Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1001 (11.11.1921)
- Date
- 1921-11-11
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 6 ^AZien, Freitag Wiener Msrgenzeitnng 11. November 1921 Nr. lOOi ^'saub^ttSimb G-efdfachen 'alt Stelle des dynastischen übcubüt'figleirsprinzips einer sentimeutalen Siebe ein profaifcfioy Ende macht. Während aber Prinz Heinz einer Vennmslehe mit einer ungeliebten Frau nicht entgehen kann, bleibt der jüdischen Heldin das «analoge Schicksal erspart, da sich ihr geschäftstüchtiger Bräutigam schließlich mit der Mitgift allein zufrieden gibt. Di^se Persiflage ans das Sprichwort, daß Geld allein nicht glücklich mache, wirkt im Stadttheater nmso iii'oirc-u'rr als es in Fräulein No re Gregor ein« ,Vr«g.;ei'.-Darstellerin hat, deren Reiz sich ein Männerit-Y\ mir schwer entziehen kann, tvenn es nicht.so hartg'sotten ist, wie das der in diesem Stück auftretenden indischen Materialisten. Ueprigens gibt es auch einen indischen Idealisten, den sich Herr Jarno selber v!*rbegatleu hat. — Das Publikum zeigte sich sehr b.'sriedigt, hatte offenbar auch alle Ursache hiezu, da in dem Stück bereits im zweiten Akt so innig und-anhaltend geküßt wird, wie int Aino gewöhnlich erst nur Snde. und auch die Tränendrüsen in Funktion treten konnten. EL Sp. Aus den Theatern. , Im Burgthcater gelangt morgen, Samstag, „11 n d Tm p p a f a tu t" zur Aunührung. Anhang 7 Uhr. ' ' Im Overntheater geht morgen, SamstagS „D i e K ö n : g i n v o n S a b a" in Szene. Anfang V-7 Uhr. In der B o l k-s o p c r gelangt heule, Freitag. „D i e E n r t ü b r u n a aus dem Serail" zur Aufführung. Tie Haup rotten sind mit den Damnt >e Deb'.cka. Wagickal und den Hel'.en Nipr, Neumanii. Fällst und Baumamt besetzt. Dirigent He'.r de Stermich. Beginn Vs 8 Uh-. W o ch e^n s p i e l v l a n des D eutschenVolkZt b e n t c r. Sonn ao, 2 Ubr, „Der Memeidbaner". 6 Uhr „Die Räuber". — Montag, 7<7 Uhr, „Faust". — Dienstag, V-3 Uhr. „D e Kreuzetschreibei ". 7S7 Uhr .Professor Bernhard!". — M'tt:voch,7 Ubr. ..Barcarat". — Donnerstag. 7 Uhr, Frühlings Ermachm". — ^Freitag, 6 Uhr, „Die Räuber". — Samstag. Y;;7 Uhr, „Professor Bernhardt". Wockcnipielpl'an der Kammerspiele. Sonnlaa. 'i,.J Ubr (Wochentag-Preise obne Bonnerkgebühr) „Einsame Menschen". 7 Ubr „Der Dieb". 10 Uhr „Die unberührte Frau". — Mannm. 7 Uhr „Am Teckiich". 10 Ubr „Die unberührte I.au". — Dims'cig. 1/2o Uhr „Liebe". 7 Uhr „De fünf Ftankwner". 1/ llbr „Dre unberührte Frau". — Mü'woch. 7 Uhr „Die fürs Frankfurter". 30 Uör „Die unberührte Fian". — Dom-rretag, 7 Uhr „Am Teetrsch". 10 Ubr „Die unberührte Drau". — Freitao, 7 Uhr „Der Dieb". 30 Uhr „Die unberührte F-m". — Samstag. 7 Uhr „Die fünf Frankfurter". 10 Uhr „Die rrnbrriihite Fr«u". _ I n der R o l a n d-B ü h u e (Jüdische Bühnet. II., Praterür.rßc 2;>. gcl mgt iibtr allgemein:s Verlangen Samstag dm V2 d. DL imb die folgenden Tage di-* Oneret-'e „I a n k a l e", mn Malt P i c o tt und Dnel'.or I. K a l t ch, zur Auf« süh'.ung. Im Josefstädter-Theater ftndenSamstag, den 13« und Sonntag den 13. d. M. nachmittags 3 Ubr Kindervorstellungen stait. Zur Daist llung gelangt „Der gestiefelte Kater" mit ersten Kricken dieser Bühne be etzt. An allen