Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1002 (12.11.1921)
- Date
- 1921-11-12
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 79% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2980081--09354-2995595- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
■men fSfiTr K&tevcr «e»Tg«aÄeiTStt^ <2. viooemoft ivzi m iuuz^ ---L/ Der unorganisierte Friede. In cniciu |oef>wt <rfdjiciteii;ii Buche „Probleiirc elnec neuen 2ik'U" (London 1921) iH’fjanb.’it I. H opsa ir die folgen dc'Z Krieges und die Schwierig leiben deZ Jrirbciis von einem rctfjt eigenartigen Gesichtspunkte. Er schreibt unter anderem: „Eiuzelnü pazisisnsche Gruppen murrten vor dein Kriege gegen die stets anwachsenden Mstnngen. Auch Offiziere s'irachsn iibcr den Schicksalstag, aber, die große Mittelklasse suhlte sich sicher in ihrer FriebenSsehnsucht. Daß der Krieg doch ausbrach, war eine Katastrophe nicht nur für das liberale Bürgertum, sondern für die garcze Weltanschauung, die seit .Be nt harn in England vorwiegend herrschte, den optimisii-' scheu Nationalismus. Dieser hatte keinen Sinn für Geschichte. Der Krieg war für ihn irratronell, also unmöglich. So konnte das llnalükk hereinbrechen, denn der Krieg war organisiert, aber nicht der Friede. Schon die letztm« schwülen Jahre i'ülten zum Nachdenken führe» müssen. Im Zusammenhang u. '.it den Rüstungen hatte sich eine zunehmende Unruhe der Welt. bemächtigt. Nichts schien mehr feftzustehen. Der Idebergang vom Dampf zur Elektrizität erscheint als der wesentliche Ebarakterzug der Epoche. Mit immer steigender Geschioinoiuieir geht cs stromabwärts. Der neue Aufschwung v. K'ti'aiiiiJieü Erfindung griff tief ein ins Leben der Völker. Luxus »nd Extravaganz warm überall augenscheinlich; das Anton:obil brachte einen neuen Klassenunterschied mit sich und vervielfältigte, wenn auch oft nur scheinbar, die Zahl der reichen Müßiggänger. Sport, Erholung, gesellschaftliche Z'.rsa!nn-.-.'»?ünfte und Unterhaitiurgsn nahmen neue Formen der Wildheit und Leidenschaft ait. Der erneute Geschmack am Breis-cchten wetteiferte mit den ersten Bestrebungen nach Eroberung der Luft Und eine Orgie wilder Exzentrität im Tanz bemächtigte sich aller Klassen. Tanzend gelangte die 2^-elr an den Rand des Abgrundes. DiesAbe Gewaltsamkeit gab sich auch in der Musik, im Drama, iu der Malerei und in der Dichtung kund. Die Vergangenheit und ihre Warte - sielen der Verachtung anheim. Dazu kan: der Angriff auf die Wi'Dnschast und Vernunft. Bergson und dir Freusch 2 P s y ch 0 a n a l y s e waren die Hauptträger dieses Ansturmes ai'.f den Rationalismus. Emoti-on war alles, Ncbetlegung nichts. Dieselben Symptome machten sich auch irn Familienleben bemerkbar. Gewalt, Sorglosigkeit, Schwinden der Rel'gioiieät, Heftigkeit in der Politik, nervenspannrnde Ersindungeu: Alles verband sich, um eine blinde Welt zum Fall ',11 bringen. Dieser Gcis^sznstand führte die Meuschm dahin, während des Krieges ein Herdenleben zu führen, in dem die Jiuclligenz und der Charakter des einzelnen im Unsinn der Masse verschwanden oder unterdrückt wurden.' Dieser Masse ist alles recht, was vom Feinde kommt, alles recbt, was für das Vaterland geschieht. Das Aushören der Polin scheu Moral zieht das Sinken der privaten Sittlicl'f'i: nach sich. So kam nach dem-Kriege trotz des Massen- -üillstaud.'s