Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1007 (18.11.1921)
- Date
- 1921-11-18
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Kr. 1007 Wien, Freitag Wiener Morgerrzeitrmg is yioöcmoet iuzi tf£*. A. F. C.—U«fe»fport 19S1 4 :1. Sicherer Sieg des I. F. C Besonders gut waren der Centerstürmer, Nosner, Epstein und Brandts. Schiedsrichter sehr gut. —, Fr eit a«, V,7 Uhr abends, Spielerversammlung tm Cafe Maier, XV., Sechshauserstraße. Aufstellung der I. und U. Mannschait. Riugfektion der Hakoah Sonntag den 20. d. M., Pünktlich 9 Uhr vormittags. Generalversammlung mit wichtiger TapSordnung rm Klubhcim. Jedcr Ringer Hst zu erscheinen. Der Volkswirt. Gestempelte Krone --- —.12 Centimes. Auszahlung Wien —.18 Centimes. In ZünÄ notierte : ' die österreichische Krone . . —.18 (—.17 im 16. November die österr. gestempelte Krone. —.12 (—.12 im 16 November) die tschechische Krone.... 5.60 ( 5.50 im 16. November) die Mark ......... 202ya ( 2.05 am 16. November) Agram.......... 2.— { 190 mt 16 November) Bukarest . .... . . ... 3.42 3.50, aut 16 November) Budapest ......... . —.55 ..50 am 16. November) Warschau ........ .—.17 —.15 am 16. November) Das WeltfinänzproSLem. .folgenden bringen wir einen Auszug >au§ b^üti Menwrcmdum, d«s der schwedische Professor Gustav E!Lssel über Vdrlaugeu des .Völkerbundes -ausgearbeiteh und demselbenrir Genf vorgelegt, hat. Solange die.Preisbewegnirgen so unregelmäßig sind wie m der GegenivarL- und so lange Lebeusnnttelpreise, Lohw und. Gewinn ni-üft emenr wirklich ökonomischen Gleichgewicht, ang'epaßt worden sind, bietet es ungemein große Schwierigkeiten, in PreisstMtistiken eine hinreicherrd« Richtschnur fiir «ine Finanzpolitik zu finden, tvelche die Festigung der Kaufkraft des Geldes bezweckt., Tatsächlich ist auch eine solche Stabilisierung praktisch unmöglich, solange das ganze. Preisshstsnr unaufhörlich durch! heftige ökonomische Umwalzungett gestört wird, welche, eine unausbleibliche Folge der bestehender urrgeregelten oder "schlechtgeregelten politischen Lage sind. Deshalb, muß eine rationelle Behandlung der politischen Fragen im Sinne gemeinsamer Mitarbeit, aller Nationen Hand in:Hand mit'der Borwirklichung eines wohldurchdachten Finanzprogranmis. gehen. Und in dieser Richtung muß! vor allem das ganze deutsche ReparatiouspMblern und! die..Frage der -übrigen interrtationalen Kriegsschulden innerhalb realistischer und durMührbarev Grenzet! und ohne unvernünftige Störungen des Welthandels gelöst wLrdenl ...>,- V Das einzige Land -Europas,.-welches .sich..voraussichtlich so weit erhiplen kann, um, unabhängig von den! übrigen Staaten, wieder Goldzah,lungeu aufnehmen zu können, ist Großöritanuierr. Aber die Wiedereinführung von GoG als Zahlungsmittel uud ein freien Goldmarkt würden so larrge gegen < große Schwierigkeiten anznkämpsen haben, solange nicht- London der Welt gegenüber wieder seine frühere, Gillung als Gläubiger für kurzfristige Anleihen innehat. Ein erMs Hindernis für die Wiedereinführung der ,Goldwährung in Engl-cuck bilhet allem' Anscheine nach- (Ätgtairds Kriegsschuld gegenüber , .den Bereinigten Staaten. Solange keim Uebeveinkonunen erzielt wird, toelches. dien drohenden Einfluß, den diese Schüld aus das Gleichgewicht der internationalst.Zahlungen ansübt, beseitigt, kann mit der Wiedereinführung eines freien Goldmarktes in England schwerlich gerechnet werde». Andererseits bars