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Wiener Morgenzeitung · 1921-11-25 · Heft 1014 (25.11.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1014 (25.11.1921)
Date
1921-11-25
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Sekte 2 Wien. Freitag Wiener Msrgenzeitnns 26. Rovensber ISLlk schien Miliz befanden. Die zionistische Zeitung war durch Nssischkin, Dr. Eder, Dr. Ru pp in und Kapitän Low vertreten. Grabreden wurden nur von Oberrabbiner Jakob Meir und Rabbiner Kuk gehalten.! Sie wurden mit Weinen und Wehklagen ausgenommen. Das Weinen verstärkte fidj, als de« Vater eirws her (^-.'töteten nach dem Sohne das §d^dischgebet sprach. ' dlls der Leichenzug ins amerikanische Viertel bamumrbc der Menge verboten, bis zum Friedhof mitzu-' ^'heu, nur wenige Personen durften den Opfern das <tzte Geleite bis zum Grabe geben. Amerikanische Boden Käufe. JeMrsabÄ», 23. November. (Jüd. Korr.-Bur.) ■V ic amerikanische Zion Commonwealth hat einen Boden-- l.ruf von 13.00 0 Dun am in Emek Jesreel abgeschlossen. Der Kaufschilling beträgt 250.000 Dollar.. Dar Boden befindet sich im fruchtbarsten.Teile Palästinas urid grenzt an die kürzlich vom Jüdischen Nationalsonds errvorben^l 60.000 Duncun. Die Zion Commonnv'nltb beabsichtigt, diese Ländereien für'die Errichtung '■'di Gartenstädten zu verwenden. Politische ^Rundschau. Legalifier««g des ISdifche« Ratto««l- »erb««des für Eiedesbürge«. Ans K l a u f e n b u r g wird uns berich tet; •. Vor , Einigen Tagen sind die Statuten des I»bische» Na- - tionalverbändes , für Siebe nbürgen mit d er GenehmiguR'.gskl'ausel der Regierung herab gelangt. Von Interesse hiebei ist der. Umstand-daß die Statuten vor einen: Jahre überreiM. unh bereits im August dieses Jahres von; Minister hes Innern genehmigt rvuröen, die amtliche Ve''stchrdigung Hierüber jedoch erst s-'tzt erfolgte. Ein weiteres politisch wesentliches Moment ist auch die Tatsache, daß der Punkt in dem ursprünglichen Statuteuentwnrs, welcher, als Zweck des Verbandes die Bestrebung angibt, die na trochalen Mi verheitsrechte de r Juden Groß mü m äniens verfassungsmäßig kicherzustellen, mit der- Begründung -gestrichen wurde, daß dieser Pmkt. von Rechte» chreche, welche sowohl durch die Lande'ge'etze als auch durch die- Friedensverträge be^its g e sichert erscheinen und., demnach nicht -mehr als -zu „erreichende Ziele des Verbandes angeführt'werden, könnend Jtt d-m ::unmehr. legalisierten Statut -wird als 'Ausgabe des Verbandes angegeben, die Förderung, der allgemeinen jüdischen Interessen -durch Anschluß an die durch d'^ an der Konferenz von San Remo beteiligt ge- - tvesenen MAl/e als Verkörperung der Einheitlichkeit, des jüdischen Volkes ar.e!