Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 997 (7.11.1921)
- Date
- 1921-11-07
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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Rr. 997 jgoxtn. Montag Wiener Dttorgenzeitnns 7. Novo: m 1921 Geile A bestehend au» einem großen Gchlafsaal mit zwei Betten und einem kleinen Ärbeitsraum. Als der Zug rintraf, stiegen Mächst die Entente-« osfiziere heran» und begaben sich aus da» Schiff» um die Vorbereitungen zu begutachten. Sie erstatteten dem Exkaiser Bericht, der erklärte, daß er mit allem zufrieden sei. Es schien aber schwer, die Exkaiserin, die guter Hossnung ist, den steilen Fußsteig bi» zum Flußufer hinunterzudringrn. Die englischen Seeleute hatten deshalb einen Lehnstuhl zurecht gemacht, der mit der englischen Flagge' bedeckt war und mit dem Zita zum Schiss getragen werden sollte. Der päpstliche Nuntius hatte einen kleinen Bauernwagen zur Verfügung und bot ihn Zita an. Sie aber lachte über diese Sorgfalt und kletterte geschickt den Damm hinunter auf da» Schiff. Karl trug die ungarische FeldmckrschallSuniform ohne Dekorationen, Im Vorbeigehen winkte er den ungarischen Soldaten freundlich zu. . Sauerwein hebt in seiner Schilderung mehrfach hervor, daß die ungarischen Osfiziere sich sehr unhöflich und rauh benahmen, während die Enienieosfiziete sich bemühten, dem vertriebenen Fürstenpaat die schwere Stunde zu erleichtern. Lagesbericht. Der Historiker Gotthard Deutsch. Jüdische Geschichte «u» ve« Jttttzlkaste«. Zu dem von «US gemeldeten Ableben des Professors ver theologischen Hochschule tu Cincinnati Dt. Gotthard Deutsch wird uns aus New-Vvrk geschriebenProfessor Doktor Deutsch gehörte zu den fruchtbarhsrr Schriftstellern. Einzig-» artig und von unschützbarem Wert ist jedoch sein reicher Zettelkasten. Denn es dürfte wenig« Zeitungen und Zeitschriften geben, dre nicht von Kr. Deutsch für seinen seit dem Jahre 1850 erschienenen Zettelkasten benützt worden wären. In dem Nachlasse Dr. Deutsch' befindet sich eine nicht abgeschlossene Geschichte der Juden seit dem Jahre 1650, die aus Grund der genau registrierten Zeitungsausschnitte dieses' Zettelkastens gearbeitet ist. Besonders wertvoll ist der Index, der es auch erklärlich macht, daß Dr. Deutsch, wie wiv bereits erwähnten, keine' historische ober philologische Notiz in irgendeiner Zeitung durchgehen lle& wenn die dort vertretene Ansicht nicht mit dev selnIM üöSreinstkmwte und den in feinem Zettelkasten angehäuften Quellen widersprach. In seinem Testament verfügte Dr. Deutsch, baß von jedwedem Nachruf abgesehen werde. Das einzige Gebet, weiches an seiner Bahre gesprochen werden sollte, wurde von ihM selbst verfaßt, wobei eS der Autor vermied, seinen eigenen Namen zu neunen. Gemäß seinem letzten Wunsche wurde die Leiche Dr. Deutsch' verbrannt. Er verdat sich auch sonst jedes Zeremoniell, hingegen bat er feint Freunde, bas Geld, welches sie etwa fiik BlÜMU auf stink Bahr« widmen Wlitett, dem Hilfsfonds für Pal ä st i n a juzuwenbvn. Bei diesem Anlaß sei erwähnt, baß De. Deutsch im Jahre 1908 Gegenstand einer diplomatischen' Intervention