nicht - vergessen werden, daßs, wenn alle europäischen Länder, die mm ihren Gold-- souds aufbewahret!, sich für dessen Freigabe entschließet! würden, die Vereinig ien Staateu bald so viel Gold hätte», baß er schwerfiele, sich vorzustellen, wiü eitlem jähen Wertrückgang des Goldes vorgehengt!verden könnte. Es wäre schwer möglich, das Prozentverhättnis der Goldreserven gegenüber de» Vierbindlich Men unbeschränkt zu erhöhen und die Bmrkew wären deshalb gezwungen, ihren Kredit zu erweitern und auf:, diese Weise den Umfang her ZahlungsmitteL ^n erhöhen. Das allgemeine Niveau der Preise tvürdo dann, fallen, , das heißt, die .Kaufkraft des Dollars! würde sinken, vielleicht selbst so weit, daß sein internationaler Wert wieder , die gleiche, Parität mit dem Pfund Sterling erreichen würde. Auf diese Meis« könnte, das englische Gew möglicherweise wieder fein« alt-e. Goldparität erlangen. Dasselbe wäre dann wahr-,, scheinlich bei der schwedischen, holländischen und Schweizer Währung der Fall. Aber ob damit wirklich! eitie Stabilität der internationalen finanziellen Verhältnisse erzielt werden würde, würde noch vor^ der Umsicht und Stabilität der Gelbpolitik Amerikas sowie 'von de'n übrige», bereits angeführten Bedingungen abhäilgen. Mchdem aber die Wiedereinfüh-vung der Goldwährung ein so außerordentlich kompliziertes Problein ist, dessen'.besimtive Lösung sicherlich! tticht von der nächsten Znkmft erhofft werdeu darf,, muß bas erste praktische Ziel -der Finanzpolitik, eines jeden Laubes darin liegen, ihrer eigenein Währung einen festen inneren Wert zu verleihen. In einer Periode-steigender Preise und anwachseuder Kredits und Zahlungsmittel müssen wir aus allen Kräften tbemitht.sein, zu sparen. Ein.hoher Zinsfuß unfeine durchgreifende Mdnkiion' des Kreditbedarfs sind dann die richtigen,,zu,ergreifenden Mittel, einer Mrwde vott jallendeu Meißen-ÄagLALN,. wo. 1 allgerneittes Mißtrauen herrscht und wenig Kredit angesprochen' wird, müfsÄt' die' entgegengesetzten Mittel in Anwendung gebracht' w>Mest. 'Es wird ailgemrin. zitgegeben, daß.hie Existenz 'herein gehen re <.'in.te rn'ö tio na len Schn ldeu,. hie der Krieg hinterlasser!' hat, einen störenden Einfluß auf die Valuten ausübt und die Wiedereinführung der GowWährung ungünstig' beeinflußt. Aber der wirkliche Ernst dieses' Einflusses wird nicht imn!er erkannt, noch ist.der richtige Charakter der durch diese.Schulden geschaffenen Schwierigkeiten der Oeffentlichkeit genügend klar. Es ist vor altem notwendig, daß die internationalen Schulden,, die ein Vermächtnis des Krieges bilden, auf solche Weise geordnet werden, die der..Welt einen. Beweis gibt, daß die Schuwen wirklich bezahlt.werden könntzn, Das FittanzprohlM der Welt schließt große technische Schwierigkeiten in -sich, tvelche eine gründliche Prüfung durch Experten ,und , bis zu einem gewissen' Grade die Zusammenarbeit b?r verschiedenen Nationen erfordern. . . . Der einzige Weg, nur! sich binnen absehbarer Zeit eine verläßliche Richtschnur zu verschaffet!, dürfte darin, bestehen, das ganze.