und der von allen Staaten der Entente angeiiornn-.enen vierzrhn Punkte jene Reiche von FriedensschlüfsAi zustande, in denen kein rechtlich denkender Mensch auch nur eine Spur von Ernst und Wohlwollen entdecken kann. Mau sah nur, was man gewinnt,' wie man den Feind zugrunde richtet. Man übersah die Verwerfung jeder Gieichbcit iu wirtschaftlicher Beziehung für di; besiegten Böller unddie Verteilung ihrer Kolonien, ihres Eigentums und ihrer Märkte unter dis Sieger. Dazu noch die Verwandlung des Rates der drei Hauptmächte in eine Ufurpalis-n des Völkerbundes, bestimmt zu urteilen über Völker, groß und klein, und zur Verwaltung der zurückgebliebenen .Gebiete nach den Grundsätzen der allgemeinen Wohlführt her Menschheit." ' ( Besonders scharf urteilt Hopfön über Wilson und Lloyd George und sagt es ihnen auf den Kopf zu, daß der ^anze Krieg nur geführt worden ser, um die tropischen Produlte O e l, Gummr und Gold unter die Sieger anfzuteilen und ihnen obendrein Millionen wohlfeiler Arbeiter, und .hniiderttanscnde farbiger Kriegsknechte zu liefern, lieber den Völkerbund sagt Hops-on: „Wenn ein Völkerbund auf der Grundlage der Parteilichkeit und Ungleichheit eingerichret wird zu dem Zwecke, in der Welt die Suprematie der Verbündeten aufrechtzuerhcrlten ' Und ihren Willen zu vollziehen, ist es eitel, ihn mit der Tugend des wahren Internationalismus zu bekleiden. Ein wahrer Völkerbund hätte vor allem für die ReÄniftruktivn gesorgt, durch gerechte Verteilung von Nahrurlgsmitbeln, Brennstoffen, von Transportmitteln und von Koedtt. Ebenso hätte er di« finanziellen Bürgschaften der Wiederherstellung gerecht derlei lt. Daun hätte er die vollkommene Gleichheit in kommerzieller Hinsicht durchgeführt, um auf diese Weise die schwächeren Völker vor beit Klauen des JncherialismnS zu schätzen und das Motiv für künftige Kriege ans dem Weg geräumt. Aber ihre Eltern haben dies«; Liga schon bei ihrer Geburt mit Vorwissen gelähmt. Anstatt auf der breiten Basis der scirdlichen Gleichheit der Nati-o-n«n zu ruhen, wurde sie als 'Anhängsel cm «inen 'Gewalt,rirden gekoppelt. Dieser Kriegs- .urspruirg verdarb ihre ganz« Struktur und vergiftete ihre Wirksamkeit. Schließlich wird die Wertlosigkeit dieser Liga noch durch die Bestimmung bestärkt, die für alle wichtigeren Akte di« Einstimmigkeit fordert. * Palaftina-Matinre ir» Hri^kt-'Uno. Sonntag den 13. d. M. nm 10 Uhr vormntagiS findet «ist- Palästina-Matmee im Heimat-Kino, IX.» Porzellaiigaffe, Halt, bei der Generalsekretär des Jüdischen NatisnalfondS Dr. Wolfgang W e i S l und Agr. Otto Schick die gegenwärtige Lage <« Palästina an der Hand von etwa 100 neuen Lichtbildern erörtern werden. In der Panse werdm GesangSvorträgr unter Leitung von Professor U r i ch geböte». Ervtritlkkartrn zum Preise v»n Sh bis 100 lan. der Kasse erhältlich. Kundmachung des Jüdischen HochschnlKnsschusies. Der für heute, Samstag, anberaumte ordentliche Delegierlentag must infolge plötzlich eingetretener unvorhergesehener Umstände abgesagt werden. Der Termin des Delegiertentages wird demnächst bekanntgegeben werden. * Jüdischer Wiederaufbau in Litauen. In der Sitzung d's Jüdischen Nanonalrates für Litauen, beritfjutc Der Präsident Dr. tRoferbau m über die B Kimmungen des in Berlin -wischen ten Beitreirtn des loint örrtribution Committeo MtttfettS und