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Wiener Morgenzeitung · 1921-11-20 · Heft 1009 (20.11.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1009 (20.11.1921)
Date
1921-11-20
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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/< Seit 4 Wie«. Sonntag i ■ borge Magen, eine litte t* itafc t'ottiale Konferenz ein* KnSsr-ufe». Nicht nur UM zerstörte Rußlund, auch Länder wie England und Frankreich stoßen auf SHwierigletKn bei der Schulden z-aHümg. Jnr Jahre 1919 habe ich Bullt, der vs» Wilsen nach Rußland gesandt wEE, einen Entwurf übetmlttelt, Amerika rnöge die Schulden Rußlands au andere Länder übernehmen und die Schulden dieser Länder an Nlnerika in, entsprechendem Maße tilgen. Eine solche Losung wävs von kolöftfaler Bedeutung für JH€ ganze Welt. Kststy Plan könnte auch jetzt, wenn die amerikanische ReßierunA ihren guten Willen zeigen UMps, mit Erfolg verwirklicht werden. Patts, 19. November. Gunkfpruch.) ZfchiLscheriu hat Krafsin beausLragL, die britische Regierung zu, ersuchen, die Verhandlungen, betreffeich die rnssisckM Schulden, zu eröffnen. Mokkan, 19.Kovember. t'Frmkspvuch.) Die Schulden Rußlands betrugen am 1. März 1918 12.749 Millionew Rubel. .Hauptgläubiger warm England mit 5959 Millionen. Frankreich mit 5 Milliarden und Aiuerika mit 622 Millionen Rubel. AeststeTrmg der NaLissatttLien in drn MandatsgebieLeN. 'Nach einer Rntter-Meldimg bcgcht i btt nächsten Tagen -ine ans Mitgliedern o r. Mandat - komnlisston des Völkerbuttd zU^tlwvia-sehL-r Wlbkümw.if'ion in den nächsten Tagen nach Paris, LoUdvu uttd Brüssel mit frittn ZuAfl b^i b n Mandatsmächten Erhebungen über die natianal<n B e r h ä; t rt i f f c der ihnen ciuv-erti aulen Manoat - gebiete zu vflegen. Es handelt sich um vm-Feststellung der Nationalität jener Ueherseegebiete, weich jv uCiöUt Besitz von Deutschlanund der Turker war^n und gegenwärtig von den Mvndatsm achte n tm Namen des Völkerbundes verwaltet werden. Die Sstbkomnufjwn hat den Auftrag, über ihre Arbeit einen Bericht an. den Völkerbündeat zu erstatten und ihn in der nächster ordentlichen Sitzung des Völkerbuudratcs vorz:'l?acn. Bethlen gegen Apponyr, Wie berichtet, hat Graf Albert Apponyi einem Verirrter des llngarischen Telcgraphrn-Kvrrespondlu;-Burkarrs gegenüber gegen den Ministerpräsidenten Grafen Bethlen. öffentlich die Antlage erhoben, daß et und seine Regrermtg daß bewaffnete Bandenwesen protegieren und r.volutionäre Politik treibe», wodurch Bethlen die Konsvlidirlung Ungarns verh'.ndere und feine Kreditfähigkeit im ArZwnd unmöglich mache. Diese öffentliche Anklage, durch welche auch dir Bemühungen Bethlcns um dieBildungeiner einheitlichenNegierungipsrtrivereileltwttdensollen, hat allgemeines Aufsehen erregt. Nu» antwortet Gras Bethlen gleichfalls i« Wege des Ungarischen Telcgrüphrn-Kvrrrspondlnz- BnreauS. An der Antwort wirst Bethlen Äppouyi und seinen Freunde» von, daß sie durch ihre Lewenschafilichkrit und ihren sträfliche« Aufruhr die Regierung tu die Situation gedrängt haben, welche zur E n t t h r o n u n g des Königs geführt hatte. Die Regierung hätte nur dann auf dir Anklagebank gebracht werden «iffen, wie doS Npponhi verlange, wenn sie