Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1007 (18.11.1921)
- Date
- 1921-11-18
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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beite K Wie» Freitag Wiener MOrgenzert««s Vereinsnachrichten. Sepbardisch-Akade misch er Verein Esperfluti. Samstag dm 19. d. M., 8 Uhr abends, im Lokal des Vereines tt., Novaragaffe 27. Borlrog des fephardischen SchkistüeKers Herr« Sabe'ah I. D i < < n über ferne neu« erschienenen Werke »Jephlah", «Debora* and de! Sol". Die Ernährung. Oer Marktbericht. Irr der GroßmaMalle war gestern tzaS Angebot an Fleisch so günst g, daß sich Rindfleisch im Großhandel, soweit m nd.^re und mrttlere Sorten in Betracht kamen, »m K 20 bis 40 t» greife per Kiloaramm ermäß gre und im Detailhandel alle Sorten um durchschnittlich K 20 »er Kilogramm billiger wurden. Teurer wurden dagegen Kalbsi-i'ch um L 10, Schwcmefleisck um K 20, Speck und Filr um K 100 pe> Kilogramm- An Rindfleisch sianvm insgesamt über I2ä.000 KZ zur Beeckenng. Aus. ^ugoikowien war eur Waggon mit 7 t Kälbern uns Schweinen angekommen. In der Großmarlrballe aalien heute ,ni Detailbandel folgende Preise: Vordere» Kiaoflersch L 320 br< 4t0, kinleres Rindflench K 350 bi- 500 BratenfleÜch K 4 0 Üy 580. Kalbfleisch K 4^0 brs 560, Sä-wt!neff''i'>> K 7C0 t« 500, Schafsieisch K 370 brs 4*0, Speck E 1100 bis 1400, Schm rlz K 1280 per Kilogramm- Aus den Grinwarenwätktrn war die Beschickung bester ausgesillen alZ in den letzten Tagen. Trotzdem haben dir Preise lixr Gärluer^emüse werter angezosen. Der Preis für Gärtnerzwiebekn erhoble sich durchschnittlich um 2>» bis 30 per Kilo- Gvamm, rer flr Stmgeluni Blätterspnat um durchschnittlich E 10. Herabgesetzt «urte» bloß di extrem bohen Prelle für die beiten Qualitäten »on Karfiol, Sperre und Kohlrabi. Auch Sauerkraut and Sauerrüben wurde im Pr tle h,«aufgesetzt. Bon beute ad gellen folgende Preise: Saurrkraut im Geoßhandel nut Zunellung X 70/ im Kleinhandel auf dm Mä kten und in dm B?zutsre>chäften E 8", Saurnüb n mr> Zustellnng im Großhandel K 5ö, rm Kleinhanre! auf den Markten und in een BezukSgeschäfte» E 64 per Kilogramm. An Kartoffeln. Herr-cht augentzlicklich kern Mangel, da'egen macht sich das anhaltende Fehlen von G ern sehr unangenehm fühlbar. Verbilligtes Schweineschmalz. Hcut; wurde in der Großmar 'tballe nnd in der gearnübe^ vcnudlichrtr Brktual enballe Schwrin-s.i'malz rum verbillrgten Preise vor, K 620 per Kilogramm abgegeben. Der Verkauf w ra, solange der Vorrat reicht, in sen bndcn genannten Hallen be. den vier Slärrden d-.s ApplodlsismeruagsvereineS fortgesetzt wc^den. ' Neue Ksrrdsnsmrtchprrife. Am lich wird verlau'bart: Für die i* Wie'n amtl'ch rur Ausgabe gelangende Kond nsmilch we.den vom d. lJf. angefangen tolge:'de Pr-;se Geltung haben l. Für nd:stbeinitteltr und die mn der Zusatz'arte ritr ^rdntslo-e bet:4e>r tstosen ti 100, 2. für Sie übngen B zugsoerecht gren K. 200 -Lr e ne Dose. D R?g erung mußte sich «t dreier bedeutende« Pie ee:- höhung ent chlltßen. da folge der Verschüchterung un erer Valuta der staatliche Verlust der der Abgabe vaa'KckMMSm lch eme rotuccc sehr bedeutende Steige, ung erfahren hat. Der auch in Hinkunft eine wer ere Erhöhung des Drfi, tS aus dieser Ucsiche verhinoert werde« muv. wird in der nächsten Zeit d-r