Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1002 (12.11.1921)
- Date
- 1921-11-12
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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€Jnie 2 Wien, Samstag . ■- -.■■■ . ..——— ■ — tftfj' der Oesf^ntlichkrit vorenthält, und da? Nnbehagcn rn England über die neueste französische Extratour ist in sichtlichem Wachsen. Die Frage der Revision des Vertrages von SevrrS ivird früher oder später wieder sufs Tapet kommen müssen und England wird es '.nicht ruhig dulden lönncn, das; der Tnrdei ein iiCitfc Förderer erstehe, der in der Frage von Smyrna und Thrazien, noch mehr aber in-jener der Kontrolle der' Aieercii gen sein Wort zugunsten jener in die Wag schale werfe wird mithelsr, die Position Englands am Bosporus empfindlich zu schwächen. Frankreichs Absichten sind völlig eindeutig: Es -will seine schwache Position in Syrien durch das Ab- Zomntcu mit den Kemalistm starksn, seine, vorderasiatische Einflußsphäre altsbauen und England im vorderen' Orient ein Bein stellen. Die Konferenz von Washington, bedeutet für Frankreich Zeitgewinn, und das neue Abkomuaeu soll in den ersten Tagen des künftigen Jahres in .Kraft treten. Aber man darf gespannt sein, wie England sich zn einer Politik stellen wird, de^n antienglische Spitze deutlich ist, und ob man tu London bereit sein wird, die bittere Pille zu schlucken. Die Vorgänge zeigen, wie groß der Jnieressen-' gegensatz zwischen den Mächten in der Frage des vorderen Orients ist. Ter Mangel an Klärung des türkischer: Problems trifft aber auch die jüdischen Interessen in Palästina und die Fortdauer des Provisoriums ermöglicht die Hetze der Araberführer gegen die englische Palästina-Politik. Möglicherweise werden die Einsichtsvollen unter den arabischen Politikern bald erkennen,' daß sich das neueste ft'anzösisch-k-emalistische Abkommen nicht nur gegen England, sondern auch gegen Emir Faisuls mesopvtamisch.es Königreich kehrt, dessen Bestand dem französischen Imperialismus ein Dorn in: Auge ist. Wenn die Kou-erenz in Washington zn einer Bereinigung der schwebenden Mandats fragen, führen kömue, so wäre dies ein Gewinn ebensosehr für die interessierten Mächte wie für das jüdische Volk, das als. Element des Friedens und der Kultur und ohne alle Nnterdrückungsabsichten sein Stammland ausbansn und damit dem schlafenden Orient zu n-e-.-. .n Leben vor-. Helsen will. ^rvre«er MU»rgettzerrrmg Gefahr für die Minoritäten i» türkischen Zttizien. London. 11. NovemM '(Funkipruch.) Dcr Unifutaati’- fchitär ins AusnnairNs windc im UiNerl ai'.sc inüagi. ob den christlichen B e w o h u ent i in» Teile» ron --Z i l rz i e n, der von Frankreich a n d re Türkei abgc- - treten worden ist/ tatsächlich eine Frist von 80 Tag n gegeben worden sei, um das La»d zu verlassen, und ob die Regierung nicht CchriNe ergreifen wolle, um diesen Unglücklichen die Wahl zwischen der A u S w a n d e r u n g oder dem M a s s ak r i e r t w e r d e n zu erPatett. Der Unterstaatssekretär antwortete, daß er darüder leine Nachrichten als bic in der Presse enthaltenen besitze. Er fügte hinzu, daß die englische Regierung die französische Regierung wiederholt auf die Verpflichtungen gegen die