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Wiener Morgenzeitung · 1921-11-18 · Heft 1007 (18.11.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1007 (18.11.1921)
Date
1921-11-18
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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beite 4 Wien Freitag Wiener Msrgenzeitnna L8. November 1921 Nr. 1007 Lo«che«r Sber den Marksturz. Da- Wiesbadener Abkomme«. — Deutschlands ZahlrmgsKraft. Pari«, 17. November. (Havas.) In den Senntsausschüss"^ für ArußereS und Fi»an,e» legte Wiederaufbauminisier L » n ch e» r in längere» Auriührungen die Besiimrnungrn des Wiesbadener Abkommens dar. Seiner Ansicht «ach würde das Abkommen hinfällig werden, wenn sich die Alliierte» nicht vollständig der Politik Frankreichs anschließen. Der Minister wies ans die Notwendigkeit hm, in Berlin eine Negierung a » f r e ch t z u e r h a l t e n. die Dcatchland vor Anarchie und Bankrott zu bewahlrn imstande sei. Es herrsche der Eindruck vor, daß die deutschen Kapitalisten vicll icht einen Bankrott des Reiches geplant hätten, daß aber dann der Marksturz über alle Vorstellungen hinauSging, >o daß sich eine Reaktion dagegen in Deutschland, und zwar auch in den Finauzkreisen, erhoben habe. Der amerikanische Geschäftsträger in Berlin. Washi«-torr, 17.. Stovember. (Fnnlspruch. — Wolff-^ Präsident H a r d i n g hat de» Komm fsär Ellis Dresse! znm GeschästStragrr der Vereinigten Staate» beim Deutschen Reich rr«a»nt. Russisch-rumänischer Notenwechsel. Die ««»lieferung Machnos. — Betzarabie«. Moskau, 17. November. (Funkspruch.) Der Volkskommissar iür Aeußeres hat vom rumänischen Minister des Aeußern in Beantwortung seiner Rote die Mittrriuug erhallen, daß, der Aufenthaltsort des Bandenführers M a ch u o unbekannt sei und daß er sich nicht auf der Liste der in Rumänien Internierten drsinde. Die beßarabische Frage hält die rumänische Negierung für geregelt; offen bleibe nur drr Frage der Schifffahrt auf dem D n j e st r. In der Antwortnote Tschitscherias wird darauf hingewieien, daß weder Sowjetrnßlarrd noch die Sowjelukilnne die Abtrennung Beßarabirns anerkannt habenweswegen diese Frage noch nicht endgültig entschieden sei. Da auf rumänischem Gebiet noch immer '.nfsenwndl che Banden gebildü^werden, entsprächen die FriedmSvcrsicheiungen Rumäniens Nicht den Tatsachm. Der Hunger in Rußland. Moskau, 17. November. (Funkspruch.) Im Gouvernement Orenburg sterben täglich bis zu 800 Personen infolge Hungers. —- Im Gouvernement Petersburg wurden 500 Personen wegen Nichtentrichtung der Naturalsteuer verhaftet. — Im Aufträge des allrussischen Zentralvollzugsausschuffes werden die Schulen behufs Aufnahme von Kindern -aus den Hungergebieten geräumt. — Das Getreidedefizit beträgt in ganz Rußland gegenwärtig 2*/, Millionen Pud. Ausschreitungen in Fiume. i5i««e, 17. November. (Privat.) Wahrend der Kundgedungen tmnexiovistvcher Elemente kam es zu argen Ausschreitungen. Ein Teil der Demonstranten drang in die Kcmflävm politischer Gegner rin und plünderte sie. Sinken der Preise in England. London, 17. November. (Fuukspruch.) Die Kosten der Leb-nsführung sind um wütrre 7 Punkte g e s u n k