Etaatszuschuß mrt einem b-ü mmten Brtroae per Dole fixiert und so:.in der Kond^nSmilchprees vor jeder Abgabeprrwte üb rprüft uns neu f> stgesetzt w rden. Freie jüdische Volksbühne Gastspiel im Lustspieltheater LS Jec*el der Schmied SSoKgp*““ Das Tb.ealoi i« i gsh »lzil . I« der Roland-Böhne 'Jüdische Bübne),Praterunh Direktor Ä- K a l'i ch, zur Aufführung. Dienstag den 22. d- M., »/-« Uhr. findet tat Großen Saale der Uran'a em Konrertabend des Alt-Diener Quartett» Schrein,er statt. Mitwirkend Operwsang/rin Rosa W e i ß g ä r b e r.- P r i v e. Am Klavier: Professor ArturVarensfeld. Ei« Gespräch mit dem Nobel-Preis-Träger Auatole France. Ein Mkürrbektcr des „Petib Journal" Hatto mit Anatole France eine Unterredung, der wir folgendes entnehinen: „Ske fragen nnch, ob ich mich darüber freue, daß mir der Stabel-- Prei». zuerkannt worden ist. Wenn man nicht bloß reine Literatur macht — und wer schreibt heute nur, um Literat zu sein? — dann sind alle Dinge willkommen, die unseren Werken mehr Autorität verleihen. Deshalb bin ich auch der Jury so dankbar und ihrer Unparteilichkeit. Ihre Be- -fchlüsse haben eine internationale B-edeutung ^lrrd das finde ich besonders erfreulich, denn dadurch wird der Beschluß des Nobel-Komitees eine Bestätigung für meine Auffassung der besten Lehre, die uns der Krieg gegeben hat: Die Notwendig-- keit geistiger Beziehungen mit dem Ausland." lieber seine neuen Pläne sagt Francs: „Ich habe Plaue, warum auch nicht? Pläne hat nur das Alter. Bald "wird mein neues Buch .Glückliches Leben' erscheiiren., Das Buch hat eine Vorrede, einige Novellen und ein Nachwort. Dann will ich mich darüber mache,!, ein Buch über bm Krieg zu schreiben. Jedes Buch will ich so schreiben, daß es so wenig Leute wie möglich vor den ^Kopf stößt. Es soll so wenig Leute wie möglich ärgern, sogar so wenig wie möglich Mannschaften und Unteroff:ziere. Ich denke, eine Allegorie daraus zu machen." Rabelais wäre nicht erwähnt worden,'tv-enn er nicht das Gleichnis gehabt hätte. Schließlich fragte Besucher Anatole France, welches die größten Freuden seines Lebens gewesen find. Darauf gab France die Antivort: . „Niemals habe ich das Leben so anges-hen, als ob eß' uns Freude bringen müßte. Ich erzähle in d-m Buch .Glückliches Leben' die Geschichte eines Herrn Dubois, der mir einmal 'sagte: Werde kein Schriftsteller. Wenn du schreibst und keinen Erfolg hast, wirkst du lächerlich, hast' du aber Erfolg, dann bist du verlor-rn! Der Haß und die Ungerechtigkeit, die ich auf meinem Lebensweg gefunden habe, zeigen mir, daß der Mann recht hat. Er sagt das gleiche wie Marmoutcil über Rorrss au und Voltaire, ,a!s er von ihneu sagt: Ist der Ruhm den Preis wert, den sie für ihn gezahlt haben?" Dir->4r«U«er^ivr»k''-A« Üi'jfatUv'n. 'ln skr»„Drbuk" wird rm Ber'rn^r Kir-üle rbeater ^!:ch vo, aui-ocrkanckem HlM-c a svrelt - E'N'e aost''?».,hl btd. :rrerkdw KSmtlrr' unr Lck r itm bar der Aapnürung ben ervobnt. " Einer der ev'en Vor 'ellungen wohnte auch der -rrtriche Vot'chafrcr in B rirn bü, der vom Auluor um her ßch beg üß' wurde. Der slawsbifche Dichter Hviezdv' rn am 8. Nov mb-r in Dow' Kulm gestorben Hv-e dostav, der ciListe flowakrsche D-^.