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Wiener Morgenzeitung · 1921-11-22 · Heft 1011 (22.11.1921) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1011 (22.11.1921)
Date
1921-11-22
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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95; mi Mer»- Qltr.zk13 '^STcatr Morzenzetturrg 22. Nooemver isil SeueL r h e « s deS Judentums in Oesterreich - mit« zuarbeitrn. Es ist Ehrensache eines jeden Juden, wenn das Schicksal ihm die Möglichkeit hiezu dielet, durch jben Stimmzettel sein und seiner Glaubeysgenossen Los zu verbessern. Dieser euerer Ehrenpflicht seid am Tage der Abstimmung eingedenk!" Die Entfernung der ungarischen Truppen ans Oedeutvrg. Die österreichische Regierung verlangt die Entfernung der ungarischen Truppen, und Exekntworgane und deren Ersetzung durch neutrale oder interalliierte Organe aus dem Oedenbmger Pleblszitgebiet. lieber diese Forderung, die von der ösirrreichochen Negierung schon bei den Besprechungen in Venedig vorgetragen und seither inmier wieder erneuert wurde, ist bi sh er keine Entscheidung getroffen worden. Die' österreichische Regierung warlH nur auf die E r f ii l l n n g dieser selbstverständlichen F 0 r d e r u n g und wird dann unverweilt das Protokoll von Venedig dem Nativnalrat ,mr Genehmigung vorlegen. Gleich nach der parlamentarischen (Genehmigung wird die Ratifizierung erfolgen. 'S:' .. v * : "ff! 'r!~i . Legationsrat Peter ist zum österreichischen Bevollmächtigten m Angelegenheit der Volksabstimmung in Oedenlmrg mannt worden 'und wird sich im Lause der nächsten Tage nach /-.denburg begeben.; ' . . Die Besetzung des Burgenlandes. - Die'Besetzung des nördlichen Teiles des Burgenlandes, die nach dm vorliegenden Meldungen im großen ganzen als abgeschlossen beträchtcl Wad, hat die Reichswchrtruppcn vor große technische Aufgaben gestellt, die durch die Witternngsverhältmsse nicht erle chtert wurden. D>e endgültige Besetzung des südlichen Teiles des Burgenlandes, der ein äußerst stark eingcjchnittenes Terrain darstellt, wird, wie wir erfahren,, einen bedeutend längeren Zeitraum zu ihrer vollkommenen Durchführung erfordern, so daß mit. der Fest etzuug des Zeitpunktes, von dem an der Abstimmungstennin laufen wird, frühestens Ende Dezember gerechnet werden kann. ___ ■ NaLionalrat, Auf der Tagesordnung der für morgen um 3 Uhr nach- Ärittags einbcrufenen Sitzung des Nationalrates befindet sich der Bericht des Finanz- und Budgelausschujfis über den Gesetzentwurf betreffend die a l l g e m e i n e/E r w e r b st e u e r fiU die Stenerjahre 1921 unb 1922 und die Gemeinden. > Eirr ErrLeLMNUgsgesetz gegen Äen BLNernwAcher. " Wie die Korrespondenz Heewei meldet, ist an die Bundesregierung ein Beschluß des oberösterreichischen Landtages gelangt, worin'diese ausgefordert wird, dem Nationalrate sofort den Entwurf 'eines E n 1 e i g n u n g s g/e setz e s vorznlegen, durch dtzs'geiuemnützige Korporationen m die Lage versetzt werden, i n Kui orten die erforderlichen Wohngelcgenbeiteu zu schaffen rind crmächngt werden, zu diesem Behufe die notwendigen Grundstücke zu'enteignen. Dieser LandtngSbcschluß kam durch die Verhältnisse, wie fie sich jetzt in Schallerbach entwickelten, -nftäude.'. Dort^wurde 'vor einiger Zeit eine kräftige Hcrlguellc entbeckt, und mehrere gemeinnützige Korporationen wollen für Vremöftenslose Kranke Unterkunftsmöglich leiten schaffen, woran sie aber d u r ch d e tt Egoismus d erbe rrachb arten G r u n d,b e sitze r verhind-rt werden, die für den Quadratmeter''Boden, für den vor einigen Monaten nur wenige Kronen bezahlt wurden, heute K 1000 und noch mehr verlangen. Aus PMftism. DerHasenbariMIaffa. - Die Haifaer „Achbar" teilt mit, daß binnen kurzem mit ' dem Hafenbau in Jaffa, begonnen werden soll. Dre Konzession wurde einer t talienrschen Gesellschaft erteilt. Die „Acbbar" teilt des weiteren mit, daß Ingenieur Ruthenberg nach seiner Rückkehr aus London di« Jaffacr Gemeinde und die Grundbesitzer am Jnkonfluß m beeinflußen suche, seinem Plane zumstimn.