e » und betrugen am 1. November l03#/e über dem Stand drr Borkrie-skosten. Tagesbericht. Die antiziouistifche Orthodoxie. Die in der „AgudaZ Israel" bereinigte aMizionistische Orthodoxie hat in ihrem mit allen Mitteln geführten Kampfe gegen den Aufbau Palästinas durch die zionistische Organisation eine schwere Niederlage erlitten. Ihre Bestrebungen, oas den Zionisten durch den Mandatsentwurf zuerkannte Recht der Vertretung des jüdischen Volkes in Form der „Jewish Agency" zu vereiteln und durch Delmnziationen das Vertrauen der englischen Regierung in die zionistische Organisation zu erschüttern, sind gescheitert.' Ihre eigens zu diesem löblichen Zwecke nach London gesandte Deputation hat sich, wie wir bereits mitgeteilt haben, eine, schroffe Abweisung geholt. Nunmehr versendet die Zentrale der „Agudas Israel" nachstehendes Rundschreiben, in welchem sie das Fehl-- sch lagen ihrer volksfeindlichen Aktion., einbekennt, aber die Fortführung ihres Treibens in Aussicht stellt: „Die un Frühjahr von der Wiener Konferenz der Agudas Israel beschlossene politische. Aktion, die auf eine Umbildung der Jewish Agency nach Artikel 4 des Palästina-Mandats rm Sinne gleichberechtigter Heranziehung der Orthodoxie gerichtet war, hat einen, unmittelbaren Erfolg nicht erzielt. Die seit dem Juni dieses Jahres mit dem Colonial Office in London geführten mündlichen und schriftlichen Verhandlungen ergaben ,pvar, daß die englische Regierung den gerechten Forderititgeit der Orthodoxie nicht ohne Verständnis gegenübersteht, indessen erklärte sich. Mr. Churchill schließlich durch Schreiben vom 21. Oktober außerstande, unter den gegenwärtigen Umständen (in present circumstances) die der zionistischen Organisation durch den Mandatsentwurf bererts eingeräumten Rechte daneben noch auf eine andere Körperschaft auszud ehnen. AgndaS Israel wird sich durch die vorläufige Ablehnung ihres in erster Linie gestellten Antrages weder in Ihrer pratlischen Erez-JsiaettArüclt beirren noch von der Aortsetzimg ihres. Kampfes umt die PpktrsD Geltung der Orthodoxie in und für Erez Israel abhälten lassen. Durchdrungen von der Ueberzcngung, daß eine lediglich durch die zionistische Parder dargestellte Jewish Agency keinerlei'Recht zur Vertretung der jüdischen BolkSgesamthrit besitzt, wird Agudas Israel vielmehr vor allen maßgebenden Filstanzen weiterhin gegen die Monopolisierung der politischen Einflußnahme auf Erez Israel durch eine einzelne, der Thora neutral gegenüberstehende. Partei Vertv'ayrung cinlegen und die unveräußerlichen Rechte des Volkes der Bibel gegenüber jener einseitigen. Parteiherrschaft nachdrücklich vertreten. Sie ist sicher, dabei auf die kraftvolle Unterstützung der thoratrenen jüdischen Massen auf dem Erdenrund zählen zu dürfen." Die Erhöhung der Post-, Fernsprech« und Telegrapheugedühren. In der «Wiener Zeitung" werbt« die Verordnungen des Bundesministaiums für Verkehrswesen, betreffend die Neufestsetzung der Post-, Fern'prech- und Telegraphengebühren veröffentlicht. W,r haben die Bestimmungen bere ts am 13. d. M. mitgeteilt. Die neuen Postgebühren und Telegraphentarrfe treten mit 1. D e z r m b e r d. I. in Wirksamkeit. Die