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Wiener Morgenzeitung · 1921-11-22 · Heft 1011 (22.11.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1011 (22.11.1921)
Date
1921-11-22
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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men Menstag y"**1 *.m —■ii'.-fi'ii » n i «..- ... i i. ■—■"■■. ^Hrncken brauche«. Ja, sind denn die Herren vom Antijemitenbuud erschrocken? Aber die christliche Twstjpenderin richtet sich nicht nur an die den Börsenstreik Fürchtenden, sondern höchst bemerkenswerterweise auch an die, die ihn inszenieren und aus den gütigen Zuspruch von solcher Meile gewiß nicht gefaßt gewesen sind. Die „Reichspost" tröstet!)ie nicht nur mit.dem gute,! Typ, den'ihnen der Finanzininister mit feinen» Hinweis auf die Dankbarkeit der Effekten-; spekulaüon gegeben hat, sondern ergreift ganz offen im Namen der Börsenkreise — wenn auch verschämt mrr in dem des „anständigeren Teiles" — das Wort zu dev sanften Mahnung an die Regierung, „daß eine starke Besteuerung des Börsen- - Verkehrs durch höhere Umsatzsteuern oder Gewinnsteuern behufs Säuberung des ausässigerr Börsenpubiiknms (?) von den schädigenden Elementen gewiß am Platze wäre, doch ftirchtet man, daß die geplante Maßregel gerade ' diese (Elemente, die versteckt ihre großen Gewinne emheimstn, relativ am wenigsten treffen wird, da cs diesen Leuten ans Hunderttausende gewiß nicht ankommt. Ebenso, erblickt man iri den Hintertüren, die das Gesetz offen ließe, um seine Schroffheit zu mildern, unbegrenzte Möglichkeiten von Protektionen in der Taxierung der Einkünfte und der daraus resultierenden Steuerguote, wodurch das finanzielle Endergebnis beeinträchtigt würde." Wie groß muß die Gemütsbewegung des christlichsoziale it Blattes sein, toeitm es in der Aufregung plötzliche dem Börsenpublikum sogar die — Ansässigkeit zubilligt! Da wird dem Herrn Frnasrzmünster, der bekanntlich aus der Steiermark zugereist kam, nichts anderes, übrig bleiben, als schleunigst dcn Rückzug anzutveten! Börsenspiel. . Ehe ich an der Börse nippte, ftagte ich immer meinen Barbier um Rat. Der Mann wußte eirorm Bescheid. Er war mein Maßstab. Meine diskrete JnformationsqueUe. Lange Zeit hatte ich mir keine Gedanken darüber gemacht, daß er sozusagen auch nicht aus dem Leeren schöpfen konnte und seinen Ratgeber haben müßte. Er hatte ihn. Dieser Ratgeber hieß Oskar Fitschelpfenng und war Laufjunge an einer Filiale einer der D-Banken und stand zu meinem Haarspalter im Verhältnis eines Neffen zum Onkel. Fitschelpsenng wieder wußte natürlich auch einen Quark rmd hczog seine Effektenparolen von einem Beamten der Börsenabteilung.. Dieser Beamte der BSrsenabteilung galt när so lange als sagenumwobenes letztes Glied einer Kette van Bescheidwissern, bis ich eines Tages mich vertraulich an ihn selber wandte und vertraulich von ihm erfuhr, daß er <m sich ungefähr so klug wir ich sei undmir gegenüber nur den Vorteil voraus habe, von einem' befreundeten Herrn aus dem Direktorium der Bank dessen Dispositionen kennen zu lernen. - Durch einen Zufall lernte ich gelegentlich einer Soiree bei einer befreundeten Familie einen anderen Herrn aus dem Direktorium jener Bank kennen. Nach dem Essen horchte ich ihn über die Börsenlage nach Strich und Faden aus. Er wand sich und drehte sich und schlug schließlich bie Hand aus meine Schulter: Lieber Freund! Unter uns gesagt: Wir wissen alle einen Quark. Was wird, das weiß letzten Endes nur ein Dutzend Großindustrieller, das einen wirklichen Einblick iit die Dinge hat. Ein ungewöhnlicher Zufall führte mich einige Wochen ichätec mit einem Herrn zusammen, der dem mir näher b<- zeichncten Kreise von Großindustriellen sehr nahe stand. Ja, und der . , . der sagte mir streng vertraulich, baß die G'roß-- iitbuftric heute einen Quark wisse, was werde. Meine neugierigen