°annte zionistische Welto r g a n i f a t i «o «, ferner die Entwicklung des jüdischüationaten Lebens rmter den Inden Siebenbürgens, des Banats,'der Marniaros und'des Körös-Gebiejei in jenem höchstmöglichen Maße das zu' er'eichen, was im Rahmen eines Nationalstaates bei völliger hmg^bungsvoller : Erfüllung aller Staats bürge pflichten möglich ist. Demnach wird , der Nationalöerband ' im 2imte der genehmigten Statuten teilnehmen an der Palästina-Auf b a u a r b e i t- und an allen hiemit in Verbindung stel'ent en allgemeinen j üd i sche n' "Aktionen; bestrebt sein, ein modernes, auch, den.religiösen Anforderungen entsprechendes, von nationalem Geiste getra gen^ssüdi sch es Schulwerk zu schassen und aufzübauen,. dessen Endziel es ist. die hebräische Sp.rach'e unter den auf dem Tätigkeitsgebiete des Verbandes lebenden. Juden zur Umgangssprache zu machen; mitzuarbeiten an' der Schaffung aller kulturellen und wirtschaftlichen Jnstitutiönen, welche der Entwicklung' der Mischuationalen Bokksvnergien dienen. Die Staatsbürgerschaft in Aumänien. Die rumänische Regierung vn lautbart amtlich «ackftrbtnbe Bedingungen für die Erwelbung der rumän-schen StaalsbÜ'ger« schalt durck die Personen, welche oftrrrnchüche oder nngmüche Staatsbürger warm und in nunmehr rumänische« Gebieten wahnen. Danach wird als v v tl berechtigter rumänischer Staatsbürger ohne jede Formalität ««ettaimt: 1. Jede Person, die da§ tzeimatrecht aal einem Gebiet hat, das früher ein Teil der gewkimen öfternichisch'«nnan>che« Monarchie war und jetzt unter die Oberhoheit derumänifchm Staates vckommm ist. (FnedenSvettrag mit Orflernich Artikel 70, mtt Ungar« Artikel 61.) ' 2. Jede Perjo«. du mr Znt deS Jnkraftbet-mS der erwähnten Anedtnrorrträge auf dem Gebiete, daein Teil Rumäniens ist, gewohnt hat, vowusaes tzt. baß bHe Perlon M i m, Zeit keme andere Ctaotthürgirlchaft als die österreichische oder «pgarifche gehabt hat. (Minoritätrnverttag Artikel 3, Matz 1.) 3. Personen österreichischer oder vnaarischer Staatsanyehör,alert, die iu den angeglietierten Äedkten vv» Hort ansässigen Eltern geboren, lind, auch wenn »um erwähnte« Ze-trunkr diele Personen nicht selbst auf jenen Gebieten wohn« Haft st«d. (Muryrckätrnverlrag Artikel 4, Absatz 1.) Autonomieforderung der Sreliglon«- gemeinjchafte« in Ingoflawie«. Aus B e l g r a d w,d gemeldet: Iu der gestrigen Sitzung ü'w Abgesandten der NrligionSgt»ofs«lischaften erklärte der Ltttcetr" der O r t h v d v x e«, die pravoslave Kirche habe volles V-rtrauen u-. Regierung, daß fie das Verhältnis dieser Kirche >.i;; Slawe gerecht lösen werde. Die Vertreter der M u f e bntfljien vulangten die Autonomie und protchiett« gegen die B^rusunfl von besondcren Vertretern der Muselmanen aus S8derbien. Die Vertreter der e v a n g e l i l ch e'n K reche und der Juden begehrten die Autonomie. Die Forderungen der K a.t H o l i f t« sollen erst-zur Sprache kommen. Das PalSstiua-Maudat. Si« angeblicher französische, Protest. Wie der Pariser Korrespondent der „I e w e s h T i m e s" berichtet, überreichten srän östiche Organisationen dem Bötkelünnd eine g meuame Pednion, die gegen das Pstästma-Wandat Protest erhebt. Die Petition stellt fest, daß. wlange der Friede mit der Tutkei nickt von allen alliierten Mächten unterzeichnet ei. das Mnndat nicht rn Betracht komme und daß dah'r alle von d-r MAliichru R gieruna in Palästina ring-führten Reformen als lllegal m betrachten serm. Die Nachricht rst wohl mit riniaer Reserve anfzunehmrn. In der Meldung ist übrigens nicht getagt, um welche Olganrsationen eS sich da bandle. N-.ch dem