-en und ihm dest dazu nötigen Boden zu verkamen. Er habe jedoch bei den Grundbesitzern bisher keinen Erfolg erzielt. Die Jaffacr Gemeinde habe beschlossen, die ganze Angelegenheit der Oessenllichkeit Jaffas zu unterbreiten, damit sich diese dazu äußere. Oesfentliche Arbeiten in Palästina. In Haifa fand kürzlich eine Sonderkonserenz von Arbeitern statt, die an öffentlichen Unternehmungen in Palästina iiiiiß sind. Es waren insgesamt 18 Arbeitergrnppen mit zusammen 1629 Arbeitern vertreten. Im Aufträge-der Zionist schrn Exekutive nahm Dr- Edcr an den Beratungen te l. Die Konferenz beschäitigte sich mit der. Lage dcr an öffentlichen Arbeiten, beschäftigten Juden und faßle eine Reihe von Resolutionen, die auf eine Verbesserung des gegenwärtig m Zustandesabzielen. So erhoben d:e anwesenden Delegierten Einspruch gegen .die Gewohnheit der Eisenbahuverwaltung, öffentliche Arbeiten ohne Konlurceuzwahl bestimmten Privatunternehmern zu öbergebeii, die erfahrunasgcmäß eingeborene und fremde Arbeitskräfte mißbrauchen. Als Basts legte die Konferenz fest, daß die Arbeiter an allen öffentlichen Arbeiten, die von der jüdischen Arbeiterorganisation ausoeföhrt werde», g l e i ch e n T a ri f l 0 h n erhalten sollen; 36 Prastcr wurden als durchschnittlrchec Tageslohn festgrfetzr. Ein anderer Beschluß verlangt, daß ieocr jüdische Arbeiter zwei Av'eile der palästrncnst'chen Arbeiter bank erwerben müsse. Die Konferenz wählte schließlich euren permanenten Ausschuß. Jüdische Besiedlung Süd-PalZistirras. Berichte aus B c r s e b a besagen, daß in den letzten Wochen im südlichen Palästina jüdische Genossenschaften erfolgreich organisiert wurden. Eine Gruppe von 20 jüdischen Kolonilationspionieceu hat beieiis so gute Arbeitsergebnisse gezeitigt, daß die britischen Militär- und Zivilbkhördcn das neue Unternehmen 1 ordern. Einwanderung nach Palästina. Vom 1. September b':L 15. Oktober sind insgesamt 1650 Juden nach Palästina eingewandert. Der amtliche Ausweis läßt erkennen, daß 1150 Einwanderer in Jaffa und 500 in Haffa gelandet find. Außer einer Gruppe von 250 Personen, 8». erst Mitte Oltober eingetroffen ist und deshalb noch nicht einoereiht werd-n konnte, gibt es gegenwärtig in Palästina keine E r w e xjk § I o f e n. Msue Schulbauten i« Jerusalem. Die Zionistische Kommission wird im Laufe des Frühjahch in I er u s a l e m drei ucue Schulgebäude errichten, und zwar handelt es sich um eine Sekundärschule in der Alistadt, eine Elcmetrtacschnle in der Nähe der Altstadt und um ein Lehrern sem.inar, dessen Lage noch nicht bestimmt ist. Der Kommission -strhen für diesen Zweck 25.000 Pfund zur Verfügung, die der Karlsbader Kongreß bewilligt hat. Polnisches Konsulat für Jaffa. Die Telegrammagentnr Koirespondeuzia Warszäwszka teil. mit, daß demnächst „ein wohlbekannter polnischer Orientalist" zuw p o l nischenKonsul in Jaffa ernannt werden soll Ehrung Ben-Iehudas. Der bekannte hebräische Philologe B e n - I e h u.d a, bu sich um die Wiederbelebung der hebräischen Sprache in Palästina besondere Verdienste erworben hat, empstng gelegentlich seineL, vierzigjährigen w.ssenschaitüchm Jubiläums von einer christlichen Gelchrlengruppe in .Jerusalem eine BegrüßrmgSadreffe. Das Schreiben, in dem Ben-Iehudas Tätigkeit gerühmt wird, ist unterzeichnet von Professor Dahlmann, der dem evangelischen Paiästina-Jnstitute vorsteht, Professor G a r st r o n g, dem Leiter des Archäologischen Instituts der palästmevstschen Regie» rung und Professor A l l b r r g h t vom Amerikairischen Institut für palästinensische Altertümer. Neue hebräische Wirtschastsrevue. Unter dem Titel „Die Information" erscheint ne»erbi«§& in Palästina eine hebräische