Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1001 (11.11.1921)
- Date
- 1921-11-11
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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. ■ 1 i [ " ■?■ i *, i . , Gin Apostel der Asfimttation. - Wir haben 'seinerzeit üücr, das V''rhatten d"§ OberrabbineVy der London:.- s.'pyardifchen Gemeinde Dr. M. Gaster tvährend ftitteZ Besuches in Rumänien sowie über' die Etlirüstitilg berichtet, welch: Dr. Gaster in den Kreisen her Juden in Rumänien yervorgLrusen hat. Es war ein förmlicher Iteberfalt auf die IEn, die. weil sic in ihm, der früher/ ipenn auch ohne Erfolg, im Zionismus -auf die höchsten Ehr-elkstellen aspirierte, noch immer den alten Vorkämpfer iür die Rechte des jüdischen Volkes, ivähnten, ihn mit 'großen Ehren empfingen und schließlich durch ihn selbst soarg enttäuscht wurden. Dr.'Ga ster hat in Rumänien bei den offiziellen Persönlichkeiten eine wahne Kampa gne gegeit du Zionismns und gegen die nationalen und kulturellen Bestreüuugen der rurnättischcn Inden geführt. Nun.begnügt sich Dr. Gaster nicht mit dieser Tätigkeit, er benützt auch die Londoner Versammtnttgslribüue, um die rumänischen Zionisten. als Schaslmgst zu denuüzieren. So hat er in einer Versammlung der Anglo Jelvifh Aifociativn nach einer 'Lvbhymne ans die derzeitigen VerMtnisse in Rumänien imeder gegen die nationalen Bestreb-urtge-n der rumänischeu Juden Stellung g.- Nomnten. Dies peranlaßte nun- Herrn Morris Myer, der gleichfalls' aus Rumänien ^stammt und auch heute'noch-rumänischer.Staatsbürger 'ist, Dr. Gaster in Erinnerung zu rufen, daß er vor noch nicht langer Zeit mit her gleichen Wärme einen 'einer heutigen Stellungnahme. entgegengesehte'NStandpunkt verfochten hat-. - Mr. Myer schreibt in den „Bu-letins^: . „Dr. Gaster verurteilt.- es,-daß die Juden Rumämens für sich eigen: Schulen und alle anderem. Institutionen beanspruchen,-'.welche einer nationalen Minderheit zustehen. Welch ntecüvürdige Wandlung, -haben die Ansichten Dr. Güsters tnrrchgstmrnachtl Es; -war am Sonntag den 4. Februar 1917, als die '^üdiscbe Äollsliga zu Ehren ihres neuen Präsidenten rm Bankett veranstaltete.Dieser neue PräsÄent war Dr. Gaster, derselbe Dr. Gaster, - der seinen Bericht mbar die Lage d-:r Juden in Rumänisn erstattete. Auf henem Bankett - sagte Dr. Master: --^Obgleich mir die;Arbeitet: der Jüdischen .Volksliga wohlbekannt sind, chabe ich mich ihr bis heute nicht angeschlossen, weil ihr Programm Nicht breit genug ist. Es fehlt in ihm ein sehr wichtiger Punkt: Die Schaffung eines nationalen Heims für d re Juden. Nun 'hat die Bolksliga ihr Programmgeändert und.gerne .schloß ich mich ihr an." Ferner 'führte Dr. Gaster aus: „Wie wollen die Juden die Möglichkeit haben, vor brr Friedenskonferenz' mit Forderungen nufzuivteeu, wenn st:.'sich nicht.a l§ Nation besternten rvollen? Wenn 190.0Ü0 DÄnhenegriner für. sich das Recht erivvrben habeü, a'tEWativn betrachtet zu, werden, dann haben die drei Millterrert Juden Polens --gleichfalls das - Recht/ als''''Äanö'iMtttät-^'aÜ^eWen -zu werden, uich dasselbe gilt auch M Ne Juden anderer ^Länder." Das-sagte Dr. Gaster ä-m 4. Februar 1917 in einer Rede, in welcher, er gleichzeitig die Jewish