-schuft es rein ftnauzielle Fragen betrifft, siwm kleinen Komitee von Sachverständigen zu übertragen.,- 'Angesichts der führenbet! Stellung, die die Vereinigten Staaten seit dem Kriege in allen Finanzaugelegenheiten. und insbesondere in bezug auf den Golbmarkt eiunehmen, ist es von ,größter Wichtigkeit, daß sie in einem.solchen Komitee vertreten seien. Im' Grunds genommen sollte aber dieses Kvmi.tee nicht Nationalitäten darstelten, sondern gewiegtes Wissen und Erfahrungen. ^_ Die Vorbererrttngen zur neuen Notenbank. Die Korrespotldmz Herwei meldrt: Nach den BestimmunLM des Friedensverlrages bcitte der Umtausch der iaufendcn Banknoten in ein besonderes dentschösterretchische-S Papiergeld bereits im Monat Juli d. I. erfolgen sollen. Dieser Termin konnte nicht einecbalten werden, weil die Ncuausgabe von Banknoten ohne gleichzeitige Regelung der Bantsrage nicht ztveckmäßig erschien. Im Finauzprogrütum der Bvlkerbuuddelegirrten sind die Einzelheiten für den Neuaufbau eines österceichischen. Notcniustituts, festgelegt worden. Die Verschiebung der ganzen Kreditaktivn brachte .auch, hier eine Verzögerung. Nichtsdestoweniger werden die vorbereitenden beiten für, baS rrme deutschölterreichüche Zettel,nstitut eifrig soügksetzt und die Negierung hat eine Vorlage ausgearbeitet, die m gewistem Sinne als vorbereitender Schritt gedacht ist. Noch vor Weihnachtn! soll im Nationalrat las Gesetz über die Neuregelung dcr Postsparkasse erledigt werdeu. Diese Neuregelung bat zur Voraussetzung, daß das - bestehende Postspcirkaffeüamt itr ein liquidierendes und in ein drutschöster' reichisches geteilt wird. Das neue' dentschosterreichische Postsparkassenamt wird dann auch die Agenten ,emer staatlichen Girobank m großem Umfang übernehmen. Der Attsser-auf Oesterreichs durch dße Schwerz Wie die „Züricher Zeitsnz" schreibt, sind in der letztm Zti in Ausnützung der valutarischen Verhältnisse aus Tirol Warrn^ mengen in die Schweiz geschafft worden, die so groß sind, daß diese Masseneinfuhr auf Jahre hinaus ihre Wirkung ansüben wird. Auch Schweizer BerkanfSgeschüste haben sich zum größten Teile mit österreichrschen und dmischen Waren eingedeckt. Die Folge wird sein, daß die österreichischen und deutsche» Geschäfte im Grenzgebiete, also in Tirol und Bsrarlbrrg, auf Jahre hinaus brachliegeu werden, denn die Schweizer Bevölkerung ist mit allein vollkommen versorgt. Als Beispiel führt die „Züricher Z e i t n n 9* einen Schweizer aus dem S t« G a l l e r Gebiet an, der im Alter von 40 Jahren steht und sich 25 Paar Schuhauf Vorrat lauste. Der Mann meinte.- er fei bis zu seinem 80. Lebensjahr mit Schuhen versorgt. Ein Landwirt Bet Herisan hat für mehr als eine Million Kronen Stoffe auf Vorrat. Eine Dame aus Zürich hat Wäsche für zwanzig Jahre und Kvstiime (und Stoff«) fttr sich und ihre Töchter auf zehn Jahre^ Handwerker auS verschiedenen Küntsnen haben Handwerkzeuge und Gerate fürs ganze Leben für sich und ihre Gesellen. Ein großer Teil all dieser Waren wurde ans Innsbruck bezogen. _^ Eine polnische private Emisfionsbank W-rfcha«, 1?. Noveutber. iTel.-Komp.) In Polen beschäftigt man sich gezeuwärtig mit den Plan der Gründung .einer privaten Emissionsbank. Geplant.ist die Schaffuug einer privaten Astienvank unter dem Patronat der Regierung, etwa nach dem Muster der rhernabgen Oesterreichifch-ungarischen Bank. Die Emissionsbank wird, sich.!