Abenden gelangt der Schwank „Die Sache mit Lola" mit Anton Frank als Gast, ::ur Ammin urig. Anr Wiener Stadttheater wird Samstag den 12. ir M. (jhüionnUciettaa) na<f)mittiiQ§ 2 Uhr die Posse „Die Näderin" nrt Hansi Nrese in der Titelrolle gegeben. Sonntag dm 1.3. d. M. gelangt das Volksstück „Mein Leopold" mit Hansi Nrese und Heinr-.ch E-senbach als Gästen zur Aufführung. Schnitzlers „Reigen" vor Gericht. Wir berichteten, bneits. tos; das B r r l t n e r Gericht im Zuge des Reigen- BrozIseS cn'c Scparatvorstelluna iür Richier, B ruld'aer. Zeugen und Sachverständige verfügt batte. Diese Bor-eliung fand am 7. d. Mstatt^Der Vorsitzende des Ecrichisbo*cs mahnte zunächst, sich aller Kundgebungen ut ent« balr-it, da es sich nicht um eine „Vorstellung", sondern um einen Lokaltermin handle. Regisseur Reusch, der zu den Angeklagten gehört, gab vor Be« amt d s ersten Austrittes eine Erklärung über dke S; e u c r i e, in der die letzte Vorstellung des „R iun" aickgeführt worden war und die nicht so schnell wieder iurzuüelicn sei. Auch die b e g l e r t e n d e M u s i k, die be- Urnntlid} auch unter Anklage gestellt ist, wurde gespielt. Das VY-rfabi-cu w?gni des „Reigen" wurde am nächsten Tage von der Straftaruluer wieder ausgenommen. Zwei Acrzte sagten aus, daß üe an d:r Aufführung keinerlei sittliches, Aergervis genommen haben. Änderr Zmaen bekundeten. daß ihnen die Aufführung ' i; t r t di t § Äergernis verursacht habe.. So vor alle« der Dirck:or des Z-ntralaussckusses für innere Mission. Auf die ,yrane d:s Bvrsitzmden, welche Szene er für unzüchtig halte, i-.ntwo'.ie-e er: „Ich halte alle Szenen für unzüchtig." Der Berutuaer st D t fen. daß der Zeuge die Theaterkarte für die Auf« urbrima, die er besucht hat, von Proiessvr Brunner erhalten : a' c. der üch die Verfolgung von WcrDn, die er für unsittlich •via,;ur L'-beuZaufgabe gemacht hat. Man müffe daraus schließen, up u sich hier offenbar um ein System zur Organi- > r e v u v p e i n e r sittlichen Aergernisnahme daadert Eure Dame, die gle-chfalls zu einer Mission gehört, sagt aus: Ihr sittliches Empsindm sei durch das Stück auf das üesfle n-} oijm lonb'n. Alte zehn Silber, welche vorgeführt wurden,! :bm amen ihre weibliche Ehre und Würde völlig verstoßen. 9ü.v werden über den weiteren Verlauf der Ger'rchisverhandlungen hrnchün. Lin muftbalischer Verein in Jaffa. Ans Jerusalem wnd cjem.£brt: In Jaffa hat sich ein Verein gebildet, dessen Zwecke die Förderung der jüdischen Musik und die Vorbereitung :ner be' rüiicbctt Oper sind. Bisher war der Mangel musikali- 'chw Kultur rn Palästina sehr schwer emvsindbar. D>e ersten zwei armv'.ic haben bereits in Jaffa staltgefunden- Fast sämtliche Angehörige des Bereintö sind Arbeite r. Die Dläservcreiuigung des Operntbeater» (A. Wunderer. F. Behrends, K. Stiegler, K- Strobl) gibt Montag den 14. d. M., V-8 Uhr, im Große» Saale der Umn»a ihr zweites Konzert mit durchaus neuem Programm. Mitwirkerd: Philharmoniker W. Sonnenberg (Flöte) und Prof. Karl 8 a f i t e (Klavier). „Da-Hohe Lied". Für diesen am Montag den 14. d M., 7 Uhr abends, im Kleinen Konzertbaus'aal stattsindenden Vortrag des Obrrrabdmers Dr.C h a j e s und Rrzitat'vnen von Mirjam S ch n a b