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Wiener Morgenzeitung · 1921-11-06 · Heft 996 (6.11.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 996 (6.11.1921)
Date
1921-11-06
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seile 6 Wien, Sonntag C_.ie nte'j Nrerrzer tMLA 6. November 192J .M i? Häftling abrr aus dem fahrenden Zuge entsprungen. Er konnte trotz umfassender Erhebungen nicht wieder festgeuommm werden- Hinterher ist die Gendarmerie in Marbach mr Mutmaßung gelaugt, daß der verhaftete und dann entsprungene verdächtige junge Mann der Mörder Etbergers, Tillessen, frtn bürte Von der Mutmaßung wurde die Wiener Polizeibehörde in Kenntnis gesetzt. Alle Erhebungen zur Festnahme des Flüchtigen sind cingeleitrt. _ Eine HetzversamMluirg des Antisemitenbund es. In den Straßen Wiens warm gestern an den Anschlagsäulen Plakate des Wrener Antisemitenbundes angebracht, die für beute den S. November, die »«risch:" Bevölkerung Wiens zu ein Massenkundgebung in d?n Sofiensaal einladm. D:e Tagesordnung dieser Bermmmlunz ist der Kampf gegen Elend und Teuerung. Selbstverständlich können es sich die Antiüiwtcubündler nicht versagen, in das traditionelle Hrpp-Hepp-Gcschtei auSzubreche». Allerdings wenden sie sich diesmal nur gegen das protzige Judentum, gegen die BAutenschieber. Börsenwucherer nnd sonstigen Bolksausbeuter, die sich r« »Beherrschern des fnim deutsche« Volkes" arügeworseir haben. Von maßgebender Stelle wird h:ezu mitgeteilt: Die Veranstaltung geht vom Antlsemitenbund aus und' wurde der Pol'zei »erschriftSgemäß nach dem Belscmirnlungsgeseh anurmeldet. Da der Antisemitenbund rin gesetzlich konstituierter Verein ist, lag kein Anlaß vor. die Versammlung zu verbieien. Im übrigrn hat d:e Pohz-'i alle Vorkehrungen getroffen, um Störungen der Ruhe und Drdnung hintanznhalten. :<L->'rr^»t.'rrr«S8NL-.A Der Hehler der Postdiehe. Wie berichtet, ist die PolizciLehöide auf die Spur großer Postdieüstähle gekommen, die beim Bahnpostamt des Westbahuhofes verübt wurden. Den Anstoß j.itr Aufdeckung gab das Verschwinden einer Sendung aus Frankfurt a. M. mit. 1140 Kg Vrnchsilber. 2'70 Kg Feingold und 3'6 g Platin rm Werte von mehreren Millionen Kronen. Als 2ater wurden der Postaushiüsdieuer Gustav F i ck e l, der Postunterbeamte Anion R v s z a und der Aushillsdientr Leopold N e ck h e i m ermittele. Im Zuge der Amtshandlung kam man aus ausgedehnte Postdieb stähle nnd es' wuidcn außerdem fünfzehn weitere Poftbedienstete verhaftet und dem Landrsgericht ringe!iefect. Der Hehler wurde aber seither gesucht. Dre Polizeibehörde ermittelte, daß der Juwelenhcindler Anton Harre r, XV., Oestnleingasse 15 wohnhaft, von den Dieben einen Teil des EdelmetalleS gekauft hat. Harrer war in ^cr Zwischenzeit verschwunden; er hatte sich rach Ob.'iöstcrre:Ä gewendet und ist erst in der Nacht zum 4. d. M. hicher zurückgekehrt. Am Morgen des 4. d. M. wurde er hier verhaftet. Er gab zu, von einzelnen Poübedieusteteu Edelmetall gekauft zu haben, will sich aber an d e Menge nicht erinnern. In seinem Besitze wuiden goldene Ringe tzeschlagrahmt. Harrer wurde d m Jnqn'.siten'pikal des Landekgerichics übergebu,. Zahlung der Palästina-Einwünderer. Die arabische Zeitung ,,El Ka^nel" schreibt am 4. Oktober: Wir richteten in einem Solrb-erschreiben an den Bezirksgouperneur eine Anfrage über die Zahl der zionistischen Einwanderer, welch; oex- Woche in Haifa an kamen und verlangten- Au-ntärung darüber, ob ihre