der Bereinigte« ^Staaten in Rußland war. Do. Deutsch hatte damals die Absicht, «ine Studienreise durch Rußland zu unternehmen, doch, wurde ihm vom. russischen Konsul das Paßvtsum verweigert' mit der ausdrücklichen Begründung, daß er Jude sei. Doktor Deutsch erhob Beschwerde bei dem damaligen Präsidenten R-oosevelt, was ernste Pourparlers zwischen Washington unv Petersburg zur Folge hatte. Roostvelts energisches Ein. schreiten bewirkte schließlich, daß Dr. Deutsch der Patz ausgestellt wurde; allerdings fat dieser unter solchen Umständen ans die russische Gastfreundschaft verzichtet. An dem Leichenbegängnis Dr. Deutsch' hatten sich außer den zahlreichen Frelinden auch Vertreter sehr vieler wissenschaftlicher Gesellschaften, politischer und philanthropischer Bereinigungen Amerikas beteiligt. __ Die Jude« tu Türkest«« »ud Buchara. Drrrunddrechig sephcftdischeJudcn aus Turiestan sind aus ihrem W-ge imchPrläftina in Riaaecnge tofftn. Die EilaubtriS zur Ausreise erhalten sie auf Grund des englisch-russischen Hanndels- Vertrages, da sie rufällrg britische Untertanen sind. Ihren Angaben .mwlge beträgt die Zahl der Jude« in ß o! nt b 8000, trt S a m arkand 90.000, in Taschkent 12.000, rn B u ch a t a 82.000 und außerhalb der Städte 10/ 00, Darunter gebe es 50.000 Sevtzardim. Ökonomisch sei die jltbtsche Bevölkerung vollständig zugrundegerichtet. Die Bes Ziehungen zu de« Araber« ünd Atmen lern seien keinesfalls freundlich. Da» Wische Bell müsse den Jude« in Sowjet-Asien zur A u s w a n d e r u n g n t ch P a l S st t n a verhelfe», Litte bewegt, Versammlung der Wiener MessetUtereffrute«. Zm Frstsaale der Bäckerg,nossenschaft fand tzcftetn auf Eitiberusung des Ptopouenlenkomtees dre konstituierende Generalversammlung des Hanptderbandes der Wiener M e s s e i n t e r e s s e n 1 e n statt, die teckwerse durch eine tleint oppositionelle Gruppe, welche gegen die G'Sndupg deö Bertzttttdes Stellung Nahm, einen bewegte» Verkauf «ähm. Die sehr stärk besuchte Btk'ammlung wu de namens des PropomntenkomiNeS »om Vrzepc äsidenten der Handels, lauimcr, Kommerzialrat 8 r n h a r t, erossnct, btt in setnrr Eröffnungrede Zweck und Ziele de» zu trttndmden erbandes dariegtb. Gr soll d e intrusivt Wahrnehmung und Förderung der Interessen vor allem seiner Mitglieder wir Überhartpt aller Kreise, welche an der Wiener Messe und anbei«» Messm utfircfftcd sind, gegmiilier der Wiener Messe A--G.. deij Behöcden und allen m Betracht kommende» Fattore« zu« Zweckt haben. Dieser Bertzänd fall aber ketneKampsorganis a t i » n gegen die Messe skia, sondrrn Im Einvernehmen mit ihr alle Maßnahme« sördetn, welche der Wiener Messe zugute komm'». Herr Strauß 'prach sich namens der Papittinreressenren gegen i t Ä lln ung des Verbandes aus und erklärte nvter störmi» schem Widerspruch d-r Vetsamm-Iten, daß drrjelbe politische Tendenu» vertolge und daß er nicht imstande fer, sie Interessen d r Aussteller aegeniiber der Messe-A-G. zu vertreten, da in den BerbündSvorstond auch VerwaltUngSräte der Messe-Ä.