Min d e c h e i t en in K l e i n a s i e n aufmerksam . gemacht habe und daß avläßlrch des Abschlusses des Abkommens von Angora der ftamöüschen Regierung wieder dedeutet worden sei, daß dieses Abkommen den Schutz de- Minderheiten nicht sichechrlle. . : ■'.! Neue Pogrome der Petljura-Truppen? Zufolge hiereingelanglctt telegraphischer Nachrichten aus Warschau und Lemberg., haben die Truppen P e t l j u r a s bei rhrem neuerlichen E «fall in die Ukiaine wieder ein: Reihe von Ju d e n Pogrom e'n in' Rufsisch -H ns i-athn und l» .P r o s furo tu. verübt. ' Namentlich in P r o s k u r o w Zollen die Gewalttaten besonders Entsetzlich gewesen sein. Die Demobilisierung in Jugoslawien. Die Grazer „Tagespost" meldet aus Belgrad: Die Verordnung über die Demobilisierung enthält folgende Verfügungen: 1. Die Truppen, die ihren Bestimmungsort noch nicht erreicht haben, kehren zurück.' Die Einberufenen sind zu entlasten. 2. Das gleiche gilt für den Train. 3. Jene Einberüfenen, die sich bei ihren Kommanden gemeldet haben und noch nicht abgegangen sind, sind sogleich zu beurlauben. 4. Die an der Grenze stehenden Truppen werden nach der Demobilisierung der unter Punkt 1 erwähnten Truppen in ihre Garnisonen beordert und deniobilisiert. S2. November!92Tj Nr. 1QW Die Hnugerkatastrophe itt Rußlemd. Moskau» 11. November. (FunkspruM »JswmijaZ veröffentlicht Einzelheiten über die russische H.mÄer^ Katastrophe. Von 37 Millionen Dessjatmeri AnW-> fläche des europäischen und asiatischen Rußland-miH 89 Millionen Einwohnern sind 21 Millionen Dessjaünen mit 37 Millionen Einwohnern von der Mißernte betroffen. Das Hungerzentrum ist das Wolga-' gebiet, wo 22 Millionen Menschen darben. A«s Palästina. HLuserbau in Jaffa. Entsprechend. beüt in Prag gefaßtes Resolutwiteu, treffend den Ban von .200 Häusern für die Obdachlose,r in Jaffa, wurden vo»t London 24.000 Pftmd ait die A. P. C. nach Jaffa überwiesen. Infolge eines von Jabotiiiil^ . . abgeftndetün Telegramms, wonach die Anleihe nur uir .. solche Grundstücke zn erfolgen hätte, welche hypothekarisch' belastet tverden können, beschloß die. A. P. C., für H an se rbauten auf,, .Nati-onalfo'ndS-Lvden keineit Kredit zu. gewahren. Ein späteres Telegramm aus London . hob diese Bestlnkmilieg auf, doch hatte hje. Bank nuterdes.'en V , bereits ub;'r das Geld verfügt^ Es schweben derzeit Berhäl'.dlangen, wegen neuerlicher Regulierung der Anleihe. Unter- ' dessen sind in Jaffa, neuerlich 45 Diniam für Hnnserban ' ... 'gekauft worden und der Kauf weiterer 200 Dnnam steht bevor. Besuch von Sir Deeds in den zerstörten Kolonien Kfar-Sabn nnd En-Chat. Der Zivilvertreter von Palästina, <Lir Windhant D e e b s.' besuchte die. Heiden Kolonien.K f a : und En Chat (in der Nähe von Petach-Tikwah),. welche 'während der Mai' nnrnhen zerstört worden sind. Er sah die Verwüstungen,^ .. die sogar vor dem Friedhof nicht: Halt machten, der jbic; s. vielen während des Krieges verstorbenen Angehörigen aller' Konfessionen birgt. Als Vertreter der jetzt in Petach-Tikwah. lebenden Einwohner begrüßte Herr Dr. Sk: Win den .Gast/ . erzählte die Geschichte der' Ansiedelungen, die Leiden, denen! die Etnwohner während des ZkrtegeS artsgesetzt waren uno beklagte sich' darüber/ hast' dre,s Engländer, nach ihrem Einzug. wohl den mnliegenbm. Dörfern, aber nicht den jüdischen!'