« erster Reihe atrfinländisches, eventuell auch auf ausländisches Kapital stützen, falls die diesbezüglich eingeletteten BrrhLudluugett ei» postlives Ergebnis zeitigen. Anionbank. Die Unionbau? ruft für den 9. Dezember eine qußerordt«^ liche Generalversatnullung ihrer Mtionäre ein, in welcher die Tr- Höhung des Aktienkapitals von 200 suf. 400 Millionen Kronen beschlostm werden soll. Es wird beabsichtigt, vorerst die Hälfte dieser Stücke zu emittieren und damit das Aktienkapital im Wege der Einräumung des BezngsrechteZ 'an die Alionüve zunächst auf' S00 Millionen Kronen zu vermehrm. Die in Vorschlag gebrachte» Stcckrtenändttungm beziehen sich auf diese Kapitalsvermehruug tmd sind nn übrigen formeller Nytstr. Privatverkehr. Uugeachtet deS vorherrschenden GEkdm«tge8 bei der stattgehabten Versorgung, bewahrte der gestrige Privatverkctzr feine feste Haltung und waten namentlich Bavktüwerte Gegenstand reger Nachfrage. ES erhöhte» sich' b-ß er r^ich i i Ä e Kreb-pt .. .. -vf\ bis K 7000, Lünderbank bis K 21.500 und D-epofaitt*i b a n k bis K 2950, Anglobank waren K 16.800 bis i 17.400, StaatSba h.n notierten K 22JOOO, S ii d ba h.n* Prioritäten K 9200, Alpines 30M), Krupp! K 124.500, S t e nr e n § K 8250 und oft e r r e i ch i s ch e H o t h e r r 6800. Bon den fremden Valuten waren Dollar^ 5800, Marknoten L 24 und polnische! M a rk K 160. Die Lage der österreichischen Oel-, Fett- «nd Selsenindustrie. Zn Beginn b«S Jahres befand sich die-österreichische Oev Fettuttd Seiseniüdustrie im Sladmm der S t a g u a t i o n., Im September setzte eine W i e d e r b e l e b « n g ein; da, diese Industriejedochausi den Bezug der Rohstoffe von außen, angewiesen ist, hat sich die Lage wieder.kritisch gestaltet. Nicht nur haben sich die Rohstoffe auf dem WrlNnarkt um mehr als.die Hälfte veumert, sondern die enormen Erhöhungen der Kurse der AuSlandsvaluten haben die Durchschnittspreise um etwa 400gesteigert. Ein AuslandtzmoratoriuM in Rumänien. Bukarest, 16. November. (Orient-Radio.) Der einstweilige Ftuanztninister Take Jonescu erklärte gegenüber einem Vertreter des Blattes „llmversul", daß sich Mimster Tulescv in Paris unter anderem mit der Frage eines Zahümgsausschubes für die! Auslandsverbindlichkeiten der rumänischen Kauflrute befasse. Schlechte! Läge des ruffischeu Außenhandels. In Petersburg ttessen gegenwärtig viele Auslandswaren ein, wodurch die Preise dortstark, gefallen sind. Man rechnet , jedoch dantit, daß sie bald wieder in die Höhe gehen werden. Dies wird solgenderitraßerf begründet: Die Sowjetregierung besitzt gegenwärtig nicht mehr als 40 Millionen Goldrubrl. Sind, diese ausgegeben, so muß die Warenemsuhr aus dem Auslande ins Stecken kommen, da die Sowjetregienmg als Ersatz für Gold nur über u n b e d e u t e n d e B o r r 8 t e a n A o h- Produkten verfügt. Sperrung der Lei-Banügnthabcu vo» Ausländern in Anrrränien. Nach einer Meldung der „Agentur Orient Radw^ hat der rumänische Ministerrat befchloffe», die Bartkguthaben von Ausländern in Lei einstwelleü zu sperren. Uebertcagungen odrr Geschäfte rnit Lei werden nur mit vorheriger Glnehmigung eines Sonderausschussts erlaubt sein, der aus einem Vertreter des FinauzmintsteriumS, einem Vertreter, der Nstionslbank uud einem Vertreter der AusgleichSkaffe gebildet werden soll. Jedes Geschäst m'tt Lei wird, «nr gestattet werden, wenn es durch - einen Verkauf odrr eine tatsächlich gelastete Zahlung gerechtfertigt wird.' PostpaLetverkehr mit der Tschecho-Slowakei. Durch eine Verordnung der tschecho-slowMchen Negierung wurde die seit 25.. Oktober 1921 in Grlmng gestaudeue Liste zener Ware», für die zur Einfuhr aus Oesterreich auch im Postpaketverkchr die Betbringlms«>emer E'-nfuhrbewilligunfl- -nötig ist, mit Wirksamkeit, vom 1b. November 1921 neuerlich abgeändert. Diese Liste