-G. Aufnahme sinken solle«. Er beantragte schließlich, von der Gründung he» Hauvtverbandes A stand zu nehme« und au dessen Stelle eine Berc nigung der Aussteller allein ins Leben zu rufen. Der Vorsitzende verurteilte in scharfen Worten die Haltung deS Borredners, der im vorhnftn den Verband ab iillig kritisiere, ehe er noch Gelegenheit habe» dessen Täncikcit kennen zu lernen. (Lebhafter Beifall ) — Unter lebhafte« Widerspruch der Öpvosit on sprachen noch die Herren Gemeinderäle Zimmer!, ferner Kriß und Alt, worauf der Oppositionsretznct Strauß noch e nmal das Wort nahm. Seine Ausführungen erweck r« sedech einen derartig stürmischen Widerspruch, daß sie in dem Lärm unverständlich blieben und er seine Rede abzubrecken gezwungen war. Die Gründung de» Verbandes wune hierauf bei St mmenemhaliung der Opposinon einstimmig angenommen. In den Vorstand wurden h eraiif gewählt dir Herren: Komm rsiatrat L e n h a r t als Präsident; K r i ß, Gemeinbergt Z i m m e r l, Jul. Frankl und G'meinderat Dr. Schwa rz-Hiller als Vireprästdenten l Demant und Kainz Kassiere: Jrrgem ur L o g e m a n n n»d Würmer Lchiistfübrrr', als Vorstanrsmittzl'eber: A. l t, Bundesrat B r e n e r, Ebenst ein. Fried, Goldfärb, Kleinschuster, KromtrS, Komm rzialrat M o n d l, Stencrtcat Neubauer, Richard, Reiner, Dretlvr Schiller und Kommerzialrat Zern er. — Gemeindrrot Müller begrüßte sokünn die volltogme Gründung in der Hossnim? auf ein gedeih! chrS Zmammenwirken des Verbandes Mit der M;sse-N.-G. ifatt.) Auf Antrag des Dlrrsiors P o p r 11 wurde bcm Propenentenkomitee der Dan? ortsgrivrochm. Eine „Rachschau". A „ h d. M. ktsäncrien in dem Hause, Grinzingerflraß? 42, bei der Hollsbrsitzrirn Marie Huna vier Männec. bezeichneten sich als Uogarn und verlangten, in die Wohnung der im Hiuse wohcenden imganichrn Flüchtlinge eingelassen zu werden, da sie eine ^Nachschau" vornehmen müßten. Da Frau Huna keine Schlüsftt m der Wohnung besaß, öffnete einer der Männer mit e mm Dietrich d e EirrgangßtÜr und sie drangen in dieWoljNling,svo sie mehrere Laden ansipemen, rie ganzeWohnnng pründljch dnrch!«chten undverschiedentSchiiflen ttndBr-.esschaslen der Parteien an sich nahmen und dann verschwanden. Als die tzlüchtlrnse dann in die Wohnung Mückkehiten, stellten sie ans ein-r Tischlade den Abgang von K 10,000 fest. Nun wurde d?e Anzeige erstatrrt und noch langwierigen, uniscrngreichen Erhebangen fcstg st llt, daß als Täter dir der Sljährtge BwifSUnteroffizier Mar,G a d r t n g e r, Spengergtrsse 32, dtr S8jairrige Student Erich Spitzer, XW., Trtlgaffe 10, der 33jährige Leutnemt a. D. Rich-rrd Breuer, der detzrrt unbekannten Aufenthaltes rst.und der 84jährige Wassenosfiziat!. Klasse im Bttttdetheer Alfons Ja». V., Emsieblttgasse 70 wohnhaft, m Btttacht kommen. Gakr nger «nd Spitzer wurden zarrächst irr Hast gerrommen und gabt» zn, die Nachschau vorgenvnrmen zu haben, stellten aber die Verübung des Diebstahls in Abrrde. Gadrrnger. der bereits mrütfach, darunter »egen Diebstahls enimal vorbestraft rst, wmde dem LandeSgericht eingrlieftrt, die übrigen wegen Hanlftiedtnbrrrchs und angebliche« Diebstahls auf fteiem Fuß dtt StaatSanwüli-schaft angezeigt. Verhaftung internationaler