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Wiener Morgenzeitung · 1921-11-15 · Heft 1004 (15.11.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1004 (15.11.1921)
Date
1921-11-15
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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m< r Men, Dienstag Msner Morge»zeit««s Eine jüdische Horthy-Mission nach Amerika. Aus Budapest wird uns berichtet: Seit Etablierung des christlichnationalen Kurses in Ungarn mit fernem weißen Terror hat Horthy verschiedene Emissäre nach Amerika entselrdet, um die amerikanischen jirdischen Dollar für Horthy-Ungarn in Bewegung zu setzen. Kursisten aller Konfessionen: der Mtvakatholik Hu fzar, der resyrmiert-rBischof Doktor - Raffay, der jüdische AssimtlauL undintime Freund, des berüchtigten Stephan F rie fc.-t ich Herr v.P o l na l)' und zuletzt der MtnisterialratAld a ss.y ivuch-eu.uach^ emander ausgesaudt, aber alte mußten unverrichteter Dinge zurückkehren. Ihre Lügenberichte über die an-, gebliche Konsolidierung der Verhältnisse in Ungarn fanden in Amerika keinen Glauben. Die Juden hielten sich an die objektiven Bericht« der „Wiener Morgenzeitung", die auch von den eigenen nach Ungarn, ent? sendeten Delegierten bestätigt wurden. So wissen es. die ainerikanischen Juden, daß in Ungarn von einem Abbau des Antisemitismus «toch kein2. Spur zu entdecken ist, baß die gegen das .Prinzip der Gleichberech-, trgung und gegen die Bestimmungen des Friedensrmtvages geschaffenen judenfemdlichen Gesetze und Ver-. orbnungmr noch immer wirksam snrd und durch neue vermehrt werLsn und das; die Gelder, die ausländische Juden, durch falsche Berichte irregeführt, nach Buda--. pest senden, ausschließvich den Anhängern und Ausgehaltenen des christsichnät i anale n K urses M.' gute kommen, um über, sie als willfährige ^Judenfeinde gegen die Juden verfügenzukönnen. (Die bisherigen Mißerfolge haben jedoch die Haxthy- Regierung nicht entmutigt. Sie schreibt das bisnün ' erlittene Fiasko nicht d;m Siege der Wahrheit über die Lüge und der Selbstachtung der Ausländischen Juden, sondern der offenbar schlechten Regie her bisherigen. Amemka-Unternehrnnng'-m zu. So wird denn eine s neue Mission ausgerüstet, eine neue Komödie inszeniert, zu der sich tatsäHlich dir zw-ü größten Komödianten hergaben, di; das assimilatorische neologe Judentum in Ungarn zur Verfügung hat: Rabbiner Dr. Elias Adler und der Generaldirektor der Buoa° pester städtischen Sparkasse, und Prä'ident der Neologengemeiude Hofrat Franz S z«;ke l y. Von Rabbiner Dr. Adler wissen die Leser'dieses Blattes bereits, daß er während des Krieges durch - seinen Hurra- ' Patriotismus und seine. Reklamesucht dem Judentnm wi^echolt peinlich; Verlegenheiten bereitete/und Hof-" rat S zeke l y, der Erzfeind 'jeder:selhstb-2wußKn Regung' im- Ungarischen Judentum, hat - esglotchfalls gut wer- ' standen, jeder Regierung, selbst der e-strem .antisemitischen, dadurch als Deckung zn"Wieneir^WTrss^r durchs Inszenierung von AbordimugZaudienz-en die Mgierünch in die Lage vers-chie, Erklärungen -abzugebrn,- die in« der selbigen Sr-und>r durch Jud-enverprügelimgen Lügen