Zahl sich wach in der. vom Oberkommissär sestgejetzl<n beschränkten Zahl bewege, oder ob dadurch d-ese Ziffer überschritten werbe; jcru?r, ob die Neuankömmlinge bei öffentlichen Arbeiten Verwendung gefnnderr, oder ob die Juden für sie in ihren Kolonien Arbeit zur Verfügung stellen. Ochlicstlich, ob di; R.'gierilüg die 'Absicht habe, noch rveitere Einwanderer zuzulassen. Nach drei Tagen tx* teilte uns der Gouverneur d'e folgenden Aufklärungen: Tie Einwanderer, welche seit Anfang des vorigen Monats in Haifa landeten, erreichten entsprechend den EinwanLerungsbeschränkungen Lurch die Negierung die Zahl ooo, von denen 214 ledig und 95 Familie ovaler sind. Er fügte hinzu: Auf dem Dampfer „Hedwig", welcher cm 27. Dezember in Haifa anlegke, befanden sich 230 Passagiere. Mehr als die Hälfte von ihnen enispricht den in der seinerzeitigen Repe des Oberkommissärs festgeleglen Bedingungen. („Und die andere Hälft;?" fragt das Blatt.) Unter den Geländern befanden /ich zum Beispiel 28 Familien, welche mit einem Kapital von 30.000 Pfund eine landwirtschaftliche Hilfskasfe gründeten, alle erforderlichen landwirtschaftlichen Arbeitsgerät« mitbrachten und sofort darangehen, auf dem ihnen von der zionistischen Organisation zur Verfügung gestellten Boden ein Dorf zu gründen. Der Gouverneur betonte, daß er darüber wache, daß die in der' Vorschriftdes Oberkommisfürs vom 3.Juni v e r kündeten Ein Wanderungsbedingungsn eingehakten werden. Laut weiteren Mitteilungen res Gouverneurs befanden sich unter den Passagieren der „Hedwig" 29 Reisende, deren Papiere nicht, von den britischen Konsuln beglaubigt waren, weshalb sie mit demselben Schiff deportiert wurden. Weitere drei wurden auf einem anderen- Schiff« zurÜck- -es-chickt. Die meisten der in der letzten Zeit angekommenen Einwanderer arbeiten bei Juden oder in jüdischen Kolonien. Die jüdischen Einwanderer weisen entweder Garantien von Personen vor, welche sich verpflichten, für ihren Lebensunterhalt zu sorgen, andere MMUL" Wß';:sn kleiner sLsFisn SM" \on\Un S;c billig und »nt m dM PELZHAUS BRAININ Mari, »?,, Gü^c!;en«$£9sse 8 Grosses L-.v; er in Pelzwaren aller Art cn pjos und en tfftail 487 sind fachlich ausg-bilde « Geir erbetreibende oder Techniker, die ine'sten besitzen ein wenn auch kleines Vermögen und sind ür der Lage, sich durch Arbeit zu erhalten. SchiliQNierXAS Her' Maischen Nüek- Wanderer mt der litauischen Grenze. DerIüd. Prcß-iciit-.alc Ziiricki wird gemeldet. Die zahlreichen jüdischen Nückw-mdcrer ans Rußland begegnen auf dee l i t a u-- i i ch e n G r e n z fta 11 o n Abeli großen Schwierigkeiten. Sie werden einer strengen Prüümg unterzogen, ob sie wirklich aus Litauen stammen, nicht im Besitze falscher Dokumente sind usw. Man fordert pcdanickch alle Znenvässt, ohne zu berücksichtigen, daß dem größten Teil rer Flüchrlinge die Papiere..in.Rußland wärrend der- Rrvolnton. Iren Pogromen nlw., abhanden gekommen sind. Man v r'angt Kennwis re§ Litaurschm und vergißt dabei, daß vor dem Kriege in ben ' titäuifMeti Städten L tani ch weder' gelernt noch gesprochen wurde. Wahr,uv «der letzten Wochen wurden mehrere hundert Fcnmlicn von Abcli nach Rußland zur ü ck g e s ch r ck t. Der jüdische Nationalrat hat gegcn die äntilemitischea Chikauen der litauischen Grenzorgane die nötigen Schritte eingeleitet. rr .• -! %s Süße Nahet! .