anders gehandelt und dadurch daZLsud demvölligenUntergangezugeMrlhatii HrßdteKlage Lppsnyir, da» irreguläre bewaffnete Formationen' die Rechtsordnung gefahrdkN. bettlfft. fordert Bethlen Äpponyi und leine Gold- und Silberintrnzen, die Schecks, „die sich jede Woche in den Umschlägen derer finden, die di« kapitalistischen Druckschriften schreiben, drucken und bec teilen". Gäbe es im Laiche des Sternenbanners Gerechtigkeit, gäbe es nnr einen aufrechten Staatsanwalt, einen nnabtzangigen Politiker — die Mörgans, Danherbilts und Goitlds, ihr Twß Nltd ihr Anhang, die ZeitungsMcrcher »Nd politischen Schieber rnüßM rrachi Erscheinen dieses Büches mif der Anklagebank sitzen. Es ist beMchttend für die amerikanischen Verhältnisse, daß der berühmte. Autor für feilte Kampfschrift in seinem Lände keinen Verleger gtzfündsn hat undi sie im Selbstverlag hebansgehen müßte. Kein mperiranb» scher Buchhändler hätte geivägt, das Werk zn publizieren; er wäre unausbleiblich von den PiipstrmägnLM ruiniert worden. Trotzdem war der „Braß Oheck^ binnen' einigen Wachen in hnttdertta» senden EremplaE verkauft. In feister Vorrede sagt Sinclair: „Wenn ihr diese Geschrchte gülesen habt, werdet ihr MsetM Journalisrnus Mnett, seinen Leih und seine Seele, und zwar auf eine soW Att und Weise, daß ihr darüber nicht weiter Lirtehä zu werden braucht, was er der Bewegung für indnstrislle Freiheit und Selbstverwaltung in der MMn Welt aNtut." Sinclair legt in den 66 KapitstM des BchWj die Wurzeln eines Systems' bloß, mit dessen Hikst eine versippte Und verbündete Klasse das Volk in beinahe mittelalterlicher Hörigkeit und Unwissenheit hält. Der Giftbaum, an de» seine scharfe Mt schlägt, ist bst amerikanische Pwfst. wohl die bestvrMisiertt, reichste, aber auch die steilste uitb niedrigste der Wett. An der Hand zahlloser Beispiele weist Sinclair nach, wie diese Dirne des Großkapitals täglich NM stündlich mit HHertt Rtesenapparat dte Grele beS OolkeS vergiftet» kvie M das Lebenswichtige tdtfchweigt, den Unsinn äuftzauscht, die Wahrheit entstellt Und der LÜzv Mm Triumph verhilft. Das amerikanische Volk ist durch die im Dienste des KapUals stelMde gelbe Presse zu einer willenlosen Herde geworden, die sich widerstandslos in die Kasernen mumm M.. WHewer Bonder zroküftischenExekuttve Ceficnifotion L«r Departement». Aus London wird uns berichtet: In den hetzten Sitzungen der zionifiischrn Exekutive wurde die DEung der Arbeit und dir Aufteilung der einzelnen Referate unter die Mitglieder her Exekutive vorgettOMNverr. Als Ergebnis dieser Beratungen wurde die ftZkgenUe Ein^ teilurrg bsfchkoff.ru.' Pokitifches DspariÄMnk: Dr. W e'i tz m a u u,. Sokolöw und Fabotiusky. > . F-MUzieMs DrMt»M«M: I. Eo tv^U. Wffös D»8paLteiN4nk wird in stKMger FühknngMhtM nris tzeN Herren FtzitBrk, Dr. Halftern, und MiditsH als ML^! gliedsLi-t des finanzieMn' und MrtsclMftsk'iMitecs' arbeiten. ■ 1 . Pr-esfedSP-arteinent: Zabotinsky^ - ' ÄrgattisationKdevartemstttr L i ch k h e i m, Mo zv i n mch S o l o w e f tschi k. De» einzelnen GektioMn dieser AbtM>mg wurden 'olgenbe Arbeiten zu gewinn: Fragen, Lstrefftnd die ziorristischett F ö de ra t io n e n, ui:d separate Mrbäuö«: Licht heim und Solv wir-jtschik. Sch-rkalim, allaemeinr Korrespondenz mit den Föderationen, den eparaten Drrbänd^'n und den AWonsstonritees, serner )ie Vorbereitung von Verfam-nl'tnn-gen nsw-.r Lich fc* b^tm. Diaspora-Arbeit in Oftuuropa: M o z k i n und Solo in j e tf ch i f. t Propagandatätigksit: Mozkin. Mmiittrstation des Zentralbuvraus, Einwandcrnngs- und Transportsragen: Lrchkheim. 