-rer w. -de ,.m J-b-, 1^49 gevo en. Er Äste »«<- tikittrna dm Beruf «n s Nchür:- aus nnd wandtsich später der, Arvokätur zu. Sein d is-he-^ Ee,k. leiis tyr ch, tkrls kv.sch gr - >n er rrtfkndes.Bi'r vom Leben ors «lowa'i'chc" Bol es. Wihrend »es Krieges w,^ Hv.-echosl.rv von den unaarisrben B'bord n mternurt, weck er flr die Vc c-nignng der Slowaken mtt dem t^chlchrschnr B:ndervolfe erng-treten war. Aus den Theater«. Im Brr-theater aela»-t »orkt«, Sam»taz, ,.B : c l L ä r m u m n i ch t s zur Allffüßt««-. Anfang 7 Utzr. Im Operntbeater geht morgen. Samstag, mir?e,a Schwarz «ls Gaft »2 o 5 c »* in Szene. Anfang 7 Uhr. In der B o l k s o p e r gebt bentr, Freitag, „D e r _T r o u b s d o u r" in S e«e. Den Manrico singt Herr Karl Pischer-Nreman« vom Oprrrrcheatrr als Gast. Beginn V-8 Uhr. Im D rutschenBalktstheater gelangt Sonn-!ao tKtt 20. d.M., 7 Uhr.daSLast'piel,Ä n derBarriere" von Gustav Davis u»d Mvnlaa den 21. d. M. um 7 Udr G'lllvarzers Lramati'che Dichtnng a p p h v". mitten Damen Wagu-'r, Markus und Hochwald und den Herren Klitsch, Schreib»r und Leicht, zur Aufführnng. Fitr dtt letzgeugmtteVotstellnns-eltm oslkslümliche Prnse ohne Dvnnerkgedühr. Die nächste P, eruiere der freien jüdischenBolksb ü d u e (Gastspiel imLsstspieltheater) rst Kobnn» oieraüiges Schauspiel «Der DorsSjü» welcher Donner-tag den 24. d. M. erstmalig in Szene seht. In den Hauptrollen' fmd die Dame« Deinkranb-Gcaf, Rats«. Ju»g« ivirth-Körner und die Herren Dentfch, varsto». Natan, Reißmann u»d Tarlvwski beschäftigt. Spielleiter Isaak Deutsch. An der N e» e n W i e n e r B ü h n e gelangt die erfolg« re:che Komödie «Betty Kal«uS*, die «it Glsela Werorzirk m der Durftolle allabendlich brs »mrr We-enrr-Gastspiel auf dem Repnwire bl,ißt. Monteg de» H* November. 7 Uhr abends, zur 100. Aufführung. Im Wiener St edltheater gelangt Sonntag de» 20. d. M., vachmsttagß V,3 Uhr. das Wiener Bolkrslßck »L o l» s B ater" von Adolf L'Arronge znr erste« Ansfährung. In der Rolle deZ VrielträgerS Klemm gastiert Hnrick Menbach. 2« Hauptrollen sind noch beschkstcht dir Damen Hammer. Ielll». ^anda. Praudas und die Herren Ammich, Ritter, Stand und Mahr. ImJofefstädtrrDst »ater ist «orrvr SamStag, der, 10. d. M. Premierenabend. Zur Erstanfführnug gelangt der Lchmavk «Der Hsthnertzof" vs» Tr,sta» Bernard. Die Hauvt« rollen werden dargestrllt von den Damen Hammer. Richter, Schleinitz, Waldner. Wendt Md de« Henm Almmstch, Olde», Rhoden und Sirehlen. In der Renaissancr-Bsthne -elangt morgen. Lamslag, 3 Uhr 'nachmittag:, das Kindermälchen „R o r - r ä p p ck e n* r»r Aufikchrung. Die Rolle des Rotkäppchen Äem-Liesl Sttlimarü Der Raububerfall in Hretz'ng. Dag Wiener Schwurgericht beschäftigt sich m>t dem Raubantall an der Inhaberin einer Lchrerbmalchinen^chule in Hichiny. Frau Gisela Plöhn Angekligt sind der Hiftsa,beiter Karl Weber, der Fleuchhauer Rudolf R:dl und der Schlossergebilfe Johann Wurm. Weber, der, wie di: Ank!aacschr-ft. aussührt. seit jeher arbeitsscheu war, faßte im He bst 1920 den Entfchluß, Frau Plähn m berauben, die frühere Geliebie Webers, Anna Eder, forderte auf sein»» Wunsch ihre in Srehr befindlichen Veltrrn Redl un» Wurm auf, nach Wien zu konuurn, wo ein gutes Geschäfr zu machen sei. Weber gewann sie für seinen Plan, an dessen AuSführrrrig die drei rm SO. September v. I. schritte«. Weber hatte sich Chlorätkyl ve, schafft, ferner besaß er zwei Revolver und erne schwarze MaSke. Frau Plöhn