Abkommen Frankreichs mit Angora, welches den Veririg von Sövres völlig ignoriert, würde ein solcher Protest recht eigenartig aus-ehm. Die ostgalizische Problem. Aus einem Gespräch mit re« «estukramischen StaaiSfedretä, Dr. Oiyp Nazarnk. Der westiikoainifchc Staatssekretär ' Dr. OsYP Nazar'uk äußerte W..eiqem unftM' MkarbEr gegenüber über den gegenwärtigen Stand ber ostgalr-- zischen Frage wie folgt: In welchem Zusammenhänge stehen' letzten Ereignisse in Ostgalizien mit Per 'ukrainischen Bewegung? * Dia letzten Ereignisse in Ostgalizien lenken die Aufmerksamkeit Europas auf ' diese brennpnde 'Frage. Die in den letzten 2Ägenin .Le:nberg entdeckte- Versammlung wurde von, der W a r sch a u e r komm n n istischen Z'entüaüvnrmil'stsivn bvrthin eiaberufen. Das hat selbst 'die polnische Presse bestätigt^ Die Ukrainer -stehen mit 'dieser'' Bewegung in keinem Zusammenhanges da: sie bekanntlich ein Agrarvolk und ' alles eher als Kommunisten sind. ,Did,Polen versuchen ünmeyz iviel-er die Ukrainische Bevölkerung als Bvlschetpike'n 4arzu stellen, damit ve" so lg in sie vfsenbär den Zweck, den bevorstehenden Beschlllß des Obersten Rates in-der ostgalizischen'-Fr.ag»r lzn beeinflussen unh auf diese Weise das Land.zw behalten. - Welche. Wirkung übilder pF,lnisch,-tschech-rsche B-e r trag ans ^>ieFstMlizMe.Frage aus?. . >- U ' DMl jünM ÄMMsPS^ölchifch-MchistlV Wr- '^ . trag, ^tcher 'den 'PökenZdaS., -HeÄnt^vesfement der . Tschechö-SlowäVei ^chcheir /chtgalizischen. Frage fichiew,' > bedeutet nichts wehr^.M daß die. Tschecho-Slvwakei in. dieser Frage kxrche .akt.ive Pokütik .betreiben tpixp. -Mie Mr tschecho-flowakische Staad Pen -pplniMst , . Pexträg mit den . Interessen. he.s, tschecho-sbowaEMW , . Pylkes, welches bs?lÄnntlich, »eib jeher ncht dem ^stHn - syyipathWnt, und .mit dd-n Jtzteressen Mr ..tWchy/- slowuk'sÜM . Industrie,, hie das /größte Msatzgepttzt im . Osten Hat, ür Einklang bringen wird, ist allerdings, ab?? - zuwarien. Wir Ukrainer sind überzeugt davondaß ünsex, tschecho?sl>owa.kischerr BMex.der Errichtung eines f ej b st an di gen O st g >a l i z i e n nichts in den. Weg . legen werden. i- Wie ist der. gegenwärtige /Stand der ostgalizifcherr:: Frage? ' Die ostgalizische Frag wird in.Kürze» vom Oberstem Ra,t zweifellos geregejt werdenl Das haben sowohl Lloyd Gevrge im englischen. Unterhaus als auch! der englische und französische Msandte in Warschau dem« polnischen AußenmMister Skirmuzrt gegenüber hestätigt'.- Die letzteren lssgten bei her Jntervchltipn haß Hauptgewicht, darauf daß die ostgalizische.Fvagd Mne polnische, sondern ein^ internationale sei. .: '- Welche Stellung nimmt das ukrainische Volk Ostgaliziens zu den - polpischrn Wtpnoiniepxojsskten ein? Für die Ukrainer ästjedes polnische Äuwnomieprojekt/für OstgqlizWt unayuehmbav und siewerdest sich' mit der polnischen Herrschaft, njemals abstyhen« da sie für unser Volk eine Unterwerfung bedeutet und denc Selbstbestinunungsrecht der Rationen widerspricht. Wie gedenken die Ukrainer die Nationalitätenfrage zu regeln? Die Nationalitätenfrage wölben wir in dem Sinne lösen, daß die Juden ebenso wie die Pole-n in unserer demokratischen Republik gleichberechtigte Staats Völker werden. Diese - Regelungder Frage der nationalen Minderheiten wird letztere zweiselsvhns befriedigen und fie dazu veranlassen," uns beim Wiederaufbau Ostgaliziens tatkräftig zu unberstühen, was znr Konsolidierung gvordneter Verhältnisse im ganzen Osten viel beitrügen wird. "" ' "' 'il\,.. . 