8 Die ExökuLiv?e in Päläftina. Iir einer am 2.0. Oktobrr abgehakienen Sitzungdes Waad Holenmi inJeru.sal.rur machten di«Delegierten öl u p p k n und Eder im Anschluß. an ihre Berichts die folgende vssiZielle Mitjeillmg: 2'« zionistische Exekutive in Palästina wird Ms acht Mitgliedern besahen, und zwar sechs durch den Kongreß gewählten und zwei Mrt.eter des Jkschnw, welche vom Wäab Haleumi gewählt werden. Es wird eine genaue Arbeitsteilung vorgenoirtnren werden,- in der Weise, daß an der Spitze'eines jeden Arbeitsdeparterneuts etn Mitglied der Exekutive mit voller Verantwortung stehen wird, überdies wird diä Exekutive auch ans solchen Mitgliedern bestehen, die ksineut besonderen DepariLnient angehören, sondern an der allgemeinen Arbeit der Exekutibe teitttehmen werden. Hinsichtlich der Leiter der einzelne» Departeiw'nts wurde noch.kein Beschluß gefaßt. > 20. November 1221 Rr. 1009 Der K«mpf «« ei« Mdisch«L.M»«Kat ■■ ,!. i, '' -x ■* ' Budapest hat im VT. mh Vit GeMiNdebezirk zwei jüdisch^ Mandalr für die NationolverfammümA z« vergGen rmd um eines! dies« Seide» Mandats für welches infolge SeS Ablebens des' MsHm AbgesrdMe« Dr.-Ntexandev V e t ö sine Ersatzwahl notwendig geworden ist, spielt sich ein erbitterter Wchlkcmrpf ab.f Dr. Petö gehörte der Ba;fonyifche« Demokrateuparlei an, welche auch jetzt in der Person deS Jude» Johann Be n e de k einen!!?and'dälen auWllk. AIS Gegenkandidat bewirbt sich ^daS Mitglied der Friedrich-Partch Dr. Gabriel T a u f f e r,^ um ne jüdischen Stimmen. Bor einigen Tage» hielten! lieft« Parteien ibrr- WählttverfammkMgen ab und die Agudidateu wendetensich in ihren Programmreden fast nur an Ite Juden. Der demokratische Kandidat stellte fest, daß Unganc - deshalb «m den Rmrd de§ Abgrundes gerate» ist. weil es da- Prmzip der Gleichberechtigung verksffen und sich m Klaffen ün^v Konfessionen gespalten habe. Er forderte die Wiederherstellung des- , Gesetzesdie AnflZsimg der Jnterniertenlager, Aufhebung des Mmorvs elunsn« unddie Hermrzichunq der fozialdtmokratifchtn Arbeiterschaft zur vkrfassangSmävisteu Arbeit. Zur Unlersttitzuug deS Kandidaten hielt Wilhelm Bazsonhi mt große -p olitische R e.d e, in welcher rr nnter anderem aus» «Wie sollen Fremde dieses Land begreifen, welches sich ün daS traditionelle Königtum, jedoch ohne König klammert,-in welchem die chriflkichs Richtung herrscht, jedoch ohne christlicheLicbr. wo jeder von der Demskrasie spricht, jedoch aniGruudder Klaffen- und Konfefsiousnntrrscheidnng; wv ein neues Pssüdo^Konkurreurtum verkündet wird, wahrend man gleichrvitig aufdjs Befehle der Entmte lauscht; wo man angeblich gegen die' Destruktion kämpft, diese« Kamps jedoch mit Zerstörungswut und dem Eoben der unverantwortlichrn Elemente befunden ist! .Auch Hazsony tritt natürlich für ei« gesetzmäßiges Regin cn cm und chäst es fiir ausgeschlüffeu, daß eigentlich zwei Ungarn nebmeinünder