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Wiener Morgenzeitung · 1921-11-11 · Heft 1001 (11.11.1921) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1001 (11.11.1921)
Date
1921-11-11
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Wiener Morgerrzeitrms 11. November 192L SeiteH M. 1M1 Wien, Freitag felS, irrKgesmnt 328,3 gegen 373,8 im Vorjahr. Ueber Menge mck» Wert der KaffccanZfnhr aus Brasilien im Jahre 1920 tzürd 1919 (in Klammer»!) unterrichten folgende: Angaben: 111,528.000 (12,962.000)^ Sack ■ im Werte von 860.804 1(1,226.403) Milreis;, hieraus ist der stattgehabte Preisrückgang deutlich ersichtlich. Erwähnenswert ist, daß in Amsterdam jetzt nicht mehr San tos amtlich notiert wird, sondern gemischter Kontrakt, auf welchen: 500 Ballen Robusta vder Santos geliefert.werden. Auf dem Teeweltmarkt ist in.dein letzten Vierteljahr eine nicht mimerkliche P rei s stei g'eru n g festzustellen, die ihre Ursache zum Teil in der Produktionsechschränknng hat.. Letztere macht sich auch in einer offensichtlichen Qualitätslbrssernng der aus die, Auktionen gelangendenÄtengell benlerkbar, und zwar betrifft dies besonders Ceylon-Dees und niederländisch-indische Ware. Der. Grad - der Hrodüktionseinschränkung zeigt sich schlaglichtartig darin, daß im nordtndischen ErzeuWngKgeblet vom April 'Hs Millionen engl. Pfund weingec alS in dem gleichen Zeitraum!1920 gepflückt sind.- Jnfolgv.^ieser^MEA mjt.einem langsamen Weite ranziehen der Preise zu'Achiren,^« die jetzt besonders verlangten. orhinSren^SyrteAMr^r relativ geringem Maße ans den Markt kommenund chie'-'noch "vor etlichen Monaten besonders in Holland vorhanden gewesenen großen Lager älteren, billigeren H-ves^.immtzr:: ryäh?/Aräümt werden. Im übrigen lauten auch die Voräussrgerr über die nächste Ernte im Norden Mid Süden Britisch-Jndiens nicht günstig, aus Ceylon aber gut.! Auf dem Kakaotveltnrarkt war M Dendenz kaum steigend, inur etliche Sorten waren von einer geringen Erhöhung betroffen, wie ja überhaupt beim KakM die Qualität, .die injedem Produktionsgebret anders ist, eine ganz besondere Rolle spielt, lieber den letzten Ernteausfäll liegen zuverlässige. Zahlen noch nicht vor. BcachteirsN»ertist,'daß Hamburg jetzt tvieder wie vor dem Kriege unmittelbar mit den ErzeugMgs- .ländern in Verkehr getreten ist. Nachdem nach dein Kriege jaller Kakao über England gekommen:-war. Die englische Kohlenkrise. ,. 1Lo!iÜwn, 8. Noveurbev. (Eigenbericht der „Wiener Morgenzeitung".) Die Nbs-atzkrise in der. Kohlenjmidustrie' verschärft sich von Tag zu Tag. Die Lager itverden irnmer größer und die Arbeitslosigkeit wächst. Das Exekutivkomitee d>er Gewerkschaft der Kohlemnineniarbciter hat von Lloyd George die weitere Auszahlung her staatlichen Nuterstützang an die Kohlenßnd'ustrie, welche im Juli für'drei Monate beschlossen würde, um die Entlassung von Arbeitern zu verhüten, gefordert. Lloyd George antwortete, daß es n ninvglich sei, der Kohlenindnstrie den von den Bergleuten verlangten Zuschuß von 3 Millionen Pfund zu gewähren. Als Ursachen der Absatzstockung