e l - H o e f l i »h sind restliche Karten in den rm heutigen Inserat bekanntgegebenen Verkaufsstellen erhältlich. Gerichtssaal. Eine intereffante Scheidung. Mit einer ungewöhnlichen Ehebruchsklagt hatte sich der Strafrichter des Bezirksgerichts Fünfhauö, Landrsgerichtsrat Dr. W o l f, in den ictzidn Tagen zu besaßen. D e Klage wurde von der 47jührigku Kleinsuhrwerksbcsttzernr Fried^ike Bauer, XV., Tannengasse 5, gegen ein junges Mädchen, Mrtzr Ch. eingebracht. Die Klägerin sührte in her Klage aus, sie habe tu der Ehe ihrem Gatten 21 K i n d e r geboren, von denen 9 anr Leben sind, und es berühre sie doppelt schmerzlich, daß ihr Gatte nach einem solchen Kindersegen und einer LLjährrgen Ehe sich von ihr gewendet habe. Er habe gcg n sie die Scheidungsklage eingebracht und heute sei die Ehe bercüs geschieden. Sie verlange die Bestrafung der Ancieklaaten. die ihr Veisprechen gab, von ihrem Manne abznlassen, und ihr Wort nicht crngehalten habe. Die Angeklagte gab an, sie habe sich mit dem Gatten der Klägerin-eingelaffw, weil er ihr gesagt h»be. daß er von feiner Frau g e s ch i e d em sei und sie heiraten werde. Daß die Scheidung damals noch nicht durchgesirhrr worden sei, habe > sie nicht gewußt. Dicker Angabe widerspricht Fi an Bauer, die erklärt, die Angeklagte habe die Verhältnisse genau gekannt nnd habe gewußt, daß er d a rn a 1 § noch nicht geschieden war. Der Verteidiger bemcrrte, daß Nkitzi Ch. sofort, als sie erfahren habe, er sei. noch nickt gcfckieden. den intim.n Verkehr mit ihm abgebrochen. - Im übrigen sck heute, wo die Scheidung zwischen Frau Bauer und rsrem Gatten bereits vollzogen sei. das schntzbedürftige I nt eressezueiner Bestrafung des jungen Mädchens nicht mehr vorhanden. Die Angeklagte rst unter sal'chen Angaben seitens des Herr» Bauer zum Verkehr vorbereitel worden. Der Richter verurteilte die Angeklagte zu einer A r r e st st r a s e in der Dauer von drei Tagen und begründete das Urteil damit, daß der Ehebruch zu einer Zeit erfolgte, als dir Ehe zwischen dem Ehepaar Bauer noch bestanden ha', die Angeklagte hat die Verhältnisse genau gekannt; wenn sie aber im Zweifel war, so hätte sie sich darüber Gewißheit schaffen muff n, ob er tatiächlich geschieden ist. Für das Gericht sei es maßgebend, wann der Bwkehr erfolgt sei; da dieser in die Zeit fällt, in der die Ehe noch bestand, war die Angeklagte zu verurten. Streik der Schriftführer bei den Gerichten. Die Schriftführer der Wiener Gerichte sind gestern früh in einen zweitägigen Demonstrationsstreik getreten, deffen Durchführung gestern abends in einer Versammlung beschlosien wurde. Die Schristsührer erklären, daß sie allen anderen Beamtrnkatrgvrien gegenüber zurückgesetzt werden und deshalb das schäriste Mitiel anwenden müssen, um rhre gerechten Forderungen durchzusetzeu. Der Blaubart-Prozetz in Paris. Parts, 9. Noyemder. Am gestrigen zweiten Verhandlung^ tag gegen dm Masienmörder L a n d r n verlas der Vorsitzmde den Lebenslauf Landrus. Landru ist auf die Polizei schlecht zu sprechen. Er nennt sie unfähig, Nachforschungen anzustellen, sie stehe nicht auf der Höhe ihrer Ausgabe. Als der Vorsitzende ihm vorhäb, er hätte das bei der Untersuchung sagen sollen, me«nk Landru: Ich bm nicht verpfl-chtet, die Polizei klug zu machen' Nicht ich, der Unschuldige, habe zu beweisen. Als der Vorsitzende dann auf Landrus Kaution-- fchwrndeleien ringeht und ibn einen Jndustiieriller nennt, antwortet Landru, das Rittertum ist abzuschaffm. Sport. Die Prager Slavi« in Wien. Wie bereits berichtet, spielt die Prager Slavia am Samstag und Dienstag in Wien. Am ersten Tage tritt sie in Meidling gegen Slovan, am zweitm aus der Hohen Warte gegen Amateure an. Das zweite Spiel, an und für sich schon eine Attraktion ersten Ranges, wird noch dadurch eine besondere Zugkraft erlangen, daß vorher das 39 Minute« währende MeisterschaftSnachspiel Hakoah—Sportklub zur Austragung gelangt, das seinerzeit wegen Regenwelters beim Stande von 2: 0 für die Dornbacher abgebrochen wurde. Der Vorverkauf für diese Doppilveranstaltuug hat bereits an folaendendeu Stellen begonnen: Pohl, Kärntnerstratze 99, und V!., Mariahilferffrahe 5, Caff AtlaShof, Hokoah-GeschaftSstelle, I.. Wusingerstraße 11, Stadion, H., Franzensbrßckenstraße 84. Pro-aaanyaWettsviel in Trrnitz Ein erstklassiges Team, besieheud ans den Spielern: Maschka (Admira). Tobias- Ttiukl Wienna), Reit'r (F. A. C). Helmre-ch ^Amateure). Alt«s mann (F. A. C.), Hussak (Amateure), Liebhardt (Wacker), Fritthnm (Vienna). Stanzl (Wacker), Hagen (F. A. E), E satz: Ott (AdmiraV trägt morgen m Tervitz ei» Propagandawetkspitl gegen rin Team der ll. Klasse Süd aus. Beamtenscktiou des Sportklubs HaSmonea. SsmStag. V,3 Uhr, Wettspiel gegen Rekord II. Folgende Spieler habe«^ sich! um V-2 Uhr im Klnbheim einmfinden: Kostler. Hausmann, Ihr, Fleschnrr, Schapira, Kupfermann, Goldstern, Schmalberg^ Horinger H. Katliner, Honig. i \ HaSmonen Am 19 d. M. findet unser erstes GründungS« fest in Kadrmanns Lokalitäieir, U., Prater-, «eben dem Lust-ptelthealer, statt. Anschließend Akademie und Tanzreunion unter Mitwirkung beliebter Kunstkröfte un^ eines ersttlackigen SalonorchefferS (21 Mann) Die Hälfte des Nernerträgnisies stießt den jüdisch-« ukrainckchen Pogromopfern zu. Karten zu K 50 im Vorverkauf bei säml chcn Mitgliedern erhältlich. Menorah. Heute 7 Ubr Spielerpersamwlung. Manufchistsaufftcllung für die Spiele am Sonntag und Dienstag. Habonh (HockensekLiou). Sonntag den 13..d. M. spielt eine kombinierte Mannschaft am dem Lehrer-Platz um 1/410 Uhr gegen Lehrer-Sportvereinigung Blitz: Noisig E., Grck'feld; N. Nossia. Kurzmann. Wald; Steiner Franz und Fritz, Lrhyeld, H. Neumann, Noscnfeld. Ersatz Dlaniunt. Gestempelte Krone --- —.12 Centimes. Auszahlung Wien --- —.17 Centimes. Neuerlicher Rückgang der Mark. In Zürich notierte: die österreichische Krone .... —.17 C-'.19 am 9 November) die öftere, gestempelte Krone . . —.12 - .12 am 9 November) die tschechische §krone ..... 6.50 '580 am 9 November) die Mark.1.90 l 2.05 am 9 November) Agram ... 1 50 1 30 am 9 November) Bukarest.3.5<) 3 25 am 9 November) Budapest . . . . ..