gestraft wurden, und Versprechungen za machen, die tags darauf durch judenfeindliche Verordnungen illusorisch gemacht würden. , ' \ Nach demselben Rezept.Wurp«.jetzt die Abreise.der beiden Herren, denen sich.auch der Oberarzt Dr. Emil . Zahler anschloß, ausgemacht. Die Delegation.stattete, dem Ministerpräsidenten Grafen Be thleu einen Absch'Ä>sbesnch ab, bei welchem Hofrat Szekely.soigende. Worte an den Ministorprüsideuten. richtete: ,,Wir begeben uns nach' Amerika. Nicht mn-nus M rechtfertigen, sind wir hirhergekominen, ehe. unt; unsere Reise antreten, dessen bedürfen wir schon infolge unserer gesellschaftlichen Stellung nicht. Uns hat jene.- Liebe zum Vaterland hi ^hergebracht, die unverändert in uns lebt, obgleich wir zu Staatsbürgern zweite:t; Ranges gestempelt wurden. Wir haben alle Forruen der moralischen und physischen Verfolgung durchgemacht. Wir wissen jedoch, daß diese Epoche vorübergehen muß, wir wissen, daß das Rulupsuugarn mit seinen acht Millionen Seelen nur dann wieder groß werden kann, wenn es mit dein Judentum, welches eines seiner nützlichsten Elemente bildet, Hanü. iw Hand an b«m Wiederaufbau. Ungarns zusammenarbeitet. Und deshalb werden wir in Amerika, indem wir für das Ln vielen Leiden zermürbte, ungarische Judentums eim Aktion ein leiten, auch für unser teures Vaterland für Ungarn tätig sein." Hierauf antwortete — und das war ja der .Hauptzweck der ganzen Szene — Graf Be thleu unter anderem: „Ich bitte Sie meinerseits, wenn Sie in Amerika Über die Lage der -ungarischen Juden berichten/ die Wahrheit nicht zu verhermlickven! Erzählen Sie die Wahrheit» was Ihnen widerfahren ist, denn diese, ' Wahrheit wird berufen sein, da draußen endlich 'einwahres Bild der Lage der ungarischen Juden zu liefern/ Es ist wahr, Sie sind durch'eine-traurige Epoche^>urchgegangrn, aber gestatten Sie mir die Bemerkung,ck ul ich meinerseits die großen Aufgaben der ungarisch-'u Juden im Leben der Nation vollauf würdige und baß es meine Uebrrzengung ist, das; der Antisemitismus eine Psychose war nnd aufhören wird. Eine Psychose/ die im Volk der Revolution entstanden ist, deren Toben - ich jedoch nicht länger dulde. Ich werde Me extreme Aufreizung und jede Gewalttätigkeit niederbrecheft. Sie i selbst können vielleicht schon konstatieren, inwiefern die Lage sich unter meinem Regime gebessert hat. Draußen - sind verworrene Berichte in Um.lauf. Ich bitte - Sie, sagen Sie die Wahrheit und Sie* werden damit dom-Lande auch nützlich sein!" 1s. November 1921 Nr. 1004 Und nu.n konnnt der Knalleffekt! Hofrat S^ekely dankte dem Minisrerprüfidenten und fügte hinzu/ „Wir werden die Lage aufrichtig darsielftn und auch über diese Erklärung Eurer Exzellenz referieren!" - - Man muß Leu seinen, diplomatisch^.! Stil oiefer Ulagyarischen Wechselrede genau'beobachten, um zu ermessen,' welche Felonie in dieser ganzen Komödie'.steckt. Werden sich die arn>2rikanjsch^JndEdiesmal!einfangeu -lassen? Wir. warnen jie/davor! 