Fragen könnten lediglich drei Menschen beantworten. Die säßen in Amerika und regierten das Wirtschaftsleben ber Welt nach ihrem Gutdünken. Seitdenr erachte ich meinen Barbier wieder als hinreichend zulängliche AuskMftsguelle. Uebrigens: Sie sollten einmal hören, wie mein Onkel in Potschappel Stein und Lein auf meine ihm unter dem Siegel tiefster Verschwiegew- Ijcit überreichten Borsenauskünste schwort. Hans Hauer (Berlin)-.. Die Arbeit für Le« Keren Hajesiod. Dom Hauptbunau des Keren Hajessod in London wird mitgeteilt: ~; Nachdem Me' Delegation des Keren Hajessvd in. Amerika eingetroffen ist, gehen in den nächsten Tagen weitere Delegierte des Direktoriums in verschiedene Länder, um die Arbeit für den Keren Hajessvd' zu, organisieren. .Herr Dr. Schmarya Lev in, Mitglied des Direktoriums, schifft sich ent 2. Dezember zu. längerem Aufenthalt nach Südafrika ein. Er wird schon an der ztenistischcn Landeskonferenz teilrtehmen, die am 1. Jänner in Kapstadt staitfindet. Die südafrikanischen Zionisten erwarten Lvoße Resultate vvn Dr. Devins Besuch. - In den nächsten Tagen begibt sich im Auftrag des Direktoriums Herr Dr. Ariel Benfion, der int letzten Jahre in Spanien, Portugal Und Marokko für den Keren Hajessvd tätig war, auf eine für mehrere Monate berechnete Reise nach Aden, Indien und! Mesopotamien. Dr. Bension, der besonders gute Beziehungen mit sephardischen Kreisen unterhält, wird diese Kreise in Indien und Mesopotamien zum ersten Male in systematischer Arbeit für die Palästina-Arüeiti zu gewinnen vermögen. Das Direktorium des Ke«n Hajessvd hat ferner- Herrn Hans Kohn, der im vergangenen Sommer mit) sehr großem Erfolg in der bulgarischen Zteren-Hajessvd Wiener Morsettzeit«»- Aktion tätig war, für die Organisierung der Keren- Hajessod-Arbeit in Elsaß-L'vthrin gen, Luxemb u r g und Belgien bestimmt. Herr Kohn, der früher als Sekretär des' Komitees der 'Jüdischen Delegation in Paris fungierte, ist bereits in Straßburg eisige-? trösten. - s - Schließlich hat das Direktorium des Keren Hajessvd! den von seiner Tätigkeit in Rumänien bekannten Herrn! Dr. Leo Wilenfki nach Südamerika entsendet. Ueber Empfang Dr. Wilenskis in Pernambuka liegt bereits ein Bericht vor. . -! Professor Erdherm in PalKsNn«. Dem bekannten jüdischen Wiener Arzt und Forscher Professor Erdheim, der von der amerikanisch-jüdischen medizinischen Gesellschaft H a d a s s a h nach Palästina eingeladen wurde, um eine pathologischanatomische Abteilung zu organisieren, bereitete die jüdische Arzteorgrmsation in Jaffa einen Empfang. David Wolssohns Legat für Vas jüdische Volk. Wie das Jüdische Korrespondenz-Bureau aus London meldet, teile» dir Vollzieher des Testaments deS ge« wesenen Präsidenten der zionistischen Organisation David Wolfsohn, der am IS. Juli 1914 starb, mit, daß der Ber« storbeue fast sein ganzes Vermögen im Wert von zirka 150.000 holländisch« Gulden dem jüdisch nt Volk vermachte. Nach den Bestimmungen des Testaments soll vor allent aus der Hinterlassenschaft des Verstorbenen eine Gruft in Palästina zur Aufnahme der Ueberreste Theodor HerzlsmidDavidundFanni Wolssohns errichtet werden. Der Hauptteil des Vermögens soll für die Schaffung einer Institution verwendet werden, die dem g a n z e n jüdischenVo lke zugute kommen soll. Die Vollzieher des Testaments werden sich mit dem Aktionskomitee ins Einvernehmen setzen, um die Art und Weise festzusetzen, in welcher die Wünsche des Verstorbenes bestens erfüllt werden könnten. Kulturarbeit der polnischen Zionisten. .Dem »Najeu Haint" zufolge unterhält die zionistische Landesorganisation Polen 54 hebräische Dolksschulenund21hebräischeFröbel« S ch ulen. In 49 Orte» bestehen zionistische Abendkurse für Erwachsene, in 129 Städten Bibliotheken und Lesehallen. . Die Lage ber Juden in Sowjetafien. Eine in Estland eingetroffene Abordnung sephardischer Juden