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Wiener Morgenzeitung · 1921-11-08 · Heft 998 (8.11.1921) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 998 (8.11.1921)
Date
1921-11-08
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 > Wien. Dienstag . * 7j> Afd)en Kongresses für Palästina und viele andere Persönlichkeiten aller christlichen mid mnielmattifchen Bekenntnisse erliegen folgenden Aufruf: „Im Namen unseres groß?» Volkes, drücken wir öffentlich unser tiLfstes. Bedauerr: über die bedauerlichen.Zwischenfälle, .denen daL. Leben unschuldiger Menschen zum Opfer fiel, aus. Wir fordern, die Bevölkerung?.nr Wahrung von Ruhe , und öffentlicher Ordnung, auf, da liiir geniätz unserer Ueberzer^gung „bloß. mit friedlichen, Mittel n unsere Rechte zu.sichern vermögen. Die Regierurig r.nrb ihre Pflicht zur Ausrechtcrhaltung der öffentlicher: Sicherheit zweifellos erfüllen und. wir'appellieren an unsere Brüder, die Regierung in dieser ■ Ausgabe zu unterstützen. Empfang BalfoArs durch die Frsuisten. Nero-Nork, 6. November. (Jud. Korr.-Vur.) Die Zionisten der Vereinigten Staaten und Kanadas treffen umfassende Vorbereitungen zu einem grandiosen Empfang Bals-ours anläßlich seiner Ankunft zu der. Mrüstungskonferenz in Washington, um ihm den Dank und die Hochachtung 'der aesamtei: Iudenheit in der Welt auszudrucken. In New^ock werden überdies Vorbereitungerr zur- Veranstaltung eines großartigen Banketts zu Ehren BalfourS gemacht. Die kanadischen Zionisten werden ihm bei feiner Ankunft in Quebeck feierlich begrüßen, Robert CeeUs BstsÄüft au das jüdische Pylk. London, 5. November. (Jüd. Korr-Bur.) Anläßlich d:s vierten Jahrestages d^r B a l l ö u r -D e kl a r a t ro n verbreitet Lord Robert C e cr t durch das Jüdische Korrespondenz-Bureau folgende Botschaft an das jüdische Volk: „Viele Glückwünsche zum vierten Jahrestag der Balfour- Deklaratron. Mögen Weisheit, und, Mäßigkeit.'die Früchte, vom Baume sammeln, den der Eifer und der Genius der Zionisten vor vier Jahren so' erfolgreich pflanzte.": Die EiAwanderung nach Palästina. London, 6. Nov'mber. Korn-BurO' Der «m-'l-cben Statistik in Ir:Walern rn-olgr , sind , im S ev t-.e mp i r l4öO Inden n»ch Bü-istnra r-^-rranrert,, davor: landete-' WO in Jain und 500 :n Haif.U A»r -fi). Qkisber landeten in Jaffa we tere 240 Juden. PalLftirra-^raaett im. englischen Oberhaus. London, 5. November.' (Privat.) ,Dor beko-nnie Ge nzer des ZionlsmuL, Lord S-y.d-e ir.h a-m, -stellte in der letzten-- Sitzung des Oberhauses folgende Fragen an; die Regierung:- - 1'. Wann' wird der Bericht .über .'die Unruhen in Jaffa veröffentlicht werden? 2. Hat der High. Commissioner Sir Herbert Samuel den Auftrag.gegeben/, Landbesitz M orth-Zborct: Kirche zu'verkaufen rmd,ist,es wahr, daß dies so Lurches führt wurde, daß anK'chließlich die..zionistische 'O-irga.nisaLd dieses Land kaufen ,konnte!?,. Zur. B-r.HrL-nd.mrg seiner, beioe-n Aw'ragcn hielt der-. Lordi.eine...stängero -.Ped?,..