'Wrcheü bbö.fjüdischeir ^Emissäre HorthyS wirklich die Wahrheit-sagen, dann müssen sie den Wog ihreOVorgaNger gehen, d-enu bann 'müssen sie zugebry, daß^soMge' daK Horthy-SystSm nicht, verschwunden ist, jches-Wgi'Lrungsversprechen bewußte Lüge ist. Solange diese Zeit nicht gekommen ist, ist . jeder Cent, der nach. Ungarn gehtein, Verbrechen om jüdischen Volk und eine Stärkung derJndenfeind«! : P olitisch SIR UNÄschKÄ, Tendenzmeldungen über Polen. Die »Polnüchrn Stimmen" mit: In letzter Zeit. wurden Meldungen verbreitet, denen zufolge an der polnischru suchen Trenze wirdernui Krieosmaßnabmen im GaniN.wären, und daß speziell polnisch rs'its Rüstungen in großem Mnßüade gegen Rußland vo> bereitet .würden. Diese Meldungen, wurdenaus die angeblich-entschieden kriegerische Slellungliahme des polnischen Sta.atschcfs Pilsndiki zuriickgesWrt. r espcktivr mitdessen angrdrohterii Rüchritt, in.Verbindung.«rsetzü H^ die „Polnischen -Stimmen." von. autoritativkr Seüe erfahren/.'äragen-- alle diese. MeKtzyM.-- den Charakter von Temeamachrichtrn und t»tbeh.renpollständig jeder Grundlage. Von kriroerüchevMaßnahmen gegen Rußland jü -kein,' Rede und die entschiedene-Strstungnahm«- des. polnischen Staatgchrfs Pils u d s k.i bezog sich ausschließlich auf die ^ösunf.smodalirälen in der Wilnaec Frage, deren gißlstige Lösung übrigens unmüt»lbar bevmsteht. Es ist, klar, faß zu- B.ö r s e,n«^ zwack e n Alarmnuckrich mverbreitet werden, uiu-einjn Mck« gang der polnischen Mack hervormrusem -Ja polnischen maß» gebenden. Kreisen werden' drese - Börsentunnöver .entsprechend - eingeschätzt und eindringlich^ vor ihnen gewarnt. Der rreue jüdische für Litauen/ Der bekannte Zionist Dr/ BrnzknZ würde an Stelle des in bi; Zionistische Exekutive. eingeLr-Keneu Dr. So loweitschik'als Minister der jüdischtn Angelegenheiten in die litauische Negierungb-.'rufen. Freien Press-;","Kachn und No rd au, Liese vier JMü, waren die'deutschen Spione im Frieden. Ney ist gestorben, aber die anderen drei haben, ihr altes HäyÄ-''-. trerk wieder anfgelrommen. Warmn duldet die Pariser Bevölkerung die Anioesenhett fdiestr vier jü-difcheir Agenten der Boches?" —. Marl sieht,-daß die. französischen ChallpiüisLen mit denselben.. Mitteln gegen die. Indens Hetzen wie die Deutschnationalen. ... Demission der ungarischen Negierung. Budapest. 14. November. (Ung. Tel.-Kojr.-Bür.) Heule um 1 Uhr mittags erschien Ministerpräsident Graf Bet h l e n beim Reichsvermeser und küntzigle ' ihm die D e m i s s i 0 n d e r R e'g i e r u n g. äii. Der Reichsoer.weser behielt sich die Entscheidung' vor und ersuchte die Negierung, die' Geschäfte w e'i t e r z 11 führ e n. Der Ministerpräsident wird dem Reichsoerweser bezüglich der in Angelegenheit der Regierungsbildung zu hörenden Politiker Vorschläge .. machen. ■ Budapest, 14. November. .(Ungi Tel-Korr.-Bur.),' Der Reichsverweser wird über Vorschlag des Minister-. Präsidenten in den nächsten Tagen zahlreiche PoliliLer ' empfangen, um ihre Ansichten-über die politische Lage anzuhören. Für-Dienstag nachmittags find der Präsident der Nationalversammlung Gal. . die Abgeordneten. Bischof ProchäMa, Graf Teleki und Graf Apponyi . sowie Acherbauminister Stephan Szabo zum Reichs«, . Verweser berufen.' Budapest, 14. November.' Zur Demission der. Regierung melden die Blätter, das