Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1005 (16.11.1921)
- Date
- 1921-11-16
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Sekt« 2 Wien. Mittwoch können. Di: Staaten der Welt werden so lange von Konferenz zu Konferenz ihr Elend schleppen, so lange mit sozialen und Wirtschaftskrisen aller Act zu kämpfen haben, als nirbt die große Konferenz zufammentritt, auf der alle Völker ohne Ausnahme vor-, treten sind und die den entschlossenen Willen zeigt/ ohne Rücksicht auf das .schon.so vielfach, durchlöcherte Friedenswerk noch einmal von vorne zu beginnen und geleitet von dem Grundsatz allmenschlicher Solidarität ganze Arbeit an Stelle des. heutigen Flitters treten z« lassen.; ' Politische NrmdschM.. Herbert Semmels Bericht über die . Mai-T'.nruhelr in Isffa. Sir Herbert S a m n e l hat seinen offiz ellen Bericht über die Vorgänge nt Jaffa und Umgebung im Mai, welches das Ergebnis der Unte-.suckun.t über die VoOkllc -msammenkaßt und die dadurch. gcschasiene Lage in Palästina etortert, mit einem Briefe an den Kolon'.enm'.nister Churchill einbetzlritet. Dorr wacht e.- n 'einem Bericht, der in London al-Weißbuch veröffentlicht .t urfo cUu« erklärende und ntoüvier«dr Bemerkungen und bc,pc.ckt ctiifO di' Ansgestallung des P «si r z e i » e s e n s, welche einer V. iederh ilung von Errigvifsen, wie sie fick im Mai abgespielt haben, v o r b eng en soll. Zn diesem Punkt teilt Samuel mit/ es sei eine Polizei? schule begründet worden, in welcher Gruppen von,je 50 Mann Unterricht im Polietwrsen erhalten. Ferner werden/sobald Geld hirftr vorhanden ist. .Baracken in den Städten gebaut werden, damit bte Polizisten nicht m verschiedenen Quarlieten. znstu>ul seien. Dadurch werde ihre Dis iplur gehoben wer'en..D-e Bcurgx der paläfi'.nrnsischrn Polizcioffizicre feien erhöbt worden. Gegenwärtig werde eine Gendarmmereiervc.von 500 Mann icft uticrt; die unter der Führung britischer Oifisirre.flehen soll. ' Sir Samuel geht in dem Briese auch auf den in-hrsach erhobrn-n Borwurf ein, daß es. in P.trlästma m ehv jüd ts ch e als nich tjüdische Beamte gebe. Er bringt als Erklärung dafür die Stanstch des Beamtensiaadch irr: D:pa temmt für öff-mtliche Alberten. Dort gibt es ntt'ter den alteren Be unten 12 britische Chrisrek. einen britich n Juden, einen paläst ncusischen Mohammedaner und dr.-i v ttäfl nenfische Juden, unter de» üngeren B amt n zwei britische Christen/drei britische Iudni. 15 paläst nenflsche Christen, einen püläümrnflschen Mohammedaner und 4i palästinensische Inden. Unter der Gcsattckbmllckutzahl des Departements für öffentliche Arüei cn/benudcir sich: 14 britische Chriüen. vier biih)M;c Jaden. 15 palästinensische Christen, zwer Mohammc aner nard 44 palä'.inensische Jgdkn. k« Mohammedäm.r in dieieat Depttriement. vockiandeu sind, ist, wie der Ooerkomnttssär tatlegt, dadurch zu erk'.