Revue des „pslesüns Economic Deve oppment Society". In der ersten Nummer ist ein mtereffanter Bericht des früheren Leiters des palästinensischen Departements für Handel und Industrie, R. H. Harrri, über die! wirtschaflliche Lage Palästinas iikl Jahre 1920/21 enthalte«. Ein hebräischer Globus. Das Erziehungsdevartement der Zionistischen KoumissioSj in Jerusalem hat eine karrographische Anstalt in Deutschland mit! der Herstellung eines hebräffchm Globus'für die palästmeustschrn! Schulen beauftragt. Der GlobuS wird noch im Laufe dieses Wmtrrs erscheinen und auch beim Berliner Jüdischen Verlag er-! hältlich sein. Lageshericht. Der Streik der Börsenbesucher gegen die Goldsteuer. Siftisrung des B'örfeuverkehrs. ..Wia wir bereits gemeldet h-ab^n, lan'r es gestern, als' Protest .gegen die projektierte Gold sie ne r an der Börse zu einem Streik der Börsenbesucher. L. Mtz.Bötzsenvprkehr wurde bis auf , weiteres ejugestellt.. Lauge bor Beginn^ des < vfsiziellen Verkehrs begann im Börsensaal die Agitalian gegen das GoldsiMrprojekt, die ,immer erregtere Formen ännahm. Die Führung der Bewegung hatte die Kulisse, deren Angehörige die Parole aus gaben, daß der Steueren.twnrf nicht Gesetz werden.könne, da es die Mitglieder des Marktes.nicht.nur schwer treffen, sytidern den größten Teil ruinieren würde. Alle .ÄlissieA'schlossen sich der Beioagung sofort au, die sich bald durch weitere Unhünger vermehrte. •.. . Als dann die Bö.rsensensale im Schranken erschienen, um ihre Tätigkeit auszunehmen, eilten Kulissiers ,auft sie zu, und redeten auf sie heftig ein, das Geschäft ruhen zft lassen und mit den übrigen Besuchern zn streiken. Manche Sensale zögerteir, womus die, Kulissiers. die '- Schrannenplätze '.blöckierien und dadurch die -Einstellung > des Schrankenverkehrs erzwangen. Um 12 Uhr rnittags- Niurde -au den Tafeln in den Schranken folgende Aufschrift angebracht: , _ „Alle heute erteilten Aufträge und Ultinw-Limite find, ungültig.^ .Gegen 1 Uhr hielt Bankier E i b e n s ch ü tz folgende Ansprache au die Börsenbesncher: Das gewählte, Koinitoe der Börsenbesucher hat eben an, der Sitzung der Börsekammer teilgenommen und Kollege Straßer hat die Wünsche der Börse , zum Ausdruck gebracht. Di§. Aörselammer. erklärte hierauf durch ihren Präsidenten, -&P i'isich mit, unseren Wünschensolidarisch'erachtet. Wir ist einverstanden mit allem, was hier besprochen- und erklärt wird. Sie hat bereits gestern und auch heute auf die Unmöglichkeit der Duvchsiihrung des Gesetzes hingewiefen. Die Börse wird so lange s i st i e r t bleibe n, bis die Regierung dieses Gefetzentweder znrückzieht oder so ändert/ daß es für alle annehmbar und erträglich' wird'.' Die 'ganze Börse ist; sistiert,' also , auch das' Clearing. Es hat ' jeder von uns die Pflicht', jedes Geschäft zurückzuweisen, sowohl in' als auch außerhalb der Börse und im Kaffeehaus. . Hieraus erklärte Börsenmitglied Weiß, daß sich die Banken dem Vorgehen der.Börsenbesucher anschließen. Sie seien wohl imstande, die Goldsteuer zu bezahlen, erklären sich jedoch solidarisch und würden die Zahlung nicht leisten. Jeder Privatverkehr und auch der Telephonverkehr müsse unterbleiben, auch die Agentengeschäftö müssen geschlossen bleiben. Redner habe der Börsekammer mitgeteilt, daß die Börse so lange streiken werde, bis,die Regierung sich zu einer Aenderung des Gesetzes, entschlossen habe. Herr Bernhard Mayer appellierte an die Versammlung, den Beschluß, keine Geschäfte ab Zuschließen, streng zu wahren. Nur wenn-alle Börsenbesucher einig seien, jede Tätigkeit vorderhand ^einzustellen, könne ein Erfolg erzielt werden. Manhabe es. hier mit keinerfiskaliechen Maßnahme im gewöhnlichen Sinne zu tun, sondern die Goldsteuer sei eine Kopfsteuer» - und zwar eine Judensteuer. ~ : , Es wurde ein siebengliedriger Ausschuß' gewählt, ohne dessen Zuziehung keine Beschlüsse. gefaßt werden dürfen. Bevor die Negierungsvertreter mit der Vörsekammer in Verhandlungen treten, muß dieses Komitee angehört werden. Gegen Uhr, war der Börsensaal fast geleert. Es fand hierauf in der Börsekammer eine Sitzung des Komitees statt. Die Börse, bleibt bis arrf weiteres geschloffen. Jeder Geschäftsverkehr, ruht. „ .