werden von den Fachleuten folgende Umstände bezeichnet: Die sindüstrielle Krise in England, der Rückgang des eng-lisschen Exports infolge der Valntae.ntwertuvg^im Ausland, die täglich wachsende Zahl von Schiffen, welche von der Kohlenfeuerung zur Petrolenm- .s-euernng übcrgegangen sind, die immerizünehm-nde jSiparsamkeit der Bev ö lterun g beim Verbrauch von Kohle iin Haushalt, die bessere Ausnützung der Kohle in der Industrie und schließlich die Konkurrenz seitens der Franzosen, welche die deutsche Neparattonskohle billig auf den Markt bringen. Prrbatoerkehr. j&ic Tendenz im gestrigen Privatverkehr war fest. Man kaxürte:Anglobank 10.300, Kredit 6500, Alpine 82.500, Südbahn-Prioritäten 9*00, S 1 aatsb a h n 28.600, Krupp 16.400 und S i e m e n s «090. Daimler waren gesucht bis 35(0. Bon den fremden Zahlungsmitteln notierten: D o l l a r n o t en 6050. Marknoten 23.50, L e i n o t e n stiegen bis 43, wogegen polnische M a rk zu 1.75 abgegeben wurden. Südbah«. In den letzten Tagen haben Setzungen de- Verwaltung«, ttt'eg staltgefnnden, an denen die von d'N an der SL-bahri territorial beterlrgten Staaten für de« Verwaltungsrat präsentierten Mitglieder vollzählig teilnahmen. Ebenso «arm anch die von der Xssocistion tiationsle in Paris für den BerwaltungSrat präsentierten Mitglieder vertreten. In diesen Sitzungen wurde der Berwaltungsrit über diejenigen Fragen eingehend insormiert, welche bei den im A'tikel 330 des Friedensvertrages von Gt. Germaiu und im Artikel 304 deS Friedensvertrages von Trianon vorgesehenen Verhandlungen zur Sprache kommen dürsten. In der Erwartung, auf diesem Wege den Fortschritt dieser Ve> Handlungen zu beschleunigen, hat der BerwaltungSrat zmächst ein Komitee» bestehend aus dem Präsidmten des BerwalttrngSrates Dr. W e e b e r, dem Prästdente« der Generaldirektion Dr. Fall nnd den Verwaltungsrätrn Dr. M a n t h n e r nnd Sekkionschef S o l v i S, gewählt, welchem eS obliegen wird, im Wege von Vorbesprechungen die definitiven Verhandlungen, dir zur Etablierung des Regime cMnitif führen sollm, vorzubereiten. Die übrigen Punkte der Tagesordnung bezogen sich ans die laufende Geschast-gebarung. Ein Geschenk von fünf Milliarden Krone« für Oesterreich. Prag, 10. November. (Privat.) Der ^Prager Presse" wird ans A m st e r d a m berichtet: Dieser.Tage ,wurde bekannt, daß eine mit Sicherheit erwartete TranSaktron von fünf Milliarden österreichischen Kronen unterblieben, war Man hatte in W i e n. erwartet, daß 7 bis 8 Milliarde« alter Österreichischer Banknoten zur AbsteWeluüg abgeliefert werde» dürsten, nnd statt besten bettng die' Summe am vorgesehmölt Datum nur etwa zwei Milliarden' Kronen; das bedeute, daß der Gegenwert von über 5 Milliarden Krönen der Republik Oesterre'ch von aurländllchen, hauptsächlich neutralm Spekulanten geschenkt worden ist. Die uns b gestempelten alte» KtoNeN sind wertlos gewordev, trotzdem ei» gewisser Kaufwert für ihre B sttzer hätte gerettet werden können. Dieser Vorgang ist in der.Geschchte des Geldwesens ohne Beispiel und zeigt krasser als irgendeines--der