oder, besser gesagt, gegeneinander bestehen, von . denen das eine sich glücklich an der Sonne ergötzt, wahrend der anbere Teil. gewissermaßen unterirdisch seinem Unmut grsllrnd Ausdruck g'bti Auch der Kandidat der Friedrich-Partei Doktor T a » f f e t mußte in diesem jüdischen Bezirk zur Judenfrage ’ Stellung nehmen, er sprach denn auch von einer Politik der B e r s ö H u » n &, der Wiederherstellung der Rechts-! ordnung, sür welche er sich einsetze« will. Im übrige« richtete« »wohl Dr- Tauffer als cmch die nüchsim Redner der Friedrich- Partei besonders scharfe Angriffe gegen d'»e Regierung und daß' ganje gegenwärtig herrschend« System, i fegrtggo' Wegen kleiner Regien «skm* »r«ir kaufen Sie büllg- und gut im PELZHAUS BRAININ Wien, Ift, GSockengasse 8 «7 Orestes Lager in Pelzwarcn sller Arf cn gros und ei? deUil Freunde auf, ihm mitzuteilen, ws sich diese bewaffnete« Bayde« befinden. Daß nicht nur Appon^i, sondern auch andere Faktoren wiederholt auf H r j j a S und jein Geständnis verwiesen, daß er mit mehreren hundert Leuten nach Budavrst einMarschiert ist und dort rMti hat, tzfür die Äüfruhtethaltung der heutigt« OrdNützg^ kämpft« zu wolle», übkrgeht Befhlrn mit StillschuaiM. ES ist jedoch kaum anzunehmen, daß Apponhi und seine legitjinifllschen Freunde sich mit dieser Erklänurr, Bcibleus zuiriedengeben werden- Beispiellos ist bte Erkmrikittig.eines sonst gefÜtröM Volkes an der gsörucktcir Pestilenz. Sütclcrir Mt erschütternde Datfachen mit und legt niit. Rousseauscheni' Freünut die Wrrnden bloß, nn d-'ir^r Ävierik'a krankt. In Gnwpü, ivv die Zeitun^n leittrsivegs teilte Hände haben, zahlt solche Perrvorfenhett dennoch zu den AusnoWen. Die eitropäischrn Preßhyänen stift» itn Ver- Minis M ihre» HoCCc^-tn iittet dein großen DrtsseN nUr üMselige, Keine Hochstapler. Mr .HeräitZObet der deutschest Ausgube, Professor Dr. I. Singkr, neuut Mts seine» Per^öUlichtzN ErfahrNngsn Hn Blatt, düs trotz anrerikattischkr KöriUpttoN sich. »W zu schämen b'raUch'i: die ^,Nene Freie PressS". Bö» ihv erzählt! er Unter MidtzksiU folgende» bezeichmendeu Mll: „Dr. Theodor H e r z l, der vkrstorßönk Zionistische Führer, damals erster FenWetonist der „Nene» Freie» Messe", überreichte inir sein söebe» erschMentzK Buch „Der Judensbaat/', und fca0 mich, M ich es publik zistifch behüttdeln werde. Ich erwibetis, Laß ich es für die „Zeit" eingehend, fctrt beM vott Küätk Mütf besprechen lasst» Wolle. Ns sich H^rzl üsser diese Z saxst eines erklärten Gegners des Zionismus angenehm überrascht zergbr, fragte ich ihn, Was d>eNn sei» Matt Mit btzttt Buche machen Mtk>e. H^rzl erzählte hierauf, er Hape sein Mich kurz btzrher stittem Chtzfrebakst!»^ Herrn D'r. Eduard Bacher mit dirr nämliche» Kruge wsir mit überreicht »W zur Autwort bekomme» r ,Hi» Werden es totschweiM." Wf Herzls MtpevaMntvokl vorgebr-achte BiürnerkuNg, büß fi$ eine so betzeuMtze geistige Bewegung wie der Zionismus Ocht M Wveige» lasst, eutgtgnehe D'r. Bacher; „MMm niW Ms „Reue Kreste ^Vs^ hat öle» W^ztülMms GeW dreißig Jahre lang totgeschw^gen.". S-inclairs Erscheinung ist äUßergUöl WM^ die zur Literatur »Nt eins lost ^o^nf sind DvknnteNte der Zeit, ßteben deiM dis geschrchte» Wb -?!npfindMe» Bücher bm MtMösMA Literaten