Hauptziel , des Minisierpräsideßten Grafen Bethlen sei, die' Arbeilssähigkeit der Nationaloersaminlung wiederherztlstellcn^ da durch die fortwährenden Reibungen und Gegensätze'. zwischen dm beiden Regierungsparteien eine Geschäftsführung nahezu unmöglich sei. Die Demission sei deshalb erfolgt, uM diese wichtigste aller iunerpölitischen Angelegenheiten einer Lösung zuzuführen. Die Re-'- gierung habe, wie seinerzeit gemeldet wurde,' .ihre' ' Demission' schon vor einiger Zeit beschlosiem In poli-.' f tischen Kreisen nimmt man an. daß Graf Bethlen mit'-' der Neubildung des Kabinetts betraut werden wird. Hr; werde sich dann sofort mit den Führern. der' : Parteien in Verbindung setzen, um eine von ihm schon - ' lange gewünschte einheitliche -. Regierungspartei zu-' .- schaffen. Man glaubt, daß jedenfalls eine RekonstM-- ' - tion.des Kabinetts erfolgen werde. Ein rrkrsinWer PsttLtkrr Iber de« | D>r.f tvcstnkrgirüschL^ ^StaatsfekrLtäx ...Dr, ..'O'^hp Na z.ar uk'veröfsenilWÄren,ladn Äctilef nn',Hew-'f Do.r^r, Tagblatt „S.W S b'y.p a" Jj*a;. den Zionisnsus. und über den m Karlsba-^startgefu.nd-rtt'en.'. zwölften:' Zipnistenkongreß... Die ,zioMischr Bewegung —. schreibt der Sl-aatssekretär ..wan dHeinzige Jnie.rnätionM, Er>bespricht sodann eingehanb dle,.Tag.nirg des, Kongress;--' in Karlsbad u-uo hebt Le sonders die vorzügliche Organisation .des .Schulwesens.. ..hacvor..Der... Artikel schließt, solgLnderinaß-rn: .„Die ^üden sinh' daö einzig" unglücklich'; Volk,, welches, sich.bereits, seit Jahrtüufenden vaLerlanoslos hermntreibt. Die Nichtjühen'. bchrHi^n'f. dH. Lag; der Inden, ganz falsch. Sie sehen nntör ihnari ntt'r 'die' Reichen, öen^s.n jedoA) nicht. bäMj lvie' schwer bas Leben, für den -.armen, heimaitostnZ überall .pexlädjieten Juden ist. durch ihr; Fähigkeit und vernünftige Politik haben^ sie .endlich ihr Ziel, erreicht: Das' freie, selbftänplgL-Palästina!' Wir Ukrainer tönnen viel'aus ihrenr.Bpjsprel lernen. Wir werden nüserZ Ziel auch'nur durch Einigkeit Und gemeinsam; Arb'eit'i erreichen. . Die französischen Royalisten gegen Max prordgn. Paris, 12. - November. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeirung".) Die französifchrrr Antisemiten. hahen die Hetze gegen den Altmeister der zionistischen Bewegn.ng, Max Nordau, welche im Parlammt von: royalistischen Deputieren Leon Daudet seinerzeit eröffnet 'wurde,' wMre - aüfgenommem. Sie perlapgen unter BorbriugUUg^ wahnwitziger Beschnldigrlng-eu die Ausweisung--des', greifen Schriststellers,- der unumehr zirka; -vierzig'-Jahre" in-- Paris wohnt. ' „L'Acti-on fvaue'. caise", das Blä'tt -lber-'-aUtistimtischSn Royalisten, schreibt ül einem'Leitartikels: welcher-von eii^m; bvohendonÄngriffskrieg Deutschlands handelt, iiber Nordau: „Das Hailpt der deiltschen Spionag-;. ist der' -Jude , M ax N o-r dau. - Er-war'-im' Kriege mit der Durchfjihrmg der. kentschen Propag -.udr'in Spänien> betrayL' -'Zyr^Zämrer. l WU ijat t';r b «;'u t s ch e G eil era l st ah, .welcher trotz d-es Versailler Vertrages nochimmer besteht-, Norhap nach, Paris zurückdiÄgiert, damit er M-yFäheili' ' der deutschen SpiolÄge wi>Lder> .erneuereck Er^:ckreibt-unter dem Bornmnd der z tv-.