Postgebühren. Die Gebühr für einen gewöhnlichen Brief belrägt der neuen Verordnung zufolge K 10, für einen Lokalbrief L 7.50, für eine Postkarte K 5, die Einschreibgebühr K 10. Die Wrrtgebühr >st bei Wertbrielen mit ll 10 sjlr je K 6000 bemessen, bi: Gebühr für Pakete steigt von K '50 für ein Kilogramm und K 100 für 5 kg bis aus K 500 für 20 kg. Bei Postanweisungen sind für je K 1000 oder btn angefangenrn Teil davon k 5 zu entrichten. Für die Zustellung eines Wertbriefes hat der Empfänger K 10 zu zahlen, für die Zustellung eines Pakets in Wien bis 5 kg K Z0, Aer 5 kg K 50 zu zahlen, in Orten, in denen Pakete ohne Rücksicht auf das Gewicht zugestellt werden, K 20, beziehungsweise K 30, in den übrigen Orten K 10 und 20. Die Fernsprechgebühren. D i e Teilnehmergebühr beträgt in der Netzgruppe l (Teilnehmer rahl mehr als K 20.000) bei einer täglichen Zahl von höchstens 13 Rufen K 18.000, Bet 13 bis 24 Anrufen K .36.001) und bei 25 bis 40 Anrufen K s 0.000. Teilurhmerstkllen «it halbem Geseklfchastsanschluß kosten nunmehr 13.200, solche mit Viertklanschluß K 8100. Dre Aufnahm-sebühr bettägt K 6800. Die Tele-ra««gebühren. Im Jnlandsverkehr betrögt die Gebühr für jedes Wortll 10, sie Mindestgebühr für ei« Telegramm ll 100. Für alle an Sonntagenzur Aufgabe gebrachten Telegramme nach dem Jnlande ist die dreifache Wortgebühr, ebenso dre dreifache Mindesigebühr zu entrichte». _ Die Zahlrmg der L«x«sste»er. Drohende Masierrdestrafang. Die Rathauskorresvondcnz meldet: Am 20. d. M. endet die Frist zur Rechnungslegung über die erste Äbeabeperiode der Luxuswarenstener. Bon den mehr als sechzigtausend steuerpflichtigen Betriebe», die im Kataster drS Magistrats festgthalren sind, habe» bisher nur 580 die vorgeschriebrne Abrechnung eingesrndet und die Zahlung emgeleitet. Es »stdirs also nicht einmal ein Prozent der Steuerträger. Der Magistrat hat allx Vorkehrungen gettoffen, unr sofort nach dem 20. November gegen die säumigen Zahler mitvollerStrenge vorzugehe«. Die Steuer wird >tt «llen diesen Fällen amtlich bemessen und die erfolgte Kurzyng mit einer bis z « m Fü » fzigfache« der Steuerschuld igkeit gebenden Strafe geahndet werden. Die GelchästSwelt wird in ihrem e gene« Interesse neuerlich auf diese Straffolgen aufmerksam gemacht. Die Rechnungslegung umfaßt den Zeitraum vom 18. Geptember bis 31. Oktober und hat iür die Periode vom 18. bis 30. September und 1. bis 31. Oktober ans gesonde, ten, amtlich aufgelegten Rcchnungrformularien zu erfolgen. Der Zahlungs- Pflicht kann unter gleichzeitiger E'miendungen der Abrechnungen an die Magistiatsableilung 5 per Postsparkaffe ent prvchen werden. Um die Buchung aus das richtige Konto zu bewirken, sind die eigens angrsertigten, im Rathau- und in allen Bezirksämtern erhälilrchen Erlagscheine za benütze«. Es kann auch in der Zentrale, Rathaus, MagistratSaVteilung 5, IV. Stiege» II. Stock, und bei den Kaffen der 21 Bezirksämter die Barzahlung und Uebergabe der Abrechnungen geschehen. H«ngerstreik der Kriegsbeschädigten. Dre Patienten in de» KriegSbeschadigten-Spitälern und -Anstalten Wiens beabsichtigen a« Montag in den Hung erst r e i k zu treten, wenn ihre Forderungeu