—.45 —.47 am 9. November) Warschau —17 —.17 am 9. November) Der tuternatioKale Kolonialwarenmarkt. Anr dem R etsweltm ar kt ist nach der lcbhaftew Bewegung im Jult eine gewisse Ruhe und Stetigkeit einge» treten, die allmählich eine E rnicörigung der Preise mit sich brachte, wenn auch die billigen Preise von Anfang, Jmn (Burma Nr. 2 in Rangoon 600 Rupien) oder gav April (510 Rupien) nicht wieder erreicht wurden. Beachtetts-- wert rst das Anziehen der Frachtpreise für, Reis)-, von Nangoost nach Großbritannien im August tnld Au sang September. Während nämlich im Juli sich die Frachten fite:' 2240 engl. Pfund aus 37,6 Schillmg belaufen hatten, stiegen, sie am 5. August plötzlich auf 50 Schilling, am 12. August, sogar auf 52,6 Schilling, hielten sich dann bis Anfantzs. September auf 50 Schilling tlnd fielen erst am 16. Sep-» tember auf 45 Schilling, am 30. September auf 40 Schilling, Interessant ist, daß ein Land mit so schlechter Valuta wier Polen in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 329.000 Tonnen Reis importieren konnte. — lieber die Aussichten^ der kommenden Emte sind erst vereinzelt genauere Nachrichten eingetroffen. Im Norden Britisch-Jnbiens setzte zn.Anfang September der Monsun mit gewaltigen Niederschlägen von neuem ein. In den Zentralprovinzen werden die,Aussichten!, als sehr gut, im Pandschab als gut und in Assam als leidliche bezeichnet. Aus Südbrasilien, wo die Ausfuhr von Reis während des Krieges große Bedeutung hatte und wo neue Plantagen in wachsender Zahl angelegt worden smd, kommen, neuerdings Klagen, daß die Zukunftsaussichten des Reüst« - exports und damit auch des Reisanbaues trübe wären, da - in Europa der Reis aus Asien leichter und billiger bezogetp werden könne. Auf dem Kaffeeweltmarkt bedangen emerseitSi die ValorisattonsmoInahmM, die nunmehr von der brasilianischen Regierung und nicht mehr von der des Staates Sao Paulo vvrgeuommen werden, andererseits die gegenüber dem Vorjahr geringere Ernte und der Mangel an Arbeits-- ‘ kräften in den Anbaugebieten, welcher eine ordnungsmäßige Ernte zu erschweren droht, daß die Lage fest war. Die" Forderungen der Pvodnktionsländer wiesen eine inerkliche: Aufwartsbewegung auf, die erst in der ersten Härter des Oktober znm Stillstand kam und dann eiiter geringen „(St« Mäßigung Platz madjte. Demgemäß stiegen, wenn auch nicht in demselben Maße lote in den Erzeugungsländern, die Preise in Europa; in New-Aork zogen sie im September sogar'.' sprunghaft an. Bon großem Einfluß war daber auch das Anzieheit des brasilianischen Wechselkurses. In Rio deJarreiw wurden drei Monate Sicht auf London notiert: am 29. Juli 7°/,e, am 26. August 7alit am 30. Septemb r öVie. Die Borräte betrugen in 1000 Ballen, am 1. Oktober in Niederländisch-Jndien 160,7, in Brasiliett 84,4, in Mittel-, amerika und Westinbien 80,5, in Afrika 1,2, anderwärts DAS HOHE LIED K B ■ — a n ■ « Gesellschaft f. Sammlung ■ r; und Konservierung von ■ a Kunst- und histor. Denk- S £ mälern des Judentums ■ TORTRAG des Oberrabbiners Br. CHAJES l Konzertbureau des „Haruach“ ■ Mit wirkend: Mirjam SCHNABEL-HOEFLICH " B W E KIIBHBHBBICJCgSDBB □ B ■ H B B ■ 0 ■ B ■■■ B 11 ■■■ Bll ■■■■■ II B fl ■«■■■■■■■■■■■■■■■■■«■■ «B ■■■ B ■■■■■■■ O ■ H ■ B ■■■■ I ■■«■■■■■■■■■■■ S J Re^tliclic Karten: „Wiener M o rg e n z ei tu n g“, Taboräfrassc 1-3, Konzerthauakassen, III.^Lothriilgerstrass* Buchhandlung LöWit, I., Rotenturmstrasse 22 Si ............. Kleiner Konzerthaüs- ■ saal Montag den 14.; d. M., 7 Uhr abends ■ Q