täglich besprochene« grotesken . valutarischen Mißverhältnisse, welch nnbetechenbarer Zukunft wir -vielleicht noch Mlgegeugehen. . Die rreus Effektenumsatzsteuer. Das Bundesgesetzblatt 'vom N. d. Mi veröffentlicht ei« Verordnung de8 Bundek-minlstmums für Finanzen vom 7. d. M.. derzufolge der Umsatz von 158. ist einer Anlage zu dieser Verordnung namentlich angeführten Gattungen Wertpapiere dem für Geschäfte; mit Dividendenpapieren geltenden Satze der Effektenumsatzsteuer vnterllegt. llrtb p)öi4: gilt dieser Steuersatz für atteu angeführten Gattungen von Weltpüpitti«' ohne Unterschied des EmissioüSsalnes',-der-Währung, auf die das Wcrtpapler lautet, und deS Nennwertes der 'einzelnen Stucke sowie ohne Rücksicht darauf, ob d e-Wertpapiere im Kursblatte der Wiener Börse normt sind oder nicht. Diele Verorümmg tritt ütm 18. d. M. in Kraft und findet ans alleUin'ähgeschnste Anwendung, die von d i es e m T ag e a n a b g e s ch lasse » werden. Die SLeuervoreLnzahLung. Bö« BundesministerluM iür Finanzen wird nnIgeteilt: Um n:,-,rsach aufgetanchlen Zweifeln zu begegnen, wird, ausdrücklich, d.-. auf aufmerksam gemacht, daß die Enzalilnngen nach dem SttucrvocemzcihluugSgesetz nichtn n b e d i n g t durch B a r g 11 d e r! ag bei den Stenerämtern geleistet werden muffen, vielmehr können diele Zahlungen geradeso wie bic lanfeuden-Steuerschuldigkeilen auch durch die Postsparkasse ab-, gestaltet Werden. Insbesondere wird es sich ^empfehlen, für diese E'nzahlungen einen' der -Wege des bargeldlosen Verkehrs zn benützen, als welche vor allem der Ueberwcrsungsverkehr der Pöstsparkaffe, für Pantkunden auch der Giroverkehr der Oesterrnchisch-ungaiischen, Bank und der soglnanntr ErlagSvermütlungsverlehr des-Wiener Girourrd Kaffenvereines zn. Gebote stehen. Diese.Ueberweisungen wüsten natürlich., so r e ch t z e i t i g bewirkt werden, daß dir Gutschriit bei den geuann'.ni Instituten srätesienS chm 15. d. M. durchgrsührt wird. Schließlich können auch Schecks bei den Stcnerämtem in Zahlung genommen werden; als rcchlzritig bewirkt^ gilt dia Zahlung mit Schecks jedoch nur dann, wenn die Einlösung und Gulschrist des Schecks b.S'lS.b. M. durchführbar ist. .... Petroleumquellen in Slowakei. Prefibrrrg, 10. November. - Tjie, „Robotrücke Noviye" melden aus Gbel, daß dort am Dienstag einem neuen Bohrloch eine so große Menge Erdöl unter großem Geräusch entströmte, daß die gan e'Umgebung binnen kurzer Zcir überschwemmt war. Der aussteigcnde Oe!strahl 'erreichte eine Höhe von 80 Metern. Die Eruption ist von heftigen Ga?explosiönen begleitet. R'ngs um dir Petrolrumquellen werden t'.dfe Gräben gezogen und Dämme ,ur Schaffung eines großen provisorischen Refervous, das bn'ci'S jetzt einem See gleicht, aufgeworfen. Die russische Reichsbauk. Moskau, 10. Noveuiber. Vom Grundkapital der R-ichsbank — 2000 Milliarden Rubel — wurden 62' ■,#/o‘für Kredite an d.e S 1 a a t s i n d u st r i e. ®25%- sür Kredite der G c-- n o s s e n s ch a f t e n, 12'/--/« für Kredite der P r i v a ti n d u st r i e und de? P r r v a't h a n'b'e l's best'mmk. Ein Kreditwerber ' darf nicht mehr als 10 MMärsen Rubel ansprechen. ♦ Moskau. 