ären-,. daß es unter den Ambern keine Ingen eure gill'-O'-w-hl man Arrber gern austellen winde, so meiden si h keine passenden.Bewerber. . Gegmiiber dem Vorwüif. daß dien Araber keine Vertretungskörp e-r -s ch a f t haben wre die Zionisten weist Samuel darauf hin, daß-er zum Zwecke der Vertretung der Mohammedaner und Christen in Palästina daS Beratung ,sk « m r t e r der Christen nnd Mohamundancr geschaffen hrbe. In dem' Schrecke», mit welchem der Kolomeniiitnifier Churchill den Empfang des Sauruelscherr Berichtes bestätigt, finden sich folgende Bemerkungen: „Dir Berichte find gut zusammengeflellt, klar und übel sichtlich. Ich bin der Anficht, .daß es nnr vsnnutzen sein könne, dckfe pnparteüjchen Schlüsse' in Palästina zu veröffentlichen; daher habe ich Ihnen lclegrrphi'ch Vollmacht zur Veröffenllichung gcgebeir. Aus den Ber-chten Mt devtlick hervor, daß es aus Grund her Erfahrungen, welche die Mai-Errrgmsie uns gelehrt haben, notwendig rst, einige Reglmirws für die Pot'zei und für das VcrHallen kes Militärs nn MM einer Wiederholung von Unruhen zu. ändern. Es wird nur sehr angenehm sei«, rechtzeitig Ihre.. Vorschläge in dieser Sache zu hören. _ Ein Zwischenfall in Dresden. 9tt interalliierten Militärmission b«n Eintritt verweigert. Dresden, 15. November. (Wolff.) Wie das Pobzeipräfidiunr «itteilr, ist es. hier zir Meinunzsverschicdeuhcitert rwische» der hiesigen inte ra l l i i c 11 c n Mi 1 rtff rkommission und der Lcitmig einer Fabrik gekommen, rn die erfiere mehrmals v e r g e b l ich E i n l a. ß begehrt o um «ach versteckten Waffen zu suchen/zu w Rhein Zwecke sie auch die Oefsvung einer Mauer verlangte. Da auch der Betriebsrat sich auf den Standpunkt der Leitung der Fabrik stellte, waten Verhandlung« notig, um am diesem Wege crve Zuspitzung des Konstlkies zu vernteideu. Man nirnnti an, daß die Verhandlungen schon heute zu eurem für alle Terle beiriediMdcn ErMn-s führ« »erde». Werbungen für die Horthy-Armee Budapest, 15. November. (Utiß. Tel-.-Korr.-Bur.) Der tLcmdesverteidigungsmin stcr fordert die wehrfähige männliche Esi- Möllerung iin Alter von 17. bis zu 36 Jahren zuur freiwilligen Eintritt in die n a t i o n a l o Ä r w c e auf. Die Enitreteribkir Hab« im Mannschaftsstande Dienst zu leisten, doch werden auch Offiziere, Osfiziersaspuanten und Uu!ero!fiz:er? anfg rionuu n. drr ihrem Rang entsprechende Bezüge und Einteilung erhalten und mit dem Drstiktionszerchcr: vmehen werden. De Mannschtisikpersonen erhalten nebst voller Verpflegung und Betlcu mr.: je -rach ihrer-Charge jährlich l< g!,35 bis 9665. Die Trenstpfitcht mniaffk zwölf Jahre. Nach zurückaclecstrr Dienstzeit w-rd füt.dic Vc Wendung der gedienten Soldate.:!>ri Gmdar»ttrio. Polsie-, im Zolluub ■guantifoift sowie im öffentlichen. Zmldisnst.Sorge getragen - 'wrener Allvrr;snzerrnu?, M. Nopemver 1911 Jkr. lob# ' Der- SLanLpnML>-b§s Bnnbrskanzlers - iä der Dptionsnnd Iudensrnge. kD sD<r Ind.tktcur der New/.MDer „Jewtsh 'Gazette", H./Dtüilck, hatte 'anläßlich, seimr limgstut Auwe'cnyeit in Wien ein Inte!View mit dem Merreichi'/;en Bund'Klan-lrr.Schober, in welchem dir Wi't'chastSlagchOesterreichs, der Anteil der Juden a'm öMrrci,bischen Wirtschaftsleben und die O P .t i ö n s'f r a g e befptocl'cii wurden. Der Jnteivirtver berichtet darüber seinem ..Blatte: Auf die Frage' Über bte wirtschaftlichen Aussichten Oesteireichs antwortete dcr Kanzler: Wir haben alles, um das Land'w'ntschafilich wiedera«fbauen zu können. Unsere geographische Lage, ist derartig, daß