Board of Deputis und die Anglo Jewish Association ivegen ihrer assimilatorischen Politik Und weit sie sich unit der Forderung der Gleichberechtigung begnügen, angrisf. Run hat derselbe Dr. Gaster die assimilatorische ^Politik van Anfang bis zu Ende sich zueigen gemacht ch.nd regt sich darüber ans, daß die Inden -Rumäniens ^Palästina als „unser Land" auffassen und eigene Schulen unb all die übrigen Rechte einer nationalen Minderheit für. sich in Anspruch nehmen.. i. Ich habe nicht im geringsten die Absicht, gegen Rumänien oder die gegenwärtige rumänische Regierung auch nur ein böses. Wort zu sagen. Ich' anerkenne ebenso, daß die gegenwärtige rumänische Negierung unvergleichlich besser ist als ihre Vorgänger, der Standpuntt jedoch»den Dr. Gaster einnimmt und den-einige derzeit offiziell; Persönlichkeiten m Rumänien teilen, ist durchaus falsch und schädlich, nicht nur für die rumänischen Juden, sondern für Rumänien selbst. - > Ter nationale Standpunkt der g roßen Mehrheit der Jude u in Rumänien und der Mehrbeit der Juden in der ganzen Welt istheute eine erledigte Dache. Er. wurde durch die Balfour-Drklaration- und durch die Entscheidung von San Remo und zum -Teile auch durch die Klauseln überdie Minderheits- -rcchte in den mit Rumänien, Polen' Und den übrigen mitteleuropäischen. Staaten abgeschlossenen Frtedensverirägrn auch international anerkannt. Diese Tatsache kann durch Worte, selbst durch Worte des Chacham Dr. Gaster, nicht aus der Welt geschafft werden. Et macht sich nur lächerlich,, wenn er dies versucht. Er iveiß es auch selbst, daß seine Aenßerungen in Rumänien unter den Juden - des Landes einen Proteststurm entfesselt haben. Für; Rumänien selbst ist der ivoit Dr. Gaster eingenommene Standpunkt von großem iMchteil, weil, wenn die t rpmäniküM Juden nicht als rme besondere nationale Minderheit angesehen itnd behandelt werden, große Massen der Juden in'Siebenbürgen, Marmaros und der! Bukowina sich der ungarischen oder deutschen Minderheit schon aus dem.Grunde anschließen würben, weil sie deren Sprache beherrschen, j Der rumänische Minister d:s Aeußern Take 'Jonescn begreift dies vollkommen und hat sich vor ilnicht langer Zeit in diesem. Sünte geäußert.' Doktor ■ßoJjtjet sollte also sich nicht gegen die Forderungen der igroßen Mehrheit der Juden in. Rumänien stellen, mid ft» lZrreMng Wer äot&vmP* fiMverm. Er trägt bi: Ve ra n.t!vvr-tnng- - da s ü r, wc;i>i der groß: Kamps, drn er persönlich vtele Jahre hindurch für den Zionismus und für die. nationalen Rechte der Jubert geführt hat, lstnsichtlich der rumänischen Juden vergeblich bleibt." . ._ PsKWMK^HrmtdWart. Wieder eine „jüdische Verschwörung " gegen Voten. Wie der Wilnaer Korrespondent, des , „Rajen HäjNt" berichtet, hat, sich in der Z ieR gvw s t i scheu OtkupatioUs- .armer in W rlna ein ebenso' lustiges wie'bezeichnendes Stückchenzngetragen.' Dbr Geiteral.H ajduNewrcz verlas "kürzlich vor höheren ' Militärptesonen ein -Eominuniqüee (das "übrigens unter ' attttl "MAtärperson'rn" her polnischen'' Okkupationsarmee verbreitet würde Mtd anch' in 'dis ^pol-. nifche Presst in Posen Eingang ^rnd) nnt ftlgrndent'-Dex^: iiBon der zweiLen Äbieilüng' der zlveiten "Ärinee. Mi den'ersten Tagen des August sand''«ine allgepteine g c h.e-iÄv" Konferenz der Ziioste.n'Äst 'Moskau stattZLei welcher Vertreter der -Wretne äüS Warschau, MrÜttZLondon) Rew-Hork und B-.