-in^ .jvfWv er sich zu. beweisen bemühte,, der Bericht über die UunuM, in .Jaffa werde deshalb^ - „vM,. verÄ-sisnt'liD,""Ml - er ,f,ürdie Zionisten nicht günstig sei. Er stellte.anch-die Behauptung aus, der Bericht, welchen, die 'Exekutive' der zionistischM Organisation dem Karlsbader Ko n'.g r e ß vorgelegt habe, sei voll von falschen Behauptungen. Bezüglich des Berkttu'cs von Landbesitz der orthodoxen Kirchen, wovon .ein Teil 0'ch in der Nähe der Alagemauer befinde, legte Lord Sydenham dar. daß man die, ewzelnen Komplexe so aruvvrert habe, daß sie das große' zionistische «Syndikat zu Knen: Lelrcbi'en Preise erwerben könne, Im Anschluß daran ''i'ckn-e er auS: „Die orthodoxe Kirche in Rußland wurde eine Märtyrerin der bslschewikrsch'en Juden, welche versuchten, das Ehristcinum im ganzen Lande auszirrotten. Es ist ihnen nicht gelungen und die orthodoxe, Kirche wird noch eine große Rotte bei der Restauration Rußlands spielen. Zur gleichen Zeir aber erleichtern wir es den Zionisten,- Eigentum der v.i.’i; jbjron Kirche zu. erwerben, und, Besitzer der wichtigsten Or-e rings um Jerusalem-zu werden.^ , Nachdem Lord Par'more eim'ge Anfrag«: zur gleich:n Sache gestellt hatte/ antwortete der Herzog v.on Sutherland im Namen/der'Regierung. Er erklär te, der Bericht über die Unruhen m s Jaffa werde in den nächsten Tagen veröffentlicht werden. Der Verkauf von Landbesitz der orthodoxen Kirche sei die Folge einealten Streites zwischen dem Patriarchat und dem heiligen Synod, durch den das Patriarchat in Schulden geraten sei, welche anfangs 1921 bereits 550.900 Pfund betrugen. Der High Conttnissioner habe die Angelegenheit dem Staaterat vorgelegt, tvelcher dem Vorschlag, einet. Kommission das Land zu verkaufen, zugestimmi habe. Zum Verkauf shabe auch ber Koboniemminister seine Zustimmung/gegeben, ebenso d«s Patriarchat selbst, welches das Land vorher nicht hatte abstoßm können, weil das türkische Gesetz dies nicht erlaubt hatte. Ueber die Durchführung des Verkaufes erklärte dev RegierungSy-rtrrtrr, daß zur Verhütung hon spekulativem Lcmdverkauf, der nr einem Lande wie Palästina, das jetzt einen Prozeß tiefer Entwicklung durchwache, leicht Vorkommen kann, die Bestimmung getvofftn wurde, daß bloß Land tm Werte von weniger asS 3000 Pfunö ohne Zustimmung deS High Com miffionerS verkauft werden kann. DaS gilt auch für die zionistische Organisation wie für jede juristische oder-, Privatperson. Der High Commissioner wird natürlich gegen einen Verkauf kein Veto einlegen, wenn der Verkauf, für die finanziellen Interessen des Patriarchats dringend. nötig, ist. Der Landbesitz dev orthodoxen Zkirche wird in großen Stücke« verkauft,, damit man die besten Preise erziele und sicher sei, daß dieser Landbesitz in die Hand von Leuten komme, welche ihn weiter entwickeln und -das für diesen Kweck nötige Geld aus geben. Ein polnischer Protest t« Moskau-. ' Der polnische Geschäftsträger in M o s L a ii hat der Sowjetregierung eine' neue polnische Note übermirtelt, in welcher die polnische Regierung mit Bedauern feslstellt. daß^.die.