wir stets ein lommerzielles Zentrum.für dieHachbatländer^bilden .können. Wien ist durch d'ese glückliche^^.geogiav.hische'Lage ^roß geworden. Warum, soll silch. nicht 'dir geschichlliche.Vergangenhelt wirdciholen, nicht m politnchem, aber tn ko>nmcrzie.llem Smn? Mir.Wen alletdings Ressourcen, die. nicht entwlckclt fi'. d. Es rst wahr, daß es uns an Kohle fehlt; aber . wir haben Wasserkräfte, 'die zur". ClektttzitätsgewiNnnng änsginÜtzt werden können. Eines ist . abek nviig, sim ünfe're WässerkrnM in elektr-sche Energie umzuwandeln, und das kann man ur Oestsirerch nicht, finde»,: Geld! Äir haben kein Geld; unsere Bäluta fttht'n edrig;7 wir Mllne« ft»tV anders aus i unserer Krise hrraNskommcn als. durM Gsid/diri'gus dem Äüslände, kbmmt?" ' „'stoch-emeN Rfichtmn Mtzen.,wir: «nstte Kultur., DaS ist e>.n"Besttz, der.nichtleicht vergessen .werden kann, lind imsere Bevölkeiung ßat in den ' schiversten Zc'ten, die sie durchlebt hat, Rsihe. und Ordnung bewahrt. Das zeigt ihren Cha> alter am, beste». f^r^rdeiteusru^g.'äber'^eiJig.. Bei der Wiener Messe bat das ^Ausland ,umere'1ßröb'üMn'bewundert, d>e w.r untcr^so schwirrigrn Verhäitüiflen hrrvörchriNgen könnten." .1 ' Der Jntrrviewer fragte dann den Kanzler, ob die Juden in Oesterreich an hen Hemi'chun^in ieilhrben. Wie» zu einem großen HlindelszentriM M Mächeir.s Der Mtnisiiipkiistdent erwiderte:? // ■■ :,f-‘ ' : . „Vom Anteil der Juden ffn asien Zweigen des Handels.in - Mien'i können Sie -W leicht üMrz'eugen,. wenn i Sie fehen,- wie . stark sie nt den Banffn und ttn ^rvßhändW in'Wien - vertreten finö. Darüber gibt es..kem.e Diskmfion; das .,ist, eine Tatsache." „Ich öi&c nur eine an. @itre; ©ygclTenä" — brachte der Interviewer öör' — „Woher kömmt es, daß die östeueichifche Reg eruNg -ihre. Stellung in der ' Optionsfrage, welche die Juden so stärk anocht, plötzlich-geändert hat. Es ist doch klar, daß das Wort ".rNaffe" mt Frierepsvertrag n'cht Llutabstammung beoenten kann, denn iN'einer Politischen F'-äge^ kann cs' kerne BkätrlntelsuchtjngeNrge^n. JiNeit, welche ztint. ist deutsche Schulen-besuchr h.tbtn/iüclchö deutsch ,sprechen,^' sind/ doch ' gewiß bibcchtigff Ulr die Sster'^ichische':Wlyats-ifiMfchSsik/iZV''cDßtiertN. Wohcnckomm7''es^baHaO<st.eMch>:^ chrlch.esnalnr.kcmäß -daS Wöhlwüllm der großen ^wiL/'etwa Amerikas prwivst«Mll-?'s^ÄSÜb^al'1>orgrht.?''- . ' -/?/ - ' Der östernichtsche Premiep antwortete aus diese Frager - - ' „'Lecher kann ich in dieser Frag^, welcke 'Sie, wie .sch sehe, stark intere nert/nickt aus EinrelhlEten eingche». Ich will .Jhueu .aber sagen/ daß nh° ifr ber DptlonSjrägir;efi4e'N^MoMlstä n di g e n t'g e g e n g e f-e'tz t>'e n S-t äm d Mümsi.t e i n n e h utero i c' d e r^M» n v st e r d:eS : Im nch9e, n.' Ich- Wiedechöle r-ochmäls-: Memc-Stellung tsötgenäll:dä8McßeN-> leck,'votff'selncr. Die, tvelchr wich kennen, werden JhneM'.sägcn,' welche Stellung ich mMen Fragen ciunehme, in denen der Standpunkt des Liberalismus klar ist." Neue KrediLerMüchLigUAg. 