Einbrecher. Ein Stadtschutzmann des Wachzimmers Pktersplatz, der g'stern nacht- Äayonsdienst unter de» Trrchlauben versah, hörte, al» er an die Ecke des Hohen Marktes kam, im Posamenteriegeschnft Otto Salus, Dauchlauben 22, das mrt einem Rollbalken versperrt ist, er« regelmä^ges Geräusch, daS klang, als ob der EleltrizirätSzähler arbeite. Er verständigte sofort daS Wachsimmer und von dort kamen ObetWachmann Schober, Revecmspektor Dnka und die Rahonsin'pr'ktoren Schier und Hendrrch vor das Hautz, wahreird der Geschäftsinhaber, Herr SaluS, der in der Westbahnstraie S woh«t, durch dar PabzeikoMmrssariat Neubau verständigt wurde, damit er zum Geschäfte komme. Indessen wurde d«S Haut durchsucht. ohne daß man etwaS Verdächtiges gesunde» hätte. Der Nollbalken war geschloffen. Gegen 7,5 Uhr früh kam Herr SaluS mit dem Rollbälkenschliisttl und Inspektor Trrla sperrte dat Geschäft auf. Als trn» das elektische L'cht avkgidrtht wurde, trat best Wache« ei« elegant gekleideter M «n u «ntgegk«» der sich widerstandslos festnehme» ließ. Am Verichtage fand »ift« eine» zweite» ebenso elegant gekleideie« Mann, der auch keine« Versuch machte, sich zu widrrsrtzt». Während die bcidenMäuner abgeführt wurde», ANtttsltchte tzrau das Lokal u, d fand, daß die beiden Männer Massenernbrecher waren. Sie wollten in daunmittelbar angrenzende JvwArngeschält E. H o n t tz einbrechen. Von dem Verschlage deS Errlusschen Geschäftes aus haben sie die M a u e r durchbrochen, um die im Jüweicngeschäft Hvnig stehende eiserne Kasst von der R ü ck w a tt d atts z» erbrechen. Erst haben sie N» einer falschen Stelle rin Lock in die Mauer z» bohren versucht. Sie stießen dabet auf die Hauptmauer mir großen Stenen, ließen davon ad nttd durchbrachen eine immerhin etwa 30 cm dicke Ziegelmauer. in brr sie ei« großes Loch machte», durch das man bequem in de» Jvwelenladtn schlüpfe« könnt«. Zuvor mußten sie alle Schachteln im Pvsamenttr tgefchäste VS» de» Stellagcn wegräumen. Mit ihre« vmOqltchen Werkzeuge« hadcn sie dann btim Gcheirrs eleklrtsche'.- Taschenlampen» von km n vier Ltücke Mt^ebt'.istitf grsmidm wm»'-'«. dre Mckwaud brr Mmw, Kasse . onsgestemmt und ei» Loch vo» etwa 26 bis SO om im Gebiert ansgestemmt. Obwoßl das Jnwelrageschäft m RE» balkn et» Guckloch hat. konnten sie, von der Kasse selbst gedickt nicht vo» außen bedbachtet werbe». Zu der Kasse WM» die w r-vollsten Juwelen, Ringe, Ketten, Nhren aülLewahrt. Sre rafften Juwelen im Seiläufitzen Wett von zwei Milllonrn Kronen zusammen, habe« sie in eine Schachtel getan »ud sie verschnütt. Fast am Ende chree Aufgabe wurden die Mer dann überrascht «nd testgenommen. Am Stadtkommlssüttar h-t Oberkomnrrssär Dr. Müller rie Einbrecher einvcrbommktr. Dcr , ne nennt sich David I s v k » w i t s ch, S8 Jahre -lt. zu Kvustaniinopel grborrn» nach Triest zuständig. Er hüt mit friarr Frau rn der Pension WickenbütggasseS gewshnt und behauptet, nicht deutsch sprechen zu ks«ttön. Der zweite »r««r sich Simon Friedenderg. 