-n.'i ft.i's'chr-n'.-'.P.'r-op u-"M wd a - seingefährliches Ge schüft: - Nördau hatte die Kühnheit, sein - altes 'Quartier in - der - Rne Henner 'wieder auf- 5uschlagcn. AlK w ix*r stinechüt auf: ihn' r.aufmerksam machten, ist «l verschwunden. Nun ist er wieder ansgebaucht. . Er iss immer, und man weis; nicht warum, von Aristide. Briand geschützt worden. Ädry von der' '„Frankfurter i&Uurt#', Frischauer voü der „Neuen Die veLhafLeten LegitLmisten. \ > :-Mie die ,»ltllgarlsche 'Rilnhschau" aus Budör-Lst hreldet, hat der in Hast l!';sittoliche Avgwrdnete Ll-;p^ckc ^Handlung seiner' Immunität^ (ich - zu erscheinen^ wünsche Auch Graf- J.uXi ils An .d ra s s Y soll-mit einem ähnlichen Verlangen hervor ' getreten Hin-. Der -Präsident des -$w.mu-n-itätsa-usich«}fes Nikolaus.. K irt ka f a l v y erklärte, nncnt Jouru;listew - gegenüber, daß er diese Wünsche für berechtigt -tzMe und ermöglichen werde, .daß Rakovizch vor d'm Alw.-. .. erscheinen könne. . .. ... 7 MahlirLeherLatze Ä^r Sozialisten in Dresden. 1 Bei. den StädtverordneteuwayGlc in Dresderi.chäg-'-.' die^ bisherige; - sozialistische M'lMeitverloren. ' .Dkd ' härgerlichen '' Parteien, einschließlich t der SonddrlsiGn -. her-'Beamten irnd Angeste-llten,- haben- 434.OOOSriuir'it'n - - Erhalten, während Sozialde:nolratew und K-oinmnnisten ' zusäinnien 1-84.000- Stimmen bökamem Bisher Inriretr \ die links radikalen -Parteiell - vier Mandate über e:'e - lnte Mehrheit. ' ' ' ' ' e Die Unruhen in AerusaLem. ..ekngriste gege« dir Regierung.-... .- Zernsalem, .18. Noverubtr. (Iüd-. Korr,-Bur.). paläst nenüsche NeMungeih-.elt n\x Memorandum , vvn . trcr.. . Gemeinde T e.1 - A w 1 w, in ivrlckem die .'E n t.l'a si,r;-n g. s aller fttr die am 2.- d. M. in Jecusalem nüSgcbrochenen llur'ulie?: tzerantwortüchen D e a m t e n yestcde'.t wird, Londs«. -is. November. <M, Korr.-Bur.) Dir l^rstge D 0 a l e - Z i-o n - F ö d e r a t r 0 n«hielt von ihrspw-. Palästma-Sekretanat einen anSfiihilichrntelegraphischen- Berickt .- Über die arabische« Ueberfälle. vom 2.- d. M>, demzufolge.. der' j Ü d ä-.f ch. e-. S e l, b st s ch u'tz.: >a (1 c i w ,-gndrck - h « e H i l f e d e r. R e g i r r u n g mit d.rn^ .arnbi'ch'.'n' Angreifern fetliß werdcn mußte. 3 Juden styd schwer und H :lc?c))t.; verwundet. Die, ganze .Beoölkerimg macht die Regier n..>r,,a v era n tuiörtlich und fowert den Rü ck tritt -'d ’i'k G e n e r a l S D t 0 r r S. i -; )eitfiil(«r> 18. November. (Jüd. Korr.-Dur.) .Bc^'den Usruhe» find folgende Inden umS Leben gekommen:. David '/ Cohen, Arie P a t e r t r a i n d, Jsfacher B.o e r und-Isaak-.'- Meszn c'r. Zu den Verwunderen gehören 22 Personen,>die,-vvn.:.> in die 9 e s ch i w a T oralh Chaim geschlenderten B 0 m b -e-.r' ,, grtroffkN'wurden: . ..'' ' /-'ck;-- Das engttsche Parlament über die; Wafserversorgung Palästinas. ' LondM, 12/November. Das Unterhausuritgli»' -''^ Sir Johnson H ick s interpellierta ge steril im lln. Haus über die neuerlichen1'lüruhe.n ist Jernfai^u nua 1 fragte in - diesem '.-KusMMnhaiN«." ob .'der - .Pr^mtzer-'ck)

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