Dr. So!owcjt:ctnk und ihm lklbst als Beclreter des Nüionall'atcS anderer'eits abgeschlossenen Utters »kommen?, dem« infolge der Joint dem vor kurzem geschaffenen jüdischen NekonstrutlionZkoruitee Subndien gewahren soll. Dem Nationalrat ist da- Aussichtsrecht Vorbehalten. (I. C. B.) * Ten B««d für iüdifcheS LehnlingSweser» eröffnet heute ven 12 d. M-, ft, 7 Uhr. em Jüdisch'- Abendheim für arbeitende Fnaeidliche in dm Nänine« der Tßhnbee-Halle. XX.. DeniSgafft 38. Täglich V,9 Ulrr Hnmabend. Lesezimmer mit deu'schen, iidAschen und hebräischen Büchern und Zeitschriften. Kurse: Jüdische Geschicke, Nakurgeschichtr. „Turnen, Singen. Buchb nderei, Zeichnen vs,v. Änmewungea täglich von ty*7 b,s 9 Uhr. Ferner ist die Abendschule im Maximilian-Gymnastum, IX, Waiagasse 10, wieder eröffnet. Moniag. -Dien-lng, M'ttwoch. Donnerstag V,7 d>8 '/,9 Uhr. Aufirrde« wurde die Berufsb^ratnnqsstelle dom Jüdischen NatioirUrar in den Betrieb des BnndrS übernommen. * Gevtzzüsiaer Schmuggel. ^Vie ,Polit'ken* meldet, wenden von den deutschen Grei'zbchörden in Aven-ade Gold« bar, en M Werte von 2 4 -Millionen Gold mark beschl mnabmt, die in einer neu n Lokamot ve versteckt waren und nach Täutmark geschmuggelt werden sollten. * Erhöhnng der A»Sland-'Fe'eg''aphettfleSAHren. Bom 15. d. Man treten im Ausland-Verkehr erliöhle Watl« gebühren in die oiü der Umrechnung fes KuiSwerkes des stsräne' nach d m Bsrhältn ffe 1 Franc — K 500 beuibtn. Äleichzrüig werden -mH die Wortacbükiren für nicht'ilige U brrjrt» ^elep,ramme zu halben Gebühien entsprechend erhöht. * Di« Gv-»senbenützUng Auf die vielen an die Gaswerke gelanernden Anfragen, betteffcud v>,e Benützung dcc Gask>e>;ölen w '.d »on der Gaswerksdir.lcion m-lgeteilt» daß die für Gash?'z8f«n zulässige Gasmengr d»rart Lemevfen ist, daß nt t it)V bet normaler Benützung der Oefen das Auslangen gesunden werden kann. Soüre trotzdem die zulässige GaSmengr in Se> onderen Bällen wesentlich üb-rschritten werdeir, so führt dies crumalu, nicht utt LvrrredesGnsdezuges. D:r Bcnüt)ec vcr Ga-Herzöftn wird m dieiem Falle nur von der Ücber’djreitunß verständigt, vm eine Wiederholung hin'anh Uten zu können. * Der NabeksPreiS für Eheste. Die Stockholtncr Akadem-e der Wrfsen'chaftrn hat dc:ir Berliner Prafrffor Walter N e r n st den R 0 b e l-P r e i S vom Jahre 1020 für Chemie v erlichen. , D * Klazzia in vxn Straffen Warfchans. Die Warschauer Polizei vcra stütlc Hier',, 'cwk'-st>e'ige Razzia.-. Die . Stravenwurdenabgefperrt und 'ämtlicde PoffL"ten zur Legilimie una au'geforoerr. Benir. leffesteu.Zweitel in bezug auf die Nicht-gkeit dev Dokumente wurden dteseldm zur weiteten Untersuchung » ß* genommen. Glrichrenig fand eine HouSdutchsuchuug tm C d a l u z i m h e t m statt.. Viele Chaluüm wnrdru verhaltet manche wmden Mitternachtaus den Betten in den' Arrest gefchlevvt. Dasselbe geschat» mtt einem Beam-en. des Palästina-Amtes. Dl^Berba'teten wurden am nächsten Tage aut Jntero'nl,oir des Deputierten G r ii.n h a u m und des Leiters deS PalLstina'Am'es beim Innenminister frügelaffm- Der Zwexk dieser Maßnahnten war die Eruierung von Flücktingen, die in den letzten Wochen nach Warschau gekomrmn Aend. * Da- „-roste Schweis««^ in Lonoon. A11S London - wird gemeldet: Der Heuuge JahnStag dcS WaffenstillstanaeS wird wieder w'e rm vorigen Jadre um 11 U,r durch em zwei