'Die Regierung'' w.rd »ff den nächsten Tagen.'wie in din Be pttchungen dcr Wrteiführer mitfet ilt mnrd?,ma den Nat onal° rat.cheratitretcn, um,.für. den Rest des ^udgelia'res-.eine neu c rl i ch e Ä r e d.i t"e r m acht t g u n g anzusprcchen. lieber.die Höhe dieser Kredilermächtigrtng sind vie Verhandlungen.noch nicht abgeschlössrn, doch steht heute schon fest, daß der von dev Regierung angcforderte. Betrag sich zwischen 30 » n d 40 M i ll i. a r d e » bewegen wird. Fortschrelten der Besetzung des Burgenlandes. Bei der gcfltigcn Vo.rrijclrung der österreichischen Truppen öst.lich ..des Neusiedlersees wurden Poders- : d.'öff und in südWltcher 'Mchlung St. Andrä erreicht. .der. fteinschen Grenze^ des Buwonlandes wurde..die'LMWahme nö.ch, nicht ausgenommen, da hiezu die StärW. der österreichischen Truppenmacht nicht genügt und.' die Landnähme etappenweise erfolgen muß. Än der steiermarkisch-burgenlündischen Grenze .steht nach wie vor nur der österreichische Grenzschutz. Ungarische Freischärler an der steirischburgentändifchen Grenze. Wien» 15. November. Die „.Korrespondenz Herzog" meldet: Am 13. d. M. passierten Burgenlander die Grenze, welche die Mittetlnnq überbrachten, daff an .dem bezeichneten Tage, bei Stmetz, 5 km nordöstlith von Neudaüj drei Wagen mit ungarischenFreisehärlern aügetröffD wuWn, auch nach Stegersbach,^.lrm -südlich von Burg au. Kamen 120 Fceischärleri vvrr denen ein Teil'den Marsch ' g'egtzn'-Bucciou sortsetzte/ > Die * Frei» schörler waren in Zi'vit uub mit Gewehren: bewaffnet. Es scheint, das; ä'n Ätrzelsien Slellen wieder niit einer 'BandentLitzkkit'^zü -r^chnek>lst. O-'. ' . Infolge deriKrise, in.welcher sich die ii.wiavii he'Bei gierung befindet, konnten die Verhandlungeit bezügltcb der Aufstettutlg eines Reglements für die Abstimmung^ in O e d e n b u r g und Umgebung noch nicht ausgenommen werden, doch steht zu erwarten, daß dies unmittelbar nach der Umbildung der ungarischen Regierung der Fall sein wird und das; die diesbezüglichen Verhandlungen ehestens zu einem, beide Teile befriedjgenden Resultat führen werden. Die Abstimmung, welche im Sinne des Protokolls von Venedig acht Tage nach erfolgter Landnahme seitens Oesterreichs zu erfolgen hat, dürste für Anfarig-Dezember anberaumt werden. TelegramMe. Jugoslawien gegen den Botschafterrat. Was hin $ t o n, 15. Nopember (Funkspruch.) Zugoskarvien hat dis Verbündeten in Kenntnis gesetzt, -atz es die Entscheidung der BvtschasterkonferenK über die albanischen Grenzen nicht annehmen könne. Die Lage der Akrairrefchen FLüchtLinge in Rumäntea. B»l>ZVe.st>.".14. November. (Jüd. Korr.-Buu.) Ministerium des,Jnucrn '«rrteitte Heu Giebenbsirss'nsr Behörden die..t.elegrahhisKe Weisung, van.der In t.e«- nierung von Flüchtlingen künftighin Ab.stand gu nehme u uttb. die bereits internierten' ^'vieoer ffuj freien F,Ujz zu/se-tzeM', . Bnkürest, 14. November. -(Iud. Korr.-Bur.) Ter., runtäuische Genemlstall erließ die .Zetsiügilltg. baß jaiur^ liehe Flüchtlinge ois 20. b. M. init ermuteu Au'serttlmltSbe-villigungen mit z tv e i j ä h r ig.»r,G tt t± i gle i-t..üer>- seyeu werden mnsson. Nach Ablauf' von zi^ei/'Jähren müsse:: alle'Flüchtlinge das rum an! iche Territoriuu: verlassen, tv.ib-rigenfalls sie zwangsw/is.e.u'ibsr/bett Dniestf zurückgefchafft lverden ivürb^n. . Die Äemsi'hnugeu inehcerer jiidischerOrgaiiifntivitei,. Liese Berfügitng rückgängig zu machen',, blieben erfolglos. Bukaveft, 44. November. (Iüb. Korr.