zu ^'.Nterlitzcheu herab sinke,:. Aus öer Liest blickt er zut» Lischt und. sei» Haupt Aßt in dst Die Wilnaer Frage im polnischen Parlament. J, Aus War schn u wirb uns berichtet: Die letzte UitzMgf des polnischen Parlaments brachte die mit Spannung et*- wartete Behandlung der Pilsudstischein Vorschläge 5lir'( Wilnaer Frage. Diesem Gegemstaub ging ein stürmischer' Angriff der Sozialdemokraten gegen di« Regierrlng voran, welch« das Gesetz gegen dre KoM nrnni sten vor bÄtt Plelium des Parlaments emgebracht hatte. - D'a'Z Grsttz,^ welches für die kommunistische Propaganda schwere Strafen pis zur Todesstrast ftstfetzt und ixt Polizei in &t; Verfolgung von Koinmützisten Mßeegeivähnliche Kollmüchten Mb«r will, wurde an dio Mristisch« KommisftM des. Parlaments zuriickverwieM. . . Die Debatte über die Kilnaer Frage wurde durch eine Erklärung des MiuisterMstbÄrten Podtkvwski emgeteiiSt,^ welcher darauf hüftvkes, daß im Mlnaer Wbtete der S9c-'. v-lstrung Gelegenheit gegeben werden müsse, div Frage deri Zugehörigkeit WilNas selbst zu enischiEM. Daher solle cinj Wiluaer Parlament gewMt werden, i« tvelches Uuch dteGeists Brazlaw, Lfta, Wo'lofchin und ein DeÄ' iteft Mrodnv ihtdj Vertreter entsende». DÄ Rrgterutttz wünsche direkte WftlNng dieses Vorschlages ohne ZuwEiftmtz l an eine! Kommission. NW dem MnistttpräsUMtM! sprach her! nÄwNkrUieMvkkatischS AbgeptdUete GlvMbiuski, welcher! gtztzeu dis Negierung Md gegen den StartSpttifidenten scharf) Stellung Nahm. Hiekatif gelangte dev soKiakbemokrätische! Mgeöriniete DäszhNsk i zum Wort, vrlchev bissMll, nach-' dtzrü et eine Stunde vorher in der Frvgs deS 5kvmmunistmgeschedie schärfsten AnwÜrfv gegen di« SWiekurig gerichtethEtte, si« in der Wilnaer Frage Mit allem AnfwM» seines, LMMaMents verteidigte. Die Debatte wird in der nächsten? SiMtz fortgesetzt- " Ängefich» teS büß ttö pMische» Parteien fsr und gegen m PiMskischstt Bvrschsag in der Wilnaer «Fräge sich so ziemlich die Wagv Hallen^ wendet sich bas Interesse des Parlaments der Haltung der jüdische»' Dchutierten zu, deren MmMe» den MuSMatz gebe« können.'. Po» alten Seiten wurden die MifchM ÄLgvördneten über itzte Stellungnühme befragt. Eins BsschlüßfassUftg Über die Stellung der Juden in dtestv Frage ist! Nicht leicht. $iit diä Msudskssche» Vvtschlägö 0 stimme»- würde die MerklNlUUttg der iü Wilna AszMeVteu 'Komödie dte Vülksävstirnmuugj Vebeute». Gegen die Vorschlag« zu stimme» 'kann zu einer- Regierungskrise in Pole» ttttt, zur Demission des Staats» ptäfidckiten, somit M March i« führM und bedeutet ailch eine Wtetstühnng dev Annexionspolitik der NatioNallremokraten. Mch langer BevatMtz bejchwsse» die jübifchter AbgeVttzNcteu^ sch m AbstimMUUß zu enthalte». Dev Vvtschlag einigerj DHütreMk, bisst ^tititvteitihältttnA durch eine Erklärung! m. MhültM W mtimm, daß dir jüdischen Deputierte»! M dir MteiniMug VS» MtiM Gebiete« nur auf tz m MßMMmuWrecht« btt &wrfem«s m »rutevi MspSkttökUttg der Rechte dev üativttüW MiudSrheiteN se^n>j tSNtbe Nicht MftechtekhaM» Mb bst jüdische» Deputiert Eben in dieser FrageitBefc welche er bt let »ächsts» l@i Zur Abstimmvug tzWMM bstrfte, chrpyM .. . ... " ' .. , 1ET7.*' P(BH •'

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