-Jakob biente sieben J.rhrr Nur uin Rahel. Goldm. waren seine Haare Nur für Rahel. { ^•v <; ’ Hat gehungert.nnd gefroren Nur üin Rahel. . Seine Schönheit ging verloren .7,.Nur um-Rahel. - Er war voller Durst und Fieber Nur n.ich'Rahel. Einmal — und sein Herz floß" über - Lachte Rahel! ‘ r‘ - Wolke, die vorbeigeschwommen, Süße Rahel — , >: Endlich ist der Tag gckommm, j- .. Süße Nahes. ’ ’ ' : « Feste wurden da gefeiert,, l ' ^Süße. Ra§el.^ > Endlich wird die Braut er t H c'. ' Arme'Leal..:,. . ,r.. .. ... Wiederum ein Unterjochter/ 'Süße Rahel, Dienck er "um die jüngste Tvchtcr, r -b.ch , ' Nur ums Rahel. ...</>> Diente.av.citcr sieben Jahre ' , Nur.-üm Rubel, Silbern iwnrden seine Haare, . Süße Rähel! -- Max B a r-t.h e l lMin'k't. (»Frankfurier Zeilrmg/) * V-aräbnifse «m heutige« Tage. A l t er F r i e dh o s: Uhr Pannzen Sosi'', 11 Uhr HO Min. Kohri Theresia. Neuer Friedhof: 9 Uhr 20 Mrn. Markus Max. 9 Ubk 40 Min. Raduay Georfl. 10 Uhr Reiß Regine. 10 Uhr 2) Min? Svitzer Samuel, 10 Uhr 40 Mm. Morgenstern Heimich,'1l Uhr Bcrlstem Moses.. * Gin Legat f«r den Kere« Hajeksod. ' In K o p yc z v n c e (Gauznn)^ist vor kurzem der Präsident der dortigen jüdischen Gemeinde, Samuel W e i ß m a n n, einer der ältesten ziamstischen. Parteigenossen in Galizien, im 56. Lebensjahre vere storben. In seinem Testament hat er 100.000 Mark in barem und cm Fünftel s e i n e s H a ü>s e s im Werte' von 500.000 Mark dem Keren H a j e s s o b vermacht. Überdies bat er Legate für den Jüdischen N a t i o » a l s o n d s, iür die .h e b r ä i s ch e S ch u l e in Kovyczynce und für andere jüdische Zweck? im Gesamtbeträge von 400 000 Mark hintcrlassen. * Zisnistikeher S1«mmtifch i« Triest. In Triest treffen sich Ziomsten jeden Donnerstag von 8 bis 11 Uhr abends im C a s'6 D a n t e- Auswärtige Gästr, speziell Palüstrna- Reisende derFreitagdampfer, herzlich willkommen. * Amtlicher Wetterbrrichß. In den nördlichen Alpenländern war eS meist trüb, stellenweise fiel Rege», i» den südlichen zumeist beiter.. Das Wetter steht unter dem Enifluß tiner westlichen Lultströmnug, die in Wien vormittags eine ausfallende Erwärmung bis 1&° brachte- Bs« Nordwestm her droht wieder Abküklun?, die, ialls sie sich durchsetzt, mit Niederschlägen und ausfrischenden Winden ersetzen wird. Voraussage: Zunächst noch mild, fcucktes, bitweise regnerisches Werter mit wechselnder Bewölkung. aüfsrrschende westliche Wrttde. * Eingestelller Stras*erf»hren. Im August d. I. wurde, wie berichtet, der 31jährige Kaufmann Emil D e m e n y unter der Anschuld guna verhaftet, an der tschecho-slvwakischen Handels-A.-G. in Preßourg eine Veruutreuung tn der Höbe' von K 113.000 begangen zu babe». Das Srrafverfahre« wurde, da sich die Grmrdlosigkeic der Anschuldigungen he, ausstelltef eingestellt. Herr Demerih hat gegen den Anzeiger die Slrafanzergr erstattet. ' * Der Streik de» Kasse«8r-te. Die Aerzle des Verbaudes der Krankenkassen Wien- und Niederöstert eichs sind gestern früh r n d e n A u s st ä n d getreten. Bon keiner der beiden Seiten ist ein Schritt zur Einigung .gemacht worden, obwohl Fordttnng und Angebot lediglich um ein Drrttel des in Betracht kommenden Betrages divergiert«.