-iston anwesend hoaren. Diese Konferchrz nahm folgende ResJlutio.yenian: '' « . . - ' l.'DaS Dlinken. der HoMschcn BalUta init alleit'Mittelu durch zuführeu. '"Z.. i ,' ’ 8. Anarchie ° durch' DesorgäNisätion ö?.§ polnischen Militärs hervorzurnfen., 'V -i /' 3. Alle strategisch/ jvet'ftvllÄ'Posten'' - düf'-' dÄt' Bahnen^ ferner in..de« Depots, MerMttenI heim Telephon und Tele-- graphen mit G e s i n n un g s g t ft d s s e n zu 'besehen: - 4. Erleichterungen für die' Rückkehr der ReeringraNten der.Gebieie von Mlnch Gwdüo mtd' Suwalki nach Pöleü.zu schafstns damit Ausstände hervorgerirseu 'werden,' sowie die Verbindung mit Deutsch! curd und S.ow'jetrußlaüdaufrecht-- zuerhalten. .. . S. Eine planmäßige Üeberflutung Polens mit Juden zum Zwecke der Agikätivn für.-eine: R evoluLion. . 6. Sicherstellung eines' M illionenkredits für die obenangesührte Tätigkeit in den Städten und Dörfern Polens. Quelle: Gegenfpi'onage. derzweiten Abteilung .der zweiten., Armee. (Unterschrift.)" , . .....,-r Nach Verlesung dieses Tonttnuntquees forderte. General Hajdukiewrez 'die Ofsizstre- «ruf, -die jüdische -Bevölkerung von Wilna streng zu beobachten, undverbot ihnen jede Berührung mit der jüdischenE<Iesellschast. •- - ■. Solche „wichtige" Kundmachungen werden' ernstlich' vorgelesen und — entgegen den BestimMngen über dieLVahrrtng des Di«tstgehetmnisstS bei EclässeU — in die. Zeitungen gebracht, welche sie dann-als „autherrtische Beweise"-des. für alle Hetzzwecke so willkommenen Märchens von der ^Mschen Mrschwörüng gegen, PMn" - ausputzen: Besovders bezeichnend est/ daß sber^ Befehlshaber deck zwLitsn: -Armeebei. welcher Maü es sich ^erlauben ikann, heN-Offizieren-derlei wüsten -Unsinn -vorzufetzen, rdie>Exis^nz dieses Commumquees dem Korrespondenten des „Najet Hajnt" gegenüber zugab und, aus die dumme Mystifikation aufmerksamgemacht, sich bereit erklärte, den der Meldung der Spionageabteilung zugrunde liegettden „Tatbestand" untersuchen zu las seit > Der Aufstand in der Ukraine. Aus Lemberg wird uns berichtet: Die Lage der Dinge rn der Ukraine ist durchaus nicht völlig geklärt, Nach einigen Meldungen finde», je'nst.ich des Z b r u c z heftige Aantpfe statt, auf. seiten der Aufständischen soll auch eine Legion, .bestehend aus galizischen .Ukramer«, kämpfen. Es liegen auch Meldungen.vor, wonach Pet'kjura über die rrrmäntsche Grenze nach dem Anfstandsgebiet gelangt sein soll. In den letzten Tage» .wurden.Zedoch. nach Lemberg Soldaten aus der Armee der Aufständischen gefangen eingebracht, welche beim Ueberschreiten der Gränze entwafsnÄ wurden. Diese erzählen, daß ihre Truppen von den Bolschewiken geschlagen wurden und sich' an den -Z, b ru c z zurückziehen. Die Bolschewiken haben die zwer am Zbrucz gelegeneu Städte Husiatyn und Gr.odrk wieder besetzt. Nach den letzt«» Meldungen tvetcht die Armee der Aufständischen, auf der ganzen Linie.