.. Kolonien geholfen haben. Trotzdem wurden mit Hilfe 'der' ' Jca, der Ziornst Commlssiou und der Ä. P. E. die Ruitieu' wieder hergestellt;' doch sind die Siedlungen im Mai neuerlich^ durch die Araber zerstört, lporden. ,Htz«r Skiwin;verlMgte' von der .Regierung eine EitMädigung. und die Ermöglichüng^ eines Wiederaufbaues. In. seiner Antwort betonte' Deeds,s i.daß er-vor' seinem.Besuche reine Vorstelltm^ von dev Größe. des UnMckS gehabt habe und daß er jetzt alles ihm Mögliche Ebunstey.cher. Ansiedlirng.. Iitti werde. In Begleitung .Si, D^eb's' befand sich Mäjo' Campbell: her', Gottv.erneür .von-,F' JafsaFder bcu Kolonisten empfahl, aüch 'unter den schwersten 'Bedingungen in ihre Dörfer zurückzukehren oder','falls ,sie' dies derzeit nicht tun können,' CHäl'nznn zunr Wiener-/ ausbaü zn verwenden. Im Znsanmrenhang ' mit dem Besuch ' wurden in dm umgebeildeu Dörfern Durchsuchungen veranstaltet und hiebe: in.drei Dörfern geraübte Gegenständ e aufgefuuden. David Pelltas Koagretzrrde und die Araber. ' Die arabische Zeitting „Bet cl MukadeS" berichtet, die? Regiernng habe die Veröffentlichung einer Deklaration verboten, tvelche der moslemitisch-christliche Verein ln Jerusalem -als Antwort aus die Erklärilüg Pell in 8 auf dem Kongreß an. Herbert Samuel gerichtet hat. Gleichzeitig verbot die Regierung den Abdruck dieser Deklaration und teilte deiH' -Zeituugeil mit, daß sie das Original der Rede eingeholt ' habe und das Resultat ihrer Erhebungen Mitteilen werde, ' (I. C- B.) '; Die erste» Urteile gegen die Jerusalemer Exzedenten. London, 9. Noöember. (Jüb. Korr.,Vnr.) Eiitem Lele- . gram»: an die zionistische Organisation zufolge wurde 'ein-' - •' . spezieller Gerichtshöf zur'Äbnrieilüng der während der Ausschreitungen am 2. November Verhafteten eingesetzt.' ' - Dre: von.'den Sbugeklagten würden zu neun Mona't.rü : Kerkers und vier zu G'eidstrafen verurteilt. Ächt-'W:'^ - geklagte wurde mangels hinreichenden Beweises befrei;. ' . Gegen fünf andere istdas Geri'chtSversahten noch nicht -äo-' ■ geschlossen. (Rächbesonderer Strenge' sehen diese Urteile nicht' gerade auS!) AngeblicheAkklamierungStorrs' durch die Araber. Jerusalem, 8. Noventber. (Jük. Korr.-Bnr.) Ein ofN" ziellcS Deutent: bestreitet die in der Oesfeutlichlcit ttmlaujeii!.Lu Gerüchte, hast der Gouverneur von Jerusalem, Gcnerai Stotrs, im Zusammenhang mit den Äusschreitluigen am 2. November von den Arabern" auf bet: S. ch u 11 >. i: u ' herumgettagen und stark akklamiert ivordeii sei. Dies' Gerüchte, die auch „Haarez" registriert hat, haben i>: jüdischen Kreisen peinliches Aufsehen erregt. Die neue Session de» Waad Leumi i» Palästina. Jerusalem, 6. Noventber. (Jüd. Korr.'Bur.) Gestei-il' wurde hier die -achte Session des Waad Leumi, der - gewählten Vertretung der jüdischen Bevölkerung Palästinas, ‘ - : eröffnet. Wie verlautet, wird der Waad Leumi eine Mühe'' von Nes-oluLiouÄ: über die jüitgsten llnrnhett in J'r.isalei» - . aunchmen und nt diesem Znsammetthang. die SteUmtg der. palästinensischst. JudLüNff M M.L m i,-j,i,st. v - tn o. n. PalL; , r . . .;r.i i Pslttische^rundschaN. Das friedlose Europa. Am Vorabend der Konferenz von Washiitgtori läßt der frühere italienische Ministerpräsident Nitti ein Buch erscheinen, „D a s friedlose Europa", in dem nach e:n;r scharfen Kritik der Nachkciegspallti? der Großmärhte ciiigeheude Vorschläge für die Förderung des wirklichen Fr.