so deutlich vor Augen geführt hat: Daß Amerika, der Arbeit und den Fähigkeiten der verschiedensten Nationen, die man jetzt sv gern als ,Hremde^^ bezeichn^ seinen Mffchwung und seine Größe verdankt. Herrenwäsche LÄLLLL Brüder Schiffmann ÜÄ1! En gras Endetaü

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