wurde telephonisch der Besuch einer Dr. Löwinger angekündigt. Nachmittags kam Wurm in die Wohnung und gab einen Brief, der angeblich von Dr. Löwingrr stammen sollte, ab. Frau Plöbn öffnete i» Vorzimmer den Brief, der aber «nr Papierschnitzel enthielt. Nun li«ß Wnrm Nedl und Weber, die draußen -ewartet halte», in die Wohnung. Redl ging mit dem Revolver auf Frau Plöhn los, drängte sie in das Musikpnlmer, packte ste am HalS und forderte mit vorgehaltenem Revolver die Frau auf, ihren Schmuck adzulegrn und ihr Geld auSruliefern. Die Frau befolgte die Aufforderung. Nun preßte ihr Weder ei» «nt Chlorathyl getränktes Taschentuch vor das Gesicht. Frau Plöhn brach bewußtlos zusammen. Nedl hielt inzwischen die Hausgchilfin im Vorzimmer fest, bis Weber, die schwarze MaSke vor dem Gesicht, auch diese mit Chloräthyl betäubte. Nun raubten dir drei Geselle» Schmucksachrn i« Werte von K 400 000 und K,5lQ0 bar. Hausporteie» eilte«, durch den Lärm aufmerksa« gemacht, herbei nnd verfolgten Weber, dem auf der Straße der Lokomotivführer Schacht nger entgegrnirat. Webrr hielt ihn mit dem Revolver vom Leibe. Schließlich gklang cs dem RechnungS-- rat S l»s k tz und dem Bnhnbeamten W o l f s. den Flüchtenden feßiimttiiMtt. Redl und Wm« entkamen Sie vergruben in Oberöstrrrcich nächst der Ortschaft Dawbach den nnoufnm Schmuck. Sie [ wnrden jedoch Ende Dezeueber verhaltet. Redl und Wuim gesttth«. Webrr tzelltt sich znuächst msiuui«, die Aerzte erklärte» 18. Rovemb r 1921 Nr. 1007 ,hn jedoch für einen Heuchler. Aus der Vntersuchung-hast versuchte er an seine ehemalige Geliebte einen Zettel zu schmuggeln, in welchem er diese auffvrderte. feen Schmuck ja nicht zu verschleudern, er muffe K 100.000 bekommen. Sport. Die Frühjahrsserie der Meisterschaft. Der Svielau-schuß der I. Klaffe hat in seiner Mittwoch- S,tz«ng di« Ansloinng der Frühjahrssrrie der Meisterschaft vorgrnommen. Platzwahl bat jeweils der Bern«, der tat Herbst auf dem Platze des Gegners spiele» mußte. Nachstehend die Terminliste: 12. Februar: Wacker—Rapid, Adnnra—Ost»«>rk, Hakoah — Simmering. Amateure — Bienna, Floridsdorf—SportAnb, Hertha—W. A. F.; RudolfShügel spielfrei. 26. Februar: Rapid — Admira. Sportklub — Simmerings Wacker-Fl»ridsdorft Amateure—Ostmark, Hertha—H a k o a W. A. F.-Rudolsshügel; Vienna spielftei. 5. März:' Rudolfshügel-Floridsdorf, Ostmark—Sportklub, Hertha—Simmering, V'enna-H a k a o h, Amateure-Rapid,' Adm-ra—Wacker; W. A. F. spielfrei. 26. Marz' Simmering - Amateure, H a k o a h—Rudolfshügel. Oßniark-Vienua, Sportklub-W. A. F., Floridsdorf-' Admira. Wacker-Hettha; Rapid speeffrei. 2. Avr-l: Amateure—Rudolfshügel, Wacker—Bieuna- Flor dsdors- H a k o a b, Ostmark—Hertha, Simmering— W- A. F„ Sportklub—R->pid; Admira spielfrei. 9. Avril: RudoltahÄgel—Simmering, Amateure—Wacker. Admira-Sportklub. Floridsdorf—Ostmark, Rapid—H a k o a h; Hettha svielfrei.' 7. Mar: Nudolfshügel—Ostmark. H a k o a h—Sport«! klub, S'mmering—Rapid, W. A. F -Floridsdorf, Hertha—^ Amateure, Admira-Vienna; Wecker spiestreft 14. Mai: Simmering—Admira, Vienna—RudolfSbügÄ, Amateure—Spo r tkt ub. Ravid—Hertha,Ostmark— Wacker, W. A. —H a f oo ft; Flondsdvrf taiitfm. 28. Mai: Wack r—RudvliShügel, Ostmark—Simmering,! Svortklub—Henba, F!orids>mf—Vienna, Rapid—W. A. F., Admira—Amateure; H a k o a h spielfrei. * 4. Juni: Rndol'sbSgel—Sportklab, Simmering-Wacker,: W. A- F.