>Nowjetregierung.,bisher., keine einzige PeMgsklaü'sel l o y a l erfüllt yübe^ Die Note zählt - die Vertrags rüche Sowjettußlands auf und stellt unter anderem fest»': daß. die Arbeiten der Re?« evakuierungskommiffion, welche innerhalb sechs Wochen nach dem Abschluß' des^> Fciedensverttages-ihre Tätigkeit hätte aufnehmen sollen, überhaupt nicht vom Fleck kommend Die Note meist ferner darauf hin, daß auch -die Aufnahme derdiplomatischen Beziehungen zwischenden beiden Staate» die Situation nicht gebessert, sondernd eher verschlechtert habe. Die polnische Reoieruno müsse unter solchen Umständen ihren Zweifel daruver äußern, ob die Sowjettegierung überhaupt fähig ist, irgendwelche - eingegangene Verpflichtungen zu erfüllen. Die polnische Realerung erwartet nunmehr vonfder Sowjetregierung «eine neuen Versprechungen, sondern die s o-f o rtige E r f ü ll u n g jener. V erp.fl i ch t u-n g en, deren Erfüllungstermin schon abgelaufen ist. Die yornisch-Äeutschen Verhandlungen. Wie in Warschauer politischen Kreisen verlautet, werden die wirtschaftlichen ^Verhandlungen zwischen Polen u n.d ' D e u .1 s ch l.an d in Oppeln 'am 20. d. M. ausgenommen werden. - Die Lemhertzep Perh'aftungen. ' D : e W e ft u i t a i rr; s ch,e P.r t s f c a g e n f ’tt r m' eldet a u s Lemberg: * Alle am Sopiftag den 30. v. M nr der Kalhchrll.e- St. Georg von der. Lrmb'rg?! Polütt verha ttttn lltrawcr . sind.' ste!gkla)'s<n. Gllyck-eitzg iv rd gi-gcn .die am. elcrchev Tag'' in, der 'Aädäitnfchul? am St.' Krvrpplatz Pr. 5 -yerha le.eä Kouimurnften die Nntftstichnng w'it-nEübit. Noch-:chten der polnisch.'i: .Pieftc ' andeil cs ftck um -ne A ion des .A-brüe-.rkvL.llttwnsf.onnte-Z für dessen Zrn xa-.e .in. Mockb»r Wor^chan Die Be' rqtüNtzkn'lu Lrr»örrg hak-.Ur -JnKemmr L u * a t s.<w r c z ans Oarscha«-- geflihu. . ^r:.- dreser Gll»gknbrN.wich,!eSg<strllt,-- daß d:.e flfliot: \ti lemmuuiürschkn Orgavyür'oücn in. Potr.: .ge^en die poln-chß Neg rrrn.'z. ,^ud auch htysa-ßü« «kröir-ischrn'nÄnavalpvttvlchen O;-go.n:sar:onui- ..geuchttt ist: . / L- . Der -.pv^sche- MÄcWvL'rlrs Oern, . P-o n.t'-öv.lps-l i hieltt in .P .-lLLu eui-eM^^ivorist er.)b^ihgtzch MMas aussschrre/ --Po.be«, .ßM'l daß iher B-:völksrung-vyn^-Msna -'.iM' .t^iehs.vholt4., MägsWtcr Wunsch, sich mit, zu vpxtzftng^n, -nicht, vepvHrt werden dürfe.- TfchechischdrAische« NentraLitüLs- /-''Uhkommen.''' , Dem Prager,-/>Pono.elnsr" zufolge enthält das anr Sonntag unber-eiHno^ tWchy-slotrtzlkijch-pölnische Abkommen. die Bestünmung, die. beWn.Mtaaten in,, Ängetege,!^i^,.M..,'^nen einer pon ihnen nicht direkt intc*c,'ftertZst^gj^ns?itiM Neutralität Herbürgen, während sie .sich .Ä«bei^e' Republiken in gleicher Heise berühre», gegenseitig unterstützen sotten. Das -Abkommen ist,,nicht 'gtzjen"^Rußland' gerichiiet und enthalt keinerlei MÄoriale Aend^-rungen. Die'Tschechoslowakei übernimmt., istiine'Bürgschaften für 'die Ostgrenze:. Po.lipts^ vdrpflichtet,}'$§.. jHoch,, ''sich in die ost^- polnischen Probleme nicht einzumengen.' Das Abkommen wird zunächst durch , die Präsidenten der beiden Republiken .ratifiziert, dann dem B ö l k<r b,u n d 'vorgelegL und hierauf, veröfsentttcht wethen. ' " ' V ' Der Brr?