23 Jahre att. zu Kischmrw in Beßarabiin geboren. Er will erst gestern in Wim angekomwen '"ein. Es ist -we-fellos, daß diese Behauptung »nttchtig ist. Die Nachforschungen zur Ermittlung der Jdeutität dcr beiden vermutlich internationalen Einbrecher und z»r Ausforschung des fltichtrgen Dritten sind im Zuge. 9 Zsttzttchkr AraÄ«»v«»b, IX., 8>Eensteiussraße 11/11 Svendenausiveis der Inlandsaktion für Kinder vom 14. Ostobev b>ß 2. d. M-: Frau Ungar, IX. (MvoatsbritrSge Juli, August. September), 8 300, H?rr M. P nrles. 1^., X 100, .Herr^Jofei Brenner. I., X 20-», Herr Dr. Bruno Pollak-Parnau, Ui., K 500, Frau Mar>e Tr'cher, Vitt., X Herr I. P. TeNtteUbkttlm. II., X iw. Herr Hugo und Fra« Vanra Schwärz, XIX,, K löö, Frau Klara Zunz,!>., lc 100, Firma Epstein und Rumpler, VI., L so. Herr Dr Benno Schallinger, Itt., X 100, Herr Weiß, IV., K 2C0, Fr äu §lla Picker, IX., X 300. Herr,Max S. Fuhrmann, I., X soo. Flün Dr. Eugrnre LaUterb rch. X 1000, Herr M. Schenker'Gottes- Mat'N (Mvnül^beitraa Okroder). X 240, Herr Alfred Aufrichtig. K 50, Firma Joses Zwieback & . ©ruber, VI., X 80Ö, Frau Serbin - Paßweg, IX., X 500, Fra» Doris Fischer. IX., X 200, Herr Ad. Goldschm dt, l., K 50, Herr Slgm. Kornmehi, IX., X 50. Frau Sosie Berkowitz, IX., L 5". Herr Rudolf Hauser, I.. X 100, Frau Phlmpine Schrnkelbach, Vtt., X lOo. Fron Frieda Grünbctg, II., X 50. Herr Emil Goldberg. Vl.. K 50. Firma Balassa & Glün, IX K 100. Frau Hilda Hoch» bero, II., X 50. Firm« Brüder Lisstsnsky, VII. K 100. Frcm« Beck, Keller & Co. K KO. Herr Grvßrabbiner I. Friedman, IX.. X 800« Herr F. Fk'kdländer, VII. L 50. Herr Hofrat LrKwi« Fr eund, VI, X lOO.Frau Sara Resser, IX , (Monatsbertrag Oktober) X wo. Fra« Lehr, IX., X 209. Herr Hrllel und Flau mtzsolre Badian. Vtli . X 1000. F>rma Brüder Ehrlich, VI., X 500^ jfwft Runra Pollak, XVItt.. K 100. Fra» Frreda Grstuberg, U., X 50. Herr Dr. Hernriw Engländer, I«, K 200, Ftttna Frrudenlhal * Bachw tz, I., K 100. Früherer Ausweis 136,554. Zusamme« K lii 844. — Lebensmittelspende»: N. N. 30 Laib Brot. Garderobespenden: Fra« Runta Pollak. XVlll«, ei» Paar Schuhe, zwei Paar Strümpfe, zwei Schürze» für ei« zehn* jähr-ges Mädchen. * Hilfskomitee für die »krainifch-jüdifchen Pv-u»«- lpfer, I.. BßUenstettengaffe 2. A u s w« i.s Nr, 6 : Hilde nd Dr. Ostür Pitzer X 20.000. Richard Bauer, Zstdrscher crcmenbund. Adolf Freiwillig. Richard Kind, Isidor Mautner, lrie R»trr. Ja Sch'ndler uttd Generaldirektor Alerandec Wemer e £ 10.000, Bank- und Wecktet haus der Continentalen Bank : 7000. Karl Wilhelm X 6000, Rabbiner Israel Fmdmanu. Kciverischckftliche Export- und Industrie-Ges. m. d. H., PrMso-. dr. B. Gomverz, Ernestine Oesterreicher, Ing. Erntl Osw8. i. Stern & Co. T. R. S. Srryj und Familie T. jt X tzlroo. lrch. Siegfried Löwy X 4051, Edmund JmmrrgM X 4000. dr. Adolf Drucker, Olga Münz und Dr. Roppa fc k. 2000. kiemer Kraus (Semmering), Stevha« und Emwr Krreser. Jvftc teschüsity, Adolf Sch!ck, Dr. Emil Wehner Und H. Z. tS^WOO. Noritz Juer k< 1450, Anna Perntzll 1800, Dr.Karl Nüthaufo» A1100, Ikischka Adutt, (Äede'.mwt Dr.