^ Die'Acrz'e beanspruchcn einen 9fr. lun cliwa, K. orop bis 10 000 höheren Gehalt, als der Krankevst - k.rnmverband vorläufig vtwilligeu will. : * Zrcilistische Arbeit in Rnmänien. Die Ende Okiobrr statlgehabte'Beratuug des Rumänischen ZionistenbZndeS war vornebmlichdkr'.Ktze r e.n - Hajessod-Fr'a : acwldinet. Obelrabbinec Dr. N « e m i v. o |o e t drückte feinS Zuversicht aus. daß die, Juden schaß Großrumäniens in bezug aus . die Ergebnis^ drs Keren Hajessod nicht hinter den Juden anderen Länder zwückbleiben würdei Nebst der Keren-Hajesiöd-Akiiow sollen^ auch di- Aibeit'-n für die Ach n s a. kür. Hankcrbau in VaMi-na und für die Entwicklung.von. Handel und Industrie m Paläsiiu.r in imensiver-Weise ausgenommen werden, ffeincr wurdtz beschlossen, in,ver-'chiedentn Punkten Rumäniens eme Reihe voi» l a n div i r t >' ch a f t l i ch e tt S ch u l e n zur rilrwtzild'ing von Chaluz-m zu errichten. Zur Durchsüb mrq di sc»^»luj iabeü wü eme "Rekvnst.z.uML --iy,..allru,^Ko«rstrschen A m un unb JnstNnt'ourn varaMchHerr-Äerbeit/ '-ör> welch m «ja cke einrge M'tglrcder der Executive, zu länaercn Reuen durch-2 Lanb bestimint wurden. Das Zentralkomitee wurde heanstraat. mtt b.eirj Londoner Exekutive ^ifi '^VerhandKnaeir ' zu tretenum dre En,» sentzulkg von Schmgriabu Lemin und.JE bb nur I rl oiucklri zur Mitarbeit an derrumänischen- Kcren-Hai siod stk on öi >r-< wirken. (I. C. B.> ' y * Jüdische Hilfsardeit in Negentt«ien: Dem- Ber-cht des zentralen jüdischen Komitees filr Volkslnlte in Buenos' Aires, weicbec d.er Exekutive der jüd.schen WeltÜil'Skonfcrcnv mgekommen ist,, sind interessantr Daten über die j ü ü i f che, H l l l s a r b e i't in A r g e n t r n r e n m entnehmen. D cr' Bericht umfaßt die Zeit vom 1. Jänner 1920 bis zum 30. April .1921. In diesem Zeitraum wurden für Hilfszwecke - unter den -- Juden. Argentiniens etwa 270060 P e s o s-aufgedrrcht. se-ner i. im ganzen Lande eine K leid t x sammlung o g m:si >t.tz welche sehr gute Ergebn.sse hatte. Ein großer Kleider- und Bc--' darfSartikeltian8vorl wu.de nach der S o w i e t u'k r r i n'c re-' sendet. Die Arbeite dxz Komitees umfaßt außer Argentinien auch d'e. südamerlkanischen Revubüken Brasilien. Uruguay, Pa aguay wvy, Cb le. Von den gei'auiniellen Geldern h rc das Komitee dec^ Exrkutive der Welth-liSkonkerenz m Paris bisher 113000 PcsoS übermittelt, davon 70.00" Pesos für die ukrainischen Flüchtimge, 3'1.060 für Pogronnvaisenfüriorge und 10.000 für Medikamente. Das -Komitee enifaitet aych in BumoS Aires selbst e'ne r?ee Füriorgetätigkeit für Einwanderer, die nach Argentm en koinmei'/ " Wirderaufyahme des Werrbriefverkehra mit- Italien. Der Wcribriesverkehr mit Italien ist wieder eröffnet Dir Wertangabe ist bis zum Betrage von 10.000 Franken {K 1,000.000) zugeiassen. * Die Auswanderer ans Glliv Island. R utcr meldet,aus Washington: Die Regierung hat eine Nntersuch'.iritzi über die Art und Weise angeordnet, wre Ausländer aus E l l r 8 I s l a n d behandelt werden, bevor sie die Erlaubnis zur Einreise nach den Bereinigten Staaten erhalten, Schneesturm 1« Schweden. Aus Stockholm wird gemeldet: Ein furchtbarer Schneesturm ist Donnerstag übkr Schweden gegangen. Die Züge find niehrfach im Schnee stecken grbl eden. Der ganze Verkehr stockt. .<; * Da« La«d mit zu »enig Fraueu. Die im Iahte 1920 siattgrfundenc Volkszählung rn den Vereinigien Staaten, deren Resultate jetzt vorliegm. erweist, daß cs in der Union um etwa zwei Millionen Männer mehr gibt als Frauen. In dm; meisten europäischen Ländern herrscht das umgekehrte Verhältnis; hier Kar besonders nach dem Kriege das Verhältnis der Zahl der Männer zu der der Frauen sich stark zuungunsten der! ersterm verschoben. Dieser Umstand bat mit dazu beigetragcn.! daß dre Wirtschafrskriie in Europa nach dem Kriege so schwere-' Formen annahm. In den Bereinigte» Staaten