auch weiterhin uichj beachtet werde«. Sie verlangen die ihnen langst zugrsicherte Bekleidung, Erhöhung des Krankengeldes, Erhöhung des MmagerelutumS in den UuterkuuftSstättm und Aufhebung der Mitzftände im Meidling« Invalidenheim. Statt Kleider wurden de« Invaliden packpapierähiiliche Umhüllungen gegeben, die seitens einer aus Abgeordneten und anderenFunktio«8ren brstchendmKommission als minderwertig bezeichnet wurde». I« Meidlmg« Invalidenheim befinden sich für 300 Invalide bloß 38 Garnituren Wüsche, sein Bad, keine Kamine, ke-ne Fensterscheiben, kein« Leintücher. Die Beschwriden der Invaliden richllu sich belonderS gegen den Ministerialrat rm Ministerium für sozrale Verwaltung Johann y. der sich den Beschwerdm gegenüber vollkommen ablehnend verhält und den Minister beeinflußt. Sollte eine Erfüllung der bescheidenen Forderungen nicht gewahrt rvecden, so bleibt den Jnvalicen jetzt nur die Hckfe der Oessentlichkett, «m diese auf ihre traurige Lage aufmerliam za machen. Die erste jä-ische Sleustadt. Ei» Sflaziergong durch Tcl-Awiw. Im Nctv-Yorkcr Tagblatt „Die Zelt"' veröffentlicht der amerikanische Jude Naskin einen fesselnden Bericht über das Leben in Del-Awiw uttffct der »reuen Selbstverwaltung. Wir geben im folgenden , die mar-- kantestcn Stellen des umfarrgreichen' Aufsatzes wieder, ' Tel-Awiw hat es mir arpgetan: Immer wieder, zerfrört es meinen mühsam ergänzten .Süidtplan. Denn stets, wenn ich nach kurzier Mwesenheit die Stabt »Miedersehe, finde ich neue Gebäude ans bisher fteistehendirnt Tervain, so-daß ich> meine Karte korrigieren mn». Kein anderer Platz in Palästina wächst so schnell ans dem gelben Sande hevans wie die Stadt Tel-Awiw. Ich, sage: Stadl, weil doch Tel-Awiw neuerdings als Mistartdige Stadtgemeinde anerkannt ist Und mit der Nachbargenteind'2 Jaffa nichts mehr gemein hat. Die neue Stadt versiegt über einen eigenen Berwaltungsapparar mit einem jüdischen Bürgermeister an der Spitze. Der ,Matsr" der ersteir Jubenftadt heißt Disengoff nnd ist ein ehemaliger.Ingenieur ans - Odessa, der in seiner gegenwärrigen Stellungden Rang' eines britischen Titularoffiziers bekleidet. Unter diesen Umständen ist Tel - Awiiv eines der bemerkenswertesten Experimente des neuen Jischuw.^ Man denke: Jaffa Lssindet sich stberwiegerrd in arabischern, Besitz!Und wir haben gesehen, daß auch der Hasen von Jaffa — dessen Unzulänglichkeit allerdings bekannt ist — von Wischer „Durchdringung" noch weit »rntserntj ist. Nun haben sich die jüdischen Bewohner Tel-MriwSi einfach von Jaffa gelöst, Um eine eigene Stadt mit ' eigerrein Hafer; zu bauen. Dia palästinensischle Zivil-' Verwaltung hat dieses Vorhaben genehmigt' und läamit bekundet, das; sir das Ziel, das sich die Ld-nte vvr^ Tel--Amiw gesetzt haben, für erreichbar hält. Aber hierin liegt doch nicht die Eigenheit des Experiments. Am wesentlichsten.ist viebnehr, daß hier eine Stadt ansschließlich nach jüdischen Bedürfnissen errichtet wird', eine jüdische Stadt also, ivelche jiLischen Menschen Vorteile >riner jüdischen Gemeinschaft bieten soll. Wir' wolle« einnml sehen, wie wir allein eine StM ver- ' walte», bebauen, beleuchten, hygienisch einrichten un8: ästhetisch gestalten köimen. Die Arbeit m Tel-Awiw': gilt mithin der Schöpfmrg eines ganz neuen Typus^? Sitadt. Mit sied'erhaftem Eifer wird' jetzt' in Palästinas jüngstem Gemeinivesen gebaut, mit Begeisterung und Un- - geduld. Da errichtet hie Anglo-Palestine Company zehn! Häuser für ihre Angkstellten, denen sie durch Kredit- : gcwährung den allmählichen Erwerb der Häuser erj möglicht. 