teilte mit, daß die etwa 70.009 Köpfe zählende jüdische Bevölkerung Sowjetasiens in drückender Not lebe, da ihr die nichtjüdischen Völker unfreundlich gegenüberständen. Die Juden heit Sowjetasiens wolle nach Palästina auswandern, um ihre Kräfte dem Aufbau des Landes zu widmen. Die Delegation fordert die Juden Amerikas und Europas auf, die Pläne ihrer bedrängten Brüder zu unter« stützen. _ Die palästinensische Landschaft. Die nachstehenden Betrachtungen sind einer Artikelreihe entnommen, die der. Amerikaner Raskin in der konservativen! New - Dorker J£ to t n i n t P o st* et* 1 scheinen laßt. Raskm ist kürzlich von einer 1 Palästina-Reise zurückgekrhrt. . Man sagt, daß ^ine Landschaft vornehmlich durch ihre Lichter und Schatten upd weit weniger durch ihre; Form auf das menschliche Gemüt emwirke. Viele behaupten sogar, daß nicht der Wittemngs-, sondern der Farbenwechsel eine Jahreszeit van der anderen uteter». scheiden lasse. Nun,, in Palästina finden diese Behauptungen gewiß ihre Bestätigung. Wer die , Farbe» dieses' Landes einmal gesehen/ kann sie nicht, wieder aus seinem Gedächtnis bannen. Wenn auch jede Landschaft ihre Farbe >mit den Jahreszeiten wechselt, so bleiben doch die Sand flächen, und Felsen, die kahlen Berge und Seen unveränderlich. Aber gerade diese geben Palästina seine» Farben-- charakter. Der Sandmeiner Heimat ist stets -weiß wie. Kalk, ihre scharfkantigen Felsen legen niemals ihrv hellbraune'Farbe ab, und ihre, kahlen Berge erinnerten mich jeden Tag an purpurne Wände, die ein feinsinniger Künstler mit roten, schwarzen und gelben Bändern geschmückt hat. Audäa ist durchwegs gebirgig und steinige Berge und Steine findet man zwar im ganzen Lande, aber rn Judäa scheiiten alle Dinge — Stadt' und Dorf, Ebene, Feld und Fluß — in Stein gehauen uiü) von einem Gebirgskranz umgeben. Dort kann man dasbeobachten, was ich einmal örtliche und zeitliche Fii'> bung nennen will. Gaza ist in eine dunkelbrau ' Gerstenebene getaucht, während die Sa ro n-Ebene von den grünen und goldhellen Lichtern ihrer Obstgärten- und Weinberge beherrscht wird. Als Jude braucht man nur kurze Feit die Ebene von Esdraelom zu durchwandern, um durch das glühende Rot des landschaftlichem 22. November 1921 Nr. 10lP ---:-^^ Bildes an die Schicksale seines Voltes erinnert rwidj zu doppelter Schaffensfreude augeregt zu werden. ■ '-jj Natür^ch' gibt es auch in Galiläa Berge -- wor find keine in unsever Heimat? — aber ihre UnrrisD sind viel schwächer. Das liegt an den Linien deÄ jungen Oelbäume, die hem Gesamtbild jede Strenges, nehmen und fast so ausschauen, als ob sie. sich, durchs! die Gegenwart ihres Herrn und' Meisters, :Lv§ graüköpfigen H« r mon, eingeschüchtzert fühlten. . Der Gipfel des Hermen ist so weiß, baß auch! die Wolken m dem alten Riesen ihren Gehteter sehew, und sich nach langer Wanderung auf. seinein Haupt' niederlassen, um dort ihm weißen Zelte aufzuspanneu.'i Dann gleicht der Glgnz einem strahlenden Strom ge-! schmolzener Lava. (Vielleicht will Vater Hormon auf diese Weise dem See von Kinereth und den Hügeln von Moab Kunde geben vom Besuch seiner hohen Gäste?^ Manchnral weint der gastfreundliche Hermvn vor Freude^ so daß seine Tränen in langen Schleppen von flüssigenlji Silber bis Kinereth' rollen..." Wenn die Farbe Frankreichs bez-aübernd und heiter, \ die Farbe Italiens blendend bis zur Hevausforderungl ist, so kommt in den palästinensischen Landschaft eine! zarte Bescheidenheit zum Ausdruck. Tatsächlich kann! man in Eraz Israel nur von Halbfarbsn, Schattieruni gen und Nuancerr nrden, woraus dann folgt, daß mach das Land am ehesten, mit einem Aquarell vergleichen! kann. Palästinensische Landschaften regen niemals auf;! sie besänftigen und schmeicheln. Ich' glaube auch, daß! man beim Anblick des Landes leicht eine'Erklärung für! die inner« Ruh« des palästtnensischenJuben! 