10. November. (Funfiprüch.) Die Naphtbaausbmte im Be'zii ke von Baku b:trng im'Oktober 12,600/M Pud gegen 11,6.0.000 Pud im S/ptember; Erhöhung der deutschen Gütertarife. Im deutschen Eisenbahngüterverkehr w:rd vom 1. Dezember 1921 ab em Zuschlag von 50% erhoben. 3«r Hebung der ingoslawischen Dalnta. Die „Grazer TageSoost* nieldet au8 Belgrad: Unter dem Vorsitzernes Vertreters deS Finanzministrr'ums fanden gestern längte Beratungen über die Hebung der jugoslawischen Balgta statt. An der Konferenz nahmen Vertreter der Belgrad-r nnd der Agramer Börse sowie zahlreiche Verirrter der Handekkammecn teil. Die Konf-renz stellte sich aus den Standpunkt, daß dre Einfuhr auf ein Mindestmaß herabM-ücksN nud die Zufuhr von L u x u s w a r e n zu v er b r e t c n sei. Ferner wurde em Verbot der Arbnrage. Monopolisterung des Devisen» und Ballrtenhandels und die Errichtung einer eigenen Abteilung be> der Nationalj'ank zur Konttolle des Valuten- und Devisenhandels angeregt. Die »Tagespost" meldet jenrer auS'Belgrad, - daß dre Absicht, ein Moratorium mrzuordnen, aufgegeben wurde. Die AnleihennfLhigkeit kleiner Staate«. Nack einer Athener Meldung der „Aaence G^närale Universelleäußerte fick der Dlrettror der griechischen Nationalbauk Maximos über das Scheitern der in London geführten Anleihevechandlnngen folgrndeunaffen: Der derzeitige Znstand deS europäischen Finanz- Marktes läßt die Aufnahme rrner Anlrrhe kaum zu. Der Kapitals Mangel bildet ein unüberwindliches Hindernis. Die Griechenland angeboten5n Krcdrte warm bescheden in' der Suckme und drakonisch i« den Bedingungen. Ein solcher Kredit hät'e uns led glich über emrge Monate hrnweggeholsen und unsere Naturschätze iremdkn Händen überlirfert. - Der größte' Teil nnse-es Budgkls hätte denk Zinsevdienst gewidmet werden müssen. Es war somit bester, auf die Anleihe zn verzichten. Orientbaur. AuS Zürich wird u«S berichtet: Die Orientbauk kann bekantttlich üb« einen «rseniüchm Teil i!,:w Anlagen nicht verfügen, solange die unsichere b o! 111; i ch e L a g e in Kleinasien writerbcsteht. Die ungedeckterr Valutakursdisfirenzen belaufen sich auf rund 20,961.164 Francs bei eine« .eingezahlten Aktienkap-tal von 35,000.000 Francs. Die Tilgungs: c.te konnte ans den laufenden Einnahmen nicht gedeckt werden. In der letzten Ge n e r a l v cvf am ntilung resümieite der Präsident des Verwaltungsrales Doktor Justus.Frry die, unscren Lewr», bekannte Situation der Bank,' betonend, daß eineiweitere Abklärung noch nicht eingetreten sei und abaewariet werden müsse. Einstimmig wurden Rechnung und Geschäftsbericht angenommen. . ,. Der Handel mit de« Devisen. Die Devisementrale ersucht um Veröffentlichung Nachstehender Mitteilung: Damit der Verordnung vom 21..September 1921, R.-G.