150' Kleinhäuser fi'cr Arbeiterfamilien und'! Nnb^mitlelt-L baut die.„Hadoneh"-GeMschaft auf Grund' »eines Abkommens, das den künftigen Mietern den Erwerb der einzelnen Gebäude durch ein System von- Ratenzahlungen erleichtert. Dann gibt es zwei kleinere Gemeinschaften, die zusammen bereits 120 Hauser rm G rundriß fertig gestellt haben. Einzelne Bauten schießen; «cms der Erde wie Pilze Nach einem langen Regen. Und j alles vollbringen jüdische Hände, weil man endlich'; erkannt hat, baß der jüdische Arbeiter über dem arabi-! schon steht. Kein Münder, daß der jüdische Arbeitsnmrkt' aus dieser Erkenntnis Nutzen gezogen hak. , V Eines Tages begab ich' mich zrtnr Bürgermeister der ersten jüdischen S'adt, um bei ihm Einblick in P^ä'.V und Msichten des Magistrats zu bekommen. Herr; Disengoff, ein Mann von etwa 50 Jahren, empfing; mich' in seinem hübschen Arbeitszimmer. Bvk einer Tasse Tee sprachen wir über -Tel-Awiw' vbivvhlj er sonst nicht gern über unvollendet^ Arbeiten seiwerj Gemeinde zu sprechen pflegt. Er berührte daher nur einige Punkte, die ich aber doch! Mitteilen muß, bannt die Inden außerhalb Palästinas nicht eines Tages von der Entwicklung, die Del-Awiiv genoimnen, übervafcht Iverden. ' Tel-Awiw, meinte Herr Disengoff, müsse erirg Großstadt werden, und sich vom Meere bis zunr! Auhschafluß erstrecken. Zwei Häfen, ein kleiner und! ein großer, sollen gebaut werde«; denn der Hafen von Jaffa sei infolge der Klippen, die jede Bandung er--, schwarten, nur in ganz beschränktenr Maße brauchbar., Ein Eisenbahngeleise tverdv das Meer mit den Land-, wegen verbinden. Ferner solle Ml-Awiw ein Industrieviertel erhalten,.bas seine Treibkraft von bew künftigen elektrischer: Kraftanlagen des Audsch'aslusses' empfangen werde. „Irr Del-Awiiv", rief Disengoff energisch aus, „werden sich: bald zahlreiche Mdev drehen!" Aber ailch für die kulturelle Entwicklung dev Stabt wird gesorgt: Mau beginnt in diesen Tagen mit dem Bau eines Theaters, das der Stolz Palästinas! iverden wird, weil gegenwärtig für Theatervorsteskungen noch keine RäUlne neuzeitlicher Art zur Wrfügung! stehen. Das neue Theater wird gegenüber denr Magistrats gebäude -liegen. Unmittelbar daneben soll eine Stadtbiblivthek eröffnet werden. Am Meere errichtet man jetzt moderig Bade--, anstalten für Bassin- und Einzelbäder. Heute badet! man am Strande von Del-Awiw ivie in europäische,r Seebädern. Dort badet anch der britische Hafenkonlmandant von Jaffa, Major June, ein besonderer Judenfreund, dessen zwei Kinder bas jüdische Gymnasium in Jaffa besuchen und deshalb die hebräische, Sprache wie gute Juden beherrschen. Mbrigens lernt auch der Zivilsekretär der palästinensischen Verwaltung, . N. WeMiSs« WLÄiWz MM

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