« i Die amtliche Mitteilung. . . Wntlich wird mitgeteilt: Im Zusammenhang mit der von der Regierung geplanten Einführung „einer Börsenbesuch,ersteuer haben sowohl die einzelnen verbände der Börsenbesucher als auch die.Börsenkammer den .Beschluß .gefaßt, den Börsenverkehr bis auf weiteres ein zu st eilen und in dieser Angelegenheit mit dem Fiuauzminisleriinu in Verhandlungen ein» zu treten. Infolgedessen fand gestern kein Börsenverkehr statt. Die Erklärung der Borsenkammer. In der gestern unter dem Eindruck des Gesetzentwurfs über die neue Börsenbesuchsabgabe einberufenan und unter dem. Vorsitz, >oes Präsidenten Bernhard Popper - A r t b e r g ab gehaltenen Vollsitzung der Wiener Börsenkammer wurde beschlossen, die Börsen-j Versammlungen solange zu sistieren, bis die Gewähr-! besteht, daß diese Versanrmlungen in Rühe abgehalten? werden können und nicht mehrdurch die begreifliche , Erregung des BörsenpÄSlrküMA: SeeßnMchtigt. -werden.! Diese Sistierung entbehrt jedes ' ..demonstvativen-- Charakters Und stellt sich, lediglich^ als eine Ordnungs- und Sicheruugsmaßregel dar. Der iu der Sitzung zur . Erwägung gestellte Antrag, daß bas Präsidium der j Wiener Börsenkammer und die Börseurate als Ent-, gegu'uug auf die Brüskierung dieser Behörde, welche,: vor-Einbringung dieses Entwurfs in keiner Weise gehört: wurde,' denrissiom'eren sollen, wurde vorläufig fallen? gelassen, da im gegenwärtigen Zeitpunkt die Ausübung - der durch, freie Wahl festgelegten Manbatspflichten allch' unter Bringuug eines persönlichen Opfers' im Inter- - esse der Börsenbefucher erfolgen müsse- Die vollkommen!^ ablehnende Stellungnahme der Wiener Börsenkammer zu' diesem Gesetzentivurf wurde in einer Resolution, welchie , dem N>ationalrat und audwrn maßgebenden Stellen.! überinitjelt wird, fistgelegt. . Ems Proteftversarrrrnluttg der Börsenbssuchee Die an der Börse bestehenden Verbände haben: gestern nachmittags ,ringehende Beratungen über ihre.; Stellung zu dem neuen Gesetzmtwurf über die Börsen-, eintrittssteuer ab gehalten und sich, im Einvernehmen mit den Organisation der -Privatbankbimmten auf eine, gemeinsame Resolution geeinigt. Diese' pfird. einer für heute, 3. Uhr uajchmittags, in dien Saal der Warenbörse (Eingang Börsegasfi), einberufinen Vollversmmn' lang aller Börsenbefucher zur Annahme unterbrertej werden. ' Die Erschrockene«. Die Streikdrohung der Börfianer hat selbstverständlich tu der Presse ein lebhaftes Echo geweckt. Daß die bekannteir Börsenblätter die Erregung der jüngsten Streikapostel ziemlich unverhohlen teilen würdeir, war vorauszusehen. Sehr possierlich ist aber der ganzunverkennbare Schreck des 'christlichsozialen Hauptorgans,,,den es trotz angestrengfirr Bemühens nicht zn verschleiern vermag. Bon dem publizistischen Sprachrohr der „Frontkämpfers-Vereinigung und des Äntisemiteubundes, die beide energisch für die. Schließung. der Börse eintreten, hätte man anläßlich der unverhofften Erfüllung dieses Wunsches, einen wahren Triumphgesang erwartet. Statt' dessen vernrmmt man die krampfhafte Lustigkeit jemandes, der sich zum Lachen zwingt, um über seine Verstörtheit hinwegzutäuschen, und der — trösten zu müssen glaubt, wo er eigentlich zu jubeln Anlaß hätte. Die „ReichHpofi^ versichert, daß die Drohungen der „bedrohten" Kreise, niemanden zu. kVote Freissteigeriiii^ noch immer Gelegenheitskänfe feinster Jfaf J SchwSfZ & Co* H?ffßll“ l(. B3[II8[l"SlQffOSlß sehr nreiswert bei Windmühl^asse L - 1 . , \ 4 ' •’ - r'

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