<rsirl«gseid des Königs Mexander. . Aus B k l-,r. a d wird gemeldet: Am Sonntagvomnttag bat Kön'g A l e x a n »e r . in äußcrordentlicher Stzung drr Natidnatversawmlllna .d?n Eid, auf,d« Bnsassang gr!c:ftet. Der Eid lautet: „Im AugWick! da, ich den Thron des Königreiches drr Serb-m. Kroaten und Slowenen bcfteige un^ die könitztiche Gewal' übernehme, schwör» ich zu Gott, die vationale Einheit und Unabh仫igkrit des Staates «nd dü Integr-.tät des Gtaatstrbietes zu erhalt««, als Schützer der Verfassung nach den'Bestimmungen dersMm n a ch den Gesetzen die Herrschervfbchten anSmvbe« upd ckir bei allen meinen Handluvsen stets daS W»hl des Volkes vor Augen zn haltend; Allrilsfischer RStek««greg. Moskau, 7. November.' (Funkspruch.) Der neunte allrussisch-e Nätekongreß ist für den 20. De^embdr, einberufen worden.' - -, Slusfische «mnestke fiir die Weitzgsrdistr«. Aus Moskau ^berichtet ein Funkspruch: Anläßlich des ,vierten Jahrestages der Oktoberrevolution wurde eine A,wnestie erlösen, die alle^ jene Personen umfaßt, die in den Heeren-Zkoltjchaks, D^nMns, Jude- 8. November 192}_ §tr. .-nlisch'. Wrangels, Sawinkotos', Balachowiez' ÄM 'Petljuras als-Soldaten gegen ftk ußland gekämpft habe». Personen, die als Offiziere b’:'-n Heeren angKhövten sind von der Amnestie ausgeschlossen. Frankreich iE mit Rußland verhandeln. Paris, 7. November. (Haoas.) Ministerprästdeks Briapd hat von Bord des Dampfers, auf wächem er die Fahrt nach New-Bork augetrelen hat, die Antwort auf die Note T s ch i t s ch e r i n s, worin die Ay^ erkennung der Sowjetregierung durch die Verbündet^ angeregt wird, nach Paris übermittelt. Die Atzen« Havas glaubt zu wissen, daß die französische Regierung^ unter Aurkenntnisnahme der Anerkennung der Schulden der -früheren russischen Regierungen durch die Sowjet« regierung die eventuelle Wiederaufnahme der normales Veziehungen Ku Rußland von ernsthaften juristischen und wirtschaftlichen Bürgschaften abhängig macht, oie der französischen Reoiemng die Sicherheit geben könnten, daß die russischen Staatsmänner sich nach' den internationalen Gebräuchen zivW»t»r Völker richten werden. , , DLe Einwanderung nach Amerika. EntZegen der Meldung von der gänzlichen Sistie-' ru.ng .der EinwaMerung nach Air.erika. von Ende^Oktober, spÄe.stens, aber Dezember bis' 1. Juli 1922 infolge Erreichung. her Quote bemerkt das Rew-Dorker ,Morning Jyur.nal", daß laut offiziellen Daten) die. von: Jmmigrationsbureau beinr Lybonr-Department stamrr^n,-diese für viele Juden geradezu katastrophale Nachricht.ni'cht-.tzen T.gt.sachen entspricht. Ms, einer Liste des.Jmchigrationskommissärs vom 29. September ist ers.i'chtlich,.'daß die einzigen Länder, die ihre Quote bereits..erreicht.haben, Spanien, die Türbeh' Palästina, -und;der Distrikt von Smyrna sind. Von allen anderen.. Ländern, können noch Immigranten iuS Land gelangen, während P o len, Oe.st« r re i ch, die. Tschecho-SlotMkei/.Mgarih^Jugoslawien, Rumänien,, die