-Bl. Nr. 517,' die Strafbestimmungcn sür Uebertretungen der Devisenverordnung; ganz bedcu'lcnd verschärft wurden, wird das Publikum neuerlich , darauf aufmerksam genracht, daß der Handel mir ausländischen- > Zahlungsmitteln nur den der Devisenzentrale ' a n g e s ch l o s s e n e n Firmen zufiebr. Wer der Dtvrscn- ' zentrale nicht angehört, darf somit ausländische Zahlungsmittel nur an Personen und Firmen verkaufen, die sich als Mitglieder oder Kommiffionnre 'rer Devisenzentrale mit einer von der Direktion derselben gefertigten Urkunde oder Legitimation aus-' zuweisen vermögen. Der Kauf ausländischer Zahlungsmittel! ist ober auch weiterhin nur bei Mitgliedern (nicht aber bei Kommissionären^ der Dev'senzentrale gestattet. Esj empfiehlt sich daher, i» Fällen, in denen der Ankauf von Valuta' nicht in der Ge'chättsuiederlaffung eines Mitgliedes vorgenvmmcn wnd, vom Verkäufer d'e Vorweisung der von der Devtsenzenlrale ausgestilllm entsprechenden Legitimation zu verlangen. Beftrnsuugen nach der Devisenveroeduung. An- ' läßlich der vor kurzer Zeit vom Finanzministeriüm durchgeführten^ Verschärfung . der Strafbestimmungen der Dcvisenverordnungj vom 18. Junl wurden die Strafamtshandlungen, die dem Wiener Magisti at als politischer Behörde obliegen und die bisher von den Bezirksämtern geführt wurden, in der Finanzabteilung des! Magistrats zentralisiert. Maßgebend für diese Zenttali^ sterung war die Rücksicht aufdie volkswirtschaftliche Wichtigkeit einer strengen und cinheitlich gestalteten Bestrafung der Uebertrekungen der.Devlsenverordnung. In der kurzen Zeit seit dieser Zentralisierung wurden bereits über 80 Fälle in erster Instanz erledig^ wobei im Sinne derneuen Strafbestimmungcn nahezu in allen Fällen Arreststrafen, in der Dauer von einem bis zu sechs Monaten verhängt wurden, überdies noch Geldstrafe« und der Verfall der beschlagnahmten Valuten. Es ist zu hoffen,. daß durch' diese strengen^ Strafen die beabsichtigte abschreckende Wirkungerzielt tvird. '• . ■ . Drescher & Bianeardi. Bank» und BörsenkommissiousgeschLft, Wien. 1., Graben 28. Wie un§ mit«^ geteilt wird, ist der Bankfirma Oskar Drescher Herr Mario Biancardi. Großkaufmann in Mailand, als ösfentbcher Gesell» schaster -becgctrctcn, demzufolge wurde die Firma wie oben -geärdrrt. Die neue Firnia dal ihre Tat-gkett, welche durch Anschluß an italienisches Kapital eine bedeutende Erweiterung 'er> fuhr, unter obenangeführter Adreffe, Telcphonnummrr 60072) bereits aufgenommem ' ' Die englische Ausfuhr. Im Oktober übertrag die Ausfuhr aus England die Ausfuhr der Monats Septem b e r um? Millionen Pfund. - >v ' > Deutschland dechrrbt sich um eine Anleihe in Amerika? Aus Washington wird gekabelt: In gut ukitrrrichlrten Kreisen erhält ffch . das Ge'ücht, daß die Anwesenheit des frühcr'sn"beWchen -Siäaissektetärs Bergmann in Mathingion den Zweck erfolge, von amerikanischen F>nanzkreisen einen Kiedrt m' der Höhe von 30 bis 40 Millionen Dollar zu erhalten, devi dem Anlauf von L eben s m i t t e l n »nd N o h st o.f f e nj durch Deutschland dienen soll. " . ViehmarLt St. Marx, R i « d e r « a r k t. De^! Austrieb belief sich auf 1124 Stück inländisches und 73 Stück> uikgarilches. zusammen 1197 Stück Schlachtvieh, worunter sich? . 