-ebeüs'gemacht werden. Nitt: bezeichnet die Friedensverträge als eine Form der Fortsetzung des Krieges. Diese Vertrage seiri:'nicht der Friede, nicht einmal das Gleichgewicht, sie seien ^>ie Verneinung aller Grundsätze der Gerechtigkeit, welche die Eniente^währeud des Kr:egeS pr-ö» riamieri hatte.?. Er weist ferner daraus hiit, daß Europa heute' viel mehr Menschen unter Leu Waffen hat als vor dem Kriege. Frankreich habe durch den Sieg sein Prestige! als demokratisches Land verloren, halte die größte Armee der Welt uzld zeige weder Achtung vor drin Nationalitäten« Prinzip, noch vor dem der Selbstbestimmung. * Bon besonderer Wichtigkeit sind Nittis Aussührunge,: über die Brr sch ul du ng der Länder. Frankreich und Italien smd nicht in der Lage, ihre Schulden - an -die Alliierten zu bezahlen tmd nicht einmal die Zinsen. Aber man gibt sich in Europa noch den Anschein, zn glauben, daß die besiegten Länder, die einetr großen Teil ihrer Emnahmsquellen verloren habenbeträchtliche Eittschädlgnugett zahlen können. Eine umfangreiche ldntersuchtmg widmet Nitti der Frage der von den besiegten Ländern -zu leistenden Entschädigungen, wöbe: er die ganze Entstehungsgeschichte der verschiedene:: Projekte für drese Entschädigungen wiedergibt. Nach und nach sind die Forderungen kleiner geworden. Heute streben die Finwrztechniker danach, im eigenen Interesse der Siegerländer die Höhe der Entschädigungen auf das Mntmum zu beschränksu. Dadurch, daß die' Lage der besiegieu Länder sich, immer mehr verschlimmert und die wirtschaftliche Einheit Elerapas ickmer weiter zerfällt, reißen die besiegtet: Lättder die Sieger in ihren Sturz ^hinein, während die angelsächsischen Völker, die außerhalb des europäischen Kontinents stehen, sich troch mehr von . der festländischen Politik losiuachrn. Nitt: fornuüiert Vorschläge, die das Friedensprogramm fördern können. Die wichtigsten von ihnen sind: i, $lb* schassung der R epa rat: o n S k o m tu t ff io it nub AbauderimI bet: Artikel 5 und 10 des Völkerbnndpaktes, unter Zulassung aller besiegten Völker. Dia Vollmacht«: der Neparationskortmnssioi: gehen mit angemessenen Abänderungen auf best Völkerbund über; 2. Rsv:s:-'on der Verträge,- ä. Aufrechterhaltung aller Entwaffnungs- Verpflichtungen für Deutschland uttb die besiegten Länder und militärische Garantie für Frankreich von. seiten Englands lütb Italiens; i. Festsetznng der intcrallir er len Schulden und der von Deutschland nrid den besiegten Länden: geschuldeten Entschädigungen; 5. Wiederaufnahme der Beziehungen zu Rußland. Nittrs Vorschläge sind umso bemerkenswerter, als er crnec dir Anführer der Opposition geg?!k die gegenwärtige italienische Regierung ist und offfttsichtlich danach strebt, wieder zur Regierung zu gelange». Zwei Pogromprozeffe. Ans B u d a P e st wüd uns gemeldet: Demnächst wird der Ger:chtsboi vou Z a l a e g e r s»e g die Hauptoeckandlung i. in. zwei großen Pogronwrozessclt d.ur.chjufüh.reu haben, s Die Brrhändluna wird mehrere Wocken in Anspruch ychmen, idä fiii* bte beiten Verdat^lungen zusantnren 400 Z <» g e n VorladtmgM erhielt m Angeklagt siyd'' zascheiche ch' istliche 'Detv,ohster,de^ Gemeinden T.a p o.l k,z a und. D > s z e"l/'' welche s der' Teilnahme sän' du: ichHerbst i.