herrscht herp.ri mtschicdcn F r a n e n m a n g e l, insbesondere Mangel ans weiblichest Dienstboten. Dieser macht sich am meisten in dcn- Städten fühlbar. * HebrSischsvrechende Kinde» im Alter von 1V bis^ 15 Jahren, welche die Sprache so weit beherrschen, das; sie fiefr mit Gleich alt erigen verständigen können, erhalten die Gelegenheit/ an hebräischen Voilesungen aus der Kinderwelt. Vorlrägm, besonders über Pnlästina mit Lichtbildern, freier Konversation, gesellschaftlich unterhaltenden Abenden usw. teilzunehmen. Anmelduugm jeden Sonntag. 4 Uhr, U„ Glockengasse 30, Schule,^. Lei Lehrer Herzberg. * Bitte an Menschenfreund«» Ein aus russischer Gefangenschaft znrückL<kchrter KriegSlitvaüde befindet sich mit Frau und fünf Kindern in großer Not. Der Mann ist von Beruf Riemer und Sattler, aber seit Monaten arbeitslos. Zwei Kinder nwdten.' durch Hunger geschwächt, ins Spiial gebracht werden. Das gleiche Los droht der ganzen Faruilie. wenn nicht, bald Hllfe kommt. , Menschlich Gcsinntcn, die den Arbeitswilligen durch Arb eitSversorgung die „W i e n e r M o r g e n z e r t n n g" zur Beringung. .* Herbstredonte. Dienstaa. den 1b. d. 'V.. halb 9 Uhr abends, findet in byt Sophienmleu. III., Marxeraasie 17. eine Hubstledoute statt. Namentlich'' Einlatungm re-- smd''n aus Wunsch: Vereinigung siüischcr Hörer an der Hochschule für Welthandel, U.. Taborstraße 1—3, und drrAkaarmi'che Verein jüdischer Mediziner. IX., Währinacrstraße j5. Der 9ic.nrrtrag fließt dem Fonds für bedürftige Stndenlen zu. - * Jüsische Tiscügesellschaft Ottakring-Hernals. Ueber Veranlassung der Zionistisch n - Ccltion XVl/XVN wntte ans verschiedenen politischcn Gruao:n der jüdischcn B - völkernng eine Tischoesellschatt gegrunzt, die sich zur Au.'a-c macht, jÜdi'che Grsckril'te, Kunst und Wlffeutttzait sowie Grstlli - keil zu pflcgen. Der Erössiülngsabcnd fiudct M p i> t n a, 7. d. M.. 17r8 Ubr abinds. in W a w r a S T h c a I c r s a a l, XVI., tz e l l g a s s e 7, st itt. Gäste erbeten! * Hebräischer Klud. U., Taborktraße t. Mon'ai den 7. d. M. Wledereiösfiinng der Aüendkur'e. 'eie der Vuiirfu» i in den Kenntnissen der hebräischen Evrache und L-tc>,nclr dt ti'i sollen. Pro gm mm: Montag, 7 bis 8 llhr, Hebtäuch: G auuuatck. Bottragender Wiesen; 8 bis 9 Uhr Miichnai'ischc° ‘JH’M — Dr- Nistan G o l. n st e i ii; Diensttg. 7 b 8 8 - ll . Hebräische Litcratur des Mi'telalters — Dr. A. K a m t n f x 8 bis 9 Um Moderne hebräisch* Lilergiitr — S. A n c r b ,i o\ Ferner ein Bibelkurs;.Zeit und Vorirageutcr wctt-e't tcmi'.ä.hst bekatmtgegeben werden. Einschreibungen tm Vcrrinslak.ck. > Englische Einbrüche. In bm zu'ammeühäng'i-de' Lichtbildervorträgen, die am 8.. 22. und 2 t. r>. Vt. "w - ichr jm Kleinen Saale der Urawa stattfinPe,', w rd Unw-'Vc-o'. Robert F. A r n o l d ans eigener, sirngster Anschami ii u'ür d.N neue England im allgemeinen, die Hauptstadt V.ou.o;t U’.tb Pt:8 Universitätsleben in Cambridge spiech n. oder Spenden helf n wollen, stchr e i t n n g" mit allen AuSkünfien * Mei«e Lilly ist entzückt, seit ich meinen Garderobe» bedarf im Klridtthaus Leo H-o l; c r, Schnci crmeiffer. XV., Mariahilfelstraßc 148, decke. Eigene Maß tbtc-.lil'-,'. Orminal rngUlche Stoffe. Fertige Herrer- und Knabe,ikleidcr älö Ersatz für Maßmbett. (Stelle Jnsirat ans der Theaieriette.' Nach wie vor die i. Herbst- ».Winterstoffen WST Unverglelehllehe .Qualität., UllBlburiö-10-12,

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