691 Stück Mast- und 506 Stück Beinlvich befanden. Der Gaitung nach waren 500 Ochsen, 84 Stiere und 613 Kühe. Bei schwerfälligem Verkehr haben mittlere und mindere Sorten neuerlich K lo bis 20 per Ki'ograrnm gegen Montag eingebüßt. In Qualriäten. spärlich vertreten, konnten die letztnoliertm Preise erzielen. Beinlvieh tendierte gedrückt. Es notierten: Ochsen ie nach Qualiiät K 200 bis 320 340). Stiere K 196 bi« 300, Kühe K 196 bis 291 (320) und Beinlvich k 120 bis 196 per^ Kilogramm Lebendgewicht. — S ck w e i n e m a r k t. Aufgetrieben wurden 285 Fle'.sch'chwtme. Prelle gegen Dienstag neuer-, lich um K 50 per K>los, amm hoher. Es notierten Fcttschweine, je nach Qualität K 850 bis 950 per Kilogramm Lebendgewicht. — S t e ck v i e ch m a r k t.' Die Gesamrzufuhr belief sich auf 1882 Kälber, 1910 Wcidnerschweine, 949 Weidnerkchase nnck? 452 Ziegen. Aui dem Stechviehmarkte veriolgeu die Prelle konstantdie anisteigende Richtung. Gegen die Vorwache haben.Kälberi ncueiUcb um K 20 per Kilogramm angewgen. Weidnttflenckschweine stellten sich um 50 bis 60 per Kilogramm und Spe^schweine um ll 170 bis 200 per Kilogramm höher im ,Preise. Auch Wcidnerschafe haben sich neuerlich verteuert. Es notierten: Kälbeci Ix K 4*0 bis 520, Ila K 460 bis 417, leichte K 420 bis 455/ Weldnerfiellchschwelne ll 600 bis 740, Speckschweine K 1000 bis 1100, Wennerschase K 280 btS K 380 und Ziegen K 210' bis 810 per Kilogramm. Berlinev Börse nt« ge nnd Börfeumatzuahmeu. Alk. Berlin. 8. d. M-, wird telegraphiert: Der Bvrienvorsiand gibtbekannt : In der Woche vom 14. b's 19. d. M. finden (Voll-)! Börienveriammlüngen am Monta.g den 14. und,Donnerstag den 17. statt. ,Jm übrigen werden die in den Zeitbestimmungen des Erscheinens der Kursmaklec und der Zulässigkeit des Handels enthaltenen Festsetzungen ausrechtcrhalten. — Der Börimvorstand hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, daß vom 1. Dezember d. I ab m Dividendenwerten nur Alllttäge von 5000 Mark und dem Mehrfachen hievon. be-> ziehmkgswnse, soweit cs sich um Aktie» in Stücken von 609 und 1200 Mark handelt, von 6000 Mmk und dem Mehrfachen hievon von 'den Kursmaklern zur Ausführung angenommen werden dürfin, und daß nur Geschäfte m diesen Betrügen Anspruch auf Berücksichtigung bei der amtlichen Kursfestsetzung haben. Berliner Börse. Der Rückgang der Devisenkurse am gestrigen Tage ließ uaturgkmäß für d :n gestrigen Börsenverkehr eine A b s ch w ä ch u u g vorausseheu. In der Tat lagen bei Beginn für aste Industriewerte überwiegend Berkaufsanfträge vor. Mit seltenen Aus- . nahmen stellten sich dewentsvrechend die Kulle tür Dividendrnpaorcre niedriger. Die Verluste crrcichten aber nicht den Umfang, den man nack den vorangegangenen Steige'nnge» erwartet hatie. Sie hielten sich fast aussDießtich unter 100%. Einzelne Werte, hatten sogar Befferungen austuweisen. Die Tendenz gewann einen Halt durch die entschleöene Befestigung der Devisenkurse/ welche auf Befürchtungen zurück-efübrt wurde, die man - an daS MntttM» der Reparatiourksmmisfion knüpfte. Da« Goschäst i ■JL

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