-Bur.) /D.'.s zentrale ukrainisch - jüdische Hilfskoinitie o.Üign-sex.i«r. eine Million Lei . Ailssrattung'der in: Bin befindlichen Flüchttingsbaraclett .mit 'aer nötigen. Cinrichtung. .. . , , > ...^ Die Evakui-erungskonintissivti beschloß/ die in arabien befindlichen 22.000 jiiöische-t F'lüch.-Znge,-itu. Verlauf von zehn Tagen.., ttwD zivar in oer .Zeil choirr 20. -bis . 301 b\« M./ An dße .!»•<' f, 5'i'ch c tt sB.'si' f-'“ '-Mü - runiünietts zu evalitierett: Die .. Bahndiretssin:'-Perlt' zu 'die'seitt Zwecke (>50 Lüstwaggtnis zur.LersugünK Der zionistische DeleZierLentag in Rnmanien < 1 Bntarest, >3. November. lJud." -K-orr.^Bur?» 'lln??:: -n'ibt.e'.cher Beonligung der Delegierten Altrumäniens upv der Veütn'eter zionistischer Sektionen fotvie - d?r Iurenb- und Ch'aluziinverbän'öe ons Murninänien fa»o ' 'ereine mehrtägige Kvitsereitz 'stäkt, die vvrnbhnOich. tec Reorganisierung s-er z iv ni sti s che n Arbe i k, in s b'e > ä n de tv. oeN' JugLttdfra^en, .ge,vidti:et. war. Die Tag-ung>4vü^ös vom' Obe-rrübbruer Dr.^ N : enr irv w'sr eröfsn'et:'-Cr fordert^ die'Deßecjterlen auf, ihre Tätigkeit der tüm-.'s: CpnM deffeVerwirtlichung de-? Zionismus 'an-tivcksfe-n. Dr. Weidmann legte den Reyrg.anisatt-on^..'ntwttrf vor and fit hrbe in seinen: Referat aus, baß ziottistilche Taktik -nnd -Aebettsmethoben so wo bl in Rumkinien?t-> airdt int inckernatiotialen Berkchr.einer Revision woe» zogen trerden müssen. I-nsbesondere muß das zionistis-cha Arbeitsteittpo 'e^^and-erev werben. Gnßttscher Protest gegen den französischen Angora-Vertrag. Paris, 12. November. lLet. der „Wiener M,oegen-;ettung".) Die Pariser «rngltiche Botichafr hat eine Note veröffentlicht,- in ivel-cher die englische Auffasjung.ckilwr ^cn französisch-türkischen Bertrag niedergelegt ist. -Cs wird da^n bemerkt, daß vas Nushören des 5brtx"gs«;;ttftauto^ logisch best Abschlttß des Friedens ztutich-ü: rer irartziisischen Regi-?.rnitg uub'd.er Regiernjigl.'vo!: RNijyr-.: uu> baniit -aie Anerkennung ber Regicrn'ng b./t Angora als souveräne Regierung der Türke:..'heletue. Cbeuso wirb das. Miu-orität-raadkömtnen.,.. oie Gtenzsepung und.das den Ä'-rmalisten zugestauoeue Recht, bi« Bagha-d-Bahn ans <'tt g lr scheut .Gebiet za Truppentratieporteu zu uerwetwett,. beaitstätioet. De-?- flfe:if;-Li 11 gehe der Brief des Rußemnittisters von Angora, an den sr-.ntzösischeu Unter hä na ler, in dem er die Untt> s! i'chuug Frälttreichs in Fragen der' UnabhäugiglZk:nw> Souveräuliät' i'iiit Zusagen und Konzessionen' ii: Vöro.iiibllng gebracht habe,' viel iveiter' -als alles,, w'as'iu len frühere-!.!/-Avinachtutgetl mit den, Keui/.'.istett v-'reinbari. gewesen 'ei. An,ckt fei. es ' tt ich t richtig, daß Cngranb gegen die-..' ersten ' Abuiachitnge» fej„g 0-,,:« tväitde erchobet: hüile. Die japünifchen Truppen in SLbMerr.^ , ■ -W..s flu gl an,' 15>. A'oveiuber.. ,<F'.nt! sp.m / j 11 0 tchrm m'itgeteilt, baß das -.Uabiiiei-l 'öUt1-ch'4:^n: .b/e'.jaoaurschen ..Lruvsieu ^aus- Sibirien., t u? n 1 iy) |>tMi, sobalt die tckons»renzvon-Doluh ..oi..ech,m 1'eöereinlonimell führ/ '