- Es scheint denmach, daß die Ausstandsbewegnng von den Bolschewiken unterdrückt ist. . Neber den Aufstand fand ein Notenwechsel zwischen der Sowjetregierung und der polmischen Regierung statt. Dia russische Regierung wies daraus hin>. öaß ein Znsammensttömen von verschiedenen' Banden am Zbrucz und die Tatsache, daß viel? üi den Polnischen-Internierungslagern befindliche Personen als Teilnehmer am Aufstand bewaffnet betroffen wurden, den Militärbehörden-mcht unbenterkt plviben konnte. Es scheine hier, eine Unterstützung der Äufstästdischen. vorzuliegen.. Der Polnische Außen mä nl st e.r anpvortete, die Sowjetregierung beschuldige spezielle, Hrgane, -«ohne konkrete Fälle zu nennendabei habe sie. doch, bindende Versicherungen von der Regierung erhalten, daß -'-dre Bewegung jenseit des Zbrucz in keiner Weise unterstützt werbe. ' Bemerkt muß übrigens werben, baß die Sowje'trvgi^- rung offiziell die Existenz einer anllbolschewikischen Bchnegung in der Ukraine abgelerignet hat. arniliche M ft rät Alöckssyo vollauf bestätigt'. Er schilderte zuerst die große Arbeitslosigkeit, 'lb?re{t Ursachen iit der außerordekiLIichen Erhöhung des Oollarknrses ric Europa und hi'durch in. der Stockung des amerila ui scheu Exports soipie .itn Kantpse zrvifchen Arbeitgebern und Arbeitern, zu - snchp.lt sei, da di« Uirbernehntevuicht gewillt seien, sich der Diktatur der Arbeiter zip fügen. In seinem Orientisrungsbericksie. über die Lage der anterikanWen Ungarn und über das Ergebnisseiner Propaganda unter ihnen imtgte er das vollkommene Scheitepn seines NüternehutenK zugeben. Er Märte-, daß trotz der ArbeitZl-vsigkett, Mittet der arWdie in AmeriLrlebenden MgaDn zu leide,, hätten, eine Rücktvandernng nichst zu erwarten sei, da die Leute einerseits ihr Geld dort verloren haben,Mdereysdits durch' , dte.aintzrikanischew Zeitungsberich-te''beernfl.ußt/ sind,.welche die ungarischeri Verhältnisse "in e'ftsdtn'.^schlechteren Lichte erscheine,t; lassen,' als es der HZirNchVeit entspvichh. (?!) Hosftnt- 'ltch- ^veMtt es dho ' UMarn endlich rsnterlassen, -ihre- Horchy-Apdstel-'nach Ameriöa zu entsenden,, zu deneiv 'sich ftr dchr .leWn Tagen der Rabbiner der Nombach- 'Spnagvge. Dx. Dliäs.' Adler, gesellt.'W, der vov 'einigen 'sLägey.^Mne Un-erW-Reise antrat. D.r. Adler! g?.hört, zu -den geschäftigsten Reklaniv-Rab b iner »r ftlngarns! b'ie,.jehe>n KchÄ zur Verfügmrg stehett, .iweim' •jte' nur dadurch in der Oeffentlichteit genannt wsrdelt.t!Wir sind überzeugt,'daß die ainerikanis-chm Juden auch! Dr. Adler gegenüber jene Reserve an fofttt Tag legen- Werden, Ke jedem Missionär des Horchy-Knltns gegeu- ,-über, ob er nun Jude oder Nichtjude sei, scholl ailsl -Selbstachtung geboten erscheint. Angarische Mißstimmung Wegen polnisch-tschechischen Abkommens. In Budapcstkr politischen Kreisen wird behauptet, daß das tschtchiich-polnische Ablommcn eine Spitze g e g e n N n g a r n zeig t* Mit Überraschung wird das polnische De-intLressemcnt in Obernnganr verzeichnet und^Lgleich bemerkt, daß dieses im G gensatz zu der traditionellen P o l n i s. ch - n n g a r i s ch e u Freund sch a.s t stehe, auf dir sich Polen öfter gestützt habe und die es auch m Zukunft benötigen wird. Das Vorgehen tert polnischen Regierung wtrd scharf verurteilt, aber man bemerkt in ungarischen Rrgierungskreisen, daß dieses Abkomrmn 1mm dcmt Empfinden der polnischen Nation entspricht. Exkaiser Wilhelm kker die Liquidierung der österreichisch-ungarischen Mouarchie.; . Im Novernberheft der „Revue de Franca" erschien! ein Arntel des rninänischM flnhenMnisters Tale -Jon e s cn .