Schweiz, DentschlaM England und andere mehr noch nicht einmal ihre Septemberquote erreicht haben. Laut. Berechnungen des „Moruing Journals können aus .den meinen'Ländern, aus denen die jüdischen Jmmigranten/ stammen. während der ' nächste» Mo'.m e noch fast elen'op'^e Immigranten nuch Amerika gelangen als bisher, -seitdem dis neue Jmmigrationsbill in Anwendung.ist^äbev-Mch dann werden die Tovtz. nicht ganz geschlosssn sein, d-a dann noch, gewisse Kategorien über die 'Prozentnorm ins Land g>rlangen- . Außerdem -führt jetzt die „Hras" noch -B«v»s Handlungen..yüt.Hoo ve-r, um Frauen und Kindern aus,,,S^!v.Zst-plstlgnh - zugestatten, zuihren Männer»^ respektive Elfern nach Amerika zu fahvrn..- Die Quoten für Rußland.,iü der Zahl von 50.000 ist noch' fast^ ganz offen. .,.' - / FUlEd. AbgesrdyeLer.Seipel über das Budget In einer geftrigirn Versarnmlung erklärte Abge^ ordnoter. D'r. S e ip s l unter anderem: i Ich weiß, daß nicht alle -das Budget, übrr das? morgen oder -.übermprg'»n in den Zeitungen zu lesen sein wird,-ebenso , hrurteilen werden wie ich. Wenn, das Budget ein un^schminkbes Bild unseres Bundes Haushaltes geben sott, muß «s ja die Größe des! D es i z it s, das uns drückt, deutlich erkennen lassen^ Jene, die immer noch auf ein weiteres . Sinken be$ Kro nendtrseZ spekulieren, aber auch atte die Angstmeier von Natur >äder aus lan ger Gewöhnung, denen «sj emeerwiknschbr 'Sensation ist, wenn sie anscheinend^ Grund haben, recht schrecklich« Dinge voranszusagen/ werdensich auf die Ziffern des Budgets stürzen. Ich warne heute schon davor, ihren Schlußfolgerungen Glauben zu schenken, und ich rate allen, die sich eine wahrheitsgetreu» Kenntnis unserer staatsfinanziellen Lage verschaffen wollen, nicht nur die Betrachtungen über das Budget zu lesen, die sie reichlich genug in den Zeittulgen -finden werden, sondern ba-s Budget selber anzuschauen.-Dabei mögen si>r aber 1. die Einnahme- und Ausgabeposten, die sie dort verzeichnet finden, auf den Wert der Friedenskrone umrechnen; 3. die so gestrudenen Zahlen mit jenen, welche bk Staatsvoranschläge aus der Vorkriegszeit aufweisen, vergleichen; 3. sich auch über die Budgets anderer Staaten, einschließlich der Siegrrstaaten und der Neutralen mit hochwertiger Valuta, unterricht»», wobei sie finden werden, daß das unsere keineswegs das ungünstigste ist; 4. sich fragen, ob unser Vaterland d>rr großen Opfer, die alle Schichten der Bevölkerung ohne Zweifel auf sich nehmen müssen, wenn bas Gleichgewicht im Bundeshaushalt hergestellt werden sott, wert ist oder nicht. So betrachtet, wird der Bundesvoranschlag nicht niederbrückend, sondern zu newrm Lebensmut aufrichtend wirken. Neuen Lebensmules bedürfen wir mehr als alles anderen. Haben wir ihn, dann bricht die Spekulation auf unserem Untergang gewiß bald in sich zusmnnrest und auch die anderen Sytnptomr unserer schweren wirb» schaftlicheu Krankheit werden schwinden, um den Zeichvy der Gesundung Platz zu. machen.

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