liegt, betm HaudelSmufeum, Wien, IX., Berggasie 16, nutz bei der - Kammer für Handel, Gewerbe, nnd Jsdustrte, Wien, l., Stuheurtug 8/10, sür die Jnteresjenteu zur Etusicht auf. Erhöhung des Agiozvschlage» zv de» jugoslawische» AÄle«. »Das Haudetsmusium" tritt «tt, daß im Königreich S. H. S. der Aaioznschlag zu den Einfuhrzüllm, bisher 300-/, (vierfacher Grundzoü) auf 400% (siinsfachrr Grrwdzov) mit Wirtsamkeit vom 10. d. M. erhöht worden ist. Zu jenen Zöllen, die nach dem Werte der Ware einGchobrn werde», iü km Agiszufchlazu mtrichte«. Die Lvxuswareuab-abe. JmBerlmzeder »S i e u-e r" (Herausgeber Rechtsanwalt Dr. Emü Kollek) ist eine gemein* verstäuduche Bearbeitmtg der iür Wien gelteudev Luxuswaren-> abgabe erschieum. BezugSanmeldnugen unter Vormrssendung des BezugSpretles sind zu richten cm die Verwaltung der „Steuer^ m Wir», 1, Wrpplmgerstraße 32. Baterlündischo HolB>rod»ttrs»s-A.»G. AuS Bud ap e st wird berichtet: Di^ Direktion der BaterlLüdischm Holz*. produktio»S-A.-G. wird der für den 18. d. M. einbernfmen Generalversamml»ng dieBerteilmtgeiner Dividende von K 150 -----377»% Vorschlägen «nd die Er h ö h un $ des Aktienkapitals von 30 auf 40 Millionen Krone» beantrage«. De» Aktionäre» wird etst BerngSrecht von drei alten z« einer nnren Aktie zu« Nominalkurse von L 600 gewährt. GrLnstmrs einer rnfstcha» Ha»del»La««er. Aus Moskau wird gemeldet: In P e t e x S bürg wird tum Handelskammer gegründet, deren Zweck-eS ist, die Handels* beziehungm zwischen dem Nordwestgebiet und de» ern Ktürp d i sch e« Märktev zu pflegen und zu erleichtmr. Koorespondouzstelle» des HaredelS««feums. Das ' Ssterreichische Handelsmssmm teilt mit, daß seine Korrespondenz-- stelle« in H a m b u r g, Christiania, Kopenhagen und N e a p e l für alle wirUchaftlicheu und kaufmännischen Ausfünfte -gur Verfügung stehen. Zuschriften uud Anfragen sind durch das HandelSmnsemn in Wim, IX., Berggafse 16, zu leitm. Sinkende Tchifföpreise. Das Sinke» der Schiffspreise halt »ach Milteiluuge» aus Norwegen »och immer an, weil fei*« Kauflust besteht. I» der zweiten OktoberhAste trzielte ei» fast neuer «orwegilch« Dampfer vov 4000 t Tragsähizknt, der mit dreißig Millionen norwegischer Kroum versichert tst, auf emer Bersteigervsg nur de» lacherüchen Betrag von zweihunderttauseud Krone». Er hatte als Neubau zwei Mimose» Kronm gekostet. Die i» Detotschlaud. Der Kohlenstmer-- anSschvß deZ vorläußgLN ReichSwirtschaftSrates beriet den Entwurf üneS Gesetzes über A esderuug des Kohlenfl^uer-- aefetzeS. Der AtoKchnß nadm den Entwurf unter Vornahme folgender Aenderunge» an: Der Steuersatz soll nicht 40%, sondern > nur 30% betrage«. Die Ermächtiausg des ReichSmiursterS der Mna«M, den Steuersatz^ zu ermäßigen, soll nicht nur au die Zullinnnung des ReichSkohlenratS und des ReichLratS, sondern auch an die gntachtkiche Anhörung des RrichSwirtschaftsrats grbrmdm sein. Profektiert» Praaor -olzböose. Aus Fachkreisen wird dem „Prager Tagblatt" geschriebm: Ein Ausschuß von Fächmänurrn beschäfttgt sich mit der Aufgabe, Nsancm für den Holzhandel 3» derfastt«. Parallel «it dieser Aktion schreitet das -Projekt, em« Holzbörse in Prag zu errichte», welche regulierend auf Augrbot und Nachfrage einwirken soll. Ein solcher Regulator wäre umso wlchtiger, als auf dem Julaudsholzmarkte ck a o tisch e Zust a nd e eingetreten sind. Der Preis des RvhUateviatt ist sehr hoch meb stetzt m ga, ke«« Lerhött-iS