1 Offizieller A«tisemitism«s 1« Polen. AuS Warschau wird MS genwldet:. J,t der Setzten Sitzung des polnischen Parlaments wurde veu den ÄbMvrd-s neben Hartglas, Wern ziehen und Zkonsorlen eine Iu terpelkattou au den'Minlsterpräsibenten Angebracht, welche darauf hinwekst, daß' aß Een Orteft/besonders in b«r sogerrannben Randgebieten, die 'Regierung einen aktiven Wirtschaftsboykott gegen die Juden. VStreibe, wodurch vor allem der S.chat selbst geschädigt wird. Djese -BoywttÄMdenz zeigt sich vor allmir beim Verkauf ober bei Verpachtung staatlichen Eigentums, ivo Nicht bas günstigste Angebot in Rücksicht gezogen, sonderndarauf gestheu wird, W. M4 Beispiel solchen Vorgehens wird i»t der Jrrterpeffätiou die Bje-. kanrrtmachung eines PachtkonArses ans städtische Ladeir in Jwienniez angeführt. Dort wnrdeif 50 stqhtlM 'Läh^i,' welche bisher M JMr gepMD waren, zum äusehnlicheit Teil an Nichtjudep - verpachtet ohwvhl die JÄden eine weit Höhere PachLsumnvk vqten. Beschwerden Lei der' Wojwodschaft blieben unberücksichtigt. Ein ähnlicher Fall «ereignete sich in Prnf. bn der Konknrsansschreibmrg des staatlichen. Fischfanges. Jedesmal wahren sich hie Behörden durch eine erMfk Klausel das Recht, »mabhängig von der gebotene« Pachtsumnie ehren Reflektantön auf die Pacht selbst zu wählen, ohne daß sie dafür GrMde anaeben müssen. Auf diese Werst werden rcgelm äßig jüdische Bewerber ausge schaltet. Die Interpellmrtcn weisen auf die Berfaffungsw-idrigLiL Mer solchen Klausel hin und verlangen Abstellung dststr, den Inden rurd dern Staate schädlich«« Vorgänge iM wirtschaftlichM Leben sowie Bestrafung der Schuldigen. ' Die Zweite I«ter«ationale. Aus Brüssel wird gemeldet: Der Volliugsausschuß der Zwecken Jntervgtwnale unter dem Dorsitze' B a u d e rveldes bat eine Entschließung angeuommen, wonach eine .nternalrovale Sozialistenkonferenz zu dem Zwecke eiubernien 'werden soll, .die Einheit der Internationale wichen herzystellen towie für die Abrüstung Europas. «ud die Befestigung des Friedens tätig einzutreteu. BrÜsiet, 24. November. (Havas.) Der Dqyzllgpausschuß der Zweiten Internationale hat das Ersuche» der Bolschewiken. um H ilfe für das hungernde Rußland abgew Lese«. Irland. Wir HvrLhy französische Btfttter koernmptvrt. Die ickgcUische Propaganda 'setzt ihre Tätigkeit Me W- ' emflüssmcg der B-evölkeruttg im Dedenbmger Mstiminnngs-j gebiet unentwegt ünd 'mit allen MttelN forti Ihr neuestes! Trick besteht, M di6'„Politische Kvrre'sponLÄrz^ schreibt, barür^! hundertmal vor gebrachte und ebensooft' ividerlezte Lügen Wer österreichischM Kommunismus rm Burgenlanb zuerst in einem französischen Blatt' ihre Häuptablageru«gsstelle' ist der „T'e m p'S" —' MMtMMgM,' diese Meldmrgerr sodcam mit VerschweijsrMg ihres Budapester Ursprungs als spontane' - Urwile d«!r