ü'lü in jeners 'Gegsnd stättgcfundeneil ' Judtnp'ogr'äriM^ ünd^ P 'ünderungtn - PFchnldig't wcrb'n.' Dir. '.meisten Angeklagten' tzeboren - dem kleinen Landm rie- und Land.wb-iterstan'e an. Diese klemttt' Leute sind selbsiverständüch nur die J:regeführten und Au gehetzten, die der ununtetbrochencu blutrünsiigen Agilät on der unsichtbaken Drahtzieher der Pozroine «nierlegen sind. Wochen hindurch siihrrn' die' Pogrom-AgtlattzreN' auf Automobilen durch" das flache Lat 8^ in Ungarn- und überschwemmten die wr-rN des Krieges und Iciner'Folgnr aufgeregte^ nudhuttgrige Bevölkerung mst fftdenseindkichen ''Flugschriften/- Pvgrdmproklämsttiönen und' Aufrufen/ z>rr Plünderung judi'chrr Geschäft« und-Wodnun-en.' Diese Agitation führte'?n'dtp tliugebung von Z a l ae g e r s i e g wte in anderen ungariseden G gend:n schließlich zn den blutigen Pogromen.' Würde'heute in Ungarn die Presse nicht unter der Zuchtrute der Zensur stehen, so würden diese zwei Ver. Handlungen de: ganzen Welt e n wahres Bild über die Folgen des christlichnailoncken Kurses und des weißen Terrors bieten. So aber wird im besten Falle die Abhaltung der beiden Prozesse mit einer Aburteilung der am wen gsten Schuldigen . enden, während die H a ü v t s ch u l d i g e n nach w;e vor in hohen,, gut be-ahlten Lssintlichen'Stellen ihre knlturwidrige Arbeit un« gestraft fortsttzen können. ' . A«göra »«d BmgrnlaÄy. -Zm o u r na! d e s D'ä b a t S" bespricht G a uv.ü i p dt in.England zutage getretene Mißstimmung über dnS. Iran« zösifch-türktsche Abkommen. Gauvain weist darauf hin, daß dieffö dahstr-rühre, daß gewisse Punkte der Abmachungen offenkundig den B e r t rag v o nGü v r e S a b and e r«. Frankreich habe sich zu berarttgm Ainderungen si!r berechtigt gehalten, da jene Bestimmungen für Frankreich >, -schädlich waren. Die, Frage nach der Berechtigung solcher Aeneerunkien werfe das schwierige Problem auf, , ob Arndetungen an allgemeinen Benrägen überhaupt zulässig seien, wenn ein Mitnnterzerchner nicht emver-st.tnden. sei, ein Fall, welcher gegenwärtig auch für die Angelegenheiten des BurgenlandeS gutreffe. Die ruMche Frage i« Washington. Mo»»««, ll. N»»-mb>r-(FMkvnM SR « 6 e t!4n(6l itt der „Präwda": Der Umstand, daß Rußland an der Konferenz von Washington nicht teilnehmen wird, bedeutet nicht, daß die russische Frage nicht ' einen der Hauvtvunkteder Konferenz bilden werde. Ntch der-Erklärung' RaßlandS. die B o r k r i e g s s ch u l d e n anzucrkennen, kann sich Frankkeich von detr BrchandlungeU mit Rußland nicht mehr recht ausfchlirßen. Auch England . 'weiß nicht, waS eS ausdie rtMchen Vorschläge antmorten soll. Der Gtandpunkt'ÄMtr kar ist nicht flm*. Rußland famt ntfo tir En iche düngen b t Kotfeienz' rußig abwarien. -Die dort griaß'tt« Beschlüsse werdcn - unwirksam sein, denn dir orgMatorischt Ktzäft deö russischen Volkes wird >sich ' hwchsetzm» ' '