Ädslf Barttrick, Giegsried Beck.Oskar )elicat. Dr. ft. G., Avotheker Mar Gohler> Walter «nd Wi Koldfcheidrr, Dozent Dr. Hecht, Josef Huppett, ^FeedMvd kense, Dr. Hugo Kraus (Ortmnnn), SaloMon Klem, Miä )vvenheim. Buekonsul Henrik Politik, Rudolf Pollak, Samuel jrager. Dr. Oskar Setter, CaMill» Svrtz, EngHÄpotheke Nr. I. SwrdkeS, I. 8. Lemberg, K. Schlesinger (Budaprsi). iritz Sreiner, Dr. Israel Wald mann und Karl Wollner je k^tOyO. Idols F-.anket K 600, Abt. Amtmann, Rom Brrttr, .Rndvis krnst, M. Grünberg. D. H.,^ Hermann Heckel am LsidtsAtz kirtrr Kinder Camillo und Regine. Hussar 4 6«u S., K., Ingenieur Cmerich Löwy, Dircktor Johann Lßwy, Dr. Achtem lein, N. N. zum Andenken an seinen Bruder, VMitd Zvllrtzrr. Emma Nbosental, Richter L Rudel, Markus Srlbet- Hatz, G. Schwarz L Co. Gkaz). Redakteur M. TkUntAblütl mb D. Weiß & Co. je L 500' Summe X 289.W1, hiezu Hx ctihere AuSwetS von X 182.718; Gesamtergebnis X A52.S1». * Ptrfonatunchr'lchier,. Der k s l i c ist gtstet« abtNdS um 10 Uhr Belgrad hier angekommen. jugoslawische Minister «it der Ssidbah» egttr» ver jüdischen Wiever«»st«»avdelt M. Alexander L a « d e S c o, Gcrieraldrrektvr in öe? UNi der » «e itaNkN. Ä/v. «ir^unsc«. v w »• v «. w v », jcv.............. } o t b t^-AufbauwerkeS in Europa, weilt jetzt ift Ko Mo, n Wiederaulban zu organisiere». Z» drrsm isidtck hat oint 5*/i Mill'vnen ReichsAark üfsiguiert. * Hungersnot tt»te» vr« »sir»iMlsch»jsidischt» UichLUnge» in Konstanttnvpel. Der Londoner HillSdkrbard ramtscher Juden rrhielt ans K o u st a »1 i« o p e l einen legraphischeu Bericht über die trostlose Lage der Vort-g^u idrschrnFlüchtlingrausderU k r ot « «, dernsolge Hunderte Emisranren ieit Wochen truchstädlrch v e r- » » g e r n, da sie nicht einmal trockenes Brot erhalte«. Das onstantinopler Joint-Komrtee hat auS N w-Dork das Oktobc,- u&fct nicht erhalten, ferner müsse die Hsisststtttzken S Joint bis Ende November gänzlich l i q « x t i i r t Mtrhr». alls diesen Eruisranteu nicht s»rortige Hilfe von anderer Seite werden sollte, werden dir Folgen timt Hungersnot lmtm* * (Ein Tüxfmilliomenlviepstahl. Wie berichtet, zeigte am 4. d. M. der Fabriksdrrektor Leon G « t t m » tt N, 1., Karnine,- stwßk 5l. dem Stadtkommtssar!at an, daß ihm nn Lunse drs «. d. M. aus dem Schlafzimmer der Wohmmg SchnrUckgegmstände im Werte von fünf Mrllroiren Kronen, gestohlen Word?» sind. Durch die ErhebuNgtn lenkte sich der Verdacht (jißttt mi B.dftNLrinnen, die 41 jährige Matit Ziegler, die bei DikMvv Guttmann bedrenstet Md wohnhatt ist. und btt »LMrwe Marie H a u s l e i l n e r, X., Wnldgatse 17 wobnüvft, die bet dem im Hause wohnhaften Vater des UnzeigrrS, >k!ll Großindustriellen Alexander Giiltmantt ur Stellung rst. Es wnr.'e festgestellt, daß dre HauSleitlrcr -an diesem Tage hält! Ml allen werden solle« und baß ßleichfeills a»i S. d. Rk. «» der Mche des Alrxcknbrr Guttman» eine Zebnta«sendkronrn»ote ans rStMharte Werse verschwunden ist. Es besteht der drt»ge«de Bndacht, dar; dre beiden Bedten'.riunen >m Eruverständnis den Drebstayl verulrr habe», da das iibnge Pkrsonal zur krrtrschen Zeit nicht uh MMnhMverhLltuis gesiauden und vollkommen vertrauenZkvsttdin ist. Beide stellen dt» Diebstahl A Pprsst web »»rede» heule dem Lündesgeucht emgettesett.