Mtnuten langes großes Schwelgen begangen/werden. * Schachneifts« Jnlin» Preyrr Kestorb,«. In Preßbürg ist bicier Tage der junge Schacbm'tster Julius B r ey er nach kurzer K,ankdett gestorben. Breyer, der erst 3') Iah;e zählie, gehörte zu den t» elveriprechenden Schachmeistern nnd war einer der ernstest n Nsviramen auf den T'trl eines Weltschachmeisters. Im letz rn Berliner Schachturni'r trug er dcu ersten Preis d'von und hatte auch ber dcm großen Weltttieistkiturnier in Kuba gegen die bekanntesten älteren und iüngeren Schachmeister rn den Kampf eintr.'ten solle«. Breyer, der von Beruf rm angesehener Jn-rnienr war. hak auch viele wertvolle ibeorrtische Arbeiten über daö SchaÄ'piel verösfeuckicht. In seinem Nachlasse befindet sich dos Mauustript emeS incht ganz vollendeten Werke«, welches venif-ir war. eine iörmliehe Revolution, en der d.shcr cm^rkaunter, Fachthw'.le hervorzurnfen. Auch hatte Breycr bereits da- Material für ein b-ograyhrsches Werk berühmter jüeischtr Schachspieler Md ihrer Meisterw:rke geiammclt. * Schweizer B«r«ögeu in Amerika. Die schweizerische Gesandt'chafr teilt mt- Schweizer, w lche in den Bereinigt,n Siaa'en von Nordamerika lequestrlrrle Vermögenswerte besitzen, werden aufm rk airr gemacht, d-ß die Freigabe im Wege der gerichtlichen Klage nur mnerhalb eine» Frist von sich- Monate» nach Beend,auufl de- Krieges verla«-t werten k«nn. Falls die Getichre m dea Bereinigten Stiaten an»edmen, oaß dicke Frist Mit der Frieden-rckvlu'ion des AongresseS vsm 8. Jul, 1921 z» laufen beginnt, kann die Klage nur noch bis zum 2. Jänner 1922 anhängig gemacht werden. « Die «»rapaifchen Milli»«e»stadte stnd nach de» neuesten erreichbaren Zählungen rcr Emwohner Aum Teil von 1919 und 1920: folgende: In Dcunckland Berlin mit 1.902.509 Einwohnern, in Frankreich Parts mit 2,888.110, tu Großbritannien London mit 4,k»2l.685 (als Polizeidtstrikl sogar 7#51808'), in Oesterreich Wien mit. 1.842005, in Rußland (allerdings nach der Zählnnc von 1913. deren ErgebmS sich durch dic Erergntffe der letzten Jahre, Krug, Revolution und Hunaer-not. wesentlich geänderi hgts S t. P e t e r S d u r g mit 3.318 6SÜ und Mo-kau mt 1,817.100 E-nwohnetn. Ihnen kommen in diesen ÖSuberu am nächsten, nämlieh Mit 500.000 dis 1,000'00. in Drut'chland sechs Städte? ltzamburg, Köln am Rhem. München, Leipm. Dresden. B'e-lau). in Dänemark nur Kovenhaacn, in Frankreich 3 Marseille und Lvvn). in Großbiltannten auch nur 4 lBirmmg. km, Glrsgo«, Liverpool. Manchester', m Italien S (Ne«vÄ, Mailand, wtmO, m den Nirderla«den 3 ^Amsterdam. Rottetd im , tn Bolen nur Warschau, in Rußland auch nur 2 Oeessa. KtewV in Spanien 2 Madrid, Barcelona), in der Türkei KonstanlinopeL und in Ungarn Bnd^veii. Alle anderen ruropättchen Staaten haben keine einzig - 0; mit mehr als 600.000 Einwohnern. * Wetteeberrcht. In Tirol bat die Bewölknng vor---) mittags abgenommeii. en dm Donauläudrrn schneit es. Die Temveiatur ist überall unter dem Gefrierpunkt. Voraiiösage: Vorwiegend trüb, Ntl-una zu leichten Schneefällen, leichter Frost,. Drehung deS Windes über Osten gegen Südost. J * G«d« des Streik» in Innsbruck. Die Verbautlangen zwischen ten Gestgewerbetreibenden und der Gehilfenschalt haben zu einer Einigung geführt, so daß sämtliche Gasi- und Kasseehäuser den vollen Betrieb wieder anfgcnomm^ haben. * Großer