üher, Ke.Vottgirschichte und Hist. Folgen dass Krieges. Irr diesenr Ärtitel , gibt Take Ancscu.Nstj ifoigepde,,.. bishex. Mbylannte. Mußerutig des Exkaisers! Wilhelm wieder: „Kurz vor Musb'ruch des Krieges — heißt es an dreslsr Stelle — im Lauft des. Monats^ August 1914, sagte Wilhelm einstm rumänischen Politiker: „Sagen Wie Körrig Kawl, d^aß. er schlecht daran tat, auf seine' Minister zu hören, und daß er! nicklft an meiner Seite in den Krieg eimtrat. Sagen Sie! ihnt, daß es noch imnrer Zeit sei, diesen Irrtum grttznmachen. Sagen Sie. ihm. schließlich',! daß er .Beßambien mtb, werm er will,j noch'mehr von Rußland bekommen wird. Ich w,erde vs! ihm geben, denn innerhalb zwanzig Jahren'! noch werden wir gezwungen sei«, das Habsbur ge iJ Reich zu liquidieren." -Tate Jonescn fügt detn uvchs hinzu, daß er semersirits die Lage Oesterreich-lingarnsj gleichfalls so beurteilt hat wir 5kaiser Wilhelm. Er! war schon damals der Anschauung, baß von einer Um-! Wandlung der Monarchie in eine Föderation nicht mehr! die Rede fern, könne, weil die Nationalitäten der Mott-! arch.ie darauf bereits verzichten. Bor 20 Fahrest wäre die Sache noch zu machen gewesen, aber auch damals' schon wäre die Konföderatiorr die erste Station jenes! Entwicklungsweges gewesen, der zur Auflösung Oester-! reich-Ungarnsnnv zur ErrichttlNg der Nationalstaaten.' führen nmßte. Lake Joitescu schließt mit der Ausstellung zweter politischer Thesen: Die erste lautet), Oesterreich-Unggnt ist tot und kann nie ntehr ailf-! erftehett, weder,in der alten »wch. in irgendeiner attderenf. neuen Form. Die zweite These geht dahin, daß die! neuen unabhängigen Staaten in irgendeiner! Form vereinigt werden müssen, weil dieses zersplitterte! Kleinstaatensystem dsetr Jnteressetr her Welt schädlich sein kann. Diese Virreinigungsnotwenbigkeit Hab«»die kleine Entente zNsammengebracht, üteshalb s-e von Dauer sein rverdjr." 4ln«h Staatssekretär Aldassy in Amerika abgedlttzt. Aus Budapest wird uuS berichtet: Jn'bet am 7. d. M. ab gehaltenen . Sitzung des Mswanderungsftnats erstattete, dev; Staatsftkvetär des Mnisterünns des Innern Josef Aldassy das Referat über, semo Anftrika-Zteise, über deren Verlauf wir seinerzeit kurz MMlunge-L durch das. Die albanische Sorge. Dir in der geürigen Sitzung von der B o t s ch a s t c rkonferenz sefigelegte Grenze A l b a n i t « 8 wricht nur gertUgfügig von der ISIS gezogenen Grenze ob. Die Entscheidnvg der Dvlschafterkonferenz, die die Anerkennung der albanischen Regienmg von Tirana enthält, wurde gestern der griechischkn und der jugoslawischen Rkgielnn- sowie dem Völkerbund itvttfizint? Jugoslawien wird gleichzitig aufgefordert, die Truppen, die sich auf de« abgegrenften «ldanischen Gebiet befinde«, zuriikkz«ziehen. — Großbritannien hat Albanien als selbständigen Stmt au< erkannt. — Lloyd-George forderte da- .Sekretariat des BölkerbnndeS auf, dm Bölkerbundrat einzubernfe», um Mastnahmne g e g e« Im g o s l a .w i e n zu ergreifen, da drffrn Vorgche« btn «»»»pLrschr« Friede« bedroh».. /