acksländischen -Presse in den ungarische« Zeitunger^ zuveröffentlichen '>aaib,; schließlich auf diesem Umweg..im Ab-, .»KlmmungSseötE WÄrbi^iLsstl 'Wir -haLÄ"gcheÄt''eiM 'ddeMT^ Tätarenmeldrulgen des „Temps^ veröffentlicht. Der „Deinps^ .wich mcht lange zw- Wärters branche«, uur zw merken, für welchen Zweck «er sich seinen iWgartschen- FvennbeV..S«r.Ater-! fügung' gestellt hat'; er ' wird die Ehre habm, i% ychenhuc-g- . alZd Berastlmgszsuge "^egen Histerre'ich vorgeführt Zn we?dmr.^, l; Jit HgM Md" jm übrigen WZland weiß May nMrlichss / - sehr wohl, daß. Wdje MsttzMg hes Burgenlaiches ohne dir j ' geringsten .ihomfl,ÜMis<M^ ^gleiterscheiMpgM. vollzieht unb'/ auch dre LehMpteM Gewalttätigkeiten «uv. in -er .Phantasie^ - - der ungarischen ProPaggHaschreiber zexiststre«.. Daß Äle mäß?fgebenden Stellen des Auslandes über die wirklichen Verhalt^ nisse imterrichtet sind und infolgedesstu nicht zu. besorgen ist,! .sie könnten durch die utzgarifche 8strleunchmr'gsLMr .ftregMhrt - werden^ ist auf die ^ne^ruüdlich« ÄuMmngstätigkeii der öfterreichifchett AuMipölWk zürückUlssihr«», der. man kaum be--, rechtigt ist;. Ki dstsch Hi^sichL..tzKMdeme Saumseligkeit oder/. Unterlassung zum" Pörwütf M mache«. Seit Mynaten führt., die österi-eUftM 'AZ ßen pöz'tti^ mit alle« ih«'.Mr füMg.steh^td«I/HltE...firM schwere» Kaprpf Mi OesterreM güteL-Mhi M der,Äurgenla»dsache, aber sie be--^ .. kennt phneweite^^W M'sG'der.Wwerch««g gewisser, migüe. rischerserts irrt Ausland gebrauchter Mittelchen enthält, , deren überzeilgenher Kraft man manchenorts nicht zu wider-' stehe» weiß. ' ' . Was für schrnptzi^ >PÜ» skruppellösch: Mittel sich die' Horthh-Regiermlg ^'8em Kampfe' gegen seine RachÜarrr Le- ' hient, ist uns <ülen gut bekannt. ^)ie Ssterreichifche, Regie-! fung kommt, oft schiyiertge 'Kage>' da sie d« Bvbapestvr Korrupttvn nur die Apgum«Mte her Wahrheit vndi be§ Rechtes entgegeärstellen kann. Peim„Demps" .schein>en Budapefter.'Mittel Lefsevein Kurs M hab^n M Wahrheit Md Anstand. . ' , i. . ‘ . . , Dar der Abstimmung i« Oedeuburg. Die Geuttalomissi»» w«f Seite A«gar««. Aus Qedenburtzwird berichtet: Für die Freiheit der Mainungs äußerung, die im Abstimmungs-» gebiete herrscht, ist bezeichnend, daß' die Verfügung! der StaLLsantvaltschaft in Oedvnb/urg über diasi S tand recht auf Hoch« und Landesverrat, sotvie, Staatsuntveue ch jeder. iy Kraft besteht. Die Bewohner, dos Abstimnmngs-gebietes werde» dadurch!, über die recht-, lichr Stellung,, in der sie sich befinde», vollbomme» im> unklaren gelassen. Die interalliierte Getvevalsmisschw in Oedenburg ist bis. heute noch nicht gegen diese», groben Mßb rauch! der ungarischen Behörden, emg^ schritwu.- '.-E - - - -7 ■ i Die magyarischen Zeitungen in Oederwurg betreibeneine wüste . Propaganda Die deutsche>r. und-' neutralen- Blätter wachen einer stvenge» Z«Lnsür unterlvorf«en. - - - -- - ■> Die magyarische Briefzeusur arbeitet nach wie vor in brutalster Weise. Die interalliierte Generalsmijfiou verhält sich demge.aönnbcr. vollöorntWn ,u n-. daß das. Mgebot nicht, von einem. Jude» stammt. Ais täti^.

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