-Mmira, Bienna-Hrrtha, H a k o a h—Ostmark Fiör-dsdo'f—Rapi-r; Amatcme spielfrei. 11 Juni : H a k o a h- Admira. Ostmark-Ropid, Wacker! -W. A. F..' Flo: idsdsrf-Amateure, Hertha-Rudolfshügrl Vienna—Simmering; Sportklub spirlsrei. 18. Jrmi: Sportklub-Wacker, Rapid—Vienna,Amateure—: H « k o a h. W. A. F.-Ostmark. Hrrtha-Floridttorf, Admira^ -Nudolfshügel; Simmering sp clfrei. 25. Inner Rndolfshuael—Rapid, Wacker—H a k o a h, Hertba-^ÄdM'-ra, V'enna—Sportklub, W. A. F.—Amateur«« Simmering-Floridsdorf; Ostmark spielsm. I Ittternationases Wettschwimmen zugunsten de»! Rettungsgesellfchaft. Die Vere-ne werden birdu>ch aufmerffam gemacht, daß der- Melderermin iür das am 3- und 4. Drrember i« Dianabab! stallsindmde internationale Wettschwimmen für Damen und> Herren morgen, SamStag. adlanft. Meldungen «Sffe», mn gültig! m sein, bis 12 Uhr mittags samt den Einsätzen bei Fra« Auton.a G.af, 2. Bezirk, Große Mohrengaffe 26, ein-- getroffen sein. _ Ein Ehrentaq des Krakauer Makkabi. Sonntag den 6. d. M. fand aur Makkabb-Platz ün\ Krakau das Zusammentreffen des polnischen Meisters Cracvviai mit dem besten jüdisch-err Berem Polens, Makkabi, statt. In den Sportkreifesr rechnete man allgemem mit eirvütt! hohen Sieg der Cracovia. AVer Makkabi war in vorzüglicher^ Verfassung, die ganze Mannschaft bot eine prächttge Leistung,! .so i>aß sie den: polnischen Meister, welcher sich' Är Budapest erst kürzlich gegen die führenden Vereine tapfer schlag, einest völlig ebenbürtigen Gegner abgab und ihm nach der Halb-! zeit sogar überlegen war. Nur infolge der völtrgen Mzulänglichkort des Schieb richters Zweig verlor Makkabi unverdient das Wettspiel.! Bis fünf Minuten vor Schluß der Spielzeit, die brr Schiedst, richler eigenmächtig verlängerte, führte Makkabi £ : lr wonach' der Schiedsrichter aus unerklärlichen Gründen etmu Elfer gegen Makkabr diktierte, was die Makkabi-Leute völlig aus' der Fassung brachte, so daß sie schließlich' »roch' dJteit dritten Treffer in Kauf nehinen mußterr. Das Spiel selbst beivegte sich zuerst tat' Mittelfeld, in. der 26. Minute erzielt Kaluza (Cracovia) den ersten Treffer; ber diesem Stande geht es in bis Halbzeit. Nach! Halbzeit zienrliche Ueberlegenheit des Makkabi, der auch bmch' Frischer und Tigner die Führung an sich> reißt. In den verlängerten fünf Minuten ereignete sich der obenerwähnte Zwischenfall. Kleinmann (Makkabi) muß bas Fest» verlassen, so daß Cracovia unverdient den Sieg erreicht. Die ganze Mal'kabv« Mannschaft verdiMt volle Anerbemmng. Hak-ah—NnvOlfahiigel. Dieses Mristerschattssviol findet am kommenden Sonntag auf bem Floridsdorfer A. C.--Sp»rtplatz statt. Der Spielbeginn ist für V,3 Uhr (ohne Wartezeit!) augeirtzt. Um '/,! Uhr tragen auf demselben Platz Ostmark und A. C. ihr MrrsierschasiSspirl aus. Der Vorverkauf ftir diese mteressame Doppelveranstaliung hat bereitbegonnen- Hasmone«. Heute, 7 Ahr, A-miteefitzung und Karten- Verrechnung. Eämrlnhe Mitglieder, die eine Arbeit für das Fest zugewie en bekomme» haben, müssen zuvcrläffig erscheine». Samstag l. Gründungsfest. Sonntaa. 8 Uhr, Wettspiel dev Schüler gegen Renmvcg-Schülermannschast. Nachher Meisterschaft gegen Kadium- Sämtliche jüdischen Sportvrmne werden hWchß ecsiecht, zum GrimdengSseft zu erjchctam.