Taschendiebstahl. Der Coviploiristin Paule. Roth.!V., Schönbrunnerstraße 25 wohnhaft, wurde aesterr?.. Mittags in einem Siraßenbahnzug der Linie *8" auf der Strecke- Felderstraße—Mariahilferstrave aus der Tasche eines Stoffmufis ein Betrag von X 254.000. bestehend ans 25 Noten zu je, K 10.000 und 4 alten Tausendern, gestohlen. Sie Kalte das Geln' eben bei der Filiale Rudolfshrim der Depositenbank behoben und! rst für das Geld erfatzvflicht'g. * Die Fattchyempelung dev Kriegsanleihen. In der" Angelegenheit der Fälschung de- Nosttifikaiionsstmipels auf un» - arstemvelteii und nationalstaatlichen Kuegsanlcihen. in der der, Hoirat der Finanzdehörde Haag, die Kausleute Liebmann und i. Schwa-rwald, wie sckwn berichtet, veihaftet worden sind.D durch', Nachlorschungen festgestellt woiden. daß Liebmarm und Schwarz-! rvald öfter mit eine,« etwa 50jährkgen Mann mit Spitzbart per- - ^eh' t dabru. Der Mann, der cer Teiluahme an den Fälschungen . - verdächtig erfchten, wmde nunin der Person des 51jährige«. Hriraisvermitller- Jakob Mehl am 7. d. M. verhaftet. Ec ftugnete anfänglich harknäckig jeden Zusammenhang mt dm Fälschungen, gestand aber schließlich -u. dem L-ebmann mehr als eme Million ungest.'mvelter Kriegsanleihe beschafft zu haben. Ec i wll adrr nicht gewußt haben, zu welchem Zwecke Lieb mann die Wettpaplere benölize. Da diese Verantwortung nicht stichhälü-' erscheint, wurde Mehl heute d«m Landcsgericht eingeliefett. * Bohin-errer ZugSverkehr. AuS Budapest wir-uns.' gemrldct: . Der Schneefall, der gestern vormittaaS hier emsetzle, . dmmte die ganze Nacht ,nnd den heutigen Tag über an.. Er hat im Eisenbahnverkehr verschiedene Störungen verursacht.; Der Exmeßzug Bukarest—Budapest erlitt ein« ^siebenstündipe! Versvätung. Die Ltaaisbahndirektion hat die wrurstgehenden; \ Versügiingen zur Brse tigung der Verkchistimdeinisse getioffen. -- An- Kro nien werden große Schneeiälle gemeldet. Auf betr ■ Strecke Ognlin—Gosiic behinderten die Schneemassen jeden ' Eisenbahnverkehr. Heute blieb.in Vrhooina ein Perlon-uzug im, Schnee sieckm. Der Eisvnb chnverkeht auf der Strecke Ogulm-- Brhovira-Gosiic ist vollkommen eingestellt. * Urania. Heut e, EamStag. V,8cklhr (Großer Saal) :f Johann Strauß.. — Va8 Uhr (Pars-Kino. X1IL, Hietzmger Hauptstraße 23): Unser Lllvenvolk und seine Lieder. — V°3 Uhr. (Kleiner Saal»: Alexander von Humboldts Weltreiien- — ft»5 Uhri. <Klenur Saal): Lieder und Bälladrnabcnd Elemer von Joh».^- - 5 Uhr (Grosrer:Saal>: Der Kamvl mit dein Berge. V Snt- Sturm und Eis. — ft,6 Uhr (Km Siaal),Professor Alois Kunz-, leid: Vom Märckeuerzählen und Mätchenillustrieren. ft,6 Uhr' Klubsaali Pianistin Heunme Neuda: Friedrich Chopins Leben; und Schassen. — ft.8 Uhr (Großer Saal): Das schöne Land- Salzbnrq. — ft,8 Udr (Klemer Saal) Schriftsteller Dr. Mirko; Jelusick: Komponist Fritz Egon Bammer. — ft,8 Uhr (Kurs-. iaal) De. Robert P 'llak-Nüdm: Geht unser Plairetensysiem dem l Wärmerod entgeaen? —. ft,8 Uhr (Klubsaal) Sch' iftsteller Franz ( Josef Zlatnig : Neue iigepe Dichtungen. — Morgen. ft,8Uhr (Großer Saal): Daß lchö.neMud Solzbnra. — ft,8 Uhr Park« Kino, XM., Hletzirrger Hauvtsttaße L2)r- Altheidelvkig. du ferne. — ft,3 Uhr (Klemer Saal).,' Rotendutg ob der Tauber. . — ft,5 Uhr' (Kleiner.Saal)- Overnkonzrrte. VII. Mozart. ‘■~'- 5. llftc (Großer Säalf: Shaetlkton- 'Südnolervediteon — ft,6 Uhr! 