'finden kann; denn «h, als füdisch-r Tourist, hab«l! sogleich empfunden, .wie sehr die Landschaft unserer! Heiimat dte S'tele.des emrsten Juden zü erquicken im-! stände ist. •' Mer die Zartest der Farben des Landes' schließt! noch nicht ihre 'LelchaftigLrit und Klarheit aus. D'uH siehst einen GebirgsMg, 20 oder 30 Meilen entfernt,'! in bestimmten Umrisien und fühlst, in welchem Maße! das leichte Farbenspiel! den Zauber einer stilisierten Kom- \ Position hervorruft. L^)iefe Fernblicke — nmn sieht sie i iiberall — find'die 'entzückendsten Aussichten. Ueberall; ist eine mystische Atmos'vhäre und eine Vorstellung voni; göttlichen Inhalt der Natur. f! | 7--i-^jj Noch' ist nicht gtzncju festgestellt, inwieweit Klinra \ und Landschaft menschliche Gemüter und' Charaktere! beeinflußen; aber wenm, man nacheinander England,! Frankreich, Italien und Palästina besuchite, so wurde! nmn, wie mir scheint, Reicht vermUMr, warum das! eine Land die philosophische Ertenutnis, dos, andere! das Entstehen großer KUnslwerte, das dritte Musik und ■> das vierte Ertenntuis oder ^Vrophetie fördert. Palästinas i hohe Hügel Und plötzliche 'Täter, feine scharfen Felsen! und' dunklen Höhen, dir Stelle her benachbarten Wüste - und die tausendfarbigen Svrlnen-Auf- und -Untergänge.! — alles zwingt zUm Sinnen', und Betrachten, zur Prüfung und Bewunderung des ei-nz-igen Schppftrs dieses wunderbaren Dmstwerks. ''! Zum Kapitel Würdelosigkeit, v Von geschätzter Seite erhalten wir folgende Zuschrift; ^Geehrte Redaktion! Eine betrübende Eigenlümlichknt des Juden«' tums ist sein Hang zur Selbstpersiflage. Eine schlimme Kostprobe! davon kann man im Kabarett SimplizissimuZi allabendlich genießen. Eine SchauspNerin vom Range best Fräulein Waldow vom Deutschen VolkZtheater entblodet sich nicht,' im Simplisissimus als jüdische Heirrtsvermittlcrin aufzutreten und,' einem verehrst» Publiko eine Mifchumg von Jargon und^ Laszivität »orznsetzen, gegen die sich jedes -bessere! Gefühl empören muß. Aber in diesem von allem! Geschmack und, soweit eö jüdischer Abstimmung ist — und das ist. mindestens die Halste — auch von jeder Selb st«; achtung entblößte» P «bli t u « ist von Em» VZrung nichts m merken. ES wiehert vor B<ngnügm >»nd klatschts seiner eigenen Ernledrignng Beifall, llnd auf, Fräulein Waldow i folgt Herr Awin Berg, noch von dem BndFester Orpheum im! Übelsten Andenken stehend, und vollendet ist der Rolle eines' jüdischen TafeldeckerS das tirftranrige Schauspiel jüdischer Würde«' losigkeit. AIS vor längerer Zeit in einem Theater Chicagos das! Judentum auf der Bühne dem Spott preisgegeken wurde, ist die! ^utickikkamütton l.esgue dagegen aufgetrete» und hat vom . Gouverneur ein Verbot derartiger Vorführungen erwirkt. In! Wien, der Stadt des dummdreistesten Antisemitismus, ist an ein! behördliches Verbot nicht zu denken. Er mußte dahcr Aufgabe! aller noch Selbstachtung besitzenden Juden sein, aus eigener Kraft Mittel und Wege zu suchen, um dem geschmackschändendcn und unheilvollen ^Genre" des Budapefler Orphenms, Mo immer es seine schmutzigen Blasen treibt, daS verdiente Ende zu bereiten.* Wir haben diesem Schreiben nichts hinzuznfügen. Ein schwarzer Chasan. Daß ein Neger sich mit den Melodien der jüdischen Synagoge bören laßt und Aufsehen damit erregt, ist natürlich nur in New- Dork möglich. Wie der New-Aorker „Vorwärts" berichtrt, trägt i« Lhric-Theater in Brooklyn während der Vorstellung von Adlers Komödie ^Jente Trieb ende" ein Neger jüdische Synagvgalmelodim und Volkslieder vor. Er hat großen Zulauf un d, soweit man dem musikalischen Brrstaudms New-AorkZ trauen käme, singt er gut und mit dem echten jüdischen „Krächz". Die Wieder gäbe der hebräischen und jüdischen Worte klingt sprachlich rein. er5tkla8$ig und billigst im Warenhaus Brüder Schiff mann IÄK4t' fax

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