'Klubsaal) Euch Mottoni: .. Märchen für Groß und Klein. -7-! ft,8 Uhr (Großer Scralv: Wiener Humor aus vergangener Zeit. — ft,8 Uhr (Kleiner Süal): Kammermusikabend. — ft;6 Uhr (Kuis'aU) Piofessor Dr. Karl Haas: Der Zahlbesrm. — j ft,3 Uhr (Klubsaal Konzertsängetin Olti Hey: Dritter Liede:-- abend. — ft,7 Ubr (Arbeitrrbeim, X., LüMbvrgerstratze 8):^ „DieNeuvetmählken", »Liebelei" (Wauderb ühnr).-7- 7 Uhr(Äkade«i^" theater, 1., Liszstraße 1): ^,Die Räuber". (Wanderböhne). / ■. * Die tilllgAeu Wvll' und Seidenjackstt, JneeeperS, Kindei gatnituren, Strtiwpfe, Handschuhe usw. in jeder Äussührnng' und Preislage im »Wnkwgreumarkt", MI., Lerchrnftldet^ straße 121. , * Da» A«tiq«ftLienhavs Pavak & ver^ anstaltet, wie bereits berichtet, vom 28. d. M. bis 1. Dezember im A u k t i 0 n s (> a u 0 für Altertümer Glückselig L W ä r „ d 0 r f e r, IV., Mühlgasse 80, eine Bersteigkiung, deren Inhalt geeignet ist. auch in weiteren Kreisen Interesse zu erwecken. ES gelangen zirka 16 Zimmeremrichtimgen. ■ und zwar Mob'llcw anS der Zeit von z,rka 1100 bis 1850. zum' Aeckaul. Die Möbel sind von sehr deachlenswer-tec Quali'ät und \ in voriüglichen» Zustand. Außerdem kommen zahlreiche dekorative! Gemälde, meist Porträts und Stilleben, in dieser Sammlung j vor. Bormetkungen - auf den reichillnstrittten Katslog zum Preise > von X 400 übernimmt taö Antiquitätenhaus PoSak &> Winternitz,; l., Liliengasse 1. sowie das genannte Aukttonshans. * Jeder freut fick der GeleßenheitskLuse in Herren' und Damenftossresten tür Urdert öcke, Kostüme und Mäntel, Weißwaren, Flauellen und Fultetwaren, wejche trotz der überall he schenden hohen Preise noch sehr preiswert zu finden sind bei KarlSchwarzLCo., VI., Windmöhlgasse 2. Veeeinsuachrichterr. I ü d i s ch e T i s ch g e s e l l s ch a f t L a n d st r afi e. Nächsten Donnerstag Ziisammenlnnst Cas6 Girrtenbgu, präz-i'e 8 Uhr abends. KadareNabend Adda Kessen! Gästeherzlich w llkommcn! -- B e r e i n E r e z - Israel. U., Tuborstraße. 20 Heute vränse 6 Ilhr abends, Borlrap Dr. Gelder: Die Juden im XlX. Jahrhuudert. Gäste willkommen. Der hebrüiici-e Kurs von 8 biS Uhv, wird beute von 5 bis 6 U(n* abgehalreti. — Hebräischer Klub, H„ Taborstraße 1 (Mezzanin). Heute um ft,8 Uhr abrndS. hchrLische Konversation nuler Leiturig deS Herrn Israel K ü st e n b a n m. Das Erscheinen der Teilrehnur der Abendkurse deS Klubs «st beiondtts notwendig. Hcbtäp'ch- Sprechende willkomnie». —Palästina-Gektioude^ A. B. I. M., IX. Llrehtensteinstraße 1113. DienStag. 15. d M, vm ft«8 Uhr nachmittags, M i t g l i e d e r z « s a ur m e rkuntt. — Verrinisnng der Hörers chaftdes I 1i d i s ch e n P ä d 0 g 0 g l n m s. Generalversammlung beu:e ft,3 Uhr nachmittags inr großen Saale deS Jüdischen P).dagomums. — Z e > r e i M i i r a ck i, H., Praterstraße 43/U. Heule, ft,3 Uhr nachmittags. Cbowolh Halwawoib (H. Muure - MannL 6 Uhr admiiS Mitgliederveiiammlung. 7 Uhr hebiäriche'. Bortrag von Z. TaubeS über Halacha weagada, anschl.eßrrd Slcha unter Leituna deS H. Wundermauu. — Jugendgruvpe Efra. II., Ltuwerttraße 1. Heute, 8 abends. Fesiakad M'e rn den Lolülitätrn deS Cas6 Venedig» ll., Stuwerstraße l- (Näheres siehe Inserat.' — Leseuitb Redehall« jüdischer H » chschüler in Wien. Infolge des DelegiettmtageS entfallt der dirswöchentliche Konvent.